Cube CUBE Hybrid (mit Standard-Rahmenakku) [ehem: CUBE Hybrid Thread]

Diskutiere CUBE Hybrid (mit Standard-Rahmenakku) [ehem: CUBE Hybrid Thread] im Bosch Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo liebe Freunde der frischen Tretkultur. Ich möchte diesen Thread eröffnen, da ich Seit heute der stolze Besitzer eines "Reaction Hybrid Race"...
helmspalter

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Bosch Performance im Cube Hybrid Reaction Race
Hallo liebe Freunde der frischen Tretkultur.
Ich möchte diesen Thread eröffnen, da ich Seit heute der stolze Besitzer eines "Reaction Hybrid Race" bin. (Bilder folgen)
Speziell für den Hersteller Cube möchte ich wie auch für "Hibike" einen eigenen Thread haben um meine Erfahrungen mit dem Rad zu teilen (in guten wie in schlechten Punkten) sowie von den Erfahrungen anderer profitieren.
Ich habe mich für ein Cube entschieden, da ich vor allem ein Rad mit Bosch-Antrieb haben wollte. (Punkt)
Zweitens fahre ich seit 8 Jahren CUBE und bin sehr zufrieden damit.
Vor allem weiß ich, dass mir die Geometrie bei 197 Cm mit 95 KG liegt.
Jedoch habe ich mir im neuen Rad wie auch beim Vorgänger eine Satori EasyUp Ahead-Erhöhung verbauen lassen.
Das "Reaction Race" ist es geworden, da ich mein Budged von anfangs ca. 2000,- hier an seine Grenzen gebracht habe. Und nur, weil mir die Farbe vom "SL" besser gefällt war mir der Aufpreis von 400,- das nicht wert. Auch wenn dann XT-Bremsen und bessere Naben dabei wären. Zweitens hatte mein Händler das SL in meiner Rahmengröße nicht vorrätig (sonst hätte ich gezuckt) und bis zum Sommer wollte ich nicht warten.
Budgettechnisch wäre das "PRO" zwar die erste Wahl (das bekommt in Kürze ein guter Freund von mir), wollte dann aber doch den "Performance-Motor" haben, dass war mir der Aufpreis doch Wert.
Habe das Rad dann heute auf repräsentativen 42 KM in 2 Stunden nach Hause gefahren.
Die erste Etappe durch die Stadt "Mainz" vom "Fahrrad-Franz" den Mombacher Hügel ca. 2 KM bergauf zum Gonsenheimer Wald. (lässig)
Anschließend habe ich mir eine 10 KM Trailrunde gegönnt, mit größter Unterstützungsstufe das macht schon Laune. Die Herausforderung ist natürlich weniger die Kondition, Fahrtechnisch bleibt der Trail aber spannend vor allem durch die im Durchschnitt höhere Geschwindigkeit.
Nach einem lockeren Cruise durch ein Wohngebiet habe ich mich über schöne Fahrradwege ins Feld begeben.
Die größte Unterstützungsstufe ist auf "normalen" Wegen im Grenzbereich vor der Abregelung etwas nervös, da schaltet man einfach mal 2 Stufen zurück.
Grundsätzlich lässt sich das Rad auch ohne Unterstützung fahren wie ein gewöhnliches Rad. Auch bergauf ohne Unterstützung lässt es sich gut bewegen, da CUBE vorne ein 15er Ritzel verbaut hat.
Die Fahrt über kleine Wiesenwege und Trampelpfade ist mit Unterstützung schon eine Freude, die Geschwindigkeit lässt einfach einen Tick mehr Spaßhormone frei.
Nach einer Stunde Fahrt setzte ein fieser winterlicher Landregen mit reichlich Wind ein.
Dank zuschaltbarem Rückenwind hat sich der Frust weit über die Grenze des normalen verdrängen lassen.
In artgerechter Haltung habe ich mein Rad dann weiter über Rad- und nasse Feldwege im kalten Regen in Richtung Heimat bewegt biß... ja biß mir dann ca. 5 KM vor Ende mir die Kurbel den Schaltzug mitgenommen hat.
Der Weg des Schaltzuges ist saublöd linksumlaufend nach unten zum Motor, dann rüber und zwischen dem eh schon schmalem Stück zwischen Kette und Kettenstrebe geführt, nach unten gebogen und mit 2 Kabelbinder an der Kettenstrabe befestigt nach hinten geführt wo er dann in einem großen Bogen nach oben läuft und dem Schaltwerk zugeführt wird.
Ich frage mich, warum der Zug nicht wie bewährt am Oberrohr entlang nach hinten geführt und dann an der rechten Stützstrebe schön von oben kommend das Schaltwerk bedient.
Jedenfalls sind mir während der Fahrt die zwei kleinen Kabelbinder weggeflogen die den Schaltzug unten an der Ketenstrebe halten.
Der Wiederporst hat sich dann schön nach aussen gewölbt und sich der Kurbel ekelerregend angeboten.
Diese hat sich dann dank kräftiger Unterstützung meiner Waden und ca. 60NM Drehmoment die Lasche eingefangen und kräftig nach oben gerissen.
Danke.
Glücklicherweise habe ich vor der Fahrt meine Rahmentasche mit 3 Stück Klettband befestigt von dem ich eines entbehren konnte um das Malör zu richten.
Leider hat anschließend die Kette unkontrolliert und lustig den Kettenspanner gefangen und nach oben gewürgt.
Die Umschaltfunktion am XT-Schaltwerk hat hier die Lösung gebracht, dadurch ist wohl der Schaltarm etwas stabiler.
Aller Unterstützung zum Trotz hatte ich kurz vor dem Ziel ganz schön die Schnauze voll. Nass bis auf die Haut und etwas unterkühlt habe ich das Teil in die Garage gestellt. Dafür habe ich mir den orginal CUBE Ständer montieren lassen, wenn der Rahmen schon speziell eine Konstruierte Halterung dafür aufweist.
Der Akku hatte noch einen Balken, der liegt jetzt schön bei 20* im Keller und saugt am Ladenippel.
Werde das Rad auf jeden Fall meinm Händler wieder in die Werkstatt stellen zur Kontrolle des Schaltwerks und der Fachgerechten Fixierung des Schaltzuges.
 
