Desiknio (eBikemotion X35)

Diskutiere Desiknio (eBikemotion X35) im sonstige Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Fast 30 Seiten Orbea Gain und kein einziger eigener Thread zu Desiknio (bis auf einen mit irreführendem Titel) - das muss sich ändern ;) Ich habe...
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madpat21

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Fast 30 Seiten Orbea Gain und kein einziger eigener Thread zu Desiknio (bis auf einen mit irreführendem Titel) - das muss sich ändern ;)

Ich habe eh schon im Orbea-Gain Thread gepostet und bin dort auch gebeten worden, Bilder vom Desiknio einzustellen. Also fange ich damit an:
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madpat21

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Das ist ein Desiknio Single Speed Urban, im Mai 2018 über ein Dienstfahrradmodell geleast. Ich fahre damit so oft es geht und ich Lust habe ca. 13km (eine Strecke) zur Arbeit quer durch Berlin. Das dauert ca. 40 Minuten. Im Vergleich zu meinem normalen Rad bin ich ca. 5 Minuten schneller und gleichzeitig deutlich entspannter auf Arbeit. Keine Notwendigkeit zum Umziehen, Duschen oder sonstigen Verrenkungen. Das war mein Ziel und das habe ich auch erreicht.

Reichweite
Die App spricht von 60km, wenn der Akku voll geladen ist (243 Wh, und das seit Beginn). Unter guten Witterungsbedingungen ist das auch drin, selbst in Stufe 3 von 3. Letztens bin ich auf Stufe 1 (100 Watt Leistung gegenüber 150 Watt bei Stufe 2 oder 250W in Stufe 3) knapp 18km gefahren, dann wäre ich hochgerechnet auf über 80km gekommen. Wenn Orbea-Gain-Nutzer bis zu 100km schaffen, ist das aus meiner Sicht nur mit viel Eigenleistung möglich, was dort dank Schaltung aber auch erheblich leichter fällt.

Fahrverhalten
Leider ist beim Desiknio die prognostizierte Reichweite etwas akademisch. Denn unter 25% Akkuzustand (auch noch von Temperaturen abhängig) kann ich das Rad eigentlich nur noch bei Stufe 1 benutzen. Auf Stufe 3 fordert der Motor dann bei hoher Last zuviel Leistung vom Akku. Der macht dann dicht. Der Motor geht dann im Sekundentakt an - aus - an - aus, bis ein Leistungs-/Geschwindigkeitsniveau erreicht ist, was der Akku verkraften kann. Bei Stufe 2 und 1 kann man länger normal fahren, aber irgendwann ist selbst dann der Ofen aus, obwohl der Akku noch von 5% oder so spricht.

Das Problem ist aber bei Desiknio bekannt und ein Softwareupdate, welches dieses Verhalten adressiert, in Arbeit. Im Dialog mit dem Hersteller wurde mir geraten, ab 30% nur noch in Stufe 1 zu fahren. Solch kleine Akkus hätten eben ihre Grenzen. Zudem wird der Ladeszustand beim Desiknio/eBikemotion wohl anhand der Wh angezeigt, und nicht der Voltzahl, wie es andere Hersteller täten. Dann träte das Problem nämlich erst bei 5% angezeigtem Akkustand auf, was mir dann das Verhalten nachvollziehbahrer machen würde. Würde an Reichweite zwar nichts ändern, und der Akkuanzeige würde noch schneller abschmelzen. Mal schauen, was sich nach dem Softwareupdate tut.

Der Motor unterstützt dezent, aber spürbar. Interessanterweise bei voller Akkuladung etwas stärker als bei Teilladung. Laut App ist die Unterstützung erst bei ca. 28 kmh ganz weg, bei 25 kmh liefert er immer noch bis zu 25-30% Leistung. Das Abschalten erfolgt nicht spürbar und so fährt sich das Rad ganz natürlich. Ich kann problemlos schneller treten, aber wegen Singlespeed wirds dann recht schnell zu hektisch.
 
