Eigenbau: "Radnabenmotor an Dreirad-Hinterachse"

Diskutiere Eigenbau: "Radnabenmotor an Dreirad-Hinterachse" im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; EDIT : Ja, ich weiß, das sieht so aus als würde das ganze Dreirad einfach nur durchhängen bis es an die Anschläge kommt. Ist aber nicht so. Denn ...

Jürgen H.

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EDIT :
Ja, ich weiß, das sieht so aus als würde das ganze Dreirad einfach nur durchhängen bis es an die Anschläge kommt.
Ist aber nicht so.
Denn : Das Federbein sagt schon wo´s langgeht, das stabilisiert den Durchhänger soweit daß es gar keinen Durchhänger gibt.
Es gibt nur den Betrag um den sich die Verbindung senkt der durch mein Eigengewicht verursacht wird.
Und da muß ich ebend probieren, solange bis die Kiste wieder gerade steht wenn ich draufsitze, ganz einfach, oder ??? :unsure:
Ja, dann wünsch ich mir fröhliches probieren, wird bestimmt viel Spass machen.
Und..............wie gesagt, schickt mir bitte eure ( konstruktiven ) Kommentare.
Grüße........Jürgen
 
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Callamon

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Und...........Hab ich doch gesagt, was die Sache mit meinen Augen angeht werde ich wohl mit dem Vorhang / Gardine leben müssen.
Meine Augenärztin meinte zwar daß meine Sehbehinderung weniger würde, die Gardine nach unten abwandern würde, aber praktisch
merke ich davon so gut wie gar nichts.
Sehr aufbauend das Ganze.

Ich würde der 2. OP am anderen Auge nicht so negativ entgegensehen, denn dein "Gardinenproblem" ist nicht der Standard. Ich habe bereits an beiden Augen eine Katarakt-OP hinter mir, bedingt durch seit der Kindheit extreme Kurzsichtigkeit (links -12 Dioptrien, rechts - 20 (was nie ganz ausgeglichen werden konnte, da der Unterschied einer Sehkorrektur von Auge zu Auge nicht mehr als 4 Dioptrien betragen darf, sonst sieht man auf Grund des Größenunterschieds der Projektion auf der Netzbaut Doppelbilder) setzte bei mir der graue Star schon mit Anfang 40 ein, mit Mitte 40 musste zuerst das rechte Auge, 3 Jahre später dann das linke operiert werden. Auf dem linken sehe ich ab und an die berühmten "Mouches volantes", mal öfter und stärker, mal weniger stark. Besingt sind diese ja durch eine Ablösung des Glaskörpers von der Netzhaut, je weiter dieser Prozess fortschreitet, desto weniger sieht man die Fäden/Punkte/Schleier. Das ist aber einfach altersbedingt und keine Folge der OP. Bei stark kurzsichtigen Personen setzt der Prozess früher ein als bei einem normalsichtigen Auge.

Ich habe ein rechtes Auge per Kunstlinse auf leichte Kurzsichtigkeit (-1,5 Dioptrien) korrigieren lassen, die perfekte Entfernung zum lesen etc. Das linke Auge wurde auf Normalsicht korrigiert, schwierig auszurechnen vor der OP, aber es hat geklappt - damit sehe ich ab einer Entfernung von ca. 2 Metern alles gestochen scharf. Ein Traum, zum ersten Mal im Leben konnte ich nach Abschluss beider OPs den Alltag komplett ohne Brille bzw. Kontaktlinsen (habe ich über 30 Jahre getragen) bestreiten. Ich empfinde es immer noch wie eine "Superkraft", dass ich morgens aufwache, die Augen aufschlage und sofort scharf sehen kann. Für Bildschirmarbeiten benötige ich eine Brille, denn bei meiner Linsenkombination gibt es einen Bereich (zwischen ca. 45 cm und 2 Meter), der von keinem Auge abgedeckt wird und daher unscharf ist (scharf stellen auf verschiedene Entfernungen wie eine lebende Linse kann eine Kunstlinse ja (noch) nicht. Damit kann ich aber gut leben, lieber am Rechner eine Brille als bei allen anderen Tätigkeiten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Gehe nicht davon aus, dass du nach deiner 2. OP schlechter siehst als vorher. Die Glaskörperablösung kommt sowieso, ob mit oder ohne OP. Die OP aber kann eine ganz neue Welt und ein ganz neues Lebensgefühl erschließen. Bei mir war das definitiv so.
 