der_Schwabe

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Ich werde von Kaffee angetrieben ;-)
Auf der aller ersten Ausfahrt ist das schon bitter :oops:
Dennoch viel Spaß mit dem neuen Bike und hier im Forum natürlich auch.
 
Mondfuchs

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Uiii - das fängt ja schon gut an. Da muss ich wohl neben Schlauch/Pumpe/Werkzeug noch Kabelbinder auf Tour mitnehmen müssen sobald mein Pro Ende März kommt....
Bin gespannt welche Lösung der Händlernzur Kabelführung hat - ev. alternativen(?)

Trotzdem, es werden noch etliche Kilometer sein, bei der Du hoffentlich solche Freude hast wie Du die ersten 37 hattest!
Tschüss
mondfuchs
 
F

Flo16v

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Hi,

danke für den schönen Bericht deiner ersten Ausfahrt. Hört sich gut an!

Ich lese hier jetzt schon zum zweiten mal das sich das Rad mit dem 2014er Bosch Motor auch ohne Unterstützung ähnlich wie ein "normales" Rad fährt. Das kann ich mit meinem Haibike AMT nu so gar nicht bestätigen. Vielleicht ist ja aber auch irgendwas faul bei mir.

Wünsche dir viel Spaß mit dem neuen Rad !

Gruß Flo
 
flaxx

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flo, vielleicht hat die umlenkrolle noch einen Einfluss? die dürfte auch noch ein wenig energie kosten.
 
wildtrak

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Hi helmspalter,

also die Verlegung von Schaltzug und Bremsleitung sehen wirklich nach Prototyp-Bastelei aus. Da ist so ein Schaden ja vorprogrammiert. Selbst, wenn der Schaltzug da bleibt, wo er mit den Kabelbinder befestigt wurde, wird es nicht lange dauern, bis die Kette ihn aufgearbeitet hat. Bei Haibike sind diese schön durch das Oberrohr geführt.
Da finde ich die Lösung mit der Umlenkrolle von Haibike aus meiner Erfahrung auch wirklich super - und das hat bei mir schon einiges mitgemacht. Diese Umlenkrolle hat auch nicht mehr Widerstand, als eines der Schaltungsröllchen.

