Bionx 48V Ladegerät 26V defekt

Diskutiere Bionx 48V Ladegerät 26V defekt im BionX Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Beide Akkus funktionieren aber fangen nicht an zu laden, wenn ich das Ladegerät anstecke. An der Steckdose zieht es initial 2-3 Watt um nach ein...
mawadre

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Beide Akkus funktionieren aber fangen nicht an zu laden, wenn ich das Ladegerät anstecke. An der Steckdose zieht es initial 2-3 Watt um nach ein, zwei Sekunden auf 0,3 Watt zu fallen. Spannung am Lenovo-Rundstecker habe ich innen versucht zu messen aber sehe mit einem normalen Multimeter nichts. Müsste man da "Testpulse" sehen wenn kein Akku verbunden ist? Ich hänge es morgen mal an ein Oszi um zu schauen.
Was geht bei so einem Ladegerät/ Netzteil typischerweise kaputt? 1,5 Jahr jeden Tag genutzt, Baujahr 2012. Elkos trocken?

Danke für Eure Hilfe!
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trifi70

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Die Bauweise lässt eine Reparatur der Elektronik nicht zu. Würde da kein Risiko eingehen und neu kaufen. Die alten 37V Bionx Lader waren da etwas wartungsfreundlicher, ist allerdings auch nur was für den Fachmann, sobald mehr als die Sicherung durch ist.

Versuch nochmal die Spannung am Stecker zu messen, ev. ist es nur ein Kabelbruch auf Sekundärseite, das wäre noch zu retten.

Wie Du am schnellsten Ersatz nach CH bekommst... keine Ahnung. Im Prinzip könntest Du in einen Technikmarkt gehen und ein Ladegerät mit passenden Daten kaufen und den originalen Stecker dranbasteln. Ein Schweizer Elektr(on)iker versucht auch, sich als Bionx-Experte zu etablieren, ev. kann der dir was direkt ab Lager schicken.
 
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sgulond

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Du hast aber schon an der richtigen Stelle am Stecker gemessen?
Habe mich da auch schon vertan, da Bionx den Center-Pin als N.C. definiert hat, macht sonst niemand.
Es müssten 26V DC anstehen, da wird nichts gepulst, da hilft der KO nicht viel.

Falls Du in der Firma ein Labornetzgerät hast oder ein 24V (Puls oder meanWell etc) welches sich sich evtl bis 26V einstellen lässt und die 3.5 A bringt, dann würde ich es mal damit versuchen. Kabel mit Stecker kannst Du ja am Original abschneiden, wenn da nichts mehr rauskommt.

z.B. das hier lässt sich von 25.7V bis ca. 29.7 V einstellen https://www.exista.ch/sites/default/files/files/datenblaetter/SP-100_2.pdf
 
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mawadre

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Du hast aber schon an der richtigen Stelle am Stecker gemessen?
Habe mich da auch schon vertan, da Bionx den Center-Pin als N.C. definiert hat, macht sonst niemand.
🤦‍♂️ Danke für den Hinweis. Und ich schaue noch auf das Schild...
Screenshot_20191121-225732_Samsung Internet.jpg

Ich schaue morgen früh nochmal. Im Laden werde ich auch mal nachfragen. Immerhin habe ich das Grace ja letztes Jahr im Sommer nach der Bionx Pleite mit zugesicherter Garantie gekauft... 😂
 
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cephalotus

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Das BionX Ladegerät für die 48V Akkus ist nur ein "dummes" Netzteil. Es spuckt 26V und 3,5A DC aus und kann durch jedes andere Netzteil ersetzt werden, das genau das auch tut. Eine Kommunikation mit dem Akku findet nicht statt. Die Spannung muss mindestens 24V betragen, daher funktionieren auch alle Labor- und Universalnetzteile, die 24V als Option bieten. Sie müssen aber wenigstens 3,5A (oder waren es 3,7A?) dauerhaft liefern können.

Die BionX Ladegeräte gehen nur selten kaputt aber wie bei jedem anderen Netzteil kann es natürlich schon mal passieren.

MfG
 
mawadre

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Ich schaue morgen früh nochmal. Im Laden werde ich auch mal nachfragen. Immerhin habe ich das Grace ja letztes Jahr im Sommer nach der Bionx Pleite mit zugesicherter Garantie gekauft... 😂
Da war ich wohl etwas zu pessimistisch. Bin mit dem noch voll geladenen Reserveakku heute Morgen zum Sportladen gefahren und habe dort ein noch herumliegendes Ersatzladegerät von Bionx in die Hand gedrückt bekommen. Der Velomechaniker und Verkäufer dort ist echt Gold wert. Gut dass wir auch das eBike meiner Frau da gekauft haben.

