E-Bike hauptsächlich für den Dienstweg

Diskutiere E-Bike hauptsächlich für den Dienstweg im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo, ich überlege, meinen Wagen abzumelden und auf ein Fahrrad zu wechseln. Da mein Arbeitsweg ca. 15 Kilometer beträgt, würde ich schon gerne...
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Garzec

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Hallo,
ich überlege, meinen Wagen abzumelden und auf ein Fahrrad zu wechseln. Da mein Arbeitsweg ca. 15 Kilometer beträgt, würde ich schon gerne ein E-Bike nehmen, um nicht komplett durchgeschwitzt zur Arbeit zu kommen. Außerdem bin ich sehr unsportlich, also ich habe mal großzügig eine Stunde eingeplant.

Nun habe ich mich mal beim Händler beraten lassen und habe das "EMS 429 Standard" Probefahren dürfen. Das Fahren war sehr angenehm, ich glaube damit komme ich gut über die Anhöhen. Das Modell selbst hat 2500 € gekostet, das finde ich etwas happig. Falls dieser Preis aber gerechtfertigt sein sollte, bin ich gerne bereit, für Qualität zu zahlen :)

Da ich mich bei dem Thema leider absolut gar nicht auskenne, wollte ich mal fragen, ob man auch günstigere Modelle mit gleicher Leistung bekommt (also quasi nur für die Marke bezahlt) oder dies ein durchschnittlicher Preis ist und man da ruhig bedenkenlos zugreifen kann :)

Vielen Dank schon einmal
 
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Wurzelsepp

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Hallo,
wie sieht den Arbeitsweg aus ? Höhenmeter, Fahrbahnzustand ?
Wie soll das Bike sonst verwendet werden ?
Für etwas mehr Geldeinsatz gibt es wesentlich leichtere und auch gut ohne Unterstützung zu fahrende Räder.
Hängt aber wie gesagt, schon etwas vom gewünschten Verwendungszweck ab.
 
andreasDo

andreasDo

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Bei deinem Plan kommst du auf deutlich über 6.000 km/Jahr. D.h. regelmäßiger Tausch von Verschleißteilen und die ein oder andere Reperatur im Laufe eines Jahres. Kannst du das selber erledigen? Wenn nein dann empfiehlt sich sowieso ein Kauf vor Ort. Hast du ein Backup für die Fahrt zur Arbeit?
Das genannte Conway benötigt bei ganzjährigem Einsatz noch gute Schutzbleche und gute Beleuchtung oder halt gleich ein anderes Modell.
 
Hasso123

Hasso123

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6.000?? Wofür?
Da kann sich auch pro Jahr 2* 2,500€ Pedelecs in neu zulegen, spart Zeit bei eventuellen Reperaturen und Wartungen :whistle:
 
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Garzec

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@Wurzelsepp ich würde sagen die Hälfte Landstraße und danach Stadtverkehr. Das Bike wird primär für den Arbeitsweg genutzt, klar, wenn man in der Freizeit mal eine kurze Strecke hat ...

@andreasDo Vor Ort wollte ich es eh kaufen, damit ich direkt jemanden für die Reperatur habe :)

Das klingt jetzt so, als würde das Fahrrad ziemlich schnell den Geist aufgeben, was den Verschleiß betrifft.. verstehe ich euch da richtig? Also ich habe mit dem Händler gesprochen und er sagte mir, ich würde 2x pro Jahr vorbeikommen müssen und dann jeweils 100 € für Ersatzteile bezahlen. Das wäre für mich in Ordnung.
 
CubeBiker83

CubeBiker83

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Also bei 6000 km liege ich bei Kette und Bremsen bei 40 Euro Teilekosten. Frag doch mal dein Händler was da dann nach seiner Hochrechnung ausgetauscht werden muß. Dann kannst du selbst schauen was die Teile kosten und was der Händler abkassiert. Leider habe ich in letzter Zeit zu oft mitbekommen, dass Fahrradhändler bei Inspektionen und "Reparaturen" dreist abzocken, genau wie es in der Regel bei Vertragswerkstätten im KFZ Bereich der Fall. (hier habe ich selbst jahrelang gearbeitet und mußte von oben gesetzt abzocken).

