EBike Kosten Amortisationszeit

Diskutiere EBike Kosten Amortisationszeit im Plauderecke Forum im Bereich Community; Bei mir klappt das nur durch die Großstadt München. Ich hab Biorennrad, Selbstbau Pedelec (Für Regen und Einkaufen), Motorrad und immer mal ÖpnV...
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hansmeier2018

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Bei mir klappt das nur durch die Großstadt München.
Ich hab Biorennrad, Selbstbau Pedelec (Für Regen und Einkaufen), Motorrad und immer mal ÖpnV.
Also kein Auto aktuell.
Dafür öfters mal Sharenow oder ähnliches Angebote.
Ohne letzteres geht aber nicht.

Benutzt wird nach besten passend, also einfach das was am schnellsten und sinnvollsten geht. Ohne Ideologie bzgl Umwelt.
In der Praxis ist das meistens Rad.
Danach teilen sich ÖpnV und Motorrad Platz 2. Zum Schluss noch Carsharing.
 
Radsonstnix

Radsonstnix

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@Tay
Also eines vorab: Bei ca. 6 km einfache Strecke würde ich kein Pedelec nutzen. Selbst wenn Du nur 15 km/h im Schnitt fährst, bist Du nur 24 Minuten unterwegs. Das sollte gut zu schaffen sein, und die finanziellen Einsparungen wären deutlich besser.

Wenn es aber - aus welchen Gründen auch immer - ein Pedelec sein soll, wird es auf so einer kurzen Strecke natürlich lange dauern, bis sich das amortisiert. Allerdings muss man, wenn man das Auto schon hat und behält, nicht nur die reinen Energiekosten vergleichen. Einen Pkw nur 7,5 km lang zu bewegen ist für jeden Verbrenner schädlich. Der Verschleiß wird nach z.B. 100.000 km im Kurzstreckenbetrieb erheblich größer sein, als bei einem Langstreckenfahrzeug. Berechnen lässt sich das aber nur sehr schwer - ich könnte es gar nicht.

Ich schaue bei mir immer, wieviele Kilometer ich NICHT mit dem Pkw gefahren bin, weil ich zum Fahrrad gegriffen habe. Tagesaktuell habe ich dieses Jahr schon 5019 Kilometer das Auto stehen gelassen. Laut Internet ist der durchschnittliche Benzinpreis für 2021 derzeit 1,536 Euro. Mein Auto verbraucht übers Jahr gesehen auch ca. 8,5 Liter Superbenzin. Somit habe ich in diesem Jahr bereits ca. 655,- Euro Benzinkosten eingespart. Hochgerechnet auf das ganze Jahr werden es ca. 780,- Euro sein. Bei 5000km braucht mein Auto auch 2 Liter Öl, die habe ich auch nicht kaufen müssen.

Also, selbst wenn ich mal alles ANDERE, was Einfluss auf den Kilometerpreis hat, weglasse, beim Pkw ebenso wie beim Pedelec, hätte ich mein 4000,- Euro-Rad schon nach ca. 5 Jahren wieder drin (wenn es denn so lange hält). Bei mir geht es so schnell, weil ich fast 20 km Weg bis zur Arbeit habe, (arbeits)täglich also mindestens 39km unterwegs bin.
Mit den Verschleißkosten ist das so eine Sache. Die fallen bei beiden Fahrzeugen an. Fahre ich mehr Rad, reduzieren sich die Kosten beim Pkw, die am Rad erhöhen sich - und umgekehrt. Gefühlt würde ich sagen, dass die Kilometerkosten beim Pedelec (NUR Verschleiß!!) doch niedriger sind, als beim Pkw. Wissen tue ich es aber nicht.

Was ich aber viel viel wichtiger finde:

Was ist denn noch auf der Habenseite?

