Dies ist der Treffpunkt für Go SwissDrive CAN-Bus Nutzer

Diskutiere Dies ist der Treffpunkt für Go SwissDrive CAN-Bus Nutzer im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; Hallo zusammen! Hab soeben, leider erst jetzt, festgestellt, dass es hier einen aktuelle GSD Fred gibt. Habe mich schon gewundert, warum im...
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
Hallo zusammen!
Hab soeben, leider erst jetzt, festgestellt, dass es hier einen aktuelle GSD Fred gibt. Habe mich schon gewundert, warum im "Warten auf Goswiss-Drive CAN-Bus" keiner mehr schreibt. Schaut mal nach meinen Beiträgen altoids.
Dachte schon ich bin alleine auf der Welt mit CAN-BUS. Desshalb mal ein kurzer Abriss.
Gekauft im Oktober 2018. Radrezept S-Ped 28" Reifen. Eines der ersten mit CAN-Bus. Zu erkennen am groß geschriebenen "G2" auf der Typenbezeichnung am Motor. Pinion G12 und Gates-Riemen. (Für mich die idealste Pendler-Konfiguration überhaupt
Nutzungsprofil:
- reines Pendlerrad zur Arbeit 37km einfach, 580Hm, Fahrzeit 1h +-8 Minuten
- Start um 0515Uhr, Rückfahrt zwischen 15 und 17Uhr. (Warum ich das schreibe kommt später)
- Im Herbst bis Jahresende ca. 2700km
- Bis Stand 20. Feb 2019 3890km
- die ersten 5km auf STufe 4, der Rest Vollgas auf 5
- Je nach Gegenwind ist der Akku 653Wh leer. Ein roter Balken oder auch nur der rote Rahmen.

Aktuell ist mein Motor auf dem Rückweg von der Reparatur. Warum?
Nach div. Gesprächen mit GSD, Testfahrten und neuen Software (Beta-Versionen) hat sich herausgestellt, dass der Sensor defekt war.
Wie hat sich das gezeigt.
Da ich auch im Winter bei -10°C gestartet bin hat sich herausgestellt, dass die Drehmomentabstützung immer noch ein Elastomer ist, wie beim Bike-Bus (Generation 1 G1) war. Hat sich so gezeigt, dass das Regelverhalten leicht unrund war. Warmstellen des Antriebs vor dem Start - also nicht nur den Akku- sprich das Rad war im Hausgang und nicht in der Garage abgestellt, konnte dies beheben.
Bis zum letzten Roten Balken standen immer noch 772W an. Sonst 800W.
Bei den Heimfahrten hat sich dann herausgestellt, dass immer nach ca. 45 Minuten Fahrzeit, in 3 ganz bestimmten Streckenabschnitten und auch nur bei Außentemperaturen von über 17°C das Display eingefroren ist. Ich hab schon an Wasseradern geglaubt. Die Streckenabschnitte wurden mit mehr als 50kmh (Bergab) gerollt und beim Wiedereintritt in den Regelbereich war Schluß. Display aus, Akku ab - anstecken Display an, und weiter ging es.
Erst das letzte Softwareupdate auf 1.4.1 Rev. 642 hatte ein ausführliches Fehlerprotokoll integriert. Dieses kann aber nur mit dem Servicetool (Händlerzugang) ausgelesen werden. Ebenfalls mit diesem Softwarupdate kam dann noch die Eigenschaft hinzu, dass auf der Heimfahrt, ebenfalls nur bei Temperaturen über 17°C, bereits beim Übergang vom letzten gründen auf die 4 gelben Balken die Leistung auf 650W reduziert wurde. Im Weiteren dann auf 550W. Das ging gar nicht und das Gehäuse war nicht mal handwarm.

Mit diesen Infos wurde er dann zu GSD nach Wermelskirchen geschickt. Diagnose: "... der Sensor war defekt"

Nachdem sich GSD ja derzeit in Liquidation befindet, folgenden Tipp für alle G2 Fahrer:
- Schaut, dass ihr die neueste Version aufgespielt bekommt.
- Sendet bei allen Regelunstimmigkeiten (auch die vorzeitige Hitzereduktion der Leistung) das Laufrad sofort zurück zur Reparatur.
- Wenn ihr euren Händler in greifbarer Nähe habt, und nicht wie ich ca150km entfernt, bringt das Laufrad, ohne Reifen Schlauch und Felgenband, ohne Ritzel, aber eingespeicht zu ihm.
- Wenn ihr ebenfalls weite Wege habt, sprecht mit euren Händlern, die veranlassen es dann, dass ihr den Antrieb mit den entsprechenden Garantieunterlagen und im Idealfall auch mit Abholauftrag direkt an GSD schicken könnt. Das geht mit entsprechender Freundlichkeit und etwas Nachdruck.
- Eine genaueste Fehlerbeschreibung ebenfalls mit in den Karton legen.

Für mich ist der GSD trotz allem der sinnvollste Pendler- S-Pedantrieb schlechthin. Und wird und soll es auch bleiben. Da können all die Mittelmotoren nicht dagegen anstinken. Sch.... auf die Konnektivität und Appanbindungen. Vollkommener, überflüssiger von den Herstellern als Verkaufsargument aufgeführten und von der Community als unabdingbar glauben gemachter Blödsinn. Draufsitzen, Gasgeben, mit entspannendem Trainingseffekt ankommen.

