capacity bms für headway zellen aus erfahrung für gut erachtet?

Diskutiere capacity bms für headway zellen aus erfahrung für gut erachtet? im Akkus, Batteriemanagement (BMS) und Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; einen lieben gruß an alle! da ich hier neu bin aber schon seit vielen monaten als gast mitlese und ganz begeistert bin, von den beiträgen, hoffe...
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brain

einen lieben gruß an alle!

da ich hier neu bin aber schon seit vielen monaten als gast mitlese und ganz begeistert bin, von den beiträgen, hoffe ich, dass ich nicht irgendwas überlesen habe. - falls doch bitte ich um entschuldigung! - ich wollts mir nicht leicht machen! ;-)

ich bin schon seit langem auf der suche nach einem "wirklich guten bms" für lifepo4 headways. ich lese leider nicht immer nur gutes über diese capadingsda! ;-) und bin leider auch kein richtiger freak, der sich ordentlich auskennt und den ganzen tag mit messgeräten zu tun hat!

ich bin vielfahrer und will deshalb nicht unnötig viel energie verbraten. weiters würde es mich freuen, wenn ich ein bms finden könnte, das auch, wenn es nicht geladen wird, sich regelmäßig pflegt und ausbalanziert.

weiters würde ich gern über ein missverständnis aufgeklärt:
man lest ja oft, das bms wär dafür da, die einzelzellen zu balanzieren, was aber meiner meinung nicht sein kann, da es ja bei zellen, die früher voll geworden sind (weniger kapazität haben) ladung unterbricht und die anderen weiterlädt. dadurch entsteht mEn keine balance sondern eher eine dysbalance, auch, wenn ich natürlich verstehe, dass dies zum schutz des akkus geschieht. aber es führt doch eindeutig dazu, dass die einzelzellen eben nicht die gleiche kapazität aufweisen, sondern jede, die maximale kap. hat, oder?

damit wär der ausdruck dysbalancer eigentlich zutreffender!? - zumindest bei den bleedern, die ja selbst nicht ständig nachumladen.

bei den caps trifft der name schon den nagel auf den kopf, weil diese ja ständig umschichten und daher die einzelzellen in balance halten. - daher fände ich es zutreffender, die bleeder als dysbalancer und nur die capacitys als balancer zu bezeichnen - oder mach ich da einen denkfehler?

ja, und nun zu meinem relativ dringendem anliegen:
ich kann bei den wenigsten bms, die bei i-tecc, linergy, bms-battery... angebotenen bms herauslesen, ob es sich um bleeder oder caps handelt. gibts dafür einen einfachen trick, das zu erkennen (zb keine oder kleinere kühlkörper, technische daten...)?

da ich sehe, das viele threads oft schon viele jahre alt sind: werden bleeder mittlerweile überhaupt noch angeboten oder werden neu sowieso nur noch caps verkauft?

weiters frag ich mich, ob es von den handelsüblichen günstigeren überhaupt große unterschiede gibt, denn die meisten unterscheiden sich nur im wenige millisekundenbereich wenns um unterbrechungen geht.

weiters hätte ich gern ein bms, bei dem man die ladeendspannung selbst wählen kann, weil ich den akku nicht immer auf 3,65 voll laden möchte und lieber bereits ab ca 3,35 zum balanzieren anfangen würde. ich hab in einem erfahrungsbericht eines sehr kompetent wirkenden bastlers gelesen, dass die headways bei 3,45v ziemlich exakt 90% haben dürften. demnach dürften für mich ca 3,35v-3,45v vollkommen reichen und dafür sollte dann das bms rechtzeitig zum balancen anfangen.

dann würd ich auch gern wissen, warum fast alle bms, die ich gefunden hab, erst bei ca 3,9v abregeln, wenn die normalen (also ohne yttrium) alle max 3,65 - meine headways sogar nur 3,6v vertragen - dann nützt mir ja das bms nix mehr, oder?

kann mir jemand ein möglichst flexibel einstellbares sehr gut arbeitendes bms für 16 zellen empfehlen?

und ich lese auch relativ oft, dass man das ladegerät selbst einstellen kann, hab diese möglichkeit nur bei den sehr teuren ladern gesehen, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sooviele leute solch einen zu hause selbst verwenden. - gibt es einen einfachen trick, ein billiges ladegerät selbst so umzurüsten, dass es statt zb 58,4v nur mit max 55,2v lädt? da ich meine zellen möglichst schonen will, würde ich gern möglichst viele parameter selber ändern können - zb soll das bms auch nicht erst bei 2,3v sondern schon bei ca 2,9v abschalten. - dafür hab ich die zellen mit 15ah extra schon mit reserven größer dimensioniert.

