E-Auto 15 Minuten geladen mit rund 500km Reichweite

Diskutiere E-Auto 15 Minuten geladen mit rund 500km Reichweite im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Wow, S-E-X-Y, wusste ich noch nicht 😂 Und Ford es zerstört, weil die die Marke "Model E" nicht hergebe wollten... Hinter den Namen der...
mawadre

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Bosch Performance
Seid Ihr auch bereit, 130€ für die Werkstattstunde zu bezahlen?
Wenn ich eine fachmännische Inspektion, bzw. Reparatur von einer ausgebildete Fachkraft erwarte, dann muss ich einen entsprechenden Stundensatz zahlen. 130€/Stunde sind wohl etwas hoch gegriffen, denn im Vergleich zur Autowerkstatt sind die Werkstattnebenkosten (insb. technische Ausstattung, Diagnosegeräte und Prüfstände) in Radwerkstätten bei weitem nicht so hoch.
60 bis 80€/Stunde halte ich für angemessen.
 
mawadre

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Der EV Batteriemarkt ist wie mehrfach geschrieben sehr dynamisch und kaum vorhersagbar.

Tesla stattet das Volumenmodel Model 3 in China mit Batterien von LG statt Joint-Venture Partner Panasonic aus. Gleichzeitig haben sie mit Maxwell einen bekannten Hersteller für Superkondensatoren mit einer neuen Batterietechnologie gekauft. Jahrelang hat auch ein bekanntes Uniteam für Tesla neue Zellen erforscht. Man ist sich sicher, jetzt eine eigene Zelle bauen zu können, die 1,6 Millionen Kilometer im EV erreicht oder 20 Jahre Lebensdauer als Netzpuffer.
https://chargedevs.com/newswire/tesla-battery-boffins-describe-million-mile-cell-in-new-paper/

Es werden Leute für eine eigene Zellentwicklung eingestellt.
Tesla confirms battery cell manufacturing in job listing, also new location in Colorado? - Electrek

Gleichzeitig prahlen VW Manager hinter vorgehaltener Hand damit, noch vor Tesla die (für Investoren) magische Schwelle von 100 USD/kWh Batteriekosten erreicht zu haben. Natürlich gibt's keine Aussage, ob für die Zellen oder die ganze Batterie und ob es überhaupt stimmt.
https://chargedevs.com/newswire/as-vw-shows-2-new-evs-in-frankfurt-has-it-brought-battery-costs-under-100-kwh/
 
flavor82

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Der VW ID 3 gefällt mir gut. Aber es scheint das der Preis mal wieder übertrieben teuer bei VW ist. Konfiguriert man alles rein, ist wohl die 60.000€ Marke kein Problem. Außerdem gibt es bis jetzt keine Anhängerkupplung. Da nutzt mit die 100$/kwh als Kunde rein gar nichts.
 
mawadre

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60.000€ Marke kein Problem. Außerdem gibt es bis jetzt keine Anhängerkupplung. Da nutzt mit die 100$/kwh als Kunde rein gar nichts.
Das ist halt eines der Hauptprobleme bei Elektroautos für Privatkunden: selbst beim "magischen Preis von 100 USD/kWh" kommen aktuell verkaufbare Batteriegrößen von 50 kWh und mehr auf mindestens 5000 USD. Wenn man als Auto-Hersteller für das Gesamtpaket eher 200 bis 300 USD/kWh zahlt, sind es dann also 10000 oder 15000 alleine für eine "Mittelklasse-Batterie". Das ganze Auto drumherum will aber auch noch gebaut und bezahlt werden. Und der Handel wird zwischen geringeren Folgeeinnahmen (Ölwechsel, Bremsen, Zahnriemen, häufige sehr teure Reparaturen an Motor, Kupplung, Getriebe, Einspritzung, Turbo, PF etc. fallen weg) und geringeren Margen weil die Herstellung wegen teurer Batterie teurer ist, eingeklemmt. Und Privatkunden wollen billig kaufen und lieber später permanent mehr zahlen. Geschäftskunden rechnen oft eher die TCO und entscheiden sich teilweise schon sein Jahren sogar für den nich teureren Umbau von Verbrenner auf Elektrisch wegen der spürbaren Kosteneinsparungen.
 
mawadre

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"Denn anders als viele andere Hersteller macht Tesla mit jedem verkauften Fahrzeug etwa 25 Prozent Gewinn.