  • Täglich körperliche Bewegung an der frischen Luft (ich spare Freizeit, denn ich habe meine Sport bereits erledigt)
  • Nimmt man Hin und Rückweg zusammen, bin ich mit dem Pedelec genau so schnell, wie mit dem Auto (morgens ist das Auto schneller, da ich schon um 05:00 Uhr unterwegs bin, nachmittags ist das Rad deutlich schneller) - aber auf dem Pedelec ist es gerade zum Feierabend hin viiiiel entspannter! Wer später am Tag los fährt, spart auch schon morgens Fahrzeit. Zumindest im urbanen Raum.
  • Ich nutze das Pedelec mit einem Anhänger um die für ein Auto absolut schädlichen Ultrakurzstrecken zu vermeiden (Einkäufe, Gartenabfälle entsorgen u.ä.) - das wird die Lebendauer meines Pkw erheblich verlängern - ich muss also viel später Geld für einen Neuen ausgeben
  • Ich habe ein Spaßgerät, welches ich in der Freizeit nutzen kann
  • Ich tue etwas (wenn auch wenig) für die Energiewende
  • Durch die ziemlich präzise berechnebaren Fahrzeiten kann ich mit dem Pedelec ganz entspannt Termine einhalten - da ist man auf dem Bio doch zu sehr von der Tagesform abhängig
  • Ich spare die Kosten für das Parken in der Innenstadt (in meinem Fall monatlich 70,- Euro für einen Stellplatz) - wenn ich das dazu addiere, habe ich die Anschaffung für mein Pedelec schon nach 2,5 Jahren wieder drin.
  • Seit ich Pedelec fahre (seit Dezember 2020) bin ich viel ausgeglichener und entspannter - fragt mal meine Familie. Das ist mit Geld nicht aufzuwiegen!
Es kann sich also DOCH lohnen, ein Pedelec neben dem bereits vorhandenen Pkw zu betreiben - sogar finanziell.

Es ist wie immer im Leben: Es kommt eben drauf an ...
 
planschi

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Wie lange hält ein 500-625 Akku bei optimaler Ladung , Touring Fahrweise ! Pendeln 150 Tage im Jahr also jeden 3 Tag laden, teilladen usw.
Die Kapazität, die Du noch benötigst, bestimmt hier, wann er ausgetauscht werden muss. Irgendwo habe ich was von 80% nach 2 bis 3 Jahren im Hinterkopf. Bei Bosch-Akkus hatte ich gelesen, dass der Hersteller von 5 Jahren ausgeht, nach denen der Akku getauscht werden muss. Wenn Du mit einem Ladezyklus alle 3 Tage rechnest (in denen der Akku leergefahren ist), dann sind das wohl etwa 500 Mindestladezyklen / 120, also 4 Jahre. Ein mir zu Ohren gekommener Fall waren 8 bis 10 Jahre, nach denen ein Pedelec-Akku repariert werden musste.
 
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Die Idee ist grundsätzlich Käse. Aber wenn man es probiert, muss man so rechnen: Das Auto ist eh da.
Warum ist das Auto eh da? Mit der Prämisse wird sich ein Pedelec schwer "rechnen". Bei uns konnte ein Auto ersetzt werden. Das hat in 3,5 Jahren 4.000€ Wertverlust, ca. 2.000€ an Reparaturen, ca 600€ Steuern und ca. 1.500€ Versicherung gekostet. Die etwa 20.000km haben dann ungefähr 1.000€ gekostet. Also summa summarum etwa 9.000€ für etwa 4 Jahre. Dabei habe ich versucht ein eher günstiges Gebrauchtauto zu kaufen. Viel billiger hätte ich es nicht hinbekommen. Das Lastenrad haben wir jetzt 8 Jahre, hat 3.750€ gekostet und an Aufrüstung und Reparaturen vielleicht 350€ (Löwenanteil davon war eine neue Bremse, der Rest sind Peanuts). Stromkosten 30€ auf 12.000km - kann man komplett vernachlässigen. Selbst wenn das Lasti jetzt nix mehr wert sein sollte (ist es aber nicht) und wir 500€ für Reparaturen und Strom annehmen sind das 4.250 auf 8 Jahre also etwas über 2.000€ für 4 Jahre. Da passt ein S-Pedelec als Zweitfahrzeug zum schnellen Pendeln noch locker rein und ich habe immer noch die Hälfte an Geld gespart.

Wenn man Auto mit "ehda-Kosten" berechnet, gebraucht gegen neu und Nobel-Pedelec mit Vernunftauto vergleicht lügt man sich nur selbst an. Kann man machen, aber sinnvoll ist das nicht.

Wie lange hält ein 500-625 Akku bei optimaler Ladung , Touring Fahrweise ! Pendeln 150 Tage im Jahr also jeden 3 Tag laden, teilladen usw.

