Bremsleistung erhöhen bei RockShox Paragon Gabel - 4 Backenbremse?

Diskutiere Bremsleistung erhöhen bei RockShox Paragon Gabel - 4 Backenbremse? im Fahrradkomponenten, Zubehör, Ausrüstung Forum im Bereich Diskussionen; Hi super-michi, 1/10 hätt ich nicht hinbekommen, denn ich mach das Hydraulikbremsenthema ja nicht selbst. Doch Dein Rat war und ist mir dennoch...
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terminalreturn

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Das wären mit Einbau bei FH so 500-800€. Mein Vorschlag wäre ein 1/10 davon und du hast gleich das Hinterrad auch mit versorgt.
Schlecht ist diese Idee jetzt nicht aber nicht besonders wirtschaftlich.
Hi super-michi,
1/10 hätt ich nicht hinbekommen, denn ich mach das Hydraulikbremsenthema ja nicht selbst. Doch Dein Rat war und ist mir dennoch wertvoll und war Anlass zu meinen Gedanken.

Doch ich habe das Rad ja nicht nur hinsichtlich der Bremsleistung aufzurüsten. Wenn Du Dir das Bild oben anschaust, dann steht da, mit bisschen Gepäck in der Fronttasche, bereits ein Leergewicht von rund 35 kg. Dann mein Fahrgewicht von ca. 90 kg und ich habe gerade mal noch 5 kg Reserve zur Grenze von 130 kg ohne ein einziges Kind drin. Wenn ich beide mit 35 kg auch noch reinpacke bin ich schon 30 kg. übers angegebene Limit.

Das ist der Grund weshalb ich mich auch für eine neue stabilere Gabel entscheiden werde. Nachdem ich sah, dass die Rockshox in der Variante ne Freigabe für 220 hat, zudem stabiler ist, als die Paragon und vom Gewicht für meine Verhältnisse auch i.O. bevorzuge ich die RS gegenüber der Suntour XCM 34 die nur bis 203 erlaubt. Die Recon silver kann als 1,5" tapered auch das Steuerrohr besser nutzen und damit die Last besser verteilen, als die Paragon mit 1/18 Zoll.
Der Rahmen hat auf mich bisher einen sehr stabilen robusten Eindruck gemacht. Da habe ich schon deutlich anderes erlebt.

Ob ich das 220er Thema durchziehe, muss ich noch sehen. Formula hat bisher den einzigen Adapter, der von PM 6 auf 220 adaptiert.
Bei Rose werden als passender Zubehör nur die Magura Bremsen (abgesehen von Formula) angezeigt. Ob das mit der Shimano funzt, weiß ich noch nicht. Falls ich auf Magura umsatteln müsste, dann macht das alles strategisch nur Sinn, wenn ich dann die Mt5 auch auf das R&M Multicharger rüber nehmen würde, denn mit Kids bin ich auch bei dem praktisch immer mit Maxiload unterwegs und da finde ich die 180/160 mit MT4 einfach knapp bei dem Gelände bei mir.

Lediglich Bremse aufrüsten mit vielleicht 10 % Bremsleistungsgewinn, aber über die vom Hersteller zugelassene Grenze von einer 180er hinaus und dann noch grundsätzlich 30 kg überladen mit 2 kleinen Kids unterwegs ist nicht so der Zustand, der mir behagt. Also im Alltag fühlt sich das alles noch im grünen an. Doch wie das alles in der Notfall Vollbremsung reagiert, oder wenn ein Systemteil versagt, weiß ich nicht und will ich auch nicht testen. Die 20 % Strecke ist sicher extrem und war dennoch hinreichend kurz. Ich rede hier von vielleicht 700m. Also manche Straßen mit 14 bis 16 % gilt es da auch in Stuttgart zu meiden.

Das ich hinten auch ne größere Scheibe brauche ist klar und da wird es wohl auch die SM-RT 30, denn die Logik macht Sinn mit der zusätzlichen Kühlfläche.

