Bosch ade!

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franz_elektro

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Habe nach langem Überlegen mich dazu entschlossen, mein im Winter erworbenes Bosch-Bike dem Händler "zurückzugeben" (-> in Zahlung gegeben).
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Probefahrt vor dem Kauf zu kurz ausgefallen ist, sonst wäre mir das nicht passiert....

Im Alltag hat sich herausgestellt, das der Antrieb mir auf Dauer zu laut war. Zwar bin ich von meinem Bafang nicht verwöhnt, dennoch ist dieser bezüglich Geräuschentwicklung für mich ein Musterknabe im Vergleich zu Bosch. Vor allem ab dem Mittellastbereich ging mir der laute, und vor allem durch die Tretbewegung eiernde Motor auf die Nerven.
Irgendjemand hat den Motor mal mit einer Küchenmaschine verglichen, das trifft den Nagel auf den Kopf. Von den Vibrationen in den Pedalen ganz zu schweigen....
Richtig ätzend ist der Moment, bei dem der Motor in den Freilauf übergeht (bzw. wieder einkuppelt), da schleift und krächzt ständig war vor sich hin.
Zum Schluss war ich froh, wenn ich schneller als 25 km/h fahren konnte, dann war da unten wenigstes eine Ruh!
Zu guter letzt hat mich die Kraftunterbrechung (in Kombination mit der Nexus-Nabe) sehr gestört. Um die Nabe vernünftig schalten zu können, war eine fast komplette Kraftunterbrechung notwendig, bis nach dem Schaltvorgang der Motor mit aller Macht wieder die Arbeit aufnahm.
Das brachte ein recht ruckeliges Fahren mit sich, vergleichbar mit den Schaltvorgägen an einem Motorrad. Und hier im Allgäu muss nun mal häufig geschalten werden.
Sei´s drum, das Ding ist Gott sei Dank weg!
Möge ein anderer, der gerade wie so viele andere, auf dem Bosch-Trip ist, damit glücklich werden.

Auch wenn sich manche die Haare raufen: Nach ausgiebigen Testfahrten habe ich mich für das Bionx-Sytem entschieden:

Ein KTM e-race ist bestellt! :D

Aber der treue Bafang bleibt bei mir...
 
Fisch

Fisch

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AW: Bosch ade!

Hallo franz ,

Gratuliere , hast die richtige Wahl getroffen .:D:dafuer:
Wünsche Dir sehr viel Spaß mit dem KTM . Die Bosch Fahrer werden hoffentlich mal aufwachen .
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg .
 
Rolectro Benutzer

Rolectro Benutzer

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AW: Bosch ade!

Hallo Franz!

Als Mittelmotor-Fahrer bin ich wirklich gespannt, wie sich der BionX bei Dir bewährt.


Und hier im Allgäu muss nun mal häufig geschalten werden.
Ob da der BionX auch mitspielt...?


Zu guter letzt hat mich die Kraftunterbrechung (in Kombination mit der Nexus-Nabe) sehr gestört.
Meist wird der Bosch in Kombination mit Kettenschaltung gelobt......


Richtig ätzend ist der Moment, bei dem der Motor in den Freilauf übergeht (bzw. wieder einkuppelt), da schleift und krächzt ständig war vor sich hin.
Das kann doch nicht ein fehlerfreier Antrieb sein? Was sagte der Händler dazu?

Grüße!
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: Bosch ade!

ein Nabenmotor - egal ob BionX oder Chinabüchse - ist hier immer im Vorteil gegenüber einer Mittelmotorlösung (egal ob Bosch oder Relectro oder Panasonic)

beim Nabenmotor wird die Schaltung AUFGRUND des Motors entlastet..
und man kann auch am Berg viel einfacher schalten, da - auch wenn man Zug aus der Kette nimmt - trotzdem weiterhin der Motor das Bike anschiebt

bei Drehmomentgesteuerten Systemen wie dem BionX vielleicht nicht ganz so easy wie bei einem "dummen" China-Nabenmotor

ein Mittelmotor belastet hingegen die Kette immer zusätzlich
und will man dann am Berg schalten heisst es
a) das geräuschvoll und materialfordernd zu machen
b) Druck aus Pedalen und Motor nehmen -> fehlt also gleich doppelt der Schub

das ist systembedingt so..
das eine System machts besser als das andere
aber ein Nabenmotor ist in dieser Beziehung nunmal immer überlegen
 
andy.dark

andy.dark

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AW: Bosch ade!

mag ja sein (heisst übrigens rolektro falls du das meinst ;) )
mit ein bisschen vorausschauend und damit weniger krachend schalten nehme ich dafür den endlos genialen vorteil der einbeziehung der gangschaltung mit.
stell dir mal ein auto vor wo du im 5. gang eine heftige steigung hochfahren musst. man hat nicht umsonst schaltungen erfunden.

nabenmotor = flachland oder hüglig super
mittelmotor = steile berge noch und nöcher, her damit
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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AW: Bosch ade!

stimmt alles was du schreibst...
dem Threadersteller scheint es aber wichtig zu sein, diese "Rucker" nicht zu haben...
da ist der Nabenmotor dann im Vorteil

Rolektro - Rolectro ... ich habs einfach vom Nutzernamen von "Rolectro Sport" abgeschrieben ;) (stand grad ein Posting höher)
 
Xtrasmart

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AW: Bosch ade!

