Reise Black Mamba (Solarmobil)

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Heute ging es dann weiter den Kanal lang. Ein bisschen Sonne gab es, die ich, wenn sie sich blicken ließ, auch direkt zu einer Ladepause genutzt habe. Die nächsten Tage sollen düster werden, mithin also frühzeitig nehmen, was sich bietet und ansonsten sparsam sein. Sparsamkeit wird durch die Strecke begünstigt, passt also ganz gut. Gewitterwarnung und schwerer Regen war aber auch angesagt.

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Tiefe Begegnungen ...

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Dann noch kurz was einkaufen - und als ich raus kam, fing es an zu regnen. Heftig. Noch überdacht entsprechend gekleidet, losgefahren, und es ließ nach und hörte dann auch schon wieder auf. Sollte ich so billig davongekommen sein? Also weiter, die Regensachen erst mal trocknen lassen.

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Einige Zeit später dachte ich, ein Kaffeepäuschen wäre jetzt nett und die Regensachen könnten auch wieder runter. Da sah ich ein Schild, in 3km irgendwas, wo man sein Fahrrad reparieren kann und auch einen Snack bekommt. Hm, dachte ich, Akku ist zwar erst auf 68% runter, aber, siehe oben, Strom und Kaffee passt doch. Also hingefahren und sehr bedrohliche Wolken vorraus. Dort angekommen, die Black Mamba angeschlossen, aber so, dass das Ladegerät innen liegt. Aus dem Laden kam jemand raus und redete auf mich ein, obwohl ich deutlich machte, dass ich kein Französisch kann. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, wollte er, dass ich irgendwas konsumiere, der Strom eher für Kunden ist. Kein Problem, Kaffee wollte ich sowieso. Also einen geholt, und als ich wieder raus kam, richtig heftiger Wind und Regen, Mülltonnen flogen um, die Schweren wurden quer über die Terasse geschoben, der Typ machte den Laden zu. Puh, dachte, dass war ja wieder ein super Timing, jetzt fehlt mir zu der überdachten Terasse nur noch ein Stuhl. Hah, hab' ich doch dabei :ROFLMAO:

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Und das Wetter beruhigt sich auch schon wieder. Also noch weiter laden lassen und dann noch was in die Dunkelheit, Strecke machen.
 
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Nachdem ich obigen Beitrag geschrieben hatte, verschwand auch der Ladenbetreiber. Und es fing wieder deutlich stärker an zu regnen. Ich studierte also noch mal die Wetterlage - mit dem Ergebnis, dass es bis morgen früh auf breiter Front richtig schön durchregnen soll, inklusive Warnung vor Hochwasser. Mithin fragte ich mich, ob ich mir das wirklich geben will, in die Dunkelheit am Kanal weiter zu fahren, und ließ meinen Blick die unmittelbare Umgebung nach Alternativen absuchen. Mit dem Ergebnis, dass die erhöhte Terasse, auf der ich mich befand, ein ganz vorzügliches Plätzchen für meine Hängematte sei.

Also ließ ich den Akku erst mal weiter laden und baute dann mein Lager auf.

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Ich denke, ich sollte morgen früh zeitig aufbrechen ;-)
 
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Heute also früh los. Es waren 8°C, was jetzt keine besonders niedrige Temperatur ist, aber der Körper ist noch im Sommer. Entsprechend dick musste ich mich einpacken. Es ist auch nicht über 13°C hinaus gegangen. Und jede Menge Regen, Vormittags noch nicht, aber dann. Hat auch immer wieder mal aufgehört, sogar die Sonne ließ sich gelegentlich mal für ein paar Minuten blicken, mehr aber auch nicht. Ansonsten Regen in allen Varianten bis hin zu Hagel und Gewitter. Dafür hat die sehr schöne Strecke aber entschädigt und gut vorangekommen bin ich auch.

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erster Kaffee ...

