E-Mtb im alpinen Gelände sollen stark eingeschränkt bzw. verboten werden

Diskutiere E-Mtb im alpinen Gelände sollen stark eingeschränkt bzw. verboten werden im Plauderecke Forum im Bereich Community; Hallo Händchen, Es geht um Regulierungen. Und wenn wir Regionen lebens- und liebenswert erhalten wollen, sind diese notwendig. Wer ausser extrem...
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rudi mentär

Hallo Händchen,
Es geht um Regulierungen. Und wenn wir Regionen lebens- und liebenswert erhalten wollen, sind diese notwendig.
Wer ausser extrem blinden hardcore Pistlern und dazu gehören leider auch Mountainbiker kann den Rummel in Ischgl oder Sölden noch genießen?
Auch das Argument, dass mit Hilfe von Starken Motoren mehr Menschen in ökologisch empfindlichere Regionen gelangen ist richtig. Die Gemeinde Riva am Gardasee beispielsweise war vor der emtb Zeit gezwungen den shuttleservice für Mountainbiker zum Rifugio Garda zu beschränken wegen des Massenauftriebs zu den so tollen Abfahrten. Wenn nur diejenigen dort runtergefahren wären, welche sich zuvor mit eigener Kraft hochkämpften, hätte es dieses Problem nie gegeben.
Ich habe damals die shuttle service Radfahrer belächelt und finde es auch heute albern, ökologisch unvertretbar, sowie sportlich fragwürdig, sein Fahrrad für Tagestouren mit dem Auto irgendwo hinzukarren.
Das kritisiere ich, nicht das ebike fahren an sich. Auf reine Tagestouren mit dem Auto sollte man eben einfach verzichten,egal zu welchem Zweck
Wer zufällig nahe an den Bergen wohnt, schön für ihn, doch Radfahren kann man schließlich überall.
Gruss Rudi Mentär
 
GiosCompact

GiosCompact

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Wann genau? Welche genau?
Gewisse Ähnlichkeiten in den Grundsätzen und Absichten lassen sich nicht leugnen, aber eine direkte Nähe von Bündnis 90/Grüne zum BUND Naturschutz zu unterstellen ist sehr gewagt! Ich denke da z.B. an das ökologische Jagdgesetz NRW, das der BUND als Kompromiss aber nicht als Ideal bezeichnet hat. Dinge die die Grünen in den Landesregierungen auf den Weg bringen gehen dem BUND nicht weit genug. Die sind insgesamt viel radikaler positioniert. ;)

Viele Grüße!

Karl
 
Glücksrad

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Ich finde es außerordentlich bedenklich, wenn Organisationen (in diesem Fall aus ideologischen Gründen) durch unsachliche Äußerungen Gruppen von Menschen falsch darstellen. Die Organisationen sollten sich ihrer Breitenwirkung bewusst sein. Dadurch bekommt der BUND von mir einen deutlichen Punktabzug. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!
 
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Händchen

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Vom ZIV gibt es eine interessante Statistik für Deutschland für das Jahr 2018: ZIV Statistik 2018
Demnach beträgt der Verkauf 4,18 Mill. Fahrräder. Ebikes nehmen 23,5 % (bzw. 0,98 Mill.) davon ein, MTB 6,5 %.
Anteil der EMTB an den Ebikes: 25 %
Daraus folgt, schon 2018 wurden mehr EMTB als MTB verkauft. Habt Ihr das gewusst? Für 2019 dürften die Zahlen noch deutlicher in Richtung EMTB verschoben werden.
Da wird man dann in Zukunft die Hälfte aller (E)MTB-Fahrer wegschicken müssen.

Zu den vorherigen Beiträgen: das Problem Massentourismus bestreite ich nicht. Aber es gibt überall Probleme, nicht nur bei EMTB. Der ADFC, Grüne, BUND u. a. haben kürzlich eine Anti-Auto-Demo anläßlich der vergangenen IAA veranstaltet. Von seiten eines ADFC-Funktionärs wurden E-Autos befürwortet. Ich glaube es war jemand vom BUND, der sagte, das E-Auto sei auch ein Irrweg. Man solle stattdessen zu Fuß gehen, Fahrrad fahren oder den ÖPNV benutzen.