Dass am Quartalsende bei Tesla trotzdem oft rote Zahlen stehen, liegt einfach daran, dass Tesla massive Investitionen in neue Fabriken, Ladestationen und sein Servicenetz leisten muss. Das ist eben der Unterschied zwischen einem etablieren Autobauer und eines Start-ups. Auch sollte der Ministerpräsident einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas in der Lage sein, Verluste und Investitionen unterscheiden zu können. Auch Porsche stemmt die Elektrifizierung nicht aus der Portokasse. So gaben sie grüne Schuldscheine aus und die Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihres Gehalts beziehungsweise Tariferhöhungen. Bei einem heimische Autobauer ist das dann eine Teamleistung, beim Newcomer das Zeichen des nahen Untergangs."
Der Porsche Taycan macht Jagd auf Tesla • emobly
 
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cephalotus

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Das ist halt eines der Hauptprobleme bei Elektroautos für Privatkunden: selbst beim "magischen Preis von 100 USD/kWh" kommen aktuell verkaufbare Batteriegrößen von 50 kWh und mehr auf mindestens 5000 USD.
Nehmen wir die 5000€ mal als Aufpreis 50kWh e-PKW vs. Diesel, nicht als reine Batteriekosten.

Unter der Annahme, dass diese Batterie nur 1000 Vollzyklen hält macht dies einen Energiedurchsatz von 50.000kWh. Alternativ müsste man mit mindestens 150.000kWh Durchsatz an Diesel rechnen, dies entspricht 15.000l Diesel oder Kosten von 20.000€

Beim Stromkosten von 30ct/kWh hat man also Parität: 5000€ Batterie + 15.000€ Strom vs 20.000€ Diesel.

Dies ist eine ziemlich pessimistische Rechnung, man könnte das auch noch deutlich schöner rechnen für den ePKW!

Aber selbst hier ist der Diesel doch nur noch dort attraktiv, wo man durch die Ladevorgänge viel Zeit verliert (für viele Nutzer dürfte 95% Laden daheim oder am Arbeitsplatz dazu führen, dass selbst das Nachladen übers Jahr weniger Zeitaufwand ist als das Tanken von Diesel) oder für Wenigfahrer, die eben die 1000 Vollzyklen bei weitem nicht erreichen.

Um ePKW attraktiver zu machen könnte die Regierung die Stromkosten senken (Stromsteuer abschaffen, evtl. Netzenteglte in den Grundpreis überführen) und dafür den Preis für Diesel erhöhen, z.B. durch einen CO2 Zertifikatehandel.

Wer teilweise Solarstrom aus der eigenen PV Anlage oder beim Arbeitgeber tanken kann, kommt natürlich auf niedrigere durchschnittliche Stromkosten.

MfG
 
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"Denn anders als viele andere Hersteller macht Tesla mit jedem verkauften Fahrzeug etwa 25 Prozent Gewinn.

Dass am Quartalsende bei Tesla trotzdem oft rote Zahlen stehen, liegt einfach daran, dass Tesla massive Investitionen in neue Fabriken, Ladestationen und sein Servicenetz leisten muss.
Solange die Geldgeber mit den roten Zahlen glücklich sind ist alles okay. Bisher konnte Musk die Erwartungen der Investoren noch abwehern, dass man eine Rendite sehen will, aber eines Tages wird sich das ändern.

Bisher hat Tesla ePKW für eine reiche Elite gebaut in einem Markt ohne wesentliche Konkurrenz, auch das Model 3 ist bei den aktuellen Preisen bis jetzt nicht der versprochene "Volkswagen".
 
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Bisher hat Tesla ePKW für eine reiche Elite gebaut in einem Markt ohne wesentliche Konkurrenz, auch das Model 3 ist bei den aktuellen Preisen bis jetzt nicht der versprochene "Volkswagen".
Bekanntlich hat ein Startup ohne die hunderte Milliarden an Umsatz, Gewinn und ohne eigene Bank mit der Lizenz zum Geld drucken uns Millionen verkauften Verbrennern wie Volkswagenkonzern mit VW, Audi, Porsche und Seat keine Chance, vom Start von Null auf Hundert gleich ins Hochvolumen-niedrige-Margen Segment zu starten. Das ist bekantlich die hohe Schule, die nur ganz wenige beherrschen. Aber selbst bekannte, etablierte große Hersteller wie eben Porsche, Audi und deren Konzernmutter VW starten fast immer erst mit den teuren Segementen weil dort die Margen größer, die Stückzahlen kleiner, die für Gewinn erforderliche Automatisierung kleiner, der Kapitalbedarf kleiner und die Möglichkeit, schnell aus Fehlern zu lernen und zu korrigieren größer ist. Audi startet mir einem 80000 Euro Auto, Porsche mit einem für 150000 Euro und selbst der vielbeschworene "Volks-Elektro-Wagen", der ID3 startet in einer 40000 Euro teuren Version im nächsten Jahr. Und selbst Porsche mit der Konzernmutter VW und den Konzerschwestern Audi und Seat und mit km Konzern riesigen Volumina und der resultierenden Kostenersparnis durch Economy of Scale hat sich Geld von den Mitarbeitern borgen müssen weil scheinbar die Investoren nicht alles stemmen wollten.
So gaben sie grüne Schuldscheine aus und die Mitarbeiter verzichteten auf einen Teil ihres Gehalts beziehungsweise Tariferhöhungen.
Das Model 3 ist seit Juli 2019 für unter 39000 Euro erhältlich, in CH wegen 7,7 statt 19% MwSt potentiell sogar noch günstiger.
Tesla Model 3 jetzt ab 38.370 Euro zu haben | Edison