P.S. 1 Mein FH sagte, dass er die Gabel und die 220er Scheibe von seinem Großhändler erst wieder in Wochen vermutlich Nov. bekommen würde und dass ich die lieber im Netz besorgen solle.
Inkl. Versand wären gerade auf der Uhr
Gabel 229 /
Adapter 25 /
220er Bremsscheibe MDR-P6 vorn für 41 / heute ziemlich günstig zu bekommen gewesen
Bremsscheibe hinten 17 wenn ich nicht die 180 von vorne nehme.
Neue Nabe plus einspeichen 80
ca. 380€ Material ohne neue Bremsanlage bzw. ggf. 50 weniger wenns vorne bei ner 203 er bleiben sollte.
Also die Richterskala inkl. FH hat gerade eine Range von 400 - 750

P.S.2 Meine hintere 160er Scheibe habe ich bei der Fahrt wohl geliefert. Die bremst jetzt wie ein Waschbrett und hat ein schönes Farbenspiel. Die vordere rubbelt jetzt auch ein bisschen. Hier kann man auch schön sehen, dass die SM-RT64 eigentlich unsinnig wenig Material im Verhältnis zur Breite der Bremsauflage hat.
35.jpg

Vorne rubbelt die jetzt auch, aber wesentlich schwächer. Das war vorher nicht.
36.jpg
 
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terminalreturn

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Das wäre mir zuviel Aufwand, den ich auch für unnötig halte.
Die Magura MT4 bremst deutlich besser als eine Schimano BR-MT520 Vierkolben-Bremse. Aus meiner Sicht ausreichend bei 180mm Bremsscheibe.
Mit ner neuen Gabel wird der Rahmen auch nicht stabiler, sodass sich die Zuladung nicht verbessert.
Ich würde das Geld dann tatsächlich in einen guten Hänger mit Auflaufbremse stecken, denn das erhöht die systemische Sicherheit.
Danke für die Anregung. Habe ich Dich richtig verstanden, wenn
du meinst (die Gewichtsfrage mal außen vor) dass MT4 oder MT5 die Bremsleistung deutlich verbessern würden gegenüber der Deore BR 6000, auch beim Dauerbremsen mit Maximalgewicht. Klar das hinten ne größere Scheibe drauf muss und ggf. sinnvollere Bremsscheiben mit mehr Kühlfläche.

Beim Rahmen spüre ich eigentlich keine Schwäche. Würde eine tappered Gabel nicht die Lastverteilung besser und stabiler ins Steuerrohr bringen?

Hänger mit Auflaufbremsen fand ich nur im Lastbereich. Es gibt bisher keinen einzigen Kidsanhänger. Also ich müßte dann praktisch den Thule CAB in den einen anderen Stellen. Mit dem Wachstum der Kids dürften da bald meine Leistungsgrenzen erreicht sein, wenn ich das Gesamtgewicht dann anschaue und nen weiteren 1000er ist man da auch sofort los, wenn man unterhalb der Carla Cargo Klasse bleibt. Aber in ein paar Jahren brauch ich den nicht mehr.

Dann bleibt eher die Frage nach einem Vorziehen der Neuinvestition in R&M Multicharger od. Tern GSD 10.
Aber das R&M ist grad ziemlich vergriffen.
 
bjp

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Also gefühlt bremst die Magura ca. 50% besser als meine Shimanos. Sie hat etwas von einem Wurfanker.
Beim Dauerbremsen dürfte sie sich nicht anders verhalten, denn der Wärmeeintrag ist ja gleich bzw. sogar höher. Da dürfte einfach die physikalische Grenze erreicht sein.
Cube z.B. sagt zu Bremsscheiben: nur die am Rad befindlichen sind zugelassen.

Was ich wackelig finde sind 35Kg Kind auf 1 m Höhe durch den Stadtverkehr zu balancieren. Klar, Hänger ist auch nicht ohne in der Stadt, aber Du hättest immerhin 4 Bremsen, Reifen und Laufräder und es gäbe mehr Reserven.

So auf die Schnelle lässt sich aber kein Kinderanhänger mit Auflaufbremse finden….
 
Sack84

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Wie sinnvoll das an einem normalen Pedelec ist, sei mal dahingestellt, aber maximale Bremsleitung und Fadingresistenz beinhaltet:
- Eine Bremse aus dem Downhill Bereich
- Sinterbeläge
- Stahlflex Bremsleitungen
- Und dann noch die entsprechende Bremsscheibe

Ich hatte früher mal Sinterbeläge, und die waren am Ende der Abfahrten hier, trotz 120 kg Systemgewicht, gerade einmal auf Betriebstemperatur. Da können Resin-Beläge nicht mithalten.
Warum Stahlflex Bremsleitungen: Ausnahmefälle bestätigen die Regel, aber je nach Kombination von Bremsscheibe, Belägen, Bremskolben, Abfahrtslänge und Gewicht, ist es Leuten schon tatsächlich gelungen, normale Bremsleitungen zum Schmelzen zu bringen.