ich hoffe, ich hab nicht gleich zuviel verlangt! :-(

bitte um möglichst exakte antworten! bin aber für alle hinweise dankbar :)
alles liebe brian
 
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labella-baron

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ja, und nun zu meinem relativ dringendem anliegen:
ich kann bei den wenigsten bms, die bei i-tecc, linergy, bms-battery... angebotenen bms herauslesen, ob es sich um bleeder oder caps handelt. gibts dafür einen einfachen trick, das zu erkennen (zb keine oder kleinere kühlkörper, technische daten...)?
Bei den Bleedings sieht man (wenn nicht im Innern des Akkus versteckt) auch auf Abbildungen viele winzige SMD-Widerstände. Capacity-BMS haben viele runde Elkos in diskreter Aufbau-Technik.

Habe jetzt ein paar Jahre einen 16s-10Ah-Headway-Akku mit Capacity-BMS betrieben.
Zwar wird auch während des Entladens balanciert und bekommt so tatsächlich die Energie jeder Zelle heraus, wenn nicht zu schnell entladen wird, aber dafür entsteht dann am Lade-Ende ein Problem:
Die Zelle mit der niedrigsten Kapazität ist als erstes übervoll und das BMS unterbricht das Laden bis es diese weit genug durch umladen heruntergezogen hat.
Irgendwie dauert das dann trotzdem sehr lang obwohl die Spannungsdifferenz von z.B. 3,9-3,3 ca. 0,6V beträgt.
Viele Ladegräte mögen das ständige Ein- und Ausschalten nicht und gehen offenbar von einem Fehler aus.

Im Extremfall mit einer komplett vollen und einer komplett leeren Zelle mit 3,2V würde letztere also lediglich mit dem Balancerstrom geladen, was bei 10Ah ewig dauern kann.
Deshalb bin ich heute nicht mehr so sicher, ob das Bleeding-Prinzip nicht doch sinnvoll ist - aber auch da würde die noch nicht vollen Zellen letzlich lediglich mit dem Balancer-Strom geladen.
Vielleicht ist eine Kombination mit sogenannte Lastmodule am günstigsten, wo man ein oder zwei Zellen, welche üblicherweise als erstes voll werden mit versieht und dann so bemessen sein sollte den gesamten Ladestrom um die volle Zelle herumzuleiten. Das war mein letzter Stand - mittlerweile ist der Akku aus anderen Gründen außer Betrieb.

Capacity-BMS scheinen mittlerweile vom Markt verschwunden zu sein - zumindest bei Pedelec-Akkus.
 
B

brain

Zum optischen erkennen von kapazitiven bms: sorry, im nachhinein klingt das so logisch, dass ich da eigentlich selbst drauf kommen hätte können sollen! :-\

Zu dem beschriebenen Problem mit dem ungleichen ladeende: könntest du das nicht einfach beheben indem Du einfach das bms (wenn programmierbar) so umstellst, dass es nur während des ladevorganges balanciert? - ich glaube, die sind ja e alle voll programmierbAr, oder?

"...aber auch Da würden die noch nicht vollen Zellen letztlich lediglich nur mit dem balancerstrom geladen.
Ist das wirklich so? - ich dachte, die bleeder verheizen den shunt-Strom bereits voller Zellen und laden die noch nicht vollen weiterhin mit Max Strom weiter auf, bremsen also mit dem balancerstrom nur die schnellsten Zellen aus damit sie nicht zu stark überladen werden!?

...scheinbar vom Markt verschwunden? - ich glaube linergy hat gerade wieder eines im Angebot. Kostet aber fast €350,- und die Software dafür aber nur - ich glaube 20,-. Kann bis morgen leider nur per Handy schreiben und das Is extrem langsam- werd ich dich aber wissen lassen!
Danke und ganz liebe grüße aus Wien
Brian
 
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labella-baron

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- ich glaube, die sind ja e alle voll programmierbAr, oder?
Ich weiß nur vom Smart-BMS das einstellbar sei - das geht aber nur bis 13s.
"...aber auch Da würden die noch nicht vollen Zellen letztlich lediglich nur mit dem balancerstrom geladen.
Ist das wirklich so? - ich dachte, die bleeder verheizen den shunt-Strom bereits voller Zellen und laden die noch nicht vollen weiterhin mit Max Strom weiter auf
Male es dir mal auf!
...scheinbar vom Markt verschwunden? - ich glaube linergy hat gerade wieder eines im Angebot.
Finde ich jetzt nicht.
Kenne nur noch diese Quelle für Capacity-BMS, wo ich jedoch noch nicht bestellt habe.
 
Thema:

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