Reise Das erste Mal mit Bike in den Fernzügen der Bahn: Was muss ich beachten?

Diskutiere Das erste Mal mit Bike in den Fernzügen der Bahn: Was muss ich beachten? im Treffen, Touren, Reiseberichte Forum im Bereich Community; @devil Sicher wäre es schön wenn es ganz viele Fahrradstellplätze in einem Zug gibt und man die auch kurzfristig buchen kann. Aber ich denke...
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@devil

Sicher wäre es schön wenn es ganz viele Fahrradstellplätze in einem Zug gibt und man die auch kurzfristig buchen kann.

Aber ich denke, wenn man den echten Preis für die Fahrradbeförderung im Zug auf das Ticket umschlagen würde, dann müsste das schon eher das 10 Fache kosten um Betriebswirtschaftlich für die Bahn sinnvoll zu sein.

Bürgermonitor: Radmitnahme mit der Bahn ist schwierig

"...Eine Fahrradkarte inklusive Stellplatzreservierung kostet acht Euro, mit der Bahncard verringert sich der Betrag auf 5,40 Euro. ..."


Zudem sind Fahrradplätze scheinbar ein Saisongeschäft: "... In seiner ebenso ausführlichen Antwort schrieb Bahnchef Lutz, dass die Fernverkehrsflotte bis 2025 zu fast 60 Prozent über Fahrradstellplätze verfügen werde – dank 23 bestellter Talgo-Züge mit je acht Plätzen, dank aus Österreich übernommener Intercity-Doppelstockwagen und durch den Zukauf weiterer ICE-4-Züge. Deren Fahrradplätze seien im Jahresdurchschnitt übrigens nur zu etwa einem Viertel ausgelastet: Trotz des Booms sei Radfahren ein Saisongeschäft. Und mehr Fahrradplätze bedeuteten speziell im ICE3 weniger Raum für die Passagiere. ..." (Bahn sagt Sorry und wünscht gute Reise)

Kann man ja mal ausrechnen wann sich 1.000.000.000 Euro durch den verkauf von Fahrradkarten refinanziert haben.

Und sicher wäre es schön wenn das einfacher und mehr Plätze gäbe nur muss klar sein das dies kein aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoller Dienst zu sein scheint.
 
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Jaap

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Bei der Bahn muss man mit dem Leben was angeboten wird.
Die DB ist weit weg von Perfekt. Hat aber mit Abstand die beste Fahrradmitnahme im europäischen Fernverkehr.
In den nächsten Jahren werden viel mehr Züge mit Fahrradstellplätzen angeboten. Pro Zug ist die Anzahl der Stellplätze aber niedriger wie mit den alten IC die langsam aussortiert werden.
Auf vielen Strecken wird sich die Situation verbessern auf manchen verschlechtern.

Die Fahrradvorbild Länder Niederlande und Dänemark sind schlechter dran.


Die Fahrradabstellanlagen im Fernverkehr sind Anfang der 90iger geplant. Und seitdem so im Einsatz.
Hoffnung daß da was besseres kommt habe ich nicht.
Telefonisch oder am Schalter kann man bei rechtzeitiger Buchung die niedrigen Stellplätze reservieren.
Aber mit den breiten Lenker wird das auch nicht besser.

Bei den hängenden helfen Zurrgurte um das Rad hoch zu ziehen.
 
SteBo

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Bei dem Versuch vor 3 Wochen, am Wochenende, mit der Bahn von Berlin nach Prenzlau zu kommen, habe ich nach über 3 Std. (von 8.00 bis 11.30)
versucht in wenigstens in irgend einen Zug in diese Richtung zu kommen. Ich hatte keine Chance, den letzen Zug haben Sie dann auch noch mit Hilfe der Bahnpolizei etwas geleert.
Bin dann mit der S-Bahn bis Bernau, was mir dann mit dem neuen Bike eine ü100km Tour beschert hat.:p



Meine Erfahrungen bisher, wenn mit dem Rad dann ganz Früh oder Spät.

