Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb

Diskutiere Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; so... heute hab ich es gekriegt... meine Fresse - ich bin begeistert (vorerst nur optisch, fahren werde ich es erst wenn die Strassen Salzfrei...
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so...
heute hab ich es gekriegt...
meine Fresse - ich bin begeistert (vorerst nur optisch, fahren werde ich es erst wenn die Strassen Salzfrei sind, soll ein "Schönwetterradl" werden - hab eh genug Radl die im Winter leiden müssen)

zum Glück hab ich wohl auf GrosserSchnurz gehört, und bin von der Idee mit den 43cm Rahmen weg
ist jetzt ein - ich denke M - mit 48cm von Tretlager zu Sattelklemme-Oberkante 47,5cm
für mich passt das wohl
obwohl mir beim Probesitzen in der Wohnung der Vorbau hoch vorkommt
auch scheinen die alten Cannondale-Rahmen recht kurz zu sein
heutige moderne (Race)Fullies sind da wohl länger

also wie gut ich die Sitzposition für mich hinkriege wird sich zeigen
(bin sonst ja Bikes gewohnt mit kaum/null Federweg vorne und Lenker immer ganz tief drinnen

zurück zur Ausstattung:
hab es gebraucht erworben
Verkäufer hat 2 Räder verkauft, das seiner (Ex)-Frau und seines
das seinige wäre mit einer Lefty gewesen
bei mir ists "nur" eine Headshock
(aber gut so.. abgesehen vom Preis:
Lefty ist teuer in der Wartung, und auf den Bildern war zu sehen dass der für mich unnötig viele Federweg die ganze Fuhre noch mehr zu einem Chopper macht)

aber - nochmals zur Fatty - meine Fresse: da rührt sich gar nix, kein Wackeln in irgendeine Richtung
keines meiner anderen Bikes (zugegeben alle billiger und teilweise noch älter) hat so ne Steife Gabel/Steuerkopf
selbst meine Räder mit Starrgabel können da ned mit

auch vom Gewicht bin ich angenehm überrascht
gut - ich hab sonst nur Stahlrahmenbikes -
aber das hier, obwohl ein Fully - ist schön leicht

Die (Ex)-Frau des Verkäufers war wenige Fahrradbegeistert, weshalb das Rad quasi Neuzustand hat und nur wenige km gelaufen ist
die Schwable Nobby Nic EVO sind entweder neu oder aber keine 100km gefahren worden
die Kette ist laut Messlehre neu
Schaltung: 27 Gang
Kurbel: coda (da hört man ja leider gar nix gutes von)
Schaltung: Drehgriff, taugt mir aber eh

Bremsen:
vorne: 180mm Hydraulik JULIE
hinten: 160mm Hydraulik JULIE

die vordere greift aber weniger gut wie die hintere, hier ist wohl was zu machen (?)
sind meine ersten Scheibenbremsen, da muss ich noch schaun

das Rad war trotz der geringen Nutzung 2 mal beim Service, Cycle Werx in Köln
die haben auch den professionellen Versand mit Verpackung zu mir übernommen
da dieser 130 Euro gekostet hätte (!) hat der Verkäufer von sich aus noch 50% der Versandkosten übernommen, herzlichen Dank

achja, grosserschnurz: keine Dellen, Kratzer, nicht mal Steinschlag auf der Unterseite und keine Aufkleber

das bike ist Matt-schwarz, "Cannondale" und "Super V500" - Logo wurden aufgemalt, keine Aufkleber
die Hinterradschwinge ist so ein Mittelding aus cfk-Banane und der anderen die ich schon an Super-Vs gesehen habe
also so ein gebogener Hinterbau

achja: sind bzw. waren die Hydraulik-diskbrakes eigentlich Standard beim Super V 500 (?)

was fällt mir noch ein:
2 kleine Wehrmutstropfen:
1.) die Gabel vorne hat leider keinen Lockout
der Dämpfer für hinten auch nicht (Fox Vanilla)

mal schaun wie sehr mir das "Affengeschaukel" damit auf die Nerven gehen wird
als E-bike ist ja dann wiegetritt zum Glück eh nicht so angesagt

2.) für die Hydraulikbremse hinten ist ja ne durchgehende Leitung nötig..
für die Führung der Selben wurden so "Einschraubdinger" verwendet in den Originalhalterungen
diese sind hellgrau, passt farblich ned zum Bike

naja..
hätte mir so einen guten Zustand nicht träumen lassen, wirkt auf mich wie neu
sogar LED Aufsteckbeleuchtung mit vollen Batterien war dabei

