E-Bike und Kinderanhänger

Diskutiere E-Bike und Kinderanhänger im Kaufberatung Forum im Bereich Diskussionen; Super, danke. Nein, Weilerbach haben wir aber schon empfohlen bekommen und wollen nächste Woche hin. Ramstein klingt auch gut. Bisher waren wir in...
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Bobby253

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@Bobby253
Warst Du schon bei Nockes Zweirad in Weilerbach oder Fahrradladen Dezius in Ramstein.
Super, danke. Nein, Weilerbach haben wir aber schon empfohlen bekommen und wollen nächste Woche hin. Ramstein klingt auch gut. Bisher waren wir in Kaiserslautern bei zwei Händlern und heute bei zweien in Speyer (da wir zu Besuch bei dem Schwiegereltern sind).
 
Geierlamm

Geierlamm

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Mal was zur Beruhigung:
Ich fahre seit 1994 mit verschiedensten Anhängern umeinand.
Kinderanhänger mehrmals in Urlaub mit allem möglichen Geraffel . Als der Kleine sein erstes Kinderrad bekam mit Vorrichtung dieses auch noch anzuhängen.
Einspurlastenanhänger, Zweispurlastenanhänger.
Jetzt nochmal einen Kinderanhänger für die kleinen Enkel.
Das Rad mit den meisten Kinderanhängerkilometern wog 11 bis 12 kg und hatte ein leichten Stahlrahmen, war ungefedert.
Jetzt hängen die Anhänger an einem Fully.
Bremsen von gewöhnlichen mechanischen V brakes bis jetzt hydraulischen Felgenbremsen.
Viele viele tausend Kilometer!
Und nie, wirklich nie gab's auch nur das geringste Problem, das auf die Anhänger zurückzuführen gewesen wäre.
Keine Achse/ kein Schnellspanner ist je gebrochen.
Keine Anhängekupplung hat je aufgegeben.

Ich wohne übrigens im keineswegs topfebenen Oberschwaben.

Also ein gutes Rad und ein Anhänger sind eine ideale Kombination.

Gruss

Geierlamm
 
linzlover

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Über @SilbernerSurfer würde ich jetzt als Threadersteller gaaaanz schnell drüberlesen und ignore den Rest erledigen lassen. Fischer ist und bleibt im Billigsegment mit entsprechenden Abstrichen. Da muss man (auch im E-Bereich) selbst schrauben und auch Fehler analysieren können, denn Discounträder sind beim Händler ums Eck unbeliebt und diese haben auch keine Ahnung davon. Und wenn dann von mit nem Tool einstellen und Bremse optimieren/upgraden die Rede ist.... Der/die TE will das Ding benutzen, es muss zuverlässig und sicher sein, braucht aber sicher keine Bastelbude! Daher ist der/die TE auf jeden Fall gut damit beraten, ein qualitativ hochwertiges Bike mit einem Motor der üblichen Verdächtigen zu kaufen - und zwar ein Antrieb jener Firma, womit sich die nächstgelegenen Radläden auskennen. Auf Grund der Topografie, der beabsichtigten Streckenlänge und des Gewichts sollte auch der Akku so groß wie nur irgendwie möglich gewählt werden - selbst wenn man am Anfang nur die halbe Kapazität braucht: es wird mal kälter, der Aktionsradius erweitert sich, und nicht zuletzt altert auch der Akku und büßt dann an Kapazität ein. Und es wäre mehr als blöd, wenn der Akku nach einem oder zwei Jahren dann NICHT mehr ausreicht. Bei Steigungen und Gewicht ist auch ein Mittelmotor dringend anzuraten, auch wenn vielleicht die üblichen Verdächtigen hier jetzt wieder einmal anfangen zu ätzen - das gehört bei denen hier im Forum schon zum "guten" Ton.

