E-Auto 15 Minuten geladen mit rund 500km Reichweite

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mawadre

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Opel: Händler wehren sich gegen Quote bei Elektrofahrzeugen
Weiter oben wurde noch spekuliert, dass etablierte deutsche Automarken auch dank Autohäusern bald einen Vorteil gegenüber Tesla haben könnten. Aber wenn man den Artikel so liest und den anderen, in dem Autohäuser ihre Kunden sogar aktiv von Kauf von Elektroautos abbringen wollen, stimmt das wohl doch nicht so.
Warum der (Ver)Kauf eines Elektroautos für Kunden und Verkäufer oft so frustrierend ist

Vielleicht ist es ja doch keine reine Verschwörungstheorie, dass mit den Elektroautos sehr viele spätere regelmäßige Einnahmen von einem Autokäufer flöten gehen. Die Einnahmen für jährlichen Service, Ölwechsel und Öl, Bremsbacken, Bremsscheiben, Zahnriemen usw. fallen fast alle weg. Das ist schon ein sehr starker finanzieller Anreiz, möglichst wenige Elektroautos zu verkaufen.
 
mawadre

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Elektromobilität bei Innogy: Aus Erfahrungen gelernt - electrive.net
"[Innogy hat] sich dazu entschieden, nur noch vernetzte Wallboxen zu verkaufen. Vernetztes Laden vermindert Netzausbau

„Da geht es teilweise um Sekunden“, sagt die Geschäftsführerin. „Das müssen wir im Netz aussteuern können, andernfalls müsste das Netz massiv ausgebaut werden.“ Mit einer intelligenten Ladeinfrastruktur könne der notwendige Ausbau um 90 Prozent reduziert werden. Und erneuerbare Energien, die je nach Wetterlage teilweise abgeschaltet oder deren Strom exportiert werden muss, könnten so besser genutzt werden."
 
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super-michi

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Die Autohersteller lassen sich schon etwas einfallen um weiter Inspektionen zu verkaufen. Der Werkstattmeister hat mich bei meinem Smart darauf hingewiesen das bald der Service fällig ist für knapp 100€. Auf meine Frage was denn da gemacht wird meinte er Computer anschließen und dann so allgemein Bremsen, Reifen und Achsen schauen und musste selbst dabei schmunzeln. Ich habe dann abgelehnt und meinte da schaut der TÜV doch rauf, was er benickte.
Tatsache ist bei Smart, wenn man "Scheckheft" beibehalten möchte, jedes Jahr knapp 100€ und jedes 3. mit Bremsflüssigkeit über 200€. Der Knaller kommt bei 5 Jahren denn da wird die 12v Batterie gewechselt! Nach Plan, nicht wenn defekt und die kostet "original" ca. 400€ beim freundlichen Mercedes Partner.
Die haben schon Fantasie wenn es um beibehalten der Serviceeinnahmen geht.
 
cubernaut

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Ich fürchte, du hast das alles nicht verstanden.

Das Management einer jeden Firma versucht, den Kurs ihrer Papiere zu erhöhen. Mit allen Mitteln, die einigermaßen legitim sind oder wo die Bestrafung gering ist. So z.B. der Tesla Chef Musk vor einem Jahr mit diesem Tweet: „Am considering taking Tesla private at $420. Funding secured.“ Daraufhin gewann der Aktienkurs 30 Milliarden $. Heute weiß man: Das war gelogen. Aber er hat nur geringe Bestrafung erfahren.

Auch versuchen die Investoren, den Börsenkurs ihrer investierten Firmen mit allen Mitteln zu erhöhen. Ebenso machen das Interessenverbände und Lobbyisten. Und dann gibt es noch Influencer, Kleinaktionäre, Fans, die mitmachen.Resultat sind oft Aktienkurse, die mit dem realen Unternehmenswert nichts zu tun haben. So ist das bei Tesla und bei Beyond Meat, etc....der Wert besteht nur aus Hoffnungen. Und das ist schlecht. So kann ein schwarzer Freitag jederzeit kommen, da es eine Blase ist.