Mein 400Wh Akku ist nun 8 Jahre alt und wurde nach jeder Fahrt geladen, oft auch unterwegs weil er für hin und zurück nicht reicht, wurde immer voll gelagert und mit Turbo gequält. Tut immer noch. Wenn man hochwertige Ware kauft hält das Ding auch. Natürlich wird er nicht ewig machen und verliert im Winter schon etwas reichweite, aber die meisten Leute haben ihr Rad längst gewechselt bis mal der Akku schlapp macht.
 
mawadre

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Viele rechnen sich ihre Autos viel zu billig. Auch wenn man es nicht glaubt sind die Vollkosten-Rechnungen des ADAC für Neu- und Gebrauchtwagen recht treffsicher. Monatliche Kosten von 300-1000 sind normal. Bei neueren Autos dominiert der extreme Wertverlust / Abschreibung des Kaufpreises (10-30% im ersten Jahr, voller Kaufpreis über 10 Jahre auf nahezu 0), bei Gebrauchtwagen ist die Abschreibung je nach Alter beim Kauf niedriger aber dafür die Reparaturen viel höher. Solange man selbst noch keinen wirtschaftlichen Totalschaden vor der 'durchschnittlichen Lebensdauer deutscher Autos von exakt 17,37867 Jahren' erlebt hat, sieht man sich natürlich als kühl rechnender Gewinner. Aber selbst bei 'Premium-Fahrzeugen' der deutschen Verbrenner-Luxus-Industrie geben seit Jahren die 'Premium-Antriebe' reihenweise verfrüht den Geist auf (zB. BMW) und damit das ganze Fahrzeug (Motorschaden, Turboschaden, Hochdruckeinspritzpumpe, Steuerkette oder Riemen gerissen, Abgas Reinigung wie AGR, DPF etc. defekt). Unser vorheriger 1.3er Turbodiesel hatte nach 9 Jahren und bei 180 tKm einen Totalschaden nachdem wir vorher schon AGR, DPF und Turbo teuer ersetzen lassen mussten. Halbes Jahr später wäre die Kupplung fällig gewesen. Bei unserem aktuellen war gerade der grosse Service nach 5 Jahren mit Zahnriemenwechsel und Klima-Reparatur auf Garantie für 1500 fällig. Kurzstreckenbetrieb beschleunigt das ganze enorm. Kollege hat gerade seine Premium-C-Klasse weit vor der Zeit wegen dauerleckendem Motor verloren. Für unser Fahrzeug für 30k Neupreis müssen wir mit allem (20 tKm jährlich, Vollkasko, Haftpflicht, Steuern, Stellplatz, Abschreibung in 10 Jahren) mit 6000 im Jahr oder 600 im Monat rechnen. Letztes Jahr während COVID hatten wir nur noch 12 statt 20 tkm. Das verlängert die Nutzung im Faktor 1.7 - bei angenommener Lebensdauer von 200 tKm von 10 auf 17 Jahre. Das reduziert alleine die extrem hohe jährliche Abschreibung auf 60% oder von 3000 auf 1700.

Der gesundheitliche Aspekt von moderater täglicher Bewegung mit etwas erhöhtem Puls, Duechpusten der Blutbahnen und des Gehirns und ordentlichem Durchkneten der Gelenke und Lymphe ist nicht zu unterschätzen. Weniger Übergewicht, stark reduzierte Gesundheitsrisiken durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Co etc.
 
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Der gesundheitliche Aspekt von moderater täglicher Bewegung mit etwas erhöhtem Puls, Duechpusten der Blutbahnen und des Gehirns und ordentlichem Durchkneten der Gelenke und Lymphe ist nicht zu unterschätzen. Weniger Übergewicht, stark reduzierte Gesundheitsrisiken durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Co etc.
Wirtschaftlich kann ich dann nur einen Ergometer empfehlen 😉
 
Jenss

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Der Trick ist...einfach 30000 oder mehr km auf das ebike drauf zu fahren....das packen die! Dann lohnt es auf jeden Fall!
 
Skyfyre

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Naja, wir könnten jetzt auch noch über Steuerabzūge, CO2 Zertifikate und dem Preis eines koronaren Bypasses reden 😁. Helm, Regenkleider und anderes Zeug, wie z.B Urlaub mit pkw. (Oder gelegentliche Langfahrten)
Aber ich denke, trotz all den Zahlen wird es eine persönliche Entscheidung bleiben.

Ich fūr meinen Teil, neben all den anderen Argumenten, rechne folgender Gedanke dazu; Die Zukunftsweisung.
Bei uns wird es immer mehr Autofreie Stādte geben. Aufgrund des Wachstums der Fahrradfahrer wird in Infrastruktur fūr Fahrradfahrer investiert. Ladestationen, Zugabteile, Wege usw. (Ja, da gibt es auch negatives….)
Die Zukunft und ihre (un)Kosten ist ja was theoretisches und persönliches, deshalb wage ich hier nicht sie mit Zahlen fest zu halten.

