1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Bionx PL500HS bremst

Dieses Thema im Forum "E-Motoren" wurde erstellt von foeti, 06.01.17.

  1. foeti

    foeti

    Beiträge:
    47
    Guten Tag, fahre wie genannt den PL 500 HS. Ist aus dem Jahr 2011, mit Konsole 1 und Firmware 4.3. Soweit alles prima. Nur ist es so, auch egal bei welcher Geschwindigkeit, dass das Rad im Schiebebetrieb/Rollbetrieb irgendwie leicht gebremst wird. So als ob der Motor als Generator dient. Ist nicht schlimm, aber schon störend. Das tritt völlig unabhängig von der Geschwindigkeit auf, sobald ich aufhöre zu treten. Also der Freilauf ist nicht wirklich "frei" . Kennt einer das Phänomen/Ursache??
    Martin
     
  2. Ewi2435

    Ewi2435

    Beiträge:
    1.820
    Das Teil hat keinen Freilauf. Du bewegst die ganze Träge masse vom Direktläufer mit das kostet etwas Energie. Lässt sich nicht ändern außer den Motor einfach mal zu nutzen ;)
     
  3. Fraenker

    Fraenker

    Beiträge:
    4.218
    Alben:
    2
    Ort:
    40789
    Details E-Antrieb:
    Klever X Commuter2017 Bosch 2013
    Kann es nicht einfach sein, dass du ohne es zu wissen diw Rekuperation nutzt und spürst.
    Die Masse des Motors macht sich höchstens beim Beschleunigen bemerkbar. Bei konstanter Geschwindigkeit ist die Massenträgheit relativ egal.
     
  4. Hochsitzcola

    Hochsitzcola

    Beiträge:
    1.022
    Details E-Antrieb:
    NC FH154 mit EB306 und EB-Precontroller
    Eine zweifelhafte Messung, wie "schwer" sich so ein Motor drehen lässt, haben wir hier mal dokumentiert, allerdings nicht mit dem Original-Controller :)
    Als Anhaltspunkt hilft es vielleicht.

    Gruß
    hochsitzcola
     
  5. Dieter

    Dieter

    Beiträge:
    937
    Ort:
    Raum Böblingen
    Details E-Antrieb:
    Mittelantriebssystem - Eigenkonstruktion
    Im Verlauf einer PL-SL Umbauaktion habe ich die Gelegenheit genutzt, die Verlustmoment-Anteile eines PL Motors zu bestimmen.

    Mittels Messmotor wurde der Prüfling mit 200 rpm angetrieben und die dafür erforderliche Leistung festgestellt.

    Gemessen wurden 2 unterschiedliche Motor-Setups (ohne int. Controller):

    a. - Stator bewickelt
    b. - Stator unbewickelt

    Die erforderliche mech. Antriebsleistung betrug:

    a. 20W
    b. 15W
    (in diesen Werten ist jeweils ca. 1W Lagerreibung der Kulags enthalten)

    Der Haupanteil der Motorverluste ergibt sich also aus den Eisenverlusten im Stator (Ummagnetisierung/Wirbelströme) mit 14W.
    Wirbelstromverluste im Wicklungskupfer in Höhe von 5W hätte ich bei einer Polwechselfrequenz von 37Hz allerdings nicht erwartet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.17
    labella-baron, gerry.k und Meister783 gefällt das.
  6. Ewi2435

    Ewi2435

    Beiträge:
    1.820
    Ja also gibts doch genug verluste die man auf jedenfall merkt. Den test jetzt nochmal mit einem Cute Q100 in Rückwärtsrichtung dann kann man schauen wieviel Verluste da wohl übers Getriebe abfällt.
    Benutze den als generator und man merkt auch ohne Last das da auf jedenfall Energie flöten geht.