Der einzige Antipode am Aktienmarkt ist der Shortseller. Nicht, dass er es schafft, ein echtes Korrrektiv zu bilden. Sonst stände Tesla bei 22,7 statt bei 227. Aber er spielt damit eine wichtige Rolle. Er sichert darüber hinaus Investitionen ab. Also macht auch jeder Staatsfond mit beim Shortselling. Ein legales und häufig gebrauchtes Instrument.

Merkel hat damit nichts zu tun. In der EU und Deutschland sind ungedeckelte Leerverkäufe verboten. Und bei gedeckelten benötigt man eine Bescheinigung über Termingeschäftsfähigkeit. Anstrengend.
Leider hast du meine Polemik rein gar nicht verstanden. Es tut mit leid, dass du dir jetzt derart viel Mühe mit einer redundanten Replik gemacht hast.
 
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mawadre

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Die Autohersteller lassen sich schon etwas einfallen um weiter Inspektionen zu verkaufen.
Unser Nissan Kleinbus läuft bei denen als Nutzfahrzeug und hat deswegen auch 5 Jahre und 160000 km Herstellergarantie. Soweit so Top. Im die Garantie zu erhalten, muss natürlich jedes Jahr der Service gemacht werden oder aller 30000 km, was früher erreicht wird :ROFLMAO: . Für etwas mehr als 100... Für das selbe Fahrzeug gab es 5 Jahre früher noch 2jährige Wartungsintervalle. Ein Nissanhändler meinte am Telefon auf meine Frage nach der Ursache für die teure Verkürzung der Intervalle sinngemäß "die Kunden waren auf die hohen Rechnungen für den Service aller zwei Jahre nicht vorbereitet, so wollte man den Kunden mit kleineren jährlichen Beträgen entgegen kommen" :ROFLMAO:

Der Werkstattleiter hat dann während eines Schwätzchens auch noch die Chance genutzt, Elektroautos schlecht zu reden obwohl Nissan lange den einzigen serienmäßigen Elektro-Kleinbus als ideales Handwerkerauto im Programm hatte. Unseren Bus gibt's nur noch als Elektroversion. Leider nur 200 km Reichweite. Und mit dem Nissan Leaf auch einen jahrelangen Topseller im Bereich PKW. Aber ja, da werden massiv jährliche Einnahmen wegfallen.
 
Idefix314

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Auf meine Frage was denn da gemacht wird meinte er Computer anschließen und dann so allgemein Bremsen, Reifen und Achsen schauen und musste selbst dabei schmunzeln.
Ist es beim eBike nicht genau so? Viele Biker fahren überflüssigerweise jährlich zur Inspektion, auch wenn sie rein gar nichts bringt, laut TV-Bericht über eBike-Werkstätten 😕
 
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Pöhlmann

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Kettler Obra NX8 (Panasonic NUA028D, 26V)
100 Kunden mal 100 Service macht 10000 zusätzliche Einnahmen.
Was man halt so "Service" nennt. Es sind anscheinend auch 129€ für Inspektion möglich, Material zwei Magura-Bremsklötze vorne. Wobei ich für den Klotzwechsel an Magura Firmtech an meinem Obra irgendwas um 5 maximal Minuten einschließlich Reinigung und Durchsicht benötige.
Siehe NDR Markt: Unfallrisiko E-Bike: Oft schlechte Wartung

Fazit einer "durchgefallenen" Werkstatt in der zugegebenermaßen nicht sonderlich großen Stichprobe:"Die ganze Branche hat große Schwierigkeiten ausgebildetes Personal zu finden".

P.S.: Um Franchise - Buden mache ich prinzipiell erst mal einen großen Bogen.
 
