Bremsen Tuning mit Punch Disc Bremsscheibe von BrakeSTUFF

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đŸ‘đŸ»đŸ˜
Hören sich eure auch so hĂ€sslich an? 😉

Mein Freund hÀtte besser keine SinterbelÀge nehmen sollen.
Die Scheibe ist fĂŒr organische und semisinter empfohlen.

Punch Disc | Bremsscheibe im Loch Design | AVID Magura Shimano kompatibel

Gibts hier jemanden mit Maguras und Punchdisc der etwas zum „Klang“ mit Magura P (Performance)-BelĂ€gen sagen kann?
 
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OldMan54

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Komischerweise traut sich keiner 2.2 mm dicke Scheiben zu holen. 😉
Was heißt denn trauen?
Die Frage ist eher, wozu?
Mit der Direttissima und XT Scheibe vorne war ich noch nie auch nur ansatzweise am Limit, auch bei radikalen Bremsmanöver oberhalb von 70 km/h, mit Packtaschen etc.
Im Gegensatz dazu machte die 180 er Scheibe an der Rohloff eher Probleme, nicht in Punkto Bremswirkung, sondern in Richtung thermisches Verziehen. Gab dann jedesmal nach den Abfahrten pulsierende GerĂ€usche, bis sich die Scheibe wieder abgekĂŒhlt hatte. Mit der Punch Disc in 2,1 mm Dicke und 180 mm Durchmesser existiert dieser Schönheitsfehler nicht mehr.

Daher war fĂŒr mich naheliegend, bei Verschleiß der XT vorne ebenfalls auch die Punch Disc zu wechseln, auch aus optischen GrĂŒnden.
Klar ist, mit zunehmender Dicke wird der Platz auch enger. Die DĂ€chle HD hat 2,05 mm Dicke, funktioniert mit der Direttissima logischerweise, da klappt 2,1 mm auch.

220 mm halte ich, bei meinem Bike (Gabel bis 203 mm freigegeben) und Einsatzbereich fĂŒr nicht erforderlich, die Trickstuff ist eine absolute 1 Finger Bremse, in Verbindung mit hochwertigen Scheiben absolut standfest, zumindest bei den Pisten und Abfahrten die ich mir zutraue, also wozu, ausser eventuell krasser Optik?

220 er Scheibe benötigt meiner Meinung nach eine passende Gabel, die Adapter werden sonst auch immer krasser, noch robustere LaufrÀder und Fahrer, die auch in Reflexsituationen mit der brachialen Bremsleistung klarkommen.

Ach ja, BelĂ€ge, stinknormale Shimano Resin, billig, leise, völlig ausreichende Wirkung, zumindest fĂŒr alte MĂ€nner ;)
 
christiank

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Im Gegensatz dazu machte die 180 er Scheibe an der Rohloff eher Probleme, nicht in Punkto Bremswirkung, sondern in Richtung thermisches Verziehen. Gab dann jedesmal nach den Abfahrten pulsierende GerĂ€usche, bis sich die Scheibe wieder abgekĂŒhlt hatte. Mit der Punch Disc in 2,1 mm Dicke und 180 mm Durchmesser existiert dieser Schönheitsfehler nicht mehr.
Bin ich froh das das mal jemand schreibt.
(y)

Ich fahre an meinem Liteville hinten absichtlich die dĂŒnnen Hope Race X2 Scheiben mit 1,8mm und versuche RestbestĂ€nde zu kaufen da es die nicht mehr gibt.

Warum: Wenn eine dicke Scheibe mal heiß ist kĂŒhlt die auch kaum mehr aus, verzieht sich, knackt, stinkt wie ein alter VW-KĂ€fer nach einer Passabfahrt.
Das heißt: Abwechsend Vorne/Hinten Bremsen bringt nicht den gewĂŒnschten Effekt.
Bei einer dĂŒnnen Scheibe reicht die kurze Zeit zum AbkĂŒhlen.
Ich habe hier in der Wachau zigfach gefahrene Abfahrten auf denen ich das sehr gut vergleichen kann.
Dort wo ich bei einer 200mm/2mm Hope Floating am Hinterrad irgendwann grauslich ins Leere greife funktionieren die Race 180er/1,8mm problemlos.

Relevant ist das eher im GelÀnde wo hinten mitbremsen manchmal unumgÀnglich ist, bei langen Passabfahrten wohl weniger.
 
