sonstige(s) Brose Motor Innenleben, Freiläufe etc.

Diskutiere Brose Motor Innenleben, Freiläufe etc. im Brose Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Linke Gehäuseseite des Gen. 1-Motors. Wasser kann eindringen, da an zwei Gehäuseschrauben keine Dichtung vorhanden ist. Ein ganz blöder Fehler...
Manfred

Manfred

Dabei seit
05.07.2012
Beiträge
5.457
Punkte Reaktionen
6.927
Ort
Baden-Baden
Details E-Antrieb
Speci-Brose Gen.1 (S-Alu MJ18) SW: 5.0.4+2.23.1
Linke Gehäuseseite des Gen. 1-Motors.
Wasser kann eindringen, da an zwei Gehäuseschrauben keine Dichtung vorhanden ist.
Ein ganz blöder Fehler von Brose.
Das ist fast so dämlich wie die unzureichende Abdichtung der Tastenabdeckung an den Gen. 1 Levo-Akkus von Specialized.

Gehäuseschrauben.jpg


Näheres dazu, Quelle
 
H

Hennemann

Dabei seit
02.08.2022
Beiträge
1
Punkte Reaktionen
0
Hallo, ich habe mit großem Interesse und Bewunderung für eure Expertise möglichst viele Threads verfolgt, in denen von Knack- und Heulgeräuschen in Zusammenhang mit Defekten an Riemen oder Freilauf die Rede war, und doch finde ich mich mit meinem Problem nicht ganz wieder. Der Ärger fing bei meinem Brose Antrieb der ersten Generation (C16162 aus 2014 an einem N9UN aus der Ebike-Manufaktur) nach ca.6000km mit einem ersten harmlosen metallischen Knacken an, das sich vor allem bei starkem Antritt in nicht selten zu hohen Gängen, besonders gerne auch bei Regen eingestellt hat. Beim Knacken selbst hatte ich beim Treten deutlich den Eindruck, dass etwas überspringt. Später kam noch hinzu, dass die Tretkurbel plötzlich durchdrehte, verbunden mit dem hier oft beschriebenen Aufheulen eines zu hoch gedrehten Getriebes. Ich habe die Ursache erstmal in der ausgenudelten Kette/dem schon älteren Ritzelsatz vermutet: Dachte mir folgendes: Wenn die alte Kette einen Ritzelzahn überspringt, bekommt der Motor/Drehmomentsensor einen fehlerhaften Impuls, was zu dem Aufheulen geführt haben könnte. Naja, was so ein relativer Zweirad-Laie sich eben so zusammenreimt. Kurz bevor ich Kette und Ritzel wechslen wollte, riss dann beim Anfahren an einem Steilen Berg im zweiten von 10 Gängen plötzlich die Kette, gefolgt von dem besagten Aufheulen. Nach Wechsel von Kette und Ritzel ging es eine Zeitlang wieder besser, doch inzwischen nehmen die Heulattacken im Kurbelbetrieb immer mehr zu. Habe daraufhin euer Forum studiert und den Motor ausgebaut und den Riemen angeschaut: An seiner glatten Seite fand ich ein paar erste Risse und auch flusigen schwarzen Abrieb um die Zahnräder herum, doch auch wenn der Motor (und ich) im Herbst wirklich viel Wasser um die Füße hatte, waren keine offensichtlichen Rostspuren erkennbar, auch hatte der Riemen noch alle Zähne. Der Freilauf scheint auch das zu machen, was er soll, die Lager machen ebenfalls keine fiesen Geräusche beim drehen, wie man sie im tollen Video von Performance Line Bearings aus UK so eindrucksvoll vorgeführt bekommt. Mein Dilemma ist jetzt: Lieber auf Nummer sicher und gleich einen neuen Motor besorgen, wobei ich den originalen (also c16162) wieder bevorzugen würde und auch für 390€ bekommen könnte. Oder lohnt es sich, den möglicherweise etwas gelängten Riemen auf Verdacht zu tauschen. Aber: Kann denn ein etwas mürber/zu wenig gespannter Riemen überhaupt die besagten Symptome erzeugen? Eine Reparatur bei Brose/im Fachhandel mit der langwierigen Abwiclung ist nach meiner Recherche so teuer wie der neue Motor, den ich bekommen könnte. Aber wenn es nur der Riemen und eben nicht der Freilauf ist (den ja viele bei dem besagten Knacken im Verdacht haben), dann würde sich eine selfmade-Reparatur lohnen. Wenn es der Riemen aber nicht war, sind wieder 100€ in den Sand gesetzt un die aufwändige Freilauf-reparatur wäre dran...aber der Freilauf scheint unverdächtig. Was tun? Ich weiß nicht weiter, möchte eigentlich nur bald wieder fahren. Wäre euch für einen Rat dankbar.
 