Abgesehen davon ist der durchschnittliche Preis eines Neuwagens schon bei über 31000 Euro.
Durchschnittliche Neuwagenpreise in Deutschland | Statista
Die Segemente mit 39000 Neupreis und mehr bis viel mehr sind mit sehr großen Stückzahlen vertreten.
 
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Bekanntlich hat ein Startup ohne die hunderte Milliarden an Umsatz, Gewinn und ohne eigene Bank mit der Lizenz zum Geld drucken uns Millionen verkauften Verbrennern wie Volkswagenkonzern mit VW, Audi, Porsche und Seat keine Chance, vom Start von Null auf Hundert gleich ins Hochvolumen-niedrige-Margen Segment zu starten.
Tesla ist kein "Startup" sondern 16 Jahre alt und hat an der Börse zig Milliarden USD eingesammelt und stand bisher wohl schon 2x vor der Pleite.

Ich finde gut, dass es die gibt, sie sind/waren ein großer Treiber für die eMobilität. Vor dem Tesla Roadster hatten wir so sachen wie City El, Hitzenblitz, Think!, Golf CityStromer, twike und der iMieV war schon das allerhöchste der Gefühle.

Die gingen halt alle von unten an den Markt ran, Miniwägelchen für die reiche Müslifraktion, also das was im Forum auch immer gefordert wird mit "Leichtbau" und Blablubb. Hat ja super funktioniert....

Ich denke aber, dass Tesla vor allem wahnsinniges Glück hatte gerade zur rechten Zeit zu kommen. 10 Jahre lang kontinuierlicher Börsenboom und Zinsen nahe Null, nur in so einem Umfeld war denkar, dass die Leuet da immer mehr Milliarden rein butterten und so das Schneeballsystem am Laufen hielten.

Ob der Schneeball jetzt nach 16 Jahren ins nachhaltigere Rollen kommt ist immer noch eine spannende Frage. Ich wette da nicht drauf, aber ob Tesla überlebt ist im Jahr 2019 für die Elektromobiltät egal. Mir ist heute natürlich lieber, wenn gute Arbeitsplätze in D entstehen.

Das Model 3 ist seit Juli 2019 für unter 39000 Euro erhältlich, in CH wegen 7,7 statt 19% MwSt potentiell sogar noch günstiger.
Tesla Model 3 jetzt ab 38.370 Euro zu haben | Edison
und selbst der vielbeschworene "Volks-Elektro-Wagen", der ID3 startet in einer 40000 Euro teuren Version im nächsten Jahr.
Nach Deinem Link wurde der Preis des kleinsten Tesla 3 auf 44.730 Euro gesenkt.

Der VW ID.3 mit der kleinen 45kWh Batterie wird 2020 auf den Markt kommen und hat eine UVP von 29.900 Euro.

Zieht man in beiden Fällen 4000 Euro Kaufpräme ab vergleichen wir einen Tesla 3 für 40.730 Euro mit einem VW ID.3 für 25.900 Euro.

Für mich(!) ist das ein deutlicher Unterschied.

Ja, der Tesla hat eine merklich höhere Reichweite und beschleunigt schneller. Will man die VW mit mehr Reichweite werden sie auch teurer.

Möglicherweise kosten die 58kWh und 77kWh Versionen dann 37.000€ bzw 45.000€

(Quelle: VW ID.3: Elektroauto, Daten, Reichweite, Preis | ADAC )

Falls die Preise so stimmen haben die vermutlich wenig mit den Produktionskosten zu tun sondern VW überlegt, was man derzeit am Markt so verdienen kann und wird sich an der Konkurrenz orientieren. Ich vermute und hoffe, dass da noch reichlich Luft nach unten ist und man ggf pro kWh extra irgendwann nur um die 200€ Aufpreis zahlen wird.

Was die Gewinnmarge von VW beim ID.3 sind und beim Tesla beim kleinsten Tesla 3 weiß ich nicht. VW jedenfalls will und wird als Gesamtkonzern Geld verdienen und die investieren auch einen zweistelligen Milliardenbetrag in neue Fabriken.

Das ist auch gut so. Ich will, dass es VW, BMW und Daimler gut geht.

