Die Grünen versuchen die Umwelt zu schützen.

Diskutiere Die Grünen versuchen die Umwelt zu schützen. im Plauderecke Forum im Bereich Community; spritzt man sich Desinfktionsmittel in den USA nicht, um das Maskentragen zu vermeiden? also quasi als Hygiene-Massnahme ? war da nicht mal was ?
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Kraeuterbutter

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Ich habe aber ein Problem damit, wenn Desinfektionsmittel Hygienestandards ersetzen sollen
spritzt man sich Desinfktionsmittel in den USA nicht, um das Maskentragen zu vermeiden? also quasi als Hygiene-Massnahme ?
war da nicht mal was ?
 
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helmut-on-the-road

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Seh' ich auch so. Und manchmal bin ich ganz froh, wenn die demokratische Politik - mit allen menschlichen Schwächen - eingreift. Demokratie beruht halt letztlich auf dem Ausgleich von Interessen. Wie schon meine Großmutter immer sagte: Die einen sagen so, die anderen so.

Bezog sich auf den Beitrag von elRadish!
 
MisterFlyy

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Ein Sozialstaat ist immer doof, wenn man keinen braucht und sich als Einzahler fühlt.

Ich würde sagen, das die die wirklich auf das Sozialsystem angewiesen sind, sich nich als die großen Gewinner des Systems fühlen.

Wer zum Beispiel jammert, das er soviel Sozialabgaben zahlt, oder auch Steuern, evtl. sogar den Spitzensteuersatz, ja der verdient immerhin so viel, das er so viel zahlen muss.

Ich frage meinen Chef mal, ob er eine Möglichkeit sieht, das ich auch den Spitzensteuersatz zahlen kann. 😎
 
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cephalotus

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die Orbea-Räder haben sich halt die Nische ausgesucht, Räder zu bauen die optisch nicht sofort nach "E-Bike" schreien

würde ich mir ein Fertig-E-Bike kaufen wäre so ein Bike für mich auch interessanter als irgendein Radl mit meist unschönen Aufsteckakku..

ich könnte mit der Ladeeinschränkung (Akku fürs Laden nicht entnehmbar) leben
14kg (inkl. verbauten Akku und verbauter Pedale) sind auch ok
Motor ist auch leicht tauschbar, da Standard-Nabenmotor
Akkuzellen: gibt Dienste die einem die bei bedarf mit neuen Zellen (sind ja standard-Zellen) wieder auffrischen
kostet weniger als so ein Bosch-Neuakku (und da weniger Zellen verbaut sind, kann man auch sagen: wahrscheinlich nachhaltiger)
Ich zitiere nochmal aus dem Artikel:

Die EU plane zwar, über ihrer Batterieverordnung die Langlebigkeit von Geräten durch eine leichte Entfern- und Austauschbarkeit zu fördern, berichtete Hinz. Bislang fehlten die E-Bikes aber im Verordnungsentwurf. «Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, sich im Sinne des Verbraucherschutzes und des Klimaschutzes für eine entsprechende Regelung für E-Bikes einzusetzen.» Auf der bis Freitag tagenden Verbraucherschutzministerkonferenz werde sie dazu einen Antrag einbringen.

Schauen wir uns mal den Vorschag zur EU Batterieverordnung an:

Press corner

Die blöde, böse, ahnungslose Grünentante will jetzt, dass auch Pedelecs in diese Batterieverordnung aufgenommen werden. (ich bin mir nicht ganz sicher ob sie es nicht eh schon sind, mein letzter Stand war, dass das für Akkus bis 5kg gelten soll)

Findet ihr (damit meine ich jetzt nicht Kräuterbutter" das wirklich doof? Warum?

Würde das ein Rad wie das Orbea Gain verhindern?

Meiner Einschätzung nach keineswegs, dessen Batterie kann man doch durchaus zur Reperatur oder vor der Entsorgung des Gefährts doch auch als Laie recht einfach tauschen bzw entnehmen, oder?

