BionX 37V Akku - Akkupack ersetzen

Diskutiere BionX 37V Akku - Akkupack ersetzen im BionX Forum im Bereich Nabenmotoren; Hi, Im November habe ich ein BionX Rad beschafft (das erste Ebike) mit 250W Motor, G2 Konsole SW 64 und 37V 9,6Ah Akku. Nun ist der Akku 10 Jahre...

frank7d

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Hi,
Im November habe ich ein BionX Rad beschafft (das erste Ebike) mit 250W Motor, G2 Konsole SW 64 und 37V 9,6Ah Akku. Nun ist der Akku 10 Jahre alt und nicht mehr so richtig leistungsfähig.
Mittlerweile habe ich vieles hier, was mit Akku-Ersatz, Entwicklung Ersatz-Steuerung (interessiert mich sehr) usw. zu tun hat, gelesen. Danke an alle die Information teilen. Mit einem USB ELM 327 OBD Adapter konnte ich schon mal mit dem Akku reden (ein DB15 Stecker, bei dem man störende Pins rauszieht, war dazu praktisch) , dann noch ein XLB CAN Adapter gebastelt mit Hirose30 Steckern.

Jedenfalls hab ich im Dezember vorschnell einen Ersatz-Akkupack 15Ah in der Bucht gekauft bevor ich jemals etwas von Balancing gehört hatte. Und einen "tiefentladenen" zweiten 37V Akku beschafft. Leider ist da die Smart Connect 5.1 Platine defekt. Werde eine neue beschaffen müssen.

Den ersten Akku will ich nicht antasten. Ich denke nun, dass ich beim zweiten Akku vor dem Einbau den Akkupack vom Schrumpfschlauch befreie und nach dem Thread Bionx 37V Akku Balancer nachrüsten. vorgehe um zusätzliche Leitungen anzulöten, zur Kontrolle ab und zu.

Meine Frage ist: Wie kritisch ist für die Akkusteuerung Smart Connect 5.1 das Anschliessen des Batteriepacks also zB. aktuell 36V?

Kann man das beliebig oft machen? Auf was muss man achten?

Grüsse
Frank
 

kepreis

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Ich hab Mal ... muss zugeben etwas spaß halber anderen Weg gewählt. Wollte einen 37V AKKU haben, auch wenn ich kein 37V System fahre :)

BIONX AKKU 37V. (Bilder in meiner Galerie)

Nach außen ausgeführte Zellenbänke ermöglichen:
- manuelles Kalibrieren
- laden mit externen Ladegerät
- paralleles Schalten eines Extenders

Der Akku ist ein 10S6P mit 35E Zellen hat also um 21Wh.
Man sollte gelegentlich die Spannungen der Einzelbänke kontrollieren ... ist aber easy.
 
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michi_gecko

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Was hat Bionx eigentlich mit den 37V ?
Reines Marketing? Weil der 10S Akku hat nominell 36V, maximal vermutlich um die 42V.
Das gleiche Wirrwarr wie bei den Akkuschraubern mit 10,8V und 12 V und 18V und 20V?

@frank7d : Würdest du den zweiten Akku parallel anhängen? Oder den einen raus, den anderen rein?
 

Jomar59

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kein Marketing, es gibt Zellen die nominal 3,7V haben, also 10s sind dann 37V, genauso aber waren die ersten Zellen nominal mit 3,6V also 10s sind 36V. Damals dachte man wohl noch das man ändern sollte.
Es ist relativ egal bei SC 5.1 oder SC 5.2 nur sollte es schon eines für 10s sein
 

frank7d

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Danke für die Antworten. Mit den 36V meinte ich die aktuelle Spannung bei verm. 30% geladenen Zellen wie sie, glaube ich, vom Hersteller kommen. Es sind Samsung INR18650-25R Zellen (Typ NMC).

Es sind Unterrohrakkus 37V LiMn 10s6p. @michi_gecko Ich wollte den funktionierenden Akku erstmal behalten zur Sicherheit. Den zweiten, tiefentladen, Platine defekt, aufrüsten.

Meine Frage war "Wie gefährlich ist es für die Smart connect 5.1 Schaltung, den Akkupack anzuschliessen, die Batteriespannung aufzuschalten?" Z.B. im Extremfall mit einem Schalter.
Niemand ging darauf ein. Ich gehe also davon aus, dass das kein Problem ist.

Bei der defekten Smart Connect 5.1 messe ich nur 1,6V anstatt 3,3V. Nach allem was ich hier gelesen haben kann das wohl nicht repariert werden :-(
 

sgulond

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Ich meine der Beitrag ist hier schon richtig da es um das Bionx spezifische BMS geht.

messe ich nur 1,6V anstatt 3,3V.
Wie hast Du die Platine gespiesen als Du das gemessen hast ?

Zum Thema anschliessen des Akku an eine Platine die in Ordnung ist:

Man kann das beliebig oft machen (wenn man die Leiterbahn dabei nicht ablöst), die Platine verliert soviel ich weiss keine Informationen wenn sie spannungslos ist.