Gruss
SteBo
 
Chrisol

Chrisol

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Die werden keine Halterungen für Fatbikes einbauen...
 
schiffkopp

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Meckern ist einfach. Die Bahn muss einen Kompromiss zwischen Sitzplatzvelust und Radangebot finden. Man hat guten Willen gezeigt und bspw. Die ICE der alten Baureihen nachträglich mit Radplätzen ausgestattet. Hatten die damals nicht. Und ich habe auch schon Schaffner und sogar Lockführer getroffen, die Radfahrern beim Einstieg geholfen haben.
Mein wichtigster Tipp: Im Fernverkehr möglichst nicht bzw wenig umsteigen Und reichlich Umsteigezeit einplanen. Wird der Anschluss nicht erreicht ist die Reservierung futsch! Gleiches gilt bei Zugausfall.
Also lange Strecke ohne Umstieg mit Fernverkehr und ggf. vorher/nachher stressfrei mit Nahverkehr (RE).
 
Chrisol

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RE mag ich persönlich lieber.
IC ist auch O.K.
 
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watchhans

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Pedelec sind Fahrräder. Du hast eine Fahrradkarte gekauft. Das dein Rad schwerer ist als andere ist Dein Problem.
Dein Pedelec kann man sehr sicher hochkant hängen. Das es Schaden dabei nimmt ist Quatsch. Und zu zweit kann man ja wohl 27 Kg heben oder nicht?
Die Bahn ist dir doch entgegengekommen und hat dir eine anderen Stellplatz zugewiesen.
Das Du 10 Minuten brauchst um ein Rad von der Aufhängung zu heben ist total unrealistisch.

Alles in allem ist es denk ich besser für beide Seiten wenn Du es bei dem einmaligen Experiment lässt. Aber das ist sicher nicht die die alleinige Schuld der Bahn.

Aber gut das Du dich extra angemeldet hast um uns deine erste und letzte Erfahrung zu schildern. (Andere bekommen das ganz gut auf die Reihe)

Anhang anzeigen 327524
Vielen Dank für die Belehrung.
Bei den 10 Minuten handelte es sich um zwei E-Bikes, wenn schon, dann bitte genau lesen. Dankeschön!

Ich war selbst 33 Jahre lang im direkten Kundendienst eines anderen großen, deutschen Verkehrsunternehmens tätig.
Bei so einem Verhalten wie bei der Bahn hätten mich die Kunden in der Luft zerrissen! Zu Recht.
Das eine Felge bei einer Belastung von, bedingt durch die Bewegungen des Zuges, teilweise mehr als 27 kg konzentriert auf einen Punkt innen auf die Felge keinen Schaden nimmt, ist sehr unwahrscheinlich. Eine kleine 8 ist da garantiert! Die muss man nicht unbedingt auf den ersten Blick sehen.
Frag da mal bitte einen sehr guten Fahrradmechaniker.

Zudem war ich lange Zeit in Japan und bin seitens Dienstleistungsunternehmen einen excellenten, perfekten Service gewohnt.
Da geht es im Vergleich bei der DB zu wie am Beginn des letzten Jahrhunderts.
Und ich weiß, daß ich mit meiner Kritik nicht alleine dastehe. Denn die Halterungen stammen tatsächlich aus den 70igern und sind de facto überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Denn selbst moderne, unmotorisierte Räder sind erheblich größer dimensioniert, als die Drahtesel der 70iger und 80iger.
Mein Frau und ich sind ü60 und werden bestimmt keine 2 x 27kg unter die Decke hieven.
Das Bahnpersonal darf aus verständlichen Gründen nicht helfen. Das erwarte ich auch nicht.

Dann zu sagen, daß die schwereren Räder halt unser Problem sind, zeigt mal wieder eine typisch deutsche Serviceeinstellung, welche doch immer noch einer Wüste entspricht.

Zumindest sollte es im Computerzeitalter für die DB möglich sein, bei der Reservierung den Fahrradstellplatz auf Wunsch genau darzustellen.
Aber Fehlanzeige! Soweit zum guten Kundendienst.

Ich bin sehr wohl der Bahn sehr zugeneigt, aber da gibt es noch reichlich Baustellen.
Und ob die noch zu meinen Lebzeiten fertiggestellt werden, bezweifele ich.
 