OldMan54

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Beim ersten Alpencross, damals mit Levo, hatten wir auf der letzten Etappe ein GefĂ€lle auf Asphalt durch eine Ortschaft. Da war dann die SRAM Guide, trotz DĂ€chle Scheibe, am Limit und wurde laut. FĂŒhrte zur Direttissima. Da musst du auf der Bremse bleiben, weil das GefĂ€lle wirklich knackig ist, diverse EinmĂŒndungen...

Punch Disc:
  • BremsflĂ€che mit vielen kleinen Bohrungen zur Erhöhung der effektiven FlĂ€che zur Aufnahme und Ableitung der beim Bremsvorgang entstehenden WĂ€rme ➔ 30% mehr FlĂ€che gegenĂŒber einer vergleichbaren Standard Bremsscheibe.
Ist am Hinterrad des Jeep ja perfekt zu erkennen, Bremse und BelÀge gleich (XT 2-Kolben mit Resin), Scheibendurchmesser auch gleich, 203 geht wegen GepÀcktrÀgerstrebe bei mir nicht.
WĂ€rmeabfuhr ist hier der Punkt, und ab wann sich die Scheibe verzieht.

Bei Bremsen ist es wie bei vielen Dingen, soviel wie nötig, nicht soviel wie möglich. Gilt auch fĂŒr Federweg ;)

Zum Bremsen, ich bremse IMMER mit beiden Bremsen, lasse dann auch beide Bremsen zum AbkĂŒhlen los.
Dadurch vermeide ich eine Überlastung der deutlich schwĂ€cher dimensionierten Hinterradbremse.
 
Dede

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Dachte die haben alle Schiss, dass die 2.2 mm nicht reinpassen könnte, obwohl die in jedem Sattel geht.
Ich fahre zum grĂ¶ĂŸten Teil Magura Bremsen.

Als ich damals von der original Scheibe auf die Trickstuff DÀchle gewechselt habe (Dicke 2.05mm), die ja einen Tick dicker ist, wie die Magura, meine ich mich zu erinnern, dass da mit neuen BelÀgen nicht mehr viel Luft war.........

Habe mir deshalb die Punch-Disk auch in 2.1mm bestellt.......sicher ist sicher ;)
 
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Sel

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Ich kann nicht aus eigener Erfahrung schreiben, aber habe so meine Gedanken...

Die Scheibenbremsen sind im Vergleich zum Motorrad (da habe ich Erfahrungen) sehr viel filigraner. Die Bremsen haben im Vergleich aber eine abartig geringe Lebensdauer. DafĂŒr jedoch einen sehr hohen Preis. Die KĂŒhlung ist schlecht. Das Material wird sich aber nicht viel unterscheiden.

Es ist ja nicht so, das es keine technischen Möglichkeiten gÀbe, diese Probleme zu lösen. Die Hersteller wollen das schlicht und einfach nicht! Genauso trifft das auch auf andere Komponenten zu (warum sind Bremshebel komplett aus Alu?). Zum Teil eben falsche Materialien an wichtigen Stellen...

Auch wenn man nicht aufs Geld guggt, es gibt solche Teile einfach nicht! Also ist man gezwungen mit dem zum Teil hohen Verschleiß zu leben und öfter zu wechseln. Ja ich weiß: "Was lange hĂ€lt, das bringt kein Geld".

Schade...
 
OldMan54

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Es ist ja nicht so, das es keine technischen Möglichkeiten gÀbe, diese Probleme zu lösen. Die Hersteller wollen das schlicht und einfach nicht! Genauso trifft das auch auf andere Komponenten zu (warum sind Bremshebel komplett aus Alu?). Zum Teil eben falsche Materialien an wichtigen Stellen...
Sehe ich nicht so. Scheibenbremsen an den Bikes sind hoch komplexe Konstruktionen.
Fahre, seit ich darf, motorisierte 2-RÀder, Nr. 42 ist bestellt. Bei JEDER Motorrad Scheibenbremse schleifen die BelÀge, hört man auf Grund der Motor- und FahrgerÀusche nicht.
Gewicht spielt, zumindest in der Mittelklasse, auch nicht so eine Rolle.

Bei den Bikes kamen glaube ich Mitte, Ende der neunziger Jahre die ersten Scheibenbremsen auf, mit einseitigem Kolben, hatte ich an einem Cannondale, schwer, laut, bescheidene Wirkung.
Die EinfĂŒhrung dieser Technik zog einen Rattenschwanz an Änderungen nach sich, stabilere Gabeln, LaufrĂ€der, andere Achsen (Schnellspanner am Vorderrad gibt es heute kaum noch).
Extrem geringe Spaltmaße zwischen BelĂ€gen und Scheibe, Leichtbau, wartungsarm, teilweise sehr leicht, trotzdem bei perfekter Einstellung schleiffrei.

