Eigenbau-Punktschweißgeräte

Diskutiere Eigenbau-Punktschweißgeräte im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Die Funktionsweise des Gerätes ist mir schon klar. Den vorhandenen Triac würde ich durch geeignete MosFets ersetzen um den Batteriestrom...
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el.micro

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Die Funktionsweise des Gerätes ist mir schon klar.
Den vorhandenen Triac würde ich durch geeignete MosFets ersetzen um den Batteriestrom durchzuschalten.
Problem ist nur, dass ich bei der Beschreibung nicht richtig durchblicke und nicht genau weiss, ob die AC-Schaltspannung nochmal von der Steurung abgegriffen wird um den Nulldurchgang festzulegen.
Sollte dies nicht der Fall sein, müsste es nach dem Umbau eigentlich funktionieren.
 
pedelecbob

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Die Funktionsweise des Gerätes ist mir schon klar.
Den vorhandenen Triac würde ich durch geeignete MosFets ersetzen um den Batteriestrom durchzuschalten.
Hallo El.Micro,
ich würde von einer Autobatterie absehen, als ich vor 35 Jahre in Ausbildung war, ist einem meiner Kollegen beim Schweissen die Batterie um die Ohren geflogen. Er hatte Glück das sein Trommelfell nicht geplatzt ist!

Ich kann von Autobaterien für deratige Zwecke nur abraten!!!
 
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Ewi2435

Ewi2435

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Deswegen am besten einen Schweißakku aus VTC5A Zellen bauen 😄. Ist bei mir auch der naechste schritt. Der Lipo bläht sich langsam auf. Man brauch halt nur mindestens 10P 😄
 
pedelecbob

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@Ewi2435,
nein keine 1000A.

Bei mir:
Ausgangsstrom: DC 0-10A stufenlos einstellbar
Ausgangsspannung: DC 0-30V stufenlos einstellbar
Ausgangsleistung (max): 300W

Damit habe ich super Schweißpunkte herstellen können!
 
Ewi2435

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Da gehört dann aber schon ein fetter 2F Kondensator aus dem KFZ Bereich dazu. Und Schalten muss man das auch noch.
 
Ewi2435

Ewi2435

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Trotzdem musst du den Kondensator auf die Schweißstelle zuschalten. Abschalten mag egal sein.
 
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Alv

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. Direktläufer
Also doch keine 10A Schweißstrom, sondern Stromerhöhung durch Kondensatorstoßentladung...
 
pedelecbob

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@Alv, 🤔
hab ich nicht gemessen, dass Schweißen funktioniert aber sahnemässig!🕺🥳
 
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Mister-T

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Hallo,

ich hab vor einiger Zeit mal angefragt welche Bauteile ihr mir für ein Punktschweißgerät das mit einem umgebauten Mikrowellentraffo funktioniert empfehlen würdet.

Nun is das Punktschweißgerät schon ne ganze Weile lang zusammen gebaut und ich wollte euch das nicht mehr länger vorenthalten was daraus geworden ist. Hab damit mittlerweile 3 Akkus mit je 65 Zellen gefertigt.
Ich steuere mit einem NE555 Timer ( impulsausgabe im Millisekunden Bereich) ein Solid State Relay bei dem ich einen Dimmer vorgeschaltet hab. Somit kann ich die Stromstärke und die Impulsdauer genau steuern.
Meiner Meinung nach ist das besondere daran, dass es sehr kompakt gebaut werden kann, in ein altes Computernezteilgehäuse rein passt und die Kosten dafür wirklich sehr überschaubar waren, man aber passable Schweißpunkte hinbekommt egal für welche Dicke.






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PsychoMantis

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Meinen ersten Punktschweißgerät habe ich noch aus einem NE555-Timer, Mosfets und SuperCap gebaut.
Dann habe ich es mit Arduino gebaut.
Letztendlich bin ich wieder zum Ursprung (NE555, 8x MOSFETs und 2F Kondensator) zurückgekehrt, wobei ich es noch mit einem Spannungsregler versehen habe. Was auf dem Bild fehlt, damit man auch tatsächlich schweißen kann ist irgendein gebrauchtes Notebook-Netzteil was man rumliegen hat.
 

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el.micro

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Danke für die Antworten.

Da ich nur einen Akku zu schweissen habe, soll das Gerät natürlich kostengünstig ausfallen. Deshalb habe ich mich
für die Kondensator-Variante von Pedelecbob u.a. entscheiden.
Kabel und Elektroden sind vorhanden. Muss lediglich den Schalter bauen.

@ Pedlecbob:

Könntest Du bitte ein paar weitere detaillierte Bilder vom Fusschalter hochladen,
insbesondere wie der Stab gebogen und das Kontaktteil konstruiert ist?

Vielen Dank
 
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