Man kann eigentlich Mittelmotore und Nabenmotore nicht miteinander vergleichen. Das ist wirklich Äpfel und Birnen und die meisten Vergleiche befinden sich jenseits von Bild Zeitungsniveau. Das systembedingte Drehmomentproblem des Nabenmotors wird durch verschiedene Ansätze versucht zu kompensieren. Bafang mit Planetengetriebe, BionX durch eine extrem hohe Polwechselfrequenz. So oder so wird versucht ein hohes Drehmoment zu generieren, dass für die meisten Anwendungen ausreicht. Die fehlende Integration der Schaltung und die verminderte Effizienz im Grenzbereich gleicht vielfach eine höhere Effizienz im normalen Drehzahlbereich wieder aus (Höhere Effizienz deswegen, weil die Getriebe der kleineren und leichteren Mittelmotorsysteme genauso Energie schlucken. Bosch generiert das Drehmoment von 50 Nm ja auch nur mittels Getriebe und nicht nativ am Motor). Letztlich muss jeder für sich das passende System finden. Ich mag BionX, auch die Motorbremse setze ich gezielt und sehr oft ein, und aktuell befindet sich neben 2 schon vorhandenen Systemen eine 3. (Umrüstsystem für Dahon Faltrad) in der Mache. Glücklicherweise musste ich die Erfahrungen verschiedener BionX Nutzer nicht teilen und bin sehr zufrieden.
 
andy.dark

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AW: Bosch ade!

Rolektro - Rolectro ... ich habs einfach vom Nutzernamen von "Rolectro Sport" abgeschrieben ;) (stand grad ein Posting höher)
mir gings weniger um rolectro - auch falsch aber relectro setzt dem ganzen die krone auf ;)

ich hätt gerne mal einen nabenmotor(ein normaler 250W nabenmotor und kein bionix überpowert monster)-mitfahrer mit normaler power(kein kräuterbutter, MM oder lance amstrong) und 90-100 kg. ich hätt da glatt ein paar nette steigungen im angebot wo man dann zusammen mal hochfahren könnte. da würd ich gerne mal gucken wie das dann in der praxis läuft.
 
Fisch

Fisch

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AW: Bosch ade!

Hi andy ,

Wenn ich in Deiner Nähe wohnen würde , hättest Du einen Test Partner .:rolleyes:
Ich glaube Du würdest dann ein Bionx Fan .
 
M

Michael.HH

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AW: Bosch ade!

ich hätt gerne mal einen nabenmotor(ein normaler 250W nabenmotor und kein bionix überpowert monster)-mitfahrer mit normaler power(kein kräuterbutter, MM oder lance amstrong) und 90-100 kg. ich hätt da glatt ein paar nette steigungen im angebot wo man dann zusammen mal hochfahren könnte. da würd ich gerne mal gucken wie das dann in der praxis läuft.
Du hast doch weiter oben geschrieben : Nabenmotor - gut für flach und hügelig, Mittelmotor gut für Berge. Warum dieser Vergleich ?

Mich stört am Mittelmotor das Geräusch und die Optik. Einige beanstanden auch die geforderte Breitbeinigkeit. Aber wenn ich im bergigen wohne, müßte ich alle Nachtteile akzeptieren, weil mich der Nabenmotor da schlicht nicht raufbringt. Als Flachlandfahrer hat man da wenigstens noch die Wahl.
 
C

cephalotus

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AW: Bosch ade!

Aber wenn ich im bergigen wohne, müßte ich alle Nachtteile akzeptieren, weil mich der Nabenmotor da schlicht nicht raufbringt. Als Flachlandfahrer hat man da wenigstens noch die Wahl.
Diese Aussage wird nicht dadurch wahrer, wenn man sie ständig wiederholt.

Richtig ist vielmehr, dass der Nabenmotor alleine keine Radfahrer den Berg hoch ziehen kann. Wer aber Berge mit seinem Fahrrad prinzipiell auch ohne Motor hoch fahren kann, den unterstützt auch ein Nabenmotor an diesen Bergen. Wenn man dabei die Stromstärke drosselt dann auch dauerhaft und mit recht passablen Wirkungsgraden trotz geringer Geschwindigkeit.