Das BionX Ladegerät für die 48V Akkus ist nur ein "dummes" Netzteil. Es spuckt 26V und 3,5A DC aus und kann durch jedes andere Netzteil ersetzt werden, das genau das auch tut.
Ja, ich weiß. Hatte auch schon geschaut, was es schnell im Internet an Ersatz hätte. Aber es ist keine übliche Kombination von Spannung/Strom/Größe/Leistung (90 Watt).

Die BionX Ladegeräte gehen nur selten kaputt aber wie bei jedem anderen Netzteil kann es natürlich schon mal passieren.
Ich vermute fast, dass ich einen Kabelbruch direkt hinter dem Knickschutz habe. Solche Konstruktionen sind echt sinnlos.
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trifi70

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Würde ich bei Gelegenheit mal prüfen. Dann kann man sich das Ding notdürftig repariert noch als Ersatz hinlegen.

Wegen Leistungsdaten: "kritisch" ist im Wesentlichen die Spannung, der angegebene Strom (und damit auch die Leistung) eines Ersatznetzteils darf gerne auch höher spezifiziert sein.
 
mawadre

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Würde ich bei Gelegenheit mal prüfen. Dann kann man sich das Ding notdürftig repariert noch als Ersatz hinlegen.
Ja, habe ich vor. Hat jemand schonmal so ein Netzteil zerstörungsfrei offenen können? Es scheinen auf den ersten Blick keine Schrauben unter dem Etikett zu sein. Vermutlich gerastet.

@sgulond Keine Spannung an den richtigen Stellen zu messen. Vielleicht Kabelbruch...

der angegebene Strom (und damit auch die Leistung) eines Ersatznetzteils darf gerne auch höher spezifiziert sein.
Ich nehme es jeden Tag in der Trägertasche mit, um auf Arbeit laden zu können. Es sollte also nicht wesentlich fetter als das Originale von Bionx sein. Einer meiner älteren Laptops hatte ein fetteres Netzteil. Auch wenn es nur 4 km pro Richtung sind - 1000 Watt aus einem 5 Jahre alten mit 300 Wh damals schon eher optimistisch angegeben 2P Akku hält nicht so lange. Vielkeicht sollte ich doch mal neue Zellen reinbauen (lassen). War ja specmäßig überzeugt, dass 30Q gut passen würden auch gerade im Winter. Aber die Ausfälle hier im Forum lassen mich davon Abstand nehmen.
 
trifi70

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Musst Du aufschneiden, da sind keine Schrauben. Offiziell ist diese Bauweise nicht reparabel. Ich würde am Knickschutz so gut wie möglich die Drähte freilegen und neu anlöten. Danach irgendwie eine Zugentlastung bewerkstelligen direkt am Gehäuse. Wieder gut isolieren, ist eh klar. Transportieren nicht mehr. Wenn Du das geflickte unter Aufsicht benutzt und das andere auf der Arbeit, musst Du es nicht mehr transportieren und bekommst vermutlich das Knickproblem auch kein zweites Mal... Ich nutze übrigens wegen Streckenlänge 2 Akkus und benötige aufgrund der Ladezeit von 5-6h jeweils 2 Ladegeräte zu Hause und auf Arbeit :unsure::X3:
 
Axel_K.

Axel_K.

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Ha, der zweite Treffer beim Bildungsfernsehen Nr 1:
Super, danke, berichte bitte weiter falls Du die Repartur angehst.

Bin auch eher der Typ der lieber mal 'n Kondensator aus- und einlötet und oder das Kabel repariert oder tauscht anstatt das Ganze dem Elektroschrott zu überlassen... 😔. Ist irgendwie nachhaltiger und macht nebenbei noch ein klein wenig unabhängiger und stolz ;).
 
mawadre

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Bin auch eher der Typ der lieber mal 'n Kondensator aus- und einlötet und oder das Kabel repariert oder tauscht anstatt das Ganze dem Elektroschrott zu überlassen... 😔. Ist irgendwie nachhaltiger und macht nebenbei noch ein klein wenig unabhängiger und stolz ;).
Dito bei mir. Klar lohnt sich das leider nie und nimmer aber es macht Spaß und ich habe auch für meinen Beruf immer wieder davon profitieren können. Zu wissen, wie die meisten elektronischen Geräte für große Volumen konstruiert und hergestellt sind, ist recht nützlich.
 
Axel_K.

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Klar lohnt sich das leider nie und nimmer...
Das mit dem "Lohnen" sehe ich relativ.

Geld alleine macht bekanntlich nicht glücklich und Übung den Meister ;).