Kosten ?
sagen wirs mal so:
ca. 500 - 800km als Fahrradbote, abhängig von der Auftragslage ;)

Bilder reich ich morgen noch nach...
die eine oder andere Frage wird sich dann beim umbau wohl noch ergeben,
Motorhalterung werd ich Grosserschnurz mal ganz lieb fragen ob er ein paar Details rausrückt ;)

jedenfalls: die Freundin hat schon gemeint, dass sie übers WE zur Mutter heimfahren wird, weil ich sie eh nicht beachte und nur aufs Radl starre
 
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Nader

Nader

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AW: Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb

wo sind die Bilder?
 
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Kraeuterbutter

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AW: Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb

wo sind die Bilder?
morgen... heut wird das leider nix mehr
"muss" auf eine Party

aber generell siehts ein wenig aus wie dieses EX-bike von GrosserSchnurz hier: nur halt ohne Rohloff usw. ;)

http://www.pedelec-forum.de/forum/showthread.php?t=2099&highlight=Cannondale

meines hat die gleiche Lackierung mit dem weißen Cannondale-Schriftzug
nur nicht glänzend schwarz sondern matt
Bremse ist die billigere Julie bei mir drauf
Hinterradschwinge hats die selbe die das von Grosser-Schnurz
Hinterraddämpfer allerdings den billigeren Fox Vanilla

aber halt so ähnlich schauts aus

was mir gut gefällt und mir so vorher bei mienen Bikes noch nicht aufgefallen ist:
die Kettenblätter der Tretkurbel stehen bei meinen anderen Bikes so vom Rad "ab"
beim Super-V, durch das megadicke Unterrohr und den Seitlichen Streben hingegen schauts von vorne so aus, also ob die Kettenblätter im Rahmen eingelassen wären

also schlicht: viel cooler ;)
 
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grosserschnurz

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AW: Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb

Hallo Kraeuterbutter,

ich hätte dir die Bananenschwinge nicht empfohlen, sie sieht zwar g... aus, ist leider nicht sehr verwindungssteif, bruchanfällig und dabei schwerer als die CAD-Schwingen.
Na ja, an dem von dir hier zitierten Super V von mir waren die verbauten Teile wohl doch etwas höherwertiger.
Die Fatty Ultra mit Magurapatrone und der Maguradämpfer, jeweils gebraucht und mit Service, dürften heute mehr als dein Komplettbike kosten.

Aber ich finde es toll, wie du dich bekennst und wie aus dem Saulus ein überzeugter Paulus geworden ist.

grosserschnurz
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb

ja, ist mir klar das das von dir gezeigt wohl hochwertiger war...
du wolltest damals aber auch das 4fache von dem was ich bezahlt habe ;)

Rohloff, Magura Patrone und dies und das... das kostet halt alles...

der Vorteil bei mir: ich bin noch nicht so durch gute Bikes verwöhnt ;)
vondaher sind die Komponenten besser wie alles was ich so an Bikes bisher hatte

inwiefern ich zum Paulus werde, werden dann die ersten Fahrtests zeigen und wie ich mich mit dem Fully-Feature anfreunden kann

wegen der Heckschwinge: ich hab mir nix ausgesucht, sondern gekauft wie es war
wird schon ned gleich brechen.. hab ja ned vor da irgendweche 1m Drops damit zu machen

naja.. wenns WE schön und trocken ist - vielleicht mach ich doch eine Ausfahrt

eines nehme ich jetzt mal an: es wird laut sein das Bike
a) die Reifen
b) der Alu-Rahmen, grossvolumig = Resonanzkörper
c) der Freilauf.. der ist ganz schön laut (bei meinem jetzigen Freilauf am alten Radl hör ich den gar ned beim Rollen)
d) die Schaltung... lautloses Schalten is damit ned, dafür rasten die Gänge aber perfektest ein was erste Tests in der Wohnung gezeigt haben

ja, das Bike ist nicht vergleichbar mit deinem Rohloff-Bike
aber ich denke für 550 Euro hätte ich beim Intersport nix besseres bekommen
immerhin ist das Rad quasi Neuzustand
(soviel wie die Frau damit gefahren ist - da fahr ich in einer Woche mehr -> wilde Drops, Jumps, Wiegetrittorgien, Regen, Schnee, Match, ... hat das Rad bei der auch ned gesehen)
 
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grosserschnurz

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AW: Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb

Hallo Kraeuterbutter,

das Bike ist i. O. und eine gute Basis für deinen Umbau und die "Banenschwinge" hinten hält dem Normalbetrieb stand.