@Flo16v: Also mein FS RX läuft auch ohne Unterstützung super. Ich merke von dem Getriebe nichts.

Servus,
wildtrak
 
wolfk

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Ich lese hier jetzt schon zum zweiten mal das sich das Rad mit dem 2014er Bosch Motor auch ohne Unterstützung ähnlich wie ein "normales" Rad fährt. Das kann ich mit meinem Haibike AMT nu so gar nicht bestätigen.
@Flo16v: Also mein FS RX läuft auch ohne Unterstützung super. Ich merke von dem Getriebe nichts.
Bitte nach dem Versenden eines Beitrages, den Inhalt immer nochmal nachprüfen und innerhalb der Editierzeit korrigieren!
Bei Problemen oder Bedarf an das Team wenden.

Zitatdarstellung lesbar repariert [Christof]


Evtl. versteht jeder unter "Fahren ohne Unterstützung wie ein normales Rad" etwas anderes.
Mein Haibike XDuro classic aus 2011 fährt sich auf dem Radweg auch wie ein normales Rad.
Bergauf im Gelände - "im Akku-leer-Betrieb":oops: oder beim "stromsparenden Fahren" in den Alpen sieht es aber anders aus da ist der Unterschied doch folgender:
- höheres Gewicht spürbar
- nur ein Kettenblatt vorne spürbar
- beim neuen Bosch zusätzlich das kleine Kettenblatt vorne, das nicht verkleinert werden kann.
Ich konnte den Bosch 2014 kurz mal bergauf testen, da hat er sich - auch bedingt durch das "38er Kettenblatt vorne" definitiv nicht wie ein normales MTB (Rad) gefahren.
Das ist aber nur meine persönliche Meinung zum neuen Boschmotor - er hat ja je nach Anforderungsprofil auch seine Vorteile!
 
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Schlierseer

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Ich habe jetzt 7 Reaction laufen ( bin Händler und Cubelastig und möchte auf keinen Fall Werbung machen sondern nur ein paar Tipps geben ) . Einen Prototyp hatte ich ca 2500 km laufen , bis jetzt hat es keinen Schaden gegeben.Ich hätte mir allerdings auch eine andere Zugführung gewünscht. Ein paar minimale Änderungen vermindern jedoch die Schadenanfälligkeit der Zugverlegung . Nehmt bitte für 2 Stellen einen Neoprenschutz .
Beim nächsten Hybrid werde ich einem Mechaniker unten an der Montageplatte einen kleinen Hohlniet mit einer Kunststofflasche setzen lassen . Dann liegen die Kabel sauber am Akku an. Ich denke damit kann man leben. Das Bike selber fährt sich so wendig wie ein nichtmotorisiertes Reaction. An der Ausstattung zu diesem Preis kann man nichts mäkeln.Der neue Activeantrieb ist der Wahnsinn.
 

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Tom62

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Bosch Performance am Cube Reaction Hybrid SL
Ich finde die Zugverlegung - gelinde gesagt - kriminell. Bei meinem Reactive Hybrid Pro ist rechts und links zwischen Reifen und Zug höchstens ein Zentimeter Platz. Ich werde zusätzlich zu dem, was Schlierseer empfiehlt, die Züge mit zwei fetten Kabelbindern weiter in Richtung Kettenstrebe ziehen.
 
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Schlierseer

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Absolut nicht notwendig. Der Zug bewegt sich nicht. Dann hätte ich schon Schäden festgestellt.Aber wenn es dich beruhigt mach es. Schaden kann ein Kabelbinder nicht. Mich nervt es hauptsächlich ,wenn der Akku raus ist und die Leitung frei hängt. Das ändere ich durch die zusätzliche Lasche. Ab Anfang Mai kommt übrigends noch ein Reaction mit dem brandneuen integrierten Bosch Navi .
 
