cowboy bike

Diskutiere cowboy bike im sonstige Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo Am Montag früh nochmals mit der geliehenen Cowboy die Arbeitsstrecke gefahren und abends mit einer Träne im Auge die Leihstellung über...
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p10851

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Hallo

Am Montag früh nochmals mit der geliehenen Cowboy die Arbeitsstrecke gefahren und abends mit einer Träne im Auge die Leihstellung über list'n ride hier in Berlin beendet.
Bin überzeugt, dass es für meinen Zweck genau richtig ist.
Ich habe während der Fahrt auch nochmals damit gespielt wie stark man selbst in die Pedale tritt und es ist beides möglich.
Wenig Aufwand um möglichst unverschwitzt ins Büro zu kommen, wie auch sportliches Fahren.

Nachdem ich Probleme hatte das Bike am Samstag per Bluetooth zu starten (s.o.) hatte ich dem Support geschrieben und war verwundert, dass es am Sonntag früh dann auf wundersame Weise geklappt hat.

Die Ursache dafür hat sich mittlerweile geklärt - aus der Antwort des Supports:

(...) Thank you for sharing that issue with us. We apologise for the inconvenience caused. I will forward your message to one of my technical colleagues. We will investigate it and get back to you as soon as possible (...)

(...) To fix your bike, we had to send a remote reset to it. That did the trick. In parallel, we are also working on fixing the rare connection issues that can happen with certain phones. (...)

Die Antworten des Supports kamen am Montag früh, auch wenn am Samstag die Problemlösung realisiert wurde.
Hier wäre es natürlich Klasse gewesen auch eine Info zu bekommen: "we tried to switch it off & on again" ;-)

Für mich wäre noch interessant auf welchen Weg der Cowboy Support ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen realisieren konnte.
Meine Vermutung ist, dass dies über eine spezielle SMS an das Bike geht .
Die Frage ist, ob dieser "Zugang" abgesichert ist, so dass nur Cowboy selbst das Zurücksetzen durchführen kann, ich werde dazu nochmals beim Support nachfragen.

Bzgl. der Sorge hinsichtlich einer möglichen Pleite:
Diese Sorge habe ich nicht, da das Produkt zum einen sehr stimmig ist und der Markt dafür da ist.
In den 3 Tagen der Testphase habe ich sowohl positiver Rückmeldung erhalten, wie auch Zustimmung von anderen, die das Cowboy Bike schon kannten.
Desweiteren halte ich den Vertriebskanal für recht intelligent und auch die Möglichkeit, dass man das cowboy einfach testen kann.
Zudem scheinen lt. cowboy 50 Menschen dort beschäftigt zu sein und es ist somit nicht nur ein 3-Leute Startup.
Auch die Tatsache, dass die Bikes direkt als Firmenrad zu leasen sind, ist m.E. ein Hinweis darauf, dass die Leute es verstehen, wie man das verkauft.
Zudem handelt es sich eigentlich nur bei Rahmen / Akku / Nabe (?) um "besondere Teile", durch den Wegfall des Zwischenhändlers, denke ich auch gewinnbringend gearbeiten werden kann.

Im Gegenteil habe ich eher mehr Vertrauen, dass das Cowboy Team die richtigen Entscheidungen trifft als ein "grosser" Hersteller, dem es egal sein kann ob ein bestimmtes Modell lange unterstützt wird oder nicht.

Desweiteren fährt sich das Cowboy auch ohne Motor ganz ok ;-)

- P
 
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Asphalt-Cowboy

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Hallo Cobwoy-User 🤠,

an dieser Stelle möchte ich meine bisherigen Erfahrungen nach etwa 1200 gefahrenen Kilometern teilen (hilft vielleicht bei der Kaufentscheidung bzw. bei vorhandenen Problemen):

Rahmen: Passt in meinem Fall (175 cm) recht gut – für größere Nutzer dürfte die Rahmenhöhe jedoch zu klein sein. Die Sitzposition ist schon sportlich gebeugt angelegt. Das Design selbst überzeugt mich persönlich: Schnörkellos ohne unnötigen Kabel etc. mit sehr aufgeräumten Lenker. Kleiner Wermutstropfen: An der Frontgabel sind erste Lackplatzer erkennbar.