Was soll den außer Bremsen und Kette großartig fällig werden, was 200 Euro kosten verursachen könnte???
Ich fahre im Jahr etwa 10000km und "repariere" nach Youtubeanleitungen selbst. Außer Bremsen, Kette und selten mal ne Kassette ist da nichts was Kosten verursacht. Eins ist klar, bringt man sein Fahrrad zur Inspektion, bezahlt man drauf und das meiste hierfür, dass jemand um das Fahrrad herumgeht und ein Auge drauf wirft. Bremsbeläge vorne und hinten wechseln plus Kette sind noch keine halbe Stunde Arbeitszeit. Ein Bekannter hat sich demletzt im Laden vorne ein Schutzblech montieren lassen, anstatt zu mir zu kommen. Dazu mußte das Fahrrad auf den Montageständer, lach, dafür musster er dann 4.60 bezahlen, nur fürs Aufbocken. Das ist lachhaft. Gibt bestimmt auch vertrauensvolle Händler, aber die meisten Kunden merken nicht mal, das sie abgezockt wurden. Die 200 Euro Aufwand würde ich mir mal erklären lassen.

Ab und an mal vom Profi die Räder sichten und zentrieren lassen ist allerdings nicht verkehrt. Kostet bei uns in der Stadt 25 Euro für beide...
 
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jm1374

jm1374

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Bulls E45,06/13 85000km; Haibike Xduro FS RS
Ich empfehle dir so was in der Art. Wenn das Angebot nicht in deiner Nähe ist, musst du mit Geduld etwas suchen. Die werden immer wieder mal gebraucht angeboten.
 
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MisterFlyy

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6.000?? Wofür?
Da kann sich auch pro Jahr 2* 2,500€ Pedelecs in neu zulegen, spart Zeit bei eventuellen Reperaturen und Wartungen :whistle:
Ich lese das so: 6000€?? Wofür?


Scheint meiner Meinung nach ein Missverständnis zu sein.
 
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Garzec

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Ich wollte mal gucken, ob man da vom Arbeitgeber und / oder Finanzamt eine kleine Finanzspritze bekommt. Aufgrund der Knappheit unserer Firmenparkplätze, sicher ne gute Idee :D
 
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Garzec

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Hi, um das Thema nochmal aufzugreifen. Kann man annehmen, dass die Fahrräder für ca. 1500 € dann eher billig / verschenktes Geld sind?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich, der ja kein Profi Rad braucht, wirklich 2500 € ausgeben muss.
 
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Falco

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Man bekommt auch "brauchbare" Ebikes für unter 1500 EUR. Meines hat halt kein Boschsystem, nur nen schwachbrüstigen Bafang BBS01Mittelmotor, aber erfüllt seinen Zweck und hatte einen NP von 1100 EUR. Mittlerweile habe ich über 5000km drauf, vor kurzem einen Akkudefekt aber im Großen und Ganzen keine Probs mit dem Bike bisher gehabt.
 
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Garzec

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Ich kenne mich da halt leider nicht aus und kann beim Händler natürlich nicht abschätzen, wie sehr er an seinem Gewinn interessiert ist :D

Ich sag mal bei 15 Km pro Strecke, also 30Km pro Tag, sollte es schon bequem sein. Auf der anderen Seite brauche ich ja nur einen kleinen Trittkraftverstärker. Ich möchte halt nicht vollgeschwitzt zur Arbeit kommen.

@Falco was hast du denn für ein Modell? Oder hast du Vorschläge für Modelle?
 
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Wurzelsepp

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Wenn Unterstützung bis 25 legal ausreicht, da das Bike auch locker ohne Unterstützung auch drüber gefahren werden kann und auch nicht so hohe Kosten für Kette und Ritzel anfallen werden, da ein Heckmotor verbaut der auch "Pseudopedalieren" ermöglicht, dann greif ich mal in die finanzielle "Auakiste" und empfehle was von Coboc.
Ob nun eine Singlespeed, was gut für ebene Strecken ist oder was mit 7 oder 11 Gangschaltung, muss jeder für sich entscheiden. Ich hab mich für das Ten Torino entschieden, weil es zusätzlich noch für größere Steigungen ideal ist, die hier quasi bei jeder Fahrt vorkommen und ich durch den RR-Lenker meine gewohnten Möglichkeiten habe.
Bitte unbedingt Probefahren, aber Vorsicht - Suchtgefahr. ;)
 
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Falco

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Ich habe ein 3 Jahre altes Prophete 6.5. Von der Sitzposition sehr bequem. Ist ein Trekkingrad mit 8 Gang Kettenschlaltung und gefederter Sattelstütze. Wie geshrieben der Motor ist nicht der stärkste, was sich aber hauptsächlich nur bergauf bemerkbar macht. Mein Frau hat ein 2500 EUR eBike mit Boschsystem und diesen Active Line Plus Motor und Nabenschaltung, dass ist schon en andere Liga, der Motor zieht richtig kräftig den Berg hoch,... ich habe keine Chance dagegen mit dem Prophete.

Vorschläge: Schau dir vlt auch mal die Fischerbikes an.
 
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