Die ganze Diskussion dreht sich hier um Bremsen der unteren Mittelklasse, die niemand in extremeren Bereichen am Rad hat.

Teurer Spaß, aber ich würde eher auf eine richtige Downhill-Bremse setzen.

Hope baut gute Bremsen, und dazu sogar innenbelüftete Bremsscheiben. Kosten für zwei Bremsen plus Scheiben allerdings so an die 700€.

Die Alternative wäre eben, so gut es geht, diesen Extrembereich zu vermeiden.
 
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terminalreturn

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Sehe gerade, dass das R&M Multicharger auch nur eine zugelassenes Gesamtgewicht von 140 kg hat.
Das ist ja praktisch bei jedem Werbephoto mit nem Papa und nem 6 jährigen Kind hintendrauf bereits überladen.
Von zwei Kindern ganz zu schweigen.
Was soll denn das ganze Konzept mit überspitzt Bremsen fürs Flachland vorne 180 hinten 160er Scheibe und ner Gabel die nicht mehr zuläßt. .
Die Straßen in Stuttgart dürfte ich damit alle nicht fahren, wenn ich mit einem meiner Kinder das Maximalgewicht
aufs Rad bring, den bei der langen Hasenbergsteige mit "nur" 12 %, aber auf 1,5 km, hab ich mind. blaue Scheiben.

2021-09-14 00_07_13-Antrag 164_2011 Steile Straßen mit Stadtbezirk in Stuttgart.pdf - Adobe Ac...jpg
 
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terminalreturn

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Der vorige Post war zwar ein bischen OT, hilft aber beim Verständnis, dass ich einfach erkannt habe nicht nur im Urlaub, sondern auch in der "Flachlandtiroler Heimat" eine bessere Bremsanlage zu brauchen und das hier nicht mal R&M Erstausstattung ausreichen würde.
 
Sack84

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Ich bin nur neidisch, dass du so ne informative Übersicht hast. So was hätte ich gerne mal für die Gegend hier.
 
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terminalreturn

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Ich bin nur neidisch, dass du so ne informative Übersicht hast. So was hätte ich gerne mal für die Gegend hier.
Da hatte wohl mal ein Stadtrat ne Frage an die Verwaltung und dann findet sich sowas bei google. :cool:
Bestärkt vermutlich Deinen Downhill Vorschlag, wenn man das alles auch straight beladen runter fahren möchte:giggle:,
oder ggf. müsste weil man dran wohnt. o_O
 
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denn wenn ich zur Zeit so unterwegs bin, dann bin ich mit Kids für die Bremsen auch schon überladen
Zwei Kindersitze am Rad bringen den Schwerpunkt schon ziemlich hoch.
Ich finde einen schon grenzwertig, wenn das Kind in die Naehe des zulaessigen Gewichts dieser Sitze (21-25kg) kommt.
Wie machst Du das dann mit dem Be/Entladen? Bei einem Kind kann man den Staender nutzen und haelt das Kind fest - im schlechtesten Fall faellt das Rad halt um. Aber bei zweien? Das geht doch nur ohne Balanceakt, wenn eine zweite Person Rad und zweites Kind halten kann.
Mit ner neuen Gabel wird der Rahmen auch nicht stabiler, sodass sich die Zuladung nicht verbessert.
Ich würde das Geld dann tatsächlich in einen guten Hänger mit Auflaufbremse stecken, denn das erhöht die systemische Sicherheit.
Das sehe ich auch so.
 
Glücksrad

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Hat jemand eine Idee für einen Hänger mit Auflaufbremse? Ich befürchte, da muss man einen Lastenanhänger modifizieren. Und dann geht eine ähnliche Diskussion über die Sicherheit so eines Eigenbaus los. Es sieht übertrieben formuliert so aus, dass sich @terminalreturn zwischen Pest und Cholera entscheiden muss, wenn er nicht in ein gutes Lastenrad investieren will. Das dürfte bezüglich der Betriebssicherheit die wenigsten Schwächen haben.
 