In diesem Sinne. Freue mich auf eure Reaktionen und werde berichten wenn meiner wieder eingebaut ist.
SGS
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
Bewußt schreibe ich hier einen weiteren Fred. Warum. So weit ich die Posts hier überblicke bin ich wohl der einzige, welcher etwas mehr Erfahrungen, vor allem tiefere in die Materie hat.
- wichtig bei allen Fehlerbeschreibungen ist der Softwarestand. Alleine in meinen 5 Monaten habe ich ca. 4 Versionen / Batches aufgespielt bekommen
- Der Drehmomentsensor hat definitiv noch seine Probleme. Vor allem desshalb, weil er bzgl. der Abstützung noch immer auf Bike-Bus Stand ist. Ein Elastomer ist hier der Übeltäter! Dieses sollte eigentlich nicht mehr in G2 verbaut sein, so die Ankündigung vom CAN-Bus damals. Ist er aber.
- Die Software hat Probleme mit zu hohen Spannungen beim Wiedereintritt in den Regelbereich bzw. auch bei der Rekuperation. Mal abgesehen davon, dass der Akku ja nur mit einem bestimmten Teiler 1/10 oder 1/5 der Ah auf dem Akku geladen werden kann. (Lipos und NiCd Zellen konnten da mehr vertragen). Das was das Ladegerät kann, 5A, läßt auch die Reku nur zu. Kann man sich dann ausrechnen, was möglich ist oder wo die Leistung verbraten wird. So wie beim heißen Gehäuse des Stromers, wie berichtet. Die jeweiligen Softwareversionen versuchen die Schwachpunkte der Elektronik zu lindern. Was halt net ganz funktioniert.
- Es gibt zwei, bzw. eigentlich 3 Ebenen, Informationen und Einstellungen am GSD zu machen. Über das Display inkl der App. Das Servicetool der Händler. Hier kann ein Ellen langes Fehlerprotokoll ausgelesen werden, Kalibriert, etc. eingestellt werden. Und dann der letzte Level nur für die GSD-Mitarbeiter.
- Lassen wir den Händler mal sein wie er ist. Im Falle GSD hat dieser wohl etwas Probleme bzgl. Service zu GSD selbst. Davon wissen wir nichts, sondern bekommen es nur zu spüren, und meinen der Händler ist der Übeltäter. Dies ist meiner Meinung nach auch mit einer der Gründe, warum Herr Ortlinghaus mit den stagnierenden 15000 Stück im Jahr 2018 nicht zufrieden ist. Da haben ihm wohl seine Mitarbeiter einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, oder ev. aufgrund von Order Mufdi machen müssen. Ich kann vollkommen nachvollziehen, das die Händler keine Lust mehr haben, aufgrund dieser Umstände (eigentlich schon seit einigen Jahren) sich mit dem Thema GSD noch weiter abzugeben. Einige Fälle habe ich selbst erlebt, also nicht über dritte gehört. Sowohl im negativen als auch im Positiven. Wenn das Gespräch gut läuft sogar im SEHR POSITIVEN SINNE. Rückmeldezeit, Kulanz, Zusammenarbeit erstklassig!!
- Der Halter inkl. Lenkerschalter hat ein Problem mit Feuchtigkeit. Also bereits eine Fahrt bei Nebel hat zur Folge, dass sich das Display nur noch über Abstecken des Akkus ausschalten läßt.
- Wenn auf einem Akku 636Wh angegeben sind, dann ist das ein Verkaufsargument. Technisch (Vorreiter hier mal wieder die Modellbauer) soll ein solcher Li-Akku nie unter eine bestimmte Schwelle der Entladung, sprich Spannung pro Zelle fallen. Entsprechend sind dann, wie z.B. bei mir bei 510Wh binnen einer Stunde eben der rote Rahmen da. Über die Akkuladungen hinweg wird das natürlich entsprechend geringer. Und bei den Serienstreuungen der Zellen verstärkt sich dass. Im Servicetool können die einzelnen Zellenspannungen angezeigt werden. Wenn da dann eine um 0,02V abweicht geht's schon los mit der Reduktion. Weiterhin kann auch der Zustand des Akkus in % angezeigt werden. Meiner lag bei 95 Ladezyklen noch bei 100%. Also Glück gehabt.
- Geht, wenn möglich, zu eurem Händler, in meiner Heimat im Norden Schwabens, kenne ich auch einen, und schaut mit ihm zusammen mit dem Servicetool auf eurer System. Dauert nicht mal 10 Minuten. Dann könnt ihr konkreter auf GSD zugehen.
- Fehlerliste wird nur noch im Servicetool angezeigt.
- Nach Fehlermeldung im Display, Akku unbedingt durch langes Drücken der Taste am Akku zurücksetzen!

