Specialized BLevo! Was funktioniert noch an den 2019 Modellen?

Diskutiere BLevo! Was funktioniert noch an den 2019 Modellen? im Brose Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Du kannst doch jederzeit den Radumfang wieder zurück auf den Standardwert bringen. Wartest halt ab, bis es wieder möglich ist. Wenn es vom Händer...
Molle

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Speci Levo FSR Expert 2019
Du kannst doch jederzeit den Radumfang wieder zurück auf den Standardwert bringen.
Wartest halt ab, bis es wieder möglich ist. Wenn es vom Händer möglich ist, den Wert zu ändern, gibt es einen Weg. Nur ist dieser noch nicht bekannt.
 
Manfred

Manfred

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Da hier auch immer wieder neue Leute rein kommen, die die bisherigen Hinweise nicht gelesen haben:
Der Motor soll den eingestellten Radumfang ja angeblich protokollieren und Speci kann das dann auslesen.
Ist ja auch kein Hexenwerk, jede Änderung der Motoreinstellungen in einem EPROM dauerhaft zu speichern. Die Speci-Garantie (das ist nicht die gesetzl. Gewährleistung) auf den Motor hat man damit verloren.
Außerdem überträgt die MC-App jeden "Ride" defnitiv an Specialized, die werden sicher auch alle gespeichert. Falls ein Motor reklamiert wird, brauchen Sie also nur in die Ride-Protokolle zu schauen.

Eine verlorenen Garantie ist aber noch das Harmloseste.

Wer ein Pedelec (rechtlich ein Fahrrad gem. Ausnahmeregelung in § 1 Absatz 3 StVG ) z.B. über falsch eingestellten Radumfang so manipuliert, dass es real über 25 km/h (+ ein paar % Toleranz) beim Treten unterstützt oder ohne Treten mit reiner Motorkraft schneller als 6 km/h fährt, bewegt ein Kfz, da es dann aus der Ausnahmeregelung des §1(3) StVG heraus fällt.

Ist dieses Kfz dann nicht Kfz-Haftpflichtversichert, begeht man eine Straftat gem. § 6 PflVersG.
Ein paar Ordnungswidrigkeiten kommen auch noch dazu: Fehlende Betriebserlaubnis (Owi nach § 48 FZV -> 70 EUR nach Nr 175 BKatV) , evtl. fehlender Führerschein.

Wird im Falle eines verschuldeten Unfalls die Manipulation festgestellt, ist die fehlende Versicherung äußerst unangenehm. Die Privathaftpflicht ist ja raus, diese gilt nicht für Kfz. Man haftet also rein privat mit seinem gesamten Vermögen. Wenn z.B. ein Geschädigter berufsunfähig wird, ist man wohl ruiniert. Finde ich ziemlich dämlich, das wegen ein wenig schneller Fahren zu riskieren.

Die Rechtslage wurde wegen illegalem Tuning auch schon erheblich verschärft (EN 15194:2017), dies erschwert immer mehr den legalen Zugang zur Motortechnik käuflicher Pedelecs und den Eigenbau.
Die Masse der ehrlichen Nutzer hat unter diesem dämlichen Tuning letztlich zu leiden.
Den Pedelecs wird kein Gefallen getan, wenn sie in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr in die illegale Tunerecke geraten.

Der Akku-Mehrverbrauch ist auch nicht ohne:
...
Man verdoppelt für 32 km/h statt 25 gleich den Gesamt-Leistungsbedarf von 160 auf 320 Watt Dauerleistung fürs Fahren in der Ebene am MTB.
Abzüglich einer angenommenen Dauer-Eigenleistung von gemütlichen 100 Watt ergibt sich eine Motorleistung von 220W statt 60 Watt, also das 3,7-fache bei vernachlässigbarem Geschwindigkitsgewinn.
Kann man 150W dauerhaft treten, ist der Unterschied noch drastischer.
...
 
voika

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Jeder "falsche" zu kleine Radumfang ist illegal - kein Thema muss man auch nicht mehr diskutieren.
Auf die Garantie darf das keinen Einfluss haben, da der Radumfang ja nicht ursächlich für Motorschäden sein kann (da gibt's mittlerweile wissenschaftliche Arbeiten drüber).
Wo es aber drauf ankommt ist die KULANZ von Speci nach der Garantiezeit - da gibt es keine Regeln, sondern nur "Gut Will". Da war halt bisher der 2000mm-Wert offenbar entscheidend, da dieser Wert von jedem in der App auch "irrtümlich" eingestellt werden hätte können. Jetzt wo das nur der Händler kann (wenn überhaupt) da würde ich die 2000mm nicht als "sichere Bank" für eine Kulanz von Speci verkaufen.
Aber wie immer - wir sind doch schon groß und wissen, dass wir Verantwortung für unser Tun übernehmen müssen - man kann nicht alles versichern und bestätigen lassen. Wer tuned geht halt ein Risiko ein - genauso wie jemand der Ski-Fährt, Klettern geht, schnell Fährt, usw., usw.... So ist das im Leben: Spaß macht der Grenzbereich, die Gefahr und die Genugtuung der Bewältigung.
 