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Electric

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Tolles Rad. Was wiegt es?
Und natürlich Berlin. Da sieht man ab und an durchaus ein desiknio.

Kleine Kritik: Was ist das da an der Gabel? Ein Sensor? Grausige 80er Jahre Technik. Garmin Nabensensor, thats it!
 
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madpat21

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Umbauten
Das Rad kam mit 42 Conti-Reifen und 41mm-Schutzblechen (n). Das sind Stronglight-Teile, Curana-Derivate, aber deutlich stabiler (bis auf die Streben). Ich habe erstmal auf Marathon Supreme in 37mm umrüsten lassen. Da aber gerade die etwas breiteren Reifen ein Kriterium für das Desiknio waren, bin ich dann wieder auf 40mm Marathon Almotion umgestiegen und habe die SKS Edge Al in 46mm Breite montiert. Das passt optisch und funktionell für mich sehr gut. Das Edge Al ist sehr stabil und hat auch dicke, stabile schwarze Streben, und man benötigt keine zweite Strebe oder Halterung am Gepäckträger.

In Sachen Lenker bin ich mittlerweile Fan vom Baramind Trek. Ich hatte vorher schon den City von Baramind drauf, der Trek ist aber etwas sportlicher und breiter. Dieser flexible Lenker hält was er verspricht - nimmt die Spitzen von Unebenheiten wie Kopfsteinpflaster oder sonstigen Verwerfungen, ohne an Verbindlichkeit zu verlieren. Nur beim schnellen Antritt im Stehen merkt man doch etwas Unterschied zu einem normalen Lenker.

Beim Sattel bin ich nach vielen Versuchen momentan beim Ergon ST Core Prime gelandet. Der ist sehr bequem, straff genug und noch optisch halbwegs im Rahmen. Zwischendurch hatte ich mal vom SQLab einen mit Alcantara, von dem ich dachte, er sei es jetzt, aber leider doch nicht. Dafür war der optisch ein Traum (die Bilder mit Sonne).

Das Licht ist original, vorn und hinten Supernova. Sehr hell und breit ausleuchtend.
 Gewicht
Laut Website 13,5kg. So wie es auf dem Bild ist, sind es dann doch 17kg. 1,5 davon sind natürlich das Schloss. Lenker und Sattel sind auch nicht die leichtesten. Aber es ist immer noch ein sehr leichtes Pedelec, und das Gain meines Kollegen wiegt mehr.

PS. Grad nochmal geschaut, mit Gepäckträger, Licht und Schutzblechen sollen es 13,8kg sein.
 
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madpat21

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Tolles Rad. Was wiegt es?
Und natürlich Berlin. Da sieht man ab und an durchaus ein desiknio.

Kleine Kritik: Was ist das da an der Gabel? Ein Sensor? Grausige 80er Jahre Technik. Garmin Nabensensor, thats it!
Ja, Berlin :whistle:. Ich weiß. Woanders hätte ich mir aber auch kein SingleSpeed zugelegt. Auf meinem Weg zur Arbeit habe ich nur die ein oder andere Rampe zu einer Brücke, oder mal le leichte Steigung, dafür reicht das alle mal. Und doch würde ich mir beim zweiten Mal die Pinion-Variante kaufen/leasen. Das Anfahren, auch wenn es dann nur nicht ganz eben ist, fällt doch etwas schwerer. Ich würde den Motor manchmal etwas mehr unterstützen bei diesen Gelegenheiten. Aber grundsätzlich reicht es. Und die Züge bei Pinion haben mich immer gestört.

An der Gabel: Ja, der Sensor für den Tacho. Sowas gibts auch dezenter? Muss ich gleich mal schauen. Allerdings nutze ich einen Tacho an zwei Rädern...
 