Hier in zūrich kostet ein Parkplatz locker 150- 1500.- (Garage). Alleine deswegen lohnt sich für mich ein pkw nicht mehr.
 
mawadre

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Wirtschaftlich kann ich dann nur einen Ergometer empfehlen 😉
Gerade letztens gelesen, dass man seit COVID und der vermehrten Forschung über den Einfluss der Raumluftqualität auf die Gesundheit immer mehr merkt, wie gesundheitsschädlich der ständige Aufenthalt in Innenräumen mit der dortigen schlechten Luft sein kann. Viel zu trockene Luft, viel zu staubige Luft, viel zu viel CO2 (4000 PPM statt 400), chemische Ausdünstungen, Viren, Bakterien, Schimmelpilze, von Asbest und Co ganz zu schweigen.
Also draussen hat schon auch Vorteile... ;)
 
Tobi-AS

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was ich auch überhaupt nicht nachvollziehen kann:
wie kann ein E-Motorroller mit 960 Wh Akku und 1kW !!!! so spottbillig sein:
SAXXX E-Motorroller »Prima E«, 45 km/h, 1000 Watt Elektromotor online kaufen | OTTO

und das auch noch mit 45 km/h Zulassung. Für den Preis kriegt man kaum ein Fahrrad mit 500 Wh und 250W und ohne Zulassung. Irgendwas wird bei Fahrrädern völlig falsch kalkuliert oder konstruiert oder was weiss ich....
Normalerweise dürfte im Vergleich zum E-Roller dann ein Fahrrad max. 800€ kosten. Und dann würde es sich auch ganz ganz schnell amortisieren.
 
MisterFlyy

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Das Auto ist eh da. Die Amortisation erfolgt also ausschließlich über die verbrauchte bzw. gesparte Energie.

Spannend wird die Frage, wenn das Auto durch ein Neues ersetzt werden soll.

Dann ist das Pedelec eh da und wird der Sieger sein. 😎
 
Levo82

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Irgendwas wird bei Fahrrädern völlig falsch kalkuliert oder konstruiert oder was weiss ich....
Bei so einem Roller spielt das Gewicht eher keine Rolle. Ich denke, niemand kauft sich ein 45Kg Fahrrad. Je leichter desto teurer.
 
Andre5

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Man kann sich ja ruhig Etwas
durchrechnen besonders hinsichtlich der Kraftstoffpreise, wenn man sich
damit besser fühlt.
Sagen wir 100Km Auto Kurzstrecke entsprechen 14 Euro Kraftstoffkosten. Im direkten Vergleich dazu die
100 Km Strecke mit dem Ebike zurückgelegt verursacht "Spritkosten" von ca. 20 Cent.

Das Auto kostet also hier 70 ! x so viel.

Ganz abgesehen davon.
Das Auto stehen zu lassen lohnt sich bei nur 7Km einfache Strecke jedenfalls immer.
 
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planschi

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Armortisation

Ich musste in 2017 bis 2019 (weil ich es dort gerade ziemlich exakt bestimmen konnte) etwa 235€ pro Monat als Budget für unsern Kleinwagen veranschlagen. Da ist alles eingerechnet, was das Auto und das Fahren damit kostet, Garagenmiete ist auch drin (mit 12€, normal sind 40€ bis 70€ pro Monat - dann käme ich pro Monat auf etwa 285€ bis 300€). Multipliziert man das mit 10, ist man bei dem Preis eines Pedelec.

Anmerkung: das sind nur laufende Kosten, wenn das Auto, mit bis zu 20.000€, schon bezahlt ist. Bei dem ein oder andern kommen da noch Kosten für Leasing oder Kreditraten drauf (bei Kredit noch Zinsen).
 
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L

Lukas4000

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Yamaha PW 500, Haibike Sduro Trekking S 8
Amortisationszeit bei mir 0 Tage.

Da mein altes Cabrio eher Hobby und Schönwetterauto ist, fahre ich damit nur selten zur Arbeit. Beim Jobwechsel (29 km einfache Strecke) hatte ich also die Wahl zwischen günstigem Auto zum Pendeln oder S-Pedelec. In dem Fall hat das Auto keine Chance, alleine Steuern und Versicherung sind mehr als alle laufenden Kosten fürs E-Bike
 
mawadre

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Ich musste in 2017 bis 2019 (weil ich es dort gerade ziemlich exakt bestimmen konnte) etwa 235€ pro Monat als Budget für unsern Kleinwagen veranschlagen.
Anmerkung: das sind nur laufende Kosten, wenn das Auto, mit bis zu 20.000€, schon bezahlt ist.
Sprich es geht bei dem Kleinwagen um monatliche Gesamtkosten von mindestens 335 Euro (235+100 wenn der Kaufpreis auf 17 glückliche Nutzungsjahre verteilt wird und die Garage nur 12 im Monat kostet). Im nicht so günstigen Fall könnte die Monatsmiete der Gerage in D 70 kosten. Und der Kleinwagen nur 10 Jahre nutzbar sein - vorzeitiger Defekt wegen Kurzstrecke. Dann wären es stattdessen 455 Euro monatlich (235+170+60). Und in CH nochmals 100 für die Garage drauf je Monat....
 
