Eigenbau-Punktschweißgeräte

Diskutiere Eigenbau-Punktschweißgeräte im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Ich werde mal testen, wie es sich mit einem LiPo verhält und ggf. meine Lötstellen zu den 10 Kupferdrähten 1,5mm² optimieren. Gestern habe ich...
ArneW.

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Willi9974

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Da steckt wirklich viel Arbeit und Geld drin. Wäre es danach besser gewesen einen fertigen Bausatz oder fertiges Gerät zu kaufen? Aber manchmal versinkt man in seinem DIY Gedanken ohne es zu merken, das kenn ich.
 
Ewi2435

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Der Shuntwiderstand sind die MOSFETs :)
 
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Ich werde mal testen, wie es sich mit einem LiPo verhält und ggf. meine Lötstellen zu den 10 Kupferdrähten 1,5mm² optimieren.
Gestern habe ich einen hiervon bestellt und hoffe, dass der ausreichend Strom liefert.

Turnigy Graphene Panther 6000mAh 3S 75C Battery Pack w/XT90


Anhang anzeigen 349013

Vielen Dank.

Gruß Arne
Ich lege dir ans Herz da eine 300A Schmelzsicherung aus dem HIFI Bereich zu verbauen. Wenn dort ein MOSFET oder mehrere durchschießen was beim Selbstbau schnell mal passiert, hast du am Ausgang einen dauerhaften Kurzschluss. Ich weiß nicht was in dem Falle als erstes hochknallt.
 
ArneW.

ArneW.

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Da steckt wirklich viel Arbeit und Geld drin. Wäre es danach besser gewesen einen fertigen Bausatz oder fertiges Gerät zu kaufen? Aber manchmal versinkt man in seinem DIY Gedanken ohne es zu merken, das kenn ich.
Als ich anfing, das zu bauen, waren mir die beiden vernünftigen Fertiglösungen nicht bekannt, daher der DIY Weg.

Im Nachhinein wäre es insgesamt sinnvoller gewesen, Kweld oder Malelectrics zu kaufen, ganz klar.
Der DIY Gedanke zählt aber auch, man lernt viel und frischt mal wieder die Arduino Programmierung auf.

Kostentechnisch ist der LiPo das Teuerste, eine gute Stromquelle benötige ich aber auch bei einem gekauften Schweißgerät.

Sonst kosten die MOSFETs ca. 1€ pro Stück. Platine, Kabel, passive Bauelemente hatte ich alle liegen und kosten auch sonst Centbeträge.
Arduino und Display zusammen ca. 5€.
Die Elektroden braucht man auch in jedem Fall.

Arbeitszeit darf ich definitiv nicht zählen.
Ist halt DIY und ich mache Dinge gerne selbst, dann weiß ich auch was drin steckt und wie es (nicht) funktioniert.
Aber stand jetzt hätte ich besser einen fertigen oder Bausatz gekauft, mache ich vielleicht trotzdem noch und würde ich auch empfehlen.


Bzgl. Absicherung sehe ich eine solche Sicherung als sinnvoll an. Allerdings denke ich bei dauerhaftem Kurzschluss schmilzt recht schnell das zu schweißende Blech weg und man bekommt die Elektroden sicher aus dem Schmelzbad.
Dabei könnte evtl. eine Zelle hochgehen, was unschön wäre.
Werde ich berücksichtigen.

Gruß Arne
 
G

GerhardSchr

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habe auch mal eine Frage:
Habe zwar eine gekauftes Punktschweißgerät -->
bin damit sehr zufrieden...
Als Energiequelle hatte ich eine Autobatterie benutzt. Funktioniert auch sehr gut, aber die Batterie ist sehr schnell leer und auf Dauer ist das bestimmt für die Batterie nicht gut.....

Im Netz rumgesucht und auf die Kondensatoren gestoßen....
Das Punkschweißgerät benötigt ca. 12V.

Welche Kondensatoren würdet ihr empfehlen?
Die Überlegung war die Kondensatoren mit einem PC Netzteil zu laden....

Der Ladevorgang kann ruhig ~3 Sekunden dauern.

Sorry bin Kondensator Neuling ;)
Bin aber gerade noch zum Thema Kondensatoren am einlesen....

Danke euch!
 
Schwipp

Schwipp

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- Das Band habe ich bereits entfettet und ordentlich Druck drauf gegeben.
- Die Pulszeiten habe ich bereits bis fast 100ms erhöht. Dann glüht das Blech und die Elektroden brennen am Hiluminblech fest.
- Wenn ich das Blech schlitze, wird es ein klein wenig besser.
Ich habe mal von jemanden hier aus dem Forum industrielle Kupfereletroden, die [mit etwas Zirkon(?) ] legiert waren gekauft und probiert.
was soll ich sagen, grande Schiete, die klebten immer gut fest, d.h. die schmolzen selber an. Reines Kupfer funktioniert bei Punktschweißern mit Kondensatorentladung besser, 0,25 mm Hiluminblech.

Schaltung (3 sec Ladezeit, 15 V) und empfehlenswerter Kondensator (max 18V) nominal 2F, tatsächlich 1,4F, ca. 35€: ist alles in diesen Thread von mir beschrieben um 2015, als ich die Akkus baute.

Ciao Schwipp
 
O

oldbike2011

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Hallo,

Ich wollte mir den Spotwelder aus Post.1867 kaufen.
Als Stromversorgung ein Lipo mit 4s2p
Also so da. 8400 mah mit 25 C.

Denkt ihr das man damit praktikabel Punktschweißen kann?