Tom62

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Bosch Performance am Cube Reaction Hybrid SL
Hoffentlich kein 27,5er ... dann würde ich mich ärgern, nicht abgewartet zu haben :)
 
helmspalter

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Bosch Performance im Cube Hybrid Reaction Race
Vielen Dank für das Feedback.
Den Schaltzug habe ich mit 2 stattlichen Kabelbindern an den vorgesehenen Laschen wieder fixiert, einen dritten zog ich zur Straffung über Brems- und Schaltleitung kurz hinter dem Letzten gemeinsamen Fixpunkt über dem Motorgehäuse.
Ich denke, da der Schaltzug aufgrund der Lenkererhöhung durch ein verlängertes Exemplar getauscht wurde haben die Patienten in der Fahrradwerkstatt einfach zu schwache (kleine) Kabelbinder verwendet.
Ersatzkabelbinder sollten jedoch unbedingt an Bord sein.
Bei meiner heutigen Probefahrt (20KM Fahrrad- und Feldweg) hat das Schaltwerk in Werksstellung wieder einwandfrei funkioniert.
Ich bin die Strecke ca. 17KM ohne Unterstützung und 2KM in Eco- sowie 1KM im Tourmodus (und 30% im Regen) gefahren.
Das lauteste Geräusch am Rad produziert übrigens der Freilauf vom Hinterrad, der Antrieb (eingeschaltet) ist extrem leise (im Vergleich zum 2013er Trecking-Hai meiner Frau)
Am Ziel jedoch wieder eine Auflösungserscheinung, auf der linken Seite ist das Motorcover (Plastik) zweigeteilt. Der schwarze (rund anmutende) Deckel mit dem Bosch Schriftzug glänzt jetzt in der Prärie und am Rad das Metallgehäuse des Antriebs.
Ich freue mich auf die nächste Tour.
 
der_Schwabe

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Ich werde von Kaffee angetrieben ;-)
Wie sieht es denn bei den Cube Fullys mit der Verfügbarkeit aus ...
die guten Haibikes gehen ja langsam dem Ende zu. Und das im Februar :cool:
(und ich habe mich immer noch nicht entschieden)
 
Tom62

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Bosch Performance am Cube Reaction Hybrid SL
Letzten Mittwoch hab ich mein Reaction Hybrid Pro abgeholt, heute hab ich die 100 km voll gemacht. Ein guter Zeitpunkt für einen ersten Bericht ...

Eigentlich wollte ich mir das Copperhead 3 als Nachfolger für mein Scott Boulder (gekauft 1994) gönnen, also ein Hardtail ohne E-Antrieb. Auf der Website meines Händlers habe ich dann zufällig entdeckt, dass Cube ein E-MTB mit 2014er Bosch-Antrieb für knapp unter zwei Riesen anbietet, eben das Reaction Hybrid Pro. Das hat mich 1.) überrascht und 2.) meine (budgetbedingte) Abneigung gegen E-MTBs doch ziemlich entschärft.

Die Features waren für mich ausreichend, Active Line genügt mir vollkommen (hat wohl auch mehr Reichweite im Vergleich zur Performance Line) und den schwarz-rot-weißen Look des Bikes find ich zum Niederknien gut. Es hat halt keine Luftfedergabel (was mir sogar entgegen kommt, da weniger Wartung) und die Naben sind auch kein Highend -- alles andere, auch und gerade die Deore-Schaltung, passt! Also: Kurze Probefahrt, zwei Nächte drüber geschlafen, lange Probefahrt -- dann war die Entscheidung zugunsten des Cubes gefallen. Ursprünglich sollte das Bike Ende März/Anfang April ausgeliefert werden, umso erstaunter war ich, als ich letzte Woche den erlösenden Anruf vom Händler bekam.

Kurz noch zum Zubehör. Beleuchtung vorne: Cat Eye HL-EL540G (40 Lux, genialer Ausleuchtungsbereich), Rücklicht: Trelock LS710, Schloss: Abus Bordo 6000 (passend in rot-schwarz ;-), Hinterbauständer: Cube Easy Kickstand (wird von Hebie gebaut, aber über Cube vertrieben).