Piaggio_Affe

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Ich dachte an zwei Lösungen. Die erste wäre eine Zusammensetzung von Blattfedern oben, Tragsstreben unten, Stabilisator, Drehlager und Stoßdämpfer. Wobei, die innere Reibung der Blattfedern wirken wie Stoßdämpfer, eigenermaße. Also, deswegen können die Dämpfer kleiner dimensioniert wie sonst sein.
Hier ist ein Beispiel eines Trabants:

1608532470457.png
1608532661387.png


Ein Beispiel eines Stabilisators:

1608533428864.png


Hier trennen, das Unterteil beweglich zu ermöglichen. Dafür, sind Leitrollen dafür sinnvoll, zu verhindern, daß die Kette mitmacht. Ein Kettenspanner würde für diesen Zweck funktionieren:

Dreirad_Fed.jpg


Die Verstrebung nötig dieser Konstruktion sicher zu halten:

De_Dion.jpg
 
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Jürgen H.

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Hi, Ich bins nochmal,
Meine Skizze von Gestern kann mann ja nur verbrennen !!.
So einen Blödsinn hab ich schon sehr lange nicht mehr verzapft.
Seht euch doch nur mal die Stellung des Federbeins an. !!
Das drückt ja genau auf das Gelenk, zwingt es nach unten, Federwirkung gleich null.

Ich glaub ich hab mich mit Covid infiziert und der Virus hat mir das Gehirn weggefressen.
Anders kann ich mir den skizzierten Müll nicht erklären.
Das ist mir leider erst Nachts im Bett bei absoluter Ruhe und Dunkelheit eingefallen.

Na ja, Fehler gibt es immer und überall...............
Nun, meinen hab ich wohl berichtigt.
Hab eine neue Skizze mit bereinigter Federbein-Stellung gemalt, denke so dürfte es gehen.
An den Setenstabilisatoren arbeite ich noch, aber villeicht reichen ja die Schwingenbleche schon aus, schade daß ich es nicht experimentell rausfinden kann.
Denn Seitenstabs. müssen ja mit der Länge der Schwingen harmonieren.
Natürlich brauche ich immer noch eure Meinung dazu.
Hier mal die neue Skizze, eine Draufsicht folgt sobald ich die richtigen Maße abgenommen habe.

Grüße........Jürgen
 

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Piaggio_Affe

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Konntest Du auch es so einfach regeln, daß nur 3 Teile benötigt werden können, indem Du der Sitz von den Rahmen trennst, ein Blattfederstapel zwischen Rahmen und Sitz befestigst (1), der Federbein (2) zwischen Sitz befestigst und eine Verstrebungsschwinge (3) zwischen Sitz und Rahmen auch anbringst. Der Behaglichkeit zu verfeinern, konntest Du Federblätter einzeln entfernen, bis Du die erwünschte Fahrbehaglichkeit erreichst
Dreirad_Blattfeder.PNG
 

Sel

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Denke bitte immer dran: Feder allein (ohne Dämpfer) wird nix. Und pass auf das (in der Skizze links unten) beim Einfedern nichts anknallt an den senkrechten Winkel (also den Federweg blockert). Die Kräfte können so hoch werden, da schert es dir auch eine gute M10-Schraube mit Leichtigkeit ab (auch die Augenschraube)!
 

Jürgen H.

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@Piaggio_Affe
Gute Idee, funktioniert aber bei meinem Dreirad nicht. Weil, ich habe ja hinter dem Sitz die Motoreinheit mit der Transportbox obendrauf angebaut.
Und diese Sachen werde ich mit Sicherheit nicht mehr abbauen und umändern.
Hast Du meine letzten Motoranbau-Berichte nicht gelesen ??, mach das bitte mal.

@Sel
Die Skizze ist, wie unten drauf steht, nicht Realitäts bezogen. Das mit dem "Federpaket" bezieht sich natürlich auf einen richtigen fertigen Stoßdämpfer.
Die Stärke des Dämpfers muß ich allerdings noch rausfinden da der Abstand vom Drehlager zum Dämpferfuß ja ziemlich gering ist.

