BEV - reine Elektroautos. Modelle, Preise, Technik, Neuheiten. NICHT: Für- und Wider Elektroauto

Diskutiere BEV - reine Elektroautos. Modelle, Preise, Technik, Neuheiten. NICHT: Für- und Wider Elektroauto im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Wenn die Akkupreise weiter fallen sind 5c doch sehr rentabel? Wenn ich den Akku nur dafür nutze und dieser mit 80kWh 10.000€ kostet. Dann mache...
Ewi2435

Ewi2435

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Wenn die Akkupreise weiter fallen sind 5c doch sehr rentabel?
Wenn ich den Akku nur dafür nutze und dieser mit 80kWh 10.000€ kostet. Dann mache ich Teilzyklen zu je 40kWh (2€).
Das heißt nach 5000 Zyklen hat der Akku sich selber abgearbeitet. Das ist doch realistisch? Danach ist er ja vermutlich auch nicht defekt sondern nur gealtert.
Außerdem ist die Zukunftsprognose das Akkus noch günstiger werden als das.
 
Electric

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Hat @cephalotus alles schonmal schön vorgerechnet.
Weiß ich. Wir sind indessen weiter, weil es den ersten Anbieter gibt und wir Echtpreise kennen:
HOURLY - mehr Wind und Sonne, mehr sparen!
Die Grafik unten ist kein Bild, sondern eine echte, ständig aktualisierte Tabelle. Sie zeigt, was heute zu „ernten“ ist. Ein warmer Tag mit gut Sonne und Wind. 2,08c bis 4,11c ist die Spanne. Das ist ne Differenz von 2,03c. Und die wird sich womöglich noch Anbieter und Kunde teilen... :rolleyes: Ich bin übrigens weder Fan noch Hater von v2g.
 
holsteiner

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V2G macht m.E. Sinn für die Selbstnutzung in Verbindung mit einer PV-Anlage auf dem Grundstück/Dach. Das Auto als großer Hausspeicher. Viele Besitzer von PV-Anlagen sind ja sensibilisiert, was den eigenen Stromverbrauch angeht und erkennen schnell, wann wie viel Strom im Haus benötigt wird. Diese Leute könnten auch den Energiebedarf des Autos überblicken und so für ihren Eigenbedarf Restkapazität im Akku belassen.

V2G ins öffentliche Netz bräuchte sehr hohe Einspeisevergütungen als Anreiz. Es könnte für die Netzstabilisierung auch bei hoher Vergütung trotzdem für die Netzbetreiber günstiger sein als kurzfristig ganze Kraftwerke hoch zu fahren oder im Dauerbetrieb vorzuhalten.
 
mawadre

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Der Kunde ist ja Raumverschwendung von herkömmlichen Verbrennern gewohnt (schon mal in der G-Klasse gesessen?)
Noch mehr war ich vorne als Beifahrer in einem Toyota Prius erschrocken. Absurd dieser riesige Berg in der Mitte. Andere haben da einen dritten Sitzplatz...
Jetzt wirds aber surreal, seit wann dürfen "Autobanken" Geld drucken
Wir hätten das Thema schon öfters. Bis zur Finanzkrise 2008 und auch noch einige Jahre länger war das eine Art jahrzehntelanges Geheimwissen der Banker, dass alle heutigen Banken "Geld schöpfen" oder vulgo "Drucken". Bis weit in die Finanzkriese waren sich nicht mal die obersten weltweiten Wirtschaftsweisen dessen bewusst Geldschöpfung – Wikipedia
"Deutsche Bundesbank: Tatsächlich wird bei der Kreditvergabe durch eine Bank stets zusätzliches Buchgeld geschaffen. Die weitverbreitete Vorstellung, dass eine Bank "auch altes, schon früher geschöpftes Buchgeld, z.B. Spareinlagen, weiterreichen" (könne), wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird, trifft nicht zu."
Wie entsteht Geld?
Typisch Musk. Andere Autohersteller schicken ihre Mitarbeiter ins Home Office und schliessen die Fabriken und dem Musk ist die Gesundheit seiner Mitarbeiter scheixxegal. Es gibt sicher genügend andere Firmen denen der Shutdown wesentlich mehr ausmacht als dem Multimilliardär aber er sieht sich mal wieder als über den Dingen stehend.
Vielleicht hat Musk ja Angst, dass er mit genauso fiesen Methoden
"Typisch Schmadde - genauso undifferenziert wie immer, wenn es darum geht, Elon Musk als unmenschlichen, raffgierigen Superreichen darzustellen, der alle Menschen für seinen eigenen Vorteil versklaven will. Jede Gelegenheit nutzend, dem Mann vortuell eins überzubraten. Nie ein Wort darüber dass auch der eigene Arbeitgeber BMW von einer superreichen Milliardärin besessen und gesteuert wird"