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madpat21

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Die Leitungen/Kabel sind weitgehend im Rahmen und in der Gabel geführt, das gefällt mir.

Der Button zum An-/Ausschalten mit Akkuanzeige ist gut erreichbar, das war bei meinem Ampler Hawk vorher weniger optimal gelöst. Auch das Licht ist über diesen Schalter an- und auszuschalten.

Der Stecker für das Ladegerät ist etwas fummelig, so ein ein Rosenberg-Magnetstecker ist deutlich einfacher.

Für Schutzblech und Gepäckträger gibt es keine Ösen am Rahmen. Stattdessen sind so Alu-Halterungen auf die Hinterradachse innen gesteckt, die dann die Öse mit Gewinde liefern. Das finde ich nicht so hundertprozentig vertrauenerweckend, aber für das Gepäck zur Arbeit oder zum Sport reicht es.

Schön, dass das Motorkabel innen durch die Achse zum Motor geht, und nicht von außen in die Achse geführt wird, wie es oft bei anderen Nabenmotoren zu sehen ist.

Die Ausfallenden sind auch sehr schön gemacht. Hab den Riemen aber noch nicht spannen müssen mit dem Mechanismus.

Gegen Anschlagen der Schutzbleche in der Gabel und am Gepäckträger bei üblen Passagen halfen Moosgummi-Klebepads.

Alles in allem viele schön gelöste Details!
 
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madpat21

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Fahren ohne Motor
Ein zugegebenermaßen schweres Kapitel. Oft muss ich bei Tests solcher Räder lesen, sie führen sich wie ganz normale Räder, wenn der Motor nicht unterstützt. Das kann ich so leider nicht unterschreiben, höchstens im Bereich über 27 km/h, wenn sich der Motor verabschiedet. Aber das Rad macht ohne Motor ehrlich gesagt erheblich weniger Spaß. Und aufgrund der oben geschilderten Charakteristik bei niedrigem Akkustand hatte ich schon mehrfach das "Vergnügen".

Ich habe das Gefühl, der Motor ist einfach immer etwas zu spüren, wenn er nicht an ist. Irgendwie fährt es sich dann zäh. Das liegt natürlich zum Einen an der Singlespeed-Auslegung, aber ich denke, ein normales Rad würde sich mit der gleichen Übersetzung leichter fahren. Bei höheren Geschwindigkeigen, wenn der Motor auch so auskoppeln würde, geht es dann. Aber bis dahin...Deswegen würde ich mich wohl auch nicht wieder für ein Singlespeed-Pedelec entscheiden.

Aber die Lösung ist ganz einfach: Immer schön laden. Und so hängt das Rad täglich an der Dose. Ich habe den Luxus, das Rad mit ins Büro nehmen zu können und dort auch zu laden. Und zuhause kann ich es auch im Keller laden, es muss nicht mit in die Wohnung. Das macht es natürlich überhaupt erst möglich, so ein Konzept zu nutzen (kleiner Akku im Rahmen, nicht zum Laden entnehmbar).

Wenn ich manchmal stärker beschleunigen will als der Motor allein, habe ich sogar das Gefühl, das schmeckt dem Motor auch nicht. Daher gleite ich oft nur so dahin, unterstütze mit Muskelkraft vor allem das Anfahren und trete sonst nur so mit. Da das Rad keinen Drehmomentsensor hat, ist es dem Motor auch schnurz, wieviel ich liefere, er macht einfach sein Ding. Aber ich mache nicht nur "Fake-Pedaling", damit der Motor läuft, sondern versuche, ganz normal zu fahren, aber den Motor auch schön zu nutzen. Daher zeigt die App beim Anfahren durchaus 100% oder mehr an, oder auch an einer Rampe. Wenn es ganz zügig an der Ampel losgehen soll, stehe ich auch schon mal in den Pedalen. Sonst sind die ersten Meter recht gemütlich.
 