Nochmal die Frage an die große Runde : Im Prinzip wird die Konstruktion ja wohl funktionieren, oder ??, was meint Ihr ??

Grüße.........Jürgen
 

Jürgen H.

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Das Ding wiegt nach meinem Motoreinbau ungefähr 70 Kg.
Wobei etwa 2/3 des Gesamtgewichts hinten liegen.
 

Sel

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Als forscher Jüngling bin ich damals den Motorroller "Berlin" gefahren. Der hatte als Federung einen Torsionsstab drinne. Sowas wäre ideal für dich! Hier paar Infos: Fahrwerk

Google mal unter Drehstab, Torsionsstab, Federstab bei KFZ-Teilen. Die Dinger waren früher in fast jedem Fahrzeug verbaut...
 
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Jürgen H.

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@Sel
Nee Alder, lass mal.
Ich bleib doch lieber bei meinem klassischem Schraubenfederdämpfer, also dem Stoßdämpfer. Da weiß ich was ich tue, und ich kann das auch in meiner
Miniwerkstatt umsetzen.
Den werde ich in "mechanisch, Reibungsdämpfer" nehmen weil diese Dinger kleine Erschütterungen besonders gut abfedern können.
Da wären : schit Straßen, kaputte Radwege, Kopfsteinpflaster, grobe Feldwege u.s.w., alles Gegebenheiten die ich befahren möchte ( muß ).

Zur ermittelung der Federstärke werde ich mir eine ( billige ) Stützlastwaage zulegen, gebraucht natürlich, bin gespannt welche Kraft dabei rauskommt.

Aber erstmal muß ich mir für den Umbau den Flachstahl, die Schrauben und die Buchsen besorgen, aber der Monat dauert leider noch eine Woche an.
Danach kann ich die Schwingenbleche fertigstellen, das Rad auseinanderbauen, die Schwingen einhängen und dann die Stützlastwaage irgendwie
in dem Kipp-Bereich der Flanschbleche positionieren.
Hab also noch genügend Zeit meine Flansch-Situation zu vermessen und mal richtig in CAD zu zeichnen, mal sehen ob ich die dann auch noch in 3D hinkriege.
Ist ja doch schon eine lange Zeit her daß ich zum letzten mal richtig am Rechner gezeichnet hab.
Morgen werde ich das Ganze erstmal vermessen, dann werde ich anfangen wieder CAD zu lernen, vergißt man sehr schnell wenn man nicht täglich damit
zu tun hat.
Also dann, bis nach der Zeichnung....................Jürgen
 
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Piaggio_Affe

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Mailand Trekkingrad Noch unbekanntes 250 W 24 Volt
Die originale Stoßdämpfer eines Simson Rollers sind behaglich und verschleißarm

1608707950711.png


Zwei stück reichen, sogar für das Dreirad. Bei der Nachbauten aufpassen. Billig ist in dem Fall nicht unbedingt besser

1608708062229.png
 

Jürgen H.

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Hey Leute...
War vorhin im Keller und hab mir den Stoß zwischen Vorder und Hinterbau mal genauer angesehen und ausgemessen.
Die Verschraubung besteht leider nur aus M8 Schrauben, nicht M10 wie ich ursprünglich dachte ( blöde Sache mit den zwei Brillen übereinander, die verzerren
die ganze Perspektive ).
Aufbohren auf M10 geht auch nicht da die Löcher zu nahe an den Rohren liegen, da kriege ich keine M 10 Mutter drauf.
Die Schwinge aber in M 8 auszuführen scheint mir dann doch etwas zu gewagt...........
...........Und als ich da so saß und grübelte kam mir auf einmal der Gedanke :: Was geschieht eigentlich wenn die Schwinge während der Fahrt auf der Straße
zusammenbricht...... Dann sitze ich nicht nur plötzlich mit dem Allerwertesten auf dem Boden, ich könnte mich dabei ja auch verletzen oder andere gefährden.
Schlimmstenfalls baue ich noch einen Unfall, und was dann ??
Mit einem, nach dem Umbau, nicht mehr StVZO-zugelassenen Dreirad auf der Strasse rumzugurken ist ja eigentlich schon schlimm genug.
Aber wenn andere Personen bei einem Unfall zu schaden kommen, ja, dann siehts ziemlich düster aus, das gibt Ärger ohne Ende, und auf sowas hab ich
mit meinen 70 Jahren keinen Bock mehr.
Meine KV würde mir nur genüßlich den langen Finger in den Hintern schieben, mehr aber auch nicht.
Und wer kommt für den materiellen Schaden auf ??, eine seperate Haftpflicht habe ich im Moment nicht.