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super-michi

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Hi super-michi,
1/10 hätt ich nicht hinbekommen, denn ich mach das Hydraulikbremsenthema ja nicht selbst. Doch Dein Rat war und ist mir dennoch wertvoll und war Anlass zu meinen Gedanken.

Doch ich habe das Rad ja nicht nur hinsichtlich der Bremsleistung aufzurüsten. Wenn Du Dir das Bild oben anschaust, dann steht da, mit bisschen Gepäck in der Fronttasche, bereits ein Leergewicht von rund 35 kg. Dann mein Fahrgewicht von ca. 90 kg und ich habe gerade mal noch 5 kg Reserve zur Grenze von 130 kg ohne ein einziges Kind drin. Wenn ich beide mit 35 kg auch noch reinpacke bin ich schon 30 kg. übers angegebene Limit.

Das ist der Grund weshalb ich mich auch für eine neue stabilere Gabel entscheiden werde. Nachdem ich sah, dass die Rockshox in der Variante ne Freigabe für 220 hat, zudem stabiler ist, als die Paragon und vom Gewicht für meine Verhältnisse auch i.O. bevorzuge ich die RS gegenüber der Suntour XCM 34 die nur bis 203 erlaubt. Die Recon silver kann als 1,5" tapered auch das Steuerrohr besser nutzen und damit die Last besser verteilen, als die Paragon mit 1/18 Zoll.
Der Rahmen hat auf mich bisher einen sehr stabilen robusten Eindruck gemacht. Da habe ich schon deutlich anderes erlebt.

Ob ich das 220er Thema durchziehe, muss ich noch sehen. Formula hat bisher den einzigen Adapter, der von PM 6 auf 220 adaptiert.
Bei Rose werden als passender Zubehör nur die Magura Bremsen (abgesehen von Formula) angezeigt. Ob das mit der Shimano funzt, weiß ich noch nicht. Falls ich auf Magura umsatteln müsste, dann macht das alles strategisch nur Sinn, wenn ich dann die Mt5 auch auf das R&M Multicharger rüber nehmen würde, denn mit Kids bin ich auch bei dem praktisch immer mit Maxiload unterwegs und da finde ich die 180/160 mit MT4 einfach knapp bei dem Gelände bei mir.

Lediglich Bremse aufrüsten mit vielleicht 10 % Bremsleistungsgewinn, aber über die vom Hersteller zugelassene Grenze von einer 180er hinaus und dann noch grundsätzlich 30 kg überladen mit 2 kleinen Kids unterwegs ist nicht so der Zustand, der mir behagt. Also im Alltag fühlt sich das alles noch im grünen an. Doch wie das alles in der Notfall Vollbremsung reagiert, oder wenn ein Systemteil versagt, weiß ich nicht und will ich auch nicht testen. Die 20 % Strecke ist sicher extrem und war dennoch hinreichend kurz. Ich rede hier von vielleicht 700m. Also manche Straßen mit 14 bis 16 % gilt es da auch in Stuttgart zu meiden.

Das ich hinten auch ne größere Scheibe brauche ist klar und da wird es wohl auch die SM-RT 30, denn die Logik macht Sinn mit der zusätzlichen Kühlfläche.

P.S. 1 Mein FH sagte, dass er die Gabel und die 220er Scheibe von seinem Großhändler erst wieder in Wochen vermutlich Nov. bekommen würde und dass ich die lieber im Netz besorgen solle.
Inkl. Versand wären gerade auf der Uhr
Gabel 229 /
Adapter 25 /
220er Bremsscheibe MDR-P6 vorn für 41 / heute ziemlich günstig zu bekommen gewesen
Bremsscheibe hinten 17 wenn ich nicht die 180 von vorne nehme.
Neue Nabe plus einspeichen 80
ca. 380€ Material ohne neue Bremsanlage bzw. ggf. 50 weniger wenns vorne bei ner 203 er bleiben sollte.
Also die Richterskala inkl. FH hat gerade eine Range von 400 - 750

