E-Mtb im alpinen Gelände sollen stark eingeschränkt bzw. verboten werden

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Pistensau

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Was der BUND nicht schon alles wollte...
 
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schmadde

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Das Thema hatten wir hier schonmal. Ich finde das o.k. - wenn der Ansturm zu groß ist, muss man irgendwo eine Grenze ziehen, bevor man dann alle Radfahrer aussperrt. Was ja auch schon an vielen Orten der Fall ist.
 
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Strombremse

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Bis die nächste Sau durch Dorf getrieben wird. E-Bikes sind verpönt, und sollten verboten werden, da diese mit Lithium Zellen fahren. Kommt sicherlich noch irgend so ein Spinner drauf.
Am besten gleich alles verbieten und wieder in Lehmhütten haußen.

Man man man, wie mir das ganze Grüngedöns auf den Zeiger geht.
 
GiosCompact

GiosCompact

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Wer entscheidet überhaupt wann es Zuviel ist und auf welcher Grundlage?
Zum Glück nicht der BUND oder andere Organisationen, die dafür sehr dünne Argumente vorbringen . ;) Der Hauptverursacher für Schäden durch Erosion ist die Forstwirtschaft. Das Wild bekommt den größten Druck von den Jägern und kann instinktiv unterscheiden, dass von Wanderern und Fahrradfahrern keine Gefahr ausgeht. Danach richten sie auch Fluchtdistanzen aus. Viel problematischer finde ich z. B. die gewerbsmäßigen Pilzsammler, die jedes Jahr im Herbst in Scharen in die Wälder einfallen, und sich dort abseits des Wegenetzes wie die berühmte Axt verhalten. Das sorgt für viel Unruhe beim Wild.

Viele Grüße!

Karl
 
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rudi mentär

Pedelecs auf Wanderwegen können ganz schön lästig werden, besonders weil die meist jungen Fahrer sich häufig überschätzen und keineswegs in der Lage sind auf mæssig steilen Wegen Wanderer zu respektieren und entsprechend langsam zu fahren. Das größere Umweltproblem sind sie aber nicht,das ist die Anfahrt mit dem Automobil. Das muss und wird eingeschränkt werden .

Gruss Rudi Mentär
 
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Ullerich

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muss man irgendwo eine Grenze ziehen, bevor man dann alle Radfahrer aussperrt.
Nicht nur darum geht es, das Positionspapier des BUND will auch gelesen werden -> https://www.bund-naturschutz.de/fileadmin/Bilder_und_Dokumente/Themen/Alpen/Tourismus/E-Bike_im_alpinen_Raum_2019-10-12.pdf

Man muss nicht allem zustimmen, was dort geschrieben steht, aber aus meiner Sicht geht es primär darum, dass einfach deutlich mehr dort gefahren werden kann, wo der klassische Biobiker bislang nicht hin kam. Es ist ein wenig vergleichbar mit den E-Scootern, an und für sich keine schlechte Idee, aber er erzeugt ja neuen Verkehr, besonders auch von denen, die das als Spaßmobil empfinden.


Der Logik folgend müsste man auch, wenn irgendwo zu viele Wanderer auftreten, die Wanderer aussperren und nur noch Radfahrer zulassen.
Das ist nicht das Thema, denn die Menge der Wanderer nimmt an sich nicht extrem zu, es sei denn, die Exoskelette (siehe Exoskelett (Maschine) – Wikipedia) würden günstig auf dem Markt zu haben. Damit könnte der Wanderer dann Regionen erreichen, die ihm bislang aufgrund seiner begrenzten Körperkräfte verschlossen geblieben wären. Das aber geschieht ja jetzt mit dem E-Motor, der dafür sorgt, dass die eigenen Kräfte gut unterstützt werden.

Wie sagte schon Obelix: mit den Römern ist es wie mit den Austern, allzu viel ist ungesund. ;)
 
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Strombremse

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Zum Glück nicht der BUND oder andere Organisationen, die dafür sehr dünne Argumente vorbringen . ;) Der Hauptverursacher für Schäden durch Erosion ist die Forstwirtschaft. Das Wild bekommt den größten Druck von den Jägern und kann instinktiv unterscheiden, dass von Wanderern und Fahrradfahrern keine Gefahr ausgeht. Danach richten sie auch Fluchtdistanzen aus. Viel problematischer finde ich z. B. die gewerbsmäßigen Pilzsammler, die jedes Jahr im Herbst in Scharen in die Wälder einfallen, und sich dort abseits des Wegenetzes wie die berühmte Axt verhalten. Das sorgt für viel Unruhe beim Wild.