Die EU Batterievoerodnung verlangt ja keine Schnellwechselakkus in den Geräten, sondern dass diese Akksu reparierbar sein sollen (und recycelbar und gewisse Standards an Langlebigkeit, usw erfüllen)

Ein Gegenbeispiel ist z.B. sowas wie das Amazon Kindle. Bei meinem war der Tütenakku so sehr verklebt, dass man den Akku nicht ohne Zerstörung aus dem Gehäuse entfernen konnte (das immerhin ließ sich noch aufmachen, viele Gehäuse sind ja heute weitgehnd unlösbar verklebt und wer der Käufer macht sich schon die Mühe, bei der Entsorgung seiner elektrischen zahnbürste das Gehäuse mühsam zu öffnen, um dann den Akku zu entnehen und extra dem Recycling zuzuführen. Man kann ja in Deutschland schon froh sein, wenn das Ding überhaupt im Elektroschrott landet und nicht im Hausmüll.

Schauen wir uns zur Abrundung des Meinungsbildes noch die Stellungnahme des ZVEI an, der "im ersten Schritt" Pedelecakkus (<2kWh) gerne davon ausnehmen möchte, LEV aber sehr wohl integrieren möchte:

https://www.zvei.org/fileadmin/user...-EU-Batterieverordnung-Positionspapier-V2.pdf

Bergründung ist vor allem der hohe Aufwand und (noch) schlechte Kontrollierbarkeit für den Carbon footprint index.

Ich halte mit etwas Einlesen das Thema für durchaus spannend und weitaus zu komplex, um es auf politische Farbenspiele und Feindbilder reduzieren zu wollen. Das wird dem Thema überhaupt nich gerecht.
Ich schlage vor, dazu nochmal ein eigenes Thema aufzumachen mit der Möglichkeit der Fachdiskussion, wenn dazu Interesse besteht.

Die Position des ZVEI zur Reparierbarkeit von Batterien ist natürlich auch nachvollziehbar, wenngleich für Bastler unschön:

"...
Vorschlag: „Remanufactured Batteries“ müssen den gleichen strikten Standards genügenwie Neuprodukte.Darüber hinaus muss (ein Gerät mit) einer wiederaufbereiteten Batterie den gesamten Zertifizierungsprozess (Funktionalität, Produktzertifizierung, Sicherheits-und Transporttests) erneut durchlaufen. Weiterhinistzuberücksichtigen,dassNormen,Testpläneetc.heutenurfürgeprüfte(Neu-)Teile(Zellen,Elektronik,Gehäuse–auchbezüglichDichtigkeit...)ausgelegtsind..."

"...Vorschlag:Solange es keinen soliden rechtlichen Rahmen und entsprechende Normen für „remanufacturing“ gibt, die mit der Produktverantwortung, den Produktionsprozessprüfungen, den Transport-und Sicherheitstests usw. in Einklang stehen, raten wir dringend davon ab, Formulierungen einzuführen, die die Wiederaufbereitung von Batterien erleichtern, insbesondere dort, wo dies nicht autorisierten Dritten den Zugang erleichtert....",



MfG
 
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In einem "freien Markt" setzt sich fast immer der billigtse Rotz durch, vor allem dann, wenn die Nachteile nicht sofort direkt ersichtlich sind.
Nicht unbedingt. Wenn ich meine Produktivität erhöhe, kann ich auch bessere Ware zum gleichen Preis wie 'Billigware' anbieten.
In Somalia kannst Du Dir anschauen, wie sowas wäre. Oder unter der Herrschaft des IBIS, vielleichht auch in Myanmar. Auch in Venezuela ist zumindest der politische Diskurs weitgehend ausgeschaltet.
Und du meinst also das deine Stimme in der Politik was zählt?
 
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cephalotus

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Nicht unbedingt. Wenn ich meine Produktivität erhöhe, kann ich auch bessere Ware zum gleichen Preis wie 'Billigware' anbieten.

Und du meinst also das deine Stimme in der Politik was zählt?

