Der neue Trend... mit dem E-Bike nur Vollgas

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Gast67054

Früher fuhr man Fahrrad um die Natur zu geniessen und einfach gemütlich schöne Touren zu machen, da kahm es auf Geschwindigkeit nicht so an.
(ausser man musste von A nach B)
Wenn man Heute so mit dem Rad unterwegs ist, denkt man, das es nur noch auf Geschwindigkeit ankommt. Jeder will der schnellste sein und auch die "Rentner"- (ich gehöre nun auch bald dazu), immer auf Vollgas durch die Gegend. Natürlich kann man kleinere Touren mit voller Unterstützung im Vollgas abklappern, doch muss man das wirklich?
Es scheint wirklich bald so zu kommen wie bei den Autos, wer hat das Beste und Schönste, wer ist schneller und zieht an den anderen vorbei.
Oftmals sehen wir Radfahrer die durch den Wald fräsen, obgleich immer mit Spaziergängern und Pferden zu rechnen ist, geschweige den von Hunden.
Viele nehmen Rücksicht aufeinander, doch auch viele fräsen über die Wege, so dass sie weder anhalten noch ausweichen könnten, wenn etwas geschehen würde.

Auch ich mache bei meinen Touren "Strecke" jedoch vornehmlich auf den Strassen, mit Frau und Hund, geht es gemütlicher zu, zumal der Hund nur um die 8-9 km/h Traben sollte. Sitzt er im Hänger geht es "normal" gemütlich weiter. 18-20 km/h.

Wie habt Ihr das so?
 
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MrMurphy

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Das übliche E-Bike-/Pedelec-Bashing. Deine vermeintlichen Beobachtungen stimmen schlicht nicht. Deshalb lohnt es auch nicht die als Grundlage einer "Diskussion" zu nehmen. Da kommen eher die üblichen Vorurteile zum Tragen.
 
OldMan54

OldMan54

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@Gast67054
Nach meiner Erfahrung als Tourguide stimmt das so nicht. Da ist dieselbe Mischung von Fahrstilen vertreten wie bei Motorrädern, Pkw`s, von gemütlich bummeln bis flott.
Ist auch ein Unterschied, ob jemand pendelt, möglichst schnell von A nach B will, oder in der Freizeit fährt.
 
Smiti

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Ich pendle fast täglich über 15 km zur Arbeit.
Meine Unterstützung ist bei der Hinfahrt recht hoch, damit ich nicht ins schwitzen komm und auf der Rückfahrt nur die untere Unterstützung und bergauf die 2. unterste Stufe ( eco plus und eco bei meinem Yamaha)
Somit werde ich von vielen eBikern grad am Berg überholt aber finde jetzt nicht, dass diese rasen. Fahre sowieso nicht schnell da es ziemlich dunkel ist und wenn ich gannnz viel Zeit hab, fotografiere ich auch noch ein paar Sachen:
 

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Morsi65

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Ich kann die Meinung des TO auch nicht teilen. Wenn ich oberhalb 20 km/h auf unseren Trassen unterwegs bin überhole ich permanent andere Rad- und Pedelecfahrer. Selten werde ich dabei überholt. Ich tippe auf etwa 80-90 % die ich überhole und 10-20 % die mich überholen. Da es mittlerweile deutlich voller geworden ist auf den Trassen kommt es automatisch zu mehr Überholvorgängen. Dies wird vermutlich als Zunahme einer gewissen Art von Aggressivität gleich gesetzt. Das bei der Auswahl des Fortbewegungsmittels auf eine gewisse Art ein „Wettrüsten“ stattfindet, sehe ich allerdings auch so. Höher, schneller, weiter, sind ja Attribute die die Hersteller nur all zu gerne vermarkten.
 
salearborist

salearborist

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Nun - so arg rasen die E-Biker doch nicht wirklich - im Biosphärengebiet Alb wird der Radlverkehr stark gefördert, da gibts sogar Rundtouren mit E-Bikes im Angebot die meisten Radler fahren eher verhalten bis manchmal recht langsam.

Bei gutem Wetter am Wochenende sind die meisten Strecken total überlastet mit Radler, Wanderen und Kinderwagenschubser. DA kann keine forcierte Geschwindigkeit gefahren werden.