Wenn man bereit ist, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, bekommt man Technik vom allerfeinsten:
Trickstuff 14.jpg


Trickstuff 5.jpg


Trickstuff 6.jpg


Trickstuff 7.jpg


Die funktioniert bei mir seit ĂŒber 20.000 km mit minimalem Wartungsaufwand exzellent.
Wer noch mehr auf Leichtbau gehen will:
©Trickstuff
Carbon Hebel
PCA_HD_carbon_C41_silver-scaled.jpg


Shimano baut hervorragende und bezahlbare 4-Kolben Bremsen mit Keramik Kolben.
Magura hat sehr wohl einen Bremsgriff, der nicht aus Alu besteht, der Bremsgriff besteht aus einem Verbundmaterial aus Polymeren und eingebetteten Carbonfasern.

Radiale BremssÀttel sind inzwischen der Normalfall, vieles aus der Motorradtechnik gibt es inzwischen auch an den Bikes.

Insofern kann ich deine Meinung nicht teilen.
 
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"Was lange hÀlt, das bringt kein Geld".
Ich denke das ist eher dem Gewicht das man beim Fahrrad versucht so niedrig wie möglich zu halten zu zuschreiben.
FĂŒr einen "Normalfahrer" halten die Teile ja recht lang.
Als Viefahrer habe ich kein Problem öfter die Teile zu wechseln. Kosten ja auch nicht viel.
 
Sel

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Ihr beiden habt Recht. In unserer Gesellschaft ist eben der niedrige Preis wichtiger als eine zuverlĂ€ssige Funktion. Wobei aber genau diese Edelteile (wie oben in den Bildern zu sehen) hervorragend sind, dann jedoch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig teuer. In der preislichen Mitte gibts fast nichts mehr. Jedenfalls so meine Erfahrung aus meinen Motorrad-Zeiten.

Ich Ă€rgere mich bei den Fahrradbremsen schon immer ĂŒbers Alu, z.B. bei Gewinden. Es ist doch kein Problem dort mittels Buchsen Messing oder (rostfreien) Stahl zu verwenden, auch wenn sowas den Preis ordentlich hoch treiben wird. AchsfĂŒhrungen mit guten Gleitlagern zu versehen bringt auch viel. Ok, wird insgesamt etwas schwerer das Rad, ich denke das jedoch die wenigsten Fahrer so sehr aufs Gewicht achten mĂŒssen. Es kommt einfach auf das eine Kilo (wenn ĂŒberhaupt) mehr nicht an.

Aber selbst Hand anlegen und an die betreffenden Stellen Buchsen einsetzen, das geht wirklich nur extrem selten. Es ist kein Platz da, das vorhandene Material ist zu schlecht oder eben der Umbau lohnt wirklich nicht. Ich habe mir im Vorfeld zu meinem Dreiradumbau natĂŒrlich fertige RĂ€der angesehen, bis hin zu echt hochpreisigen Teilen. Aber nie fand ich ein Rad, welches alle meine Kriterien erfĂŒllt hĂ€tte. Entweder wars Rad wirklich billig, oder einzelne Komponenten stimmten nicht, waren zum Teil nicht einmal austauschbar. Wenn allerdings ein Umbau auf gute Komponenten möglich war, dann schoß der Preis auch gleich in astronomische Höhen, war auch mit der guten QualitĂ€t der Komponenten nicht zu rechtfertigen. Ok, solch teure RĂ€der liegen eh außerhalb meiner Einkommensklasse, guggen darf man ja trotzdem.

Unter anderem aus diesen GrĂŒnden entschied ich mich zum Selbstbau/Umbau. Bestimmte Komponenten kann ich selber bestimmen, bin nicht auf die Industrie angewiesen. Und vor allem wird insgesamt das Preis-/LeistungsverhĂ€ltnis wesentlich besser. Mir ist vollkommen klar, das zwischen den edlen Komponenten und meinem Selbstbau Welten, ja ganze Universen, liegen. Doch ich bin auch um einige GrĂ¶ĂŸenordnungen besser als bei einem Billigrad aufgestellt, baue haltbarere Komponenten ein, welche auch passen fĂŒr mein Rad (die Arbeitszeit nicht mitgerechnet, diese ersetze ich durch den Spaßfaktor beim Bauen).