Natürlich. An der Wahlurne bin ich auch nur einer von vielen und dementsprechend klein ist mein Gewicht (aber das ist ja das Wesen einer Demokratie, auch die Bundeskanzlerin hat nur 1 Stimme), bei anderen Prozessen habe ich weitaus mehr Einfluss, bin da aber auch entsprechend aktiver eingebunden.

Viele Leute können Demokratie leider erst dann schätzen, wenn sie sie verloren haben.
 
Omnium

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Kann Grün Kanzler?
 
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Delphis1982

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Komischerweise sind die Motoren von Bionx und Go SwissDrive vom Prinzip her recht haltbar und benötigen selten Ersatzteile.
Ich habe es nicht bereut ein S-Pedelec mit Go SwissDrive gekauft zu haben. Der Motor ist nach 90.000km durch einen Unfall zerstört worden. Ich wüsste jetzt nicht direkt was daran lachhaft ist, was die Nachhaltigkeit betrifft. Auch die Akkus sind kein Problem. Man kann sie mit neuen Zellen bestücken wenn es erforderlich ist.

Grundsätzlich bin ich für einen sehr viel besseren Verbraucherschutz. Die Industrie muss gezwungen werden dauerhaft haltbare Produkte anzubieten die repariert werden können.
Das Prinzip nützt mir aber nichts, WENN der Fall mal eintritt
und ich mich gezwungen sehe, ein -bis auf den Motor- funktionierendes Fahrrad
auf den Schrott werfen zu müssen und mir ein neues zulegen.
Ich hänge an meinen Geräten und an meinem Rad.
Der BBSHD ist im Grunde genommen auch nahezu unverwüstlich,
aber ich will es nicht drauf ankommen lassen und am Ende stehe ich dann da.
Daher achte ich penibel darauf, dass es möglichst Standardkomponenten sind
und/oder ich ausreichend Ersatzteile finde, die auch BEZAHLBAR sind.
Sicher, so ein sichtbarer Tretlagermotor ist nicht das schönste auf der Welt,
aber ich denke, man gewöhnt sich schnell daran
und ich bin auch eher ein Fan des PRAKTISCHEN.
Sonst hätte ich mir ein iPhone zugelegt (oh Mann, das gibt Prügel :ROFLMAO: :X3:).
 
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cephalotus

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Ja ja, alle quasseln von Nachhaltigkeit, insbesondere bei Akkus und Pedelecs.
Aber das wir inzwischen schon bei Generation "12" beim iPhone angekommen sind und zehn vorherige Generationen schon im Sondermüll gelandet sind, davon spricht kaum jemand.
Verdongelte Akkus die nur 7 Jahre halten sind ein No Go, aber das iPhone #12 landet irgendwo, wenn die Nr.15 in den Startlöchern steht.
Aber jeder entscheidet selber, ob man einen neuen Akku fürs Pedelec für 600 oder ein neues Phone für 1.200 haben muß.
Mein Samsung S5 active Handy ist immer noch und würde mir reichen. Die Akkus sind sowieso direkt austaschbar und der Speicher war zumindest über Mcro SD erweiterbar.

Blöderweise gibt es seit Jahren keine Sofware Updates mehr und alleine aus Sicherheistgründen kann man heute mit Android 5 eben nicht mehr unterwegs sein. Und die Corona App funktioniert damit auch nicht.

Daher hab ich seit nem Jahr ein neues (Galaxy Xcover Plus), ebenfalls mit Austauschakku und zumindest 4 Jahren Garantie auf Softwareupdates. Ich hätte gerne mindestens 10 Jahre Garantie auf Updates.

Obwohl das neue Smartphone jetzt 5 oder 6 Jahre älter ist sehe ich keine für mich sinnvolle Verbesserung zum alten außer mehr Speicher, mir ist es eher zu groß und das Display ist schlechter und es hat weniger Sensoren. Die Kamera ist immer noch nicht gut und ob der Prozessor schneller ist ist für meine Zwecke ohne jede Relevanz, ich merke es nicht mal.