SGS
 
Zuletzt bearbeitet:
V

Velo66

Mitglied seit
18.01.2014
Beiträge
514
Details E-Antrieb
Go Swiss Drive CAN-Bus 45kmH
Bewußt schreibe ich hier einen weiteren Fred. Warum. So weit ich die Posts hier überblicke bin ich wohl der einzige, welcher etwas mehr Erfahrungen, vor allem tiefere in die Materie hat.
- wichtig bei allen Fehlerbeschreibungen ist der Softwarestand. Alleine in meinen 5 Monaten habe ich ca. 4 Versionen / Batches aufgespielt bekommen
- Der Drehmomentsensor hat definitiv noch seine Probleme. Vor allem desshalb, weil er bzgl. der Abstützung noch immer auf Bike-Bus Stand ist. Ein Elastomer ist hier der Übeltäter! Dieses sollte eigentlich nicht mehr in G2 verbaut sein, so die Ankündigung vom CAN-Bus damals. Ist er aber.
- Die Software hat Probleme mit zu hohen Spannungen beim Wiedereintritt in den Regelbereich bzw. auch bei der Rekuperation. Mal abgesehen davon, dass der Akku ja nur mit einem bestimmten Teiler 1/10 oder 1/5 der Ah auf dem Akku geladen werden kann. (Lipos und NiCd Zellen konnten da mehr vertragen). Das was das Ladegerät kann, 5A, läßt auch die Reku nur zu. Kann man sich dann ausrechnen, was möglich ist oder wo die Leistung verbraten wird. So wie beim heißen Gehäuse des Stromers, wie berichtet. Die jeweiligen Softwareversionen versuchen die Schwachpunkte der Elektronik zu lindern. Was halt net ganz funktioniert.
- Es gibt zwei, bzw. eigentlich 3 Ebenen, Informationen und Einstellungen am GSD zu machen. Über das Display inkl der App. Das Servicetool der Händler. Hier kann ein Ellen langes Fehlerprotokoll ausgelesen werden, Kalibriert, etc. eingestellt werden. Und dann der letzte Level nur für die GSD-Mitarbeiter.
- Lassen wir den Händler mal sein wie er ist. Im Falle GSD hat dieser wohl etwas Probleme bzgl. Service zu GSD selbst. Davon wissen wir nichts, sondern bekommen es nur zu spüren, und meinen der Händler ist der Übeltäter. Dies ist meiner Meinung nach auch mit einer der Gründe, warum Herr Ortlinghaus mit den stagnierenden 15000 Stück im Jahr 2018 nicht zufrieden ist. Da haben ihm wohl seine Mitarbeiter einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, oder ev. aufgrund von Order Mufdi machen müssen. Ich kann vollkommen nachvollziehen, das die Händler keine Lust mehr haben, aufgrund dieser Umstände (eigentlich schon seit einigen Jahren) sich mit dem Thema GSD noch weiter abzugeben. Einige Fälle habe ich selbst erlebt, also nicht über dritte gehört. Sowohl im negativen als auch im Positiven. Wenn das Gespräch gut läuft sogar im SEHR POSITIVEN SINNE. Rückmeldezeit, Kulanz, Zusammenarbeit erstklassig!!
- Der Halter inkl. Lenkerschalter hat ein Problem mit Feuchtigkeit. Also bereits eine Fahrt bei Nebel hat zur Folge, dass sich das Display nur noch über Abstecken des Akkus ausschalten läßt.
- Wenn auf einem Akku 636Wh angegeben sind, dann ist das ein Verkaufsargument. Technisch (Vorreiter hier mal wieder die Modellbauer) soll ein solcher Li-Akku nie unter eine bestimmte Schwelle der Entladung, sprich Spannung pro Zelle fallen. Entsprechend sind dann, wie z.B. bei mir bei 510Wh binnen einer Stunde eben der rote Rahmen da. Über die Akkuladungen hinweg wird das natürlich entsprechend geringer. Und bei den Serienstreuungen der Zellen verstärkt sich dass. Im Servicetool können die einzelnen Zellenspannungen angezeigt werden. Wenn da dann eine um 0,02V abweicht geht's schon los mit der Reduktion. Weiterhin kann auch der Zustand des Akkus in % angezeigt werden. Meiner lag bei 95 Ladezyklen noch bei 100%. Also Glück gehabt.
- Geht, wenn möglich, zu eurem Händler, in meiner Heimat im Norden Schwabens, kenne ich auch einen, und schaut mit ihm zusammen mit dem Servicetool auf eurer System. Dauert nicht mal 10 Minuten. Dann könnt ihr konkreter auf GSD zugehen.
- Fehlerliste wird nur noch im Servicetool angezeigt.
- Nach Fehlermeldung im Display, Akku unbedingt durch langes Drücken der Taste am Akku zurücksetzen!

SGS
was für eine Breitseite...
- Wie erkennst du, welche Software Version drauf ist?
- Warum soll man den Akku nach einer Fehlermeldung am Display zurück setzen?
- Auf was soll man da genau achten, wenn man das System beim Händler ans Diagnose System hängt?
 
