eBook zum Thema Pedelec-Bau / -Umbau?

Diskutiere eBook zum Thema Pedelec-Bau / -Umbau? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Kennt hier jemand ein brauchbares eBook in dem alle wesentlichen Informationen zum Thema Pedelec selber bauen bzw. vorhandenes Pedelec umbauen zu...
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evobike

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Kennt hier jemand ein brauchbares eBook in dem alle wesentlichen Informationen zum Thema Pedelec
selber bauen bzw. vorhandenes Pedelec umbauen zu finden sind?
Es sollte einfach genug geschrieben sein, dass man es auch ohne Elektrotechnik-Studium
verstehen kann aber dennoch genug Wissen vermitteln um solche Projekte selbstständig umsetzen zu
können.
Es gibt da zwar einige englischsprachige eBooks, da wird dann aber wohl kaum etwas
zum Thema StVO, Nenndauerleistung, etc. zu finden sein.
Es sollte also ein eBook sein in dem auch die deutsche Gesetzgebung berücksichtigt wird und in dem erklärt wird,
wie man z.B. mit welcher Kombination aus einem Getriebeheckmotor, Controller, Akku, Display ein Pedelec
mit einem bestimmten Drehmoment, Wirkungsgrad, V-Max bauen kann.
Natürlich findet man die meisten Informationen auch in irgendwelchen Foren,
allerdings habe ich leider nicht ein paar Wochen Zeit um die alle zusammenzutragen.
 
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Sitting Bull

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Natürlich findet man die meisten Informationen auch in irgendwelchen Foren,
allerdings habe ich leider nicht ein paar Wochen Zeit um die alle zusammenzutragen.
Die technischen Regeln sind doch ganz überschaubar und werden im verlinkten Video alle erwähnt.
Wenn du ein fertiges Umbauset von einem seriösen Anbieter kaufst brauchst du dir gar keine Gedanken machen und verlierst auch keine Zeit.
 
bielefeld-michi

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@evobike
Vielleicht zeigst Du uns hier mal ein Foto von deinem Fahrrad? Dann können wir Dir sicher besser weiterhelfen
 
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evobike

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Vielleicht zeigst Du uns hier mal ein Foto von deinem Fahrrad? Dann können wir Dir sicher besser weiterhelfen
Wie ich hier bereits geschrieben habe,
ist ein ganz normales NCM Moscow 48V. Fotos vom Moscow findest Du im Netz.
 
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evobike

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Die technischen Regeln sind doch ganz überschaubar und werden im verlinkten Video alle erwähnt.
Wenn du ein fertiges Umbauset von einem seriösen Anbieter kaufst brauchst du dir gar keine Gedanken machen und verlierst auch keine Zeit.
Das Problem ist, dass ich eigentlich wieder gern einen Heckgetriebemotor haben möchte.
Wobei der X-15 des Moscow schon ein ziemlich hohes Drehmoment hat.
Hier einen Motor zu finden, der sowohl ein noch höheres Drehmoment, einen höheren Wirkungsgrad und eine höhere V-Max hat und
dann noch den dazu passenden Controller ist nicht ganz so einfach.
Denn wenn man einfach nur die einzelnen Komponenten betrachtet bzw. deren Daten vergleicht, weiß man ja nicht unbedingt ob das Ergebnis wirklich
die gewünschte Leistung bringt oder ob auch alles miteinander kompatibel ist.

Und was die höhere V-Max betrifft, die kann natürlich im Bereich der StVO nicht legal genutzt werden.
Allerdings haben wir hier z.B. ehemalige Industriegelände, wo u.a. auch mit RC-Fahrzeugen und mit nicht für
die Straße zugelassenen Geländemotorrädern gefahren wird. Dort könnte man auch problemlos einen 1000W (oder mehr)
Motor nutzen.