Da du ja keine Wahl in dieser Richtung hattest und hinten keinen Antrieb verbauen oder Anhänger ziehen wirst, dürfte du keine Probleme zu erwarten haben.

Vielleicht noch ein Tipp: Wenn du die Originalrechnung vom Erstbesitzer bekommen könntest, dann wäre in Falle eines Falles bei der Schwinge ein Kulanzregelung mit Cannondale möglich. Die habe defekte seinerzeit recht grosszügig umgetauscht.

Ausserdem wurde an dem Bike u. U. ein sehr schlechtes Innenlager verbaut.

Dieses solltest du mal ausbauen und neu befettet wieder einbauen.

Und jetzt viel Spass beim Antesten und anschliessend beim Umbauen.

grosserschnurz
 
Kraeuterbutter

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AW: Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb

so...
hab jetzt mal ne Runde gedreht,
und dann noch ein paar Bilder gemacht (im dunklen Gang)

leider nicht so schön geworden wie es Nader immer vorzeigt...
vielleicht mal bei besserem Licht






Bilder leicht verzerrt, da ich mit Aufsatzlinse fotografieren musste, damit Bike aufs Bild gepasst hat







besagte Bananenschwinge und der Fox-Vanilla-Dämpfer







vorne die JULIE 180mm Magura Hydraulik-Disk
 

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AW: Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb


der Damen-Gel-Sattel
hier werd ich einen Sattel von mir montieren, und eine neue, längere Sattelstange besorgen
die Stange ist hier auf den Bildern hab ich weiter herausgezogen als es eigentlich möglich/gesund/erlaubt ist
also die Sattelstange ist um ca. 5cm zu kurz
Sattel ansonsten eigentlich auch ganz ok, nicht ganz so "weibisch" geschnitten (also kann auch ich fahren) wie manch andere Damensattel


Canti-sockel wären auch vorhanden




die SRAM-Gripshifter... ziemlich lang
vorteilhaft beim schalten (kann man ordentlich zupacken)
nachteilig wenn man am Lenker "reißt", ungewolltes Schalten möglich





 

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so...
jetzt was mich noch etwas stört
(gut, bei meinen andere Bikes würde mich das nie und nimma stören ;) ):












diese weißen "Notlösungs-Bodwedenzug/Hydraulik-Leitungshalter"

zum einen weil sie weiß sind, zum anderen weil der Cannondale-Schriftzug verdeckt wird..
vielleicht tu ich mir noch die Mühe an, und versuche die beiden Züge zu vertauschen, sodass die Hydraulikleitung oben liegt und den Schriftzug ned verdeckt
ok.. ist wohl ein blödsinn (kommen ja sowieso noch Kabel dazu (Elektroverkabelung)

die wird eh problematisch wegen der Gripshifter.. werde mich von denen wahrscheinlich trennen müssen

(ein Loch in den Lenker zu bohren um Verkabelung nach aussen in die Hörnchen zu verlegen (die noch kommen) -> das trau auch ich mir ned ;) )
 

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letztes Bild, versprochen:



hier der Vergleich zu einem anderen Rad, was ich viel weiter oben mit der "versteckt/verdeckten im Rahmen integriert wirkenden Tretkurbel gemeint habe"

so schauts aus wenn man von oben nach unten schaut...
beim Cannondale sieht man vom Antriebsstrang wenig
beim Stahlrahmenbike wirkt die Kurbel im Vergleich dazu fast wie ien Fremdkörper seitlich ans Rad angebaut

gefällt mir gut beim Cannondale

besagtes Stahlrahmenbike ist übrigens ein geschenkt bekommenes altes Mountainbike (jetzt die Stadtschlampe meiner Freundin),
zwar alt (21 Gang, noch Canti-Bremsen) aber praktisch neuwertig weil keine 100km gefahren

 

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AW: Cannond. Super-V - meine Basis für Kettenantrieb

so.. noch ein erster Fahrbericht...

