BionX enttäuscht am Berg

Diskutiere BionX enttäuscht am Berg im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; Heut hab ich endlich meine erste Tour am Albtrauf gemacht da geht es an der alten Zahnradbahn ca 2,5km 10% bergauf. Mit dem E-Bike meiner Frau...
Tomcrepes

Tomcrepes

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Heut hab ich endlich meine erste Tour am Albtrauf gemacht da geht es an der alten Zahnradbahn ca 2,5km 10% bergauf. Mit dem E-Bike meiner Frau (Bosch Performance) bin ich da rauf wie nix. Und Heut mit meinem Bionix schon kämpfen müssen. ich weis nicht was für einen Motor ich habe, ich glaube aber nach Bildern ist es 250PL , Akku 48V 550 W/h musste ich schon ganz schön Muskelkraft dazugeben um 12-14 km/h zu halten. Ok, mein Rad ist recht schwer. Aber mit dem Bosch kann es nie mithalten, oder ist es eine Einstellungssache, denn die Stromzufuhr war immer höchstens auf zwei Drittel (geht da überhaupt bis hinter den Pfeil? Hab auch schon gehört dass der bei langsamen Drehungen bzw. hoher Temperatur runterregelt, aber der ging von Anfang an nicht ganz hoch.
Wie Ihr seht, kenn ich mich noch nicht so richtig mit dem Teil aus, und lade den Akku erst zum dritten Mal. Die ersten beiden Male hab ich ihn wie in der Beschreibung von AET(recyclet 550W/h) ganz leer gefahren. aber auf den letzten 5 KM hat der Motor immer gependelt, mal Strom, mal nicht. Meldet der Akku normalerweise, wenn er leer ist? Ich meine es geht ja in der Hauptsache bei E-Bikes darum, die Berge zu entschärfen, denn auf der Ebene nützt das ja hauptsächlich zur Beschleunigung oder gegen den Wind, sonst hat man da ja sowiso oft über 25km/h oder? Für mich wäre es eben toll abends von Reutlingen, oder Tübingen ohne zu schwitzen zügig nach Hause zu kommen. Kann ich da bei jemand der so ein Tuning Gerät hat etwas verbessern?
 
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Ehespons

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onemintyulep

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Trekkingrad-Umbau Heinzmann 24V DC Hinterradmotor
Das kann schon sein dass das Bionx abstinkt wenn du es mit einem Bosch (Mittelmotor) vergleichst. Es ist ein Direktläufer und der kann die Gangschaltung nicht mitbenutzen. Bei 12km/h ist es nicht in seinem Bereich maximaler Effizienz, dh. es landen weniger W im Vortrieb. Am wohlsten fühlt es sich wenn du schnell fährst, und das Highlight ist die Rekuperation beim Bremsen. Ausserdem ist es dynamischer im Antritt als ein Mittelmotor.
Wohlgemerkt das ist nur eine konzeptionelle Einschätzung, ich habe weder ein Bionx noch ein Bosch.
 
Tomcrepes

Tomcrepes

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Nun, ich hab schon gelesen, dass das BionX bei langsamen Drehzahlen nicht sehr optimal ist, aber ich hab eigentlich mit höheren Geschwindigkeiten gerechnet. Ich würde gerne wissen ob diese Leistung am Berg, wie gesagt 10% Steigung normal ist, und ob die Stromzufuhr , wenn die Balken am Display nur bis zur Pfeilspitze zeigen richtig eingestellt ist?
 
ebion

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Bionx: EHLine Speedfire, Grace Easy S
Wenn nicht alle Strom-Balken angezeigt werden bekommt der Motor nicht die maximale Stromstärke. Das muss nicht mit einem Defekt des Dehnungsmesstreifen zur Kraftmessung zusammenhängen.
Wenn du vorne eine 3-fach Kettenblattkombination hast versuche einfach mal das kleinste Kettenblatt und dann hinten ein der passenden Übersetzung entsprechend kleineres Ritzel.
Bionx misst die Kettenkraft und stellt abhängig von den Unterstützungsstufen den Strom ein. Ein kleineres Kettenblatt vorne erzeugt eine größere Kettenkraft. Mit der Wahl einer anderen Kombination kann daher die Unterstützung geändert werden. Wenn auch mit dem kleinsten Kettenblatt vorne nicht der Anschlag erreicht wird müsste der Unterstützungscode in der Konsole geändert werden.
 