Und TROTZDEM sind die Handys mit Wechselakku quasi ausgestorben, offenbar ist es den Leute vollkommen egal. Genauo ist ihnen die Robustheit der Geräte offenbar egal. Die meienn sind mir schon mehrmals runter gefallen, aber dank Gummihülle und Schutzglas und entsprechender Konstruktion mit dicken Ecken und Displayrahmen hatte das nie irgendwelche großen Auswirkungen. Wasserdicht sind sie auch trotzt Wechselakku.

Meine BionX Systeme will ich noch mindestens 10 Jahre benutzen, hoffentlich länger.
Die größte Nachhaltigkeitsmaschine ist hier das Internet, das mir zum einen Reperaturanleitungen bringt (z.B. hier im Forum), aber auch den einfachen Handel mit Gebrauchtteilen und Resten ermöglicht.
Ich halte es für möglich, die Motoren (die neben den Akkupacks die meisten Rressourcen verbrauchen) auch noch 20 Jahre am Leben zu halten, notfalls mit Fremdcontrollern wie dem Phaserunner.

Bei den Fahrrädern selbst wird halt immer mehr inkompatibel, sowas wie "normale Ausfallenden" mit Schnellspanner verschwindet immer mehr vom Markt, was ein Problem ist für 99% der heutigen Nabenmotorren. Kann man natürlich sagen, das wäre halt der Fortschritt, aber warum dann gleich mehrere Achsstandards parallel?
 
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Delphis1982

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Aus genau diesem Grund habe ich meinen Keller mit Ersatzteilen zugedonnert ohne Ende.
Ich habe ein 26 Zoll Rad, bin nur 1,70m klein (Italiener eben),
mal abgesehen davon, dass 26er langsam verschwinden, Reifen sind schwerer zu bekommen, Felgen sowieso,
Federungen ist ein Krampf geworden, gut, dass ich Ersatz habe, der womöglich bis zur Rente hält.
Naben, Schnellspanner für Hohlachse, Ausfallenden, Ersatzteile für die Federelemente, neuer Dämpfer, und und und...
Sollte ich das irgendwann mal wider Erwarten NICHT benötigen, kann das alles verkauft werden.
Der BionX ist robust, aber im Grunde tot.
Wenn nicht gerade der Blitz einschlägt, wirst Du womöglich lange Spaß damit haben,
aber erfahrungsgemäß gehe ich nicht mehr über diese Brücke.
Hab schon Pferde kotzen gesehen. Direkt vor der Apotheke.
Phaserunner kann ich sowieso empfehlen.
Mit der Feldschwächung kann man nicht nur die Drehzahl erhöhen, sondern auch das Anzugsmoment reduzieren.
Das Rad darf halt (je nach Motortyp) wie bei einem Reihenschlussmotor nach Möglichkeit niemals ohne Last benutzt werden,
da sonst die Fliehkräfte die Felge zerstören könnten.
Mir hat es mal im Physikunterricht einen dieser Reihenschlussmaschinen zerrissen, der Anker flog richtig durch den Raum.
So ein externer Controller ist einfach viel feiner programmierbar und die MOSFETs sind robuster ausgelegt.
Hab derzeit den GrinPhaserunner mit 50A, aber die jage ich nicht durch (derzeit). Momentan maximal 30A.
In Reserve habe ich von Luna den Ludicrous Controller und zur Not noch einen Stock Controller.
Dazu die ganzen anderen Einzelteile für den Motor. Ich bin erstmal versorgt, sollte die Versorgung für 26er endgültig zusammenbrechen.
Würde ich dir ebenfalls empfehlen.
Mach dir eine Liste, was bei dir am meisten verschleißt und kauf zumindest DIE Teile auf Vorrat nach,
bei denen du das Gefühl hast, dass das Suchen danach immer schwieriger wird (vom Preis mal abgesehen).
 
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Delphis1982

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Aha warum wird dann alles teurer für die Verbraucher?

