E-Auto 15 Minuten geladen mit rund 500km Reichweite

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mawadre

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I3 jetzt mit dem 120Ah Akku genauso weit wie früher mit der 60 Ah Batterie und dem Rangeextender zusammen ;)
Die Frage ist, ob BMW für die extra Motortechnik oder für die doppelt so große Batterie mehr zahlt. Und die andere Frage ist: ist BMW der einzige Autohersteller, der seine Traktionsbatterien in Ah statt den super einfach vergleichbaren kWh abgibt? Und was versucht BMW damit zu verstecken...? :unsure: :ROFLMAO:
 
Philipp2301

Philipp2301

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Bulls E45 Crystalyte HS4080; Bafang "TRIO" 25er
Weil man bei den kWh leicht merken könnte, dass es brutto-Kapazität ist, die nicht voll genutzt werden kann. Scheint beim Audi etron auch so zu sein.
Auto Motor Sport hat den getestet und die Nachladestrommenge hat nicht ganz zur Batteriegröße gepasst. Normal sind Werte von 85-95% (Ladeverluste also 5-15%), beim Audi waren es glaube ich 103%. Ich hab die Hefte jetzt nicht da und kann daher nicht nachschauen.
 
Philipp2301

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Bulls E45 Crystalyte HS4080; Bafang "TRIO" 25er
Da können dann (gerade für die Urlaubsreise) auch mal Sixt & Co. aushelfen;)
Wobei die Möglichkeit der Schnellladung schon gut wäre, was aber die meisten (günstigeren) E-Autos nicht haben
Das Problem an Sixt & Co. ist, dass die Autos für zwei Wochen recht teuer sind, vor allem wenn man sich die Preise in den Sommerferien anschaut. Mein Kollege hat sich deshalb letztes Jahr gegen den E-Golf entschieden (und weil es vom E-Golf keinen Kombi gibt) und hat sich einen Outlander Hybrid gekauft. Der reicht ihm vollelektrisch knapp für Hin- und Rückweg zur Arbeit, also ca. 40km Landstraße. Er hat mit einem extrem gut passenden Profil einen Verbrauch von 15-16 kWh / 100km plus 1,6L Benzin (nach seiner Aussage auf jetzt 6000km seit Februar19).
 
Der_Sven

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Wennigsen
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Stimmt schon, da kommen jetzt bei zwei Wochen mal eben 300€ zusammen:sneaky: Rechnet sich aber immer noch gegenüber den Kosten, die ein Verbrenner übers Jahr allein schon für Treibstoff verbraucht...
 
Philipp2301

Philipp2301

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Die Situation bei den Vermietern wird in Zukunft wahrscheinlich eher noch knapper werden. Und 300€ mal 15 Jahre Fahrzeuglebensdauer sind 4500€ Preisnachteil. Da die Elektroautos so schon teurer sind und über die günstigeren Unterhaltskosten das wieder reinholen sollen ist das ein Problem.
Es ist natürlich egal, ob man die 4500€ auf den Kaufpreis aufschlägt oder in die höheren Unterhaltskosten aufnimmt. Ich finde die Kaufpreisvariante ehrlicher, da hiermit ein besserer Kostenvergleich mit einem BEV mit größerem, reisetauglichem Akku möglich wird.
 
Ewi2435

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TDCM 48V 20A Bh Bikes Nitro 45km/h S-Pedelec
Oder man kommt einfach mal runter, plant 3 Std mehr Fahrtzeit ein (bei 15Std normaler Fahrzeit) und macht evtl. noch zwischenstopps.
Ich finde sich mit vollgas in den Urlaub zu hetzen ist einfach nur bescheuert. Da bin ich so gemütlich geworden.
 
Philipp2301

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Bulls E45 Crystalyte HS4080; Bafang "TRIO" 25er
Bei real 300km Reichweite, also Pause alle 2-2,5 Stunden (oder 250 -280km, je nach Möglichkeit) gehe ich da absolut mit. Aber ich bin mit dem ersten i3 auch schon im Winter von Ladesäule zu Ladesäule gefahren. Das macht keinen Spaß. Vor allem, da ja nur auf 75-80% aufgeladen wird, man 10% Akkureserve braucht und die nächte Fahrrunde entsprechend kleiner wird. Und weil die Schnellladesäulen nicht neben dem Schnellrestaurant stehen, zu dem man mit den Kindern kann. Pause ist so nicht gleich Pause.