Nun möchte ich mir aber nicht noch ein zusätzliches 1000W e-Bike kaufen, nur um auf solch einem Gelände
oder im Urlaub damit zu fahren.
Hier wäre es schon nicht schlecht, wenn man mit einem 1000W Motor legal im Bereich der StVO begrenzt auf 27,5 km/h
fahren könnte und eben außerhalb der StVO dann ohne Begrenzung.
Laut Video bzw. den Aussagen der Versicherung, TÜV und Polizei soll das ja möglich sein
 
Reiner

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@evobike

Du hast ein schickes funktionierendes Pedelec, lass es wie es ist.
 
onemintyulep

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Es sollte also ein eBook sein in dem auch die deutsche Gesetzgebung berücksichtigt wird und in dem erklärt wird,
wie man z.B. mit welcher Kombination aus einem Getriebeheckmotor, Controller, Akku, Display ein Pedelec
mit einem bestimmten Drehmoment, Wirkungsgrad, V-Max bauen kann.
Das wird so nicht möglich sein. Die Controller, Verkabelung etc. sind ja keine Normteile. Dh. die konkreten Details sind nicht allgemeingültig und ändern sich dauernd.
Das Allgemeingültige sollte dagegen in 1/2 Stunde ergoogelt sein.
Entweder du kaufst das Ganze als "Umbausatz", oder fertig, oder es ist eben eine Hobbyveranstaltung zu der auch das breite Informieren gehört. Die Verantwortung für das Rechtliche kann dir eh niemand abnehmen, dazu ist es zu schwammig.
Man kann aber allgemein sagen dass es nicht möglich ist ein E-Bike zwischen einem 1000W Offroad-Betrieb und einem Pedelec-Betrieb umschaltbar zu machen und dabei 100% legal-safe zu sein, da es bei den Zulassungsvorschriften immer darum geht was das Fahrzeug prinzipiell kann, und nicht wie es grade im Moment genutzt wird.
Andererseits fahre ich auch einen 800W Motor im Pedelecbetrieb und fühle mich halbwegs rechtssicher dabei.
Hier wäre es schon nicht schlecht, wenn man mit einem 1000W Motor legal im Bereich der StVO begrenzt auf 27,5 km/h
fahren könnte
Nur halbwegs rechtssicher fühle ich mich weil mein Motor über die Spannung auf "27,5km/h" begrenzt ist. Wenn man doof das Display ausliest steht da aber 72km/h. Ich glaube das ist bei der allgemeinen Intelligenzlage kritischer als ein 1000W-Motor...
Es sind übrigens nur 25km/h, und zwar abnehmend bis. Ich denke die dachten da eher an 22km/h :rolleyes: Man sieht mit der strengen Auslegung von den Murksbedingungen wäre das keine Erfolgsstory geworden...
 
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evobike

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Du hast ein schickes funktionierendes Pedelec, lass es wie es ist.
Das Moscow gefällt mir auch ausgesprochen gut, darum möchte ich mir auch gar kein anderes Pedelec kaufen.

Allerdings macht der Motor im Lerrlauf schleifende Geräusche.
Bei Gelegenheit werde ich Ihn mal öffnen. Sollte sich das Problem allerdings nicht lösen lassen, werde ich Ihn
tauschen. Wobei ich ohnehin bei Drehmoment (ja, 55 Nm sind schon nicht schlecht), Wirkungsgrad (mehr Reichweite kann man immer gebrauchen)
und V-Max (30 - 31 km/h sind mir zu wenig für Fahrten außerhalb der StVO) gern noch mal ein Upgrade hätte.
Weshalb ich den Motor wohl langfristig sowieso mal tauschen werde.

Man kann aber allgemein sagen dass es nicht möglich ist ein E-Bike zwischen einem 1000W Offroad-Betrieb und einem Pedelec-Betrieb umschaltbar zu machen und dabei 100% legal-safe zu sein, da es bei den Zulassungsvorschriften immer darum geht was das Fahrzeug prinzipiell kann, und nicht wie es grade im Moment genutzt wird.
Das hat er ja in dem Video ganz gut erklärt, wobei eigentlich sowieso jeder mit etwas Verstand weiß, dass jeder der am Straßenverkehr teilnimmt, die Idee
aufgeben kann immer und in allen Bereichen 100% sicher zu sein.
Darum würde mir auch eine Lösung reichen, die bei einer Polizeikontrolle keine Probleme verursachen würde bzw. bei einem Unfall und einer
Begutachtung durch einen Sachverständigen immer noch zu 99% sicher wäre, so das auch die Versicherung sehr wahrscheinlich zahlen würde.
Und so wie das die Versicherung gesagt hat, wäre das ja der Fall. Ich werde da wohl bei Gelegenheit aber auch selbst noch mal nachfragen.