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ein sehr spätes Frühstück

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Und da der Regen gestern und heute teils heftigen Wind und sehr heftige Böen gebracht hat, gibt es heute einen geschlossenen Aufbau. Wobei noch in den Sternen steht, wie Sturmstabil der Ständer ist.

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Die nächsten Tage soll es dann weiter viel Regen und kaum Sonne geben.

Das waren dann jetzt drei Wochen, wovon ich an 6 Tagen vollzeit gearbeitet und sogar noch Überstunden gemacht habe. Bisher dann grob 1500km geschafft, wobei da auch einige Höhenmeter bei waren, insbesondere Elsterquellen und natürlich der Schwarzwald.
 
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Weiter geht's:

Die vorvorletzte Nacht gab es dann doch keinen Regen und auch tagsüber blieb es mild, aber nur sehr selten, und wenn meist nur schwach, Sonne. Aber ab Mitternacht sollte es richtig losgehen und dann auch dauerhaft inkl. Hochwasserwarnung. Wenn überhaupt lag ein Entkommen im Süden. Also Strecke machen. Unterwegs noch mal geladen und eingekauft, was mich leider alles zusammen drei Stunden gekostet hat.

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Für den kommenden Tag war richtig viel Regen inkl. Hochwasserwarnung angesagt. Es sah aber so aus, als ob genau in meiner Fahrtrichtung ein regenfreier Korridor offenbleiben könnte, wenn ich zügig voran komme ... also in die Dunkelheit.


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Der Korridor schien weiter offen zu bleiben. Also noch mal laden und so lange fahren, bis dieser sich entweder schließt oder ich durch bin. Mithin noch mal laden und währenddessen auf meinem Campingstuhl schön tief dösen, um möglichst fit zu bleiben.

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Und immer weiter. Um drei Uhr Nachts wurde dann klar, dass der Korridor sich auch schließen würde und mir nicht mehr viel Zeit blieb, wollte ich das Lager noch im Trockenem aufbauen. Also einen hübschen geschützten Platz gesuch und gefunden, um vier Uhr lag ich dann im Bettchen und es fing an zu regnen.

Am nächsten morgen irgendwas vor acht Uhr kurz wachgeworden und festgestellt, dass es gerade nicht regnete. Ein Blick auf den Regenradar zeigte, dass ich nur ein ganz kurzes Zeitfenster hatte, wollte ich mich im Trockenen anziehen und das Lager abbauen. Also hoch die müden Knochen, flinke Hände ...

Und es wurde richtig schön nass und kalt. Hinzu kam, dass im linken Fußknöchel schmerzen entstanden, entweder Überlastung oder unglücklich gelegen, keine Ahnung. Die Wetteraussichten für die kommenden Tage auch nicht besser und ab Montag, also heute, drei Tage arbeiten, was bei dem Wetter draußen kein guter Ansatz ist. Mithin ein Cafe unterwegs gesucht, Pause machen und Optionen prüfen.

Ich brauchte also was möglichst Günstiges für drei Nächte zum arbeiten, Fuß ausruhen und auch generell neu sortieren, ich war ja jetzt drei Wochen unterwegs, keine Dusche, etc. Zeit für den Joker, eine Unterkunft. Ich fand etwas ca. 30km weiter, telefonierte auch mit denen. Laut Regenradar sollte der Regen etwas später kurzfristig abnehmen, also warten. Brachte aber nichts, also irgendwann raus, Nägel mit Köpfen machen.

Das wurde dann richtig unangenehm, zumal ich auch den ein oder anderen kleinen Handlingsfehler machte, was mir zum Herbsteinsatz stets passiert. Ich bin dann noch eher im Sommermodus, aber wenn es dann richtig nass und kalt wird, rächen sich auch kleinste Fehler, es wird wirklich nass.