Ich bin dieses Jahr mit Anhänger am Seat Alhambra (140PS TDI) gefahren. Fünf Personen, viel Gepäck mit kleinen Kindern, ein Tandem, zwei E-Bikes und einen Doppel-Kinderanhänger dabei. Durchschnittsverbrauch: 6,4L/100km Diesel. In Deutschland bin ich mit der 100er-Plakette und den geringen Strafen noch 110 nach GPS gefahren. In den Niederlanden habe ich mich strikt an die 80 km/h gehalten. Wäre ich mit LKW-Geschwindigkeit die ganze Strecke gefahren, wäre ich wohl auf 5,5L gekommen.
Das Sparpotenzial von Geschwindigkeitsbegrenzungen ist also enorm. Und da liegt auch das Problem mit den unrealistischen Norm-Verbräuchen. Die können die Schnellfahrer natürlich absolut nicht erreichen.

Übrigens fahren die LKW in den Niederlanden auch exakt 80 km/h nach GPS. In Deutschland dann 87-95 km/h. Hier könnte richtig CO2 eingespart werden, wenn sich die Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht auch noch rentieren würden. Die Straßen würden auch wesentlich länger halten. Es ist eigenlich schon ein schlechter Scherz, dass die LKW nicht mal in den Baustellen langsamer werden. Nur die PKW werden auf 80 runter gebremst.
 
Ewi2435

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Bei real 300km Reichweite, also Pause alle 2-2,5 Stunden (oder 250 -280km, je nach Möglichkeit) gehe ich da absolut mit. Aber ich bin mit dem ersten i3 auch schon im Winter von Ladesäule zu Ladesäule gefahren. Das macht keinen Spaß. Vor allem, da ja nur auf 75-80% aufgeladen wird, man 10% Akkureserve braucht und die nächte Fahrrunde entsprechend kleiner wird. Und weil die Schnellladesäulen nicht neben dem Schnellrestaurant stehen, zu dem man mit den Kindern kann. Pause ist so nicht gleich Pause.

Ich bin dieses Jahr mit Anhänger am Seat Alhambra (140PS TDI) gefahren. Fünf Personen, viel Gepäck mit kleinen Kindern, ein Tandem, zwei E-Bikes und einen Doppel-Kinderanhänger dabei. Durchschnittsverbrauch: 6,4L/100km Diesel. In Deutschland bin ich mit der 100er-Plakette und den geringen Strafen noch 110 nach GPS gefahren. In den Niederlanden habe ich mich strikt an die 80 km/h gehalten. Wäre ich mit LKW-Geschwindigkeit die ganze Strecke gefahren, wäre ich wohl auf 5,5L gekommen.
Das Sparpotenzial von Geschwindigkeitsbegrenzungen ist also enorm. Und da liegt auch das Problem mit den unrealistischen Norm-Verbräuchen. Die können die Schnellfahrer natürlich absolut nicht erreichen.

Übrigens fahren die LKW in den Niederlanden auch exakt 80 km/h nach GPS. In Deutschland dann 87-95 km/h. Hier könnte richtig CO2 eingespart werden, wenn sich die Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht auch noch rentieren würden. Die Straßen würden auch wesentlich länger halten. Es ist eigenlich schon ein schlechter Scherz, dass die LKW nicht mal in den Baustellen langsamer werden. Nur die PKW werden auf 80 runter gebremst.
Auch 250km ist echt wenig muss ich sagen. Gemächlich sollten da schon 350km drin sein, was mit den kommenden und manchen aktuellen Modellen kein Problem mehr sein sollte. Das Model 3 schafft gemütlich gefahren fast 600km.... und lädt dabei auch noch mit 1200km/h nach xD.
Echt ein Armutszeugnis was VW und Co da vorzuweisen hat.