2 Anmerkungen vorneweg:


  • mir hat noch bei jedem Rad (immer gebraucht gekauft, ohne vorher Probefahren zu können) das eine oder andere gestört, weil es ANDERS wie beim vorherigen war -> nach ein paar Ausfahrten hat sich dann aber meist geändert und ich mich ans neue Rad gewöhnt
    deshalb der erste Fahreindruck wohl mit Vorsicht zu geniesen
  • Sattelstange ist zu kurz, weshalb keine optimale Sitzposition
Fahreindruck:
ich bin einfach mal so 5-6km quer durch die Stadt gefahren (paar Randsteine gesucht, flache Stiegen zum Runterfahren, Kopfsteinpflaster)

ohne nachgemessen zu haben: die Schwalbe Nobby NIC sind ziemlich hart aufgpumpt (ca. 4bar denk ich mal)

trotz der Vollfederung hab ich einige Kopfsteinpflasterungen gefunden, wo ich den deutlichen Eindruck hatte, dass das alte KTM Stahlrahmen-Y-Bike meiner Schwester mit BigApple (ca. 2bar - Bild des Rads (allerdings ohne bigapple montiert) ) sanfter drüber rollt
die Aussage auf der Big-Apple-Seite, das auf kleine Schläge die Federung eines Rades gar ned richtig anspricht, ist also richtig
Fahrkomfort mit BigApple + Hardtail auf gewissen Kopfsteinpflasterungen höher als hier mit dem Fully und harten Reifen

dann das Wippen...
die Aussage vonwegen "Affenschaukel" ist ned ganz verkehrt
ist mein erstes Fully, und eines kann ich schon sagen:
mit meinem billigen Stahlrahmen-Boten-Radl bin ich auf jedenfall schneller unterwegs
ich hatte noch gar keine Steigung dabei, aber schon in der Ebene bzw. an 3-4% Steigung und Wiegetritt ist zu merken, wie die Tretenergie verpufft in der Federung
man hat den Eindruck man hätte viel zu wenig Luft in den Reifen obwohl die eh knall hart aufgepumpt sind
wenn ich bei meinem Botenradl (mit kaputter Frontgabel) in die Eisen steige wird das gefühlt 100% in Vortrieb umgesetzt
hier beim Fully ist das nicht der Fall
auch schön bei Ampelstart zu merken

Wiegetrittfahren ist damit nicht, bzw. ich muss es wohl neu, sauberer lernen (runderer Tritt, geht wahrscheinlich im Wiegetritt nur gscheit mit Klickies)

muss aber dazusagen: ich hab z.b. bei meinem Hardtail mit Kojaks auch den Eindruck, dass bei 4bar Tretenergie im wiegetritt in der Reifendämpfung verpufft, bei 6bar dann weniger... bin da also schon sensibel, und beim Fully fällts mir jetzt halt sehr sehr stark auf

wie gesagt: erster Eindruck nach wenigen KM, denke das Fully-Fahren will auch gelernt sein
brav im Sitzen mit hoher Trittfrequenz kommen diese Fully-Nachteile (nenne sie jetzt mal so) nicht so zum Vorschein

Runterfahren von Randsteinen:
hier klarer Vorteil, wenn man im Sattel sitzen bleibt
wenn ich allerdings aufstehe, was ich generell dabei mache, ist der vorteil viel geringer gegenüber meinem Hardtail als man annehmen würde

Resüme:
kanns noch keines geben, da ich

  1. das Rad noch nicht gewohnt bin
  2. das Fullyfahren erst "lernen" muss
Technik:
Schaltung über alle Zweifel erhaben.. das schaltet hinten wirklich super problemlos, toll

Bremsen - Wirkungs vorne besser, als der Test in der Wohnung mich meinen lies
hinten ist Reifen jederzeit mit einem Finger blockierbar
allerdings wieder ungewohnt: das das Rad beim Bremsen vorne in die Knie geht (meine Federgabel am alten Rad hat den Namen als solche nicht verdient, da passiert das ned weil sie eh immer ganz eingesackt is)

Geräuschentwicklung:
Freilauf wie vermutet deutlich hörbar, aber ist ok (hörte sich in der Wohnung grausamer an als dann tatsächlich drausen)

Rahmen
leiser als ich vermutet habe, klar: Stahlrahmen ists keiner aber kein störendes Brumen oder dergleichen

FRAGEN AN GROSSER SCHNURZ:

  • wie darf ich den Dämpfer hinten einstellen ?
    mit der Rändelmutter: muss die Federung immer leicht "gepresst" sein, oder darf ich die Rändelmutter auch so weit rausdrehen, dass die Feder - wenn ich das Rad hochhebe - nicht mehr vorne und hinten anliegt ?

    ansonsten baut das Rad doch recht hoch: trotz zu niedrigen Sattels erreiche ich kaum mit den Zehenspitzen den Boden
    (wenn ich die Rändelmutter fest (was mit Finger so geht) an die Feder drehe)

