E-Auto 15 Minuten geladen mit rund 500km Reichweite

Diskutiere E-Auto 15 Minuten geladen mit rund 500km Reichweite im Anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Wow, S-E-X-Y, wusste ich noch nicht 😂 Und Ford es zerstört, weil die die Marke "Model E" nicht hergebe wollten... Hinter den Namen der...
Idefix314

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Seid Ihr auch bereit, 130€ für die Werkstattstunde zu bezahlen?
Wenn ich eine fachmännische Inspektion, bzw. Reparatur von einer ausgebildete Fachkraft erwarte, dann muss ich einen entsprechenden Stundensatz zahlen. 130€/Stunde sind wohl etwas hoch gegriffen, denn im Vergleich zur Autowerkstatt sind die Werkstattnebenkosten (insb. technische Ausstattung, Diagnosegeräte und Prüfstände) in Radwerkstätten bei weitem nicht so hoch.
60 bis 80€/Stunde halte ich für angemessen.
 
mawadre

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Der EV Batteriemarkt ist wie mehrfach geschrieben sehr dynamisch und kaum vorhersagbar.

Tesla stattet das Volumenmodel Model 3 in China mit Batterien von LG statt Joint-Venture Partner Panasonic aus. Gleichzeitig haben sie mit Maxwell einen bekannten Hersteller für Superkondensatoren mit einer neuen Batterietechnologie gekauft. Jahrelang hat auch ein bekanntes Uniteam für Tesla neue Zellen erforscht. Man ist sich sicher, jetzt eine eigene Zelle bauen zu können, die 1,6 Millionen Kilometer im EV erreicht oder 20 Jahre Lebensdauer als Netzpuffer.
https://chargedevs.com/newswire/tesla-battery-boffins-describe-million-mile-cell-in-new-paper/

Es werden Leute für eine eigene Zellentwicklung eingestellt.
Tesla confirms battery cell manufacturing in job listing, also new location in Colorado? - Electrek

Gleichzeitig prahlen VW Manager hinter vorgehaltener Hand damit, noch vor Tesla die (für Investoren) magische Schwelle von 100 USD/kWh Batteriekosten erreicht zu haben. Natürlich gibt's keine Aussage, ob für die Zellen oder die ganze Batterie und ob es überhaupt stimmt.
https://chargedevs.com/newswire/as-vw-shows-2-new-evs-in-frankfurt-has-it-brought-battery-costs-under-100-kwh/
 
flavor82

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Der VW ID 3 gefällt mir gut. Aber es scheint das der Preis mal wieder übertrieben teuer bei VW ist. Konfiguriert man alles rein, ist wohl die 60.000€ Marke kein Problem. Außerdem gibt es bis jetzt keine Anhängerkupplung. Da nutzt mit die 100$/kwh als Kunde rein gar nichts.
 
mawadre

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60.000€ Marke kein Problem. Außerdem gibt es bis jetzt keine Anhängerkupplung. Da nutzt mit die 100$/kwh als Kunde rein gar nichts.
Das ist halt eines der Hauptprobleme bei Elektroautos für Privatkunden: selbst beim "magischen Preis von 100 USD/kWh" kommen aktuell verkaufbare Batteriegrößen von 50 kWh und mehr auf mindestens 5000 USD. Wenn man als Auto-Hersteller für das Gesamtpaket eher 200 bis 300 USD/kWh zahlt, sind es dann also 10000 oder 15000 alleine für eine "Mittelklasse-Batterie". Das ganze Auto drumherum will aber auch noch gebaut und bezahlt werden. Und der Handel wird zwischen geringeren Folgeeinnahmen (Ölwechsel, Bremsen, Zahnriemen, häufige sehr teure Reparaturen an Motor, Kupplung, Getriebe, Einspritzung, Turbo, PF etc. fallen weg) und geringeren Margen weil die Herstellung wegen teurer Batterie teurer ist, eingeklemmt. Und Privatkunden wollen billig kaufen und lieber später permanent mehr zahlen. Geschäftskunden rechnen oft eher die TCO und entscheiden sich teilweise schon sein Jahren sogar für den nich teureren Umbau von Verbrenner auf Elektrisch wegen der spürbaren Kosteneinsparungen.
 
mawadre

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"Denn anders als viele andere Hersteller macht Tesla mit jedem verkauften Fahrzeug etwa 25 Prozent Gewinn.