Bei mir würde ein solches Bike am Beispiel von Shimano-Komponenten so etwa aussehen: Antrieb und Schaltung mindestens aus der Deore Serie mit 11-fach Schaltung da kommt man hinten auch bis 46 Zähne hoch und ist damit gut bergfest, Die Scheibenbremsen idealerweise sogar XT, da mit 4 Keramikkolben und damit sowohl bremsstärker als auch korrosionsfester. Bremsscheibendurchmesser mindestens 180mm, vone darf es ruhig auch 203mm werden. Rahmen aus Alu, eher Stabil- als Leichtbau, und auf keinen Fall Carbon und bloß nicht gefedert - wenn wirklich erforderlich kann man mit einer guten gefederten Sattelstütze nachrüsten, die reicht für Rad- und Feldwege locker aus und das Rad wird dann doch ein paar Hunderter preiswerter. Wenn der Hinterbau eine integrierte Aufnahme für einen Seitenständer hat ist er auch stabil genug für die zusätzliche Belastung durch einen Anhänger. Eine Federgabel ist von Vorteil, aber gerade hier kein Produkt aus dem unteren Preissegment wählen. Die darf sich ruhig in der Preisklasse 250 bis 300€ aufwärts bewegen (nach dem Preis der verbauten Gabel googeln) und sollte möglichst große Rohrdurchmesser haben, während "verchromt" alles Andere als ein Qualitätsmerkmal ist. "Style" hingegen spielt bei einem Nutzfahrzeug bestenfalls eine weit untergeordnete Rolle.

Gute E-MTB (MTB ist generell stabiler und robuster als ein City- oder Straßenrad) in diesem Ausstattungslevel sind nicht billig, kosten u.U. sogar fast das Doppelte des Discountfischer, aber aus meiner Sicht lohnt sich das. Reifen, Sattel, Lenker und solche Kleinigkeiten lassen sich beim guten Fachhändler anpassen bzw. gegen besser geeignete Teile direkt beim Kauf tauschen.

Um zum Discounter zurückzukommen: wer billig kauft, kauft öfter zweimal, hat weniger Freude am Rad und mehr Ärger spätestens dann, wenn mal was kaputtgeht. Passionierte Schrauber mit begrenztem Kapital mögen das anders sehen, aber für reine Nutzer ist das nichts, wenn die Einsatzhäufigkeit über gelegentlich hinausgeht.

Mit Kinder- und Gepäckanhängern habe ich im Lauf der Jahrzehnte so ziemlich alles an Topo, Gewicht, Geschwindigkeiten und Fahrradtypen durch - sofern vorne kein Kernschrott, sondern Qualität zieht gibt das aus eigener Erfahrung keine Probleme, sofern man nach den ersten 100 bis 200km die Laufräder zum guten Schrauber gibt und sie nachzentrieren lässt.
 
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piffpaffpuff

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Es gibt viele im Forum die das gleiche Setup wie du fahren, deshalb ist es ziemlich einfach:

1. den vorgeschlagenen Anhänger sehe ich kritisch. Ich würde auf genügend Belüftung, Regenfestigkeit und Komfort (für dich und die Kids) achten. Wir fahren selber den Thule Cross und den Leggero. MTB News und Stiftung Warentest haben viele Anhänger getestet.

2. Das Fahrrad sollte vollausgestattet mit Licht, Gepäckträger und Schutzbleche gekauft werden. Eine Federgabel ist optional, eine Vollfederung mit kompletter Ausstattung kann schnell ins Geld gehen und scheint mir übertrieben. Normale Vierkolbenbremsen von Magura, Shimano, SRAM, etc vorne halten dich und deine Kids rasch und sicher an (ein Rücktrittbremse ist nonsens). Es sollte ein Mittelmotor sein, um die Power zu liefern. 80Nm scheinen mir ein guter Richtwert, das erreichen zum Beispiel der Bosch Performanceline CX und der Shimano EP8, sowie andere. Für die 30km sollte der Akku 500W aufwärts haben, weil mit Anhänger gewisse Steigungen plötzlich unerwartet viel Energie benötigen.

3. Versuch lieber einen Händler zu finden der viele Anhänger im Angebot hat, weil dort dann meist auch die dazu passenden Fahrräder stehen und sich der Händler mit deinen Fragen auskennt.
 
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Neffets

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Und, wenn du dann ein Rad hast, denk dran zu schalten. Viele machen den Fehler und schalten die Unterstützungsstufen hoch anstatt die Gangschaltung zu benutzen.
Ich fahr lieber in nem niedrigen Gang mit geringer Unterstützung und kadenz von ca 80 den Berg hoch, als im Turbo bei kadenz von 40. Grad bei dem Gewicht von nem Hänger, geht das auch Motor und Akku an die Substanz.
 
