Das eAuto im Alltag - ein Erfahrungsaustausch.

Diskutiere Das eAuto im Alltag - ein Erfahrungsaustausch. im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Für (noch) Verbrenner Fahrer ist es vielleicht von Interesse wenn hier über die Erfahrungen mit einem eAuto im Alltag berichtet wird. So kann sich...
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Cube Reaction
Für (noch) Verbrenner Fahrer ist es vielleicht von Interesse wenn hier über die Erfahrungen mit einem eAuto im Alltag berichtet wird.
So kann sich hier jeder selbst ein Bild machen und für eAuto Fahrer wäre es eine Möglichkeit sich über alltägliche Dinge auszutauschen.
Hier passen dann vielleicht auch besser Dinge rein, die in den beiden Nachbar Threads „Für und Wider eAuto“ und „ BEV - Reine eAutos , Technik, Preise, Neuheiten etc.“ nicht so passen.
 
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Ich beginne hier mal mit einem Vergleich der für den Alltag durchaus interessant sein könnte.
Es geht hier um die Strecke München Frankfurt, alle Autos fahren mit dem gleichen Ladestand los und theoretisch mit der gleichen Geschwindigkeit. Alle geben an bei 20% nachladen zu wollen.

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hansmeier2018

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Ich checks nicht ganz. Willst du Erfahrungen hören oder theoretische Schätzungen?
Was soll dieser Quartettvergleich? Sind das erfahrene Werte oder Berechnungen?
Alles unter 10 Minuten aufladen ist doch komplett unrealistisch. Dafür fährt man doch nicht zum Lader.

Zur Praxis:
Wenn man zu Hause laden kann, ergibt ein E-Auto Sinn.
Wenn nicht, dann kann man es aus Kosten und Nutzen Sicht vergessen.
 
Hochsitzcola

Hochsitzcola

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Wenn man zu Hause laden kann, ergibt ein E-Auto Sinn.
Das sehe ich ganz genauso. Diese in der Presse oder auch hier im Forum oft diskutierte Reichweitenangst ist für den Alltagsbetrieb vollkommen irrelevant. Im Alltag kenne ich meine üblichen Strecken, wenn ich die nicht ohne Nachladen bewältigen könnte, hätte ich mir kein E-Auto als Zweitwagen (einen i3 noch mit der ersten Batteriegeneration) gekauft. Viel wichtiger ist es für den Alltagsgebrauch, daß das Auto morgens vollgeladen (und im Winter vorgeheizt :)) vor der Haustür steht.

Tatsache ist einfach, daß diese Randbedingungen zumindest im Moment noch dazu führen, das E-Autos eher von gut situierten Menschen genutzt werden, die sich einen Zweitwagen und eine Wohnung/Haus mit eigener Lademöglichkeit leisten können.

Bei den aktuell neu auf den Markt kommenden E-Autos, die eine reelle Reichweite von 400km und mehr mitbringen, ist dann auch die Erstwagentauglichkeit gegeben, wenn die Urlaubsreise nachladebedingt 2h länger dauert, ist das locker zu verschmerzen.
Eine Lademöglichkeit zu Hause, oder zumindest beim Arbeitgeber, bleibt aber Pflicht, kein Mensch fährt mit dem E-Auto zum "tanken" an eine öffentliche Ladesäule, wenn er nicht grad auf Langstrecke unterwegs ist (oder vielleicht beim Aldi-Einkauf den kostenlosen Strom vom Parkplatz mitnimmt ;))....

Gruß
hochsitzcola
 
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brille

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Was diese CO2 Hysterie alles bewirken kann, sieht man gut dass da ein Generalangriff auf Kleinstautos stattfindet. Dabei sollte man genau die grossen und schweren "Benzinverdunster" rannehmen, aber scheinbar kann man mit diesen Blechdosen mehr Geld machen als die kleinen, sympatischen und günstigen Autos. Was man nicht alles macht um die "grüne" Etikette zu bekommen auf "Befehl" der Technokraten in Brüssel..."Studierte Fachidioten" sind das, nichts weiter.
Ach ja, fast habe ich es vergessen: Wie stellen denn unsere Politiker die Zukunft vor? Ich meine die AKW's werden abgeschaltet während dem alles auf Elektro umschaltet. Stimmt, es gibt ja noch die Kohlekraftwerke...
Übrigens: Schon seit einiger Zeit hat die französische Firma MDI am Druckluftantrieb geforscht, entwickelt und zur Serienreife gebracht. Dies wäre auch eine sehr gute Alternative zu den schweren eAutos im Stadtverkehr. Aber so wie ich gesehen habe, haben die Franzosen das KnowHow den Indern (Artikel ist von 2007, also bereits 14 Jahre alt!) verkauft und wieder einmal mehr wandert europäisches Wissen Richtung Asien. Wird diese Technologie bzw. Autos in Europa angepriesen? Bis jetzt habe ich (noch) keins gesehen. Tja, die europäischen Autohersteller und Brüssel wissen scheinbar wie solche Sachen zu unterdrücken sind...Dieses System stinkt bis zum Himmel.
 