Ok, war nur Spaß. ;)
Im Ernst: Versuchen wir netter, freundlicher, differenzierter und sachlicher zu diskutieren.
Die aktuelle Pandemie-Kriese ist für die wenigsten leicht zu bewältigen und die Aussichten gerade für die Wirtschaft sind noch schlimmer als zur schon extrem schlimmen Finanzkrise. Das trifft quasi jeden. Und die Meinungen gehen natürlich wie immer, auch hier im Forum, weit auseinander. Auch die Gründer und Eigentümer meines Zürcher Arbeitgebers haben wie die gesamte Gesellschaft lange hin und her überlegt und versucht zu verstehen, was da gerade abgeht und auf uns zukommen könnte. Seit ich dort im Management tätig bin, stecke ich selbst oft tief in diesen als unauflösbar erscheinenden Widersprüchen drin. Bei unseren mutigen, unpanischen Chefs konnte man gut die persönliche Entwicklung über die letzten drei Wochen beobachten. Von einem anfänglichen "kann man eh nichts machen, nicht schlimmer als Grippe, wir stecken uns sowieso alle an" bis zum aktuellen wöchentlichen GL Meeting per Telefonkonferenz während jetzt doch der Großteil aller Mitarbeiter im HomeOffice ist hat sich die Denkweise wie bei vielen anderen stark geändert. Jetzt bitten auf einmal die Chefs alle um genügend Abstand, Social Distancing, Home Office, Hygiene etc. Als ich als erster vor drei Wochen erste Maßnahmen erbat, erntete ich noch vielfach Augenrollen. Damals sind unsere Salesleute noch lustig auf diverse Messen gegangen während die meisten Großfirmen dort schon abgesagt hatten. Danach saßen sie dann hustend zwischen den Kollegen und haben mit Unverständnis auf entsprechende Hinweise und Bitten reagiert. Erst Anfang dieser Woche wurden die Mitarbeiter per Mail auf die "eigene selbstverantwortliche Entscheidung Home Office wählen zu können" hingewiesen worden. Es hat aber mehrere Tage gedauert, bis sich alle getraut haben, das dann auch zu tun. Niemand möchte unter lauter Männern als Feigling, Versager, Angsthase, Ausnutzer der Situation gelten, niemand wollte der erste sein, der "aufgibt, umfällt".
Abgesehen davon gibt es meiner Erfahrung nach gerade in sich in der Öffentlichkeit als "sehr sozial" darstellenden Großfirmen absolut asoziales Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Lieferanten in der jetzigen Situation. Zurück zu Musk: er hat auf Twitter mehrfach geschrieben, dass die Leute unbedingt zu Hause bleiben sollen, wenn sie sich nicht wohlfühlen. Aber sie selbst erlebt, funktioniert das natürlich nicht solange andere weiter gehen und es einen mentalen Wettbewerb gibt, wer es am längsten aushält. Jetzt hat eine Behörde dem Treiben ein Ende gemacht - aber Kurzarbeit gibt's dort halt nicht. Für die Arbeiter und Firmen ist die Situation extrem gefährlich. Am Ende ist die Welt und das Zusammenspiel aller Faktoren so komplex dass man erst in 25 Jahren mit Sicherheit sagen können wird, ob es mehr direkt durch den Virus verlorene Lebensjahre gab oder indirekt durch breite wirtschaftliche Depression, Arbeitslosigkeit, sozialen Abstieg, Kriminalität, Beteubungsmittelmissbrauch etc.