  • Rad auf den Kopf stellen
    hab gehört, dass darf man nicht mit hydraulikbremsen machen
    muss ich die abschrauben wenn ichs doch machen will ?
    (Motormontage später dann usw. usf.)
    auch soll man die Bremsen nicht betätigen wenn mans Radl senkrecht wo aufgehängt hat
    (ich mach das aber immer wenn ich mit Rad z.b. Liftfahre)
so.. das waren meine ersten Eindrücke...
viel kann man nach 5-6km ned sagen, muss auch mal andere Reifen am Bike versuchen, eh klar

aber ich denke, die Vorzüge spielt so ein Fully wirklich nur im Gelände aus, in der Stadt (trotz Randsteine und Kopfsteinpflaster) wird ein Hardtail mit (kaputter, steifer) Federgabel bzw. starrgabel mein Vorzug bleiben
(das viel Vortrieb bei den ständigen Ampelstarts im Wiegetritt in der Federung verloren geht nervt schon)
 
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hier noch mein besagtes Botenradl, mit dem ich (Ampelstarts, Berg, Sprints, Wiegetritt) auf jedenfall schneller bin als mit dem ähnlich schweren Super V


(das war noch vor meinem Unfall, mittlerweile HS11, LX-Kurbel, LX Schaltwerk und Lenkervorbau ganz eingeschoben, tiefer)


und das liegt jetzt nicht an den Reifen,
ist auch mit billigen, fast 1kg schweren Mountainbike-KENDAS so

Federgabel sackt jetzt im Winter fast vollständig zusammen, max. 1cm Federweg
(verhält sich somit fahrerrisch wie Starrgabel, dämpft aber doch ein klein wenig)
 
Nader

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ja es sieht echt nach einem Schnäppchen aus.;) wo bekommt man für 550 Euro so was?

Ich sagte doch, ein Pedelec mit einem guten Bike ist unter 1000 Euro realisierbar, dafür muss man aber immer nach solche Schnäppchen suchen und viel Geduld haben.

Alles im Allem sieht dein SuperV Klasse aus, und ich kann mir schon vorstellen wie es mit einem schwarz matt lackierten Tongxin unter dem Rohr aussehen wird. :)

warum die Tretkurbel beim SuperV mehr im Rahmen integriert ist? ganz einfach: 1- weil sie im Retrobike extrem außen liegt (wegen zu breite Innenlage):D und 2- weil SuperV eine zu breite Bananenschwinge hat, welche den Optik von Oben beeinflusst, das Kurbelgarnitor ist nicht zu weit im Rahmen sonder die Schwinge liegt praktisch darauf.


...
wie gesagt: erster Eindruck nach wenigen KM, denke das Fully-Fahren will auch gelernt sein
nein, das Fully-Fahren will nicht gelernt sein! Das Fully-Fahren ist immer so wie du es beschrieben hast, du muss einfach damit leben :D
 
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naja, ich sags mal so:
werde demnächst mit nem Kumpel hier nen Berg rauffahren und dann wieder runter...

nach der Erfahrung heut, werd ich wohl mein Botenradl nehmen, weil Bergauf fürchte ich verpuffen sonst die 30% mehr power meiner Beine die ich habe (zum Angeben ;) ) in der Federung

er fährt Hardtail

wie gesagt: mit Elektroantrieb wirds sicher besser, da man da erfahrungsgemäss nimma soviel (bzw. gar nicht mehr) Wiegetritt fährt

wegen Fully-fahren-lernen:
doch ich denke schon, dass man das muss...
z.b. hochreissen an Gesteigkanten (ich meine jetzt hohe, nicht diese 12cm dinger) geht hier anders vonstatten,

und beim Wiegetrittfahren hab ich auch gemerkt, dass wenn ich den Körper auf einer Höhe halte und quasi nur im stehen fahre um am Lenker Zug aufzubauen, wesentlich weniger "gewippt" wird
ist allerdings so anstrengender, und man hat gegenüber sitzenden Fahren halt vielleicht nur 20-30% mehr power,
statt der 50-60% des normalen "brutalen" Wiegetritt-gehupfes am Bike

um erstere Variante von Wiegetritt zu fahren wäre dann eben Klickies sicher anzuraten