F

franzelka

Mitglied seit
22.11.2018
Beiträge
35
Details E-Antrieb
FJ Hoplit Pi, Go Swissdrive CB; Brompton EBS P V2
Mein Akku, der offensichtlich ein Problem hat (Ladegerät spring immer auf rote Fehler Led am Ende des Ladevorgangs), hat heute bei 520Wh und nach 101 km Strecke das Display ausgeschaltet. Ich bin auf flacher Strecke in Stufe 4, Tour zügig gefahren.
Morgen kommt der Akku zum Händler und dann zu BMZ um den Ladefehler überprüfen zu lassen.
BMZ hat kommentarlos einen neuen Akku geschickt, werde weiter berichten ...
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
Softwareversion: hab selber noch nicht darauf geachtet ob es am Display auch angezeigt wird. Auf jeden Fall ist es beim Auslesen mit dem Servicetool sichtar, mit all den anderen Daten
Das Display zeigt ja nur den Fehler an. Heißt ja nicht, dass das Display oder der Schalter einen Fehler hat. Wenn Fehlermeldung im Zusammenhang mit Überspannung steht, muß man den Akku resetten, sonst läßt er sich nicht mehr laden.
Wichtig:
- Software-Versionen von Motor Akku und Display.
- Zustand des Akkus: Ladezyklen, Zellenspannungen und die Anzeige über den Zustand
- Fehlerliste vom Motor
ggf. kann man sich hier noch div. Punkte wie Schiebehilfe vorwärts rückwärts einstellen lassen, oder die Ampere-Werte für die 5 Stufen. Wobei hier die 20% Schritte definitiv ausreichen, ja eigentlich überflüssig klein geteilt sind.
Am Besten mit drauf schauen und alle Reite zusammen durchklicken.
Aber wieso Breitseite?
 
A

Andbart

Mitglied seit
16.06.2019
Beiträge
4
Hallo Andreas,

bei meinem Rad (auch ein 853er Rennstahl) hatte ich ebenfalls ein Problem mit dem Display. Ich habe mir das Silikon-Gel (Nyogel 760G) besorgt, auf das in der Bedienungsanleitung sehr versteckt hingewiesen wird. Seitdem ist Ruhe, aber Obacht: Das Zeug macht wirklich üble Flecken, wenn es an die Kleidung kommt.

Ich hoffe, das hilft Dir.

Hans
Hallo Hans,

ich Danke dir für den Hinweis. Ja da muss man wirklich genauer hinschauen in der Manual. :)
Ich habe mir das Silikon-Gel bestellt. Bin gespannt ob sich was ändert.

Werde dann berichten.

Viele Grüße
Andreas
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
Hallo Hans,

ich Danke dir für den Hinweis. Ja da muss man wirklich genauer hinschauen in der Manual. :)
Ich habe mir das Silikon-Gel bestellt. Bin gespannt ob sich was ändert.

Werde dann berichten.

Viele Grüße
Andreas
Mit Silicon ist etwas Vorsicht geboten. Wenn offene Kontakte in der selben "Atmosphäre" sind in der das Silicon ausgast, können sich diese auf die Kontakte legen und den Widerstand erheblich vergrößern. Hatten wir hier in der Arbeit schon ziemliche Probleme damit
 
V

Velo66

Mitglied seit
18.01.2014
Beiträge
514
Details E-Antrieb
Go Swiss Drive CAN-Bus 45kmH
Welche Alternative gibt es zu Nyogel 760G?
Ich hätte Pol Fett, Waffen Fett mit PTFE, Kriechoel...
 
A

Andbart

Mitglied seit
16.06.2019
Beiträge
4
Guten Abend,

Ich habe mal noch eine Frage zum Fehlerauslesen mit dem Servicetool. Hat das jemand von euch schon machen können beim Händler?

Wenn ja, ist es Normal das folgende 3 Fehler immer mal wieder im Fehler-LOG zu sehen sind? Oder sollte man sich da Sorgen machen?

Fehler: 2004 -> Fehler im Pedalkraftsensor
Fehler: 40 -> Batteriespannung zu klein
Fehler: 9900 -> Datenaustausch mit Motor unterbrochen

Danke.

VG
Andreas
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
Guten Morgen.
Fehlerauslesen beim Händler. Ja habe ich schon öfters gemacht.
Diese Fehlermeldungen solltest du unbedingt mit deinem Händler besprechen.
Es gibt zwei Sichtweisen auf diese Meldungen:
1. die reine textliche Interpretation. 40 Batteriespannung zu klein heißt dass die Batteriespannung zu klein ist. Akku leer? Eine Zelle defekt? ... also nicht wirklich aussagekräftig
2. Der Programmierer weiß was er hinterlegt hat, damit diese Fehlermeldung hochkommt.

Mit der Version 1.4.1 wurde dieses Protokoll bzgl. der Fehlerlisten ordentlich aufgepeppt. Ich hatte vor dieser Version immer Fehler 2000 glaube ich. Mit dieser Meldung konnte niemand, auch GSD nicht, was anfangen.
9900 kann ein Wackelkontakt sein. Oder irgend ein anderes Ereignis, was den Rechner dazu veranlasst einen unterbrochenen Datenfluß zu melden. Taktfehler, Unterspannung, Überspannung ...