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0lli

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Nochmal eine Nachfrage zu dem Fischerrad: wenn ich das in der Betriebsanleitung richtig lese, dann ist das a) nicht für Kinderanhänger zugelassen und b) bei 135 kg Gesmatgewicht ist Schluss?

https://www.fischer-fahrrad.de/fileadmin/all_user/downloads/info/2019_fischer_2in1.pdf

Seite 25 und 54
Das verwirrende ist, daß das wieder so eine allgemeine Betriebsanleitung ist und (ich vermute) alle E-Bikes von Fischer umfasst. Die Besonderheiten der einzelnen Varianten muss man entweder rauslesen, oder aber wie im hinteren Teil von Werk aus (oder vom Händler nach Vorgabe vom Hersteller) mit Abhaken definiert.

Ich habe das nur mal schnell überflogen, aber:

Seite 14: (mittlere Spalte, oberstes graues Feld) Das steht auch was zum Gesamtgewicht.
Kinder dürfen in passenden Kindersitzen oder mit dafür vorgesehenen Anhängern transportiert werden.

Seite 23/24:
Mitnahme von Kindern / Kinderanhänger
Zum Thema Kinderanhänger:
  • Achten Sie bei Kinderanhängern auf hochwer-
    tige Qualität.
  • Befestigen Sie Kinderanhänger nur an Pedelecs
    und mit Befestigungseinrichtungen, die dafür vom
    Hersteller vorgesehen oder freigegeben sind.
Vollgefederte Pedelecs sind nicht für den Betrieb von Anhängern und Kinderanhängern geeignet! Lage-
rungen und Befestigungen sind nicht für die dann auftretenden Kräfte ausgelegt. Starker Verschleiß und Bruch mit schweren Folgen können auftreten.

Seite 43:
Informieren Sie sich, ob Ihr Pedelec für den Betrieb mit Anhänger zuge- lassen ist. Auf der Seite „Übergabe-
Dokumentation“ sollte das von Ihrem Ver- käufer eingetragen worden sein.

Seite 53 müsste der Händler/Hersteller oder wer auch immer abhaken, ob das jeweilige Rad für Anhängerbetrieb zugelassen ist.
Bzgl. dem Gesamtgewicht steht da ja auch:
Das höchstzulässige Gesamtgewicht (Gewicht Fahrrad + Fahrer + Gepäck + Anhänger)beträgt 135 kg bei MTBs und 150 kg bei City- und Trekking-Bikes.
Das Leergewicht des Fahrzeugs beträgt 25-28 kg.
Das höchste zulässige Gewicht des Fahrers einschließlich Gepäck beträgt 107 kg bei MTBs und 122 kg bei City- und Trekking Bike

Prinzipiell besteht also die Möglichkeit, daß ein Fahrrad von Fischer für den Anhängerbetrieb zugelassen ist. Ob daß dann für ein bestimmtest zutrifft, muss der Händler/Hersteller in der Betriebsanleitung angeben.

Ich weiß ja nicht wieviel Wert ihr auf eine Gesetzes- und Herstellerkonforme Verwendung des Fahrrades und Anhängers Wert legst, aber wie ja andere schon schrieben, theoretisch kann man mit jedem Rad jeden Anhänger ziehen (ob das dann den Vorgaben entspricht sei mal dahingestellt). Bei den meisten geht das auch zig tausende Kilometer jahrelang gut.
Bei manchen halt nicht und da sollte man sich fragen, FALLS es soweit kommt, wie wohl die Versicherung reagiert.

WENN ihr darauf Wert legt, müsst ihr halt evtl in Kauf nehmen noch etwas länger auf der Suche zu sein. Und dann würde ich mir bestätigen lassen oder vorzeigen lassen daß das Rad für den Anhängerbetrieb zugelassen ist. Normalerweise (?) sollte dann auch angegeben werden wo und wie man die Kupplung befestigt, ob vom Anhängerhersteller ein Adapter (andere Achse oder so) von Nöten ist oder nicht etc.