Jetzt wirds ja auf Corona geschoben das die Fahrräder um 5,5% teurer weden
hat ja direkt nichts mit der Vereinfachung und Herstellung zutun?
Es wird teurer, weil Firmen anfangen, von diesen Normen peu a peu abzuweichen
und ihr eigenes Süppchen kochen, um sich unverzichtbar zu machen.
Darauf dann Patente oder Gebrauchsmuster anmelden und schon stoppt jegliche Entwicklung.
Selber bietet man dann heillos überteuertes Zubehör oder Ersatzteile an (aber nur kurzzeitig),
meist gespickt mit der Bedingung, dass man UNBEDINGT eine Art "Premiumvertrag" abschließen soll (gerade bei Ersatzteilen).
Soweit ich weiß, hat Conway so ein Geschäftsgebahren (so ähnlich).
In manchen Fällen würde ich mir wünschen, Normen einzuhalten wäre VERPFLICHTEND,
aber so ein Wunsch hat leider auch Schattenseiten. Viele DIY-Räder würden durchfallen.
Hier hat eher der KÄUFER die Macht, diese Produkte eben NICHT zu kaufen.
Aber es muss ja in, hip und schick sein und nach mir die Sintflut.
Ich muss da aufpassen bei solchen Diskussionen, das wird meist gesellschaftskritisch und dann platzt mir meist der Kragen,
weil diese Gesellschaft immer egoistischer und gedankenloser wird. Hauptsache ICH ICH ICH.
 
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Tommmi

Tommmi

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Man könnte auch fragen:
Wie viel Grün kann der Bürger ertragen, bevor er was anderes wählt.
Du mußt das System durchschauen, nur das hilft Dir jetzt zu überleben.
In den letzten 10 Tagen 24400 Insolvenzen, ca 900.000 werden es.
Da haben wir nun Leute die mich anrufen und weinen und welche die sich bei mir bedanken.
 
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helmut-on-the-road

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Och, wenn noch mehr Fälle Andrea Tandler auftauchen? Nur zu dumm, daß ich niemanden anrufen kann, dem ich dann viele, viele Masken vermittle
 
flavor82

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Und TROTZDEM sind die Handys mit Wechselakku quasi ausgestorben, offenbar ist es den Leute vollkommen egal
Wie du selbst geschrieben hast, hält der Akku eines Smartphone meist länger als das Gerät. Im Moment sehe ich fehlende Software-Updates bei Smartphones aber auch bei meiner Android TV Box als limitierenden Faktor in Bezug auf die Haltbarkeit. Und da nimmt sich weder Apple und Android etwas.
@Delphis1982
Die meisten pedelec Motoren sind synchronmotoren. Die Drehzahl ist physikalisch oder durch den Controller (25km/h Grenze) limitiert. Ein Betrieb ohne Last sehe ich unproblematisch.
Gruß
 
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Rollerfahrer

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Wie du selbst geschrieben hast, hält der Akku eines Smartphone meist länger als das Gerät.
Da ist was dran.

Bei meinem Motorola habe ich allerdings einmal den Akku gewechselt. Obwohl fest eingebaut.

Nochmal wird es aber keinen Sinn machen. Weil der Speicher und die Rechenkapazität nicht mehr ausreicht
und das Gehäuse langsam auseinander fällt.
 
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Delphis1982

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@flavor82 Danke für die Infos, beruhigt wenigstens ETWAS. Hab mich nicht allzu sehr mit dem genauen Aufbau beschäftigt.
Ich hab das aber dennoch immer automatisch im Hinterkopf aufgrund der Erfahrung.
Es bleibt bei mir immer ein mulmiges Gefühl dabei, Motoren ohne Last zu betreiben.
Auf den Controller als limitierenden Faktor für die Drehzahl zu vertrauen, fände ich aber etwas gewagt,
da man den u.U. frei programmieren kann.
Wenn DANN der Motor ein Reihenschluss ist und man den Gashahn aufmacht, kann es böse enden,
wenn man jetzt zufällig in Fluchtrichtung zum Rotor steht.
 