Bremsen will auch neu gelernt werden..
mit meiner quasi-Starrgabel beim Botenradl mach ich mittlerweile Nosewheelis...
das hab ich mir beim Super-V heute noch ned getraut, dieses Einsacken beim Bremsen irritiert schon sehr

mich wundert echt arg, dass bei der Fatty in den Foren immer über den so geringen Federweg geklagt wird...
ich find den - eben im Vergleich zu meinen anderen Bikes - arg viel ;)

also die richtigen Stärken wirds erst im Gelände auspielen denk ich mal
dann mit Kettenantriebsmotor der durch Fully-Bike weniger Erschütterungen mitkriegt, somit keine Gnade im Gelände ;)

bei meinem Front-Bafang-Bike mit Starrgabel bin ich doch etwas vorsichtiger was das angeht

achja: im Gelände ist ein Fully wohl doch schneller wie ein hardtail, zumindest schon mehrere Testberichte gelesen... also jeh ruppiger das Terrain umso mehr nachteile hat man mit dem hardtail

als Schaltung/Getriebe für den Motor könnte man dann z.b. ne 3-Gang-Nabe verwenden (jeh Robuster umso besser),
und das Drehmoment dann durch ne zusäzliche Getriebestufe erst hinter der 3-Gang-Nabe aufbauen..
obs ein Differential am Bikesektor gibt, das zuverlässig 600Watt dauer verkraftet (bei vielleicht nur 3km/h am Berg und 300kg Belastung) ist wohl noch die Frage)
 
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dann

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Hab optisch zimelich genau das gleiche Super V ( bei mir 700 ), auch battleship-grey:)
Ist tatsächlich gewöhnungssache mit dem Wippen, auf jedenfall sollte man mit clickpedalen fahren. Mit der Zeit hat man das runde Treten draussen. Aber eben schneller ist man kaum, höchstend bequemer unterwegs. Wobei ich mangels Offroad-Avancen mittlerweile auf einen alten Stahl-Stahrrahmen umgestiegen bin, wie du bereits erwähntest, auf den üblichen ( befestigten ) Wegen fast mehr Komfort mit Big Apples als Vollfederung..
 
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ein Fully ist niemals schneller als ein Hardtail-Bike.
Ja, bergauf.

Mit einem Hardtail hat man aber z.B. im Gelände/Schotterpiste bergab keine Chance gegen ein Fully. So hält die Federung das Hinterrad weit besser am Boden, man kann also später und besser bremsen.
 
Kraeuterbutter

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auch bergauf solls Terrains geben wo ein Fully im Vorteil sein kann
(grosse Steine, Wurzeln, ... da solls auch was bringen)

hängt wohl halt sehr von der Art ab wo und wie man fährt:
viel bergauf, oder fokus auf bergab oder ....

10km bergauf, 10km bergab, 10km bergauf, 10km bergab

Fully: 1h bergauf, 12min bergab
Hardtail: 40min berauf, 16min bergab

also in so nem Terrain holst mit einem Fully bergab ned mehr das auf, wast vorher mit dem hardtail bergauf "erwirtschaftet" hast
(müsste man ja mit dem hardtail 1/3 schneller bergab fahren, also 60km/h statt 40km/h ;) )

so jedenfalls in einem Forum gelesen ;)

aber gibt halt soviele verschiedene Terrains und Kombinationen...

ich diskutiere da jetzt auch schon zuviel mit bei gerademal 6km nur Onroad-Stadterfahrung
 
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auch bergauf solls Terrains geben wo ein Fully im Vorteil sein kann (grosse Steine, Wurzeln, ... da solls auch was bringen) hängt wohl halt sehr von der Art ab wo und wie man fährt: viel bergauf, oder fokus auf bergab oder ....
Ja, wobei bei den reinen Bergauf-Rennen (ja, so was irres gibt es auch) praktisch alle mit Hardtails fahren, da zählt halt jedes Gramm.
 
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grosserschnurz

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Hallo Kraeuterbutter,

das ist der Unterschied zwischen den Dämpfern.

Ich bin sicher, dass der Unterschied mit einem optimalen Dämpfer gegenüber einem Hardtail so gering ist, dass beim Runterfahren der Fullyfahrer schneller unten ist.
Eine gut eingestellte Hinterradfederung (hängt natürlich auch von der Technik der Federung ab) hat beim bergauf Fahren viel länger/mehr auf unebenen Untergrund Bodenkontakt und damit weniger Schlupf.

Deshalb kostet ein Dämpfer, der gehobenen Klasse, eben das 5-fache von deinem.

Probier es aus.

Leider lässt sich dein verbauter Dämpfer nicht so einstellen, dass er die bekannten/üblichen Schwachstellen elimieniert.

grosserschnurz
 
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