Je öfter mir es gelingt bzw. gelungen ist scheinbar nicht mehr zu Reparierendes durch letztlich meist kleine Eingriffe wieder zum Leben zu erwecken, je mehr bestärkt mich diese Erfahrung.

In der Summe habe ich damit sogar vermutlich doch wieder sehr viel Geld auch gespart in dem ich viel weniger Aufwand treiben musste mit der Suche nach Ersatz, Zeit für Info was besser sein könnte, Zeit (und manchmal Ärger, Anfahrt, Parkkosten...) für die Anschaffung an sich.

Obendrein konnte ich ein Produkt oft auch verbessern indem ich die Fehlerursache durch ein verbessertes Ersatzteil, eine Verstärkung der Konstruktion, der Verwendung eines anderen Materials etc. letztlich ausgemerzt habe. Und an manch liebgewonnenen Dingen hängt man halt auch sicher nicht grundlos...
 
mawadre

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Geld alleine macht bekanntlich nicht glücklich und Übung den Meister ;)
Full ACK!
Je öfter mir es gelingt bzw. gelungen ist scheinbar nicht mehr zu Reparierendes durch letztlich meist kleine Eingriffe wieder zum Leben zu erwecken, je mehr bestärkt mich diese Erfahrung.
Dito hier.
In der Summe habe ich damit sogar vermutlich doch wieder sehr viel Geld auch gespart in dem ich viel weniger Aufwand treiben musste mit der Suche nach Ersatz, Zeit für Info was besser sein könnte, Zeit (und manchmal Ärger) für Anschaffung an sich.
Schön wär's aber stimmt in der aktuellen Zeit und Gesellschaftsform für mich und viele andere so nicht.

Ich habe drei lange Abende gebraucht, um unseren defekten 35 Euro Toaster zu "debuggen" und zu reparieren. Ein kaputter Elko und ein NPN Transistor. Ich kann das auch nur, weil ich 80% arbeite. Wenn ich die Differenz zu 100% Lohn anschaue, rechnet sich das niemals. Das ist ein Hobby und eine Art Meditation. Unseren Geschirrspüler habe ich mehrmals sehr aufwendig auseinandergenommen bis er wieder lief.
In einer "Post-Apokalypse-Welt" wäre der Beruf "Sachenreparierer" einer der gesuchtesten überhaupt. In vielen Regionen der Welt ist es jetzt schon / immer noch so. Und vielleicht leben wir mal in einer lebenswerten, menschlichen Welt, in der Frieden, Glück, Zufriedenheit und ein halbwegs komfortables Leben mit Reparatur von Dingen einhergeht. Erscheint mir aber leider etwas wie eine unerreichbare Paradiesvorstellung.
 
Axel_K.

Axel_K.

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Schön wär's aber stimmt in der aktuellen Zeit und Gesellschaftsform für mich und viele andere so nicht.

Ich habe drei lange Abende gebraucht, um unseren defekten 35 Euro Toaster zu "debuggen" und zu reparieren.
:) Klar, jedes Mal klappt das nicht.

Aber es ist wirklich häufig so, dass allein die Übung im Erkennen von Defekten einen die "Sollbruchstelle" (oder eben schlampige Konstruktion) schon im Vorfeld erahnen lässt.

Manchmal bekommt man die, wie bei Dir, so scheinbar verlorenene, viele teuere Zeit erst in einem späteren Fall wieder zurück. Dann ist's halt nicht der 35-Euro-Toaster sondern die 1000 Euro teuere Steuerung Deiner Heizanlage im Keller deren Fehler Du Dank Deiner "Lehrzeit" in nur noch der halben Zeit erkennst und reparierst. Ist mir jedenfalls schon oft so oder ähnlich ergangen.

Das nächste verschweißte und vielleicht teuerere Elektrogerät bekommst Du dann sicher Dank Deiner Erfahrung mit dem BionX-Netzteil auch viel schneller geöffnet ;).
 
S

schmadde

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Die BionX Ladegeräte gehen nur selten kaputt
Was veranlasst Dich zu dieser Annahme? Hast Du Zahlen? Als Ich meinen D-Motor gekauft habe, hat mir der Verkäufer eine ganze Schachtel kaputte 48/26V Netzteile original BionX mitgegeben, mindestens 5 Stück. Das wohlgemerkt von einem einzigen Nutzer. Für mich sieht das so aus, als ob die ausgesprochen häufig kaputt gehen. Der/die Elektronik-Entwickler von BionX war(en) wohl nicht so die Überflieger :(

Es geht aber auch ein auf 24V umschaltbares Laptop-Netzteil mit „altem“ Lenovo Stecker von eBay. Habe ich jahrelang als zweitnetzteil auf der Arbeit genutzt.
 
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