MfG
 
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"Denn anders als viele andere Hersteller macht Tesla mit jedem verkauften Fahrzeug etwa 25 Prozent Gewinn.
Dass am Quartalsende bei Tesla trotzdem oft rote Zahlen stehen,
Mein Lieber, dann ist das kein Gewinn, sondern allenfalls eine Bruttomarge. db1. Und da das keine rechtlich relevante Zahl ist und Tesla kaum in die Bücher blicken lässt, aber man weiß, wie Tesla mit solchen Kennzahlen in der Vergangenheit getrickst hat, kann man das eher nicht ernst nehmen.
 
mawadre

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Miniwägelchen für die reiche Müslifraktion, also das was im Forum auch immer gefordert wird mit "Leichtbau" und Blablubb. Hat ja super funktioniert....
Sehe ich und viele Andere genauso. Musk hat erst Tesla aus der "Spielzeug für Reiche" Ecke, dann Elektroautos aus der Müsli-Ecke und jetzt immer mehr Autohersteller aus der "So haben wir das schon immer gemacht, Autos ohne Sprit sind nutzlos und nur was für Ökospinner" Ecke geholt.
Ich denke aber, dass Tesla vor allem wahnsinniges Glück hatte
Könnte man meinen. Dann schaut man sich für 5 Minuten an, was er sonst noch so hingekriegt hat in seinem Leben und dann muss man neidlos anerkennen, dass es doch viel, viel mehr als Glück ist: mit PayPal weltweites, einfaches, sofortiges kostengünstiges Bezahlen für jedermann ermöglicht, Space X hat hat die Raumfahrt revolutioniert und macht es immer noch (erste private Rakete im All, zurückkehrende, wiederverwenbare Raketen, günstigster Raketentransport von Nutzlasten weltweit, größte Rakete mit der größten Nutzlast), Tesla kennen wir inzwischen länger, zu denen gehört aber auch SolarCity und ihre innovativen Solar-Dachziegel sowie die größten Batterie-Netzspeicher der Welt (Australien). Viele andere Ideen und Firmen sind weniger bekannt sie z.b. Hyperloop und Booring Company
Milliarden rein butterten und so das Schneeballsystem am Laufen hielten
Ist nicht nach diesen Kriterien unsere gesamte Weltwirtschaft ein Schneeballsystem? Wachstum, Wachstum, Wachstum, Geldmenge massiv ausweiten, immer mehr produzieren und konsumieren, immer schneller immer mehr sonst knallt und alle machen mit nur von Tesla erwartet man das Gegenteil? :unsure:
Mir ist heute natürlich lieber, wenn gute Arbeitsplätze in D entstehen.
Verständlich. Aber Clandenken ist eine der vielen Ursachen, warum globale uns alle angehende Probleme wie Weltkriege, Artensterben, Umweltzerstörung oder Klimawandel so immens schwer anzugehen sind.
Der VW ID.3 mit der kleinen 45kWh Batterie wird 2020 auf den Markt kommen und hat eine UVP von 29.900 Euro.
Zieht man in beiden Fällen 4000 Euro Kaufpräme ab vergleichen wir einen Tesla 3 für 40.730 Euro mit einem VW ID.3 für 25.900 Euro.
Ich glaube kaum, dass man den aktuellen realen Kaufpreis des wöchentlich in mehr als 7000 Einheiten produziertes Großserienfahrzeugs Model 3, dass in vielen Märkten wie z.B. in den USA, Deutschland und der Schweiz am besten von allen Elektroautos verkauft wird und teilweise besser als vergleichbare Verbrenner vergleichen kann mit der für eine unbestimmte spätere Zeit angedachten Tiefstpreisversion eines seit 4 Jahren angekündigten, immer noch nicht in Produktion befindlichen neuen Automodells, dessen erste 30000 geplanten Einheiten (sogenannt 1st Edition) dann doch auch 40000 Euro je Stück kosten sollen.
VW ID.3 (2020): Das ist der neue Volks-Stromer

Wenn wir also die beiden Ankündigungen, "bald ein bezahlbares Elektroauto für die Massen für 30000 Euro oder 35000 USD zu verkaufen" sollten wir uns einfach freuen, dass aktuell schon fast 300000 Käufer eines Model 3 statt eines Verbrenners mit einem elektrischen Auto sehr leise, ohne lokale Emmissionen und mit stark reduzierten Gesamt-Emmisionen und Umweltschäden unterwegs sind. Und wir freuen uns auch, dass die schon fast 700000 von Tesla gebauten Elektroautos auch die Konkurrenz anspornt und somit bald auch die markentreuen Käufer von Audi, Mercedes, Porsche, Seat, Skoda und VW von den Verbrennern wegkommen.

