Der totale Pedelec Selbstbau-Thread

Diskutiere Der totale Pedelec Selbstbau-Thread im Vorstellung von Mitgliedern und ihren Pedelecs Forum im Bereich Community; nochmal nachgelesen: die STercke vom Bergfahrvideo hat an den steilen STellen über 20% am Video gefahren mit 21kg Trike + ca. 5kg Gepäck und...
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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nochmal nachgelesen: die STercke vom Bergfahrvideo hat an den steilen STellen über 20%
am Video gefahren mit 21kg Trike + ca. 5kg Gepäck und Rennradübersetzung
 
lahomau

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wieder meistens motorlos unterwegs
Hat der Keyde eigentlich dann noch einen Pedalsensor?
Irgendwie muss der Motor/Controller ja wissen wann er unterstützen soll und wann nicht mehr.
Ohne PAS an der Kurbel wird er schauen, ob sich der Zahnkranz relativ zum Motorgehäuse bewegt. Wenn keine Relativbewegung und wenn Geschwindigkeit > 0, dann wird getreten. D.h. der PAS-Sensor kann im Motor sein.
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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so ist es.. mit 5 Magneten - ist auf meinem Video des zerlegten Motors zu sehen
funktioniert wie es soll - kein zusätzliches Kabelgedöns für PAS
 
e-doc

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Zum Keyde kann ich nur sagen, daß ich ihn nicht laut finde.
Bei wenig Last (z.B. 25km/h auf der Ebene) finde ich ihn sogar sehr leise.
 
Binsengelb

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Ausserdem gibts den Keyde auch mit Sinuscontroller, dann ist er nochmals wesentlich leiser. Auch das hochfrequente Sirren gibts da nicht.
Bei Verwendung eines 7S Akkusystems würde sich evtl. auch noch diese Zelle anbieten. https://www.akkuteile.de/keeppower-imr26650-5200mah-20a-3-7v-li-ion-akku/a-12037/
Die einfachste Akkukonfektion wäre aber sicherlich mit den 18650er Zellen in 7S/3P Verschaltung. Da hätte man nur eine Akkustange.
Ich kenne zwar deine Anforderungen nicht, meine aber auch, das für ein leichtes Rennrad 10Ah schon sehr viel sind. Vielleicht gibst Du uns etwas mehr Input, für die Anforderungen und den Einsatzzweck, dann kann man dir auch eher eine Empehlung hierzu geben.
Das Motoranschlußkabel des Keyde hat ca. 5mm D. Nach ca. 20cm kommt ein Stecker mit ca. 10mm D. Danach gehts weiter mit dem Kupplungsstück, das in etwa 13mm D. hat. Ab hier teilt sich das Kabel (Batteriekabel ca. 4,8mm, Steuerkabel ca. 3,4mm).
 
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Noize

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Hier seht ihr mal eine Anordnung von 18mm Akkus:

Die kritische Marke liegt bei 42,8mm (ID eines Columbus 44mm Unterrohrs mit 0,6mm Wandstärke).
Dieses Rohr hätte folgende Spezifikation: Columbus Spirit, 44mm OD, Konifizierung (0,6 - 0,45 - 0,6mm), Gewicht: 360g
Das nächst größere Rohr aus dem Flugzeugbereich hätte: 25CroMo4 (4130), 50,8mm OD, Wandstärke: 1,24mm, Gewicht (hochgerechnet): 930g

Wie ihr an der oben gezeigten Zeichnung sehen könnt, passen also nur 3 Akkus nebeneinander in das Unterrohr, wenn ich mit dem Gewicht nicht irgendwo landen möchte. Damit besteht eigentlich nur die Option 3parallele Akkus im UR unterzubringen und eine weitere Stange Akkus im OR oder es bei 3 parallelen Akkus zu belassen.

Was bedeutet das für mich wenn das System mit nur 24V versorgt werden würde?

PS: Weil nochmal nach dem Einsatzzweck gefragt wurde. Das Rad wird als Renner ausgelegt und der Motor soll bei Bergauffahrten (und nur dort) unterstützen. Typische Streckenlängen können bis zu 160km (etwa 1.000 HM) betragen.
 
lahomau

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wieder meistens motorlos unterwegs
Was bedeutet das für mich wenn das System mit nur 24V versorgt werden würde?
Der Motor muß dann etwas schneller gewickelt sein, damit du die 25 km/h erreichst. Also einen Motor kaufen, der entweder für 28" und 24V ausgelegt ist, oder einen für 18-20" und 36V. Bei Letzterem solltest du die Unterspannungsabschaltung nach unten verstellen können, sonst geht gar nichts.
Der Energieinhalt (Wh) eines 24V-Akkus ist natürlich geringer als der eines 36V-Akkus, wenn die Kapazität (Ah) gleich ist.
Ansonsten hast du keine nennenswerten Nachteile, du fährt ja dann eh nur mit kleiner Unterstützungsleistung.
 