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Ullerich

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Es ist ja heutzutage so schwer, gutes Personal zu finden...
Ja, das ist es durchaus. Aus Wie werde ich...?: Fahrradmechaniker - ein Job mit Zukunft
Trotz all dieser Anforderungen ist Zweiradmechaniker kein Beruf, mit dem man reich wird. Tarifverträge gibt es nicht, jeder muss sein Gehalt selbst mit dem Chef aushandeln. Im Vergleich zu den Tarifgehältern, die etwa Zweiradmechaniker für Motorradtechnik verdienen, schnitten die Fahrrad-Experten deutlich schlechter ab, sagt Legrand. Auch was Überstunden angeht, dürfe man in vielen Betrieben nicht zimperlich sein. "In den schönen und warmen Monaten haben sie Arbeit, dass es kracht. Da kommt man unter 14, 15, 16 Stunden manchmal nicht aus dem Laden raus", sagt er.
If you pay peanuts you get Monkeys.
Der heutige Kunde erwartet aber einen Rolls-Royce, will aber nur den Preis für einen Dacia Sandero bezahlen. Am besten gar nichts, denn schließlich bekommt man ein Handy zum Vertrag geschenkt. Und wenn dann ein Bremsbelag 1 Euro teuerer als bei Am*z*n ist, dann geht das Geheule um die Preis los.
Je nach Branche und Land (!) sehen die Verhältnisse anders aus, aber Nachwuchs im Handwerk in D ist ein spezielles Thema, siehe Nachwuchsmangel: Wie das Handwerk um Azubis kämpft - SPIEGEL ONLINE - KarriereSPIEGEL

Tu bitte nicht so, als ob Bezahlung ein Problem wäre. Wie viel Geld gibst du in einem Laden für deine Räder aus? Wie viel lassen andere Kunden dort? Kann ein kleinerer Laden damit überleben? Aber Kunden geben lieber viel Geld für das neueste Smartphone oder eine Kreuzfahrt aus. In diesem komplizierten Spiel sind wir wie immer sowohl Täter als auch Opfer.
 
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Pöhlmann

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Kettler Obra NX8 (Panasonic NUA028D, 26V)
If you pay peanuts you get Monkeys.
Das ist nur der eine Teil der Miete. Der andere ist, dass sich der Absatz von Pedelecs in den letzten Jahren eher exponentiell entwickelt. Von 2017 auf 2018 gingen die Verkaufszahlen für "E-Bikes" von ca. 720.000 auf ca. 980.000 hoch, wenn man den Daten von Statista bzw. dieser Pressemeldung des ZIV glauben soll. Das wäre eine Steigerung des Absatzes von gut 1/3 innerhalb eines Jahres. Erstaunlich.

So oder so: Ausgebildete Fachkräfte wachsen nicht auf den Bäumen. Da muss man als Betrieb etliche Jahre im Voraus planen, mit allen Unsicherheiten. Da das Einstiegsgehalt für Zweiradmechaniker laut Mr. Google je nach Branche, Bundesland und Anstellung zwischen 2000€ und 2800€ (brutto) liegt, hat man sich ganz gewiss keine Azubis auf Halde gelegt. Und nun hat man den Salat. Erst nach einer leidlichen Marktsättigung kann man in Ruhe planen.

Interessant dürfte auch sein, ob der Verbraucherschutz da irgendwie hinterherkommen kann. Bei der Hartleibigkeit, mit der manche Hersteller schwere Sicherheitsmängel auszusitzen scheinen, sehe ich bislang schwarz. Bin mal gespannt, ob wenigstens das Kfz-Bundesamt an S-Pedelecs eine Notwendigkeit zum Einleiten eines Rückrufes von gelegentlich unerwartet kollabierenden Felgen sieht.
 