P.S.2 Meine hintere 160er Scheibe habe ich bei der Fahrt wohl geliefert. Die bremst jetzt wie ein Waschbrett und hat ein schönes Farbenspiel. Die vordere rubbelt jetzt auch ein bisschen. Hier kann man auch schön sehen, dass die SM-RT64 eigentlich unsinnig wenig Material im Verhältnis zur Breite der Bremsauflage hat.
Anhang anzeigen 410695
Vorne rubbelt die jetzt auch, aber wesentlich schwächer. Das war vorher nicht.
Anhang anzeigen 410696
Das ist eine RT 64 Scheibe und du hast angeblich 6000er Deore Bremsen? Die Schleifspuren auf der Scheibe sehen für mich nach breitem Belag aus, (MT 200, BR 315), da sie sehr weit in die "Speichen" ragen. Diese Kombination sehe als suboptimal an da auch die Speichenansätze mit Abnutzung dünner werden.
 
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terminalreturn

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Das ist eine RT 64 Scheibe und du hast angeblich 6000er Deore Bremsen? Die Schleifspuren auf der Scheibe sehen für mich nach breitem Belag aus, (MT 200, BR 315), da sie sehr weit in die "Speichen" ragen. Diese Kombination sehe als suboptimal an da auch die Speichenansätze mit Abnutzung dünner werden.
Hi super-michi, jetzt wird grad spannend. Interessanter Hinweis.
Also ich habe garantiert die Deore in der Version BR-M6000 Griffe, Bremszangen und die dazugehörige SN-RT64vorne als M. Der erste Belagssatz war super schnell runter. Wie ich oben schon schrieb nur 700km in Stuttgart. Eben immer hoch runter. Ich habe mir dann vom FH härtere drauf machen lassen und ich meine dieselben wie jetzt Jo3A mit Kühlrippen und die hielten jetzt fast 1700 km. also mehr als doppelt so lange, obwohl der Einsatz härter war. Eigentlich sind die J03A für die BR-M 6000 freigegeben.
Gibt's die in breit und schmal? Sind bei mir vielleicht breite verbaut? Konnte ich dann vielleicht nur deswegen nicht den Bremsdruck aufbauen zum Stoppen des Rades bei 20 %? Hier noch mal ein Bild von vorne, schon nach dem ersten Wechsel Ende Mai 20.
Welcher Belag die breite Spur gezogen hat, weiß ich nun nicht. Werde die Breite morgen mal mit der Schieblehre messen.
37.jpg
 
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terminalreturn

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Hat jemand eine Idee für einen Hänger mit Auflaufbremse? Ich befürchte, da muss man einen Lastenanhänger modifizieren. Und dann geht eine ähnliche Diskussion über die Sicherheit so eines Eigenbaus los. Es sieht übertrieben formuliert so aus, dass sich @terminalreturn zwischen Pest und Cholera entscheiden muss, wenn er nicht in ein gutes Lastenrad investieren will. Das dürfte bezüglich der Betriebssicherheit die wenigsten Schwächen haben.
Pest und Cholera - jetzt hat ich mich grad an Covid gewöhnt:oops:

Don't worry. Die wachsenden Kleinen sorgen schon dafür dass ein Lastenrad kommen muß, sowohl bezügl. Gewicht, als auch Größe.
Der Thule CAB wird max. bis zum 4 LJ reichen, wenn beide drin sitzen sollen. Das wäre noch die nächste Saison und da wird es schon kuschelig eng für beide.
Also das ganze ist mehr die Frage des wann, als des ob. Da ich die Kinder ungern in die Knautschzone packe und ein Freund des Praktischen bin, denk ich es wird dann am ehesten ein Tern GSD10. DAs hat solide 200 kg. Traglast und Magura BT5 mit 180/180 bei Last auf dem Hinterrad, wenn "beladen" und eine handliche Größe.
Denke das ich dem Carver Route E.340 aber dann noch die Treue halte, denn mit 20" will ich auch nicht unentwegt fahren und das zweite BoschPack kann ich ja in den zweiten Slot vom Tern stecken. Dann hab ich dort 1000Wh. Mit einer 500 Wh Ladung komme ich zur Zeit 36km weit, bei unseren Hügeln.
 