abachtern

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Hallo,
Ein Nachteil von niedrigerer Spannung ist die geringere Leistung. Der Strom bleibt in der Regel gleich. Meist 14 oder 17A Controller. Es fehlen Dir im Vergleich 24V vs. 36V also 1/3 Leistung.
Ich empfehle Dir nach wie vor 33 Zellen zu verbauen und diese als 11s3p zu verschalten. In Dein Unterrohr passen 27 Zellen (9x3). Ins Oberrohr die restlichen 6 Zellen.

Energiegehalt bei 11s3p mit 2,5Ah/Zelle entspricht 40,7V * 7,5Ah= 305Wh das ist echt gut.
Als 7s3p hast noch 194 Wh
Mit 10s4p wären es 370 Wh

Gruß
abachtern
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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2xBafang, Keyde, elfkw, Sunstar03, Tonqxin, Cute80
7s3p unten , 7s1p oben -> das wären dann aber auch 259Wh


ich würde aber auf jedenfall in Sattelnähe noch einen - unterm Sattel - Verstecke Buchse vorsehen
a) um dort dann zu laden
b) um dort einen 2ten Akku parallel anzuschliessen
bzw. einen ERsatzakku

ein 7s2p ist derart klein, dass er in eine sehr kleine Satteltasche passt und noch Platz für Pickzeug und Multitool bleibt
damit kann man dann gleich mal weitere 4-5Ah mitführen

oder einen Flaschenakku im Rucksack den man bei Bedarf gegen die Trinkflasche austauscht um nochmal 7,5Ah mehr zu haben
 
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Noize

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7s3p unten , 7s1p oben -> das wären dann aber auch 259Wh


ich würde aber auf jedenfall in Sattelnähe noch einen - unterm Sattel - Verstecke Buchse vorsehen
a) um dort dann zu laden
b) um dort einen 2ten Akku parallel anzuschliessen
bzw. einen ERsatzakku

ein 7s2p ist derart klein, dass er in eine sehr kleine Satteltasche passt und noch Platz für Pickzeug und Multitool bleibt
damit kann man dann gleich mal weitere 4-5Ah mitführen

oder einen Flaschenakku im Rucksack den man bei Bedarf gegen die Trinkflasche austauscht um nochmal 7,5Ah mehr zu haben

Durch die Sattelstütze entsteht eine unpassierbare Stelle im Bereich des Knotens OR/SR, der nur durch eine integrierte Stütze lösbar wäre. Integrierte Stützen mit Sitzmast haben den Nachteil, dass sie schwerer und unkompfortabler als reguläre Stützen sind.

Würde dann so aussehen:
 
Kraeuterbutter

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wo befindet sich dieser Knoten QR/SR ?

und warum im Sattelrohr nur 34mn ?
du könntest den Akku ja in der Sattelstange (die du dann halt etwas länger als nötig lässt) montieren
unten an den dort dann rausschauenden Akku noch einen Anschlag nach unten und Hülsen als Führung
oder im unteren Anschlag nen Kegelförmige Ausnehmen oder so, damit der Akku dort ein wenig geklemmt wird und nicht klappern kann

Ladebuchse würde ich unbedingt vorsehen.. an so einem schönen und aufwändigem Projekt willst du nachher ja nicht doch noch irgenwo Kabel rumhängen haben

wenn du auf 8s gehen willst (damit laufen dann "normal gewickelte" - "24Volt-Motoren" etwas schneller als nur 25km/h) bräuchtest du auch nur eine bzw. 2 Zellen im Sattelrohr um das Oberrohr zu ergänzen
und im Oberrohr könntest dich auf 6 Zellen beschränken, damit es nicht so knapp hergeht

also realistisch wären wohl 7s4p bzw. 8s4p so möglich

bei 4p und einem kleinen Motor mit nicht zuviel Stromverbrauch kannst die neuen KOnion 2500er-Zellen nehmen
die haben dann bei 4p tatsächlich 10Ah (!)

und mit 8s hättest du 29,6V ==> 296Wh

das ist schon JEDEMENGE..