Beim Fahrrad findet man in Frankfurt für die Arbeit kaum Stellplätze. Ich habe das Glück, einen verschlossenen Stellplatz nutzen zu können. Aber der Platz reicht im Sommer gerade so. Ca. 60 Plätze sind vorhanden. Es dürften noch ca. 10 Platz finden. Mehr geht nicht, es gibt keinen Platz. Wer soll da noch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren (können)? Woanders sind die Plätze nicht gesichert. Nur Billigräder sinnvoll. Will man damit jeden Tag fahren, wenn's der Weg mehr als 10 km beträgt?

Ich bin jetzt ein bißchen abgeschweift, es ging ja ums alpine Gelände. Wenn ich die Verkaufszahlen betrachte, dann sind die MTB-Verkäufe doch weniger zurückgegangen als die EMTB zugenommen haben. Natürlich wollen die neuen Käufer auch damit fahren. Also gibt es einen Engpass. Vielleicht sollten die Tourismusverantwortlichen auch den MTB-Begeisterten mehr Möglichkeiten schaffen. Ansonsten bauen wir einfach einen Zaun um die Alpen und die lassen die Alpen den Veilchen und Gemsen. Die Touris sollen halt zum Ballermann zum Sau... gehen.

Ja, MTB-Fahrer benehmen sich oft schlecht. Es gibt den Verband DIMB, der m. E. doch sehr darauf bedacht ist, die Sportbegeisterten auf Rücksichtnahme gegenüber anderen Naturliebhabern zu trimmen. Daneben wurden und werden z. B. in den Mittelgebirgen viele z. T. sehr anspruchsvolle "künstliche" Trails angelegt.
 
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rudi mentär

Die Tourismusverantwortlichen können, obwohl sie es so gerne wollten, den vorhandenen Raum nicht vergrößern.
So manche Dörfer und Regionen bestehen ja jetzt schon hauptsächlich aus Parkplätzen.
Als ich 1979 ( damals gab es noch keinen Bodenseeradweg) rund um den Bodensee fuhr, war das kein Problem. Inzwischen meiden Radler mit sportlichen Ambitionen den Bodenseeradweg wie die Pest. Man kann dort bei schönem Wetter nicht mehr zügig radfahren, sondern nur noch Slalomübungen veranstalten, aber es sind ja Menschen und keine Kippstangen, also wegbleiben.
Der Wirt der Konstanzer Hütte im Verwall hat mir schon vor Jahren erklärt, dass er mit Radlern mehr Umsatz macht als mit Wanderern, geschweige denn Bergsteigern.
Wie soll man da gerecht vorgehen?
Wenn ich den Anspruch erhebe, mich dort aufzuhalten, darf das ja schließlich jeder Andere auch.
Man kann getrost sagen, je mehr ich die Infrastruktur an den Massentourismus anpasse, desto ungemütlicher wirds.
Ungetrübten Naturgenuß mit Autobahnanschluß gibt es nicht.
Nicht umsonst schwärmen in einem anderen Faden einige Teilnehmer vom Piemont, von den ruhigen immer noch recht einsamen Regionen. Allerdings wollen schon wieder einige dort ein Kurzzeittreffen veranstalten, also für ein / zwei/ drei Tage mit dem Auto hin ein paar Auffahrten und dann wieder zurück.
Also 2000 km Autofahren für höchstens 200km Radfahren.
Und wie lange bleibts dann ruhig?
Nehmt Urlaub und fahrt mit dem Fahrrad hin oder wenigstens mit dem Zug.

Gruß

Rudi Mentär
 
camper510

camper510

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Mit Gelände meinte ich, wie wohl die meisten auch, Wald und Mittelgebirge und da natürlich die mehr oder weniger vorhandenen Wege aber kein Downhill, denn das hat mit MTB fahren wenig zu tun.
 
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rudi mentär

Ich habe es auch so verstanden. Nur liefern diese "im Gelände fahren" Sprüche, garniert mit gestellten Bildern von akrobatischen Einlagen, den Gegnern des Radelns abseits des Asphalt ordentlich Munition für Verbotsanträge.
Dabei ist das natürlich Unsinn. Selbst die einfachsten Allgäuer Grasmugel sind abseits der Wege nicht befahrbar.