OK, und jetzt zum Bericht. Um es vorweg zu nehmen, spektakuläre Erlebnisse wie Helmspalter kann ich nicht berichten. Die im Moment einzige Schwierigkeit, die mir das Cube bereitet, ist die Tatsache, dass es ein 29er ist. Nach zwanzig Jahren 26" ist der Umstieg schon sehr krass und äußerst gewöhnungsbedürftig. Vor allem die Tatsache, dass ich beim Sitzen nur mit den Fußspitzen auf den Boden aufkomme, hat mich ziemlich frustriert. Ein paar Mal war ich kurz davor, mich beim Anhalten/Absteigen abzulegen. Ich hab den Sattel von seiner Optimalposition probeweise einen Zentimeter tiefer ins Rohr geschoben, dann hat es gepasst. Interessant, was so ein popeliger Zentimeter ausmachen kann. Mal schauen, ob ich mich an die Situation gewöhne oder ob ich mir 28er Schlappen gönne.

Probegefahren bin ich 19" und 21" RH. Ich hab mich dann für die letztere entschieden, weil ich (1,86 m, 82 cm Schrittlänge) mich darauf sauwohl fühle -- allen Online-Rahmenrechnern zum Trotz ;-) Da die Distanz zwischen Tretlager und Boden bei beiden Rahmengrößen gleich ist, hätte mir der kleinere Rahmen auch nicht mehr Standsicherheit gebracht.

Insgesamt habe ich nun drei Touren hinter mir. Echtes Hardcore-Gelände war nicht dabei, es war die in Rheinhessen übliche Mixtur aus Radwegen, teils heftig verschlammten Wirtschaftswegen und etwas Wiese, garniert mit wunderbar tiefen Pfützen -- die mir auf höchst zweifelhafte Weise darüber hinweg geholfen haben, dass das Cube keinen Flaschenhalter hat ;-) Besondere Vorkommnisse gab es keine -- will sagen, dass das Cube die ersten 100 Kilometer mit Bravour geschafft hat. Über den Bosch-Antrieb muss ich nicht viel erzählen. Er summt so vor sich hin und packt, wenn es drauf ankommt, ordentlich zu. Wenn man das Zusammenspiel zwischen Schaltung und den Leistungsstufen drauf hat und einigermaßen vorausschauend fährt, bekommt man das volle Spaßprogramm.

Übrigens bin ich froh, dass Pedelec-Fahren anstrengender ist als sein Ruf -- das Gefühl, etwas geleistet zu haben, stellt sich auch hier ein, wenn auch ein paar Kilo- oder Höhenmeter später ... Zum krönenden Abschluss noch ein Foto vom Bike:

Cube1.jpg
 
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Mondfuchs

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Danke für den Bericht Tom!
Bei Dir scheint es doch sehr Flach zu sein... aber die Pfützen wohl tief :rolleyes:

@Schwabe, nach meinem (2) Händlern sind die ersten Stereo's Hybrid Pro ab Ende März/Anfangs April so gegen woche 15 lieferbar - jene mussten die Händler letztes Jahr schon bestellen... Die anderen Modelle kann ich nicht sagen.
ps. Ich war auch vor der Entscheidung AMT RX oder Stereo Pro...habe mich am Ende für das Cube entschieden... aber effektiv beurteilen kannst Du es wohl bei einer Probefahrt, denn beide haben so ihre neckischen Vorteile aber auch Schwächen:confused:.

Gibt es Geeignete Lösungen für das Trinkflaschen-Problem - möchte nicht einen Rucksack noch tragen müssen?
Viele Grüsse
mondfuchs
 
