Cannondale-Ebiker aus München

Diskutiere Cannondale-Ebiker aus München im Vorstellung von Mitgliedern und ihren Pedelecs Forum im Bereich Community; Hallo aus München! Ich hoffe, mein Beitrag ist hier an der richtigen Stelle, denn ich habe neben meiner Vorstellung als neues Forenmitglied auch...
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Gullyhupfer

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Hallo aus München!

Ich hoffe, mein Beitrag ist hier an der richtigen Stelle, denn ich habe neben meiner Vorstellung als neues Forenmitglied auch noch ein Paar Fragen. Falls das hier nicht passt, würde ich mich auf sachdienliche Hinweise von Euch freuen!

Ich bin seit Jahren begeisterter Radler (RR & MTB) und habe mir im letzten Jahr ein Cannondale Synapse Neo 2 E-Rennrad BJ 2020 mit Bosch Active Line Plus Antrieb gekauft, da meine Kondition in fortgeschrittenem Alter (>70J) doch ein wenig nachlässt.

Das Gerät ist als Pendler-Bike, als Gravel-Maschine und in der Stadt erste Sahne, aber nach einem Jahr Gebrauch mit ca. 1000km Fahrleistung und nachdem sich meine Frau nun auch ein Ebike (Coboc Callio CMF) gekauft hat, bin ich doch ein wenig verunsichert:

Mein Bike hat einen Mittelmotor, bei dem ich im Fahrbetrieb konstruktionsbedingt ständig gegen die innere Reibung eines Getriebes anarbeiten muss. Das ist dank der guten Motorleistung bei Geschwindigkeiten unter 25kmh in der Stadt oder bei gemütlicher Fahrt kein großes Problem - aber sehr lästig, wenn ich mich rennradtypisch bei Geschwindigkeiten jenseits der amtlichen 25kmh-Beschränkung bewegen möchte. Dann nämlich schaltet sich der Motor ab und ich muss neben dem Wind auch noch gegen die Getriebereibung ankämpfen, so dass auch bei passabler Fitness jenseits von Kurzzeit-Sprints kaum Geschwindigkeiten oberhalb von 35kmh möglich sind. Zudem scheint der Bosch Active Line Plus Antrieb seinen Motor nur über die Trittfrequenz und nicht über das Drehmoment an den Pedalen zu steuern. Die Folge: Ich bin ständig mit geradezu lächerlich hohen Trittfrequenzen (80-90 U/min & mehr) unterwegs. Gehe ich richtig in der Annahme, dass dieser Antrieb keinen Drehmomentsensor nutzt?

Das erste Mal ist mir diese Tatsache aufgefallen, als ich eine Runde mit dem Coboc Kallio CMF meiner Frau gefahren bin. Das ist zwar kein Rennrad, sondern eher ein sehr clever konstruiertes Tourenrad: Es hat einen Motor in der Hinterradnabe und ein intelligentes Motor-Steuerungskonzept, das die Motorleistung vor Allem über das Drehmoment am Tretlager (also je nachdem, wie fest man in die Padale tritt) steuert. Zudem muss man oberhalb der 25kmh-Grenze nicht gegen die innere Reibung eines Antriebsgetriebes ankämpfen. Die Folge: Wenn meine Frau will, kann sie mir auf ihrem Ebike locker davon fahren!

Nun meine Frage an Euch: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit E-Rennrädern, die einen Hecknaben-Motor nutzen? Insbesondere interessiert mich, wie sich solche Ebikes in hügeligem Gelände oder an längeren Steigungen schlagen. Lassen sich solche Räder auch mit niedrigeren Trittfrequenzen flott bewegen? Klar - oberhalb der magischen 25kmh kann man sich nur auf die eigene Muskelkraft verlassen, aber da würde ich mir wünschen, dass der Motor einem (abgesehen von meiner begrenzten Kondition) wenigstens keine zusätzlichen Grenzen setzt.
 
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lui

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Wat dem en sin Uhl.. zwar etwas verwundert, denn wenn du vom Rennrad kommst sind rpm zwischen 90 und 110 völlig normal - aber seis drum, du wirst wahrscheinlich mit einem Bafang Mittelmotor bbs01 glücklich, der schätzt es wenn er mit 70rpm betrieben wird-meiner ist deshalb schon so gut wie verkauft...und lässt programmiert auch höhere Endgeschwindigkeiten zu
 
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Gullyhupfer

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Danke @lui für Deine Antwort, auch wenn Du meine Frage wohl nicht verstanden hast.