Antrieb: Der Riemenantrieb funktioniert tadellos und die automatische Unterstützung liefert gerade anfangs echte Aha-Momente. Der Motor schiebt geräuschlos und eigenständig mit der jeweils benötigten Kraft an. Ein „Gangwechsel“ oder Aussetzer ist nicht zu vernehmen. Dieses Fahrerlebnis sehe ich als größten Vorteil/Mehrwert des Cowboys gegenüber anderen Pedelecs an.

Fahreigenschaften: Durch die automatischen und nicht bemerkbaren Schaltwechsel fährt es sich insgesamt sehr flüssig. Der schmale Lenker (nicht jedermanns Sache) lässt das Rad zudem recht agil wirken und sehr direkt steuern. Unebenheiten nimmt man deutlich wahr. Steile Anstiege sind nicht wirklich gemacht für das Rad, da die Übersetzung zu schwerfällig ist und sich kaum treten lässt. Seine Stärke liegt klar im städtischen (asphaltierten) welligen Terrain, wo es sehr gut aufgehoben ist.

Akku: Bislang größte Schwachstelle. Problematisch wird es, sobald die Anzeige unter eine verbleibende Leistung von etwa 25 km fällt: Danach ist es schon mehrmals vorgekommen, dass der Akku sich innerhalb von wenigen Minuten (ca. 3-4 km) vollständig entleert hat. Sehr frustrierend und damit nicht wirklich für tägliches Pendeln geeignet, da einfach viel zu unzuverlässig. Letztlich behelfe ich mir dabei, den Akku viel häufiger zu laden, da die „sichere“ Reichweite somit lediglich ca. 45 km umfasst. Der Support verweist hier auf das „battery management“ was kalibriert werden müsste und empfiehlt, 2x hintereinander den Akku voll leerzufahren, um diesen wieder zu eichen. Bringt nur leider (noch) nicht den gewünschten Erfolg.

Support: Insgesamt sehr zügig, nett und bemüht – aber das war es dann meist schon. Häufig mit allgemeinen Hinweisen, die nicht wirklich weiterhelfen. Bei der Zusendung von Ersatzmaterial kam es gleich zweimal zur falschen Lieferung.

Schutzbleche: Leider nicht von Werk an dabei. Habe schlichte matte SKS-Modell montiert, die sich gut in das Gesamtbild einfügen. Cowboy hat nun zum Ende des Jahres ein eigenes Modellset angekündigt. Über das Design und die Funktion lässt sich auch streiten – bin da etwas skeptisch, ob die „halben“ Bleche ausreichenden Spritzschutz bieten. Zumal nicht nur der Fahrer, sondern auch das Rad (+ Akku) ausreichend vor Nässe und Schmutz geschützt werden sollte. Finde den aufgerufenen Preis auch zu teuer. Über Erfahrungsberichte Eurerseits würde ich mich freuen… :)

Reifen: Habe die Panaracer GK jetzt 1200 km gefahren und bin eigentlich zufrieden. Hatte jedoch relativ frühzeitig einen Platten und werde beim nächsten Austausch die Marathon Supreme Evolution (42-584) montieren.

Hinterrad: Hatte bereits nach ca. 50 km ein irrsinniges Knacken und Rattern, sowohl im Leerlauf als auch unter Last. War ein längeres Hin und Her mit dem Support, der schon einen Austausch des kompletten Hinterrades veranlassen wollte. Nach etwa 150 km verschwanden die Geräusche jedoch von alleine. Der Support bestätigte, dass es wohl ein grundlegendes Problem beim Zulieferer gegeben hat.