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Schlierseer

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Ich habe jetzt von mehreren ( 9 )Kunden eine Rückmeldung erhalten ,die schon längere Touren gefahren sind.Habe leider nur Bosch Performance Antriebe laufen ,deshalb kann ich zum Active noch nichts sagen.Aber gefahrene Km Leistungen von 110 km bei 300 hm ( Fahrer 65 Jahre alt 85 kg schwer normaler Konditionsstand ) bis 1480 hm mit 65 km sind nicht schlecht ( eine Akkuladung ) . Der Motor ist durch die interne Übersetzung bei hoher Leistung nur minimal lauter als der Klassik. Allerdings ist die Sensorik feiner ,Reaktionszeiten von 1/1000 sek machen sich bemerkt. Ich selber würde durch das höhere Drehmoment des neuen Performance einen ca 10 % stärkeren Verbrauch schätzen ( hatte Vergleichsstrecken ). Ich bin letzte Saison mit dem Klassik ca 1200 km und dem Performance 900 km gefahren . ( hatte einen Prototyp Cube Stereo Hybrid SL ).Alternative zum Boschantrieb vor allem im steilen Gelände sehe ich keine. Das wird sich auch im Laufe der Saison zeigen.Das Haibike teste ich nächste Woche in Andalusien . Eine kleine Tour mit dem Hai Fully hab ich hinter mir. Läuft super . Aber ... bevor jemand einen Anfall bekommt, das ist meine Meinung :) .Kinematic finde ich am Stereo besser. Verfügbarkeit ist wie bei allen guten Hybridfullys sehr eng .
 
Tom62

Tom62

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Bei Dir scheint es doch sehr Flach zu sein... aber die Pfützen wohl tief :rolleyes:
Nein, wir haben im Mainzer Umland auch durchaus knackige Steigungen. Meistens tarnen sich diese Schlingel als Weinberge.

Gibt es Geeignete Lösungen für das Trinkflaschen-Problem - möchte nicht einen Rucksack noch tragen müssen?
Es gibt einen Trinkflaschenhalter, aus dem man die Flasche seitwärts rausholen kann. Würde bei mir auch passen, wenn das Bordo nicht im Weg wäre :D
 
helmspalter

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(und ich habe mich immer noch nicht entschieden)
Da wirst Du wohl bis Saisonende warten, um dann ganz Schwabenmäßig ein Schnäpplein zu ergattern.
Da fällt dann auch die Auswahl aufgrund der überschaubaren Verfügbarkeit viel leichter.

heute hab ich die 100 km voll gemacht garniert mit wunderbar tiefen Pfützen --
Hallo Tom, vielen Dank für den schönen Bericht.

Die Laufleistung von 100 KM in knapp 1 Woche hören sich ganz gut an, mein Rad schläft heute noch mal in der Werkstatt.
Wie geplant habe ich meinem Händler das Gerät zur Nacharbeit übergeben.
Bei den tiefen Pfützen machen sich die 29er doch ganz nützlich, ich stelle mir vor dass du die Reifengröße beim 500er Bericht schon besser akzeptieren kannst.

Ich habe jetzt 7 Reaction laufen ( bin Händler und Cubelastig )
Da ich mich momentan nicht persönlich mit meinem Rad beschäftigen kann ist mir bei der Ansicht der Produktbilder auf der Homepage von Cube an meinem Modell aufgefallen dass auf den Bildern eine schwarze Bedieneinheit abgebildet ist.
Bei meinem ausgeliefertem Rad ist jedoch ein silberfarbenes Bedienelement verbaut.
Das wirft bei mir 2 Fragen auf:
A. Welche Farben sind bei dir verbaut und B. Gibt es da einen technischen Unterschied? (ich denke jedoch nicht)

Beiträge zusammengeführt [Christof]
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DANKE!
 
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Tom62

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Bosch Performance am Cube Reaction Hybrid SL
Auch auf der Bosch-Website und auf diversen Produktfotos anderer Hersteller ist bei der Performance Line immer eine dunkle Bedieneinheit abgebildet. Auch wenn die Dinger kompatibel sein sollten, würde ich deinen Händler auf jeden Fall mal drauf ansprechen.

Bosch erwähnt es auf seiner Website sogar explizit:

Screenshot.png


Hier der Link:

http://www.bosch-ebike.de/de/produkte_neu/performance_line/intuvia_4/intuvia_performance.php

Beiträge zusammengeführt [Christof]
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DANKE!
 
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helmspalter

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Danke Tom, bin heute beim Händler um das Rad abzuholen.
Werde da gleich mal meinen Anspruch auf das dunkle Bedienelement erheben, zur Not lass ich das Bike halt noch einen Tag länger dort.
 
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