Also ab zum nächsten GSD Händler der das Servicetool hat. Die Fehlerliste gibt schon mal etwas mehr aufschluß was im System abgeht, da wesentlich mehr protokolliert wird.
Sehr hilfreich für GSD ist es dann, eine genaue Beschreibung zu geben, wann und unter welchen Bedingungen die Meldungen kommen. Wie bei mir: nur bei Temp größer 17°C, Wiedereintritt von v>50km/h in den Regelbereich, Verbrauch 330Wh, Nutzungsprofil ...
SGS
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
Frage nach euren Streckenprofilen.
Bis dato haben wir ja nur darüber gesprochen, wie sich das System bergauf verhält. Wer hat denn Probleme beim Berabfahren?
Bei Temperaturen über 19Grad hat mein System ein Problem beim Wiedereintritt in den Regelberich. Es schaltet sich ab! Fehlermeldung Motorservice aufsuchen kommt. Sonst noch jemand mit dieser Fehlermeldung?

Etwas Ernüchterung hab ich eben in einem Telefonat bekommen. Was ich mit der Oktober-Software-Version als selbstverständlich wahrgenommen und schätzen gelernt habe, sprich erst ab 2 roten Balken wurde die maximal abrufbare Leistung von 800W auf 772W reduziert, liegt wohl über der Spezifikation des Motors. Nominal sind 400W mit Spitze 1000W (hab ich noch nie auf der Anzeige gehabt) angegeben. Heißt im Umkehrschluß: alles was über 400W abgerufen wird, ist dem Antrieb zu viel. Hmmm. Aktuell wird bereits bei 2 verbrauchten Balken die Leistung reduziert. Zwar nicht mehr so viel wie eine Softwarversion zuvor aber bis zum Schluß stehen dann nur noch 660W max zur Verfügung.
Nehmen wir mal die 400W am Berg an, und ziehen hiervon die Leistung ab, welche wir brauchen um alleine das Zusatzgewicht da hoch zu bringen, da fahr ich ja dann gleich mit dem RR schneller. hmmmmm.
Schade.
Was meint Ihr?
 
V

Velo66

Mitglied seit
18.01.2014
Beiträge
514
Details E-Antrieb
Go Swiss Drive CAN-Bus 45kmH
Frage nach euren Streckenprofilen.
Bis dato haben wir ja nur darüber gesprochen, wie sich das System bergauf verhält. Wer hat denn Probleme beim Berabfahren?
Bei Temperaturen über 19Grad hat mein System ein Problem beim Wiedereintritt in den Regelberich. Es schaltet sich ab! Fehlermeldung Motorservice aufsuchen kommt. Sonst noch jemand mit dieser Fehlermeldung?

Etwas Ernüchterung hab ich eben in einem Telefonat bekommen. Was ich mit der Oktober-Software-Version als selbstverständlich wahrgenommen und schätzen gelernt habe, sprich erst ab 2 roten Balken wurde die maximal abrufbare Leistung von 800W auf 772W reduziert, liegt wohl über der Spezifikation des Motors. Nominal sind 400W mit Spitze 1000W (hab ich noch nie auf der Anzeige gehabt) angegeben. Heißt im Umkehrschluß: alles was über 400W abgerufen wird, ist dem Antrieb zu viel. Hmmm. Aktuell wird bereits bei 2 verbrauchten Balken die Leistung reduziert. Zwar nicht mehr so viel wie eine Softwarversion zuvor aber bis zum Schluß stehen dann nur noch 660W max zur Verfügung.
Nehmen wir mal die 400W am Berg an, und ziehen hiervon die Leistung ab, welche wir brauchen um alleine das Zusatzgewicht da hoch zu bringen, da fahr ich ja dann gleich mit dem RR schneller. hmmmmm.
Schade.
Was meint Ihr?
Ich kann deinen Aussagen nicht ganz folgen...
Der Reihe nach:

Probleme beim Bergab Fahren: ja, auch ich stelle fest, dass es beim Bergab Fahren immer wieder zu Problemen kommt, die alle irgendwie mit der Rekuperation zusammen hängen. Der wieder Eintritt in die Rekuperations Geschwindigkeit scheint ein Kritischer Punkt zu sein, aber auch mehre Minuten dauernde Fahrten knapp unterhalb der Abschlatgeschwindigkeit (ca. 43Kmh) führen meistens zu Fehlern. Reproduzierbares konnte ich aber nichts feststellen. Einen Zusammenhnag mit der Aussentemperatur konnte ich noch nicht feststellen, hab aber auch nicht drauf geachtet.
Ich hab für mich den Schluss gezogen, möglichst auf Rekuperation zu verzichten, was bei mir schwierig ist, da sich diese am HPfs26S nicht abschalten lässt.

Das die Maximale Leistung ab 2 Roten Balken reduziert wird, ist mir nicht aufgefallen. Eine Reduktion von 800W auf 772W wäre aber an sich kaum bemerkbar.

Deinem folgendem Textabschnitt kann ich nicht ganz folgen:
was über 400W abgerufen wird, ist dem Antrieb zu viel. Hmmm. Aktuell wird bereits bei 2 verbrauchten Balken die Leistung reduziert. Zwar nicht mehr so viel wie eine Softwarversion zuvor aber bis zum Schluß stehen dann nur noch 660W max zur Verfügung.

Wieso soll es dem Antrieb über 400W zu viel werden, wie macht sich das bemerkbar und wie kommst du überhaupt auf die 400W?

Wie kommst du da drauf, dass ab 2 verbrauchten grünen Balken die Leistung reduziert wird? Die Schreibst weiter oben doch, dass die Leistung erst ab 2 Rest rote Balken auf 772W Reduziert wird?