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bOAH

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Fahren ohne MotorIch habe das Gefühl, der Motor ist einfach immer etwas zu spüren, wenn er nicht an ist. Irgendwie fährt es sich dann zäh. Das liegt natürlich zum Einen an der Singlespeed-Auslegung, aber ich denke, ein normales Rad würde sich mit der gleichen Übersetzung leichter fahren. Bei höheren Geschwindigkeigen, wenn der Motor auch so auskoppeln würde, geht es dann. Aber bis dahin...Deswegen würde ich mich wohl auch nicht wieder für ein Singlespeed-Pedelec entscheiden.
Das Desiknio ist wirklich ein sehr schönes Rad.
Warum man allerdings ein Pedelec (vorallem mit Minimal Assist) als Singelspeeder baut und verkauft werde ich wohl nie verstehen. Per se halte ich das für keine Sinnvolle Kombination.
Selbst beim Orbea gain mit 2x10 und Knieproblemen kommt man (zumindest ich) an Grenzen die der Motor nicht mehr wett macht.
Das Dein Rad über die Abregelgrenze oder ohne Motor etwas zäher fährt liegt meiner Meinung nach auch am Riemen, einen gut gepflegt Kette fährt sich, so empfinde ich, irgendwie geschmeidiger.

Aber gut Du hast Dein Rad und wohl auch Deinen Workaround (einfach immer laden und mit Unterstützung fahren) und wirst hoffentlich gücklich wie es ist.
 
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madpat21

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Das Einsatzgebiet eines Singlespeed-Pedelec ist in der Tat eher klein. Deswegen würde ich ja beim zweiten Mal auch eines mit Schaltung kaufen. Beim Riemen würde ich aber bleiben, bin absoluter Fan davon. Wenn ich bei meinem normalen Rad (ebenfalls Riemenantrieb) in einen Gang mit ähnlicher Übersetzung schalte (Alfine 11), fährt sich das subjektiv etwas leichter als das Desiknio ohne Motor.

Über der Abregelgrenze spielt der Motor beim Desiknio keine Rolle und stört auch keineswegs, eher dann die Kadenz natürlich. Spürbar ist er in dem Bereich, wo er normalerweise unterstützen würde, wenn er angeschaltet ist.

Ich habe noch nicht genau herausgefunden, ob es einen Unterschied macht, das Rad ganz deaktiviert zu fahren oder es anzuschalten, aber in den Modus ohne Unterstützung zu schalten. Letzteres hatte ich aber getan, weil ich im Dunkeln das Licht brauchte. Und trotzdem fuhr es sich ohne Motor dann schwerfällig (was den Antrieb betrifft).

Letztlich ist es aber ein Pedelec, und das gehört nun einfach mit Motor betrieben, dann ist alles bestens und für mich ausreichend (y)
 
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gblr

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Danke für die vielen Infos. Aber eine Frage im Vergleich zum Ampler: war dieses beim anfahren nicht deutlich kraftvoller (aufgrund dem Drehmomentsensor)? Habe hier nur den Vergleich zwischen einem Coboc (auch mit Drehmomentsensor) und Orbea Gain (auch mit dem Ebikemotion). Letzteres ist beim Anfahren deutlich „schlaffer“. Gerade bei einer Singlespeed-Übersetzung macht der Sensor dann doch viel aus, oder?
 
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madpat21

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Darüber denke ich auch oft nach. Es gab Momente, in denen war ich der Meinung, nie ohne Drehmomemtsensor mehr fahren zu wollen. Allerdings: wenn du schon Singlespeed hast und das Anfahren per se etwas schwerer ist, willst du dann nicht unabhängig von der eigenen Kraft immer die volle Leistung des Motors haben, um vom Fleck zu kommen? Mit Sensor fährt es sich nochmals natürlicher, weil eine Zunahme der eigenen Kraft auch eine Multiplikation durch den Sensor erfährt. Man kommt sich gleich viel stärker vor. Und mit Sensor kann man auch mal langsam hinter jemand herfahren, wenn man kaum Druck aufs Pedal bringt. Beim Desiknio muss ich manchmal aufhören zu treten, um den anderen nicht zu überholen, dann wieder ein paar Umdrehungen treten, aufhören etc. Aber das ist alles nicht so wild, wie es sich anhört. Man gewöhnt sich dran und fährt entsprechend. Natürlicher ist es jedenfalls mit Sensor, aber ohne habe ich auf jeden Fall gleich volle Power auch beim gemütlichen Losrollen, ohne in den Pedalen zu stehen.