Idefix314

Idefix314

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Kenne gute Fahrradmechaniker, die schon kurz nach der Ausbildung eine Umschulung/Ausbildung zum Industriemechaniker begannen und erfolgreich absolvierten. Sie verdienen jetzt 30 bis 50% (!) mehr, sind im Industriebetrieb tarifvertraglich abgesichert, haben feste Arbeitszeiten und keine Nötigungen des Verkäufers und der Kunden zu ertragen, wie

"kann ste mal?..." :ROFLMAO:
 
mawadre

mawadre

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Tu bitte nicht so, als ob Bezahlung ein Problem wäre.
Bezahlung ist eines der Hauptprobleme. Neben Zukunftsaussichten, Sozialleistungen und das ganze Drumherum. Ich setze mich damit sicher in die Nesseln, aber ich halte es möglichst kurz, sonst wird es ein langer Monolog über "Fachkräftemangel", Bezahlung, Ausbildung, Praktikanten etc.: 4 Jahre "Ausbildung" für einen Hungerlohn auf einer Tätigkeit, die eine begabte Person nach Tagen bis Wochen kann, ist vor allem das: billige, willige austauschbare Niedriglohn-Arbeitskräfte. Kaum eine Firma wird es selbst hinter vorgehaltener Hand zugeben; in der Öffentlichkeit wird immer wieder sogar behauptet, bei den Lehrlingen würde man draufzahlen. Aber: eine ganze Reihe Betriebe und Tätigkeiten rechnen sich nur wegen der billigen Lehrlinge. Und auch als größere Firma ist es einfach praktisch, dass die Handlanger viel billiger sind. Niemand muss 3-4 Jahre lang lernen, wie man Waren über eine Scannerkasse schiebt und das Geld kassiert. Als bei uns im Supermarkt die Selbstscankassen eingeführt worden sind, konnten das 99% aller Kunden ohne Übung beim ersten Mal.
Dito heutzutage in vielen anderen "Ausbildungsberufen". In den 80er Jahren haben meine Cousins in 2 Jahren sowohl eine Ausbildung als Elektronik-Facharbeiter als auch das Abitur für die Hochschulreife gemacht und noch dazu in der Produktion gearbeitet. Über die Jahre sind Studienzeiten verkürzt (Bachelor, Bologna, 3 Jahre) und die Ausbildungszeiten verlängert worden (3,5-4 Jahre). Das alles ist eine massive Subvention der unrentablen Betriebe oder Tätigkeiten durch die Eltern der Lehrlinge. Die kommen nämlich nur über die Runden, weil sie für wenig oder gar keine Kosten noch beiden Eltern wohnen.

Dass seit der Einführung des Mindestlohns immer weniger junge Leute für den Schwindel bereit sind auch mit dem Hintergrund, dass immer mehr solcher "Ausbildungsberufe" wegautomatisiert werden, ist also nicht verwunderlich.

Und ansonsten kann ich aus eigener täglicher aktiver Erfahrung nur bekräftigen: spannende Arbeit, gute Arbeitsbedingungen, ordentliche Bezahlung, Perspektive und ein gutes Miteinander und es gibt keinen Fachkräftemangel. Achso: natürlich hilft das alles trotzdem nicht soviel, wenn die Bude hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen steht. Je fachkräftiger die potentiellen Fachkräfte, desto schauen sie auf das Potential und die Zukunftsfähigkeit des Gesamtpakets. Die langfristigen Chancen sind in größeren Städten meist besser.

Um den Bogen zu den Fahradhändlern zu kriegen: mir kommen die Tränen. Ich habe alle unsere Räder im Offline-Fachhandel gekauft und noch nie Service oder Garantie in Anspruch genommen. Seit dem letzten Jahr und der Mitgliedschaft hier im Forum habe ich eine Vorstellung von den Margen der Händler mit den Rädern. 2-4 k ist inzwischen normal. Die Verkaufszahlen gehen seit Jahren nach oben. In jedem kleinen Quartier gibt's mindestens ein Fahrradgeschäft. Die Komponenten sind oft günstige Fahrradkomponenten, die Margen sind hoch. Lastenvelos gehen für den Preis eines Daccia oder Renault Twizzy über die Theke. 45er Elektroroller, die nicht so boomen, bekommt man mit viel besseren, stabileren Motorradkomponenten, großen Akkus und starken Motoren von Bosch für 1000-2000.

Andererseits sind Velos ein krasses Saisongeschäft. Wie der Eisverkäufer auf der Straße muss das Velogeschäft wohl zwei Drittel seines Business zwischen Mai bis Juli machen.

