Eigenbau-Punktschweißgeräte

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labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Wie sieht es den mit den Kfz Kondensator aus? Würde das reichen
Wenn du dich mit 0,15mm Hilumin begnügst und einen mit 2 Farad verwendest wohl schon. Dann würde ich es heute sogar erstmal ohne Steuerung und ohne Schürz versuchen!
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Okay parallel schalten würde gehen
Ich habe ja diesen 1F-Kondensator:
Dieser 1F Kondensator kann laut Aufdruck max. 20V.
Und verwende ihn mit 17V - da wäre also noch Luft nach oben.

Ich habe jetzt noch eine Billigst-Idee:
Eigentlich stellt man doch durchs Berühren mit den Elektroden erst den Stromkreis her und schaltet dann den Strom durch.
Das hat auch den Zweck, dass man am Schweißpunkt erst einen hohen mechanischen Druck aufbaut und dort einen niedrigen Übergangswiderstand erhält.
Nun könnte man doch die eine Elektrode auf das Hilumin-Band drücken und den Schweißstrom "schaltet" man ein, indem man die andere Elektrode direkt auf den selben Zellpol aufsetzt. Dauert halt doppelt so lang, da nur ein Schweißpunkt entsteht.
Natürlich nur in eigener Verantwortung mit Schutzbrille, Gehörschutz etc.

Voraussetzung ist, dass am Zellpol etwas Platz frei ist, um dort die zweite Elektrode direkt aufsetzen zu können.

Was meint ihr, kann das funktionieren?
 

Hardy1234

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Ja genau meiner ist auch bis 20v Wenn ich kein Schütz nehmen möchte was brauche ich da genau zum schalten. Etwas Sicherheit will ich Ja dann doch. Wieviel qm2 an Kabel für die lötspitzen? Benötigt ich eine Lampe für den Kondensator?

LG
 

RobRoy

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Dauert halt doppelt so lang, da nur ein Schweißpunkt entsteht.
Du gibst dir selbst die Antwort. Bei mind. 8 Schweißpunkten pro Zelle + Anschlüsse muss es schnell und praktikabel sein sonst wird der Akkubau zur Sisyphusarbeit.
Der rote China-Spotwelder + Fußschalter um 20$ ist preislich kaum zu schlagen, wenn du dazu eine gebrauchte Starter Batterie findest für wenig oder kein Geld hast du ein praxistaugliches Setup.
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Du gibst dir selbst die Antwort. Bei mind. 8 Schweißpunkten pro Zelle
Wieso genügen eigentlich nicht zwei?
Der rote China-Spotwelder + Fußschalter um 20$ ist preislich kaum zu schlagen, wenn du dazu eine gebrauchte Starter Batterie findest für wenig oder kein Geld hast du ein praxistaugliches Setup.
@Hardy1234 hat ja eigentlich bereits alles, will zunächst wenig Geld ausgeben, was sinnvoll ist, um Resourcen zu schonen - wenn es nicht klappt kann er dann immer noch aufrüsten.
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Ja genau meiner ist auch bis 20v
Prima!
Wenn ich kein Schütz nehmen möchte was brauche ich da genau zum schalten. Etwas Sicherheit will ich Ja dann doch.
Du hast mich vermutlich nicht genau verstanden. Die Energie mit welcher du schweißt bestimmst du mit der Akku-Spannung und da kannst du dich ja herantasten. Die professionellen Gerate machen das auch nicht viel anders indem man die Schweißzeit einstellt.
Wieviel qm2 an Kabel für die lötspitzen?
Als Schweißelektroden irgendwelche Kupferrundteile aus dem Schrott, die noch gut in der Hand liegen.
Als Kabel möglichst flexible Litze, möglichst kurz. Ich verwende 2x8mm²=16mm²
Benötigt ich eine Lampe für den Kondensator?
Nein, du hast doch ein Labornetzteil mit Strombegrenzung - wieviel Ampere eigentlich?
 

Hardy1234

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0 bis 30 V 0 bis 5 ampere das Netzteil ist an einer Heisslötstation mit dran

8qm habe ich liegen. Ich denke die lötspitzen würde ich mir auch gerne mit Kabel bestellen. Möchte halt gerne unter 60 Euro bleiben .
Kondensator ist da microwellen Trafo ist auch hier.

Würde es gerne so machen zum Verständnis siehe

Geht das damit?

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Frage ist nur wie wird es verkabelt .
Geht das damit. Benötige ich noch ne 12 volt Lampe.
Das ist mit völlig unklar gerade.

Und eine Autobatterie will ich nicht nutzen. Habe auch keine.

Vieleicht ist es jetzt etwas klarer geworden.

Bei den microwellen trafos bin mir unsicher da ich schon mal gehört habe das man sich damit leicht die minus Seite wegbruzelt kann..