Zum Satz: Schluß stehen dann nur noch 660W max zur Verfügung.
Was meinst du mit „zum Schluss“ und wie kommst du auf die 660W?
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
Ich fahre das Rad zu 100% nur zur Arbeit und zurück. Sonst nicht. (Es ist mein Job-Rad, leider ohne Job-Rad-Finanzierung.)
Immer die selbe Strecke zu immer den selben Tageszeiten, aber halt bei unterschiedlichen Temperaturen. Das geht vom Start zur Arbeit bei -10°C bis (gestern) 20°C bis hin zur Heimfahrt unterhalb und oberhalb 19°C.
Eine Fahrstrecke 37km 580Hm, eine Akkuladung Fahrzeit zwischen 59 und 70Minuten. Verbrauch liegt je nach Wind und Fittnessgrad zwischen 380 und 511Wh.
Zwei Punkte stören. Und dass sind wirklich nur diese beiden. Den Antrieb finde ich nach wie vor genial. PUNKT!
1. Abrufbare Leistung über den Entladezustand und
2. Wiedereintritt in den Regelbereich

Zu 1:
Hier hat sich, vermutlich über die Software gesteuert, etwas geändert (zwischen Software Herbst 2018 und März 2019; so ganz grob).
Am Evo-Display wird die aktuelle Leistung vom Motor angezeigt. Da schaut man halt drauf. Und dann stellt man fest, dass bei noch so dollem Antritt, egal in welcher Geschwindigkeit, speziell bei Steigungen, die Anzeige bei einem bestimmten Wert stehen bleibt. Hier spürt man dann auch, dass man mit noch mehr Antritt nicht mehr abrufen kann und auch nicht wirklich schneller wird (uneffektiv im Sinne des S-Ped-Betriebs). Ich habe eine Referenzstelle bei Km 29. 2 rote Balken mit der Herbst-Software 772W mit der aktuellen März-Software 660W. Mit zum Schluß meine ich gegen Ende der Fahrt, kurz vor den letzten 10% Restkapazität des Akkus (roter Rahmen)
Heißt:
Herbst: erst bei 2 roten Balken erstmalige Reduktion der abrufbaren Leistung von 800 auf 772W. Stimmt, das ist wirklich nicht spürbar.
März: bereits bei 2 verbrauchten grünen Balken beginnt die Reduktion. Bei 2 roten stehen dann eben nur noch 660W (oder sind sogar noch etwas weniger) zu verfügen.

Zu 2:
Ich habe keine Rekuperation aktiviert. Auch nicht den Bergabfahrassistenten, der ist auch aus. Hier habe ich 3 Streckenabschnitte wo ich mit mehr als 50km/h ohne Treten runter rolle. Und hier hat sich gezeigt, dass (bitte nicht auf die exakten Gradzahlen fixieren) unterhalb 19°C Außentemperatur keine Probleme auftreten. Nix null niente. Es wird flach und ich kurble mit Motor einfach weiter. Der Antrieb wartet hier bis ich wieder 42km/h fahre, dann schaltet er sich wieder hinzu. Oberhalb 19°C kommt reproduzierbar die Fehlermeldung. Das hat zur Folge. Anhalten-Ausschalten-Einschalten-weiterfahren.
Interessant: Schalte ich bei T>19°C vor der Abfahrt das Display aus, und dann bei ca. 35km/h wieder ein (während der Fahrt) passiert gar nix. Motor geht an, Stufen hochschalten von 0 auf 5 und weiter geht's.
GSD meinte auch, dass es hier mit der Rekuperation was zu tun hat. Ähm versteh ich nicht, bzw. macht aus technischer Sicht auch keinen Sinn.

400W stehen in der Spek auf der Homepage von GSD. Spitze 1000W. Dass ich mit über 400W (siehe 511Wh über eine Stunde, solange brauche ich für diese Strecke) also ständig mehr als die 400W abrufe ist lt. Aussage GSD-Mitarbeiter ja eh schon über der Nominellen Leistung, und somit, lt. Definition GSD, anscheinend zu viel für den Motor.

Mit 1. kann ich ja noch leben. Ich werde fitter und irgendwann wird auch der Akku schwächeln
Punkt 2. ist einfach nervig....

Kurz zu meiner Person. Ich habe Fahrzeugtechnik als Dipl-Ing. hinter mir und arbeite weit 20 Jahren als Entwicklungsingenieur (Mechanik) mit vielen Überschneidungen in die Regelungselektronik.
Die Fahrradbranche kenn ich noch von meinen 3 Jahren bei der bike-Redaktion als Schrauber, 3 Jahre Mechaniker im Radlgeschäft, und weil ich es auch als Gewerbe angemeldet habe.

Für mein Dafürhalten hat GSD (u.a.) zwei wesentliche Probleme. Der Antrieb hat ein paar konzeptionelle Fehler, welch auch nicht von Bike- auf CAN-Bus behoben werden konnten, und ein personelles.
Mit meinem Streckenprofil bin ich wohl einer der wenigen, welche das System an seine Leistungsgrenzen fährt und bringt. Und jetzt kommt dieser Nutzer auch noch direkt auf GSD zu und spricht diese konzeptionellen Fehler an. Die Art und Weise wie im Hause GSD damit umgegangen wird habe ich persönlich erlebt.
Da hat Herr Ortlinghaus eventuell nicht die richtigen Leute am Start gehabt. Schade.