Wie gesagt - das eine ist angekündigt für irgendwann mal, wenn VW in Zukunft mal den ID3 baut und verkauft und das auch erst viel später als die ersten geplanten Serienmodelle. Der Start ist für 40000 Euro geplant. VW hat auch keine eigene Batteriefabrik oder Zellenherstellung. Und sein Zelllieferant LG hat schonmal angekündigt, weniger Zellen als abgesprochen zu liefern. Das andere Auto für 40000 Euro (Model 3) wird schon in 1000 Einheiten pro Tag gebaut und weltweit verkauft. Es existiert real, erreicht Spitzenwerte in Reichweite, Effizienz und Sicherheit, hat führende Assistenz-Technologie ein weltweit führendes Schnellladenetz.
Für mich(!) ist das ein deutlicher Unterschied.
Besser hätte man es nicht sagen können.
 
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cephalotus

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zu denen gehört aber auch SolarCity und ihre innovativen Solar-Dachziegel sowie die größten Batterie-Netzspeicher der Welt (Australien). Viele andere Ideen und Firmen sind weniger bekannt sie z.b. Hyperloop und Booring Company
SolarCity Dachziegel sind eine absolute Schrotttechnologie und das ganze Unternehmen ist unprofitabel bis hin zu dubios.
Die Homespeicher von Tesla sind alles andere als technologisch führend
Von Hyperloop hört man vermutlich wenig, weil da nix vorwärts geht.
Space X scheint durchaus was drauf zu haben.Wieviel Anteil da Musk dran hat weiß ich nicht.

Ist nicht nach diesen Kriterien unsere gesamte Weltwirtschaft ein Schneeballsystem? Wachstum, Wachstum, Wachstum, Geldmenge massiv ausweiten, immer mehr produzieren und konsumieren, immer schneller immer mehr sonst knallt und alle machen mit nur von Tesla erwartet man das Gegenteil?
Naja, die meisten Unternehmen erwirtschaften schon eine Rendite. Das Konzept Jahr für Jahr immer mehr Schulden zu machen und immer mehr neues Geld am Aktienmarkt einzusammeln bei völlig abgehobener Börsenbewertung kennt man ja auch dem neuen Markt.
Das geht nicht immer gut.
Eigentlich hieß es, dass mit dem Model 3 und dem Massenmarkt das Geschäftsmodell dann rund ist und Geld rein kommt. Wenn da 25% Gewinn pro Tesla 3 drin sein sollen sollte Tesla auch schwarze Zahlen schreiben.

Soweit die Geschichte.

Ich sehe das nicht:

Quartalszahlen von Tesla Motors Q2 2019 | Statista

Andererseits hab ich von solchen Dingen auch wenig Ahnung.


Ich glaube kaum, dass man den aktuellen realen Kaufpreis des wöchentlich in mehr als 7000 Einheiten produziertes Großserienfahrzeugs Model 3, dass in vielen Märkten wie z.B. in den USA, Deutschland und der Schweiz am besten von allen Elektroautos verkauft wird und teilweise besser als vergleichbare Verbrenner vergleichen kann mit der für eine unbestimmte spätere Zeit angedachten Tiefstpreisversion eines seit 4 Jahren angekündigten, immer noch nicht in Produktion befindlichen neuen Automodells, dessen erste 30000 geplanten Einheiten (sogenannt 1st Edition) dann doch auch 40000 Euro je Stück kosten sollen.
VW ID.3 (2020): Das ist der neue Volks-Stromer
Ich würde meinen, dass VW seine Ankündigungen ganz gut eingehalten haben, odr hatten die was anders versprochen.

Teslas hat hingene das angeblich in 2018 kommende 32.000 USD Modell noch immer nicht auf dem Markt und ob die produktions- und Verkaufszahlen in 2019 dem entsprechen, was man den Aktionären versprochen hat weiß ich nicht.
Man hat Tesla den Markt für teure ePKW einige Jahre weitgehend alleine überlassen und dieser Markt war viel größer als die deutschen OEM wohl dachten. Auch beim Tesla 3 hatten sie noch 2 Jahre Vorsprung, doch jetzt ist der Vorsprung weitgehend dahin.

Auch beim Ladenetz kommt schön langsam Bewegung rein.

Sowwas wie "Autopilot" oder "nur noch ein Bildschirm" und "online Überwachung" sind Dinge etwas außerhalb meiner Welt, ich bind a eher konservativ und will das alles nicht. Klar, wenn das Auto selber besser einparken kann als ich solls mir recht sein und ein PC der vor einem Unfall eingreift ist auch gut, aber den Bildschirm im Tesla S finde ich z.B. richtig, richtig furchtbar. Vielleicht gewöhnt man sich dran, ich hatte das Ding nur ein paar Stunden.
Lieber hätte ich ein HUD, das mir Wärmebildsignaturen einblendet z.B. von Wild im hohen Gras neben der Strasse.