Gruss Rudi Mentär
 
Joha

Joha

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Ich habe damals die shuttle service Radfahrer belächelt und finde es auch heute albern, ökologisch unvertretbar, sowie sportlich fragwürdig, sein Fahrrad für Tagestouren mit dem Auto irgendwo hinzukarren.
Das kritisiere ich, nicht das ebike fahren an sich. Auf reine Tagestouren mit dem Auto sollte man eben einfach verzichten,egal zu welchem Zweck
Wer zufällig nahe an den Bergen wohnt, schön für ihn, doch Radfahren kann man schließlich überall.
Gruss Rudi Mentär
Ja, Radfahren kann man fast überall, aber es geht auch um den Erholungswert, und den suchen wir halt in der Natur.
Viele von uns leben in Regionen, wo das Radfahren direkt vor der Haustüre wenig aufbauend ist.
Ich denke da an die ganzen zugebauten Ballungszentren.
Wir müssen für Tagestouren dann eben doch die Bahn oder das Auto als Shuttle nutzen, um rauszukommen in die Natur.
Wohl dem, der wie Du eine schöne Natur direkt vor der Haustüre hat.
 
Electric

Electric

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So lange eine perfide Tourismusindustrie 18stöckige Ghetto-Hochhäuser schwimmbar macht, mit wertvollen nicht erneuerbaren Ressourcen antreibt und die Abgase und Rückstände zusammen mit Müll und Scheiße Tausender einfach in die Umwelt rotzt, fragt man sich wirklich, ob NGOs wie BUND die richtige Priorisierung haben. BUND hat zuletzt vor drei Jahren ein superlahmes Pflichtstatement gegen die Zunahme von Schiffsverkehr veröffentlicht, wo auch Kreuzfahrtschiffe erwähnt wurden. Deutlicher und energischer will man wohl nicht werden, denn Kreuzfahrer spenden offenbar ganz gut.

Populistisch auf eMTB-Fahrer, eine noch absolut kleine Gruppe, zu gehen macht von der medialen Reichweite versus Schadenseinschätzung offenbar mehr Sinn. Vermutlich wollte man in diesem Zusammenhang erst auf eScooter-Fahrer einschlagen, das wäre noch populärer, aber dann sagte jemand dem Vorstand, dass die gar nicht geländegängig sind.

So wird jedenfalls das eMTB, ein lokal völlig emissionsfreies, fast geräuschloses Verkehrsmittel gebashed, um rechtzeitig vor dem Fest der Spenden den Namen BUND mal wieder im Zusammenhang mit Umwelt ins Gedächtnis zu rufen....Denn ansonsten erinnere ich den Namen dieser NGO nur aus einigen Skandalen wegen bezahlter Werber.
 
Zuletzt bearbeitet:
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rudi mentär

Ja, Radfahren kann man fast überall, aber es geht auch um den Erholungswert, und den suchen wir halt in der Natur.
Viele von uns leben in Regionen, wo das Radfahren direkt vor der Haustüre wenig aufbauend ist.
Ich denke da an die ganzen zugebauten Ballungszentren.
Wir müssen für Tagestouren dann eben doch die Bahn oder das Auto als Shuttle nutzen, um rauszukommen in die Natur.
Wohl dem, der wie Du eine schöne Natur direkt vor der Haustüre hat.
Aber warum sind denn die Städte so unwirtlich, dass man da entfliehen muss?
Liegt das nicht an der schrankenlosen Zurichtung für den Autoverkehr?
Kann da die Lösung sein:noch mehr Auto fahren, um rauszukommen?
Ausserdem stimmt es so einfach auch nicht. Meine Tochter lebt in Berlin Mitte.
Sie und ihre Familie besitzen überhaupt kein Auto, erledigen alles mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmittel und unternehmen jedes Jahr mindestens eine Radreise.
Ich hier in einer bayerischen Kleinstadt habe es schwerer das Auto zu meiden, weil die Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nun ja bleiben wir höflich, unter aller Sau ist.