Viele Grüße!

Karl
Wenn wir schon bei der Axt im... sind. Ich habe dieses Jahr mehrmals beobachten können, was Harvester und sonst. Gefährt zur Baumrodung im Wald anrichten. Sieht jetzt nach 4 Monaten dort immer noch genau so aus. Ganz ehrlich, ein Panzer Manöver sieht nicht anders aus. Alles komplett umgepflügt.

Da sind Schäden durch Pilzsammler oder Biker reine Makulatur.
 
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Oschtallgoier

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Die Stellen, welche gemeint sind, erreichen 90% der Pedelec Fahrer mangels Kondition Defizit eh kaum, und der Akku reicht nunmal bei allen Herstellern ohne Ausnahme, bedingt durch Übergewicht und Konditionsmangel max. bis ca. 1500hm am Stück. Und an alle Flachland Tiroler unter euch...alpin sind 1500hm noch lange nicht. Selbst bei mir hier vor der Haustüre im südlichen Ostallgäu, sind Strecken dort hin zum Teil noch asphaltiert!

Ich meine aber auch schon ein paar knall Köpfe entdeckt zu haben, mit min. 2 Akkus im Rucksack einschließlich einer top Kondition, welche die Reglementierung schamlos ausnutzen, daß das Pedelec einem Fahrrad vom Gesetz her gleichgestellt ist. 2500- 3000hm am Stück sind kein Problem für die Verrückten...
 
GiosCompact

GiosCompact

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Die Knallköppe (die es nicht nur unter den eFahrern gibt!) sehe ich aber nicht als kritische Masse, auf die es Maßnahmen zu diskutieren und durchzuführen gilt. Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen.

Zu den Pilzsammlern: die Sorgen für Unruhe im Wald bezüglich des Wildes. Von Erosionsschäden hatte ich nicht geschrieben.

Neben der Forstwirtschaft hat auch der Klimawandel einen erheblichen Einfluß auf die Bodenerosionen, was ich auf meiner letzten Wanderung beobachten konnte. Durch die knochentrockenen Böden fließt das Regenwasser noch stringenter in den Furchen und Rinnen ab.

Viele Grüße!

Karl
 
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rudi mentär

Die Stellen, welche gemeint sind, erreichen 90% der Pedelec Fahrer mangels Kondition Defizit eh kaum, und der Akku reicht nunmal bei allen Herstellern ohne Ausnahme, bedingt durch Übergewicht und Konditionsmangel max. bis ca. 1500hm am Stück. Und an alle Flachland Tiroler unter euch...alpin sind 1500hm noch lange nicht. Selbst bei mir hier vor der Haustüre im südlichen Ostallgäu, sind Strecken dort hin zum Teil noch asphaltiert!

Ich meine aber auch schon ein paar knall Köpfe entdeckt zu haben, mit min. 2 Akkus im Rucksack einschließlich einer top Kondition, welche die Reglementierung schamlos ausnutzen, daß das Pedelec einem Fahrrad vom Gesetz her gleichgestellt ist. 2500- 3000hm am Stück sind kein Problem für die Verrückten...
3000 Hm am Stück ????
Witzig ,witzig seit wann gibt's im Allgäu asphaltierte 4000er?
Und wenn du meinst zwischendurch wieder abwärts, dann geht das auch im Teutoburger Wald oder zur Not an jeder Autobahnbrücke.

Gruss Rudi Mentär
 
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Ullerich

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Die Knallköppe (die es nicht nur unter den eFahrern gibt!) sehe ich aber nicht als kritische Masse,
Das genau lässt sich kaum so aussagen, denn du solltest nicht davon ausgehen, dass die Relation von verantwortungsvollen Fahrern zu rücksichtslosen Fahrern gleich bliebt, wenn Neulinge hinzukommen.