Nur halbwegs rechtssicher fühle ich mich weil mein Motor über die Spannung auf "27,5km/h" begrenzt ist. Wenn man doof das Display ausliest steht da aber 72km/h. Ich glaube das ist bei der allgemeinen Intelligenzlage kritischer als ein 1000W-Motor...
Das könnte man ja dadurch lösen, dass man ein Display nimmt, wo keine V-Max gespeichert wird. Wobei da sowieso meistens auch nur steht, dass man so schnell gefahren ist, aber nicht wo. Könnte ja auch sein, dass man damit einen Berg heruntergefahren ist, was dann wieder legal wäre.

Viel mehr als Problem sehe ich die Tatsache, dass einige Shops
auch die Nenndauerleistung angeben. Scheint also doch nicht so fast unmöglich schwer zu sein, diese für einen Motor zu ermitteln. Dann
sollte das auch für die Polizei bzw. Versicherung möglich sein. Da wären wir wieder bei dem Problem, dass man dann mit einem nicht
zugelassenen Kfz ohne Versicherungsschutz im öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt.
Hierbei wäre das Risiko Probleme zu bekommen dann weitaus höher, als die anderen allgemein bekannten Risiken.

Würde mich mal interessieren, wie man das Problem lösen kann oder anders gefragt, gibt es vielleicht auch preiswerte Motoren,
die, so wie bei den teuren Markenherstellern, weit über 1000W leisten können für die dennoch eine 250W Nenndauerleistung
angegeben wird?
 
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Das könnte man ja dadurch lösen, dass man ein Display nimmt, wo keine V-Max gespeichert wird.
72km/h ist die Geschwindigkeitsbegrenzung, nicht die V-Max. Wenn ein hypothetischer hochqualifizierter Sachverständiger an dieser Stelle nachschaut ob der Controller auf 25km/h begrenzt ist, lautet die Antwort erstmal nein...
Du kannst auch selbst die "250W Nenndauerleistung" auf den Motor schreiben. Die "1000W" DD-Motoren sind normalerweise namenlos und ungoogelbar., und vielleicht ist die Nenndauerleistung mit 250W auch konservativ korrekt angegeben :)
 
Reiner

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Darum würde mir auch eine Lösung reichen, die bei einer Polizeikontrolle keine Probleme verursachen würde bzw. bei einem Unfall und einer
Begutachtung durch einen Sachverständigen immer noch zu 99% sicher wäre, so das auch die Versicherung sehr wahrscheinlich zahlen würde.
Mit irgendwas auch nur leicht illegalen wird du (abhängig von der Stop Situation und der individuellen Kenntnisse der Polizeibeamten* sowie deren Ausstattung) eher durch eine Polizeikontrolle als durch ein Gutachten kommen, da dürfte die Chance bei <1% liegen. Die möglichen rechtlichen Folgen haben wir hier bereits X-mal durchgekaut.

*Die u.a. neben Infos/Schulungen ihres Arbeitgeber sich u.U. auch im Netz informieren, laut Statistik sind alleine hier im Forum 82 Polizisten angemeldet. ;)
 
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evobike

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72km/h ist die Geschwindigkeitsbegrenzung, nicht die V-Max. Wenn ein hypothetischer hochqualifizierter Sachverständiger an dieser Stelle nachschaut ob der Controller auf 25km/h begrenzt ist, lautet die Antwort erstmal nein...
Ich weiß jetzt nicht wie Deine Lösung genau funktioniert, aber wenn Du zwischen StVO- und nicht StVO-Betrieb umschalten kannst, müsste doch
im legalen Modus auch im Display wieder 27,5 km/h als Begrenzung stehen?

Du kannst auch selbst die "250W Nenndauerleistung" auf den Motor schreiben.
Wenn es halbwegs professionell gemacht ist, würde das bei einer Polizeikontrolle vielleicht etwas nutzen.
Ob das einen Sachverständigen davon abhalten würde, genauer nachzuforschen, ist allerdings fraglich.

Die "1000W" DD-Motoren sind normalerweise namenlos und ungoogelbar., und vielleicht ist die Nenndauerleistung mit 250W auch konservativ korrekt angegeben
Das macht die Sache so schwierig, hier einen Motor zu finden der genau meinen Anforderungen entspricht.