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watchhans

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Meckern ist einfach. Die Bahn muss einen Kompromiss zwischen Sitzplatzvelust und Radangebot finden. Man hat guten Willen gezeigt und bspw. Die ICE der alten Baureihen nachträglich mit Radplätzen ausgestattet. Hatten die damals nicht. Und ich habe auch schon Schaffner und sogar Lockführer getroffen, die Radfahrern beim Einstieg geholfen haben.
Mein wichtigster Tipp: Im Fernverkehr möglichst nicht bzw wenig umsteigen Und reichlich Umsteigezeit einplanen. Wird der Anschluss nicht erreicht ist die Reservierung futsch! Gleiches gilt bei Zugausfall.
Also lange Strecke ohne Umstieg mit Fernverkehr und ggf. vorher/nachher stressfrei mit Nahverkehr (RE).
Das Schaffen von Fahrradstellplätzen ist eine Anforderung des Mehrheitseigners Bund.
Wenn es nach dem Management der DB ginge, gäbe es im Fernverkehr keine. Also schafft man Stellplätze, welche so umständlich wie möglich für den Kunden sind, man vergrault ihn so sehr subtil, und kann sich dann gegenüber dem Bund rechtfertigen, alle Stellplätze abzuschaffen.
Und im Fernverkehr so wenig wie möglich umzusteigen, ist nur auf den Hauptstrecken machbar. Wen man einen günstigen Tarif zahlen möchte, ist ein Umsteigen meist immer nötig. Ein Schelm, wer Böses denkt!
 
Singing-Bard

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Zudem war ich lange Zeit in Japan und bin seitens Dienstleistungsunternehmen einen excellenten, perfekten Service gewohnt.
Da geht es im Vergleich bei der DB zu wie am Beginn des letzten Jahrhunderts.
Naja, verglichen mit dem Super Service in Japan finde ich den deutschen halt schon besser.

In Japan darfst Du das Rad im Zug kostenlos befördern.
Nur musst Du es halt vorher zerlegen und verpacken

Japan: Fahrradtransport Transport im Land per Bahn
"...
  • Bahn: Fahrrad muß zerlegt (Laufräder raus) und komplett verpackt werden.
  • Am Bahnhof darf das Rad nicht geschoben werden.
  • D.h. Rad und Gepäck müssen in Großstädten mehrere hundert Meter getragen werden.
  • Es gibt keine Gepäckwägen!

..." (Japan – Radreise-Wiki)


Auch in Frankreich gilt z.b. für die ThalysZüge:
"...Der Transport in den Zügen des Thalys ist nur für demontierte Fahrräder in einer Schutzhülle, also als Gepäckstück, möglich. ..."

https://de.france.fr/de/nuetzliche-tipps/fahrradtransport-im-zug
 
sissy

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Also meine Erfahrungen sind gemischt. Aber auch nicht repräsentativ, da ich mit dem Klapppedelec unterwegs bin. Allerdings regelmässig. Bei uns am Bodensee gibt es einen Zug (Ulm-Basel), ein Dieseltriebwagen mit Neigetechnik, in den ist es schon mit einem schweren Koffer schwierig einzusteigen, 3 Treppenstufen, und oben nur ein 50cm breiter Steg. Die Treppe ist so steil, dass es nahezu unmöglich ist dort schon ein Klapprad beladen reinzutragen. Deswegen meide ich diesen Zug.
Im ICE nehme ich immer den Speisewagen, schiebe das Rad dorthin und klappe es dann zusammen und stelle es unter einen Tisch, ich nehme die Seite des Speisewagens, wo nicht die festen Tische sind. Das geht ganz gut. Geht allerdings nur mit Klapprad und wenn man Pech hat darf man diskutieren, weil das Rad streng genommen schon auf dem Bahnsteig geklappt werden muss. Habe allerdings nur einmal von ca. 100mal das Problem gehabt das der Schaffner mich nicht reingelassen hat.

Die alten IC Züge mit Fahrradabteil in der Zugspitze sind fürs Klapprad ideal, da man das Rad nicht in die Aufhängung reinhängen muss. Und auf den Klappsitzen beim Rad bleiben kann.

