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E Bike Leasing

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von RitterFirst, 16.07.17.

  1. MartinSHL

    MartinSHL

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    Wer bei Leasing überhaupt an einen anschließenden Kauf denkt, hat aus meiner Sicht den Sinn von Leasing nicht wirklich verstanden.

    Das mag bei den alten Verträgen mit 10% Restwert noch lukrativ gewesen sein, aber bei jetzt neu festgelegten 40% macht außer Zurückgeben nichts anderes Sinn.
     
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  2. emitter1

    emitter1

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    Ah ok, das stand natürlich nirgends bisher.

    Umkehrschluss: würde Jobrad im Vertrag zusichern (rein hypothetisch) dass sie das Rad für diese 10% Restwert entweder an mich, oder an andere zum selben Preis verkaufen würden wäre ja alles im lot.

    Ansonsten müsste „marktüblich“ ja noch in Relation zur tatsächlichen Abnutzung stehen (wie weite oben schonmal geschrieben wurde).

    Unabhängig davon müsste ja auch der HEK über einen Sachverständigen ermittelbar und bescheinigst sein (zb vielleicht dann im Einzelfall nachgewiesen halt 25% statt der 30-40%)

    Ich halte fest: interessanter Ansatz mit Jobrad, aber noch nicht ganz ausgereift.
     
  3. Einfach ich

    Einfach ich

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    Gibt es denn hier keinen im Forum der seine 3 Leasing-Jahre rum hat oder kurz vor dem Ende steht :unsure: hier wird doch wild herum spekuliert :(
    Ich "lease" über Euro-Rad, das heißt für mich ..... nach 3 Jahren möchte ich ein neues Rad und der Restwert interessiert mich jetzt nach 3 Monaten nicht die Bohne. Um den evtl. Kauf des Rades kümmere ich mich kurz vor Ablauf wenn die konkreten Zahlen vorliegen. Ich "LEASE" und habe keinen "RATENKAUF" abgeschlossen!!!!
     
  4. emitter1

    emitter1

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    @Einfach ich ja schon klar. Nur WENN dann mal zu gegebener Zeit ein Angebot da ist welches so interessant wäre möchte ich keine Überraschung in form einer heftigen Steuernachzahlung bekommen.
    Andererseits: wäre der Restwert tatsächlich so niedrig voll einkalkuliert und würde ich dann den Kauf nicht machen hätte ich jahrelang zu hohe Leasingraten bezahlt, da diese ja auf einen niedrigeren Restwert ausgelegt sein müssten.
    Somit interessierte mich das bereits vorher auch wenn ich keinen späteren Kauf beabsichtigten wollte.
     
  5. UweE

    UweE

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    Wir haben in unserer Fa. gerade das Bike-Leasing Projekt gestartet. Das "Problem" mit dem Restwert ist die Differenz zum realen Wert, die bei einer Übernahme zum 10% Restwert entsteht, ebenfalls als geldwerter Vorteil besteuert werden müsste. Auch dem Finanzamt ist klar, dass der Restwert eines € 5.000,- Rades nach 3 Jahren (bei entsprechender Nutzung) mehr als € 500,- beträgt. Und das kann zu Problemen führen, die aber aktuell rein theoretischer Natur sind und erst bei künftigen Lohnsteuerprüfungen zum tragen kommen werden. Hier muss erst entschieden werden, wie die Restwerte ermittelt werden. Also entweder durch feste Prozentsätze oder durch Wertermittlung durch z.B. Sachverständige. Die oben genannten 40% sind keine Regelung, die derzeit irgendwo festgeschrieben steht. Bei einem Leasingvertrag ist der Restwert zunächst mal immer frei kalkulierbar und wirkt sich real nur in der Höhe der Leasingraten aus. Jobrad kalkuliert nun mal mit 10% Restwert und die Leasingraten sind entsprechend gestaltet, das ist auch für die Mitarbeiter, die das Angebot bei uns nutzen (ich aktuell nicht), vertraglich festgeschrieben.

    Davon abgesehen muss man sich auch immer vor Augen führen, dass eine Gehaltsumwandlung eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge bedeutet, da vom Bruttogehalt Top-Down gerechnet wird. Das kann sich, je nach Nutzungsdauer solcher Verträge und der Höhe des GWV, z.B. in der späteren Rentenhöhe durchaus bemerkbar machen. Man sollte sich sehr genau ausrechnen, vor allem wenn man so ein Angebot längerfristig über viele Jahre nutzen möchte und das Bike einen höheren Preis und dadurch eine höhrere Leasingrate hat, wie sich die Minderung des sozalversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens auswirkt. U.U. sieht das ganze dann nämlich gar nicht mehr so günstig aus, wie auf den ersten Blick.
     