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Achined

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Wenn Ihr in Deutschland die höchsten Strompreise in Europa habt, rechnet sich ein fast doppelt so teueres E-Auto ohne Subventionen "Umsonst Tanken" doch nie im Leben.
Selbst hier in Spanien, bei 15 Cent/KW wäre ich bei manchen "Errechnen Sie, wie viel Sie mit einem E-Auto sparen"-Rechner wie zum Beispiel beim Mini, bei einer Ersparnis von 1400 Euro in drei (!) Jahren, in Anbetracht es XX.XXX Euro teureren E-Modells müsste ich die Kiste dann wahrscheinlich 20 Jahre fahren, um in die Amortisierung zu kommen.

Und da hier in Asturien noch viel Strom per Kohlekraftwerk produziert wird, würde ich dann meinen Dreck nicht mehr in der Stadt rauspusten, sondern dort in der Umgebung, wo der Strom für mein E-Auto produziert wird.
 
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ztolk

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ich fahre seit ende März 2021 einen I Pace 320
Habe mich dafür entschieden es einmal zu versuchen rein elektrisch zu bewegen !, und wegen den Förderungen die es in Österreich gibt (für Selbstständige 14 % Investigationförferung und MWST retour bis 40 000.-Teuro plus Mobilitätsförderung )
Aber nur deswegen weil ein E AUto absolut zu meinen Nutzungsverhalten passt reiner KurzstreckenFahrer durchschnittlich 20KM tgl
Ich versorge mich mit den dafür benötigten Strom nur Zuhause über eine normale 16A Steckdose und max 11KW ich selbst ziehe nur 6KW aber zeit spielt keine Rolle alle 14 Tage über Nacht und voll ist er

Ach ja und auf der Überholsspur bin auch nicht mehr anzutreffen :)
 
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Ich versorge mich mit den dafür benötigten Strom nur Zuhause über eine normale 16A Steckdose und max 11KW ich selbst ziehe nur 6KW aber zeit spielt keine Rolle alle 14 Tage über Nacht und voll ist er
Das ist etwa so ein Punkt, den du vorher nicht weißt. Ich werde immer gleich angesprochen, dass man da ja „….so eine Box zum laden braucht“. Dachte ich auch, braucht man aber nicht unbedingt, ich lade an einer Campingsteckdose mit gerademal 3kw. Das reicht mir im Alltag leicht. Klar dauert es ewig bis der Akku voll wäre. In 12 Stunden mit 3 kw sind das 36kw damit fährt man bis 200km weit, also mir reicht das.
 
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horst1

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Für jemanden der als Mieter in einem großen Haus mit vielen Wohnungen lebt, ist so ein E-Auto zurzeit nichts.
Ich wohne in Berlin Gropiusstadt und da sollen 36000 Menschen leben. Die ganzen Haushalte dort mit Ladestationen zu versorgen sehe ich zurzeit nicht. Wüsste nicht, wo die alle hin sollten. Und so ist es doch in vielen Städten.
Wenn man das Glück hat einen Schnelllader um die Ecke zu haben mag, das ja noch gehen.
Bei den heutigen Ladestationen mit einem unüberschaubaren Preisangebot und Massenweise Plastikkarten, die man dabei haben muss, um überhaupt Strom Zubekommen käme für mich nur ein Tesla infrage.
Auf diese Einfachheit ist bis heute noch kein anderer Autobauer gekommen.
 