das ist mehr bzw. vergleichbar mit den BOCH-Bikes der letzten jahre mit 288Wh
das ist mehr als die 25kg Flyer früher mit an Bord hatten

und das in einem leichten Renner, den man auch mal mit ausgeschaltetem Motor fahren kann und wird

bei einem Stromverbrauch von 2-3Wh/km kommst du damit schon die 100-150km weit

wennst ihn wirklich nur fürn Berg verwenden willst - 1000hm
==> sagen wir du lässt dich am Berg mit 6A unterstützen (30V * 6A = 180Watt * eta 60% = 110Watt)

das klingt für die Leistungsfreaks hier im Forum (die mit einem 10Ah Akku keine 50km weit kommen) natürlich nach sehr wenig Leistung

aber für dich heißt es, dass du am Berg statt mit 250Watt am Leistungslimit mit nur 150Watt hochfahren kannst... Rest macht Motor

und bei 6A und 10Ah im Tank macht er das ca. 100 Minuten lang

rechnerrisch ergibt sich hier:
bei 85kg Systemgwicht
einer mittleren STeigung von 5%
und 150Watt eigener Tretleistung (+ 100Watt vom MOtor):
für 29,5km 5% Strecke Unterstützung

29,5km mit 5% ==> das sind die ca. 1000hm

denke, das ist schon realistisch
und vor allem: wenn doch mal der Akku leer ist, ists ja kein Maleur, auf einem leichten Renner...
der ist ja dann trotz E-Antrieb immernoch leichter bzw. zumindest nicht schwerer als viele der Tourenräder womit 1000ste RAdler am WE die Umgebung befahren, ganz ohne Motor ;)

und wie gesagt: ein kleiner 0,5l Trinkflaschenakku... und du hast für ca. 45min (500-600hm) zusätzliche Unterstützung
 
Kraeuterbutter

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2xBafang, Keyde, elfkw, Sunstar03, Tonqxin, Cute80
PS.: superspannendes Projekt von dir !


was für ein Nackt-Gewicht (also Rad ohne E-Komponenten) erwartest du?
wo liegen da deine anderen Eigenbauten?

Keyde: ca. 1,8kg + Akku:
mit Verlöten und Isolierung ca. 45g je 18650er-Zelle

7s3p => 945Gramm
7s4p => 1260Gramm
8s4p => 1440Gramm

Reserveflaschenakku 7s2p => 630Gramm


also mit 7s3p wären ca. 3kg für den kompletten Antrieb (minus eingspartem Gewicht einer Nabe) möglich
 
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Noize

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PS.: superspannendes Projekt von dir !


was für ein Nackt-Gewicht (also Rad ohne E-Komponenten) erwartest du?
wo liegen da deine anderen Eigenbauten?

Keyde: ca. 1,8kg + Akku:
mit Verlöten und Isolierung ca. 45g je 18650er-Zelle

7s3p => 945Gramm
7s4p => 1260Gramm
8s4p => 1440Gramm

Reserveflaschenakku 7s2p => 630Gramm


also mit 7s3p wären ca. 3kg für den kompletten Antrieb (minus eingspartem Gewicht einer Nabe) möglich
Der Knoten, der keine Verkabelung zulässt befindet sich bei Sitzrohr/Oberrohr, weil hier die Sattelstütze im Weg ist. Wie gesagt, umgehen kann man das nur mit einer integrierten Stütze, die aber auch ihre Nachteile hat.

In meinem Post#26 habe ich gezeigt, dass mit herkömmlichen für den Fahrradrahmenbau verwendeten Rohren, bei 3 Akkus nebeneinander Schluss ist. Vier Akkus würden ein Rohr erfordern, dass es nicht mehr gewichtsoptimiert konifiziert (mit dünneren Wandstärken im Mittelbereich) gibt. Das dünnste Rohr, dass mit einer ID von mehr als 43 mm zu haben ist, hat eine OD von 2" (50,8mm) und ein hochgerechnetes Mehrgewicht von 600g. Und mit einem 2" Rohr ist auch gleichzeitig das Rohr mit dem größten Durchmesser erreicht, da es keine größere Tretlagerbüchse (PF30 Standard hätte einen OD von 51mm) mehr gibt. Die Tratlagerbüchse MUSS größer sein als der OD des Unterrohrs, da sich sonst die Verschneidung der beiden Rohre nicht mehr schließen lässt.