Das heißt: Heckgetriebemotor mit Aufnahme für Scheibenbremse und Kassette und 750 - 1000W Leistung,
mind. 55 Nm Drehmoment und möglichst hohem Wirkungsgrad. Gewicht sollte auch nicht zu hoch sein.
Die 6 kg des mxus XF40 scheinen mir da schon ziemlich hoch.

Bei namenlosen Motoren wie die von Dir genannten DD-Motoren stellt sich dann die Frage, wie es sich
mit der Qualität der verwendeten Bauteile verhält und ob man hier ggf. auch Ersatzteile bekommt?
Ansonsten weiß man bei den meisten China Motoren von z.B. ebay auch nicht wie es sich mit der
Wicklung bzw. dem Getriebe verhält.

Selbst wenn der Händler angibt, dass es sich um einen Motor
handelt mit einem ausgeglichenen Verhältnis aus Drehmoment und hoher RPM, kann es sein, dass man dann einen
Motor bekommt, der nur ein hohes Drehmoment hat (und kaum 30 km/h erreicht) oder einen
Motor mit V-Max 60 - 70 km/h aber mit dem man kaum eine Steigung hochkommt.
So ein Motor wäre dann für mich vollkommen unbrauchbar.
Und sich solange Motoren zu bestellen, bis man den passenden bekommt, kann auch nicht die Lösung sein.

Mit irgendwas auch nur leicht illegalen wird du (abhängig von der Stop Situation und der individuellen Kenntnisse der Polizeibeamten* sowie deren Ausstattung) eher durch eine Polizeikontrolle als durch ein Gutachten kommen, da dürfte die Chance bei <1% liegen.
Wobei die Frage ist, welche Probleme man bekommen würde, wenn die Nenndauerleistung vom Hersteller nicht offiziell als 250W
angegeben wird und der Motor bis zu 750 - 1000W Leistung abgeben kann, man diesen aber über den Controller auf 27,5 km/h begrenzt hat?
Ziemlich blöd wäre es zudem, wenn irgendein Shop dann im Nachhinein die Nenndauerleistung angeben würde und man dadaurch, wenn
diese höher als erlaubt ist, den Motor nicht mehr benutzen kann.

Die möglichen rechtlichen Folgen haben wir hier bereits X-mal durchgekaut
Hier wäre es eher nützlich, wenn man mal etwas schriftliches und rechtlich verbindliches von einem Juristen der auf Verkehrsrecht spezialisiert ist
hätte. Das könnte man sich dann ggf. auch mitnehmen und bei einer Polizeikontrolle vorlegen.
 
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Das macht die Sache so schwierig, hier einen Motor zu finden der genau meinen Anforderungen entspricht.

Das heißt: Heckgetriebemotor mit Aufnahme für Scheibenbremse und Kassette und 750 - 1000W Leistung,
mind. 55 Nm Drehmoment und möglichst hohem Wirkungsgrad. Gewicht sollte auch nicht zu hoch sein.
Du musst dir überlegen bei welcher Geschwindigkeit der Motor am meisten benötigt wird. Dann nimmst du einen Motor mit den RPM/Nenndrehzahl die diese Geschwindigkeit bei deiner Nenn-Akkuspannung ergibt. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten ist der dann nicht so effizient. Die zweite Kennzahl ist die maximale Effizienz.
Ich habe jetzt einen AKM-128H, das ist ein kleiner Motor mit einer hohen Untersetzung, mit 800W Maximalleistung. 201RPM@36V. Das müsste am 48V Akku in 28" gut 40km/h ergeben.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung ergibt sich daraus dass ich ihn mit nur 33V Spannung versorge. Das erlaubt ca. 27.5km/h mit einem ganz natürlichen "Ausklang". Deshalb brauche ich keine Begrenzung durch den Controller und der steht deshalb auf 72km/h.
 