App: Funktioniert in meinem Fall zuverlässig. Ist aber auch nicht sonderlich spektakulär: Rad aktivieren, Licht einschalten und der Fahrtmodus lassen sich einstellen. Zur Übersicht über die gefahrenen Kilometer werden die zurückgelegten Routen leider nicht angezeigt, obwohl GPS vorhanden. Von Vorteil empfinde ich, dass sich das Rad nur mittels gekoppelter App aktivieren lässt – im Falle eines Diebstahls ist das Rad quasi wertlos. Ab und an wird eine Fahrt nicht korrekt gespeichert. Leider fehlt die Option, dass die Fahrzeit automatisch beim Halt (z.B. an der Ampel) angehalten wird (Nettozeit).

Zukunftsmusik: Weil hier immer wieder die Frage nach der Langlebigkeit bzw. Wartung im Falle einer Firmenpleite etc. aufkommt – sehe ich bisher entspannt, auch wenn dies nicht von der Hand zu weisen ist. Zudem finden sich im Web Berichte, dass die Gründer mit Ihrem vorherigen Investment „Take Eat Easy“ insolvent gegangen sind und dies wohl recht unschön verlaufen sei...

Fazit: Für den angebotenen Preis liefert Cowboy ein gelungenes Gesamtpaket, das insbesondere zum innerstädtischen Pendeln geeignet ist. Eine vorbehaltlose Weiterempfehlung würde ich aus oben genannten Gründen bislang noch nicht aussprechen wollen – insbesondere die Reichweitenproblematik des Akkus ist hier zu nennen. Auch muss man sehen, wie sich die verbauten Komponenten (Bremsen, Licht, Züge, Naben) langfristig schlagen. Hatte damals frühzeitig zugeschlagen, da ich das Rad vom Design her sehr ansprechend finde, die Idee dahinter gut fand und zu meinen Zwecken passt. Sicherlich wird das Cowboy zahlreiche Nachahmer finden und den Pedelec-Markt „aufmischen“.

Allen Cowboys weiterhin eine gute Fahrt!
 
HotDrive

HotDrive

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Es gibt ja eine Obergrenze von 110 Kg, was passiert eigentlich wenn die Zuladung mehr als 110 kg ist??
 
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Asphalt-Cowboy

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Es gibt ja eine Obergrenze von 110 Kg, was passiert eigentlich wenn die Zuladung mehr als 110 kg ist??
Für eine Nutzung oberhalb der angegebenen Zuladung ist das Rad (offiziell) nicht ausgelegt. Dadurch wird das Rad bzw. der Rahmen stärker belastet und es kann zu Schäden (Risse etc.) kommen.
 
HotDrive

HotDrive

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hmmmm...ok. Danke für die Aufklärung...dann muss ich zu erst abnehmen, bevor ich es kaufe.
 
Reiner

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Es gibt ja eine Obergrenze von 110 Kg, was passiert eigentlich wenn die Zuladung mehr als 110 kg ist??
Das Gesamtgewicht darf bis 110kg betragen, bedeutet die Zuladung liegt je nach dem ob man sein Cowboy technisch verändert/aufrüstet bei max. 94kg.
 
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FM1983

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hmmmm...ok. Danke für die Aufklärung...dann muss ich zu erst abnehmen, bevor ich es kaufe.
Ich bin Bauingenieur und habe ausgeprägte Statikkenntnisse. Bei Gebäuden, Brücken ... werden ständige Lasten mit dem Faktor 1,35 multipliziert, um dann zu planende Objekt so zu konstruieren, dass diese diesen Lasten standhalten.

So wird es beim Konstruieren von Fahrrädern auch sein. Du kannst guten Gewissens mit einem Körpergewicht von 120 Kg das Cowboy nutzen, ohne dabei Angst haben zu müssen. Ein spontanes Versagen eines Bauteils ist zu 99,9% ausgeschlossen. Rein statistisch wird eine Person mit 120 Kg das Cowboy unter dynamischer Dauerlast schneller kaputt machen, als eine Person mit 94 Kg, jedoch bin ich sicher, dass du bis dahin eh ein neues E-bike kaufst, bevor das eintritt.

