E bike Akku selbst bauen. Planung Berechnung Umsetzung

Diskutiere E bike Akku selbst bauen. Planung Berechnung Umsetzung im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Ich hab nicht ganz verstanden. Ist es ein 36V Akku? Wenn ja kannst den hier auch super verkaufen. Was meinst wieviele Leute sich über einen guten...
Ewi2435

Ewi2435

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Ich hab nicht ganz verstanden. Ist es ein 36V Akku? Wenn ja kannst den hier auch super verkaufen. Was meinst wieviele Leute sich über einen guten Akku für wenig Geld freuen :)

Ist da ein BMS dran ?
 
Radlerhochburg

Radlerhochburg

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Diverse Umbauten und Akkukonfektionierungen
die 29E sind schon mal ne Ansage, 10S/5P ein belastbares Design für Antriebe bis 500W. Aber auch die sind gebraucht (richtig verstanden?) und gehören somit unter Last vermessen. Wer weiß schon, wie die beim Laden/Belasten in den Scootern behandelt wurden.
Also aufladen bis Ladeschluss-Spannung und die entnehmbare Leistung bis Entladeschluss-Spannung bzw. Abschaltung des (vorh.?) BMS in Wh erfassen.
Falls ich helfen kann, bitte PN.
 
old-papa

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Jetzt in der Nutzphase, aber Anfänger...
Nun ich auch noch ;)

Ich habe ja in meinem Leben schon viel gebastelt, auch mit Akkus aller möglichen Technologien. Einen Akku im Notebook, im Akkuschrauber usw. würde (und habe) ich durchaus auch aus einem Sammelsorium von Einzelzellen zusammenstellen. Vermessen habe ich die Zellen für einzelne Blöcke (also Zellen parallel) dazu auch. Neben der Schlussspannung (z.B. 4,15V) interessiert aber auch der Innenwiderstand und die Kapazität jeder einzelnen Zelle. Nur Zellen mit eng beieinander liegenden Werten habe ich zu einem Block verschweißt (gepunktet). Danach noch einmal die fertigen Blöcke vermessen und wieder aus dem Pool eng beieinander ligende zum Pack verschweißt. Schon daraus ist zu ersehen, dass man bei einem wilden Mix an Zellen mindestens die doppelte Anzahl braucht, um auszusuchen!
Wie gesagt, für den Akkuschrauber geht das, da habe ich immer mehrere Packs gemacht. Fällt einer aus, nimmt man den nächsten. Bei einem Fahrradakku ist das aber eine ganz andere Nummer! Wenn dieser ausfällt und man steht irgendwo in der Pampa, gehts ans Treten ;) Danach hat man das Vergnügen vom ganzen Zellenpaket zumindest auf einer Seite die Zellenverbinder abzupolken, um die defekten zu finden. Die schiere Anzahl der häufig verbauten 18650er macht das zum Problem. Mein Fahrradakku besteht daher aus wenigen Headway-Zellen (12S LiFEPO4 mit je 3,6V/10Ah) und diese sind geschraubt. Vom Gewicht her spart man mit den kleinen 18650er nichts, nur der vorhandene Bauraum kann besser genutzt werden. "Tüten-Akkus" habe ich im Fahrrad noch nicht versucht, die sind mir persönlich nicht robust genug.

Also, wenn schon selber basteln, dann Neuzellen aus der gleichen Charge vom gleichen Hersteller und auch davon die Hälfte mehr um auszumessen. Und NEIN, vom Löten halte ich gar nichts, ich punkte diese.

Old-papa
 
Ewi2435

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die 18650er haben die Doppelte Energiedichte. Das spart enorm Gewicht. Ein 36V 10Ah Akku würde gerade mal 1,5kg wiegen. Mit Lifepo4 sind es blank die Zellen schon 3,3kg. Das balancieren erfordert hier auch mehr Aufwand mit den 50mA Balancerstrom kommt da nicht viel bei rum.
 
old-papa

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Jetzt in der Nutzphase, aber Anfänger...
die 18650er haben die Doppelte Energiedichte. Das spart enorm Gewicht. Ein 36V 10Ah Akku würde gerade mal 1,5kg wiegen. Mit Lifepo4 sind es blank die Zellen schon 3,3kg. Das balancieren erfordert hier auch mehr Aufwand mit den 50mA Balancerstrom kommt da nicht viel bei rum.
Das stimmt auch nur bei neuen Markenzellen. Bei den "Ebay-Dingern" kannste die Energiedichte vergessen ;) Balancieren muss man 18650er auch. Im 18650er Formfaktor gibt es aber auch LiFEPo4 ;) Und Ja, meine Headway haben knapp 10 Jahre durchgehalten ohne nennenswert debalanciert zu sein. Geladen mit Ultramat 18 und intergriertem 300mA-Balancer. Jetzt habe ich ein BMS dran, selbiges hat zwar einen Balancer, doch der macht wirklich nur unter 100mA.
Also 18650er LiIonen sind schon stark, doch die Anzahl schreckt micht immer ab. Alter Ingenieursspruch: Je mehr Teile, desto mehr Nachteile" ;)

Old-papa
 
Ewi2435

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Die 2170 und 2070 sind ja im kommen. In einigen Jahren sind die bestimmt auf gleichem preisniveau wie die 18650er.