Ich weiß nicht, wie ihr das seht. Aber das ist doch nicht realistisch. Dann muss man also die VW-eigene Wallbox installieren. Die durch die Technik gar nicht mal so günstig sein dürfte und ein Smart Meter im Haus voraussetzt.
Du hast doch sehr großes Vertrauen in VW als langfristig planende, wirtschaftlich denkende Großfirma. Alleine das sollte schon ausreichend sein, um zur Überzeugung zu gelangen, dass sie da ein sehr realistisches Geschäftsmodell kreiert haben. Es handelt sich eben nicht um das 783zigste Spinner-Startup. Ich bin überzeugt davon, dass das was werden wird. Und ansonsten reden wir in fünf bis zehn Jahren nochmal darüber.
Und selbst wenn wer 20 kWh abgibt. Was könnte er/sie/es denn davon haben? Man kauft zu 31c zuhause ein. Was will VW denn abends/nachts/morgens zahlen? 5c mehr? Das sind dann 1€....
Economy of Scale. Kleinste Vorteile mal riesige Zahlen ergibt etwas sehr Großes. Sowie einige frühere Bankbetrüger aus der IT der Anfangszeit die Programme so manipulierten, dass bei jeder Transaktion 0,01 aufs eigene Konto abgezweigt wurden und innerhalb kürzester Zeit Millionen dort landeten.
Abgesehen davon kostet Strom in der Gestehung oder beim Einkauf nicht 0,33 sondern 0,10 wenn es teurer Ökostrom ist oder 0,05 bei Windstrom oder 0,01 in bestimmten Situationen des Überangebotes oder man bekommt noch 0,02 dafür, wenn man ihn abnimmt. Klar, Mandy und Ronny Schmidt bekommen diese Konditionen nicht. Aber ich bin davon überzeugt, dass der große Akku in ihrem Auto jetzt schon als Teil eines "Virtuellen Stromerzeugers" zu so günstigen Konditionen geladen werden kann/könnte. Und falls es rechtlich noch nicht gehen sollte, wird VW das im Hintergrund gerade mit der Regierung ausdiskutieren, ab wann es dann doch geht.
Von V2G Fans wie @mawadre kam dazu inhaltlich nichts ausser blabla
und Links auf Forensuche wo wiederum nichts
Bitte sachlich bleiben. Schau Dir die Suchtreffer wirkich an, ich habe oft sehr viel Substanzielles zu den Thema geschrieben. Und ansonsten schauen wir in zehn Jahren nochmal. Dann habt ihr vielleicht auch ein Elektroauto und sogar vom Arbeitgeber BMW und der wird vielleicht auch V2G mit so vielen Vorteilen für Euch anbieten, dass ihr nicht nein sagen könnt. Und Du wirst Dich nicht mehr an die Diskussion hier erinnern.
und die Teilnahme von Endusern an Strombörsen möglich sein
Wie oben geschrieben. Der Bedarf ist da also werden Regeln und Auslegungen gefunden, dass es legal und lohnend wird. So funktioniert halt unser System.
Ergänzung:

Damit V2G überhaupt irgendwie in die Nähe eines Sinns kommen könnte, müssten sich die Preise für Akkus und/oder Strom um Größenordnungen ändern und die Teilnahme von Endusern an Strombörsen möglich sein - oder die komplette Abrechnung über den Stromanbieter,
Genau das machen Anbieter wie Sonnen und eben jetzt VW. Solarpufferakkus in Privathäuser boomen seit einiger Zeit. Und jetzt kommen noch die großen, die meiste Zeit ungenutzten, Akkukapazitäten in den BEVs dazu. Nochmal zur Erinnerung die Aussage von VW zum Thema: demnächst hat ihre BEV Flotte mehr Speicherkapazität als alle weltweit vorhandenen Pumpspeicherwerke zusammen. Und Batterien können innerhalb von Millisekunden Laden/Entladen. Pumpspeicher brauchen viele Minuten oder länger um zu reagieren.
Ergänzung:

V2G ins öffentliche Netz bräuchte sehr hohe Einspeisevergütungen als Anreiz
Ich denke, VW hat da einen Plan, der zu Win-Win führen wird...
 
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mawadre

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VW hat auch gestern und heute die europäischen Werke heruntergefahren:

"Vorgaben zum Gesundheitsschutz waren zuletzt nicht mehr vollständig einzuhalten, es gab auch positive Virus-Testergebnisse. "Die Verunsicherung in den Büros und an der Linie hatte in den vergangenen Tagen immer mehr zugenommen", sagte Brandstätter. "Das Gefühl der Unsicherheit wollten wir niemanden mehr zumuten." Zudem sackt die Auto-Nachfrage stark ab, VW droht eine teure Unterauslastung der Produktion. "Der europäische Automobilmarkt liegt derzeit am Boden."
Coronakrise: Bei VW läuft erst einmal nichts mehr
 
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VWN: e-BULLI mit 200 km Reichweite und „real zu kaufen“ - electrive.net
Für Liebhaber (manche hier würden Bonzen sagen) - mit Technik und Sicherheit von Annodazumal zum Preis eines heutigen Oberklassefahrzeugs:
"Angeboten werden soll das Modell zu Preisen ab 64.900 Euro."

Ergänzung:

Ionity-Preispolitik führt zu Zerwürfnis mit EnBW | Elektroauto-News.net

"Ab April 2020 keine Zusammenarbeit von Ionity und EnBW mehr
EnBW machte da nicht mit und ermöglichte das Laden an Ionity-Ladestationen für 0,49€ statt 0,79€ pro kWh. Doch damit ist ab dem 02. April 2020 Schluss. Denn Ionity und EnBW gehen getrennter Wege. Grund dafür ist die aktuelle Preispolitik des Ladeinfrastrukturbetreibers."
Ergänzung:

Chinesischer E-Auto-Hersteller NIO äußert Zweifel an eigener Zukunft | Elektroauto-News.net
 
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Vito

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Ja, 64000,- für einen T1, der gut restauriert ist und auch noch einen Elektroantrieb spendiert bekommen hat.

Eigentlich ein Schnäppchen.
 
mawadre

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Auf Heise kann man im Forum zur Trennung von EnBBW und Ionity viele Details zur "Entstehungsgeschichte" von CCS, der Ladesäulenverordnung und jetzt Ionity lesen:
heise online

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Ergänzung:

Ja, 64000,- für einen T1, der gut restauriert ist und auch noch einen Elektroantrieb spendiert bekommen hat.

Eigentlich ein Schnäppchen.
So unterschiedlich sind die Meinungen. Der eine Hersteller mit schon mehr als einer Millionen verkaufter reiner BEV neustester Technologie, Reichweiten von 300 bis 600 km erhältlich ab 40.000 Euro wird als "Hersteller von Bonzenfahrzeugen" beschimpft. Beim anderen wird ein 40 Jahre (ver)alter, aufbereiteter "Volkswagen mit 200 km Reichweite als "Schnäpchen" angesehen. :LOL:
 
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Nun, das ist wie bei jeder Ware eine Frage der Relation.

Recherchiere doch mal, was ein gut restaurierter "Samba" mit normalem Antrieb so kostet.

Vermutlich wird der in ein paar Jahren dann auch noch weit teurer sein.

Das tolle moderne Fahrzeug hingegen...?
 
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Interessantes von Sono-Motors, die gerade wieder 50 Millionen Crowd-Funding für ihr Solar-BEV eingesammelt haben:
"In dem Interview erklären die Gründer auch, mit welcher Strategie sie den Sion mit Stückzahlen von gut 40.000 im Jahr kosteneffizient auf die Straße bringen wollen. Hahn erklärt: „Erstens, wir nutzen nur Carry-over-Parts, so genannte Übernahmeteile. Zweitens, der Sion hat einen Aluminiumrahmen, und daher brauchen wir keine Presswerkzeuge. Das spart einen dreistelligen Millionenbetrag. Drittens, wir brauchen keine Lackierstraße. Noch ein dreistelliger Millionenbetrag weniger. Viertens, wir haben nur Online-Direktvertrieb. Damit ersparen wir uns das Händlernetzwerk, plus die Marge des Händlers von 15 bis 20 Prozent. Fünftens, wir haben keine eigene Fabrik, wir lassen fertigen. Mit erneuerbaren Energien, Sozialstandards und so weiter. Und sechstens: Der Sion kommt nur in einer Variante.“
Sono Motors über gescheiterte Investments und Pläne für die Zukunft | Elektroauto-News.net
 