Mir geht es um einen Vergleich der Antriebskonzepte Mittel- zu Heckmotor. Ich habe also nicht vor, einfach auf ein anderes Mittelmotor-Konzept umzusteigen.

Außerdem höre ich da ein wenig Häme durch ("RR mit Motor - das geht ja gaarnicht"). Ich habe gute Gründe für den Umstieg auf ein Ebike: Nach einer schweren Operation an der Wirbelsäule und anschließender Reha (ich musste neu gehen lernen) habe ich nicht mehr die gewohnte absolute Kraft und Schnellkraft für Sprints mit hohen Trittfrequenzen. Ich hoffe, das liefert jetzt einen besseren Hintergrund für meine Frage.
 
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lui

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Danke @lui für Deine Antwort, auch wenn Du meine Frage wohl nicht verstanden hast.

Mir geht es um einen Vergleich der Antriebskonzepte Mittel- zu Heckmotor. Ich habe also nicht vor, einfach auf ein anderes Mittelmotor-Konzept umzusteigen.

Außerdem höre ich da ein wenig Häme durch ("RR mit Motor - das geht ja gaarnicht"). Ich
Die "Häme" wär ein Schuss ins Knie, weil ich selber neben Rennradeln und Liegern auch meine Krücke verwende - Merida Rennradel mit Bafang 250. Ich glaub Du bist der Meinung, dass Du beim Mittelmotor die Getriebeverluste treten musst, wenn er aus ist - meines Wissens nach gibts da einen Freilauf, ebenso wie beim Nabenmotor mit Getriebe, bei den DDs gibts hingegen schon mal heftig Schleppmoment.
 
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Gullyhupfer

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Also, wenn ich mein Ebike mit ausgeschaltetem Motor fahre, dann fühlt sich das an, als ob ich mit leicht angezogener Bremse führe. Ich höre außerdem ein schwaches, sirrendes Geräusch, das so klingt, als ob der Motor über ein Getriebe starr gekoppelt mitliefe. Ausgekoppelt wird da garnichts. Weiterhin stelle ich fest, dass ich mir jenseits der 25kmh-Grenze mit dem Ebike viel schwerer tue, eine höhere Fahrgeschwindigkeit (z.B. 35kmh) aufrecht zu halten. Ich habe das parallel mit meinem alten unmotorisierten RR (Cannondale CAAD 5) getestet. Deswegen meine Frage.
 
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Pustefix

Pustefix

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400 Nm ab 1/min.
bei den DDs gibts hingegen schon mal heftig Schleppmoment.
beim DD-motor ohne akku/strom wird eine gegeninduktion durch die rotation aufgebaut, die man mit muskelkraft überwinden muss, ihn also schwergängig macht. deshalb ist bei eingeschalteter steuerung aber null unterstützung trotzdem etwas spannung auf den wicklungen, um die gegeninduktion zu kompensieren. nur so kommt man ungebremst mit dem DD als bio-bike voran.
 
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lui

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Also, wenn ich mein Ebike mit ausgeschaltetem Motor fahre, dann fühlt sich das an, als ob ich mit leicht angezogener Bremse führe. Ich höre außerdem ein schwaches, sirrendes Geräusch, das so klingt, als ob der Motor über ein Getriebe starr gekoppelt mitliefe. Ausgekoppelt wird da garnichts. Weiterhin stelle ich fest, dass ich mir jenseits der 25kmh-Grenze mit dem Ebike viel schwerer tue, eine höhere Fahrgeschwindigkeit (z.B. 35kmh) aufrecht zu halten. Ich habe das parallel mit meinem alten unmotorisierten RR (Cannondale CAAD 5) getestet. Deswegen meine Frage.
Cannondale 5er so 9-11 kg je nach Komponenten, mein bissel späteres mit Dura 7,6. Rennradposition, mit auf Leichtlauf optimierter Garnitur und Reifen zum Unterschied vom Pedelec.
Rollwiderstand, Gewicht und Position (Luftwiderstand) machen den Unterschied, oder der Freilauf an deinemPedelec ist defekt - was ich aber nicht annehme.
Das Meridarennradel (10,5 kg) an dem der Bafang bbs 01 250W angeschnallt ist - vulgo meine Krücke - fährt sich über 25 km/h oder mit abgeschaltetem Motor genau so wie sich ein brauchbares Rennradel mit 6kg Gepäck fährt, da bremst nix außer mangelnden Körndln..
 
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