planschi

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In Dortmund hatten wir zuletzt Preise von ~60€ pro Garage. Das ist hier in Sachsen jetzt nicht so viel anders. 12€ sind noch einfachste Garagen die 1970 oder noch früher gebaut wurden. Da passt gerade ein Kleinwagen rein. Aber viele parken ihr Auto auf der Straße. Da darf man die Kosten wieder abziehen.

Weil wir aber gerade explodierende Energiekosten haben, kann es sinnvoll sein, ein Auto ganz abzuschaffen. Vorausgesetzt, man findet einen Weg, ohne eigenes Auto auszukommen. So kann man die steigenden Energiepreise kompensieren.

Wenn teure Radklamotten und Pedelec, zweiter Radsatz und ein paar Werkzeuge erst einmal angeschafft sind, sind die laufenden Kosten für ein Pedelec verschwindend gering. Hat man gute Klamotten gekauft und geht umsichtig damit um, halten die auch erst einmal ein paar Jahre. Jedenfalls bei mir. Fahre aber jetzt auch nicht jeden Tag 50km. Meine Hausrunde sind, laut Purion, 14km. Und die fahre ich nicht mal jeden Tag. Im Sommer fahre ich auch längere Strecken. Pro Jahr etwa 1000km, bis jetzt. Das ist nicht so viel.
 
J

joschijoschi

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Hier meine Rechnung: in den letzten 10 Jahren rund 6000 Euro in Form von eBike verbraucht und dabei ungefähr 10.000 km gefahren.
Ergibt 0,60 € pro Kilometer, da sind die meisten Autos billiger.

Die meisten Milchmädchenrechnung nach dem Motto, Auto bringe ich zur Inspektion, am Fahrrad repariere ich alles selber, Auto kaufe ich neu, Fahrrad aber gebraucht, treffen für die meisten normale Nutzer nicht so. Ich glaube auch nicht, dass die meisten Leute wegen eines E-Bikes ein Auto abschaffen.
E-Bike fahren ist ein recht teures aber spaßiges Hobby, deshalb darf es auch was kosten.
Ob es unterm Strich gesünder ist, hängt stark davon ab, ob man irgendwann runterfällt.
Bezogen auf den gefahrenen Kilometer, ist es um Größenordnungen riskanter als das klappeigste Auto.
 
Andre5

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Hier meine Rechnung: in den letzten 10 Jahren rund 6000 Euro in Form von eBike verbraucht und dabei ungefähr 10.000 km gefahren.
Ergibt 0,60 € pro Kilometer, da sind die meisten Autos billiger.

Die meisten Milchmädchenrechnung nach dem Motto, Auto bringe ich zur Inspektion, am Fahrrad repariere ich alles selber, Auto kaufe ich neu, Fahrrad aber gebraucht, treffen für die meisten normale Nutzer nicht so. Ich glaube auch nicht, dass die meisten Leute wegen eines E-Bikes ein Auto abschaffen.
E-Bike fahren ist ein recht teures aber spaßiges Hobby, deshalb darf es auch was kosten.
Ob es unterm Strich gesünder ist, hängt stark davon ab, ob man irgendwann runterfällt.
Bezogen auf den gefahrenen Kilometer, ist es um Größenordnungen riskanter als das klappeigste Auto.
Man müsste die Rechnung mit dem Kauf von jeweils einem neuen Auto und einem neuen Ebike aufmachen.
Es müssten alle Kosten berücksichtigt werden (so gar den Mehrbedarf an Nahrung) durch eine z.B. 60Km lange Fahrradstrecke bzw. Autostrecke täglich (- zur Arbeit und zurück + x)
Sagen wir rund 15 K jährlich zu je gleichen Anteilen.
Das Ebike sollte definitiv haushoch im Vorteil sein, denn schon bei den Anschaffungskosten würde ich sagen 3:1 für das Ebike.
Die Unfallgefahr sollte am Ende dennoch subjektiv berücksichtigt werden. Das sehe ich ebenfalls so.
 
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