Meine Frau und ich haben so ca 2 Monate gebraucht, vom Entschluss der Anschaffung von Fahrrädern über versuchen sich selber zu informieren, wöchentliche Besuche von mehreren Geschäften, Informationen sortieren/verarbeiten/weitersuchen (so gut wie täglich), bis wir ein Geschäft gefunden hatten in dem wir fündig geworden sind.
Beim Lastenanhänger ging es etwas schneller, aber: Der Fahrradhersteller gibt vor wo das ganze zu befestigen ist und daß man einen Adapter vom Lastenanhängerhersteller zu verwenden hat. Auch wenn ein Händler man könne die Universalkupplung bisserl abflexen, dann würde das schon passen.
 
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SilbernerSurfer

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Ja, ich schraube auch mal selber. An drn Fischer-Rädern eher selten. Getauscht habe ich die Sättel, für 20€.
Ja, man kann sich auch Sättel beim Fachhändler für 100€ aufschwatzen lassen.

Bis jetzt auf beiden Rädern zusammen ca. 5500Km. Ausser Einfahrkontrolle und gerissene Kette (Daran war ich selber schuld.) war nichts. Na ja, Bremsklötze habe ich schon gewechselt.
Oh, Reifen wechseln und Räder zentrieren lassen habe ich auch. Der Händler der das macht ist 1 Km entfernt und sehr günstig.

Jedenfalls kein so ein Aufschwatzer der nur verkaufen will.

Man muss nur mal in den Threads der 2 bis 3 mal so teuren Räder reinschauen. da graust es einem. Muss einem ja doppelt stinken wenn das teure Rad nicht fährt. Da ist von zuverlässigkeit keine Rede.
 
S

SilbernerSurfer

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Und, wenn du dann ein Rad hast, denk dran zu schalten. Viele machen den Fehler und schalten die Unterstützungsstufen hoch anstatt die Gangschaltung zu benutzen.
Ich fahr lieber in nem niedrigen Gang mit geringer Unterstützung und kadenz von ca 80 den Berg hoch, als im Turbo bei kadenz von 40. Grad bei dem Gewicht von nem Hänger, geht das auch Motor und Akku an die Substanz.
So so! Viele machen das also falsch. Naja, Ich habe noch keinen gesehen der am Berg nicht in kleinere Gänge schaltet.
 
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SilbernerSurfer

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Über @SilbernerSurfer

Um zum Discounter zurückzukommen: wer billig kauft, kauft öfter zweimal, hat weniger Freude am Rad und mehr Ärger spätestens dann, wenn mal was kaputtgeht. Passionierte Schrauber mit begrenztem Kapital mögen das anders sehen, aber für reine Nutzer ist das nichts, wenn die Einsatzhäufigkeit über gelegentlich hinausgeht.
Wenn das mal kein Vorurteil ist.
 
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SilbernerSurfer

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Vor 40 Jahren war das noch einfacher. Da hat man einfach ein Rad und einen Anhänger gekoppelt, und ist damit rumgefahren.
 
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SilbernerSurfer

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Ich halte das Chinarad immer noch für eine gute Alternative. Gibt auch ähnliche Räder direkt in DE zu kaufen. Kosten dann eher um die 4000€.
 
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0lli

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Mit dem ganzen Gesetzes-/Vorschriften- und Regulierungszeug würde ich mir bei Chinarad zuerst die Frage stellen, ob das in Deutschland zugelassen ist?
Als nächstes würde sich mir die Frage stellen, wer das zusammenbaut, bzw. fahrfertig macht, wer bei Garantiefällen Ansprechpartner in Deutschland ist und welche Werkstatt da mal drüberschaut und Reparaturen durchführt?
Und dann das Gewicht von zwei Kindern mit so einem hohen Schwerpunkt? Ich kriege schon immer 'nen Herzkasper wenn an einer Ampel jemand mit einem Kind in einem Kindersitz auf dem Gepäckträger anhält, das Rad schräg hält und das Kind hin- und verschaukelt.

Ich glaube so langsam, Bobby253 ist jetzt bald vollends verwirrt bei dem ganzen Input. Segen und Fluch eines Forums.