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Oder halt früh auf eigene Räder stellen, meine sind im Prinzip aus dem Kindersitz aufs Like-a-bike (Laufrad aus Holz, die waren quasi die ersten, hier aus der Region) umgestiegen, haben da schon gelernt, an der nächsten Einmündung/Kreuzung/Ampel auf uns zu warten, wenn wir langsam, z.B. zu Fuß waren. Fahrrad fahren lernen war danach auch irgendwie nicht angesagt, das war eher umsteigen auf Rad. Bisschen pedalieren üben und gut.
Da es in Aachen teilweise auch gut bergab geht, war das Bremsen mit den Füssen irgendwann zu heikel, da habe ich dann XT :) V-Brakes hinten nachgerüstet.
Natürlich schränkt das den Radius etwas ein, war aber OK für uns.
Später haben wir immer mal auf so einhängeteile fürs Rad hinten am Elternrad geschielt, erschien aber immer zu wackelig...
Kommt natürlich immer auf den Altersunterschied an, ob das so klappen kann, bei uns mit 3 Jahren ok, weniger Abstand macht es eher komplizierter
 
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Auf die Schnelle hab ich zwei Anbieter gefunden, die sagen dass sie einen Kinderanhaenger mit Auflaufbremse bauen koennen.

Bavaria Fahrradanhänger - Kinderfahrradanhänger, Lastenanhänger, Hundeanhänger, Bikes, Elektrofahrräder, Fahrräder mit Hilfsmotor (auch Oldtimer) und Nachrüstsätze
Fahrradanhänger mit Auflaufbremse – Robert ist ein gebremster Fahrradanhänger der für den Transport von Lasten, aber auch für den Transport von Hunden geeignet ist.
 
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Das ist eine RT54 180mm hinten mit einem Deore Sattel 615. Im Vergleich fällt mir neben dem besseren Tragbild auf das man mit steigenden Zahlenbezeichnunge und Preisen bei Shimano eigentlich nur mehr Luftlöcher bezahlt.
 

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Das ist eine Tektro TR 25 Scheibe 203mm. In meine Augen die Scheibe mit der besten Leistung für vernünftige 37€. Aluspider mit aufgenieten Stahlring. Wenig Löcher für viel Reibfläche und viel Material. Der Aluspider nimmt viel Wärme auf leitet schnell ab bis in die Nabe! Außerdem verzieht sich diese Scheibe durch die 2 Komponenten Bauweise nicht selbst wenn der Ring mal glüht.
Und Wechsel von Paragon auf Recon wegen +2mm Standrohrdurchmesser? Und es gibt die Recon auch mit 9mm Achse dann braucht wenigstens kein neues Laufrad.
 

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Oder halt früh auf eigene Räder stellen, meine sind im Prinzip aus dem Kindersitz aufs Like-a-bike (Laufrad aus Holz, die waren quasi die ersten, hier aus der Region) umgestiegen, haben da schon gelernt, an der nächsten Einmündung/Kreuzung/Ampel auf uns zu warten, wenn wir langsam, z.B. zu Fuß waren. Fahrrad fahren lernen war danach auch irgendwie nicht angesagt, das war eher umsteigen auf Rad. Bisschen pedalieren üben und gut.
Da es in Aachen teilweise auch gut bergab geht, war das Bremsen mit den Füssen irgendwann zu heikel, da habe ich dann XT :) V-Brakes hinten nachgerüstet.
Natürlich schränkt das den Radius etwas ein, war aber OK für uns.
Später haben wir immer mal auf so einhängeteile fürs Rad hinten am Elternrad geschielt, erschien aber immer zu wackelig...
Kommt natürlich immer auf den Altersunterschied an, ob das so klappen kann, bei uns mit 3 Jahren ok, weniger Abstand macht es eher komplizierter
Danke. Ganz meine Devise. Also die Kids lernen über die Laufräder heute sowieso spielend Fahradfahren.
Drei early rider, 12 14 16 Zoll stehen jetzt in der Garage. Bereits das 12er hat hinten eine Felgenbremse.
Aber das ist mehr für das Sicherheitsgefühl der Eltern als für die Kids. Denn in dem Alter, da ist das Vertrauen des Kindes über die Fußbremse noch sehr geerdet. Aber da es in der eigenen kleinen Straße schon bergab geht, war es mir schon wichtig.
Den Follow me hatte ich als zusätzlichen Balast bei meiner denkwürdigen Erfahrung auch noch hinten dran.
Aber die Große ist noch zu arg am rumschauen mit ihren 3,5 Jahren und deswegen sind die Pedale gerad noch ab. Fährt lieber Laufrad. Die Nachbarkids sind da schon draufgängerischer und düsen geschickt aber echt schnell daher. Da brauchts die Bremsen der early rider dringend.