In den letzten Jahren bin ich dazu übergegangen nur noch Regional verkehr also RE oder S-Bahn zu nutzen, da man dort das Rad mit Gepäck reinschieben kann, dann klappen und direkt neben sich am Klappsitz abstellen kann.

Der Vorteil des Klapprades ist, dass man weder eine Reservierung, noch eine Fahrkarte für das Rad benötigt. Die Fahrkarten im RV sind billiger, und man ist vielleicht etwas langsamer, aber dafür stressfrei unterwegs.

Was gerade im Sommer auffällt ist die Impertinenz und Achtlosigkeit vieler Radfahrer untereinander, aber Gegenüber den Rädern Anderer. Da wird das Rad einfach irgendwo angelehnt, ohne es festzumachen und dann in den weiten des Zuges verschwunden, das Rad Anderer rücksichtslos vermackt. Und alles mögliche andere...

Zu der Barriere Freiheit (Aufzüge oder Rampen) versuche ich nur dort umzusteigen, wo es diese Möglichkeit gibt. Was die Bahn hier oft selbst auf großen Bahnhöfen bietet ist oft eine Frechheit. In der Schweiz vorbildlich...
 
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Jaap

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Techniker haben halt Lösungen für die Dinge wo der Kundenservice schöne Worte hat.
Wenn du lieber schöne Worte suchst anstatt Lösungen.
Dann viel Spaß im nächsten Stau.

Die Bahn wird sich nicht ändern.
 
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watchhans

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Naja, verglichen mit dem Super Service in Japan finde ich den deutschen halt schon besser.

In Japan darfst Du das Rad im Zug kostenlos befördern.
Nur musst Du es halt vorher zerlegen und verpacken

Japan: Fahrradtransport Transport im Land per Bahn
"...
  • Bahn: Fahrrad muß zerlegt (Laufräder raus) und komplett verpackt werden.
  • Am Bahnhof darf das Rad nicht geschoben werden.
  • D.h. Rad und Gepäck müssen in Großstädten mehrere hundert Meter getragen werden.
  • Es gibt keine Gepäckwägen!

..." (Japan – Radreise-Wiki)


Auch in Frankreich gilt z.b. für die ThalysZüge:
"...Der Transport in den Zügen des Thalys ist nur für demontierte Fahrräder in einer Schutzhülle, also als Gepäckstück, möglich. ..."

https://de.france.fr/de/nuetzliche-tipps/fahrradtransport-im-zug
Nochmals Danke für die weitere Belehrung.

In Japan ist man wenigstens konsequent.
Die Bahn sollte es auch sein, und entweder zeitgemäße Stellplätze einbauen oder aber Fahrräder aus Fernverkehrszügen ganz verbannen, bzw. den Transport von E-Bikes generell ausschließen!
Aber eben typisch neudeutsch: erst wird diskutiert, dann nochmal diskutiert, dann wird überlegt, dann wird ein Fachgremium geschaffen, dann wird über die Finanzierung gestritten und mittlerweile hat die Zeit das Thema überholt.

Aber die Art, wie im Detail mit dem Kunden seitens der DB teilweise umgegangen wird, ist einfach unmöglich!
Und in Japan undenkbar!
Da ist es die Aufgabe des Dienstleisters, ein Problem des Kunden innerhalb der angebotenen Dienstleistung zu beseitigen.
Und nicht die des Kunden!!
 
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watchhans

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Techniker haben halt Lösungen für die Dinge wo der Kundenservice schöne Worte hat.
Wenn du lieber schöne Worte suchst anstatt Lösungen.
Dann viel Spaß im nächsten Stau.

Die Bahn wird sich nicht ändern.
Eine Lösung zu finden, ist nicht meine Aufgabe als Kunde.
Sondern die der DB!
 
devil

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Um die Nerven und das Material schonen, bleibt derzeit quasi nur die Möglichkeit, Regionalzüge zu nutzen und auf langen Strecken oft umzusteigen. Wie sich das auf den Fahrtpreis auswirkt, habe ich noch nicht ausgerechnet. Bei der Zeit muss man aber viel großzügiger planen.
 