Entsprechend kam ich völlig durchgenässt und durchgefroren am Ziel an, übermüdet und kaputt. Um dann dort festzustellen, dass ich es irgendwie geschafft hatte, alles durcheinander zu bringen. Ich hatte gar nicht mit denen telefoniert. Und deren einziges Zimmer war belegt :cry:

Der Gastgeber rief einen Freund an und meinte dann zu mir, er hätte ein Zimmer für mich, ca. einen Kilometer weiter. Es gab erst mal Kaffee und Handtücher und dann wies er mir mit seinem Auto vor mir herfahrend den Weg.

Und hier ist es richtig nett. Eigentlich vermieten die derzeit gar nicht, weil die keine Lust auf die Coronaregeln und das damit einhergehende unpersönliche Prozedere haben. Ein idealer Ort, um in Ruhe zu arbeiten, mich zu kramen und die Zeit zu genießen. Ich mache noch Fotos davon, wirklich sehr nett. Etwas teurer als gewünscht aber egal. Mithin also nun maximal mögliche Überstunden machen sowie Ausrüstung und Fahrzeug optimal versorgen. Aber erst mal frühstücken.

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Irgendwo unterwegs vor ein oder zwei Wochen kam ich an einer kleinen Kapelle vorbei, moderne Architektur, die ich selten schön finde. Diese aber war wunderbar, ich hätte ein Foto machen sollen. Grobes eher helles Holz, Baumstämme und so was, und ein bisschen Glas. Mehr wie ein ganz toller Rastplatz mit einem inneren und einem äußeren Bereich gestaltet. In die paar vorhandenen Glaswände waren als einzig quasi-religiöse Zutat ein paar Sprüche graviert, einer davon indisch. Der Reisende solle ab und zu rasten, damit die Seele Gelegenheit erhält, ihn wieder einzuholen.
 
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triksyy

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.......es ist doch immer wieder schön zu sehen (lesen), wenn sich auf einer "umsichtigen" Reise die Dinge angenehm zusammenfügen....!! Carpe diem....!!
 

Bubbel

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Wunderbare Berichte - Weiter so (y)

Darf ich fragen was dich zu dieser "Aktion" bewegt hat?
Einfach viel erleben? Viel Liegerad fahren? Viel sehen? Kein Zuhause zu haben und "frei" zu sein ?
 

Gernot1610

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Toller Bericht!
 

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Darf ich fragen was dich zu dieser "Aktion" bewegt hat?
Einfach viel erleben? Viel Liegerad fahren? Viel sehen? Kein Zuhause zu haben und "frei" zu sein ?

Naja, nach einer schweren und lang andauernden ... ich nenne es jetzt mal Lebenskrise ... und einem damit einher gehendem nötigen Neustart habe ich mir die Frage gestellt, was ich eigentlich mit dem Rest meines Lebens anfangen will. Darauf gab es zwei Antworten. Nicht etwas, was ich schon gemacht habe. Und seit frühester Kindheit ist Reisen ein bis dato unerfülltes Ideal, wo ich mir schon oft gesagt hatte, dass kommt dann im Zweifel eben im Alter dran. Mithin also beim Rausarbeiten aus der Krise entsprechend die Zielrichtung vorgegeben. Alles weg, was mich hält und bindet - und alles darauf hin ausrichten, dass ich möglichst viel Reisen kann bis hin zum Ideal der Dauerreise. Und es geht doch Stück für Stück gut voran, will ich meinen ;-)
 

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Zunächst mal ein paar Bilder zu dem Anwesen, wo ich mich bis Mittwoch aufgehalten habe.

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Der Garten ist riesig, schon eher ein Park. Hier ein paar verschiedene Bereiche.

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Insgesamt waren auf dem Grundstück 4 Gästezimmer verstreut, Einrichtung nach verschiedenen Themen mit persönlichen Hintergründen. Musik, Theater, England und Napoleon. Meins war Musik, entsprechend waren zum Beispiel viele Musikinstrumente aus beiden Familien des Ehepaares dort zur Dekoration sowie andere Kleinigkeiten. Sehr schön, leider vergessen, ein Foto zu machen.