Einzig problematisch könnte es werden, wenn du ein Cowboy kaufst, das einen Fehler ab Werk hat. Dann kann sich Cowboy auf dein Gewicht berufen und das ablehnen. Ggf. dann auf einen andere Person bestellen.

Ich hätte bis 120Kg keine Angst, das Cowboy langfristig zu nutzen.
 
bh1312

bh1312

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Ich bin Bauingenieur und habe ausgeprägte Statikkenntnisse. Bei Gebäuden, Brücken ... werden ständige Lasten mit dem Faktor 1,35 multipliziert, um dann zu planende Objekt so zu konstruieren, dass diese diesen Lasten standhalten.

So wird es beim Konstruieren von Fahrrädern auch sein. ...Ein spontanes Versagen eines Bauteils ist zu 99,9% ausgeschlossen.

Einzig problematisch könnte es werden, wenn du ein Cowboy kaufst, das einen Fehler ab Werk hat. Dann kann sich Cowboy auf dein Gewicht berufen und das ablehnen. Ggf. dann auf einen andere Person bestellen.
Das sind Beiträge, die deutlich den Boden der Fanboyschaft verlassen und unseriös sind.
Es ist eine Aufforderung zum Betrug, indem hier geraten wird, schwere Personen sollten das Bike dann auf andere Person bestellen. Abgesehen davon, daß es unlogisch ist, weil bei einem schweren Unfall der Fahrer zumeist feststellbar ist und auf den kommt es an.

Noch schlimmer finde ich den "Ich bin Bauingenieur"-Teil. Ich weiß nicht, ob ein Bauingenieur so etwas schreiben würde. Reserven wird ein Fachmann nicht ohne Not angreifen. Abgesehen davon: Ein Bauwerk ist mit einem Fahrzeug nicht zu vergleichen. Es muss bei den sehr großen Kräften nur gegen Schwingungen gesichert werden - durch Wind, Erdbewegungen, Wasser. Die Nutzlast bzw. Belastung pro qcm ist dagegen im Vergleich mit der eigenen Masse sehr gering. Ein Fahrrad dagegen hat eine vergleichsweise geringe Masse, aber eine hohe Zuladung. Zudem erleidet es im normalen Nutzbetrieb Schläge, hat also vielfache g-Kräfte kurzfristig auf kleiner Fläche auszuhalten. Da wird das 1,35 fache der Dauerlast ganz sicher nicht reichen.

Vor allem ist die Rechnung falsch: Ein Cowboy (16 kg) mit Ständer (500 g), Gepäckträger (900 g), Licht (400 g) und Schutzblechen (900 g) sowie Schloss (1,6 kg) dürfte gute 20 kg haben. Ein Fahrer hat mit Helm, Handschuhen, Schuhen, Herbstjacke gute 4-5 kg Kleidung an. Das heißt, der Fahrer darf nackt maximal 85 kg wiegen - wenn er nie etwas transportiert. Mit einer Tasche/Rucksack, wo nur ipad, Schlauch und Multitool/Minipumpe, Handy und Geld drin sind, darf er maximal 80 kg wiegen. Mit einer richtigen Aktentasche mit Kaffeekanne darf man nur noch 75 kg wiegen. Und das Gewicht eines leichten Fahrradanhängers einbezogen, keine 60 kg. Das Rad ist also superdürftig an der untersten Grenze der untersten Grenze angesiedelt.

