BEV - reine Elektroautos. Modelle, Preise, Technik, Neuheiten. NICHT: Für- und Wider Elektroauto

Diskutiere BEV - reine Elektroautos. Modelle, Preise, Technik, Neuheiten. NICHT: Für- und Wider Elektroauto im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Das Thema BEV (Battery Electric Vehicle=Elektroauto) wird dieses Jahr in Deutschland besonders spannend, weil die Politik die Leitplanken gestellt...
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Das Thema BEV (Battery Electric Vehicle=Elektroauto) wird dieses Jahr in Deutschland besonders spannend, weil die Politik die Leitplanken gestellt hat, indem die CO2-Strafabgabe für Automobilkonzerne wirksam wird und die Förderung von Herstellern und BAFA ( Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) auf bis zu 6570 € ansteigt (bis 3000€ von der BAFA, wenn der Hersteller ebenfalls 3000€ gibt. Den Herstelleranteil gibt es zuzüglich 19% MwSt. - 3570€).

Das Elektroauto kommt also in die Fläche. Der Januar zeigte 3% der verkauften Neuwagen in Deutschland waren reine Elektrofahrzeuge. Ein guter Anfang. Wer sind die Spieler auf dem Markt? Der VW Konzern hat eine sehr konsequente Offensive auf den Weg gebracht. VW möchte in den nächsten Jahren 15 Millionen rein elektrische Fahrzeuge verkaufen. Tesla hat eh keine anderen Fahrzeuge, Renault ist ein starker Spieler auf dem Markt, PAG/Opel hat erste sehr attraktive Modelle gestartet, BMW hat den i3 und mehr, Mercedes hat für nächstes Jahr viel vor. Die Koreaner Hyundai und Kia sind schon länger dabei, jetzt kommen die Japaner und man wartet auf die Chinesen. Auch Ford USA startet dieses Jahr sein erstes Elektroauto in Europa und Fiat greift ein.

Die Preise werden langsam attraktiv, offenbar ist der Knackpunkt, der Preis für den Akku, in freiem Fall. Man spricht von unter 100€/kWh Einkaufspreis für führende Hersteller. Es wurde erwartet, dass das Elektroauto top down verkauft wird, also erst teure Autos, dann preiswertere, zum Schluss erschwingliche Fahrzeuge für den Durchschnittsverdiener. Das ist durchbrochen worden. Man kann aktuell (8. Feb.) für 14.800€ einen Elektroneuwagen mit 36,8 kWh und guter Ausstattung kaufen. Und Renault hat einen Mini-SUV auf chinesischer Basis, der erst als Dacia geplant war, zum Kampfpreis angekündigt. Es ist also Zeit zu überprüfen, ob man nicht neben elektrisch Fahrrad auch elektrisch Auto fahren möchte. Hier soll es um die Infos dazu gehen.

Spoiler: Es soll nicht um die Frage gehen, wie das Elektroauto in seiner Bilanz gegenüber Verbrennern, Hybriden, Gasfahrzeugen oder Autos mit Wasserstoffantrieb zu sehen ist, es soll nicht um die Frage der Umweltverträglichkeit gehen und es soll nicht um die Frage gehen, ob individueller PKW-Besitz eine Antwort auf Mobilitätsprobleme im urbanen Umfeld ist. Auch ist nicht interessant, welche persönlichen Gründe gegen Leasing sprechen und welche Aktie eines Herstellers warum wie gehandelt wird.

Hintergründe der CO2-Strafabgabe und warum Elektrofahrzeuge schon dieses Jahr verkauft werden müssen:


Diese Elektroautos kommen dieses Jahr neu auf den Markt:
Diese Elektroautos kommen 2020
 
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mango

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der honda e gefällt mir als fan japanischer autos sehr gut:

Der Honda e, dessen Elektromotor die Hinterachse antreibt, wird in zwei Leistungsstufen angeboten: als Honda e mit einer Leistung von 100 kw und als Honda e Advance mit 113 kW. Das maximale Drehmoment beträgt 315 nm; die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h wird mit rund 8 Sekunden angegeben. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 35,5 kWh erlaubt nach Angabe des Herstellers eine Reichweite von bis zu 220 km.
Honda e – Wikipedia

die preise beginnen bei knapp 34.000 euro.
Honda | Honda e | Elektrische Fahrzeuge | BEVs | Elektrofahrzeuge
 
Der_Sven

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Bei deiner Aufzählung aktuell kaufbarer Fahrzeuge fehlt noch eine Marke aus den USA ;)
Demnächst (also noch in 2020) kommen auf die Straße Polestar 2, Volvo XC40 Recherche, Aiways U5. Nicht zu vergessen der neue Fiat 500e...
 