Ergo dachte ich mir : ZURÜCK ZU DEN WURZELN

Womit hatte ich doch gleich noch bei meinem Federungswahn angefangen ?? Bei meiner Standrohr-Federung. Also hab ich einfach etwas säurefreies
Feinöl in mein Standrohr gekippt, schön mit dem langen Finger verteilt und den Sitz wieder draufgeschnallt.
Und siehe da...........Ta, Ta, Taa, der Sitz federt wie verückt, wie gewollt und nicht zu ende gedacht...........und er funktioniert einwandfrei.

Jetzt muß ich nur noch an der Federhärte und Länge arbeiten, das Elastomer einfädeln und den schrägen "Boden" des Standrohrs begradigen ( 90° ),
Außerdem darf ich dann noch den Führungs-Schlitz im Tauchrohr anpassen damit der Sitz nicht mehr seitwärts eiern kann
Da ich alle Zutaten dafür schon hier habe, ist nur noch meine Arbeit gefragt.

Ich werde erst nach Weihnachten damit weitermachen. Obwohl ich selbst mit Weihnachten nichts am Hut habe, wünsche ich euch allen trotzdem
ein besinnliches und schönes, diesmal etwas anderes Fest.
Nächste Woche Montag werde ich mich wieder melden.

Also..........bis dahin.............Grüße...........Jürgen
 

Jürgen H.

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@Piaggio_Affe
Wie ich schon sagte, ich bleibe lieber bei meiner Sitz-Standrohr-Federung.
Ist keine Kritik an Dir, sondern nur dem gesunden Menschenverstand und der STVZO geschuldet.
Danke trotzdem für deine rege Teilnahme an meinem Problem.
Natürlich sind Deine Kommentare weiterhin sehr willkommen.
Grüße.....Jürgen
 

Barrista

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Feier erstmal die Festtage.
Wenn es ein normales Ped <=25km/h nur beim Pedalieren und <= 250W Dauerleistung wird gibt es keine "Zulassung".
Anderes wirst du nur mit viel Geld und Geduld zugelassen bekommen.

Ich verfolge deinen Umbau seit Anfang an und bin beeindruckt mit welcher Beharrlichkeit und Sachverstand Du dein Ziel verfolgst.

Allen ein Frohes Fest und ... Vor allem Gesundheit.
 

Jürgen H.

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@Barrista
Schon richtig, ich brauche beim Ped. bis 25 Kmh keine Zulassung.
Trotzdem muß das Gefährt STVZO konform sein.
Wenn da Dinge verbaut sind die absolut nicht an das Rad gehören, die z.B. die Fahreigenschaften verändern, kann es, wie gesagt, Ärger geben.
Grüße....Jürgen
 
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Sel

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Wenn nur M8-Schrauben möglich sind und das Material zum Halten der Schraube stabil genug ist, so verwende entsprechend bessere Schrauben. Ich kaufe solch "spezielle" Schrauben bei Schraubendealer (nicht der billigste Anbieter, große Auswahl, auch "exotische" Schrauben und Zubehör, keine Mindestmengen, sehr zuverlässig und schnell, jedoch zzgl. Versandkosten). Suche bitte die Schrauben in der Festigkeit 10.9 oder 12.9, die gibts aber nicht in jeder Variante. Mußt bissel guggen. Da kannst du durchaus eine standardisierte (normale) M10-Schraube durch eine hochfeste M8-Schraube ersetzen, ohne das die Festigkeit/Stabilität der Konstruktion leidet.
 
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Jürgen H.