Ich habe hier im Forum nachgelesen, was die kritischen Bauteile bei der Gewichtsfreigabe für Räder grundsätzlich sind. Das sind Laufräder und Sattelstütze. Beides ist beim Cowboy kritisch zu sehen. Die Laufräder mit Naben sind no-name aus China. Die Felgen sind Billigware, nicht einmal tubeless geeignet. Billige oder schlecht gebaute Laufräder können völlig unvermutet die Form verändern und schwere Stürze hervorrufen. Das ist im Forum jemandem letztes Jahr bei leichter Überschreitung des Gewichtslimits passiert. Auch das Sattelohr sehe ich kritisch. Dadurch, dass es einen externen Akku aufnehmen muss, steht trotz der unschönen Verdickung nicht diegleiche solide Struktur wie bei üblichen Diamantrahmen zur Aufnahme des Fahrergewichts zur Verfügung.

Von daher ist es schlicht unseriös zu behaupten, so ein Cowboy Bike mit 120 kg Fahrergewicht zu fahren wäre schon ok.
 
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HotDrive

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Super...danke für eure Antworten....ich hoffe nicht, das ich der Grund für Streit/Auseinandersetzungen bin.....also lasst uns alle wieder vertragen :)
 
Reiner

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Mein Beitrag bitte nur als Hinweis sehen, denn unabhängig davon wie man mit dem zGG umgeht sollte man wissen was man macht.. :)
 
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FM1983

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Das sind Beiträge, die deutlich den Boden der Fanboyschaft verlassen und unseriös sind.
Es ist eine Aufforderung zum Betrug, indem hier geraten wird, schwere Personen sollten das Bike dann auf andere Person bestellen. Abgesehen davon, daß es unlogisch ist, weil bei einem schweren Unfall der Fahrer zumeist feststellbar ist und auf den kommt es an.

Noch schlimmer finde ich den "Ich bin Bauingenieur"-Teil. Ich weiß nicht, ob ein Bauingenieur so etwas schreiben würde. Reserven wird ein Fachmann nicht ohne Not angreifen. Abgesehen davon: Ein Bauwerk ist mit einem Fahrzeug nicht zu vergleichen. Es muss bei den sehr großen Kräften nur gegen Schwingungen gesichert werden - durch Wind, Erdbewegungen, Wasser. Die Nutzlast bzw. Belastung pro qcm ist dagegen im Vergleich mit der eigenen Masse sehr gering. Ein Fahrrad dagegen hat eine vergleichsweise geringe Masse, aber eine hohe Zuladung. Zudem erleidet es im normalen Nutzbetrieb Schläge, hat also vielfache g-Kräfte kurzfristig auf kleiner Fläche auszuhalten. Da wird das 1,35 fache der Dauerlast ganz sicher nicht reichen.

Vor allem ist die Rechnung falsch: Ein Cowboy (16 kg) mit Ständer (500 g), Gepäckträger (900 g), Licht (400 g) und Schutzblechen (900 g) sowie Schloss (1,6 kg) dürfte gute 20 kg haben. Ein Fahrer hat mit Helm, Handschuhen, Schuhen, Herbstjacke gute 4-5 kg Kleidung an. Das heißt, der Fahrer darf nackt maximal 85 kg wiegen - wenn er nie etwas transportiert. Mit einer Tasche/Rucksack, wo nur ipad, Schlauch und Multitool/Minipumpe, Handy und Geld drin sind, darf er maximal 80 kg wiegen. Mit einer richtigen Aktentasche mit Kaffeekanne darf man nur noch 75 kg wiegen. Und das Gewicht eines leichten Fahrradanhängers einbezogen, keine 60 kg. Das Rad ist also superdürftig an der untersten Grenze der untersten Grenze angesiedelt.