Das Ampler hatte ganz andere "Vorteile": nämlich die einstellbaren maximalen 350 Watt (bei gleichzeitig 25 km/h Vmax). Da war der Drehmomentsensor dann nebensächlich ;). Aber wie ich las, ist dem nun ein Riegel vorgeschoben? Ist aber ein anderes Thema/Rad/Thread.
 
FRANCONVILLOIS

FRANCONVILLOIS

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Ebikemotion x35


cher
Route E Orbea Gain avec moteur Ebikemotion x35
et spécialement pour briser la barrière de 25 km
Le moteur est dans la roue arriere
Merci d'avance pour votre réponse d'aide
 
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WerderB

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hallo Madpat21,

wenn ich oben richtig gelesen habe, hast Du das Desiknio nun genau ein Jahr. Bist du immer noch zufrieden? Interessant fand ich deine Anmerkung zum Thema ganz ohne Motor/ im Modus ohne Unterstützung fahren. Da werde ich den Händler noch einmal darauf ansprechen. Denn mir schwebt vor, vor der Arbeit mit Unterstützung zu fahren und auf dem Rückweg ohne.

Ich habe vor zwei Tagen auch ein blaues ausprobiert (sieht live wirklich super aus), aber mit Pinion-Schaltung (der Händler hatte kein anderes vor Ort).

Ich würde gerne mit der 11er Kettenschaltung kaufen, da diese nicht ganz so teuer wie die Pinion Schaltung ist und laut Händler auch leichter sein soll. Gleichzeitig sagte er aber, dass er noch nie ein Desiknio mit Kettenschaltu ng verkauft habe... Dies hat mich nun verunsichert...

Das Desiknio liegt nun in Konkurrenz zum ebenfalls getesteten Coboc Montreal (auch in der Preislage). Am Wochenende teste ich auf einer Messe Ampler (andere Preisklasse, aber kein Händler vor Ort).
 
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ccjlz

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Habe nach dem Hinterradausbau Probleme mit dem Antrieb X35. Steckverbindung ist ok, Akku voll, aber 0% Leistung. Iwoc zeigt alles normal an. Jemand eine Idee?
 
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madpat21

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Was sagt denn die LED? Ich habe mein Hinterrad schon mehrfach aus- und eingebaut und bisher keine Probleme gehabt. Ich kann mir am ehesten die Steckverbindung vorstellen, aber das hast du ja schon überprüft.

Patrick
 
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madpat21

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Stimmt, genau ein Jahr! Ja, ich bin immer noch sehr zufrieden - solange ich den Akku nicht unter 25% fallen lasse. Dann wirds unharmonisch. Aber Desiknio weiß Bescheid und sind in Kontakt mit eBikeMotion, was das unterschiedliche Verhalten der Orbea Gains und Desiknio bei niedrigem Akkustand betrifft. Vielleicht tut sich da noch was.

Und mit Schaltung fällt diese Eigenschaft sicherlich weniger auf bzw. man kann sie gut "umfahren". Ich bin die 11-Gang-Kettenvariante leider noch nicht gefahren, das wäre sicherlich mal ein spannender Vergleich zum Orbea.