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Du musst dir überlegen bei welcher Geschwindigkeit der Motor am meisten benötigt wird. Dann nimmst du einen Motor mit den RPM/Nenndrehzahl die diese Geschwindigkeit bei deiner Nenn-Akkuspannung ergibt. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten ist der dann nicht so effizient. Die zweite Kennzahl ist die maximale Effizienz.
Was würde das in diesem Zusammenhang bedeuten, wenn man die meiste Zeit legal 27,5 km/h fahren will und nur selten mal 40 - 45 km/h, wenn man
nicht im Bereich der StVO unterwegs ist?
Wenn ich jetzt einen Motor mit hohem Drehmoment nehme, der auf den Geschwindigkeitsbereich unter 30 km/h optimiert ist, kann der dann überhaupt mehr als 30 - 31 km/h mit einem 48V-Akku?
Mein X-15 schafft bei 53V 30 - 31 km/h, bei geringerer Spannung muss man schon viel Eigenleistung erbringen, um 29 km/h für längere Zeit zu fahren.
Höhere Spannung macht auch nicht wirklich Sinn, da man sich z.B. mit einem Step-Up-Converter dann wieder zusätzliche technische und rechtliche
Probleme einhandelt.
Zusätzlich zu einem neuen Motor, Controller und Display noch einen 52V-Akku zu kaufen, wäre mir dann auch zu teuer, da ich die
höhere Geschwindigkeit, damit sich das überhaupt lohnt, zu selten fahren würde.

Ich habe jetzt einen AKM-128H, das ist ein kleiner Motor mit einer hohen Untersetzung, mit 800W Maximalleistung. 201RPM@36V. Das müsste am 48V Akku in 28" gut 40km/h ergeben.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung ergibt sich daraus dass ich ihn mit nur 33V Spannung versorge. Das erlaubt ca. 27.5km/h mit einem ganz natürlichen "Ausklang". Deshalb brauche ich keine Begrenzung durch den Controller und der steht deshalb auf 72km/h.
Von AKM hatte ich bisher noch gar nichts gehört.
Kennst Du das Drehmoment für diesen Motor? Beim X-15 des Moscow sollen es 55 Nm, beim mxus XF15R 67 Nm sein.
Das sind dann wohl die maximalen Werte. Bisher ist mir immer noch nicht ganz klar, wovon es abhängt diese
Werte zu erreichen. D.h., von der Ampere-Lesitung des Controllers bzw. Akkus, spielt die Spannung hier auch eine Rolle?
 
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Das höchste Drehmoment kriegst du bevor du losfährst. Das taugt eigentlich nicht als Kennzahl...
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Du solltest wie gesagt eher auf die maximale Effizienz achten und bei welcher Drehzahl diese liegt. Wenn bei einer bestimmten Drehzahl eine bestimmte Abgabeleistung anliegt könnte man daraus das Drehmoment errechnen, wenn man das wollte.
Aikema (AKM) ist der Hersteller von den "Q" bzw "Cute" Motoren. (Q100 etc.). Q128H ist davon der leistungsstärkste. Allerdings mit Schraubkranz , der Kassettenkram nimmt Platz im Motor weg. Die Kassettenversion 128C hat nur 500W.
Was würde das in diesem Zusammenhang bedeuten, wenn man die meiste Zeit legal 27,5 km/h fahren will und nur selten mal 40 - 45 km/h, wenn man
nicht im Bereich der StVO unterwegs ist?
Wenn ich jetzt einen Motor nehme, der auf den Geschwindigkeitsbereich unter 30 km/h optimiert ist, kann der dann überhaupt mehr als 30 - 31 km/h
mit einem 48V-Akku?
Die Geschwindigkeit ist nahezu proportional zur Spannung. Aber es ist billiger einen Motor zu bauen der schnell ist als einen der langsam ist, bei gegebener Spannung. Wenn der Motor für 45km/h ausgelegt ist hat er bei 30km/h nur einen Bruchteil der Leistung und ist ineffizient. Wenn er seine Leistung schon bei 30km/h bringt muss man bei 45km/h nur den Strom begrenzen. Es bedeutet aber immer, dass man einen Akku mit viel Ampere (für die 30km/h) und mit viel Spannung (für die 45km/h) braucht. Immer vorausgesetzt dass es auch Steigungen gibt für die man das Pedelec braucht...
 