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Um die Nerven und das Material schonen, bleibt derzeit quasi nur die Möglichkeit, Regionalzüge zu nutzen und auf langen Strecken oft umzusteigen. Wie sich das auf den Fahrtpreis auswirkt, habe ich noch nicht ausgerechnet. Bei der Zeit muss man aber viel großzügiger planen.
Das meine ich auch. Ich bin Wochenendpendler. Reise aber inzwischen Sonntags Nachmittags ab, so dass ich mir den Stress am Montag spare, und am Freitag ist es mir egal, ob ich ne Stunde länger brauche, dafür aber nicht mein Rad in Züge reinwuchten muss...
 
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Jaap

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Um die Nerven und das Material schonen, bleibt derzeit quasi nur die Möglichkeit, Regionalzüge zu nutzen und auf langen Strecken oft umzusteigen. Wie sich das auf den Fahrtpreis auswirkt, habe ich noch nicht ausgerechnet. Bei der Zeit muss man aber viel großzügiger planen.
Also Nerven tust du damit keine Schonen. Weil jeder Zugbegleiter kann dich stehen lassen oder raus schmeißen. Da kein Stellplatz reservierbar.
Leidiges Thema auf allen Bahnstrecken die parallel zu den beliebten Fluß-Radstrecken fahren.
Wochenende/Feiertag im Sommer funktioniert da nur wenn man am Startbahnhof einsteigt und stundenlange Aufenthalte am Bahnhof einkalkuliert.
Nahverkehrsverbünde haben dazu unter der Woche teilweise Sperrzeiten. Werden aber auf der Homepage der DB bei der Fahrradmitnahme nicht berücksichtigt.
Woher du wissen sollst in welchem Verkehrsverbund du gerade fährst ?
Frag mich bitte nicht. Die Bahn weiß noch nicht einmal welche Verkehrsverbünde betroffen sind. Ist auch nicht einfach da sich ständig was ändert. Aber oftmals gilt. Zwischen 6-9:00 und 16-18/19:00 bist du nicht erwünscht.

Fahrradmitnahme im Nahverkehr

Dazu fallen die Spar und Supersparpreise weg. Und das Quer durchs Landticket bzw Schönes Wochenende Ticket sind erst in der Gruppe attraktiv.
 
sissy

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Also Nerven tust du damit keine Schonen. Weil jeder Zugbegleiter kann dich stehen lassen oder raus schmeißen. Da kein Stellplatz reservierbar.
Leidiges Thema auf allen Bahnstrecken die parallel zu den beliebten Fluß-Radstrecken fahren.
Wochenende/Feiertag im Sommer funktioniert da nur wenn man am Startbahnhof einsteigt und stundenlange Aufenthalte am Bahnhof einkalkuliert.
Nahverkehrsverbünde haben dazu unter der Woche teilweise Sperrzeiten. Werden aber auf der Homepage der DB bei der Fahrradmitnahme nicht berücksichtigt.
Woher du wissen sollst in welchem Verkehrsverbund du gerade fährst ?
Frag mich bitte nicht. Die Bahn weiß noch nicht einmal welche Verkehrsverbünde betroffen sind. Ist auch nicht einfach da sich ständig was ändert. Aber oftmals gilt. Zwischen 6-9:00 und 16-18/19:00 bist du nicht erwünscht.

Fahrradmitnahme im Nahverkehr

Dazu fallen die Spar und Supersparpreise weg. Und das Quer durchs Landticket bzw Schönes Wochenende Ticket sind erst in der Gruppe attraktiv.
In Gewisser Weise hast Du Recht, wenn man nicht am Startbahnhof einsteigt, oder an einem, wo nicht viele aussteigen, kann im Sommer manchmal mit Zitronen gehandelt haben. Man kann aber auch am WE zu Zeiten losfahren, wo die Radtourer entweder schon weg sind, oder noch unterwegs, also am besten Mittags. Sehr stressfrei... :) Zumal auch viele, gerade Pedelec Fahrer zu blöd zu sein scheinen, ihr Gefährt so abzustellen, das es nicht bei der 1. Bremsung quer durchs Abteil fliegt.... Wichtiger ist denen im Zug ihr Helmchen auf- und die Maske vor dem Kopf zu haben...
 
Thema:

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