Aber klar bei deinem Beladungsszenario kannste E-Auto knicken. Allein schon weil fast keines eine AHK hat. Für Fahrräder würde mir vollkommen reichen. Einen Diesel kann man sich immer mal im bekanntenkreis leihen. Wenn man dann noch das schöne E-Auto geladen da lässt sagt da vermutlich niemand was.

Aber das kommt alles. Geduld ist angebracht.
 
Oliver1

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Da ich früher mit meinem Benziner auch nach ca. 2 Std immer eine Pause gemacht habe, würde es mir nichts ausmachen das mit einem E Auto auch zu machen. Bin in der Regel meine 120-130 km/h gefahren und bin immer sehr entspannt angekommen.
Die mit 200 km/h und mehr unterwegs sind, überhole ich doch sowieso, weil sie laufend Tanken müssen. :)
 
Philipp2301

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Ich war früher geschäftlich viel unterwegs, auch mit hohen Geschwindigkeiten. Es gibt fast niemanden, der 200 km/h über eine Stunde durchhält, die Aufmerksamkeit muss dauernd extrem hoch sein. Mit Glück erwischt man einen "Buisness-Express", also eine Gruppe von 3-5 A4, 3er oder C-Klasse, vieleicht noch einen A6 oder 5er, die sich die Führung teilen. Hatte ich ein paar mal. Meist konzentrierte Fahrer, die immer wieder die Führung wechseln um die Aufmerksamkeit für den extremen Geschwindigkeitsunterschied 80-180 oder 80-200 zu teilen. So ein Express bildet sich zufällig, jeder scheint die Regeln zu kennen und führt mal. Keiner fährt vorne weg. Man braucht aber mindestens 150PS für den Spaß.
Seit einigen Jahren fahre ich nur noch max. 140. Die meisten schnellen Autos hat man nach kurzer Zeit wieder. Ich fahr fast alles mit Tempomat, also sehr gleichmäßig. Ist mir einfach zu stressig sonst. Und den Kindern wird vom Bremsen und Beschleunigen bei höheren Geschwindigkeiten auch schlecht. Das Thema Umweltschutz / Verbrauch ist erst seit 2-3 Jahren für mich dazu gekommen.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt nicht so sehr ab wie man meinen könnte, der Verbrauch ist aber deutlich geringer. Und man steigt deutlich weniger gestresst aus dem Auto.
 
U

Ullerich

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Die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt nicht so sehr ab wie man meinen könnte
Genau das ist einer der entscheidenden Punkte, speziell, wenn es um die Diskussion um Tempolimits geht, denn nur wenige Fahrer messen nach und rechnen überschlägig. Frei nach dem Motto "Der Benzinpreis ist mir egal, ich tanke immer für 20 Euro." Für meinen Geschmack ist das auch ein hiesiges Thema, wenn es um Tuning eines Pedelec geht. Denn - was bringt es wirklich, schneller mit illegalem Motortuning fahren zu können?

der Verbrauch ist aber deutlich geringer
Aus der physikalischen Nummer kommt keiner raus, auch kein Pedelec.
 
Philipp2301

Philipp2301

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Klar. Mein S-Pedelec braucht 15-17 Wh/km. Mein Pedelec braucht 8 Wh/km mit Kinderanhänger und 2-4 Wh/km wenn ich alleine flott fahre. Die Sitzhaltung und die Strecken sind dabei die Gleichen.
 
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Ullerich

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Idefix314

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Also Brutto, d. h. mit den Verlusten beim Laden ? :whistle:
 
R

Rollerfahrer

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Es ist eigenlich schon ein schlechter Scherz, dass die LKW nicht mal in den Baustellen langsamer werden. Nur die PKW werden auf 80 runter gebremst.
Hatte gestern die Situation das ein polnischer Laster meinen Smart von hinten mit Lichthupe und Nebelhorn attackiert hat, nur weil ich mich an sie vorgeschrieben 80 gehalten habe. Ok, die Jungs sind unter Zeitdruck. Ich glaube er wollte bergab Schwung holen für den nächsten Berg.
An der Ausfahrt hat er sich dann mit einem liebevollen Schwenker in Richtung Smart bedankt, weil ich für Entschleunigung gesorgt habe.
Ich habe liebevoll zurück gewinkt.

:LOL:
 
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