Was mich als Nicht-Elektriker fragen lässt:
  • Wie würde die Verkabelung von einem 4p-Akku aussehen, bei dem nur 3 Akkus im UR nebeneinander liegen und der 4. Akku im OR des Rahmens. Scheitert so etwas nicht schon an der Verkabelung? Platz, speziell im Unterrohr ist Mangelware.
  • Wer könnte mir so einen Akku schnitzen?
  • Ließe sich ein 24V System leichter realisieren? Gibts es Motoren dazu, die dem Wesen des Keyde-Motors und meinem Einsatzzweck entsprechen?
Gewicht:
  • Der Rahmen vom gezeigten grünen Renner hat ziemlich genau 1.800g. Momentan wäre der für dieses Projekt angedachte Rahmen ident.
  • Die Carbon-Gabel hat 420g
  • Die beiden Felgen (38mm Carbon) haben zusammen etwa 800g
  • 60 Speichen (32 hinten, 28vorne) kommen mit Alunippel auf ungefähr 360g
  • Die VR-Nabe (DT240) hat 127g
  • Die Reifen (28mm Faltreifen mit Schlauch) dürften etwa 600g haben
  • Die Schaltung samt Bremsen (Grundlage sind Shimano Ultegra mit BR-785 Scheibenbremsen und Bremsscheiben) dürfte etwa 2.500g wiegen
  • Für Lenker, Lenkerband, Sattelstütze, Vorbau und Sattel würde ich ungefähr 1.000g rechnen.

Damit sollte das fahrfertige Rad (ohne HR-Motor) ungefähr auf 7.600g kommen.
Mit den o.g. Angaben zum Motor und Akku wären also 10 - 11kg realistisch. ;)
 
Binsengelb

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Hallo Noize,
die Verkabelung (Zusammenschaltung) eines 3P Akkus im unteren Rahmenrohr + 1P Akku im Oberrohr ist auf jedenfall deutlich aufwendiger als ein einzelner Akkupack, egal ob nun 7, 8 oder mehr Zellen in Reihe verschaltet sind. Einfacher wäre (wie von Kräuterbutter bereits beschrieben), Extenderakkus in eine Satteltasche oder auch Trinkflasche zu installieren und diese bei Bedarf mit dem fest integrierten Akkupack zusammenzuschalten.
Wegen Konfektionierung würde ich mal Schwibsi fragen.
Direkt vergleichbare Motoren zu den Keydes kenne ich bisher keine.
Die von den Abmessungen und Gewicht am nächsten kommenden Getriebemotoren gibt es nicht mit integrierten Controllern.
Geht es auch mit externen Contoller, liegen meines Wissens bei den Heckmotoren
der Bagier (36V, 135mm Einbaubreite, 2,2kg) oder Cute 100 CST (36V, ca. 142mm Einbaubreite (ohne Modifikation), 2,0kg) am nähesten dran.
Als Frontmotor kenne ich noch den Cute 100 (24 oder 36V, 100mm Einbaubreite, 2,1kg)
Die genannten Motoren habe alle eine Scheibenbremsaufnahme und haben Steckkassetten als Heckmotoren.
 
lahomau

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Wie würde die Verkabelung von einem 4p-Akku aussehen, bei dem nur 3 Akkus im UR nebeneinander liegen und der 4. Akku im OR des Rahmens. Scheitert so etwas nicht schon an der Verkabelung?
Wenn man Zellen verwendet, die im Normalfall nicht balanciert werden müssen, dann kann man auf den Einzelzellenabgriff verzichten. Dann ließen sich auch der 3p und der 1p-Akku auf einfache Weise parallel schalten (Parallelschaltung an den Enden). Will man allerdings (wie man es normalerweise macht) erst alle Zellen parallel schalten und dann erst in Reihe, dann gibt das bei deinen engen Platzverhältnissen einen Kabelverhau, der dich nicht mehr froh werden lässt. Der Verzicht auf Einzelzellenabgriff ist aber nichts für risikoscheue Naturen. Bei guten Zellen ist das Balancieren zwar fast nie nötig, aber es beruhigt zu wissen, daß man diesen Gut-Zustand auch nachkontrollieren könnte.
 
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Noize

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... Der Verzicht auf Einzelzellenabgriff ist aber nichts für risikoscheue Naturen. Bei guten Zellen ist das Balancieren zwar fast nie nötig, aber es beruhigt zu wissen, daß man diesen Gut-Zustand auch nachkontrollieren könnte.
Jetzt muss ich hier als bekennender Nicht-Auskenner nachhaken :D

Welches Risiko gehe ich ein, wenn ich auf "Einzelzellenabgriff" verzichte?
 
lahomau

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Ohne Einzelzellenabgriff (und Balancierung) können die Spannungen der Einzelzellen mit der Zeit unterschiedlich werden ("driften"). Lädt man dann bis Anzahl der Zellen x 4,2V, haben z.B. manche Zellen noch 4,0V, andere schon 4,4V. Die werden dann überladen und geschädigt. Oder fangen im Extremfall Feuer.
 