Kraeuterbutter

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Das Problem ist, {...} einen Motor zu finden, der sowohl ein noch höheres Drehmoment, einen höheren Wirkungsgrad und eine höhere V-Max hat
hmm..
vielleicht wäre es ja für das nächste Projekt auch anders rum interessant...

nicht noch mehr Drehmoment und noch mehr V-Max..

sondern leichter, kleiner, optisch unauffälliger, effizienter als Hyprid, sportlicher, ...
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Das höchste Drehmoment kriegst du bevor du losfährst. Das taugt eigentlich nicht als Kennzahl...
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Du solltest wie gesagt eher auf die maximale Effizienz achten und bei welcher Drehzahl diese liegt. Wenn bei einer bestimmten Drehzahl eine bestimmte Abgabeleistung anliegt könnte man daraus das Drehmoment errechnen, wenn man das wollte.
Aikema (AKM) ist der Hersteller von den "Q" bzw "Cute" Motoren. (Q100 etc.). Q128H ist davon der leistungsstärkste. Allerdings mit Schraubkranz , der Kassettenkram nimmt Platz im Motor weg. Die Kassettenversion 128C hat nur 500W.
Ich sehe die Sache hier eher etwas pragmatischer. Mir geht eigentlich nur darum, dass ich bei Steigungen, die ich mit meinem X-15 Motor mit
27 km/h ohne große Anstrengung hochfahren kann, auch mit dem neuen Motor keine Probleme bekomme.

Wobei mir eine hohe Effizienz (Reichweite) in dem Bereich wo ich meistens fahre (also unter 30 km/h) schon wichtig ist,
allerdings möchte deshalb nicht auf die Möglichkeit, ein hohes Drehmoment bzw. eine entsprechende V-Max (wo
es Sinn macht und erlaubt ist) nutzen zu könnnen, verzichten.

Die Geschwindigkeit ist nahezu proportional zur Spannung. Aber es ist billiger einen Motor zu bauen der schnell ist als einen der langsam ist, bei gegebener Spannung. Wenn der Motor für 45km/h ausgelegt ist hat er bei 30km/h nur einen Bruchteil der Leistung und ist ineffizient. Wenn er seine Leistung schon bei 30km/h bringt muss man bei 45km/h nur den Strom begrenzen. Es bedeutet aber immer, dass man einen Akku mit viel Ampere (für die 30km/h) und mit viel Spannung (für die 45km/h) braucht. Immer vorausgesetzt dass es auch Steigungen gibt für die man das Pedelec braucht...
Die Frage die sich mir gerade stellt, ist, ob es überhaupt auf dem Markt einen Motor gibt, der meinen Anforderungen entspricht?
D.h., V-Max 45 km/h (mit 53V erreichbar), Drehmoment 55 Nm, hoher Wirkungsgrad bei 27 - 30 km/h, nicht schwerer als 4 - 5 kg, Aufnahme für
Bremsscheibe und Kassette?

Falls es so einen Motor gibt, würde mich nur noch interessieren, wo man den kaufen kann. Am besten bei einem Händler bei dem
man sicher sein kann, dass man dann auch diesen Motor bekommt.
 
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onemintyulep

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Wobei mir eine hohe Effizienz (Reichweite) in dem Bereich wo ich meistens fahre (also unter 30 km/h) schon wichtig ist,
Bei der Effizienz geht es gar nicht um die Reichweite. Sondern: wenn du den Motor in einem Geschwindigkeitsbereich fährst wo er nur zB. 50% Effizienz hat, und dabei Volleistung am Berg forderst (zB. 800W...), dann bedeutet das konkret dass weitere 800 Watt in Wärme umgewandelt werden. Dadurch schmelzen die Zahnräder, die Magnete werden entmagnetisiert und die Wicklungen abisoliert, alles nach wenigen Minuten :)
Wäre aber festzustellen welche % Steigung du jetzt mit 27km/h fährst, bei welcher Motorleistung.
Dann müsste man einen Motor finden der auch die 45km/h dreht und bei dem die Verlustleistung bei 27km/h mit der gewünschten Leistung höchstens 25% seiner Maximalleistung entspricht (weil er soviel Verlustleistung auch im "Normalbetrieb" einstecken muss).
Wie gesagt, am Ende bedeutet es immer dass man "zuviel" reinsteckt. Zuviel Akku, zu schweren Motor, etc.
 