Wie gesagt - das eine ist angekündigt für irgendwann mal, wenn VW in Zukunft mal den ID3 baut und verkauft und das auch erst viel später als die ersten geplanten Serienmodelle. Der Start ist für 40000 Euro geplant. VW hat auch keine eigene Batteriefabrik oder Zellenherstellung.
VW braucht das auch nicht. Die produzieren auch nicht ihr eigenes Aluminium und auch nicht ihr eigenes Benzin.
Den ID.3 wird es 2020 ab 30.000 Euro geben. Ab Novemeber 2011 startet die Serienroduktion in Zwickau. Wie geplant. Vermutlich ohne Zelt. Vermutlich ohne "Produktionshölle", vermutlich ohne die Mitarbeiter krank zu machen.
Vermutlich mit Gewinn.

VW ist da offenschtlich entsapnnt genug, sein eigenes Ding durchzuziehen und auf die eigene Bilanz zu schauen (Gewinn, CO2) ohne sich von einem Mitbewerber verrückt zu machen.
Spannend finde ich eher, ob Toyota wirklich mit seiner Wasserstoffstrategie Erfolg haben kann, ich kann mir das nicht so recht vorstellen. GM hängt sowieso 5 Jahre hinterher, ohne den großen Heimatmarkt mit seinem speziellen Anforderugen wären die eh schon weg vom Fenster.
Fr VW wird sicher noch spannend, ob man auf dem chinesischen Markt bestehen kann.

Und sein Zelllieferant LG hat schonmal angekündigt, weniger Zellen als abgesprochen zu liefern.
Ich dachte, die haben nicht nur mehrere Zelllieferanten sondern bekommen drei neue fabriken hingestellt, 1x Europa, 1x USA und 1x China. Irre ich da?

MfG[/QUOTE]
 
mawadre

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@cephalotus Ich schätze Deine Beträge zu Energiethemen, Bionx und Pedelecs sehr. Aber über die (Elektro)Autowelt müsstest Du Dich etwas mehr einlesen. Die offensichtliche starke Abneigung gegen Tesla und seinen Eigner Musk hilft auch nicht bei der rationalen Beurteilung.
Naja, die meisten Unternehmen erwirtschaften schon eine Rendite. Das Konzept Jahr für Jahr immer mehr Schulden zu machen und immer mehr neues Geld am Aktienmarkt einzusammeln bei völlig abgehobener Börsenbewertung kennt man ja auch dem neuen Markt.
Das geht nicht immer gut.
Die großen Autobauer sind alle massiv verschuldet allen voran VW mit 300+ Milliarden Euro. Tendenz steigend. Tesla steht da besser da.
Volkswagen Daimler BMW- wieso dieser enorme Verschuldungsgrad zum Umsatz?

Ich würde meinen, dass VW seine Ankündigungen ganz gut eingehalten haben, odr hatten die was anders versprochen.