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Wer sich fragt, warum Strom - gerade auch zum Laden von Elektroautos - immer teurer wird - die Aussage "Wegen der massiven Ausgaben für Erneuerbare Energien" ist laut Experten falsch. Während Strom an der Europäischen Strombörse wegen der Erneuerbaren immer billiger zu bekommen ist, immer mehr Firmen von der EEG Umlage befreit sind (50% des industriellen Stromverbrauchs ist befreit), müssen Endkunden wegen der besonderen deutschen Regelung immer weiter steigende Aufschläge zahlen. Experten nennen das das EEG Paradox. Die Schere zwischen der weiter massiv wachsenden Umlage und den Auszahlungen an die Wind- und Solaranlagenbetreiber geht seit 2013 immer weiter auf. Die Differenz werde von den Stromanbietern eingesteckt.

Die wesentlichen Fakten in 4 Minuten:

Ausschnitt aus der stets sauber recherchierten Satieresendung "Die Anstalt" im ZDF zum EEG Paradox:

Bei Minute 15:10 erkennt Newton: "Das EEG ist also keine Förderung der Einspeisung von Ökostrom sondern eine Subvention stromverbrauchsintensiver Betriebe!"
 
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Jetzt kommt einer der häufig für Elektroautos genannten Vorteile nach Deutschland: Intelligentes Laden wenn der Strom am günstigsten ist weil gerade Wind und/oder Strom am stärksten sind:
"dass der E-Auto-Fahrer sein Fahrzeug mit Tibber verbindet, dieses an die Ladestation stöpselt, der App sagt wann er das Auto wieder benötigt und Tibber sorgt dafür, dass das Auto dann geladen wird, wenn der Strom am günstigsten ist."
Ersparnisse von jährlich 200 Euro und mehr werden versprochen.
Tibber: Smarteres "Smart Charging" als andere Anbieter am Markt | Elektroauto-News.net
Ergänzung:

Gesetz für Anspruch auf E-Auto-Ladepunkte in Wohnhäusern beschlossen | Elektroauto-News.net
Ergänzung:

nextmove startet E-Auto-Abo zum Fixpreis | Elektroauto-News.net

Aktuell gibt's Sonderkinditionen und vergünstigte Kurzzeit-Abos. Man kann kurzfristig zwischen den Fahrzeugen wechseln und somit das jeweilige Modell vor einem geplanten Kauf genügend umfangreich testen.
 
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mawadre

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In den USA gibt's eine neue Idee, wie man die anfangs im Vergleich zu Verbrennern teureren EV auch an Käufer mit sehr knapper Geldbörse verkaufen kann. Ein Startup hat die Idee, den EV Käufern einen Kredit auf die erwarteten Ersparnisse im Vergleich zum Verbrenner zu geben. So erhält der Kreditnehmer bis zu 5000 Dollar, die dann mit 0,10 USD je gefahrenen Kilometer bis zu einer Obergrenze an das Startup abgestottert werden.
EV-buying alternatives emerge, like free down payments paid back by the mile - Electrek
Ergänzung:

Hyundai Kona Elektrik dank neuer Leuchtlaufreifen jetzt nur noch 14,7 kWh/100 km - das sind 8% mehr Reichweite. Damit sollte das Model 3 mit 14,9 kWh/100 km wieder vom Thron des Energieeffizientesten BEV gestossen worden sein:
Elektroauto: Weiter fahren mit neuen Reifen
 
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bielefeld-michi

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Bausatz Xiongda Double Speed. Vorher JMW 25.000km
Breitreifen ... es muss für viele ja möglichst "sportlich" aussehen, hinzu kommt eine höhere Anfälligkeit für Aquaplaning.
 
mango

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denke auch, dass die optik teilweise ne rolle spielt.

ellektroautos sind natürlich schwerer als verbrenner und bremsen dadurch schlechter.

aber diese aus meiner sicht sehr breiten reifen sind schon heftig.
 
Thema:

BEV - reine Elektroautos. Modelle, Preise, Technik, Neuheiten. NICHT: Für- und Wider Elektroauto

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