Da kommen billige Lehrlinge wie gerufen.
 
Idefix314

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Also ganz kann ich diese Ansicht nicht teilen:
In den 60er und 70er Jahren lernten fast alle Lehrlinge im Metallgewerbe 3,5 Jahre. Bis zur Einführung des Bachelors dauerte die Fachhochschulausbildung grundsätzlich 3 Jahre, die Diplomstudiengängen mind. 8 Semester. Also viel hat sich in der Ausbildungszeit nicht getan.

Wenn man sich mal die Ausbildungsrahmenpläne einschlägiger Ausbildungsberufe, wie Kraftfahrzeugmechatroniker, Industriemechaniker und Zweiradmechatroniker, ansieht, dann wird erkennen, dass eine Ausbildungszeit von 3,5 Jahren bestimmt nicht zu lang ist.

Im Übrigen halten sich die meisten Ausbildungsbetriebe - mehr in der Industrie, weniger im Handwerk - grundsätzlich an den Ausbildungsrahmenplan. Betriebe, die den Auszubildenden als billige Arbeitskraft missbrauchen, sind in der Minderheit.
 
holsteiner

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Cube Stereo Hybrid 140 Pro 500 , Bosch CX
Also wenn man die Branchen vergleichen wollte und die Gehälter der Fahrradmechaniker an die der Automechatroniker anpassen wollte, muss ich jetzt fragen: Seid Ihr auch bereit, 130€ für die Werkstattstunde zu bezahlen?
 
mawadre

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Seid Ihr auch bereit, 130€ für die Werkstattstunde zu bezahlen?
Bereit nicht aber bei meinem letzten Versuch vor einem Jahr betrug der Stundensatz hochgerechnet eher 500. 105 für ein gebrochenes Schaltauge ersetzen. Die Rechnung bestand aus lauter Miniposten ala "Rad ausbauen: 10, Schaltung und Auge abschrauben: 10, ... Schaltung neu justieren: 10 probefahrt: 10, Schaltauge: 40" Er hatte während meinem Beisein online das Schaltauge für 20 incl. Versand bestellt, das Velo auf den Ständer gehoben, Rad mittels Schnellspanner rausgenommen, Schaltauge abgeschraubt. Das alles dauerte 5 Minuten. Als ich das Rad abholte, gab es auf dem Arbeitsweg beim Pedalieren ein Schleifgeräusch. Die Experten hatten den Bowdenzug statt über die Plastikführung unter dem Tretlager über den 4-Kant des Tretlagers geführt und die Schaltung dafür völlig verstellt. Nach zwei Tagen so fahren wäre der Schaltzug gerissen. Ich würde sagen, es gibt viel zu viele reine Fahrradgeschäfte. Es ist nicht Aufgabe der Kunden, dem Inhaber den Winter-Aufenthalt innere Karibik finanzieren zu müssen...
 
Philipp2301

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Bulls E45 Crystalyte HS4080; Bafang "TRIO" 25er
Das Model 3 war eine Wette auf sinkende Preise für Batteriezellen. Die ist verloren worden. Aber nicht von Tesla alleine. Alle Hersteller hatten auf stark sinkende Preise gesetzt. Nur Tesla ist am meisten betroffen. Zumal das Auto rein auf amerikanische Bedürfnisse abzielt, wo 3-4 Autos vorhanden sind.
Diese Wette ist nicht verloren gegangen, weil noch nicht beendet. Die Preise sinken, auch daher passt Tesla die Preise immer wieder an. Und alles in allem gehen sie nach unten. Selbst wenn Tesla momentan keinen Gewinn macht, können sie durch sinkende Batteriepreise schnell in die Gewinnzone kommen.

Das Modell Y ist natürlich für den amerikanischen Markt gedacht. Aber es sollte bei uns auch laufen, so viele SUV wie es hier inzwischen gibt.

Übrigens zu Spielkind Musk: Die Modelle heißen ja nicht zufällig S, X, 3 und Y. Zusammen sind sie nämlich S3XY.
 
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