Ich habe hier im Forum nachgelesen, was die kritischen Bauteile bei der Gewichtsfreigabe für Räder grundsätzlich sind. Das sind Laufräder und Sattelstütze. Beides ist beim Cowboy kritisch zu sehen. Die Laufräder mit Naben sind no-name aus China. Die Felgen sind Billigware, nicht einmal tubeless geeignet. Billige oder schlecht gebaute Laufräder können völlig unvermutet die Form verändern und schwere Stürze hervorrufen. Das ist im Forum jemandem letztes Jahr bei leichter Überschreitung des Gewichtslimits passiert. Auch das Sattelohr sehe ich kritisch. Dadurch, dass es einen externen Akku aufnehmen muss, steht trotz der unschönen Verdickung nicht diegleiche solide Struktur wie bei üblichen Diamantrahmen zur Aufnahme des Fahrergewichts zur Verfügung.

Von daher ist es schlicht unseriös zu behaupten, so ein Cowboy Bike mit 120 kg Fahrergewicht zu fahren wäre schon ok.
Without words, just a hashtag: #Des_klugscheißenden_Leid_ist_des_klugweisenden_Freud :)
 
EMS

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Bzgl. der Sorge hinsichtlich einer möglichen Pleite:
Diese Sorge habe ich nicht, da das Produkt zum einen sehr stimmig ist und der Markt dafür da ist.
In den 3 Tagen der Testphase habe ich sowohl positiver Rückmeldung erhalten, wie auch Zustimmung von anderen, die das Cowboy Bike schon kannten.
Desweiteren halte ich den Vertriebskanal für recht intelligent und auch die Möglichkeit, dass man das cowboy einfach testen kann.
Zudem scheinen lt. cowboy 50 Menschen dort beschäftigt zu sein und es ist somit nicht nur ein 3-Leute Startup.
Auch die Tatsache, dass die Bikes direkt als Firmenrad zu leasen sind, ist m.E. ein Hinweis darauf, dass die Leute es verstehen, wie man das verkauft.
Zudem handelt es sich eigentlich nur bei Rahmen / Akku / Nabe (?) um "besondere Teile", durch den Wegfall des Zwischenhändlers, denke ich auch gewinnbringend gearbeiten werden kann.
Was für einen Unsinn schreibst du denn da? Um die Firma beurteilen zu können reicht es nicht ob das Produkt "stimmig" ist, was du von dem "Vertriebskanal" hältst, ob sie "scheinbar" 50 Menschen beschäftigt" oder ob du denkst, dass sie "gewinnbringend" arbeiten.
Schau dir statt dessen die Bilanz der Bude an. Da steht glasklar drin wie es um die Firma steht. Näheres findest du im Handelsregister in Brüssel. Sei aber nicht überrascht.
Der letzte Cowboy Jahresabschluss (1.08.2019) wurde von der nationalen Bank von Belgien veröffentlich.
Am 24.09.2019 wurden z.Bsp. an die Fa. TriplePoint Capital LLC (USA), eine ordentliche Portion "Warrants" pupliziert. Das ist nicht gerade ein Zeichen solider Geschäftstätigkeit.

Also, anstatt hier ein Wunsch-Bauchgefühl zu beschreiben, empfehle ich die knallharten und geprüften Geschäftsberichte zu studieren.
 
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Genussbiker

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Der letzte Cowboy Jahresabschluss (1.08.2019) wurde von der nationalen Bank von Belgien veröffentlich.
Am 24.09.2019 wurden z.Bsp. an die Fa. TriplePoint Capital LLC (USA), eine ordentliche Portion "Warrants" pupliziert. Das ist nicht gerade ein Zeichen solider Geschäftstätigkeit.
Wie kann etwas was am 24.09.2019 "pupliziert" wird, in einem Jahresabschluss vom 01.08.2019 erscheinen? Was genau ist jetzt ein Zeichen unsolider Geschäftstätigkeit? Und überhaupt, was genau meinst Du mit, "Warrants ... puplizieren", nur mal so, knallhart.. 😁

Ich würde mich echt über ein paar nachvollziehbare FAKTEN freuen. Aber Fehlanzeige. Hier sieht es eher so aus, als ob das eine, Rosarotebrille-Bauchgefühl durch ein anderes, mit gefährlichem Halbwissen und Google Übersetzer gepimptes Negativbauchgefühl übertrumpft werden soll.
 