Hab ich noch was vergessen?
Ach ja. Ich bin zuversichtlich, dass Punkt 2 noch in den Griff bekommen wird.
Möge mal das Gute siegen
 
A

Andbart

Mitglied seit
16.06.2019
Beiträge
4
Ich habe mal eine Frage an euch zur Dockingstation. Dazu habe ich 2 Bilder aufgenommen und mit angehangen. 1 Bild der Dockingstation meiner Frau und 1 Bild meiner Dockingstation.
Weiß jemand von euch, wozu die schwarze Klebefolie zwischen den Kontakten dient? Denn meine fehlt, wie man es auf dem zweiten Bild sieht. Das ist mir vorher nie aufgefallen. Auf diversen Produktbildern im Internet ist diese auch immer zu sehen.
 

Anhänge

V

Velo66

Mitglied seit
18.01.2014
Beiträge
514
Details E-Antrieb
Go Swiss Drive CAN-Bus 45kmH
Altoids schrieb: Der GSD Antrieb hat ein paar konzeptionelle Fehler, welch auch nicht von Bike- auf CAN-Bus behoben werden konnten, und ein personelles.

Welche konzeptionelle Fehler meinst du genau?

Mir hat mal ein ETH Professor erklärt, dass Naben Motoren, auch wenn die Rekuperation ausgeschaltet ist, wie ein Dynamo wirken. Es wird Spannung induziert und das führt zu Problemen bzw bringt die Steuerelektronik zum Abstürzen.
Bei Lokomotiven hätte man das im Griff, bei Nabenmotoren offensichtlich noch nicht...
Mehr kann ich leider auch nicht sagen
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
wozu die schwarze Klebefolie zwischen den Kontakten dient?
Könnte das der Versuch sein, um die Empfindlichkeit bei Nässe zu minimieren? Nach einer Fahrt bei Nebel kann ich meines nie ausmachen, es geht immer wieder selbstständig an. Beobachte mal die beiden diesbezüglich.

Welche konzeptionelle Fehler meinst du genau
Die Drehmomentabstützung war mit einem Elastomer angebunden. Dessen Verhalten über den Temperaturbereich, vor allem unter 10°C ist nur schwer, wenn überhaupt, in den Regelparametern hinterlegt. Sollte bei G2 (2.Generation = CAN) nicht mehr verbaut sein, war es aber.

Annahme der Nominellen Leistung für S-Ped mit Abgrenzung der Maximalanforderungen (also quasi so mein Streckenprofil bei -10 und +30°C) und die daraus abzuleitende Auslegung bzgl. Strom und Wärmeentwicklung. Das wird wohl versucht, mit der Leistungsreduktion einzugrenzen.

Konzeptionell aus Marketingsicht: App-Anbindung!! Connectivität. Das was jetzt schon im Evo-Display hinterlegt ist reicht vollkommen. 3 Fahrmodi und jeweils 5 Unterstützungsstufen. Vielleicht noch Akku und Motortemperatur hinzu und gut. Alles was darüber hinaus geht, ist ein von den Herstellern gemachtes Verkaufsargument, welches wir als Nutzer glauben, haben zu müssen, und nur Probleme bereitet. Und dann im Fall GSD auch noch als Argument herangezogen wird, um die Liquidation zu begründen.

Da hat dir ein ETH Prof was richtiges erzählt. Ein Effekt unteranderem, welcher hierbei auftritt ist das sog. cogging- oder rippling torque. Abhängig von der Anzahl der Magneten, aber viel mehr der Stärke der Magneten, entstehen sehr hohe Spannungsspitzen beim Eintritt der Spule (Eisenkern) in das jeweilige Magnetfeld. Eine Glühbirne oder ein Widerstand merkt davon nichts, aber eben eine sensible Regelelektronik. Und im Falle von GSD könnte es auch die Spannungsüberwachung sein, die, wie in meinem Fall, Überspannung meldet und das System davor schützen will und abschaltet.
 
C

cephalotus

Mitglied seit
23.11.2008
Beiträge
10.847
Details E-Antrieb
elfKW+mmc3 / Cute 85 / BionX 25kmh / BionX 45kmh
Mir hat mal ein ETH Professor erklärt, dass Naben Motoren, auch wenn die Rekuperation ausgeschaltet ist, wie ein Dynamo wirken. Es wird Spannung induziert und das führt zu Problemen bzw bringt die Steuerelektronik zum Abstürzen.
Bei Lokomotiven hätte man das im Griff, bei Nabenmotoren offensichtlich noch nicht...
Mehr kann ich leider auch nicht sagen
Manche Systeme haben kein Problem mit Rekuperation (natürlich nur bis zu einer v-max), andere eben schon.