Schätze dann selbst die Landstrassen auf denen sehr fix gefahren werden kann.....
 
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onitali

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Wer ist vor 25 Jahren im Alltag Rad gefahren? Hauptsächlich
1) Rennradfahrer (schnell und eindeutig abgehoben vom restlichen Radverkehr)
2) Leute die kurze Pendel-/Einkaufsstrecken zurücklegen mussten, sagen wir mal so maximal 10km, und dementsprechend ohne großen Zeitdruck (jedes zeilgerichtete Fahrt, die länger als 30 Minuten dauert, fühlt sich automatisch "lange" an und weckt damit den Schnellfahr-Drang)
3) Freizeittourenfahrer

Die Rennradfahrer gibt es damals genauso wie heute, die Freizeittourenfahrer ebenfalls. Letztere können jetzt halt theoretisch weiter kommen als vorher, wenn sie Pedelec fahren, aber die die ich kenne hetzen sich bei solchen Touren keineswegs ab.
Der große Zuwachs ist bei der 2. Gruppe, den Pendlern, zu beobachten, die also früher Auto gefahren sind und jetzt mit dem Pedelec locker bis zu 20km oder noch mehr pro Fahrt zurücklegen. Dass die dann auch eher 20-25 staatt 15 km/h fahren bringt der Zuwachs so mit sich, halte das aber im Vergleich zu den täglichen Wettrasereien, die sich Autofahrer oft geben, für vollkommen nebensächlich.
Als viel größeres Problem halte ich die fehlende Infrastruktur für den wachsenden E-Rad-Markt (geeignete Radwege bzw. gezielte Einschränkung des Autoverkehrs, fehlende sichere Abstellmöglichkeiten, ...)
 
Achined

Achined

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Ich kann das absolut nicht bestätigen, ich selbst mache oft Stopps zum Fotografieren.#
Der Weg ist das Ziel....

Auch wenn wir mit anderen Leuten zusammen fahren, ist das eher, um die Landschaft zu genießen und nicht um Kilometer zu fressen.
Es gibt natürlich auch die andere Fraktion, aber nicht nur bei E-Bikes, sondern eher bei den Radrennfahrern, denen alles unter 100KM in möglichst kurzer Zeit Peanuts ist.
 
Raptora

Raptora

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Ich wohne zum Glück im Bergischen Land, das beruhigt ungemein 😁

Entweder man krabbelt mit 6-8 km/h die Berge hoch oder fliegt mit 50 Sachen die Berge runter.

Ich für meinen Teil hab mich für ne Reisegeschwindigkeit von 12-15km/h entschieden.
Auch mit Blick auf den Akkuverbrauch sinnvoll.

Bergrunter auch nicht besonders schnell weil das nicht unbedingt meins ist.

Fahre aber nur Pedelec um den Kopf frei zu bekommen, also Genussfahrer.
Als Pendler würde ich das wahrscheinlich komplett anders sehen.
 
Nemo1966

Nemo1966

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Da ich meistens auf unbefestigten wegen unterwegs bin ist Geschwindigkeit nicht maßgeblich man muß vorrausschauend fahren damit man auf dem Rad bleibt außerdem ist ein Blick in die Natur doch das schönste was man nebenbei so erleben kann.
Wenn ich ab und zu mal auf Asphalt unterwegs bin fahr ich sofern möglich auch ganz gerne mal schneller allerdings kommt das eher selten vor.
In der Hauptsache fahre ich ein Bike mit Motor Unterstützung um meine Kniegelenke zu schonen wenn es mal ein wenig schwerer geht oder der Sand gerade Knöcheltief ist.
Das Ziel ist jedenfalls nicht Geschwindigkeit wenn man zu sehr aufpassen muss ist der Spaß schnell dahin.
 
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raton

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Also
Jeder will der schnellste sein und auch die "Rentner"
So ein quatsch finde ich, und was da auch so mitschwingt ist die Maßlosigkeit der Alten die nicht nur die Umwelt kaputt gemacht haben sondern jetzt auch noch mit Vollgas durch die Wälder ballern und weiter machen.