EMS

EMS

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Der Jahresabschluss hat nichts mit der Ankündigung der Warrants zu tun. Das hast du prima erkannt!
Mit den Warrants frischt Cowboy SA ihre mehr als dünne Finanzdecke auf und verwässert damit den Aktienkurs.
Die Fa. TriplePoint Capital LLC, Bezieher der Warrants, haben eine nicht so ruhmreiche Vergangenheit (um es mal in schönen Worten auszudrücken). s. Link, bei der Fa. Tintri Inc. hängt die TriplePoint mit drin
Zahllose weitere Pleiten zu TriplePoint Invests findest du im WWW.
TriplePoint Capital LLC — Chapter 11 Bankruptcy Cases — PETITION

Wenn du Fakten möchtest, dann lese dir einfach die Unternehmensmeldungen durch. Über das belgische Handelsregister kommst du hier weiter. Das belg. Staatsblatt bietet ebenfalls Zugang zu den Unternehmensveröffentlichungen der Cowboy SA.
Die Vorgeschichte des Geschäftsführers Adrien Roose spricht ja auch nicht gerade für solides Wirtschaften. Die Geldgeber seiner früheren Fa. Take Eat Easy haben ja alle ordentlich Geld verbrannt
Take Eat Easy stellt Deutschland-Geschäft ein

Wie bereits oben geschrieben, man sollte sich hier nicht so sicher sein, dass Cowboy SA sich im Markt dauerhaft etablieren kann.

Ich würde mich echt über ein paar nachvollziehbare FAKTEN freuen. Aber Fehlanzeige.
Wie wäre es, wenn du auch etwas zum Thema beitragen würdest, anstatt nur lauthals einzufordern und anderen haltlose Unterstellungen anzudichten.
 
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Genussbiker

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Vor soviel geballter Wirtschaftskompetenz, gepaart mit herausragender Ellokwenz und nicht zuletzt vor diesem Faktenoverkill ziehe ich demütig den Hut. Ich schwinge mich auf mein unwürdiges, aus billigstem Chinaschrott zusammengebasteltes, dem Untergang geweihtes, illegales Kraftfahrzeug und begebe mich schleunigst zum Buchmacher, um Haus und Hof auf den baldigen betrügerischen Bankrott eines durch und durch verdorbenen belgischen Unternehmens zu verwetten. Vermutlich stammt dieser Herr R. auch noch in grader Linie vom Brudermörder Kain ab.
Und ich gelobe, hier nie wieder Fakten einzufordern, schon garnicht lauthals. Und ich bitte auf Knien um Entschuldigung.
 
EMS

EMS

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Was soll dieser Unsinn?
Ich habe auf den Beitrag von @p10851(#81)
Bzgl. der Sorge hinsichtlich einer möglichen Pleite:
geantwortet und meinen Kenntnisstand zur Cowboy SA hier kund getan.
Wenn dir das nicht passt, brauchst du meine Beiträge ja nur überlesen und dir deinen Teil dabei denken. Deine absolut dümmlichen Reaktionen braucht hier niemand.
….und btw, hast du auch inhaltliches beizutragen oder beschränkst du dich darauf User zu diffamieren und ins Lächerliche zu ziehen?

Ich fürchte nein, sonst hättest du ja Inhalt geliefert. Wer noch nicht mal weiß wie man Eloquenz korrekt schreibt, …..
 
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FM1983

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Was soll dieser Unsinn?
Ich habe auf den Beitrag von @p10851(#81)

geantwortet und meinen Kenntnisstand zur Cowboy SA hier kund getan.
Wenn dir das nicht passt, brauchst du meine Beiträge ja nur überlesen und dir deinen Teil dabei denken. Deine absolut dümmlichen Reaktionen braucht hier niemand.
….und btw, hast du auch inhaltliches beizutragen oder beschränkst du dich darauf User zu diffamieren und ins Lächerliche zu ziehen?