Aber wer Zellen bei Ebay kauft hat auch keine Ahnung. ist doch klar das wenn ich was mit Ultrafire kaufe nur schrott bekomme. Ich dachte das ist weitläufig bekannt.

Ich hatte mich ein paar mal an die Lifepo4 zum testen gewagt aber da war immer das BMS derjenige der Abgeschaltet hat weil die Lifepo4 nach einem Zyklus bereits wieder minimal auseinander waren und somit eine Zelle wegen der steilen Kurve sprunghaft auf 3,7V steigt und das BMS dicht macht.

Bei 18650 Zellen gibts das erst wenn der Akku verschlissen ist. Sonst greift immer die UV Abschaltung vom Controller bzw. das Ladegerät kann immer volladen und schaltet bei unterschreiten eines Stromes ab.
 
L

Lasti45

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Hey danke für die Tipps.

Das mit den Bauen aus Laptopzellen habe ich nun auch verworfen da ich halt günstig 36volt akkus bekommen habe mit 29E zellen.

Naja Verkaufen würde schwer werden da das BMS wie bei Bosch den passenden Motor/Steuerung benötigt somit Startet der Akku ja so nicht ohne das man ihn Umbauem muss (anderes BMS) da es sich hier ja nicht um Scooter Roller sondern um diese E bikes aus dem City bereich handelt denke ich auch das die Zellen noch in guten Schuss sind werde mir dafür wie Ewi und co. meinten mal ein Modelllader holen und alle Zellen Testen lassen und werde daraus die guten raus suchen da ich 169stk brauche und 300 habe sollte das realistisch sein.

Ich bin schon am Grübeln ob man das BMS nicht Knacken könne da dies ein USB anschluss der aber nicht an einen stecker hängt, dran hat.
Ich denke da hätte ich bestimmt auch spaß dran :) Aber vorerst möchte ich gerne mir daraus mein Pack bauen da, Rechnerisch mit den 29E zellen dieser denn bei 14S auf 40 AH kommt und 1920 Watt Leistung Fartdauer ca. (Rechnerisch) 7,7Std. genau das was ich brauche da ich meist Längere Fahrten in folge habe ^^

Das mit den 2x36V akkus laden und rum schleppen nervt langsam einwenig. (Diese werde ich denn ggf. hier Verkaufen 1x Gaint Akku 1x Bosch Akku ^^) da diese in einer Seitentasche sind..... Im rahmen wie der neue Akku geplant ist ist das gewicht nicht so wichtig.
 
linzlover

linzlover

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Die gesammelten alten Zellen kannst Du für genau Eines verwenden: löten üben, damit es beim richtigen Akku dann klappt :). Oder für eine Riesenpowerbank verwenden.
 
K

kfs

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Natürlich geht geht es, wenn auch wahrscheinlich nicht wartungsfrei. Ohne Smart-BMS wird es kaum sinnvoll gehen, sicher nicht mit einem Universal-BMS, das dieses erst bei 4,25V abschaltet. Die Abschaltspannung würde ich bei 4,1 bis 4,15V wählen. Natürlich muss man öfter oder vielleicht sogar jedesmal einzelne Zellgruppen nachladen … usw. Ich würde es nicht machen.
Jedenfalls haben das schon einige gemacht, jedoch findet man nirgends längerfristige Erfahrungsberichte, dies der Informationsgesellschaft zum Trotz. Da stimmt schon etwas nicht. Vielleicht will «GadgetEye Guides» follower auf Twitter generieren, das wäre auch ein Geschäftsmodell.
 
Tommmi

Tommmi

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denke ich auch das die Zellen noch in guten Schuss sind werde mir dafür wie Ewi und co. meinten mal ein Modelllader holen und alle Zellen Testen lassen
Mache es wie ich mal geschrieben habe, jede Zelle einzeln mit 3A bis 3,2V zum Beispiel entladen und nach Innenwiderstand sortieren, diese kannst dann sofort danach ohne laden verbinden. Das paßt dermaßen gut das der Balancer danach arbeitslos war hier. Kapazität ermitteln völlig Sinnfrei. Wenn die Entladung sofort stoppt... Zelle Müll.
Fürs verbinden mache ich an der Klammer Neodym Magnet. Dadurch und durch das Kabel wurden 600 Zellen des Typs 29e sortiert nach 4 Haufen.
Unter 80mOhm, 81-90, 91-100, 101-110 und Schrott.
Unter knapp 80 kamen hier zum Vergleich auch nagelneue, mit dickerem Kabel und besserer Verbindung garantiert niedriger aber immer reproduzierbar identisch.
 
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