Teslas hat hingene das angeblich in 2018 kommende 32.000 USD Modell noch immer nicht auf dem Markt
Auch wenn die mehrmalige Wiederholung macht es nicht war er. Bei Tesla sprechen wir von der Vergangenheit und Gegenwart - 1000 Model 3 jeden Tag, 7000 Stück in der Woche, 365000 im Jahr, Tendenz steigend. Die Batterien und Zellen dafür stellt Tesla seit Jahren selbst im eigenen Werk mit Spezialist Panasonic her. Die Wertschöpfung liegt bei Tesla.
Bei VW sprechen wir von der Zukunft und von Plänen (also Wünschen), wie sie werden Soll (wenn alles so kommt, wie der Plan es vorsieht). VW kündigt seit jetzt mehr als 4 Jahren an, "bald ein bezahlbares Elektroauto für die Massen" bauen und verkaufen zu wollen und haben noch nicht mal die Batterien dafür gesichert. Sie haben keine Zellenforschung und auch keine Herstellung. Sie haben für 40? Milliarden bei LG Batterien geordert und dann laut darüber nachgedacht, das eigene Batteriefabriken auch nicht schlecht wären (von wegen Abhängigkeit und fremde vs eigene Wertschöpfung). Da hat ihnen LG sofort mit Lieferstopp gedroht.
Volkswagen: Zulieferer torpedieren Batteriezellenpläne - manager magazin
Auch beim Tesla 3 hatten sie noch 2 Jahre Vorsprung, doch jetzt ist der Vorsprung weitgehend dahin.
Das sehen die Marktbeobachter etwas anders. Der Porsche Tycan ist wesentlich teurer als ein Model S aber ist in den allermeisten Specs schlechter als das Model S. Dito bei Jaguar (iPace), Audi (E-Tron), Mercedes (die hatten sogar eine Zeitlang Batterien und Antriebsstrang von Tesla in die B Klasse und den Smart verbaut). Das Ladenetz von Tesla ist immer noch mit großem Abstand das weltweit größte und beste. Und das Model 3 kann zusätzlich auch an den vielen neuen fremden CCS Ladern aufladen.
VW braucht das auch nicht. Die produzieren auch nicht ihr eigenes Aluminium und auch nicht ihr eigenes Benzin.
Benzin quasi schon denn einer der größten Aktionäre von VW ist der Ölförderstaat Katar.
Katar hat auf der ganzen Welt die Finger im Spiel - Handelszeitung
Den ID.3 wird es 2020 ab 30.000 Euro geben. Ab Novemeber 2019 startet die Serienroduktion in Zwickau. Wie geplant. Vermutlich ohne Zelt. Vermutlich ohne "Produktionshölle", vermutlich ohne die Mitarbeiter krank zu machen.
Vermutlich mit Gewinn.
Vermutlich alles nur Vermutungen oder besser Hoffnungen weil es um die Zukunft geht. Und die Erfahrung zeigt, dass vieles anders kommt, als man gehofft hat. Vor allem, wenn ein weltweit führender Hersteller von Verbrennerautos erstmals reine elektrische Autos in großer Stückzahl bauen und verkaufen will. Übrigens ist die maximale geplante Kapazität von Mosel 300000 Stück im Jahr. Das Model 3 lag schon im Sommer (auch dank Zelt) bei 365000 Jahresproduktion. Ich werde mich sehr freuen, wenn bei VW alles so klappt wie angekündigt denn Tesla ist mir nicht wichtig. Ich habe weder Aktien von denen noch habe ich Wetten gegen sie laufen noch bekomme ich Provisionen fürs Schönreden. Wichtig ist mir, dass wir als Menschheit möglichst bald von der Nadel Öl wegkommen. Und wenn VW da trotz des Großaktionärs und Ölförderstaat Katar eine führende Rolle einnimmt, ist das zu begrüßen. Immerhin hat VW dem ganzen Projekt Elektromobilität einen großen Vorschub geleistet, indem VW selbst und seine Töchter Audi und Porsche bei riesigen, jahrzehntelangen, wiederholtem Betrug und wissentlicher Umweltverschmutzung erwischt wurden. Das hat ein breites Umdenken weg von Verbrennern angestoßen und vorangetrieben. Auch bei mir. Obwohl ich genau durch die Beschäftigung damit und die ganzen Diskussionen hier auch immer mehr feststelle, dass ich eigentlich gerne viel weniger Autos um mich hätte. Inzwischen fast nur noch mit dem Pedelec täglich in der Stadt unterwegs bin ich heute mit der Familie mit Bollereagen und Tram zum See gefahren. Vor einem Jahr noch wäre es mit dem Auto gewesen.
GM hängt sowieso 5 Jahre hinterher,
Wieder ziemlich an der Realität vorbei. GM hatte schon 1996 einen der ersten alltagstauglichen Elektrischen PKWs (EV1) auf dem Markt:
General Motors EV1 – Wikipedia
Warum das Elektroauto sterben musste – Wikipedia
Der GM Bolt (baugleich Opel Ampera) war eines der ersten bezahlbaren modernen elektrischen Autos mit großer Batterie und guter Reichweite und sogar vor dem Model 3 auf dem Markt und wird in den USA verkauft. Leider wenig erfolgreich im Vergleich zum Model 3 (zuletzt 2k vs 70k verkaufte Einheiten je Quartal) Neben Sexyness fehlt eben auch das Schnellladenetzwerk und das von Tesla schon lange aufgebaute Vertrauen, sehr lange haltbare Batterien zu bauen.
Fr VW wird sicher noch spannend, ob man auf dem chinesischen Markt bestehen kann.
Die Realität sieht so aus:
Nirgendwo verkauft der Volkswagen-Konzern mehr Autos als im Reich der Mitte. In China verkauft VW jährlich 2,26 Millionen Fahrzeuge. Das Land ist damit der wichtigste Markt für den deutschen Konzern
Reich der Mitte: Kein Markt ist so wichtig für VW wie China - Bilder & Fotos - WELT
Ich dachte, die haben nicht nur mehrere Zelllieferanten sondern bekommen drei neue fabriken hingestellt, 1x Europa, 1x USA und 1x China. Irre ich da?
Ja, siehe oben. Ihr jetziger Batteriehersteller LG droht, alle Lieferungen einzustellen, wenn VW "fremdgeht". Gleichzeitig lobbyiert VW überall für den Bau einer Batteriefabrik aus Steuergeldern. Bei ihren Mengen sollten Sie auf jeden Fall die Schlüsselkomponente Batterie voll im Griff haben aber das Gegenteil ist der Fall und sie kommen immer noch nicht zu Potte.
Aber vermutlich werden die Spaltmaße bei VW viel besser sein als bei Tesla.
 