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cephalotus

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elfKW+mmc3 / Cute 85 / BionX 25kmh / BionX 45kmh
Aus genau diesem Grund habe ich meinen Keller mit Ersatzteilen zugedonnert ohne Ende.
...
Der BionX ist robust, aber im Grunde tot.
...
Mach dir eine Liste, was bei dir am meisten verschleißt und kauf zumindest DIE Teile auf Vorrat nach,
bei denen du das Gefühl hast, dass das Suchen danach immer schwieriger wird (vom Preis mal abgesehen).
Ich dürfte bekannt dafür sein, dass ich mehr BionX Teile besitze als die meisten Händler zu Zeiten des BionX Booms :)

Das was man nicht nachbauen kann habe ich heute alles mehrfach auf Lager, der überwiegende Kleinkram wie diverse Stecker, Verbinder, Lager, Ladegeräte ist in dem System zum Glück noch durch Standardware billig ersetzbar und so Spezialteile wie Drehmomentstützen aus Stahl sollten in 100 Jahren nicht kaputt gehen, die gehen wenn dann verloren oder werden geklaut.

Wenn in einem System z.B. der Stecker fürs Ladegerät oder für den Akkukontakt defekt ist und nicht mehr erhältlich ist, dann wäre das mehr als bitter. Hier würde ich mir durchaus Standards wünschen und wenn es Stecker sind, denn dann eben 20 oder 30 Euro kosten. Immer noch besser als gar keine Stecker zu bekommen.

Für den Normalanwender macht ein großes Ersatzteillager so sicherlich keinen Sinn (und ich habe viele, viele Hobbystunden damit verbraucht, mich im Laufe der Jahre mit den Details des Systems auseinander zu setzen, einen Spaß, den 99% der Pedelecnutzer wohl verständlicherweise eher nicht teilen werden), aber da ich für mich und meine Freundin - je nach Zählweise - so um die 6 Bionx Pedelec und Speed Pedelec am Laufen halte (übrigens nahezu alle gebraucht gekauft/umgebaut, also auch in gewisser Weise nachhaltig) sollte sich das dann schon mal "rechnen". Wie gesgat, ich rechne mit mindestens weiteren 10 Jahren, hoffe aber auf noch mehr Jahre, in denen ich diese Räder am Laufen halten will. Die ersten davon haben ihre ersten 10 Jahre erreicht.
Es ist ja nicht so, dass es für meine Zwecke heute etwas Besseres auf dem Markt gäbe, ganz im Gegenteil.

Es gibt auch bei Fahrrädern technische Weiterentwicklung, ein MTB von vor 20 Jahren ist bzgl Bremsen und Federung vermutlich nicht mehr vergleichbar mit dem was heute möglich ist, aber für das was ich fahre ist die alte Technologie völlig okay und wird es auch in 20 Jahren noch sein. Ich brauch keine Steckachsen, Boost Standard, 120mm Federweg, 4 Kolben Bremsen und 3" breite Reifen um auf der Straße von A nach B zu fahren.

Mit dem Phaserunner experimentiere ich derzeit auch und ein Fernprojekt ist mal einen D-Motor damit zu betreiben. Das scheint ein toller Controller zu sein, aktuell finde ich aber das BionX System im Ganzen aber noch deutlich eleganter, einfach mal eine RC3 mit den China-Bedienelementen vergleichen oder ein DS3 mit dem Cycle Analyst 3 oder die Eleganz des Dehnmessstreifens mit nicht mal 1g Gewicht für Centbeträge vs. dem teuren und schweren Messtretlager, das einen zur 4 Kant Kurbel zwingt. Von der Verkabelung mit einem CAN Bus Kabel vs. gefühlt 10 Kabel ganz zu schweigen.
Aber klar, im offenen System kann man reparieren und tauschen, wenn eine RC3 defekt ist und man hat keinen Ersatz herum liegen war es das dann.
 
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Die Grünen versuchen die Umwelt zu schützen.

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