Ich fürchte nein, sonst hättest du ja Inhalt geliefert. Wer noch nicht mal weiß wie man Eloquenz korrekt schreibt, …..
TIP: Verschwende Deine Zeit nicht, Dich mit solch einem "Schwachsinn" herumzuschlagen. Manch Troll im Web weiß alles, kann alles..., kriegt aber irgendwie nichts geschissen. Meist sind es dann die, die innerhalb kürzester Zeit auf einen Post antworten, um dann erstmal ordentlich Dampf abzulassen, manchmal sich sogar richtig reinsteigern. Immerhin haben sie genug Zeit, um zeitnah zu antworten und sich über alles und jeden aufzuregen.

Im Studium meines Semesters gab es auch solche Typen. Im 20. Semester und allwissend, jedoch irgendwie kläglich scheiternd. Sind wahrscheinlich heute im 30. Semester und träumen davon, im 40. Semester irgendwann das Vordiplom zu haben.

Vielleicht sind diese Trolle hier, die vor Allwissenheit nur strotzen, mit vorgenannten Typen zu vergleichen.
 
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Genussbiker

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Was soll dieser Unsinn?
Mach Dir nichts draus, Ironie überfordert viele Experten, Du bist da nicht der Einzige.
Das mit der Eloquenz bezog sich auf Dein unsägliches "puplizieren". Unweigerlich mußte ich an (geistigen) Dünnpfiff denken. Und selbst wenn PUBLIZIEREN gemeint war, ergibt es in keiner mir bekannten Sprache Sinn, einen "warrant zu publizieren". Soviel Unsinn konnte ich nicht unkommentiert lassen.
Und nun bin ich gespannt auf einen weiteren Krawallpost von Dir, Popcorn steht bereit!
 
LY5STH

LY5STH

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Hallo zusammen, ich hatte unter Cowboy and Friends von meinem Cowboy Problem berichtet ( Unterstützen ohne Treten und sogar im Stand bis dann gar kein Unterstützen mehr durch den Motor vorhanden war). Nach langer Wartezeit (ca 3 Wochen habe ich jetzt das Fahrrad und habe es seither ca 15km!!!! gefahren)war heute der Service-Partner von Cowboy hier (dieser ist aber leider nicht in meiner Großstadt ansässig und muss ca 180km anreisen).
Das Fahrrad funktionierte als es meine Frau testete und bei meiner ersten Runde. Jetzt Geht gar nichts mehr.
ich finde das Fahrrad immer noch echt schön, aber bin schon echt mega enttäuscht. Bin mal gespannt was Cowboy jetzt machen will.
Ich bin aktuell kein Cowboy Friend mehr und habe deshalb hier gepostet.
 
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FM1983

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Das ist natürlich unschön.

Rein rechtlich betrachtet hat Cowboy drei Versuche, den Fehler zu beheben, danach kannst du vom Vertrag zurücktreten und den Kauf rückabwickeln.

Ich würde Cowboy nochmal auffordern nachzubessern und dann, falls es immer noch kaputt ist, Cowboy bitten, das Bike auszutauschen.

Denn Rückabwickeln bedeutet Geld gegen Ware zurücktauschen, und das möchtest du ja nicht.

Ich bin Gewerbetreibender und hatte mal ein ähnliches Problem mit massig Hotelfernsehern. Philips hat sich nicht gerührt bzw. hat das vor sich hingeschoben und wollte das aussitzen. Bis ich mit der Geltendmachung eines Mangelfolgeschadens (vierstelliger Betrag) gedroht habe. Dann kam am nächsten Tag ein Spezialist aus Holland und eine Woche später gab es das notwendige Softwareupdate, nachdem die Programmierer in Indien Überstunden geschoben haben.

Manchmal muss man einfach an den richtigen Hebeln schalten, insbesondere wenn es gewinnorientierte Konzerne sind.
 
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