Ja, jetzt schweife ich vom Thema ab, entschuldigt bitte. Nur wollte ich das mal loswerden beim Anblick gewisser fantastischer Komponenten hier, dem Angebot beim FahrradhĂ€ndler und der Betrachtung/Begutachtung von RĂ€dern, die hier in der Gegend so rumfahren... Da gibts Teile, da gehen mir die Augen ĂŒber, aber auch solche (und die sind in der Mehrzahl), die ich sofort von der Straße verweisen wĂŒrde (BastelrĂ€der, aber auch gekaufte Exemplare, auch nagelneue RĂ€der).
 
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GDay

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Was sich fĂŒr mich bei den Scheibenbremsen fĂŒr Radl nicht offenbart ist warum rostfreier Stahl verwendet wird der im Vergleich zu Auto bzw. Motorrad Bremsscheiben schlecht WĂ€rme leitet. Es ist mir schon klar das die rostfreie Optik hier wahrscheinlich der Hauptgrund ist, aber wirkliche „Performance Scheiben„ sollten eine bessere WĂ€rmeleitfĂ€higkeit und WĂ€rmeverteilung ermöglichen und damit kĂŒhltechnisch weit ĂŒberlegen sein, der Nachteil ist halt Rost aber damit leben wir bei Autos doch problemlos (vielleicht weil der Durchschnittsfahrer nicht auf die Scheiben schaut). Vielleicht kann jemand Licht ins Dunkel bringen.
 
christiank

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der Nachteil ist halt Rost aber damit leben wir bei Autos doch problemlos
Ich kann mich noch gut an die MotoGuzzis/Ducs/Laverdas/etc. erinnern, die hatten noch lange rostende Brembo Gußscheiben.
Die Bremswirkung war astrein, auch im Regen.
NUR: Ein paar Tage nicht gefahren = Flugrost = beim ersten Bremsen HEIKEL, sehr heikel > wenn man nicht aufgepasst hat stand das Vorderrad sofort.
Am Auto egal, am Motorrad heikel, am Fahrrad ungeeignet.
 
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der Nachteil ist halt Rost aber damit leben wir bei Autos doch problemlos
Ich fahre wenig Auto, aber gut motorisiert, also große Bremsscheiben, daher Rostproblem, vor allem hinten. Gehört aber nur am Rand hierher.
Wenn du ein Rad mit Gußscheibe nach einer Regenfahrt (im Winter mit Salz) abstellst, sind am nĂ€chsten Morgen (oder im FrĂŒhjahr) die Scheibe und die BelĂ€ge chemisch fest verbunden. Nach dem gewaltsamen Lösen bleiben kleine Krater auf der Scheibe zurĂŒck. Bei einer Scheibendicke von 1,8-2,2mm keine schöne Vorstellung.
 
GDay

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Bei einer Scheibendicke von 1,8-2,2mm keine schöne Vorstellung.
Da muss ich dir voll recht geben, nicht gerade prickeld.
Irgendwie habe ich micht ganz klar ausgedrĂŒckt, sorry: ich dachte hochgekohlte Stahlscheiben fĂŒr den wirklichen high performace oder Rennbereich wo perfekte dauernde Wartung normal ist. FĂŒr Otto Normalverbraucher natĂŒrlich nicht notwendig und problembehaftet Durch dauerne Rost Beanstandungen.
 
J

Jedermann

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Hinzu kĂ€me, daß Gußscheiben (Vermutung meinerseits) wegen Sprödigkeit des Materials eine Mindestdicke deutlich ĂŒber 2mm haben mĂŒĂŸten, was Gewicht bringt.

Zur Zeit fahre ich Magura Storm Scheiben, die mir deutlich hĂ€rter vorkommen als die vorher verwendeten Shimano Scheiben. Irgendwo habe ich mal gelesen, daß das Scheibenmaterial Messerstahl (ohne Chrom?) sei. Weiß jemand was genaueres bezĂŒglich HĂ€rte der Scheibe und passender BelaghĂ€rte? Oder ist man da auf Experimentieren angewiesen, wenn man mehr als von dem Material von der Stange erwartet? (nicht, daß mir das unangenehm wĂ€re:))
Wie sieht das bei Brake/Trickstuffscheiben aus? Bzgl.HĂ€rte und Legierung?
 