Es muss sehr vorsichtig gemacht werden, am besten mit mehr als 2 Händen.
Das Problem besteht darin mit den Litzenenden nichts zu berühren ausser den entsprechenden Anschlussaugen.
Da die Anschlüsse vom Akku unter Spannung stehen darf die Litze vor dem verlöten nicht mehr aus dem Lötauge rutschen und muss festgehalten werden bis sie verlötet ist! Die Sicherung auf der Platine erst einsetzen wenn die Anschlüsse verlötet sind.

Vielleicht noch die Anschlussaugen vor dem anschliessen in Ruhe gut mit der entsprechenden Polarität farbig markieren.
Das gibt Sicherheit wenn es ernst wird.
 
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frank7d

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Das Löten würde ich persönlich nicht unter Spannung machen. Kann leicht schief gehen. Ohne ruhige Hand. Ist auch gottseidank nicht nötig. Der Ersatzakkupack kam mit kurzen Kabelenden und WAGO-Klemmen. Man schneidet ja dann die Leitungen zwischen Platine und Original-Pack ca. in der Mitte durch. Das Anschliessen geht also ohne das Risiko einen Kurzschluss zu machen, wie es beim Löten direkt an der Platine wäre.

Zum Test habe ich die Platine an dem tiefentladenen Akkupack auch mit WAGO-Klemmen (wieder ein wenig geladen) mit 35V angeschlossen.
Später habe ich die Platine mit 20V aus einem Netzteil gespiesen. Jedenfalls hab ich nur 1,6V wo 3,3V sein müssten.
 

sgulond

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Interessant wäre in diesem Zusammenhang der Ruhestrom wenn mit einem 37 .. 40 V Netzteil gespiesen würde (habe den normalen Wert auch nicht gerade zur Hand).
Aber wie Du schon vermutest ist die Platine wahrscheinlich hinüber und hat den Akku tiefentladen.
 

kepreis

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@Üps muss ehrlich sagen ... die Rechnerei ist für mich nicht soo wichtig. Realistisch gesehen ... wird stimmen.
Die Hersteller nehmen die nominelle Ah x nominelle Spannung (V) hab gerade übeprüfft.
Auf einem BIONX AKKU steht 557Wh und 11,6 Ah. Die 11,6Ah kommt von 4x 2,9 Ah pro Zelle ... :) wie gesagt nicht soo wichtig.
VG
 

frank7d

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habe jetzt bei bx-legacy.com ein "BMS PCB Assembly, SMC5.2, No 6V DCDC output, with DB7 assembly" bestellt. Hoffentlich kommt es an, geizigerweise ohne Sendungsverfolgung.
 

Seemann

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Meine Frage war "Wie gefährlich ist es für die Smart connect 5.1 Schaltung, den Akkupack anzuschliessen, die Batteriespannung aufzuschalten?" Z.B. im Extremfall mit einem Schalter.
Niemand ging darauf ein. Ich gehe also davon aus, dass das kein Problem ist.

Das ist bei der 5.1/5.2 kein Problem.

Ich habe mit meiner 5.1/5.2 schon diverse „Experimente“ durchgeführt,
die hat alles überlebt.

Du kannst da alles beliebig oft dran und abhängen, was im Bereich 10S liegt.

Einen 13S/14S dranzuhängen habe ich mich aber noch nicht getraut, würde aber gerne wissen ob das irgendwie funktionieren könnte.

Edit: Habe gerade gesehen, dass die Frage im Grunde von @sgulond beantwortet wurde.
 

frank7d

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Bin weiter gekommen mit der defekten BMS Platine. Die 1,6V auf der 3,3V ist offenbar in einer Art Shutdown.
Jedenfalls wacht sie auch auf wenn man kurz WAKE an Masse legt. Sie hat dann 3,3V 5V und 12V. Die Accessory Spannung geht zyklisch an. Der Summer piept jedoch nicht. Sie fällt auch nicht wieder in Schlaf.

Das BMS schickt jede Sekunde etwas auf den CAN Bus.
7C0 RTR
7C0 RTR
7C0 RTR
7C0 RTR
7C0 RTR

Ich benutze hier ein ELM327. Beim Versuch das BMS anzusprechen passiert Folgendes:
>atsh010
OK
>00ae
NO DATA
>atma
7D0 00 AE
7D0 00 AE
7D0 00 AE
7D0 00 AE

>00250001
NO DATA

>atma
7D0 00 25 00 01
7D0 00 25 00 01

Die Platine schickt zyklisch 7D0 plus dem letzten Befehl.
Wenn ich das BMS von der Versorgung trenne, wieder anschliesse und aufwecke, wiederholt es den Text von vor dem Abtrennen.
7D0 00 25 00 01
7D0 00 25 00 01

Weiss jemand Rat?
 
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kepreis

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@frank7d ich drücke Daumen. Kann Dir leider nicht weiterhelfen.
Mich interessiert weniger die Kommunikation zwischen Komponenten,
mehr der funktionaler Aufbau eines BIONX BMS ... vor allem 6,3B um vorhandene reparieren zu können.

Es gibt aber hier im Forum einigen Leute ... schau hier
 

frank7d

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Gestern kam übrigens das 37V Ersatz BMS von Bx-legacy per UPS. Er hat es für meinen neuen 15Ah Akkupack parametrisiert. Muss nur verdrahtet werden. Die Angelegenheit muss allerdings noch warten.
Grüsse
Frank7d
 
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