Bremsleistung erhöhen bei RockShox Paragon Gabel - 4 Backenbremse?

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Im Urlaub in Oberbayern durfte ich die Leistungsgrenze meines Fahrrads hinsichtlich der Bremse erfahren.
Und damit auch erfahren, dass die Angaben zum zulässigen Gesamtgewicht nicht nur auf dem Papier stehen,
sondern auch ihren Grund haben. Erfahrung des Flachlandtirolers.

Mit meinem Carver Route E.340 wollte ich in Oberaudorf mit meinen beiden Kindern im Hänger 2 1/4 und 3 3/4
zum Berggasthof Hocheck hochradeln. Die Strecke hätte, wenn ich sie ganz geschafft hätte 2,2 km Länge und 300m Höhenunterschied gehabt. Ich war aber schon mit meiner eigenen Leistungskraft trotz Bosch PF CX nach einem kilometer am Ende und schob mit Schiebehilfe noch bis zum Wengerstadel. Das sind 1,2km und 182 Höhenmeter. In Teilen hat die Strecke in dem Abschnitt 20 % Gefälle. Fahrergewicht und Fahrrad dürften bei 115 bis 120kg. gelegen haben. Dann noch der dortige Stahlanhänger von ca. 20 kg und 2 angezogene Kinder mit Tagesgepäck vermutlich noch mal 35 kg. Also das Gespann kann gut 170 - 175 kg erreicht haben. Nach 2h auf dem Spielplatz dort gings dann wieder heimwärts. Den Sattel hatte ich von der Bergfahrt noch hoch gestellt. Beim Bergabfahren merkte ich nun, dass ich mit maximalem Bremsen zwar langsam war, aber das Gespann nicht zum Stillstand bremsen konnte. Vor allem in den 20 % Teilen fand ich das echt ungemütlich. Den Bremshebel konnte ich langsam immer weiter durchziehen. Gott sei Dank hatte ich ein paar Tage zuvor neue gekühlte Resin Beläge auf die Deore Bremse machen lassen (SM-RT64m 180 und 160 hinten). Vermutlich dampfte das ÖL langsam, die Beläge fingen an zu riechen. Kurzes Bremsen nachlassen machte ich zweimal, war aber ungemütlich. An etwas flacherer Stelle entschied ich mich den Bremsen Ruhe und Kühlung zu gönnen ging aus dem Sattel und mit den Fußsohlen runter und brachte alles mit zwei Sohlen und voll gezogenen Bremsscheiben zum stehen. Den Sattel stellte ich dann runter und nach 5 min Pause brachte ich die letzten 550 m mit noch 11 % hinter mich. Das ging dann.
Also auch wenn das Rad selbst keine Gewichtsbelastung von 140 kg hatte, als Gespann ohne "gebremsten" Anhänger habe ich die 140 kg. überschritten. (und eigentlich dachte ich, dass ich 150kg zulässiges Gewicht beim Carver hatte)
Vermutlich Glück gehabt das nichts passiert ist. Die neuen Beläge sind seither jedoch auf die neue Scheibe eindeutig eingefahren.
Dies als kleiner Erfahrungsbericht, was einem etwas unbedarft passieren kann.

Nun mein eigentlicher Wunsch an Euch. Läßt sich sinnvoll die Bremsleistung des Rades erhöhen, denn auch Stuttgart hat mitunter ganz ordentlich Gefälle.
Zunächst überlegte ich, die Bremsleistung zu erhöhen und die 180er Bremsscheibe durch eine Deore 203mm Scheibe auszutauschen und die 180er nach hinten setzen. In einem Forum laß ich einen Hinweis, dass die Gabel eine Freigabe dafür haben müsste. Nun habe ich bei RochShox mal nachgeschaut und sieh da, die Paragon Serie mit 30mm Federbeinen hat nur eine Freigabe bis 180mm. Also das geht nicht.

Dann käme als Alternative nur eine 4 Backen Bremse in Betracht. Hierzu habe ich in der RhockShox pdf 2019 Front Suspension Specifications keine Hinweise gefunden. Könnte ich nun einfach ne 4 Backenbremse draufsetzen oder packt die Gabel das dann trotzdem nicht?

https://www.servicearchive.sram.com..._coil_token_specification_english_rev_a_0.pdf
 
bjp

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Also, ich habe Shimano 2-Kolben (BR-M447), Shimano 4-Kolben (BR-MT520) und Magura 2-Kolben (MT4) verbaut.
Die Magura MT4 haben deutlichst die stärkste Bremswirkung.
 