Kraeuterbutter

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mein Vater fährt seit 2 Jahren so rum...
10s3p (1600er) parallel verschaltet mit 10s2p (8 Jahre late 1100er)

meine Mutter fährt ebenfalls seit 1 Jahr so rum:
7s3p (1600er) in Flaschenakku + 7s2p (2100er) in Satteltasche

bei beiden sind es sogar Zellen verschiedener Kapazität...
keine Probleme

Bosch hat in ihren Werkzeugakkus seit bald 10 Jahren LiMns ohne Balancer verbaut - das funktioniert

also ich würde auf die Einzelzellenabgriffe verzichten..
da kriegst soviel Kabelzeugs zusammen.. wird recht kompliziert...
und unnötig aufwändig..

was tun, wenn Zellen wirklich driften sollten?
willst dann jedesmal oder alle paarmal Balancerkabel dranmachen, welches du im Steuerrohr optisch versteckt hast?
und sollte das nötig sein, musst du früher oder später sowieso den Akku rausnehmen und die defekten Zellen tauschen

ohne Balanceranschlüsse wirst es später merken, dass deine Kapazität schlechter ist als sie sein sollte
=> gleiches Resultat: du musst akku rausnehmen, zelle(n) rausmessen und tauschen

aber: in der Regel bleiben die Konions - wenn sie nicht beim Löten "verbrannt" wurden - über viele Jahre driftfrei

also ich würde mir an deiner STelle WIRKLICH dieses ganze BAlancer/Eizelabgriff-gedöns sparen...

auch reden wir hier ja von 7s3p oder 7s4p
mit 2250er-Konions also über einen Betrag von 84 Euro bzw. 112Euro für den 7s4p

sollte der nach 3 Jahren hin sein - mein Gott.. verschenkst ihn hier in der Bucht an einen Bastler
und baust dir einen neuen mit den dann aktuellen Zellen

willst du das maximum an Kapazität rausholen, mit den neuen Konion 2500-Zellen
=> na dann reden wir bei 7s3p von 160Euro und 7s4p von 210 Euro

also das sind Akkupreise - weit weg von den 600 - 900Euro die für so manchen großen Pedelec-Akku aufgerufen werden..
da soll von miraus Elektornik drinstecken, Balancer, Verdongelung, und Protokollierung damit der Händler dir sagen kann warum es keine Garantie ist wenn er dann doch nicht will ;)


-----------------

wegen dem Knotn QR/SR
ok, weiß jetzt was du meinst..

ich hab in meinem ersten Pedelec-Umbau versucht alle Kabel im inneren des Rahmens zu verlegen..
(frontmotor, REgler in der Satteltasche, Akku am unteren RAhmenrohr)

Akkukabel rennt unten beim Tretlager rein in den Rahmen und oben durch ein Loch in der Sattelstütze wieder raus rein in die Satteltasche zum Regler
vom Regler dann Kabel raus und rein in das obere Rahmenrohr vor um beim Steuerkopflager wieder rauszukommen und an der Gabel entlang runter zum MOtor


was ich damit sagen will:
du könntest die kurzen 20cm oder so (je nachdem wie weit deine Sattelstange aus dem Rahmen rausschaut) auch ausserhalb des Rahmens verlegen..
Kabel in schwarz und an die Sattelstange mit Epoxydharz geklebt, dann braucht man keine unschönen Kabelbinder
eine dezente Steckverbindung falls man doch mal die Sattelstange entfernen will..
 
Kraeuterbutter

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wobei eben dazuzusagen ist: die Konions sind dafür bekannt, dass sie eben nicht driften, driftfrei sind
wenn man ohne Einzelzellenabgriff/Balancer/BMS fahren will, dann mit Konions

Feuer: nicht bei den Konions..
die haben zusätzlich eine Sicherung verbaut, die - werden sie zuheiß (glaub 90°C) durchgeht, und die Zelle zerstört - also da fließt kein Strom mehr drüber

mir ist nach 10 Jahren im Modellbauforen und bei den Pedelecs noch kein Konion-Brand zu Ohren gekommen

Bosch verbaut eben seit 10 Jahren diese und ähnliche Zellen OHNE BMS in 10s-Rotak-Akkus (Bohrmaschinen, Stichsägen, Rasenmäher, .....)
Millionenfach.... wahrscheinlich 10mal mehr als Pedelecs rumfahren

ich hab mehr Vertrauen in einen Konion-Akku ohne Einzelabgriffe,
als in einen Akku mit Balancer/BMS, Einzelzellenabgriffe etc. aus irgendwelchen XY-Zellen
 
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Der totale Pedelec Selbstbau-Thread

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