Gruss Rudi Mentär
 
Flatliner

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Aber warum sind denn die Städte so unwirtlich, dass man da entfliehen muss?
Liegt das nicht an der schrankenlosen Zurichtung für den Autoverkehr?
...
Es geht um den Erholungswert wie @Joha schrieb.
Selbst wenn man die Autos komplett aus den Städten verbannt, wird der Erholungswert beim Radeln durch eine Großstadt
nicht gesteigert werden.
Dass man viele Sachen in einer Großstadt mit dem Rad/ÖPNV erledigen kann ist ja unbestritten.
Spass macht dies aber nur bedingt. Das echte Bikeerlebnis erfährt (im wahrsten Wortsinn ;) ) man nur in der Natur außerhalb von
Ortschaften. Egal ob flach, hügelig oder bergig...
 
OldMan54

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Jedes Lebewesen belastet die Umwelt.
Der DAV wirbt für Übernachtung in seinen Hütten. Da kommen dann Reisende mit unterschiedlichsten Verkehrsmitteln zu den Einstiegspunkten der Routen. Gibt dann unterschiedliche Optionen, wie ich in die Höhe komme, z.B. auch Seilbahn, Beispiel Karwendelbahn. Da fährt man hoch, macht dann den Panoramaweg, fährt dann wieder runter. Soweit so gut.

Ende der achtziger ging das dann mit den MTB los, Weltuntergangsszenarien wurden aufgezeigt, weil mit den Rädern....
2019, die Alpen gibt es noch...

Viele der damaligen Biker fahren heute, so wie ich, emtb, weil die körperliche Fitness eigenartigerweise mit Ü60, bzw. Ü70 nicht mehr ganz so gut ist wie mit Ü30. Trotzdem bilden sich die arroganten alten Säcke ein, ihr Bike noch so zu beherrschen, dass sie es sicher bewegen können. Ist mir ja echt unangenehm, dass ich nicht mit Eintritt in das Pensionsalter CO2 und kostenneutral tot umgefallen bin, sondern immer noch die Umwelt belaste.

Und wir nehmen uns auch noch heraus, zu 4 mit Anhänger in einem Euro 6d Fahrzeug bis nach Mittenwald zu fahren, dann mit E-Bikes die Alpen zu überqueren, in Hotels zu Übernachten, in lokalen Gaststätten zu essen....
Natürlich wird das @rudi mentär sauer aufstossen.

In meinem Bekanntenkreis gibt es etliche, die fliegen mehrfach im Jahr in den Urlaub, machen Schiffsreisen etc.

Mit dem Pkw habe ich dieses Jahr knapp 4000 km gefahren, mit dem Jeep werden es ca. 9000 km.
Mit meinem Dieselmotorrad (12 PS, ca. 2≈2,5 Liter / 100 km) war ich mit Zelt bis an der Südspitze Marokkos, komplett durch Ex-Jugoslawien, England, regelmässig in Frankreich legale Off Road Pisten gefahren.

Ja, ich nehme es mir heraus, nicht nur zu Hause um den Block zu fahren.
Und, ich kann aus Zeit Gründen, auch weil ich nicht alleine fahren will, nicht überall hin mit dem Bike fahren.

Ich habe damals die shuttle service Radfahrer belächelt und finde es auch heute albern, ökologisch unvertretbar, sowie sportlich fragwürdig, sein Fahrrad für Tagestouren mit dem Auto irgendwo hinzukarren.
Das kritisiere ich, nicht das ebike fahren an sich. Auf reine Tagestouren mit dem Auto sollte man eben einfach verzichten,egal zu welchem Zweck
Dies Meinung kann man natürlich haben, aber zum Glück leben wir (noch) in einem Land, wo Bewegungsfreiheit herrscht.
In 30, spätestens 50 Jahren gibt es hier ganz andere Probleme als das Klima, hat auch Vorteile, wenn man älter ist :cool:
 
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Das echte Bikeerlebnis erfährt (im wahrsten Wortsinn ;) ) man nur in der Natur außerhalb von
Ortschaften. Egal ob flach, hügelig oder bergig...
Ach ich weiß nicht ... ich finde es auch höchst befriedigend, innerhalb meiner Ortschaft mit dem Rad von A nach B zu kommen. Auch innerorts gibt es (zumindest bei mir) wunderschöne Strecken, am Fluss entlang, durch malerische Stadtteile, von Biergarten zu Biergarten. Als Genussmensch komme ich da durchaus auf meine Kosten. :)
 