Levo82

Levo82

Dabei seit
10.11.2019
Beiträge
210
Punkte Reaktionen
272
Die Freuläufe sind ziemlich sicher hinüber. Ich würde den Ersatzmotor nehmen.
 
M

mh1303

Dabei seit
03.10.2017
Beiträge
398
Punkte Reaktionen
114
Details E-Antrieb
Speci-Brose S- Alu , SW: 5.0.4+2.23.1
Hallo, ich habe mit großem Interesse und Bewunderung für eure Expertise möglichst viele Threads verfolgt, in denen von Knack- und Heulgeräuschen in Zusammenhang mit Defekten an Riemen oder Freilauf die Rede war, und doch finde ich mich mit meinem Problem nicht ganz wieder. Der Ärger fing bei meinem Brose Antrieb der ersten Generation (C16162 aus 2014 an einem N9UN aus der Ebike-Manufaktur) nach ca.6000km mit einem ersten harmlosen metallischen Knacken an, das sich vor allem bei starkem Antritt in nicht selten zu hohen Gängen, besonders gerne auch bei Regen eingestellt hat. Beim Knacken selbst hatte ich beim Treten deutlich den Eindruck, dass etwas überspringt. Später kam noch hinzu, dass die Tretkurbel plötzlich durchdrehte, verbunden mit dem hier oft beschriebenen Aufheulen eines zu hoch gedrehten Getriebes. Ich habe die Ursache erstmal in der ausgenudelten Kette/dem schon älteren Ritzelsatz vermutet: Dachte mir folgendes: Wenn die alte Kette einen Ritzelzahn überspringt, bekommt der Motor/Drehmomentsensor einen fehlerhaften Impuls, was zu dem Aufheulen geführt haben könnte. Naja, was so ein relativer Zweirad-Laie sich eben so zusammenreimt. Kurz bevor ich Kette und Ritzel wechslen wollte, riss dann beim Anfahren an einem Steilen Berg im zweiten von 10 Gängen plötzlich die Kette, gefolgt von dem besagten Aufheulen. Nach Wechsel von Kette und Ritzel ging es eine Zeitlang wieder besser, doch inzwischen nehmen die Heulattacken im Kurbelbetrieb immer mehr zu. Habe daraufhin euer Forum studiert und den Motor ausgebaut und den Riemen angeschaut: An seiner glatten Seite fand ich ein paar erste Risse und auch flusigen schwarzen Abrieb um die Zahnräder herum, doch auch wenn der Motor (und ich) im Herbst wirklich viel Wasser um die Füße hatte, waren keine offensichtlichen Rostspuren erkennbar, auch hatte der Riemen noch alle Zähne. Der Freilauf scheint auch das zu machen, was er soll, die Lager machen ebenfalls keine fiesen Geräusche beim drehen, wie man sie im tollen Video von Performance Line Bearings aus UK so eindrucksvoll vorgeführt bekommt. Mein Dilemma ist jetzt: Lieber auf Nummer sicher und gleich einen neuen Motor besorgen, wobei ich den originalen (also c16162) wieder bevorzugen würde und auch für 390€ bekommen könnte. Oder lohnt es sich, den möglicherweise etwas gelängten Riemen auf Verdacht zu tauschen. Aber: Kann denn ein etwas mürber/zu wenig gespannter Riemen überhaupt die besagten Symptome erzeugen? Eine Reparatur bei Brose/im Fachhandel mit der langwierigen Abwiclung ist nach meiner Recherche so teuer wie der neue Motor, den ich bekommen könnte. Aber wenn es nur der Riemen und eben nicht der Freilauf ist (den ja viele bei dem besagten Knacken im Verdacht haben), dann würde sich eine selfmade-Reparatur lohnen. Wenn es der Riemen aber nicht war, sind wieder 100€ in den Sand gesetzt un die aufwändige Freilauf-reparatur wäre dran...aber der Freilauf scheint unverdächtig. Was tun? Ich weiß nicht weiter, möchte eigentlich nur bald wieder fahren. Wäre euch für einen Rat dankbar.
https://www.newflow.info/
telefoniere mit ihm und du kannst danach entscheiden, ob neuer Motor oder Rep.
Die Rep ist in 1 Woche erledigt.
 
Thema:

Brose Motor Innenleben, Freiläufe etc.

Brose Motor Innenleben, Freiläufe etc. - Ähnliche Themen

sonstige(s) Brose-Motoren - Zahnriemen gerissen / ersetzen: [Manfred: Weiteres Thema zum Zahnriemen: Motorschäden nach Erhöhung der Riemenspannung] Das hier ist das Thema für Selberwechsler des Zahnriemens...
sonstige(s) Brose-Motordefekte (Knarz-, Knack- und sonst. Geräusche, Tritt ins Leere, schwerg. Rückwärtskurbeln): [Manfred: Die aufgetretenen Probleme sind nun in Fettschrift, findet man nun alle einfacher beim durchscrollen. - Specialized Hinweise zu Knack-...
Oben