Dann gab es eine Küche und ein Wohnzimmer für Gäste im Haupthaus.

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Entsprechend habe ich schön in Ruhe mit maximal möglichen Überstunden arbeiten können, mich um Fahrzeug und Ausrüstung gekümmert, die Dusche ausgiebig genossen und Wäsche gewaschen.

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Und einen Einkaufsspaziergang ins nächste Dorf, 5km entfernt.

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Mithin also französisches Landleben genossen. Mittwoch spätnachmittags ging es dann weiter, aber dazu später. Ich muss gerade die Regenpause zum Kaffeekochen nutzen :D
 

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Am Mittwoch spätnachmittag ging es dann weiter, bei schönem Wetter.


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Unterwegs meldete sich aber der Fußknöchel wieder, was mir Sorgen bereitete. Das hatte sich trotz Spaziergang wieder beruhigt. Ein bisschen Nachdenken entlarvte das Problem, es müsste an einer unglücklichen Cleatposition liegen. Zur Verifizierung auf meine anderen Schuhe ohne Cleats gewechselt - und genau, besser. Immer wieder schön wenn der Schmerz nachlässt. Dennoch vorsichtig sein, bis sich das wieder vollständig beruhigt hat.

Für den kommenden Tag waren ein paar Stunden Regen angesagt, also zeitig vor Regenanbruch los, um trocken frühstücken und packen zu können, und weiter. Nach ein paar Stunden hörte der Regen wieder auf und alles konnte trocknen, unterwegs noch was geladen sowie währenddessen einkekauft und endlich an der Rhone und in Lyon angekommen.

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Die Radfernwege hier sind teils seltsam. Zum Beispiel ein Stück von ca. 2km Länge, das am Anfang und Ende von einer schweren Barriere eingefasst war und auch dazwischen ca. alle 200m eine Barriere, die es bereits mit normalem Fahrrad unmöglich macht, da durch zu fahren. Die Spinnen die Gallier. Solche Barrieren zur Behinderung des Radfahrens gibt es viele. Auf Radfernwegen!

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Und wie man sieht, auch wieder Nachtfahrt. Die Wetteraussichten für heute waren furchteinflößend. Also habe ich das Spiel umgedreht. Um 5:00 Uhr morgens sollte es losgehen, also bin ich bis 2:00 durchgefahren, habe dann den Akku wieder vollgeladen und mir ein gut geschütztes Plätzchen gesucht.

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20m vor mir die Rhone, abgeschirmt von Bäumen und Gestrüpp, hinter mir auch Bäume und Gestrüpp, und der Weg dazwischen schlängelt sich, so dass auch da der Wind nicht einfach durchsausen kann. Mithin also gut geschützt und ich kann hier gut abwettern: lesend, glotzend, fressend, schlafend abhängen, diesmal klassisch in Holzbäumen :)
 
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Techno

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Klasse 👍🏻😁

Wie lange fährst Du weiter?

Bis auf Südfrankreich wird’s jetzt dann bald hier nirgends eine große Freude! Wohin geht’s grob?

Dein Gefährt sieht sehr bequem aus.
Der Solarsarg 😜 ist sicher praktisch für Gepäck und die Solarzellen, aber diesen würde ich persönlich nicht unbedingt hinterherziehen wollen.

Gibt es Dein Rad mit der Möglichkeit eines Solardachs, das Entgegenkommende nicht köpft? 😉 Würde ich gerne mal fahren und könnte ich mir sehr gut vorstellen.

Jedes Mal wenn der Hintern oder/und der Rücken schmerzt, träume ich von Deinem Sitz. 😁

Weiterhin viel Spaß und gutes Wetter. 👍🏻
 
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Bis auf Südfrankreich wird’s jetzt dann bald hier nirgends eine große Freude! Wohin geht’s grob?