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Electric

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Stimmt, @Der_Sven , gerne ergänzen auch mit Details. Die Volvos werden spannend, besonders der XC40 Recharge mit 1500 kg Anhängelast und 78 kWh Akku. Der Aiways U5 ist wohl das erste China-BEV, was uns im Herbst erreichen wird.
 
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cephalotus

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Prinzipiell finde ich den ID.3 spannend, wobei ich ihn bisher erst gesehen habe aber noch nicht gefahren.

Der Basispreis mit knapp 30k€ scheint mir auch okay, wenngleich es für uns eine Nummer kleiner auch täte. Was mir leider garnicht gefällt sind die vermuteten Aufpreise für die höheren Batteriekapazitäten. Beim Basismodell kosten die 100kW Ladeleistung angeblich auch extra.

100kW sehe ich als Minimum, wenn man auch mal weiter fahren will, lieber wäre mir hier noch deutlich mehr Schnellladeleistung.
 
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Der_Sven

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Zum Polestar siehe Polestar. Über den XC40 recharge wird es erst Ende des Monats was genaueres auf der Volvo page geben. Und zum Aiways U5 und dem Fiat 500e warte ich auf den Autosalon in Genf im März🙏
 
tib02

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Für mich als Zweitwagen, mit dann erweiteter Nutzung ist der ZOE mit dem 50kWh Akku + CSS 50kW interessant, Reichweite zwischen 300-400km und durch den Schnelllader für mich auch Langstrecken tauglich.
 
Imagedefender

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...gerne ergänzen auch mit Details...
Bei Renault hat man m.w. eine Batteriemiete. Machen das die anderen eigentlich auch?
 
Der_Sven

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Bei Renault gibt's beides, Miete und Kauf. Die anderen Hersteller haben grundsätzlich nur Kauf. Außer beim alten Smart, da bin ich mir unsicher, ob es nicht mal ein Mietnodell gab:unsure:
Ergänzung:

Ach ja, Polestar 2 und XC40 recharge kommen beide aus der chinesischen Produktionsstätte von Volvo/Geely und, meine Vermutung, besitzen die gleiche Technik. Die ganzen Funktionen, die der Polestar besitzt, kenne ich vom Verbrenner-XC40.
 
linzlover

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Einen von den Drillingen. Citimiiup.
Das sind keine Autos. Sowohl die Reichweiten als auch die Zuladung bewegen sich etwas provokant gesagt auf dem Niveau eines E-Lastenrades. Zugegeben sitzt man trocken - wenn man es auch warm haben will beschränkt sich die Reichweite auf bessere Kurzstrecke, wo es zumindest in größeren Städten auch Bus und (S-)Bahn tun.

E-Up hatte ich mal als Leihwagen - zugegeben sehr spaßig zu fahren, aber für mehr als zwei Personen und außerhalb des Cityradius unbrauchbar. In Wien hatte ich allerdings jede Menge Spaß mit dem Ding.

Und da ich privat Dacia fahre ist meine Messlatte: 500km ohne Tank-/Ladestop und 1000km an einem Tag fahrbar (auch im tiefen Winter!), 5 vollwertige Sitzplätze, 1,4to Anhängelast, 20k€ Neupreis in Vollausstattung, 1 Kubikmeter Ladevolumen. Mein Auto ist ein Dacia Lodgy mit 115PS Euro 6Dtemp-Diesel.

Man könnte jetzt argumentieren, dass für 90% der Einsatzszenarien ein E-Zwerg reicht, nur: was soll ich mit zwei Autos? Leihen im Bedarfsfall ist sündteuer und in meiner ländlichen Umgebung gerade kurzfristig eh illusorisch. Das Thema Lademöglichkeit wurde oft genug durchgekaut - bei mir weder zu Hause noch auf Arbeit möglich.

Für den reinhen Nahbereich, der gerade über (S-)Pedelec hinaus geht kämen für mich theoretisch zwei Autos in Frage:
a) Renault Zoe - hat zumindest Mittelstreckenqualitäten, ist aber behäbig, und
b) E-Up bzw. Derivate - gute-Laune-Zwerge mit Fahrspaß.
Den Rest kenne ich nicht, da nie selbst gefahren.
 
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Hast du die Überschrift gelesen? Bitte beachten.
Und für die anderen, bitte nicht groß drauf eingehen, sonst haben wir hier bald den nächsten 500 Seiten thread der sich im Kreis dreht...
 