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cephalotus

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Der komplette Antriebsstrang -nicht nur die Batterie- des Bolt wurde von LG gebaut. Wahrscheinlich ist GM heute sogar 10 Jahre hinterher, nicht 5.
Wie sieht denn deren eMob Strategie aus?

Dass China für VW wichtig ist ist klar. Eben deshalb ist spannend ob sie dort mit ePKW bestehen können.

Anzahl Ladeorte CCS vs Supercharger:

Stromtankstellen Statistik | GoingElectric.de

Wie die Verkaufszahlen in 2020 aussehen wissen wir beide nicht. Meine Freundin braucht irgendwann nen neuen PKW. Schön wär ein elektrischer. Reichweite 300km+. Ladeleistung 100kW+.

Preis gebraucht unter 20.000 Euro.

Mal schauen.

MfG
 
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Rollerfahrer

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Die Einnahmen für jährlichen Service, Ölwechsel und Öl, Bremsbacken, Bremsscheiben, Zahnriemen usw. fallen fast alle weg.
Dafür kommt der Akku Wechsel früher oder später aber sicher, und der wird teurer als jede Wartung früher beim Verbrenner. Zumal viele den Ölwechsel selber machen, was dann beim Akkuwechsel nicht mehr möglich ist.

Wer denkt es wird preiswerter für den Kunden und der Hersteller/Händler verhungert, der glaubt noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen zusammen.
:p
 
Hochsitzcola

Hochsitzcola

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NC FH154 mit EB306 und EB-Precontroller
Schön wär ein elektrischer. Reichweite 300km+. Ladeleistung 100kW+.

Preis gebraucht unter 20.000 Euro.
Was hat denn deine Freundin für ein Fahrprofil?! Ich denke "Schön wär eine Lademöglichkeit zuhause" ist die vernünftigere und realistischere Anforderung an die elektrische Mobilität. "Tanken fahren" oder besser "Laden fahren" ist einfach keine sinnvolle Tätigkeit mit einem E-Auto.

Gruß
hochsitzcola
 
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Electric

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SolarCity und ihre innovativen Solar-Dachziegel sowie die größten Batterie-Netzspeicher der Welt (Australien)...
....des wöchentlich in mehr als 7000 Einheiten produziertes Großserienfahrzeugs Model 3, dass in vielen Märkten wie z.B. in den USA, Deutschland und der Schweiz am besten von allen Elektroautos verkauft wird und teilweise besser als
Mal nebenbei: Solar City sind in ernsten Schwierigkeiten. Dazu muss man kein Insider sein, um das zu wissen. Auch hat Musk die Solarziegel nicht entwickelt, sondern das Unternehmen vor drei Jahren als Marktführer gekauft. Seitdem geht es nieder. Von der unumstrittenen Nummer 1 auf Platz 3. Sunrun und Vivint sind jetzt vorne. Dazu Super-Ärger mit brennenden Dächern bei Walmart und selbst deutsche Solarunternehmen (sonnen) haben Ihnen in jüngster Zeit Großaufträge in den USA (!) abgenommen. Operations kann er nicht, der Musk.

Jetzt zum Riesenerfolg des Model 3 und dessen Verkaufszahlen sowie der Position im Markt. Reden wir von Deutschland. Denn den Markt kennen wir, haben eine Idee von der Stimmung im Land und es ist zudem der fünftgrößte Automarkt der Welt. Aber der Markt ist noch mehr: Für ausländische Fahrzeughersteller ist es sehr bedeutend, in dem Land, wo das Automobil erfunden wurde und wo die renommiertesten Fahrzeugmarken residieren, Achtungserfolge zu verzeichnen.

Da wollen wir doch einmal gucken, wie der letzte Verkaufsmonat laut KBA bei uns so gelaufen ist: 313.748 Neuwagen wurden zugelassen, davon 5.001 Elektroautos. Marktanteil 1,6% aufgerundet, also nichts.

Gut, aber bestimmt ist unter diesen 5001 Elektroautos der Tesla Model 3 vorne? Nein, vorne ist der BMW i3 mit 987 Zulassungen, dann kommt....der Renault Zoe mit 777 Zulassungen. Aber dann Platz 3? Äh, nein, da sind die Smart ED mit 461 Stück, Platz 4 der Hyundai Kona mit 441, Platz 5 mit 380 Einheiten der VW Golf. Wo ist der Tesla Model 3? Platz 6? Nein, da ist der Audi e-Tron. Aber der Tesla Model 3 rettet einen guten 7. Platz, wobei dem Laien kaum 7 Elektroautos einfallen.... :ROFLMAO:

So sieht der tatsächliche aktuelle Blick auf einen relevanten Fokusmarkt aus, wenn man nicht textet, sondern Zahlen und Fakten sprechen lässt.
 
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