Bin ja in Südfrankreich und denke, das Wetter wird bald wieder besser. Die aktuellen Stürme und Überschwemmungen habe ich jedenfalls gut überstanden. Werde dieser Tage an der Mittelmeerküste eintreffen und die geht es dann erst mal weiter Richtung Spanien.

... aber diesen würde ich persönlich nicht unbedingt hinterherziehen wollen.

Das egalisiert ja der Motor - und das Ding zu fahren mach riesig Spass. Und nur wegen der Gepäcklademöglichkeiten kann ich die Tour ja machen, so von wegen mobiles Büro. Auch ansonsten klasse, weil ich so wirklich eine äußerst luxuriöse Ausstattung mitnehmen kann. Das macht die Sache sehr angenehm.

Gibt es Dein Rad mit der Möglichkeit eines Solardachs, das Entgegenkommende nicht köpft?

Ja, zum Beispiel die Green Mamba, die in dem Thread ja auch mehrfach vorkommt. Anhänger finde ich aber besser. Da die Green Mamba aber bereits einen (Tandem-)Anhänger hat, bleibt nur das Dach. Hat aber auch Vorteile, zum Beispiel Regen- und Sonnenschutz. Dafür entsteht mit Hänger zusätzlicher Stauraum, das Gewicht verteilt sich und ich bleibe niedrig, so dass ich unter viele Hindernisse durchtauchen kann. Mit der Green Mamba wären einige Stellen nicht fahrbar gewesen.
 
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Gestern und heute war halt viel fahren angesagt, gestern bei richtig heftigem Gegenwind. Aber ich komme voran. Einmal musste ich einen Umweg fahren, weil der Sturm mir einen Baum krachend in den Weg gelegt hat und einmal wegen einer Überschwemmung, die mit knapp 50cm zu tief für meinen Tieflieger war.

Ansonsten einfach eine sehr schöne Landschaft. Und seit gestern ist das offiziell meine bisher längste Tour. Und ich bin immer noch am Anfang :)

Morgen ist dann wieder arbeiten angesagt.

Impressionen:
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Jenss

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Danke :)

Kleine Anekdote dazu:

Bei der letzten Stromtankstelle erzählte mir der Gastgeber von einem jungen Mann aus der Gegend, der mit 21 eine kleine Radtour nach Amsterdam gemacht hatte, einen Freund besuchen. Plötzlich war er verschwunden, man hat nichts mehr von ihm gehört. Erst 51 Jahre später kehrte er als alter Mann zurück. Mit dem Fahrrad, mit dem er losgefahren ist. Er hat die ganze Welt bereist. Und meinte, jetzt hätte er alles gesehen, was er hätte sehen wollen.

Das ist doch nur ein Märchen...oder?

:)
 

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Das ist doch nur ein Märchen...oder?

Weiß ich natürlich nicht, aber ich halte das für glaubwürdig. Letztlich noch ein Vid über jemanden gesehen, der mit einem 100€-Fahrrad nach Afrika aufgebrochen ist und da schon lange Zeit rumgurkt. Bei mir ist auch die ganze Zeit Plan B, im Zweifel alles egal sein zu lassen und loszufahren. Der Rest findet sich dann schon. Aber derzeit läuft es ja gut ;-)
 

RF48

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Das ist doch nur ein Märchen...oder?
Warum soll das nicht möglich sein, letztens war in der Sendung " Kaum zu glauben " mit Kai Pflaume ein ältere Herr zu Gast, der sich mit 22 Jahren auf den Weg nach Japan zur Olympiade gemacht hatte. Weil er zu spät ankam fuhr er weiter zur nächsten Olympiade in Amerika. Er war 52 Jahren nicht zuhause gewesen.
 

Jenss

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Deswegen das Fragezeichen. Sowas übersteigt einfach meine Vorstellungskraft.
 
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