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Und wir nehmen uns auch noch heraus, zu 4 mit Anhänger in einem Euro 6d Fahrzeug bis nach Mittenwald zu fahren, dann mit E-Bikes die Alpen zu überqueren, in Hotels zu Übernachten, in lokalen Gaststätten zu essen....
Natürlich wird das @rudi mentär sauer aufstossen.
Warum sollte das jemandem sauer aufstoßen? Wenn das alle so hielten, gäbe es diese Diskussion ja gar nicht. Schau dir aber doch bitte mal die Kolonnen von Autos an, die in die Touristenorte strömen: in der Regel höchstens zwei Leute drin, idealerweise im SUV ("wegen der Übersicht"), wo zwei auf drei Parkplätze passen, und Anreise morgens für einen Tag Spaß mit Abreise abends. Dagegen seid ihr ja geradezu nachhaltig unterwegs. (y)
In meinem Bekanntenkreis gibt es etliche, die fliegen mehrfach im Jahr in den Urlaub, machen Schiffsreisen etc.
Die hingegen nicht.
In 30, spätestens 50 Jahren gibt es hier ganz andere Probleme als das Klima, hat auch Vorteile, wenn man älter ist :cool:
Und deswegen darf man nicht über die Themen diskutieren, die heute bewegen? Weiter oben habe ich einen Beitrag aus der "Süddeutschen" verlinkt. Dieses Thema wird von alleine nicht weggehen.
 
Flatliner

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Ach ich weiß nicht ... ich finde es auch höchst befriedigend, innerhalb meiner Ortschaft mit dem Rad von A nach B zu kommen. Auch innerorts gibt es (zumindest bei mir) wunderschöne Strecken, am Fluss entlang, durch malerische Stadtteile, von Biergarten zu Biergarten. Als Genussmensch komme ich da durchaus auf meine Kosten. :)
Schön für Dich wenn dir das reicht. Aber ich hab nunmal einen anderen Anspruch an Genuss und mag nicht immer dieselben (schönen) Strecken in meinem Heimatort fahren. Und so geht es sicher auch anderen.
Ich hab das Glück in einer kleinen Großstadt zu wohnen und bin Ruckzuck in der Natur.
Millionen anderer Menschen (in Berlin, Hamburg, München etc.) haben dies nunmal nicht.
 
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@Tomcat1960

Es geht mir nicht ums diskutieren, eher um eine gewisse "Grund Arroganz" einiger, die glauben, ihr Verständnis von Ökologie und Umweltschutz hätte allgemeine Gültigkeit.
Wenn jemand einen bestimmten Lebensstil pflegt, kann er das gerne tun.

Aber das mit dem Piemont war klar auf mich bezogen. Wer die Gegend kennt, dem wird schnell klar, dass wird kaum zum Traumziel für E-Biker, Biker, zu wenig Infrastruktur, rauer Untergrund, kaum Optionen zum Zwischenladen, viele Pisten für Verkehr freigegeben. Natürlich fahre ich da, egal mit welchen Fahrzeug, auf existierenden Pisten, nicht quer durch.

DSC_7479.jpg


DSC_7497.jpg


DSC_7498.jpg


Da kannst du teilweise lange unterwegs sein, ohne jemand zu treffen. Sollten wir da wirklich nächstes Jahr hinfahren, werden wir natürlich kaum mit einzelnen Fahrzeugen anreisen, sondern versuchen, eine Fahrgemeinschaft zu bilden. Und das alles ohne Hinweise .... 😉
 
Flatliner

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Ende der achtziger ging das dann mit den MTB los, Weltuntergangsszenarien wurden aufgezeigt, weil mit den Rädern....
2019, die Alpen gibt es noch...

...
Die Alpen wird es auch nach der Menschheit geben. Das steht außer Frage.
Die Frage ist nur inwieweit hat dieser Tourismus bisher geschadet.
Die Schäden (Gletscherschwund etc.) sind unübersehbar.
 
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Die Frage ist nur inwieweit hat dieser Tourismus bisher geschadet.
Die Schäden (Gletscherschwund etc.) sind unübersehbar.
Richtig, vor der kleinen Eiszeit, wurde vermutlich einfach zu wenig geheizt :cool:
Das wir in einer Phase des Klimawandels leben, keine Frage. Aber der wird dann bestimmt nicht durch die E-Bikes forciert.
 
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