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Alles unter 10 Minuten aufladen ist doch komplett unrealistisch. Dafür fährt man doch nicht zum Lader.
Sorry ist vielleicht etwas mißverständlich rübergekommen. Hier geht es nur um einen theoretischen Vergleich wenn alle Auto zu den exakt gleichen Bedingungen unterwegs wären. Nur so kann man Ladestopps wirklich vergleichen. Die 10% beziehen sich darauf, dass alle Autos das Ziel, in diesem Fall Frankfurt , mit 10% Restakku erreichen sollen.
In diesem Vergleich fährt man los mit 90% ladet nach bei 20% nach, stoppt die Ladung bei 80% und soll mit 10% ankommen. Alle fahren exakt 120 km/h. Denke das ist schon aufschlussreich.
 
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Bei den heutigen Ladestationen mit einem unüberschaubaren Preisangebot und Massenweise Plastikkarten, die man dabei haben muss, um überhaupt Strom Zubekommen käme für mich nur ein Tesla infrage.
Hast 100% recht. Hier muss sich noch sehr viel bewegen. Ich habe jetzt mehrmals auf Reisen bei Lidl gratis getankt, nicht weil ich mir die Kosten sparen wollte, sondern kein Supercharger in der Nähe war. Habe auch jede Menge Karten, aber das ist schon ein Wahnsinn.
Das Wirrwarr mit den Karten muss ein Ende haben.
 
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Gast63836

Und wo kommen die Daten aus dem Vergleich her? Aus Prospektangaben oder real und vergleichbar ermittelt. Ich hab die Aussage davon ehrlich gesagt noch nicht verstanden…
 
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Bei einem Verbrenner weiß das vermutlich jeder: wenn das Auto kalt ist, sollte es warmgefahren werden.
Ich frage mich immer wieder: wie haltet ihr das mit dem eAuto. Muss das eigentlich warmgefahren werden?

Mir fällt jedenfalls auf, dass ich auf den 1. Kilometer auch bei sehr zurückhaltender Fahrweise um ein vielfaches an Energie verbrauche als etwas später.
 
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super-michi

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Der E Motor verliert eher ein bisschen Effizienz und Leistung wenn er warm wird. Ist aber lange nicht in dem Ausmaß wie der Mehrverbrauch beim Verbrenner im Kaltlauf.
Und ja, du kannst direkt beim Losfahren voll drauflatschen ohne Mehrverschleiß zu befürchten.
 
Blackbird

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Mir fällt jedenfalls auf, dass ich auf den 1. Kilometer auch bei sehr zurückhaltender Fahrweise um ein vielfaches an Energie verbrauche als etwas später.
Das dürfte aber an der kalten Batterie liegen, die dann entweder durch den Betrieb oder die entsprechende Heizung erwärmt wird.

Grundsätzlich wird auch ein E-Motor mit Öl geschmiert, d.h. auch da ist das Öl kalt zähflüssig und schmiert schlechter. Nur hast du nicht ganz so viele bewegliche Teile und keine Gleitlager, die auf den Schmierfilm zwingend angewiesen sind.
Aber auch hier schadet ein Warmfahren nicht. ;)
 
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hansmeier2018

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Das dürfte aber an der kalten Batterie liegen, die dann entweder durch den Betrieb oder die entsprechende Heizung erwärmt wird.
Genauso ist es.
E-Autos müssen auch warmgemacht werden.
Das verbraucht ziemlich viel Energie.
Wenn du bei 0 Grad mit dem ID3 first E losfährst verbraucht der zu, Batterie heizen erstmal 40km Reichweite.

Die Batterie wird meistens so auf 9 bis 13 Grad erhitzt. Da kann sich jetzt jeder selbst ausrechnen was das an Energie kostet.

Und ja, du kannst direkt beim Losfahren voll drauflatschen ohne Mehrverschleiß zu befürchten.
Vollkommener Quatsch.
Die Batterie und Schmierrung ist nicht warm.

Als E-Autokauftipp:
- Laden zu Hause muss möglich sein
- täglich benötigte Reichweite ermitteln
- Wltp mal 2/3 für Sommer und wltp mal 4/10 für Winter
- davon 6/10 als Strecke zwischen den Ladestationen für die Reise.
- Im Winter am besten in die Garage stellen.
 
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super-michi

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Der Boschmotor in meinen beiden E Autos ist leider Fettgeschmiert. Muss man das auch warmfahren?
Wie empfiehlt du @hansmeier2018 mir denn den Akku warm zu fahren? Habe da noch nicht so die Erfahrung da ich erst seit 6 Jahren E Auto fahre.
 
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Das eAuto im Alltag - ein Erfahrungsaustausch.

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