Auch ich darf jetzt mal den Extremismus raushängen lassen :D:



Bildquelle: Mount Everest: Schlange stehen in der Todeszone

Zitat aus obigem Link:
Ein Foto, das Purja auf Facebook postete, zeigt eine schier endlose Schlange von Bergsteigern am Gipfelgrat. "Trotz heftigen Verkehrs" habe er um 5.30 Uhr morgens den Gipfel des höchsten Berges der Welt erreicht, schreibt Purja. Grob geschätzt seien an jenem Morgen 320 Leute unterwegs zum 8848 Meter hohen Gipfel gewesen, berichtet er. Dem Massenauflauf zum Trotz gelang es dem Speed-Bergsteiger, noch am gleichen Tag auch den Gipfel des benachbarten Lhotse (8516 Meter) zu erreichen. Einen Tag später war er bereits im Basislager des Makalu (8485 Meter).
Es ist ja nicht nur damit getan, sich selber zu sagen "Ich bin doch nur ein harmloser, einfacher E-Biker. Lasst mich doch...", es sind die dazu gehörigen Begleitumstände, die das so mit sich bringt. Bei uns an der Küste von Schleswig-Holstein wird das auch schon als Problem empfunden, der Overtourism: Massen-Ansturm der Urlauber überrollt Ostsee-Orte

Jeder Urlauber will doch "nur" ein wenig Sonne und Strand genießen und vergisst dabei, wie viele es denn auch wollen.
 
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rudi mentär

Tatsæchlich interessiert mich ,welche MTB Route ohne Schiebe- oder Tragestùcke in Deutschland den grõssten Hõhenunterschied am Stùck enthælt?

fragt Rudi Mentär
 
Tomcat1960

Tomcat1960

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Die Knallköppe (die es nicht nur unter den eFahrern gibt!) sehe ich aber nicht als kritische Masse, auf die es Maßnahmen zu diskutieren und durchzuführen gilt. Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen.
Dass es immer mehr Bestrebungen gibt, E-Biker fernzuhalten von der freien Natur, kommt ja nicht von ungefähr. Es ist halt, wie mit allem anderen auch: 99% können sich korrekt verhalten, bemerkt wird das eine Prozent, das es nicht tut. Das ist dann überproportional präsent in den Reaktionen darauf.

Neben der Forstwirtschaft hat auch der Klimawandel einen erheblichen Einfluß auf die Bodenerosionen, (...)
Der, den es nicht gibt? ;-)
 
roger24

roger24

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Dass es immer mehr Bestrebungen gibt, E-Biker fernzuhalten von der freien Natur, kommt ja nicht von ungefähr. Es ist halt, wie mit allem anderen auch: 99% können sich korrekt verhalten, bemerkt wird das eine Prozent, das es nicht tut. Das ist dann überproportional präsent in den Reaktionen darauf.
Dann musst du aber die E-Biker in der Stadt auch fernhalten.
Denn da ist der Anteil der Knallköpfe größer als als ein Prozent.
 
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rudi mentär

Und wie soll das funktionieren?
Oder anderst gesagt wie soll man das kontrollieren?
Ich glaube die Diskussion, dass der motorierte Individualverkehr mit seiner absurden Resourcenverschwendung und Umweltzerstörung eingeschränkt werden muss, ist abgeschlossen. Ich hab nun gar keine Lust hier einen Katalog dafür sinnvoller Maßnahmen zu diskutieren. Gehört ja auch nicht zu diesem Faden.
Worauf ich eben, auch in gewissem Gegensatz zum BUND hinweisen wollte:
kämen die Sportler mit Fahrrad statt dem Auto oder wenigstens mit dem Zug, würde kaum einer über das Problem auch nur nachdenken.
Gruss Rudi Mentär
 
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Oschtallgoier

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Tatsæchlich interessiert mich ,welche MTB Route ohne Schiebe- oder Tragestùcke in Deutschland den grõssten Hõhenunterschied am Stùck enthælt?
In Pfronten, nur ein Beispiel, extrem Strecke, über 70km mit über 2700hm, im Umkreis von nur Luftlinie 10km. Meistern jedes Jahr ohne jegliche Motorunterstützung die Besten in gut 3 ½ Stunden.
 
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rudi mentär

In Pfronten, nur ein Beispiel, extrem Strecke, über 70km mit über 2700hm, im Umkreis von nur Luftlinie 10km. Meistern jedes Jahr ohne jegliche Motorunterstützung die Besten in gut 3 ½ Stunden.
Du hast mich falsch verstanden, ich meinte tatsächlich Hm am Stück ohne Zwischenabfahrt.

Gruss Rudi Mentär
 
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