Tomcrepes

Tomcrepes

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Erstmal Danke für Eure Antworten!
Hab ich schon probiert, und bin gestern eine kleine Tour gefahren ca 40km und einer Steigung die es in sich hatte 2,5km mit Steigungen zw. 10 und 15% . Ist mir schon klar, daß der Motor da abregelt, aber ehrlich, bei aller Liebe zu Bionx meine Frau ist mir mit dem Bosch Getriebemotor davon wie nix. Was mich irritiert, ist daß der Motor von Anfang an nicht die Leistung bringt,allerdings gehts ja üblicherweise erstmal eine Weile gemäßigt bergen ,bevor die richtige Steige kommt, und der Motor ist vielleicht zu dem Zeitpunkt sehr warm.
Dabei ich hab gleich ein paar Fragen:
1. das mit dem Unterstützungscode ist das der Code 0007 oder1234?
2. dann hab ich öfters von Motortemp.anz. im Display gelesen, muss man die bei einem Code einstellen, oder nur bei best. Software?
3. von Diagnosemodus hab ich auch schon gelesen, braucht man dafür so ein Tiny Can oder liegt das auch an der Software.
4.wie kann ich rausfinden welchen Motor ich habe,kann man das am Äußeren erkennen?
5. Wie kann ich rausfinden, welche Software Konsole(zeigt beim Start kurz Rev64) Akku und Motor haben, machtdas was, wenn die verschien sind, vielleich nicht zusammen passen?
 
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cephalotus

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Ferndiagnosen sind schwierig, noch dazu wenn man fast keine Informationen bekommt.

Wie schwer bist Du? Wie schwer ist Deine Frau?

Was sind die geschätzten Eigenleistungen?

Was fährst Du für ein Rad und was bedeutet es konkret, dass es "recht schwer" ist? Welchen Durchmesser hat das hintere Laufrad?

wann fährt Dir Deine Frau davon wie nix? Bei 15%? Bei 10% Bei 5% Steigung?

Im normalen Geschwindigkeitsberich so ab 15-20km/h ist ein BionX idR stärker als die mir bekannten Bosch, je langsamer umso größer die Vorteile des Bosch.

Du behauptet aber, dass der Bosch schon im hügeligen auf und davon fährt.
 
Tomcrepes

Tomcrepes

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Also wir haben da so eine Steige, wo früher man die Zahnradbahn fuhr, die hat relativ gleichmäßig ca. 10% Steigung, und ich bin da selber mit ihrem Rad (bosch) locker mit ca 20km/h hochgerauscht. Daher dacht ich ja, daß der BionX bei der Geschwindigkeit schon nicht abregeln wird. Aber Ich erreiche die 20km/h nicht mal am Anfang des Berges. Mein BionX ist tatsächlich schwerer als das KTM es wiegt 27kg, und ich wiege 65kg Was das KTM wiegt weiß ich grad nicht aber ich schätze so22kg und meine Frau 63kg somit sind bei mir 92kg und bei meiner Frau 85kg und bei den Albaufstiegen 10% und erst recht der mit 15% steht sie in der gefühlt halben Zeit (nach der zweiten Kehre schon nicht mehr gesehn)völlig entspannt oben und ich bin total aus der Puste, ok ich muß zugeben, ohne Motor bin ich da im letzten und steilsten Stück immer abgestiegen. Und- nein im hügeligen läuft mein Rad sehr gut. Ich bin mir nur nicht sicher, ob jeder unter hügelig das selbe versteht.

Ich hab jetzt mal diesen Diagnosemodus ausprobiert und werde aber ganz wirr im Kopf wenn ich da drauf schaue, die Zahlen ändern sich ca. 5Mal pro Sec. und zwar oben in der Tachoanzeige (geht auf null, wenn ich nicht trete, sonst sehr schneller Wechsel zwischen 13 und 1 oder so) und unten die kleinen Zahlen (wenn ich nicht trete bei 00463 oder so und irgendwas) Akku halb voll. Vielleich kann man daraus was lesen, wenn man mitschreibt, und dann analysiert?
 
hg6996

hg6996

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Also ich kann aus dem Erfahrungen mit meinem Neodrive Z10 sagen, dass mir ein Bosch Mittelmotor bei Steigungen oberhalb von 10% einfach nur davon fährt. Da ist der unübersetzte Hinterradnabenmotor konzeptionell im Nachteil. Und der BionX ist sehr wahrscheinlich nicht oder nicht viel stärker als mein Z10.
 