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super-michi

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Ich würde 2x 200mm Scheiben einbauen für den Anhängerbetrieb in den Bergen, egal was die Hersteller freigeben oder nicht, wenn es passt. Gerade im Hinterbau muss man sehen ob die scheibe an der Kettenstrebe passt.
Eine 4 Kolben Bremse senkt nur die benötigte Handkraft und hat keinesfalls eine höhere Bremsleistung. Gegen Überhitzung hilft viel Material das erst einmal erwärmt werden muss, so würde ich die "günstigen" Shimano Scheiben nehmen mit breitem Reibring.
 
camper510

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..und die 180er Bremsscheibe durch eine Deore 203mm Scheibe auszutauschen und die 180er nach hinten setzen..
..und sieh da, die Paragon Serie mit 30mm Federbeinen hat nur eine Freigabe bis 180mm. Also das geht nicht.
Ich würde es trotzdem machen, aber zumindest hinten eine 180er-Bremsscheibe montieren.
Könnte ich nun einfach ne 4 Backenbremse draufsetzen oder packt die Gabel das dann trotzdem nicht?
Ja, kannst du, bringt aber weniger, als eine größere Bremsscheibe.
 
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super-michi

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Doch hat sie, aber leider nicht so viel mehr, wie ich erhofft hatte.
Ich habe gerade mal Shimano Bremsbeläge vermessen. B01S Einkolbenbremse für breiten Reibring und 4 Kolbenbremse.
4K= 468mm2 und 2K= 448mm2
So minimal größer ist der Bremsbelag einer 4K Bremse. Das entspricht vielleicht der von dir gefühlte Mehrleistung außer der verringerten Handkraft.
 
camper510

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Du hast die unterschiedlichen Bremskolbendurchmesser außer acht gelassen.
Die 4 kleinen Kolben sollen den Bremsbelag stärker andrücken, als die zwei größeren.
 
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super-michi

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Das ist richtig, Stichwort hydraulische Übersetzung. Das beeinflusst aber nur die Handkraft. Ich kann mit einem 2 Fingerhebel und 2 Kolben genug Druck erzeugen um auf das Vorderrad zu blockieren.
An meinem S Pedelec sind Magura MT5e 4 Kolbensättel mit 200mm Scheibe und lange Handhebel wegen der vorgeschriebenen Kugel am Ende verbaut. Ich denke mit Sorge daran wenn ich Mal bei einer Notbremsung mit 4 Fingern zugreifen sollte.
Für die Bremskraft ist die Größe der Reibfläche zuständig, vorausgesetzt die Belagmischung ist gleich.
 
camper510

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..Für die Bremskraft ist die Größe der Reibfläche zuständig..
Der Anpressdruck ist mindestens genauso wichtig oder warum sonst bremst die Bremse stärker, wenn ich den Bremshebel stärker anziehe und dadurch den Anpressdruck erhöhe? Und eine größere Bremsscheiben erhöht auch die Bremsleistung.
 
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super-michi

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Der Anpressdruck ist mindestens genauso wichtig oder warum sonst bremst die Bremse stärker, wenn ich den Bremshebel stärker anziehe und dadurch den Anpressdruck erhöhe? Und eine größere Bremsscheiben erhöht auch die Bremsleistung.
Das ist richtig. Wenn ich allerdings mit 2 Kolben das Rad schon zum blockieren bringe würde mir der Wechsel auf 4 Kolben 0,0% Gewinn an Bremsleistung bringen.
Der Threadopener hat ja nicht über schmerzende Finger wegen zu hoher Handkraft geklagt sondern Überhitzung des Systems.
Wenn man wie er in 0,5km so viel Energie aufgrund des Kinderanhängers in Wärme umwandeln muss kann man das nicht so schnell "weglüften" sondern muss möglichst viel Stahl entgegensetzen der Wärme aufnimmt. Große schwere Scheibe. Großer Bremsbelag, der aber bei 4 Kolben gar nicht so viel größer ausfällt wie man annimmt.
 
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HubbaBubba

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Es gibt von Shimano ICE Tec Bremsscheiben und Bremsbeläge.
Die Bremsbeläge haben extra Kühlrippen.
 