Dass am Quartalsende bei Tesla trotzdem oft rote Zahlen stehen, liegt einfach daran, dass Tesla massive Investitionen in neue Fabriken, Ladestationen und sein Servicenetz leisten muss. Das ist eben der Unterschied zwischen einem etablieren Autobauer und eines Start-ups. Auch sollte der Ministerpräsident einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas in der Lage sein, Verluste und Investitionen unterscheiden zu können. Auch Porsche stemmt die Elektrifizierung nicht aus der Portokasse. So gaben sie grüne Schuldscheine aus und die Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihres Gehalts beziehungsweise Tariferhöhungen. Bei einem heimische Autobauer ist das dann eine Teamleistung, beim Newcomer das Zeichen des nahen Untergangs."
Der Porsche Taycan macht Jagd auf Tesla • emobly
 
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cephalotus

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Das ist halt eines der Hauptprobleme bei Elektroautos für Privatkunden: selbst beim "magischen Preis von 100 USD/kWh" kommen aktuell verkaufbare Batteriegrößen von 50 kWh und mehr auf mindestens 5000 USD.
Nehmen wir die 5000€ mal als Aufpreis 50kWh e-PKW vs. Diesel, nicht als reine Batteriekosten.

Unter der Annahme, dass diese Batterie nur 1000 Vollzyklen hält macht dies einen Energiedurchsatz von 50.000kWh. Alternativ müsste man mit mindestens 150.000kWh Durchsatz an Diesel rechnen, dies entspricht 15.000l Diesel oder Kosten von 20.000€

Beim Stromkosten von 30ct/kWh hat man also Parität: 5000€ Batterie + 15.000€ Strom vs 20.000€ Diesel.

Dies ist eine ziemlich pessimistische Rechnung, man könnte das auch noch deutlich schöner rechnen für den ePKW!

Aber selbst hier ist der Diesel doch nur noch dort attraktiv, wo man durch die Ladevorgänge viel Zeit verliert (für viele Nutzer dürfte 95% Laden daheim oder am Arbeitsplatz dazu führen, dass selbst das Nachladen übers Jahr weniger Zeitaufwand ist als das Tanken von Diesel) oder für Wenigfahrer, die eben die 1000 Vollzyklen bei weitem nicht erreichen.

Um ePKW attraktiver zu machen könnte die Regierung die Stromkosten senken (Stromsteuer abschaffen, evtl. Netzenteglte in den Grundpreis überführen) und dafür den Preis für Diesel erhöhen, z.B. durch einen CO2 Zertifikatehandel.

Wer teilweise Solarstrom aus der eigenen PV Anlage oder beim Arbeitgeber tanken kann, kommt natürlich auf niedrigere durchschnittliche Stromkosten.

MfG
 
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cephalotus

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cephalotus

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"Denn anders als viele andere Hersteller macht Tesla mit jedem verkauften Fahrzeug etwa 25 Prozent Gewinn.

Dass am Quartalsende bei Tesla trotzdem oft rote Zahlen stehen, liegt einfach daran, dass Tesla massive Investitionen in neue Fabriken, Ladestationen und sein Servicenetz leisten muss.
Solange die Geldgeber mit den roten Zahlen glücklich sind ist alles okay. Bisher konnte Musk die Erwartungen der Investoren noch abwehern, dass man eine Rendite sehen will, aber eines Tages wird sich das ändern.

Bisher hat Tesla ePKW für eine reiche Elite gebaut in einem Markt ohne wesentliche Konkurrenz, auch das Model 3 ist bei den aktuellen Preisen bis jetzt nicht der versprochene "Volkswagen".
 
mawadre

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Bisher hat Tesla ePKW für eine reiche Elite gebaut in einem Markt ohne wesentliche Konkurrenz, auch das Model 3 ist bei den aktuellen Preisen bis jetzt nicht der versprochene "Volkswagen".
Bekanntlich hat ein Startup ohne die hunderte Milliarden an Umsatz, Gewinn und ohne eigene Bank mit der Lizenz zum Geld drucken uns Millionen verkauften Verbrennern wie Volkswagenkonzern mit VW, Audi, Porsche und Seat keine Chance, vom Start von Null auf Hundert gleich ins Hochvolumen-niedrige-Margen Segment zu starten. Das ist bekantlich die hohe Schule, die nur ganz wenige beherrschen. Aber selbst bekannte, etablierte große Hersteller wie eben Porsche, Audi und deren Konzernmutter VW starten fast immer erst mit den teuren Segementen weil dort die Margen größer, die Stückzahlen kleiner, die für Gewinn erforderliche Automatisierung kleiner, der Kapitalbedarf kleiner und die Möglichkeit, schnell aus Fehlern zu lernen und zu korrigieren größer ist. Audi startet mir einem 80000 Euro Auto, Porsche mit einem für 150000 Euro und selbst der vielbeschworene "Volks-Elektro-Wagen", der ID3 startet in einer 40000 Euro teuren Version im nächsten Jahr. Und selbst Porsche mit der Konzernmutter VW und den Konzerschwestern Audi und Seat und mit km Konzern riesigen Volumina und der resultierenden Kostenersparnis durch Economy of Scale hat sich Geld von den Mitarbeitern borgen müssen weil scheinbar die Investoren nicht alles stemmen wollten.
So gaben sie grüne Schuldscheine aus und die Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihres Gehalts beziehungsweise Tariferhöhungen.
Das Model 3 ist seit Juli 2019 für unter 39000 Euro erhältlich, in CH wegen 7,7 statt 19% MwSt potentiell sogar noch günstiger.
Tesla Model 3 jetzt ab 38.370 Euro zu haben | Edison

Abgesehen davon ist der durchschnittliche Preis eines Neuwagens schon bei über 31000 Euro.
Durchschnittliche Neuwagenpreise in Deutschland | Statista
Die Segemente mit 39000 Neupreis und mehr bis viel mehr sind mit sehr großen Stückzahlen vertreten.
 