Entscheidend bei Nabenmotoren am Berg ist also vor allem die Leistung des Radfahrers und die Möglichkeit, die Leistung Nabenmotors am Berg verringern zu können (was die meisten Systeme blöderweise nicht können).

Der Nachteil des Nabenmotors ist dann nur, dass man die Berge langsamer hoch kommt als mit dem Mittelmotor, den man eben am Berg nicht leistungsmäßig drosseln muss.

mfg
 
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Michael.HH

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AW: Bosch ade!

Der Nachteil des Nabenmotors ist dann nur, dass man die Berge langsamer hoch kommt als mit dem Mittelmotor, den man eben am Berg nicht leistungsmäßig drosseln muss.

mfg
Meine Erfahrungen sind andere. 16% am Waseberg fährt man mit Nabenmotor mit 15kmh rauf - oder eben gar nicht. Ich habe es getan, weil ich mußte. Die Eigenleistung, die ich dabei aufbringen mußte, sind aber nicht eben Pedelecfahrer-typisch, schon gar nicht bei einem 28kg Tiefeinsteiger. Das man mit gut Kondition auch mit einem Nabenantrieb diese Steigungen hochfahren kann, ist bekannt. Ich hätte auf jeden Fall den Bosch vorgezogen, auch Panasonic. Mit 8kmh raufkurbeln, und mit der Sauerstoffversorgung muss man auch nicht ins Soll gehen.
Stromstärke drosseln ist in diesem Fall Unsinn, man muss die Fuhre auf Touren halten. Sackt man auf unter 12kmh ab, kann man einpacken.
 
yardonn

yardonn

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AW: Bosch ade!

Meine Erfahrungen sind andere.
[...]
Stromstärke drosseln ist in diesem Fall Unsinn, man muss die Fuhre auf Touren halten. Sackt man auf unter 12kmh ab, kann man einpacken.
Das sind auch Dinge, die sind Motorspezifisch.
Ein gut ausgelegter Pedelecmotor kann mehr.
Auch ohne massive Mehrleistung, wie der BionX.
Der kleine elfKW- Frontmotor hat mich da sehr überrascht, wie er mich auch mit 8 km/h (und minimaler Eigenleistung... Testfahrt...) eine heftige Steigung rauf zog. Und der elfKW zieht mit MMC niemals mehr als 500 Watt... also deutlich weniger als ein BionX oder die anderen "fetten" Radnabenmotoren.
Seit dieser Erfahrung bin ich deutlich stiller geworden, was die prinzipielle "Berguntauglichkeit" von Radnabenmotoren angeht.

Sogar hier im Bergischen wird meine Frau (wenn es denn mal ein Pedelec gibt... steht noch nicht weit oben auf der Prioritäten-Liste) irgendwas mit einem kleinen Getriebe-Freilauf-Frontmotor bekommen. Solange man nicht gerade Bleiakkus oder Tonneschwere Rahmen verwendet, fällt es sehr schwer, in der Praxis normale Straßen (ich rede nicht über Offroad...) zu finden, wo so ein Radnabenmotor nicht noch genug mechanische Leistung abgibt, um einen akzeptabel den Berg hoch zu bringen.
Mit Kinderanhänger mag das anders aussehen, aber solange das Systemgewicht nicht deutlich über 100 kg liegt, und der Fahrer wenigstens noch weiss, wozu die Beine da sind (und keine Behinderung/Erkrankung vorliegt), gibts auch für meine Frau kein Bosch-Rad...
Auch wenn ich als Mittelmotorfahrer (ca. 10.000 km im Jahr, auch mal 200kg Systemgewicht, Reisegeschwindigkeit 50 km/h...) dessen Vorzuge in bestimmten Konfigurationen sehr schätze, mann sollte nicht von den schwächen bestimmter Systeme auf die gennerelle Unfähigkeit einer Gattung schließen...

Aber falls meine Frau sich mit dem Kinderanhänger anfreunden kann, dann kriegt sie auch ein Boschrad (oder auch Panasonic... sie hat "keine" Trittfrequenz *grins*), dann aber mit Nuvinci-Nabe, um die Schaltproblematik zu erledigen...
Sowohl Mittel als aus Radnabenmotoren können heute in sehr weiten Grenzen Eingesetzt werden, wenn das Gesamtsystem clever aufgebaut ist.
 
didi28

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AW: Bosch ade!

Entscheidend bei Nabenmotoren am Berg ist also vor allem die Leistung des Radfahrers.
Genau genommen das Leistungsgewicht. Völlig untrainiert und ab spätestens etwa 100kg Lebendgewicht aufwärts bedeutet z.B. bei mir hier in der Gegend i.d.R. Ungeeignetheit von 250W-Nabenmotoren in 26" oder 28" Laufrädern, wenn man nicht nur in den Tälern fahren will.