MEIN Tipp wäre, einfach weiter nach einem Fahrradladen suchen, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt und eine anständige Beratung bekommt. Darunter zähle ich aber nicht sowas wie, setzen sie sich mal drauf und wenn es sich gut anfühlt, dann passt das schon. Parallel dazu vielleicht auch wegen dem Kinderanhänger schauen und ggf. den Suchkreis nicht nur auf Fahrradläden beschränken. Wie schon mal angemerkt, zumindest in Karlsruhe gab es mal einen Babyfachmarkt die auch Kinderanhänger führten und sich auskannten.

Die Anforderung ist ja (wenn ich es richtig verstanden habe) ein E-Bike, primär zum Kinderanhänger ziehen. Die Kinder sind 1 und 3 Jahre alt. Ob ich jetzt ein 1 Jahr altes Kind in einen Kindersitz setzen würde? Keine Ahnung, ich habe keine und kenne mich diesbezüglich nicht aus, so spontan wüsste ich auch nicht, ob mir sowas schon mal aufgefallen ist.
In der Stadt soll es zu den üblichen Orten gehen, mit kleineren Ausflügen von 15km - 30km (ich sage mal so ca.). Je nachdem wie man trainiert ist, können 30km mit dem Gesamtgewicht anstrengend werden, trotz Pausen. Und bei hoher Unterstützungsstufe und hügelig sollte es dann schon ein großer Akku sein. Also 625er oder gleich nen 750er.
Daraus folgernd wurde ja der Mittelmotor schon erwähnt. Und das Fahrrad sollte für den Anhängerbetrieb zugelassen sein.
Rein prinzipiell sollten da so einige Räder in Frage kommen.
Die Kunst wird wohl sein, einen Händler zu finden der eine anständige Beratung anbietet. Dazu mal ein Tipp von mir: Vorher anrufen und nachfragen, bzw. im Internet schauen. Zumindest bei kleineren Läden. Mit Glück findet man dann sogar einen der sowas per Termin macht.

Ich bitte darum mich zu korrigieren, wenn ich falsch liege aber, wenn das Rad für den Anhängerbetrieb zugelassen ist, sollte in der Betriebserlaubnis auch drin stehen wie sich das zulässige Gesamtgewicht errechnet. Demzufolge sollten die Bremsen auch dafür ausgelegt sein. Sicher, kräftiger/stärker ist besser, gerade bei hügelig wenn es auch mal bergab geht, aber wenn man sich auf einige wenige Eckpunkte konzentriert, würde sich die Suche wohl einfacher gestalten.
Frage an die anderen hier: Auch wenn Riemenantrieb und Nabenschaltung teurer ist, nur mal so als Gedanke... wäre das dann nicht auch eine Option? Würde wohl die Suche komplizierter gestalten, aber wäre doch wartungsfreundlicher und weniger Anfällig wenn das Rad mal umfällt z.B.?
 
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Geierlamm

Geierlamm

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Ich halte das Chinarad immer noch für eine gute Alternative. Gibt auch ähnliche Räder direkt in DE zu kaufen. Kosten dann eher um die 4000€.
Ich halte das China Rad für keine gute Idee, aber nicht wegen möglicher Qualitätsmängel, sondern wegen der Ergonomie.
Selbst ein kräftiger Mensch muss mit einem solchen Boliden in ungünstigen Situationen sehr aufpassen beim Balancieren und das nicht mit im Vergleich belanglosem Gepäck sondern mit kleinen Kindern.
Ich stelle mir meine Frau vor, gute Radlerin , aber 55 kg leicht , keine Schwerathletin , wie sie nach einer überraschenden Bremsung unvermutet mit solcher Last ins Schwanken kommt. Da find ich Anhänger bei weitem sicherer.

Gruss

Geierlamm
 
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Neffets

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So so! Viele machen das also falsch. Naja, Ich habe noch keinen gesehen der am Berg nicht in kleinere Gänge schaltet.
Ja, schon oft genug beobachtet. Und dann wird bei niedriger Kadenz und unter Last der nächst kleinere Gang reingedrückt.
Man sollte auch nicht glauben, dass die meisten E-Bike Unfälle beim Anfahren passieren, weil sich das Rad noch in der höchstens Unterstützungsstufe befindet und beim ersten Treten sofort losschießt und den Reiter abwirft.