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Wurzelsepp

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Da ich deinen Antrieb noch nie gefahren bin, lehne ich mich jetzt vielleicht weit aus dem Fenster,
aber ich kenne den Unterschied zwischen Cx im R+M und Ansmann im Coboc. Bei moderaten Steigungen vermittelt der Nabenmotor im Coboc einfach eine durchgängige und ausreichende Unterstützung, die jedem Bioradler völlig genügt und wesentlich zum Fahrspaß beiträgt.
Beim CX hab ich da immer noch Reserven, die aber irgendwie nicht passen wollen. Ich hab da als alter RR-Fahrer immer ein komisches Gefühl. So als würde ich nicht genug tun, was aber nicht der Fall ist.
Bei extremen Steigungen mag man eher zum CX tendieren, da dieser doch etwas mehr Power hat. Diese kommt für mich aber doch zu brachial und unregelmäßig. Da ist mir der Nabenmotor viel passender, denn dieser hält sich zurück und ist aber immer präsent. Dazu möchte ich keinen Motor, der nach einer solchen Steigung mit maximalem Einsatz verbrannt riecht. Ist beim CX so und beim Ansmann nicht.
Mit einberechnen könnte und sollte man jetzt noch das Gewicht. Ich und ein Charger mit CX und Rucksack = 90 kg. Ich und Coboc Ten plus Rucksack = 76,5 kg.
Mit dem Nabenmotor bringe ich definitiv mehr km und mehr Höhenmeter lockerer hinter mich, egal welche Steigung. Dabei vergleiche ich mich aber nicht mit eventuell mitfahrenden anderen Motoren. Mir geht es um meine Fahrweise. Außerdem hab ich beim Ansmann im Coboc noch den Rettungsanker falls ich total am Ende bin, denn ich muß keinen Druck auf die Pedale erzeugen um den Motor zu erwecken. es reicht das sogenannte Pseudopedalieren. :)
Mußte ich bis jetzt nicht, aber es ist schön es im Hinterkopf zu haben.
 
hg6996

hg6996

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Da bin ich voll bei Dir. Ich möchte auch keinen Mittelmotor mehr. Die wenigsten Strecken hier haben eine Steigung von mehr als 6% und im Bereich von 0 bis 6% Steigung macht mein Antrieb mir unglaublich viel Spaß, alleine schon, wie sensationell einfach ich bei leichten Gefällen einfach mal auf 40 kmh hochziehen kann, ohne das Gefühl zu haben, einen Motor mitschleppen zu müssen. Ich hoffe, er verlässt mich so schnell nicht.
 
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Wurzelsepp

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Ob das jetzt am Mittelmotor oder am Nabenmotor liegt, möchte ich nicht beurteilen.
Dazu hab ich noch zu wenig unterschiedliche Möglichkeiten gefahren.
Ich bin mir aber damit sicher, dass Coboc mit der Abstimmung einfach näher an meinen Bedürfnissen liegt als zB. Bosch mit dem CX. Dieser mag für andere Fahrer mit anderen Bikes und anderen Streckenprofilen bestimmt besser passen.
 
Tomcrepes

Tomcrepes

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Meine Erfahrungen sind begrenzt, und bin mit meinem Rad ja erst ca 200km gefahren, und war auch sehr zufrieden, bis ich an die Steige kam, und ich wohn direkt am Albtrauf und wenn das was ich da bisher erfahren hab der Normalzustand ist, würde ich jedem in bergigem Gelände einen Getriebemotor empfehlen. Klar der BioX ist angenehm ruhig vom Antritt und der Lautstärke allerdings ist der Freilauf ganz schön laut, ob das an dem neuen Zahnkranz, oder aber an dem Resonanzkörper des Motors liegt weiß ich nicht. Aber am Berg hat man schließlich den meisten Profit von der Motorunterstützung, oder?
 
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cephalotus

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Im Diagnosemodus bedeuten die 00463 dass der BionX 00 Eigenleistung misst (von 00 bis 64) und dass die Akkuspannung 46.3V beträgt.

Die grosse Zahl oben ist die Motor"leistung". Auch diese reicht von 00 bis 64.
Wenn Deine Werte von 01 bis 13 gehen gibt der Motor nur sehr wenig Leistung ab.

Würde mich auch wundern. Dort wo der Bosch mit 20km/h hoch fährt sollte auch der BionX eine Weile 20km/h schaffen. Vielleicht sogar 25km/h. Irgendwann wird ihm dann halt zu warm.