Es liegt also wohl nicht am "Prinzip Nabenmotor" sondern eher daran wie GSD das umgesetzt hat.
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
haben kein Problem mit Rekuperation (natürlich nur bis zu einer v-max
Fast! Der Nabenmotor hat, dadurch dass er ja immer mit dreht, 4 Zustände:
1. Stillstand: unkritisch
2. Beschleunigen: unkritisch
3. Bremsen im Regelbereich: entweder durch Bergabfahrassistent, Ziehen am Bremshebel, fest eingestellte Reku-Stufe.
Hier schränkt sich aber der Wirkungsbereich im Falle GSD auf nur einen sehr kleinen, sinnvollen Geschwindigkeitsbereich ein. Begrenzend ist hier, wieviel Energie in diesem Zustand "verbraten" werden kann. Rückspeisung in Akku ist auf ca. 4 - 5A (in Anlehnung an den "Schnell"-Ladestrom) begrenzt, oder einen Widerstand (geregelt) der aber dann halt 250W oder mehr (bzw. das Mehr, was durch Rückspeisung in Akku nicht geht) abkönnen muß. Das wird ein ganz schöner Brummer, und ziemlich warm. Aufwendig, aber machbar.
4. Wiedereintritt in den Regelbereich:
Sind die Leitungsendungen bei V>Regelbereich offen, fließt auch kein Strom. Kommt man wieder in den Regelbereich rein, schleift sich die Elektronik wieder dazu. Den Bereich, bis der Motor sich wieder einschleift und Leistung abgibt, kann man durchaus als Rekuperation betrachten. Kritisch ist aber nicht die Rekuperation ansich, sondern je stärker die Magneten, und hier reicht schon die Serienstreuung, desto eher können Spitzenspannungen auftreten, welche die Elektronik (Überspannungserkennung) durcheinander oder eben anspringen läßt.

Ich meine mal gehört zu haben, dass GSD, egal in welchem Fahrzustand, beim "Nichttreten" genau soviel Leistung einspeist, wie der Drehwiderstand des Motors ansich ist. Der Motor also beim Treten ohne Unterstützung seinen Eigenwiderstand neutralisiert.
Dies könnte ggf. dieser komischen "in zwei Meter Abschaltfunktion" zum Opfer gefallen sein.
Jetzt bräuchte man einen Elektroniker / Elektriker um wissen, was passieren würde wenn der Motor auch oberhalb V-Regel, sagen wir mal mit 20W betrieben wird.
 
A

altoids

Mitglied seit
27.09.2018
Beiträge
51
Es gibt neue Erkenntnisse. Bis dato war an meinem S-Ped ein "kleiner" Supernova V1260 Frontscheinwerfer verbaut. Per Taster an und aus. Da mir dieses Licht etwas zu wenig war, sollte ein Supernova M99 Pro ran. (nur die beiden funktionieren am GSD). Bevor ich ihn austauschen konnte, es fehlte noch ein y-Kabel für den Abzweig ans Rücklicht, ist mir aufgefallen, dass ich ja den Faktor Licht gar nicht berücksichtigt habe. Also erste Testfahrt mit dem V1260 gab noch keine reproduzierbaren Ergebnisse. Vermutlich liegt es an den wenigen Watt. Die ersten beiden Fahrten mit dem M99 und Bergab auf Fernlicht geschaltet (geht bei Tagfahrlicht nicht anders) traten keine Ausfälle auf. heute probiere ich es mit nur Tagfahrlicht an.
Das heißt für mich: hier ist nicht direkt die Rekuperation das Problem, sondern die Auslegung des Antriebs kann die hohen Geschwindigkeiten nicht ab, welche entsprechend hohe Spannungen erzeugen. "Wohin mit der Energie" ist hier die Frage.
Leitungen offen: passiert nix, geht aber vermutlich in der Schaltungstechnik schlecht
Kondensator: ist irgendwann mal voll
Widerstand: das müsste schon ein ordentlich er Brummer sein
Rückspeisung in den Akku: der sagt eh ab (was waren es nochmals gleich) 40km/h das ihm das zu viel ist
Verbraucher Licht: 27W. naja nicht viel aber es könnte dem Kondensator etc schon unterstützen.

Wie allerdings die Temperatur hier noch mit einfließt????

Was mich aber stutzig macht: bei mir werkelt der Antrieb in einem 28" Laufrad. Ein kleines 24" am Liegerad dreht das schon um den Faktor 1,17 mehr
und müsste dann also um diesen Faktor schon früher die Grätsche machen
 
V

Velo66

Mitglied seit
18.01.2014
Beiträge
514
Details E-Antrieb
Go Swiss Drive CAN-Bus 45kmH
Zum Anschluss des Supernova Pro M99:
Nach meinen Informationen liefert der Wandler bzw der Lichtausgang des Cab Bus System 2A bei 12V also max. 24 Watt, was nicht genügend Leistung ist um den pro M99 mit seinen max knapp 30w zu betreiben, so dass bei Anschluss des Selben für die Platine Gefahr in Verzug ist. Es sind ja meistens noch andere Verbraucher dazu angeschlossen, wie Rücklicht, Blinker, Horn usw.
Supernova hat mir deshalb empfohlen den pro M99 direkt an den Akku an zu schliessen.

Ich wäre an sich auch ganz scharf mein HPfs26S mit dem Pro M99 aus zu rüsten, warte aber im Moment noch auf dem Busch & Müller IQ XM
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema:

Dies ist der Treffpunkt für Go SwissDrive CAN-Bus Nutzer

Werbepartner

Oben