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War heute auch wieder unterwegs mit fest einegstelltem, nicht veränderbaren 2300 mm Radumfang. Bin trotzdem über 60 km mit einem KM Durchschnitt gefahren, den ich mit meinem Bio Bike nie erreicht hätte.
Hatte aber knapp 3 Stunden richtig Spaß, einen Haufen frische Luft um die Ohren und der Rest ist mir auch relativ egal.
Wie schon so oft in diesem Forum gesagt wurde: "Wer mehr will, Vado oder Mofa ".

So, jetzt ducke ich mich schon mal weg, bezüglich der ganzen Antworten, die gleich über mich herunterprasseln :whistle:.
 
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Gibt anscheinend eine neue Software fürs 2019 er Levo (y).


This just came in straight from Specialized on the turbo studio updates
  • Fixed bug where wheel circumference was reset to default 2300mm after a firmware update. Now, after a bike firmware update, the wheel circumference will be set to the value it was at prior to being updated – it will no longer reset to 2300mm. However…
  • If the bike detects a wheel size smaller than 2000mm, it will not accept the value and reset it to the factory minimum wheel size of 2000mm. This will happen each time the bike powers up, thereby preventing tuning via wheel circumference modification to a value below 2000mm.
    • In anticipation of the question – No, there is not a way to ‘back date’ the firmware on a TCU to an older version.

 
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Noch nicht, aber kurzfristig kommt das Update. Aufgrund 27.5/29“ Thematik passen die festen 2300 natürlich nicht.
 
alterfuchs

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Gut, 2000mm sind mir jetzt vielleicht einen Ticken zu wenig in Sachen vmax, aber wenn das legal ist, dann komme ich damit aus. Sollte mit 29er Pappen für fast 30 ausreichend sein.
 
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Kommt real so ca. 29-30 km/h raus
aber natrürlich alles andere als legal !
 
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kann man einen 504er Akku von 2018 an ein Levo 2019 anklemmen?
 
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Nicht einbauen nur an den Motor anklemmen. Dann mit der MCA 1.2 auf das Levo und den Radumfang auf 2000mm stellen???
 
savyfunkt

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Glaube nicht, da die Elektronik beim 2019 nicht im Akku sondern im Rad verbaut ist. Wissen tu ich es aber nicht
 
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Nicht einbauen nur an den Motor anklemmen. Dann mit der MCA 1.2 auf das Levo und den Radumfang auf 2000mm stellen???
Geht,.....aber Psssttttt :)
Ich weis was Du meinst. Ist der Hintertürchen Trick. Vorausgesetzt man hat noch ein voriges Levo oder Kenevo.
Jetzt sollten alle wissen.........
 
E-Biker67

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Guckst du hier.
 
savyfunkt

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Geht,.....aber Psssttttt :)
Ich weis was Du meinst. Ist der Hintertürchen Trick. Vorausgesetzt man hat noch ein voriges Levo oder Kenevo.
Jetzt sollten alle wissen.........
Dann müsste ich mich aber mit BLEVO auch verbinden können und somit mit dem Radumfang sogar noch unter 2000 gehen können. Sehe ich das richtig?
 
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E-Biker67

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Das wäre bei einer Kontrolle sogar gut. Rad neu starten und alles sauber(y)Danke Speci ;)
So einfach ist es leider nicht. Selbst beim Levo erste Generation musste bei einer Änderung des Radumfangs das Bike neu gestartet werden :whistle:.

Brauchst dich auch nicht bei Speci zu bedanken. Der Raddurchmesser ist nur über das Turbo Studio zu ändern und dies innerhalb einer Range von 2000-2300.

Im Klartext. Der Händler kann dir auch nur 2000 einstellen. Drunter geht nicht.
 
savyfunkt

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So einfach ist es leider nicht. Selbst beim Levo erste Generation musste bei einer Änderung des Radumfangs das Bike neu gestartet werden :whistle:.

Brauchst dich auch nicht bei Speci zu bedanken. Der Raddurchmesser ist nur über das Turbo Studio zu ändern und dies innerhalb einer Range von 2000-2300.

Im Klartext. Der Händler kann dir auch nur 2000 einstellen. Drunter geht nicht.
Hast auch wieder Recht, den Neustart habe ich voll vergessen.
 
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