Wer mit dem Auto oder Motorrad durch die Gegend ballert wird das jetzt grün angehaucht auch mit dem Fahrrad tun.
 
Jenss

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Die meisten fahren doch 25 oder langsamer?

Hier in meiner ländlichen Gegend ist das eher gemütlich. Ich genieße auch bei 45 die schöne Umgebung.
 
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Unangenehm fallen mir öfters auch Rennradfahrer auf: mit unangemessener Geschwindigkeit auf Radwegen überholen ohne zu Klingeln ...
Man ist ja sportlich unterwegs, da ist ne Klingel wohl nicht nötig am Lenker... 🙈🥴☠️👹
 
OldMan54

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Wird schon wieder episch mit den üblichen Protagonisten.
Ich und meine böse Umwelt, geht raus Biken, Gehirn frei blasen :ROFLMAO:
Was hat das Rennrad mit dem E-Bike zu tun??
 
mango

mango

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ich seh nicht selten zwei typen von rasern.

zum einen kamikaze rentner, zum anderen jüngere männer mit bio mountainbikes.

die kamikaze rentner überholen mich, und wenn dann die nächste ampel rot ist, und sie angst haben, dass ich wieder neben ihnen steh, machen die irre aktionen. will das gar nicht alles aufzählen.

die bio mountainbiker überholen knapp, um danach dann trimphierend kurz freihändig vor mir herzufahren um zu zeigen, was für coole burschen sie sind.

neulich war ich innerstädtisch hinter einem rentner und einem jungen, stark übergewichtigem mann hergeradelt. beide auf pedelecs. durch rote ampeln und rel. starken berufsverkehr konnte ich das über eine etwas längere strecke aber mitverfolgen. die waren beide nicht ganz frisch im kopf. die hatten sich regelrecht ineinander verbissen, und jeder wollte dem anderen zeigen, dass er schneller ist.

mich juckt das alles nicht. ich fahr meine linie und ende gelände. 😉
 
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Elmo

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Aus 35 Rennradjahren würde ich total überspitzt gesagt zwei Sorten von Fahrern ausmachen wollen :

1. Die Blümchenwiesen Betrachter/Cruiser:
Der Weg ist das Ziel
Man fährt gern in 2er Reihen vorzugsweise quer über dem Weg, 30 rpm, 15 bis 20 kmh. Man schaut überall hin, Klingeln zwecklos.
Sehr häufig erhebliche Probleme in der Koordination.
2. Die Transporter/Pendler/Sportler:
Das Ziel ist das Ziel
ÖVPN oder Auto ersetzt. Transferzeit ist Lebenszeit, 25 kmh ist langsam. Ständig wird die Strecke nach Gefahrenpunkten abgescannt.

Was ich beobachte, ist eine Zunahme der 2. Gruppe. Leider ist unsere Infrastruktur sofern vorhanden, jedoch überwiegend für die erste Gruppe gestaltet. Autoverkehr hat Priorität, der ganze Plebs darf auf den Eselweg.

Unsere Nachbarn in den Niederlanden oder Dänemark zeigen, wie es besser geht, zur Rushhour.
 
Raptora

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Wer mit dem Auto oder Motorrad durch die Gegend ballert wird das jetzt grün angehaucht auch mit dem Fahrrad tun.

In meinem Fall absoluter Quatsch.
Fahre gerne schnell mit dem Auto und Motorrad aber nicht auf der Autobahn (okay manchmal) sondern hier im Bergischen im Rahmen des erlaubten.

Hier gibt es genug Strecken wo man selbst bei den erlaubten 100km/h absolut am Limit fährt wen man will (muss aber nicht)

Mit dem Rad fahre ich jenseits irgendwelcher Limits, nehme Rücksicht egal ob Mensch oder Tier.
Am Ende haben wir es selber in der Hand ob wir noch in vielen Jahren ungestört durch die Wälder fahren
oder mit Recht ausgesperrt werden weil wir uns benehmen wie die Wildschweine 😁

Zum Thema Strasse und Pedelec kann ich leider nix beitragen da ich da kaum Erfahrung habe.
 
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