Danke für euer Brainstorming...

Carsten
 
Ewi2435

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kommt auf den Innenwiderstand an. Dieser sollte bei < 5mOhm sein. Außerdem wieso 4S? Du musst schauen das die Hardware diese Spannung beherscht.
 
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oldbike2011

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4s wollte ich bauen, weil 12 Versorgungsspannung.
Bei 3S und vollgeladen sinkt das schnell unter 12V.

Momentan sind es noch 2 5S Lipo, wobei 2 Zellen schwächeln.

Wie bekomme ich den Innenwiderstand raus und was spielt der für eine Rolle bei dieser speziellen Anwendung?

Vor Jahren habe ich einen Kurzschluss an den Teilen gehabt. Die haben ohne jegliches Zubehör geschweißt und zum Glück ist nichts passiert. Das war 10 Jahre her.
 
Ewi2435

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4S hat aber 16,8V das ist zuviel, zumindest für die meisten Spotwelder.

Der Innenwiderstand bestimmt den Schweißstrom. Ein zu hoher Innenwiderstand macht den Akku zum Schweißen unbrauchbar. Den Innenwiderstand kann man messen.
Aber die ANgabe 25C eigt das der nicht ganz klein ist.

Die meisten nutzen einen 65-130C lipo mit 3S. Das geht super
 
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oldbike2011

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Mein Lipo hat bei 5s1p 40C Entladerate. Davon habe ich 2.
Wenn ich die Schaltung ändere auf 3s3p entsteht ein Lipo mit ca. 12 V, >12000 mah.

Verdreifacht sich nicht durch die Parallelschaltung die Entladerate? Also dann ca.120 C ?

Es wäre halt nicht schlecht, so eine Restnutzung eines alten Lipo.
 
Ewi2435

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Mein Lipo hat bei 5s1p 40C Entladerate. Davon habe ich 2.
Wenn ich die Schaltung ändere auf 3s3p entsteht ein Lipo mit ca. 12 V, >12000 mah.

Verdreifacht sich nicht durch die Parallelschaltung die Entladerate? Also dann ca.120 C ?

Es wäre halt nicht schlecht, so eine Restnutzung eines alten Lipo.

Theoretisch ja, aber nur wel da 40C steht heißt das nicht das die Zellen auch einen so kleinen Innenwiderstand haben. 40C ist keine ANgabe für den Innenwiderstand. Aber ein Anhaltspunkt.

Da gilt es zu testen. Achte darauf die Verbindungen zwischen allen bauteilen SEHR dick auszuführen.
 
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oldbike2011

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Danke für die Unterstützung. Ich werde es testen.
Zur Not geht ja auch eine Autobatterie oder ich lese mich ins Thema Kondensatoren ein.
 
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oldbike2011

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Seid ihr zufrieden mit dem Schweißergebniss mit dem roten Spotwelder?
 
ArneW.

ArneW.

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Ein verzweifeltes Hallo noch einmal von mir. :)

Ich habe nach weiteren Versuchen mit meinem Eigenbau-Arduino-Schweißgerät und dem "Turnigy Graphene Panther 6000mAh 3S 75C Battery Pack w/XT90 " beschlossen, das Eigenbauprojekt aufzugeben, auch wenn es nach der investierten Zeit (und ein wenig Geld) schwer fiel. :D

Heute habe ich den Malelectrics Bausatz für Lipo mit XT 90 Stecker montiert. Penibel nach Anleitung alles zusammengebaut und was soll ich sagen? Genau dasselbe.
Die Verbindungen von 0,2mm dickem Nickelblech haften minimal, aber ich kann sie mit wenig Kraftaufwand entzweien.

Ich bin bis 40ms hoch gegangen, aber es wurde nicht besser.
Nun habe ich also zwei verschiedene Elektroden aus China und die Malelectrics Elektroden, sowie zwei Schweißgeräte getestet.

Ich habe so langsam das Nickelband im Verdacht, welches ich aufgrund der guten Bewertungen gekauft habe.

Die Auswertung einer Probeschweißung bei 20ms zeigt:
Volts during Pulse: 4,7V
Est. Amps: 549,9A
Ich habe versucht, die Elektroden wie angegeben ca. 1cm voneinander entfernt zu platzieren und mittelkräftig aufgedrückt.

Außerdem habe ich das Band nochmal entfettet, aber das hilft nicht wirklich.
Die Elektroden habe ich mit feinem Schleifpapier noch blank gemacht, aber das half nicht und der gemessene Strom blieb davon auch unberührt.

Hat noch jemand eine Idee? Kann es am Nickel liegen und habt ihr eine Empfehlung für mich?
Viel mehr kann ich ja nicht mehr tauschen.

Gruß Arne

Ps:
Das beschriebene Problem liest sich exakt so wie in diesem Thread.

IMG_4680.JPEGIMG_4681.JPEGIMG_4684.JPEG
 
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Willi9974

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Ich hab den gleichen und benutze ihn mit einer Autobatterie.
Nutze pures Nickelband mit 0,15mm welches ich mit 40-60ms verschweiße.
Hab nie Probleme gehabt.
Dreh deine Pulszeit mal hoch und geh mal statt 10mm nur 2-4mm mit den Elektroden auseinander.

Schick mir gerne mal eine PM mit deiner Adresse dann kann ich dir gerne mal eine Probe von meinen zwei Nickelbänder zuschicken.
Bzw. Schick mir auch gerne mal einen Teststreifen von dir, dann kann ich ihn auch mal testen, ob es sich bei mir auch so verhält.
 
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