Wenn Du mit Unterstützung zur Arbeit und ohne zurück fahren willst, nimm auf jeden Fall das Desiknio mit Schaltung. Mit Pinion wirds preislich echt heftig, daher ist die Kettenvariante eine sehr sinnvolle Ergänzung von Desiknio im Portfolio. Die sind auch brandneu, und preislich dann immer noch keine Sonderangebote, vielleicht hat dein Händler deswegen noch keine verkauft? Verunsichert brauchst du meiner Meinung nach nicht sein. Trotzdem wäre eine Probefahrt sicherlich sinnvoll - wenn möglich auch bei niedrigem Akkustand, um das mal zu checken (weniger als 25%).

Hab grad mal das Coboc Montreal angeschaut. Der Akku ist bei Coboc größer, aber mir wurde mal gesagt, sie verbrauchen auch mehr Energie. Hab aber keine eigenen Erfahrungen. Mit Licht, Gepäckträger und Schutzblechen liegen sie in der Tat preislich fast gleichauf. Das Desiknio hat aber breitere Reifen, für mich wäre das ein wichtiges Merkmal. Und das Licht ist besser angebracht - vorn am Lenker, so hast du keinen Radschatten vor Dir, hinten am Gepäckträger, kann nicht verdeckt werden. Dafür ist die Integration des Lichts im Sattelrohr beim Coboc natürlich schick.

Ziemliche Geschmackssache, enges Ding. Ich würde Desiknio nehmen ;)

Ich drücke die Daumen!
Patrick
 
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ccjlz

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Was sagt denn die LED? Ich habe mein Hinterrad schon mehrfach aus- und eingebaut und bisher keine Probleme gehabt. Ich kann mir am ehesten die Steckverbindung vorstellen, aber das hast du ja schon überprüft.

Patrick
Die Led zeigt ganz normal an, ich denke auch es liegt an der Steckverbindung oder Kabelanschluss im Motor. Vielleicht hat sich da irgendwo ein Kabel verabschiedet. Der Stecker ist Pfeil auf Pfeil und ganz am Anschlag.
 
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madpat21

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Jetzt habe ich mir nochmal das Coboc Montreal und Desiknio 11 auf dem jeweiligen Seite angeschaut. Die Listenpreise sprechen ja doch deutlicher für Desiknio. Bei WingWheels in Berlin ist das Montreal günstiger als Liste. Und das Montreal hat 7 Gänge, das Desiknio 11. Für mich jetzt noch klarer: Desiknio.
 
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WerderB

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Für mich jetzt noch klarer: Desiknio.
Jetzt sind es wieder drei...

Auf der Messe in HH habe ich lange zwischen Coboc Montreal und Ampler Curt hin und her überlegt. Ich war hin und her gerissen. Für beide Räder gibt es meiner Meinung nach Plus- und Minuspunkte.

Desiknio war leider nicht vertreten ...
Morgen will ich noch einmal Desiknio beim einzigen Händler in HH testen und mir ein Angebot machen lassen .

Spannend finde ich die Anmerkungen zum Thema Reifenbreite. Ich tendiere eher zu dünneren, wie beim Curt. Da werde ich beim Test des Desiknio noch einmal darauf achten.
 
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madpat21

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Schmalere Reifen zu montieren geht ja immer, für breitere muss Platz sein. Aber wenn du eher an schmale gedacht hast, verpufft mein Argument natürlich ;).

Mit Ampler habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte mal das Hawk (Vorgänger vom Curt, Singlespeed mit Riemen). Toller Service, gutes Rad. Die neuen Varianten mit Kettenschaltung sind nicht uninteressant. Das Thema Legalität hat sich ja mittlerweile erübrigt.

Mir fällt auch wieder ein, was ich an Ampler und Coboc nicht mochte: Das Kabel zum Motor, was von außen in die Achse geführt wurde. Kann aber sein, dass das mittlerweile nicht mehr so ist. Beim Desiknio führt das Kabel hinter der Kettenstrebe entlang in die Achse, also "innen" .
 
Thema:

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