Und zu dem Rad:
kippelige 20 Zoll Räder, mechanische Scheibenbremsen, 7 Gang Schaltung, passivste Geometrie und ein einjähriges und dreijähriges Kind sollen da hintereinander sitzen? Ein gutes Lastenrad, wenn gewünscht, kostet ordentlich Kohle und das nicht ohne Grund.
Ausserdem repariert dir keine S** diese Chinakracher.
Vergleich mal die zwei Räder: (Deins und dieses hier) Cube Cargo Sport Hybrid 20"/27.5" blau/rot online kaufen | fahrrad.de
Von den China Dingern sollte man dringend die Finger lassen, wenn man nicht selbst schrauben kann und Bock auf Billigstsegment hat.

Meistens landet man bei Cube, da die einfach ein Spitzen Preis Leistungsverhältnis haben.
Bei 3500€ steht einem bei Hardtails eine gute Bandbreite offen.
Dieses zum Beispiel: Sonic EVO 1 29” | Sonic EVO 1 | BULLS Bikes Onlineshop
oder das:
Cube Reaction Hybrid Race 625 lunar´n´grey

Das Cube ist bei günstigerem Preis besser ausgestattet. Leider gibt es das Race nicht als Allroad Variante. Wäre wirklich ein guter Deal. So kommen halt noch Licht, Schutzbleche usw. dazu.
Das Race würde ich aufgrund der Bremsen, Schaltung und der Federgabel wählen.
Falls du ein gutes gebrauchtes 2021er SL oder SLT findest, wäre das auch eine gute Wahl. Denn die Räder haben ein Systemgewicht von 150kg und Anhänger ziehen ist mit denen überhaupt kein Problem.
Einige Radhändler haben auch mal was gebrauchtes oder machen einen Rad Second Hand Verkauf. Ne Freundin hat da mit ihrem Rad auf diese Art ein Schnäppchen machen können.
 
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andreasDo

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Coboc Montreal - R&M Packster 40 - Hase Kettwiesel
Ich halte das Chinarad immer noch für eine gute Alternative. Gibt auch ähnliche Räder direkt in DE zu kaufen.

Eine gewisse Ähnlichkeit macht das Rad nicht besser.
Wenn man das Chinarad z.B. mit dem Tern GSD vergleicht entdeckt man sehr schnell die Unterschiede. Der Rahmen sieht auf den ersten Blick fast identisch aus ... der zweite Blick offenbart große Unterschiede die verantwortlich für die Stabilität des Tern auch bei Ausnutzung des zul. GG sind. Der Kettenschutz und die Schutzabdeckung für die Räder beim Tern sind unverzichtbar beim Transport von Personen (geht beim Tern übrigens ohne Altersbeschränkung). Unspezifizierte mechanische Scheibenbremsen beim Chinarad gegen hydraulische Magura MT5, Motor mit Geschwindigkeitsstufen statt Drehmoment, und noch eine lange Reihe an sehr viel minderwertigeren Komponenten am Chinarad.
Dazu kommt die praktisch fehlende Gewährleistung, unklare Rechtslage (sie schreiben 350 W) und die zusätzliche Steuern und Zollgebühren die das Rad dann deutlich über 2.000,- € katapultieren.

Ich halte das China Rad für keine gute Idee, aber nicht wegen möglicher Qualitätsmängel, sondern wegen der Ergonomie.
Das Tern lässt sich erstaunlich gut und sicher fahren. Selbst unter Ausnutzung der vollen Last. Ich bin es selbst noch nicht gefahren kenne aber Menschen die damit fahren und selbst mit voller Beladung und zusätzlichem Hänger keine Probleme haben. Hier z.B. ein Praxistest bei Velostrom.
Ich stelle mir meine Frau vor, gute Radlerin , aber 55 kg leicht , keine Schwerathletin , wie sie nach einer überraschenden Bremsung unvermutet mit solcher Last ins Schwanken kommt. Da find ich Anhänger bei weitem sicherer.
Klar muss man individuell schauen ob das Rad geeignet ist und sich unter Kontrolle halten lässt. Gilt für Fahren mit dem Anhänger aber auch. Gerade bei Unebenheiten in der Fahrbahn kann die Fuhre unerwartet in Bewegung geraten ... gilt beim Bremsen dann noch mehr.
 
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