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Sorry, aber manchmal kann ich nur den Kopf schütteln. Für eine Fuhre von rd. 175 kg bei bis zu 20% Gefälle (Wenn es eine offizielle Straße ist, dann steht dort sicher sowas wie "Fahrradfahrer absteigen".) ist das Rad, mithin nicht nur sein Bremssystem gar nicht gebaut. Auszug aus der technischen Beschreibung des Herstellers des Rades:
Zulässiges Gesamtgewicht max. 120 kg
Da erübrigt sich jedweder Kommentar, auch wenn ich mir das Bremssystem dazu anschaue (Shimano Deore BR-T 6000). Sicher nicht das schlechteste System, aber bei weitem nicht für die Belastung ausgelegt. Ich würde zudem auch nochmal Deine Gewichtsangabe nachrechnen, du dürftest wohl eher an 200kg Gesamtgewicht gekratzt haben.
 
Jenss

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Im Urlaub in Oberbayern durfte ich die Leistungsgrenze meines Fahrrads hinsichtlich der Bremse erfahren.
Und damit auch erfahren, dass die Angaben zum zulässigen Gesamtgewicht nicht nur auf dem Papier stehen,
sondern auch ihren Grund haben. Erfahrung des Flachlandtirolers.

Mit meinem Carver Route E.340 wollte ich in Oberaudorf mit meinen beiden Kindern im Hänger 2 1/4 und 3 3/4
zum Berggasthof Hocheck hochradeln. Die Strecke hätte, wenn ich sie ganz geschafft hätte 2,2 km Länge und 300m Höhenunterschied gehabt. Ich war aber schon mit meiner eigenen Leistungskraft trotz Bosch PF CX nach einem kilometer am Ende und schob mit Schiebehilfe noch bis zum Wengerstadel. Das sind 1,2km und 182 Höhenmeter. In Teilen hat die Strecke in dem Abschnitt 20 % Gefälle. Fahrergewicht und Fahrrad dürften bei 115 bis 120kg. gelegen haben. Dann noch der dortige Stahlanhänger von ca. 20 kg und 2 angezogene Kinder mit Tagesgepäck vermutlich noch mal 35 kg. Also das Gespann kann gut 170 - 175 kg erreicht haben. Nach 2h auf dem Spielplatz dort gings dann wieder heimwärts. Den Sattel hatte ich von der Bergfahrt noch hoch gestellt. Beim Bergabfahren merkte ich nun, dass ich mit maximalem Bremsen zwar langsam war, aber das Gespann nicht zum Stillstand bremsen konnte. Vor allem in den 20 % Teilen fand ich das echt ungemütlich. Den Bremshebel konnte ich langsam immer weiter durchziehen. Gott sei Dank hatte ich ein paar Tage zuvor neue gekühlte Resin Beläge auf die Deore Bremse machen lassen (SM-RT64m 180 und 160 hinten). Vermutlich dampfte das ÖL langsam, die Beläge fingen an zu riechen. Kurzes Bremsen nachlassen machte ich zweimal, war aber ungemütlich. An etwas flacherer Stelle entschied ich mich den Bremsen Ruhe und Kühlung zu gönnen ging aus dem Sattel und mit den Fußsohlen runter und brachte alles mit zwei Sohlen und voll gezogenen Bremsscheiben zum stehen. Den Sattel stellte ich dann runter und nach 5 min Pause brachte ich die letzten 550 m mit noch 11 % hinter mich. Das ging dann.
Also auch wenn das Rad selbst keine Gewichtsbelastung von 140 kg hatte, als Gespann ohne "gebremsten" Anhänger habe ich die 140 kg. überschritten. (und eigentlich dachte ich, dass ich 150kg zulässiges Gewicht beim Carver hatte)
Vermutlich Glück gehabt das nichts passiert ist. Die neuen Beläge sind seither jedoch auf die neue Scheibe eindeutig eingefahren.
Dies als kleiner Erfahrungsbericht, was einem etwas unbedarft passieren kann.