Sel

Sel

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Hart mĂŒssen die Scheiben nicht sein. Nur extrem zĂ€h. Es wird sogar eher besser sein, wenn sich der Stahl in Grenzen verformen kann (Ausgleich von Unwucht oder Schlag). Die höchsten Anforderungen werden an die Brems"klötzchen" gestellt. Und @GDay , rostfreier Stahl ist nicht unbedingt dieser schlecht wĂ€rmeleitende Edelstahl. Sicher wird aber genau dieser verwendet werden (Kostenfrage...). Federstahl kann auch rostfrei legiert werden und ist fĂŒr Bremsen ganz bestimmt auch gut verwendbar. Bei Gußstahl sehe ich Probleme, da darf sich gar nichts verbiegen -> Bruchgefahr. Aber insgesamt könnte so eine Scheibe etwas stĂ€rker ausfallen, das macht vielleicht 50...150 Gramm mehr Gewicht, spielt also fĂŒr den normalen Tourenfahrer keine Rolle. Aber genau der Tourenfahrer hat ein Rad mit mehr Masse, was natĂŒrlich beim Bremsen viel mehr Hitze in die Bremse bringt, trotz vielleicht geringerer Geschwindigkeiten (z.B. bergab).

Wenn die Scheibe stĂ€rker ist, dann lassen sich auch kleine KĂŒhlrippen integrieren. Damit wird die SelbstkĂŒhlung noch effektiver. Wir reden hier ja nicht von Zentimetern, es geht um weniger als fĂŒnf Millimeter. Die zur KĂŒhlung (und Gewichtsersparnis) beigebrachten Löcher in der Scheibe sind zur WĂ€rmeleitung eher kontraproduktiv. Als Alternative lĂ€ĂŸt sich aber auch ein Kupferkern (oder Alu eventuell) im Stahl der Scheibe verpressen. So Ă€hnlich wie bei dem Boden von Kochtöpfen. Die WĂ€rmeleiteigenschaften wĂŒrden enorm verbessert werden. NatĂŒrlich muß die WĂ€rme dann auch weg, also kleine KĂŒhlrippen noch dranbauen. Sicher lĂ€ĂŸt sich sowas heute in einem Guß erledigen (und Pressung der Komponenten). Und nochmal wegen Rost. Die richtige OberflĂ€chenbeschichtung, neben einer passenden Legierung des Stahls und Rost ist grundsĂ€tzlich vermeidbar.

Da ist meiner Meinung nach noch viel Luft nach oben. Und das bedeutet nicht einmal, das nun die Scheiben erheblich teurer werden mĂŒssen. Die Technologien dazu sind seit Jahrzehnten industriell perfektioniert, das geht auch ziemlich preiswert in der Massenproduktion.
 
OldMan54

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Habe ich da irgendwas verpasst?

Shimano 4 Kolben Bremsen Set XT ≈260€, 2 Kolben Set ≈180€
Saint ≈290€
Zee ≈200€
Scheiben 2 StĂŒck Ice Tech ≈ 85€

Magura je nach Modell Àhnlich, Scheiben bis 220 mm erhÀltlich.

Wenn mir jetzt jemand erzÀhlt, dass er da keine standfesten und halbwegs bezahlbaren Bremsen findet...

Ice Tech= Alu Kern, gibt es doch schon lÀngst :ROFLMAO:

Jetzt mal ernsthaft, wenn jemand eine Saint mit 203 er Scheiben ĂŒberlastet, liegt es nicht an der Bremse, sondern am Fahrer.
Kaputt bekommt man alles, gewisse Fertigkeiten sollten existieren, gerade im Bereich Bremsen.
 
J

Jedermann

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Hart mĂŒssen die Scheiben nicht sein. Nur extrem zĂ€h
Beides ist gefordert: Hart gegen Verschleiß, zĂ€h gegen Rißbildung.
Von hinreichender ZĂ€higkeit gehe ich aus, weil alle Bremsscheiben einen Regenguß ertragen mĂŒssen, auch wenn sie einige 100 °C heiß sind.
Zur HĂ€rte: Die Ice-Tech Scheiben von shimano mit den KĂŒhlblechen (203mm) waren bei mir nach ca.2500km austauschreif (durchgebremst bis aufs Alu), bei den Magura storm Scheiben sehe ich nach nun 1500km vergleichbarer Belastung noch die Bearbeitungsspuren der Neuscheibe auf dem Reibring.
Daher schließe ich auf grĂ¶ĂŸere HĂ€rte der Magura Scheiben gegenĂŒber den Shimano Scheiben.
Jetzt mal ernsthaft, wenn jemand eine Saint mit 203 er Scheiben ĂŒberlastet, liegt es nicht an der Bremse, sondern am Fahrer.
Das stimmt, ganz ernst:), wenn der zu dick ist oder eine zu lange, steile Strecke runterfĂ€hrt, da kann doch die Bremse nichts dafĂŒr, wenn sie heiße AlutrĂ€nchen vergießt.
 
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