Aber Achtung. Da bekommen wir eine Diskrepanz zwischen körperlicher Fähigkeit und den Anforderungen des Straßenverkehrs.
Die kleinen 5 jährigen Draufgänger jagen ja super behende die Gasse lang, aber vor dem Straßenverkehr müssen wir die noch weitere mind. 5 Jahre bewahren. Das wird gar nicht so leicht.
Unsere Nachbarn mit den sportlichen Mäusen haben jetzt ihrer 3 1/2 jährigen und ihrer 4 1/2 jährigen Vollvisierhelme gekauft, denn die Große hat schon einen Zahn erst halb und dann ganz auf der Straße gelassen.

Das wäre fast ein eigenes Threadthema wert.

P.S. oh ja Aachen hat da munter steile Sträßchen. Die werden auch in Stuttgart den Radius beschränken, den bevor die nicht koordiniert mit Kettenschaltung umgehen können, werd ich die noch einige Jahre in die Schule fahren dürfen.
 
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... Tektro TR 25 Scheibe 203mm. In meine Augen die Scheibe mit der besten Leistung für vernünftige 37€. Aluspider mit aufge-nietetem Stahlring. Wenig Löcher für viel Reibfläche und viel Material. Der Aluspider nimmt viel Wärme auf leitet schnell ab bis in die Nabe! Außerdem verzieht sich diese Scheibe durch die 2 Komponenten Bauweise nicht selbst wenn der Ring mal glüht.
Danke für den Tip. Sieht gut aus. Aber am Markt ist die grad nirgends zu finden. Auch die SM-RT30 in 203 grad ausverkauft. Das meiste was ich finde auch für den 203er Bereich wäre 6 Loch. Ne XLR in 203 gibt's für entsprechenden Preis. Heute müßte die Magura MDR P6 220 eintrudeln und mit 44 € günstig erstanden.
Und Wechsel von Paragon auf Recon wegen +2mm Standrohrdurchmesser? Und es gibt die Recon auch mit 9mm Achse dann braucht wenigstens kein neues Laufrad.
Ja, habe ich auch entdeckt, dass die Recon auch ohne Steckachse die 220er Scheibe zuläßt. Super. Konstruktiv ist die Recon aber deutlich stabiler. Von der Lasttragung finden sich in den technischen Spezifikationen von Rockshox keine max. Angaben in den öffentlichen Quellen. Indirekt lassen die sich eingeschränkt herleiten. Für 2019 allerdings nur für die Paragon Gold, da mit Air und für die Silver ist gar nichts zu finden.
Dämpfungstragfähigkeit Paragon Gold Max 165PS (um +10 PSI beaufschlagt wg. e-bike) also
<60kg 90-100PSI / bis 70 kg. bis 100 - 110PSI / bis 80kg 110-135PSI / bis 90 kg 135 -145PSI / dann > 90 kg 145+PSI /
Schaue ich die Reserve an Druckkapazität der Gabel mit kurzem 65 mm Federweg an, und die Drucksteigerung bei steigendem Gewicht, dann sind eigentlich schon ab 100, spätestens ab 110-120kg die Grenzen für 165 PSA erreicht, wenn ich Gold aus 2019 ohne Air auf die Tragfähigkeit der Silberversion übertrage. Das das Carver Rad das 2019 mit Tragfähigkeit 140kg verkauft wurde nun nur noch abgelastet auf 130kg in den Listen steht wundert mich im Hinblick auf Gabel Dämpfungstragfähigkeit und Bremsleistung bei 180/160 nicht mehr.

Das sieht die Tragfähigkeit der RS Recon Silver RL solo Air 100 QR9 ganz anders aus. Auf e-bike +10 PSI also
<60kg 60-80PSI / bis 70 kg. bis 80 - 95PSI / bis 80kg 95-110PSI / bis 90 kg 110 -130PSI / dann > 90 kg 130+PSI / Max 205PSI.
Leite ich alleine aus der Druckkapazität / Durchschlagsicherheit eine Traglast ab, dann hätte ich noch 75/15PSI = 5 * 10 kg. Das wäre dann eine Dämpfungstragfähigkeit von 140 - 150 kg. Ich weiss dass das ein bisschen Äpfel mit Birnen ist. Die Gabel ist jedoch auf für S-Pedlecs zugelassen und bei den höheren dynamischen Lasten, die für die Betriebserlaubnis nachgewiesen werden müssen gehe ich von hinreichend Sicherheitsreserve aus. Jedenfalls deutlich größerer als bei der Paragon. Vor allem auch wegen der gleichmäßigeren Lastübertragung durch die tapered Gabel wenn ich unten nen Lastenradsteuersatz rein mache.