Nun mein eigentlicher Wunsch an Euch. Läßt sich sinnvoll die Bremsleistung des Rades erhöhen, denn auch Stuttgart hat mitunter ganz ordentlich Gefälle.
Zunächst überlegte ich, die Bremsleistung zu erhöhen und die 180er Bremsscheibe durch eine Deore 203mm Scheibe auszutauschen und die 180er nach hinten setzen. In einem Forum laß ich einen Hinweis, dass die Gabel eine Freigabe dafür haben müsste. Nun habe ich bei RochShox mal nachgeschaut und sieh da, die Paragon Serie mit 30mm Federbeinen hat nur eine Freigabe bis 180mm. Also das geht nicht.

Dann käme als Alternative nur eine 4 Backen Bremse in Betracht. Hierzu habe ich in der RhockShox pdf 2019 Front Suspension Specifications keine Hinweise gefunden. Könnte ich nun einfach ne 4 Backenbremse draufsetzen oder packt die Gabel das dann trotzdem nicht?

https://www.servicearchive.sram.com..._coil_token_specification_english_rev_a_0.pdf

Danke fürs Teilen! Nie darüber nachgedacht bisher.

Zu allererst würde ich so extreeme Steigungen meiden, das sollte nicht all zu schwer sein?

Würde die Bremse auch wenn es passt mindestens auf 200/180 aufrüsten und 4 Kolben mit gekühlten Belägen schaden sicher auch nicht.

Die Bremsflüssigkeit...da gibt es bestimmt auch etwas hitze beständigeres, wie alt ist denn die aktuelle?

Schön, dass nix schlimmeres passiert ist!

Mit 140kg Gesamtgewicht hättest du die Bremsen dort sicher auch überhitzt.
 
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Einfach zusätzlich noch Felgenbremsen und Rücktritt verbauen.
 
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Auflaufbremse müsste her. Hat so was schon mal jemand gebaut? Mit Bremstrommeln ggf? A la Velomobil?
 
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Bei der Rockshox ist offiziell bei 180 mm Ende. Eine 180-iger Scheibe hinten ist auch nicht hilfreich, denn der Anhänger liftet beim Bremsen das Hinterrad.
Die aktuellen Shimanobremsen sind m. E. allesamt Mineralöl befüllt. Dieses ist nicht hygroskopisch. Das betreffende Rad dürfte etwa Bj. 2019 sein, damit ist die Füllung der Bremse nicht wesentlich verbesserungsfähig.
Letztlich liegt die allermeiste Bremslast auf dem Vorderrad, was beim Bremsen eine enorme Hebelwirkung über die Steuerlager auf den Rahmen ausübt. D. h., selbst wenn die vordere Bremse eine deutliche Verbesserung erfahren würde (z. B. Trommelbremse oder Doppelscheibenbremse), wäre die auf den Rahmen wirkende Last als nächstes näher zu betrachten. Mein Vertrauen in den verwendeten Alurahmen mit solchen Lasten am Haken sind nicht besonders hoch.
 
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Bei der Rockshox ist offiziell bei 180 mm Ende. Eine 180-iger Scheibe hinten ist auch nicht hilfreich, denn der Anhänger liftet beim Bremsen das Hinterrad.
Die aktuellen Shimanobremsen sind m. E. allesamt Mineralöl befüllt. Dieses ist nicht hygroskopisch. Das betreffende Rad dürfte etwa Bj. 2019 sein, damit ist die Füllung der Bremse nicht wesentlich verbesserungsfähig.
Letztlich liegt die allermeiste Bremslast auf dem Vorderrad, was beim Bremsen eine enorme Hebelwirkung über die Steuerlager auf den Rahmen ausübt. D. h., selbst wenn die vordere Bremse eine deutliche Verbesserung erfahren würde (z. B. Trommelbremse oder Doppelscheibenbremse), wäre die auf den Rahmen wirkende Last als nächstes näher zu betrachten. Mein Vertrauen in den verwendeten Alurahmen mit solchen Lasten am Haken sind nicht besonders hoch.

Mineralöl scheint aber nicht so gut wie z.b. dot 5.1?

DOT oder Mineralöl - Gibt es einen Sieger?

Dot vertragen die Bremsen evtl nicht? Eine dot 5.1 befüllte Bremse könnte auch etwas bringen denke ich, so rein vom Verständnis her, oder übersehe ich etwas?
 
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Also zunächst mal ein Dank an alle, für Eure Kommentare.(y):)
 
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Bremsleistung erhöhen bei RockShox Paragon Gabel - 4 Backenbremse?

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