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Hi Sel,
Ja ich weiß daß es hochfeste Schrauben gibt, sogar in Edelstahl ( A4, 109 ), schließlich habe das alles gelernt und komme vom Fach.
Warum hochfester Edelstahl ? Weil hochfeste "Normalschrauben" bei Kälte zu Sprödbruch neigen, Edelstahl dagegen nicht.
Aber nicht nur der hohe Preis ( ca 100 € für meine 12 Schrauben, Augenschrauben und Muttern ) schreckt mich ab, sondern auch der
Umstand daß ich mich ja am Mittwoch schon für meine Standrohr-Federung entschieden habe.
1. habe ich ja alles schon da was ich dafür brauche, kostet mich also nichts mehr, und
2. funktioniert das Ganze auch noch 😁 , habe ich ja Getestet.

Sollte später einmal aus irgenteinem Grunde die Federung versagen, kann ich immer noch zu der Hinterbauschwinge zurückkommen.

Schöne Weihnachten noch Dir ( Hoffentlich )

Grüße................Jürgen
 

Jürgen H.

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Hey liebe Leute,
Habt Ihr den Weihnachts-Stress gut überstanden ? Ja?
Dann gehts jetzt zügig weiter.
Heute hab ich den schrägen Sockel mit der Aufnahme für die Feder geflext. Ist nicht ganz im richtigen Winkel gelungen, aber für meine Zwecke sollte es
ausreichen. Das kleine Stück entgratet, die Gewindebuchse an der Bohrmaschine passend geflext und eingeklebt, ebendso ein Stück 8er Schraube als
Aufnahme für die Federgrundplatte. Da kommt natürlich noch eine 8er K-Scheibe drunter.
An den Tagen davor, also bevor ich mit der Hinterbau-Schwinge anfing, hatte ich das Tauchrohr mit der Gleitfolie bestückt und versucht den Führungs-Schlitz
so genau wie möglich mit dem Nano-Doppelklebeband und Gleitfolie zu bekleben. Das werde ich dann Morgen vollenden, ist garnicht so einfach das richtige
Maß zu finden. Dazu werde ich dann noch das Elastomer zurechtschnitzen und in die Feder integrieren, fröhliches Schnitzen !
Die Bilder dazu hab ich selbstredend auch noch für euch.

Bis Morgen...............Grüße.................Jürgen
 

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Jürgen H.

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Hi Ladies and Gents,
Heute bin ich leider nicht sehr weit gekommen. Hab nur die Federgrundplatte mit dem Schrägsockel verklebt, trocknet jetzt vor sich hin.
Dann, beim Bilder knipsen, ist mir aufgefallen das die Gleitfolie im Führungsschlitz des Tauchrohrs völlig zefressen, ja, zerstört ist.
Ich hatte es mir schon von Anfang an so gedacht, meinte daß ein Austausch der Folie nur alle paar Monate fällig wäre. Falsch gedacht, nach nur ein paar 10
Hopsern zur Probe wars schon vorbei. Das Gewinde an meiner M 8 Schraube ist eigentlich schon recht alt und schon rundgewetzt, aber es reichte immer
noch dazu aus die Folie abzuschaben, Shitt.
Jetzt brauche ich einen Plan B, hab aber keinen.

Ich bräuchte einen Rundstab aus Polyamid 66 +ÖL, bekannt für seine ultraguten Gleiteigenschaften, die Dinger sind auch selbstschmierend.
Den muß ich dann in das Tauchrohr, ja, regelrecht leicht einpressen und an geeigneten Stellen verschrauben.
In den darf ich dann einen Schlitz von 7,8 mm Breite fräsen. Da Fräser im 1/10 mm Bereich sehr teuer sind, werde ich mir wohl einen 7er kaufen müssen
und mich langsam an das richtige Maß herantasten dürfen.
Fehlt mir "nur" noch der Koordinaten-Schraubstock, aber die kosten sogar gebraucht immer noch um die 100,- € .
Oder hat jemand von euch so ein Teil rumstehen und nutzt es nicht ?? ich könnte ihn gebrauchen.
Um mir selbst einen zu bauen fehlen mir die Möglichkeiten.

Im Moment hab ich wie gesagt keinen besseren Plan B, aber ich baue da mal auf EURE Ideen

Hier die Fotos von der Sitzaufnahme und der zerstörten Gleitfolie im Tauchrohr.
 

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Eigenbau: "Radnabenmotor an Dreirad-Hinterachse"

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