Danke für eure Hilfe bis hierhin.. Lg
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
0 bis 30 V 0 bis 5 ampere das Netzteil ist an einer Heisslötstation mit dran

8qm habe ich liegen. Ich denke die lötspitzen würde ich mir auch gerne mit Kabel bestellen. Möchte halt gerne unter 60 Euro bleiben .
Kondensator ist da microwellen Trafo ist auch hier.

Würde es gerne so machen zum Verständnis siehe

Geht das damit?
Mittlerweile ist er ja nicht mehr so sehr von seinem MOSFET-Schalter überzeugt:
MOS Fet Schalter gegen ein mechanisches Schütz ersetzen

Auch mir ist zum wiederholten male ein MCP1407 durchgebrannt und ich kann nur immer wieder sagen...
Das Schütz von Albright verrichtet seine Arbeit zuverlässig.

Ich weiß nicht mehr wie viele Akkus ich in letzter Zeit zusammen gebaut habe. Es sind einige!
Mechanisches Schütz statt MOS FET Schalter. Das ist das Zauberwort.

Zu den kommerziellen Schweißgeräten kann ich nichts sagen, da ich wie angemerkt keins habe.
Frage ist nur wie wird es verkabelt .
Geht das damit. Benötige ich noch ne 12 volt Lampe.
Das ist mit völlig unklar gerade.
Sowohl Plus als auch Minus vom Labornetzteil auf den Kondensator (wo bei einem ELKO Plus und Minus ist, wirst du ja wissen) und dann auf das Kabel zur Schweiß-Elektrode.

Wenn du dich anfangs nicht traust, den Kurzschluss mit den beiden Elektroden zu machen, halte sie an einen 1mm-Eisendraht von 1m Länge oder wie lang du willst.
Danke für eure Hilfe bis hierhin.. Lg
Vielleicht mache ich noch einen Schweißversuch ohne Schütz und ohne Schalter.
 

Hardy1234

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Ah okay also doch schütz ich schau mal woher ich das Teil bekomme. Evtl ebay damit hätte ich dann schon fast alles 😍
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Vielleicht mache ich noch einen Schweißversuch ohne Schütz und ohne Schalter.
Also meine Idee funktioniert nicht.
Zwar bekommt man damit schon einen Schweißpunkt hin, aber man ruiniert sich damit die Spitze der "Schaltelektrode"
Auch tut es einen ganz schönen Schlag, wenn man diese auf den Zellpol aufsetzt.

Beide Elektrodenspitzen müssen niederohmig Kontakt haben indem man sie auf den Hilumin-Streifen aufpresst und erst dann darf der Schweißstrom eingeschaltet werden!
 

oldbike2011

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Ich habe mir ja eine Kombi aus 3s3p Lipo mit wirklich dicken Kupferschienen und den roten Mini Spotwelder gebaut.

Nominell hat der Akku 15Ah ...und 120 C Entladerate.
Leider hat der 57 Ohm Innenwiderstand was ich für zu hoch halte.
Wahrscheinlich zu alt.

Test:

0,15 Nickelband von nkon und los.

Ergebnis: trotz höchster Schweißenergie zwar gut erkennbare Schweissspunkte und schwarze Flecken auf der Werkbank. Leider halten die Schweisspunkte bei weitem nicht fest wie beim Original verschweißten Akku. Da gab es überall Löcher beim Abreißen der Verbinder.

Obwohl man das Glühen an den Elektroden sieht...

Morgen werde ich eine Autobatterie testen...
 

labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Leider hat der 57 Ohm Innenwiderstand was ich für zu hoch halte.
Ohm oder Milliohm?
Was selbst ohne zusätzliche Übergangswiderstände mit 3*3,7/0,057 = 195A viel zu wenig ist.
Wieso hängt ihr eigentlich keinen dicken ELKO parallel dran?
 

oldbike2011

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Übung macht den Meister.

Lipo noch mehr geladen, auch der Spotwelder muss dann 12,6 V Eingangsspannung anzeigen. Einstellungen runter auf 70 da bei 99 auch der Spotwelder qualmt....

Nickelband auf eine alte Zelle, Elektroden senkrecht und siehe da ich kann am Schweissverbinder einen 10S4P hochheben! Die Festigkeit genügt mir.

Nickelband auf Nickelband geht so mäßig.

Ich freue mich sehr . Einen ca. 10 Jahre alten Lipo wiederverwertet.Eine für mich ausreichende Punktschweißmöglichkeit gefunden.

Da ich max. 1 - 2 Akku pro Jahr bauen möchte, hoffe ich, dass die Variante dauerhaft funktioniert....
 

oldbike2011

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63 Milliohm, sorry.

Hat jemand eine Empfehlung für einen Fußschalter?

Nach dem Ansetzen hat man nur 2 Sekunden Zeit für die senkrechte Ausrichtung und Druckaufbau.

Beim einem der keine ruhigen Hände hat, wäre das Selberauslösen schon ein Vorteil.
 
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