Pedaleure, die hier in der Gegend mit einem guten motorlosen Fahrrad jede Steigung fahrend hochkommen, haben aber auch mit Nabenmotor-Pedelecs keine Probleme.
 
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Michael.HH

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AW: Bosch ade!

Das sind auch Dinge, die sind Motorspezifisch.
Seit dieser Erfahrung bin ich deutlich stiller geworden, was die prinzipielle "Berguntauglichkeit" von Radnabenmotoren angeht..
Ok, mein Nabenmotor bringt 20 nm. Mit einem BionX könnte ich meine Meinung revidieren.

Und zu den 8kmh an Steigungen : ich hätte da Sorge, das bei meinem Tongxin das Getriebe aufgibt, ich teste das lieber nicht an.
 
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Michael.HH

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AW: Bosch ade!

Pedaleure, die hier in der Gegend mit einem guten motorlosen Fahrrad jede Steigung fahrend hochkommen, haben aber auch mit Nabenmotor-Pedelecs keine Probleme.
Das glaube ich inzwischen auch, nur, wieviele sind das hier ? Die meisten schaffen sich das Pedelec ja an, weil sie eben nicht die Steigungen hochkommen. Zumindest für diese Gruppe halte ich die Behauptung von cephalotus für grenzwertig, auch wenn er s uns vormacht, das es geht.
 
Fisch

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AW: Bosch ade!

Hallo Motor Spezialisten ,

Ein Kollege von mir hat den Panasonic Antrieb und er sagte bei einer gemeinsamen Ausfahrt, er habe eine langsame Ente gegenüber meinen Bionx.
Wegen der Reichweite hat er sich einen stärkeren Akku gekauft , alles Ok.
Aber der Nachteil ist der Akku hat eine enorme breite ,darum hat er sich schon öfters den Knöchel aufgeschlagen . (Fehlkonstruktion )
Der Akku gehört nicht in die Breite gebaut sondern in die Höhe .
Das nur am Rande bemerkt . Ansonsten funktioniert der Panasonic Motor einwandfrei .
Trotzdem es geht nichts über Bionx .:D

Fisch
 
yardonn

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AW: Bosch ade!

Trotzdem es geht nichts über Bionx .:D
Im "250 Watt" Bereich hast du wohl recht. eigentlich kein Hersteller traut sich, noch mehr Watt als BionX durch zu jagen, und das ganze 250 Watt zu nennen.
Aber wenn man sich eh nicht um die 250 Watt kümmert, dann geht auch deutlich mehr...
Nur... wer braucht das, wenn man wenigstens noch ein bisschen Radfahren will im 25 km/h Pedelec? Für 25 km/h auf der Ebene reicht auch schon halbe BionX-Leistung, und wer meint, unbeding jede Steigung mit 25 km/h weg bügeln zu müssen, ist wohl noch nicht sehr viel Fahrrad gefahren oder hat vergessen, eine Gangschaltung zu kaufen...
Einen Elektromofa-Antrieb im 25 km/h pedelec... für mich nichts, da reicht mir ein Motor, der ca. 1/3 wiegt... aber Geschmäcker sind verschieden.
 
torcman

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Diese Aussage wird nicht dadurch wahrer, wenn man sie ständig wiederholt.

Richtig ist vielmehr, dass der Nabenmotor alleine keine Radfahrer den Berg hoch ziehen kann. Wer aber Berge mit seinem Fahrrad prinzipiell auch ohne Motor hoch fahren kann, den unterstützt auch ein Nabenmotor an diesen Bergen. Wenn man dabei die Stromstärke drosselt dann auch dauerhaft und mit recht passablen Wirkungsgraden trotz geringer Geschwindigkeit.

Entscheidend bei Nabenmotoren am Berg ist also vor allem die Leistung des Radfahrers und die Möglichkeit, die Leistung Nabenmotors am Berg verringern zu können (was die meisten Systeme blöderweise nicht können).

Der Nachteil des Nabenmotors ist dann nur, dass man die Berge langsamer hoch kommt als mit dem Mittelmotor, den man eben am Berg nicht leistungsmäßig drosseln muss.

mfg
perfekt auf dem Punkt gebracht, so meine ich es auch.:dafuer:

fuer mich zaehlen stark noch die Argumente die MHH bringt, vor allem das Motorsausen, wie eine Naehmaschine

Mich stört am Mittelmotor das Geräusch und die Optik. Einige beanstanden auch die geforderte Breitbeinigkeit. Aber wenn ich im bergigen wohne, müßte ich alle Nachtteile akzeptieren, weil mich der Nabenmotor da schlicht nicht raufbringt. Als Flachlandfahrer hat man da wenigstens noch die Wahl.
 
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