Zu Systemlastgrenzen bzw. Zulässigkeitsgrenzen der Bremsanlage konnte ich über die Shimanobremsen in öffentlichen Systemen noch nichts finden. Magura ist da viel transparenter. Hab allerdings bisher nur das 2017 Benutzerhandbuch gefunden.
Da sind die Systemlastgrenzen aufgeführt unter technische Daten
z.B. bei MT4 in der Kombination mit Bremsscheiben 180/160 bei der Disc STOrM SL 130 kg, bei der Disc STOrM 160 kg und bei der Disc STOrM HC 180kg. Dann passt ja auch mein Erlebnis mit Shimano Deore Bremse mit SM-RT64 bei 180/160 bei sattem Überschreiten der 130/140 kg bei starkem Gefälle dazu. Das ist dann über dem Limit und über dem Sicherheitszuschlag. Ich denke das diese o.g. Systemteile die Belastungsgrenze z.B. auch beim Riese & Müller Multicharger auf die 140kg limitieren. Da geht eben tern GSD oder auch Bergamont mit dem LT für ein gleiches Konzept eben klar andere Wege. Da passen dann Bremse, Laufrad und Gabel auch zum vergleichbaren Einsatzzweck und sind beim LT auf 190kg ausgelegt. Der Motor des LT passt mit 65 Nm nur für nordeutschen Gegenwind und nicht für mitteldeutsche und süddeutsche Berge. Ohne den Bosch cargo der im LJ eingesetzt wird, kommt das LT für mich nicht in Betracht.

Meine Laufradkombi steht tatsächlich bei Kurbelix bei 140kg Systemgewicht als Kombi von DT-Swiss 545D und Shimano HB-M6000. Aber ist halt Centerlock und da soll die zweiteilige Magura Scheibe ja nicht mit Adapter verwendet werden. Die youtubefreaks machen das munter mit Adapter . Manche meinen der Shimano sei ja verschraubt. Ich mach das nicht. Shimano Händlerhandbuchuntersagt das für größer 203 wegen Spiel. Ein anderer Anbieter schließt das aus, da der Lockring wegen des breiteren Aluhalters dann nicht tief genug greife.
Mein FH dürfte das deshalb wohl auch nicht machen und dann würde ich als Zweitlaufrad eben bei Kurbelix die 180kg Kombi Ryde Aura 40 als 36 Loch mit Shimano HB-M 525 kaufen müssen.
P.S. die o.g. Namen von Hersteller od. Anbieter erwähnen ich nur deshalb weil diese Anbieter tatsächlich mal eine anständige Informationstiefe über die Einsatzbreite und den zulässigen Anwendungsbereich der Produkte bieten.
 
T

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Das ist eine RT54 180mm hinten mit einem Deore Sattel 615. Im Vergleich fällt mir neben dem besseren Tragbild auf das man mit steigenden Zahlenbezeichnunge und Preisen bei Shimano eigentlich nur mehr Luftlöcher bezahlt.
Deine Einschätzung teile ich. Die Abbriebspurbreite ist bei mir 13,5 mm. Durch das wellenförmige Design mißt die Auflagebreite an der schmalsten Stelle nur 8,5mm. Dazu noch die Löcher. Im Maximum sit die Breite 14,5 mm.

Durch die schmalen gewichtsoptimierten Stege kommt die Hitze praktisch gar nicht weg und kann sich nicht verteilen, außer an die Luft. Wie breit die Auflagefläche der J03A Beläge sind, weiß ich nicht. Jedenfalls dürfte diese Scheibe die ersten weichen organischen Beläge in 700km förmlich abgehobelt haben. Kein Wunder das die härteren Resin Beläge eine viel längere Standzeit haben.
Weiß jetzt nicht mal ob ich die SM-RT64M mit 180 überhaupt nach hinten machen soll.
 
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