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Bei der Effizienz geht es gar nicht um die Reichweite. Sondern: wenn du den Motor in einem Geschwindigkeitsbereich fährst wo er nur zB. 50% Effizienz hat, und dabei Volleistung am Berg forderst (zB. 800W...), dann bedeutet das konkret dass weitere 800 Watt in Wärme umgewandelt werden. Dadurch schmelzen die Zahnräder, die Magnete werden entmagnetisiert und die Wicklungen abisoliert, alles nach wenigen Minuten :)
Das ist klar, das zu viel Wärme im Motor auch irgendwann ein Problem für das Material wird.
Wobei immer dann, wenn Energie in Wärme statt Vortrieb umgesetzt wird, eigentlich auch die mit
der jeweiligen Akku-Kapazität mögliche Reichweite geringer werden sollte.

Ich benutze das Rad nicht nur als Sportgerät in der Freizeit sondern meistens als Transportmittel,
mit dem ich dann so schnell wie erlaubt und so effizient wie möglich ans Ziel kommen will.
D.h., es soll so oft es geht eine Alternative zum Auto sein. Was dann aber bei einer zu stark
reduzierten Reichweite nicht mehr der Fall wäre.

Wäre aber festzustellen welche % Steigung du jetzt mit 27km/h fährst,
Wieviel % die Steigungen haben, kann ich so pauschal nicht beantworten.
Ich fahre zwar nicht in den Alpen, aber auch hier im bergischen Land
gibt es einige Anstiege wo ich nicht auf das Drehmoment des X-15 Motor verzichten möchte.

Außerdem würde ich gern auch mit dem neuen Motor nicht meine Routen nach dem Drehmoment
des Motors planen müssen.

bei welcher Motorleistung.
Also wenn man eine Steigung hochfährt, unterstützt das Rad mit voller Balkenzahl.

In der Anleitung steht:

Der Stromindikator zeigt den aktuellen Entladestrom des Steuergeräts an: jedes Segment hat 2A; sechs Segmente sind> = 12A (Das Balkendiagramm zeigt in Echtzeit die Ausgangsleistung des Motors an. 1 Balken - geringe Leistung, alle Balken - volle Leistung.

Dann müsste man einen Motor finden der auch die 45km/h dreht und bei dem die Verlustleistung bei 27km/h mit der gewünschten Leistung höchstens 25% seiner Maximalleistung entspricht (weil er soviel Verlustleistung auch im "Normalbetrieb" einstecken muss).
Eigentlich entspricht der mxus XF15R vom Drehmoment, Gewicht, Maße, V-Max schon dem was ich mir vorstelle.
Bei mxus steht zu dem Motor V-Max 40 km/h und Drehmoment 67 Nm.
Hier ist nur nicht ganz klar, ob das auf eine bestimmte Ausführung des Motor zutrifft oder ob mxus meint, dass es eine Ausführung
mit V-Max 40 km/h und niedrigem Drehmoment gibt bzw. eine andere Ausführung mit 67 Nm Drehmoment und
dann entsprechend niedriger V-Max (so wie beim X-15 des Moscow).

D.h., sollte es eine Ausführung geben, die beides hat, also hohes Drehmoment und hohe V-Max (die man dann
auch mit 53V erreichen kann), wäre das schon der Motor wie ich ihn mir vorstelle.

Ich hatte auch schon bei mxus angefragt, allerdings erhält man als Antwort nicht wirklich mehr als das, was
auf deren Seite im Netz steht.

Pascal210 hatte bereites geschrieben, dass er problemlos eine V-Max von 40 km/h mit dem XF15R erreicht.
Die Frage ist, mit welcher Spannung und welches Drehmoment hat sein Motor? Da er auch einen anderen Controller
verwendet, könnte auch der etwas damit zu tun haben.

Wie gesagt, am Ende bedeutet es immer dass man "zuviel" reinsteckt. Zuviel Akku, zu schweren Motor, etc.
Dass man wohl auch Kompromisse mach muss, ist schon klar. Allerdings sollten die Vorteile des neuen Motor
schon überwiegen.
 
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onemintyulep

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Das ist doch nur ein 350W-Motor, es sei denn du hast ein Fat-Bike. Und min. 340RPM(36V), dh. bei 200RPM mindestens 1/2 undervolted.
Ich mein die unausgesprochene Frage ist immer wozu die 40km/h gut sein sollen.
 
Thema:

eBook zum Thema Pedelec-Bau / -Umbau?

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