Dein Gewicht ist gering. Die 10% mit Eigenleistung sollte der Motor eine Weile mitmachen.

Woran die extrem geringe Leistung bei Deinem System liegt kann man noch nicht sagen. Normal ist das nicht. Wie hoch gehen die ersten zwei Ziffern der fünfstelligen Anzeige?

MfG
 
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gerddetlev

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BionX D , E-Passera Haibike Sduro 8.0 LT
Da ich BionX D und ein Yamaha PW-X habe kann ich den Unterschied klar nachempfinden. Um 10-12 % Steigung dauerhaft mit 15 km/h hochzufahren benötigt man eine ziemliche Fitness, wehe man schwächelt etwas und schon ist man im Drehzahlkeller wo der BionX nicht mehr recht hoch will. Der 250PL
kommt da schnell in die Überhitzung und regelt runter. Mit dem 250D geht es gut, ich fahre so eine Steigung mit über 25km/h hoch und die Motortemperatur wird dann je nach Wetter so mit 78 Grad angezeigt.

Wirklich Spaß macht es mir aber nicht mehr, immer so getrieben auf das Tempo zu achten. Kann es auch sein das dein Akku nicht mehr ganz so jugendlich ist? Die letzen (neuesten) BionX-Akkus dürften mittlerweile ja mindestens 5 Jahre alt sein, wird ja nicht mehr produziert. Alte Lithiumzellen brechen bei den hohen Strömen die der Nabenmotor speziell bei den geringen Drehzahlen halt zieht sehr mit der Spannung ein.
Der Motorcontroller wird dann den Strom begrenzen, da helfen alle Einstellungen nichts. Und dann kommt man halt schwer aus dem Drehzahlkeller.

Der PW-X ist sicher etwas langsamer, maximal hat er ca. 660W Wellenleistung gegenüber den ca. 1000W eines BionX-D .
Aber das Fahrverhalten ist halt viel natürlicher, wenn es steil wird gehe ich im Standard-Modus eben mit dem Gang soweit runter daß ich ausreichend Vortrieb habe im Rahmen meiner eigenen Dauerleistung, so wie man es eben als Biobiker halt auch tun würde.
Und nur wenn es pressiert oder meine Kondition wirklich am Ende ist kommt dann High oder EXPW- die höchste Stufe am Yamaha- zum Einsatz.
Der Bosch verhält sich genauso.

Ich würde daher mir keinen Nabenmotor mehr kaufen. Der kraftvolle Antritt aus niedriger Drehzahl, an kniffligen Stellen, zB kurze extreme Anstiege, sumpfiger Boden, Single-Trails im Wald, das natürliche Fahrgefühl sind für mich das eindeutige Argument für den Mittelmotor.
 
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cephalotus

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Da ich BionX D und ein Yamaha PW-X habe kann ich den Unterschied klar nachempfinden. Um 10-12 % Steigung dauerhaft mit 15 km/h hochzufahren benötigt man eine ziemliche Fitness, wehe man schwächelt etwas und schon ist man im Drehzahlkeller wo der BionX nicht mehr recht hoch will. Der 250PL
kommt da schnell in die Überhitzung und regelt runter. Mit dem 250D geht es gut, ich fahre so eine Steigung mit über 25km/h hoch und die Motortemperatur wird dann je nach Wetter so mit 78 Grad angezeigt.
Mir ist der Beitrag ein Rätsel. Mit dem BionX D musst Du Dich gewaltig anstrengen um die 10-12% mit 15km/h hoch zu fahren und deshalb fährst Du die Steigung mit dem BionX D mit über 25km/h hoch.

???

Wie schnell fährst Du eigentlich mit dem Yamaha die 10-12% Steigung hoch?

Die letzen (neuesten) BionX-Akkus dürften mittlerweile ja mindestens 5 Jahre alt sein, wird ja nicht mehr produziert.
Die letzten sind aus 2018.

Alte Lithiumzellen brechen bei den hohen Strömen die der Nabenmotor speziell bei den geringen Drehzahlen halt zieht sehr mit der Spannung ein.
Die verbauten Panasonic PF kommen als 4p mit den bis zu 30A Spitzenlast problemlos klar. Auch 5 Jahre alte Zellen.

Der PW-X ist sicher etwas langsamer, maximal hat er ca. 660W Wellenleistung gegenüber den ca. 1000W eines BionX-D .
Aber das Fahrverhalten ist halt viel natürlicher,
In diesem Thread geht es darum, dass der Bosch den Berg wesentlich schneller hoch fährt als der BionX.
Du schreibst Du kannst das nachvollziehen, aber der PW-X ist bei Dir "sicher etwas langsamer".