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  6. emitter1

    emitter1

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    ... es sei denn man liegt ohnehin mit oder ohne Leasing oberhalb der bemessungsgrenzen, dann wäre es nicht relevant, oder?
     
  7. andreasDo

    andreasDo

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    ... dafür ist dann aber unter Umständen die Nettobelastung durch die Leasingraten höher ....
     
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  8. andreasDo

    andreasDo

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    Ich hab mir mal den Leasingrechner von Jobrad angeschaut. Die Leasingrate (ohne Versicherung) bei 36 Monaten Laufzeit entspricht ziemlich genau 1/36 des Kaufpreises.

    Ein Blick auf die Verträge mit den Fachhändlern ergibt:
    Jobrad kauft das Pedelec vom Fachhändler und erhält dafür einen Rabatt von 7% auf den Nettopreis, max. 200 €. D.h. ein Rad für 4.000,- €/brutto kostet Jobrad max. 3.762,- €. Die Leasingraten summieren sich auf 3.969,- €, das sind schon einmal 5 % über den 3.762,-; inkl. der 10% Restwert landen bei Jobrad 4.369,- € = 16 % von 3.762,-. Die Pflichtversicherung wird Jobrad sicherlich auch noch am Umsatz beteiligen ....

    Und was passiert wenn der Jobradler das Rad nach Ablauf nicht übernimmt? Dies regelt der Vertrag zwischen Jobrad und Fachhändler:
    "LeaseRad bietet dem Fachhändler die Möglichkeit das JobRad zum kalkulierten Restwert zu erwerben. Kommt dieser Erwerb nicht zustande, ist der JobRadler verpflichtet, das Leasingobjekt zu einer von LeaseRad genannten Adresse zu versenden. Sind zur Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands Reparaturen erforderlich, sind diese auf Kosten des JobRadlers und vor der Rücksendung durchzuführen. Der Fachhändler ist dem JobRadler beim Versand behilflich, die Kosten für die transportversicherte Rücksendung trägt der JobRadler."
     
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  9. DJTornado

    DJTornado

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    Nicht so ganz, denn bei der Besteuerung kannst du nicht über der Bemessungsgrenze liegen...
     
  10. emitter1

    emitter1

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    Schon klar. Das bezog sich auf die Auswirkungen auf die Rente im letzten Satz des Vorposters.
     
  11. UweE

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    Im Anhang noch eine Info, die uns heute erreicht hat. Also bis 01.10. bleibt es bei diesem Anbieter bei 10% Restwert, eine Kaufoption durch AG/AN gibt es im Vertrag sowieso nicht. Ab 02.10. sollen nun "maximal 18% vom Neupreis" bei Übernahme angeboten werden. Bevor die Finanzverwaltung hier nicht klare Regelungen, sprich lohnsteuerrechtliche Fakten schafft, ist das ganze aber meines Erachtens ziemlich "wischiwaschi". Die 40% sind wie gesagt derzeit ja auch nur angenommen.
     

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  12. Einfach ich

    Einfach ich

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    @UweE .... na das nenn ich mal eine konkrete Aussage (y)
     
  13. Vol26

    Vol26

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    Immer flott voran mit E
    Woher weiß denn das Finanzamt das ich das Leasing Rad kaufen will?
    Der Vertrag läuft zwischen Arbeitgeber und der Leasing.
    Ich komme nur als Nutzer darin vor und nach 36 Monaten ist der Vertrag zu Ende.
    Eine Übernahme vom Rad ist nicht im Vertrag enthalten.
     
  14. killian464

    killian464

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    Dein Finanzamt weiß das nicht und interessiert sich auch nicht dafür. Dass Finanzamt des Bike Leasing Anbieters sieht aber, dass du der Nutzer des Leasing bist (und dass Dein Arbeitgeber der Leasingnehmer ist) und die sehen nach Ablauf der 36 Monate auch, dass du dann auch das Rad gekauft hast (Kaufvertrag).

    Dann sagt das Finanzamt: Moment mal, das ist dann aber kein Leasing mehr , sondern ein Mietkauf und das ist steuerlich anders zu bewerten. Und der Restwert ist eigentlich viel höher als 10% und die Differenz zum echten Restwert muss nachversteuert werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.09.17