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Das sind keine Autos. Sowohl die Reichweiten als auch die Zuladung bewegen sich etwas provokant gesagt auf dem Niveau eines E-Lastenrades. Zugegeben sitzt man trocken - wenn man es auch warm haben will beschränkt sich die Reichweite auf bessere Kurzstrecke, wo es zumindest in größeren Städten auch Bus und (S-)Bahn tun.

E-Up hatte ich mal als Leihwagen - zugegeben sehr spaßig zu fahren, aber für mehr als zwei Personen und außerhalb des Cityradius unbrauchbar. In Wien hatte ich allerdings jede Menge Spaß mit dem Ding.
Wie gesagt, es geht nicht um das Für und Wider. Aber dir ist rein technisch schon bekannt, dass man bei Seat Mii, Skoda Citigo und VW e-up den Akku auf gleichem Raum verdoppelt hat? Also, bis 2019 einschließlich 18,9 kWh, jetzt 36,8 kWh.

Vom Design aussen finde ich den gelungen. Was mich stört ist der Firlefanz mit Kamera statt Rückspiegel. Auch Cockpit ganz minimalistisch wäre cooler anstatt diesem "Captain Future" Kram...
Ich glaube, er möchte genauso sein. Er kostet ja schließlich das Doppelte der VW-Drillinge mit gleichem Raum und gleichem Akku. Das ist eine der spannenden Fragen: Was will der Kunde? No frills, also klassisch, nüchtern, Basic, dafür kleiner Preis. Oder komplett abgefahren? Der ID.3, das erste deutsche Elektroauto mit geplant siebenstelligen Absatzzahlen, ist eher beim Honda. Und der i3 von BMW, der zuerst ein Flop war, was man dem futuristischem Konzept zusprach, verkauft sich jetzt sehr gut.
 
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Thema Reichweite, ich hatte den 50kW ZOE mal für eine Woche, bei normaler Fahrweise hat der selbst bei - 6Grad 300km durchgehalten, was überraschte mein Smart geht da prozentual gesehen deutlich mehr in die Knie. Wenn ich nicht meine Heizung für rund 30000Euro tauschen müsste, hätte ich ihn mir schon gekauft. So erstmal im Juni die Heizung und wenn das mit der 45% Förderung klappt, dann ein neues eAuto.
Ergänzung:

Wenn alles klappt wie erwartet, bekomme ich rund 14000 Euro für die Heizung zurück und 6000 Kaufprämie für ein eAuto + rund 8000 Euro für den eSmart (mehr habe ich 2016 auch nicht bezahlt ;)) Dann wäre der ZOE quasi umsonst. 👍 Den Akku werde ich mieten, da ich kein Auto bisher länger als 5 Jahre gefahren habe, ist das die deutlich günstigere Alternative, als die 8000 Euro Mehrpreis für den Akku zu bezahlen.
 
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holsteiner

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Der Honda e wäre mein Auto, wenn es den ohne die Spielekonsole und stattdessen mit einem minimalistischem Cockpit wie beim e-UP! geben würde. Dann würde der Preis auch deutlich attraktiver werden.
 
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Der erste erschwingliche SUV auf dem deutschen Markt ist wohl der hier. Um gleich die Kernbegriffe des Elektroauto-Quartetts zu nennen, 50er Akku, 100er laden, beginnt mit Elektroprämie unter 30.000€. Peugeot will übrigens 19% der 2008 in Deutschland mit Elektroantrieb verkaufen:

 
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Ich persönlich finde ja den Mini Cooper SE spannend, vom Preis her noch im Rahmen (auch die Benzin-Varianten sind nicht soo furchtbar billig), Reichweite ausreichend, auf dem Papier ein cooles Auto, perfekt für Stadt und Umland. Für Fernstrecken ist IMHO gar kein E-Auto geeignet, ausser vielleicht Tesla, aber da finde ich das monströse Gewicht völlig deplatziert und passt nicht in die Zeit. Die Herstellung haben sie wohl auch noch nicht im Griff. Der einzige Tesla-Besitzer den ich kenne, hat sein erstes Model 3 zurückgegeben wegen nicht hinnehmbarer Mängel, der ist aber ein echter Fan, hat dann dennoch einen zweiten bestellt, mit dem er jetzt scheinbar zufrieden ist.

Bin den Mini noch nicht gefahren, das werde ich aber bei Gelegenheit noch nachholen.
 
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