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cephalotus

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Bekanntlich hat ein Startup ohne die hunderte Milliarden an Umsatz, Gewinn und ohne eigene Bank mit der Lizenz zum Geld drucken uns Millionen verkauften Verbrennern wie Volkswagenkonzern mit VW, Audi, Porsche und Seat keine Chance, vom Start von Null auf Hundert gleich ins Hochvolumen-niedrige-Margen Segment zu starten.
Tesla ist kein "Startup" sondern 16 Jahre alt und hat an der Börse zig Milliarden USD eingesammelt und stand bisher wohl schon 2x vor der Pleite.

Ich finde gut, dass es die gibt, sie sind/waren ein großer Treiber für die eMobilität. Vor dem Tesla Roadster hatten wir so sachen wie City El, Hitzenblitz, Think!, Golf CityStromer, twike und der iMieV war schon das allerhöchste der Gefühle.

Die gingen halt alle von unten an den Markt ran, Miniwägelchen für die reiche Müslifraktion, also das was im Forum auch immer gefordert wird mit "Leichtbau" und Blablubb. Hat ja super funktioniert....

Ich denke aber, dass Tesla vor allem wahnsinniges Glück hatte gerade zur rechten Zeit zu kommen. 10 Jahre lang kontinuierlicher Börsenboom und Zinsen nahe Null, nur in so einem Umfeld war denkar, dass die Leuet da immer mehr Milliarden rein butterten und so das Schneeballsystem am Laufen hielten.

Ob der Schneeball jetzt nach 16 Jahren ins nachhaltigere Rollen kommt ist immer noch eine spannende Frage. Ich wette da nicht drauf, aber ob Tesla überlebt ist im Jahr 2019 für die Elektromobiltät egal. Mir ist heute natürlich lieber, wenn gute Arbeitsplätze in D entstehen.

Das Model 3 ist seit Juli 2019 für unter 39000 Euro erhältlich, in CH wegen 7,7 statt 19% MwSt potentiell sogar noch günstiger.
Tesla Model 3 jetzt ab 38.370 Euro zu haben | Edison
und selbst der vielbeschworene "Volks-Elektro-Wagen", der ID3 startet in einer 40000 Euro teuren Version im nächsten Jahr.
Nach Deinem Link wurde der Preis des kleinsten Tesla 3 auf 44.730 Euro gesenkt.

Der VW ID.3 mit der kleinen 45kWh Batterie wird 2020 auf den Markt kommen und hat eine UVP von 29.900 Euro.

Zieht man in beiden Fällen 4000 Euro Kaufpräme ab vergleichen wir einen Tesla 3 für 40.730 Euro mit einem VW ID.3 für 25.900 Euro.

Für mich(!) ist das ein deutlicher Unterschied.

Ja, der Tesla hat eine merklich höhere Reichweite und beschleunigt schneller. Will man die VW mit mehr Reichweite werden sie auch teurer.

Möglicherweise kosten die 58kWh und 77kWh Versionen dann 37.000€ bzw 45.000€

(Quelle: VW ID.3: Elektroauto, Daten, Reichweite, Preis | ADAC )

Falls die Preise so stimmen haben die vermutlich wenig mit den Produktionskosten zu tun sondern VW überlegt, was man derzeit am Markt so verdienen kann und wird sich an der Konkurrenz orientieren. Ich vermute und hoffe, dass da noch reichlich Luft nach unten ist und man ggf pro kWh extra irgendwann nur um die 200€ Aufpreis zahlen wird.

Was die Gewinnmarge von VW beim ID.3 sind und beim Tesla beim kleinsten Tesla 3 weiß ich nicht. VW jedenfalls will und wird als Gesamtkonzern Geld verdienen und die investieren auch einen zweistelligen Milliardenbetrag in neue Fabriken.

Das ist auch gut so. Ich will, dass es VW, BMW und Daimler gut geht.

MfG
 
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"Denn anders als viele andere Hersteller macht Tesla mit jedem verkauften Fahrzeug etwa 25 Prozent Gewinn.
Dass am Quartalsende bei Tesla trotzdem oft rote Zahlen stehen,
Mein Lieber, dann ist das kein Gewinn, sondern allenfalls eine Bruttomarge. db1. Und da das keine rechtlich relevante Zahl ist und Tesla kaum in die Bücher blicken lässt, aber man weiß, wie Tesla mit solchen Kennzahlen in der Vergangenheit getrickst hat, kann man das eher nicht ernst nehmen.
 
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