???

Und nur wenn es pressiert oder meine Kondition wirklich am Ende ist kommt dann High oder EXPW- die höchste Stufe am Yamaha- zum Einsatz.
Der Bosch verhält sich genauso.
Mir ist mit den BionX und geringer Unterstützungsstufe am Berg auch noch nie ein "unnatürliches" Fahrverhalten aufgefallen. Die Leistung ist halt geringer, aber das ist ja der Witz daran.
Wie äußert sich das unnatürliche Fahrverhalten bei Deinem BionX Motor denn genau?

Ich würde daher mir keinen Nabenmotor mehr kaufen. Der kraftvolle Antritt aus niedriger Drehzahl, an kniffligen Stellen, zB kurze extreme Anstiege, sumpfiger Boden, Single-Trails im Wald, das natürliche Fahrgefühl sind für mich das eindeutige Argument für den Mittelmotor.
Zumindest das kann ich ansatzweise nachvollziehen. Aber außer Dir reden hier doch niemand von single trails, kurzen Extremanstiegen, Sumpf und kniffeleigen Stellen sondern über eine stinknormale Straße mit 10% Steigung, wie kommen diese Einsatzszenarien also jetzt plötzlich hier rein?
Und dort auf der 10% Straße fährt Dein BionX D mit über 25km/h hoch und kein Bosch und kein Yamaha kommt da mit.
Meiner macht das auch so.
Der vom Eröffner des Themenfadens aber nicht. Das ist eben nicht normal, wie ich bereits schrieb.

MfG
 
Tomcrepes

Tomcrepes

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Also ich hab langsam den Eindruck, daß der Motor schon recht warm war, als ich am Fuße der eigentlichen Steigung angekommen war, denn bei uns im Dorf hier gibtś auch ein paar steile Sträßchen und da zieht er ordentlich an.
Mein Akku ist von AET "runderneuert",allerdings meldet er sich nicht ab, wenn er leer ist (laut Diag. 43V) sondern giebt immer nur noch schubweise Strom ab, und in der Anzeige (Diag) kommt zwischen den Zahlen immer wieder Err, dann 25,dann wieder die Volt.

Ich hab jetzt dem Code 0008 auf 4,0 gesetzt und somit zeigt die Motorleistung bis über 45 an, die vorderen beiden Ziffern der 5stelligen Zahl gehen bis zu 50

Aber Cephalotus schreibt von der exacten Motortemp. kann man die denn auf der G2 Konsole auslesen, oder geht das nur mit dem D-Motor?
Und zum Thema Motoren:
Ich hab den Unterschied von dem D-Motor verstanden , das ist der große, der durch den größeren Umfang den oder das besseren Drehmoment hat.
Und Ich denke daß meiner der SL ist. Aber da scheint der einzige Unterschied zu sein, daß der leichter ist, richtig?

Ganz ehrlich bereue ich das schon ein bisschen dass ich mir keinen Bosch gekauft hab, für unsere Gegend bestimmt die bessere Wahl.
Jetz versuche ich das beste draus zu machen.
 
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sgulond

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Aber Cephalotus schreibt von der exacten Motortemp. kann man die denn auf der G2 Konsole auslesen, oder geht das nur mit dem D-Motor?
Das geht auch mit den älteren Motoren. Die Temperaturanzeige muss einmalig mit einem Interface (Bbi oder XLB von Bitschubser) in der G2 freigegeben werden. Im anderen Forum gibt es einen Thread wer wo so ein Interface hat und hilfsbereit ist. Wenn man bei seinen Angaben den Wohnort einsetzt, kommt vielleicht auch hier jemand auf die Idee zu helfen......
 
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gerddetlev

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BionX D , E-Passera Haibike Sduro 8.0 LT
Der PL hat wesentlich weniger Leistung als der D und überhitzt sehr viel schneller.
Zum Akku, es muss nur 1 defekte Zelle in einer Bank sein die den Rest runterzieht und schon wird das Ganze bei Last runtergeregelt.
Klar kann ich mit dem Bionx D den Berg schneller als mit dem Yamaha hoch. Muss dabei aber immer dran bleiben nicht mal langsam zu werden, lästig. Und verbrauche dabei natürlich extrem viel Kapazität. Wenn man mit Biobikern und anderen Mittelmotorbikes zusammen fährt harmoniert das nicht gut.
 
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