Bester Hinterrad Nabenmotor? Neodrive Z20 vs Go Swissdrive vs EBS FREAK

Dieses Thema im Forum "E-Motoren" wurde erstellt von qwurdi, 10.06.18.

  1. qwurdi

    qwurdi

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    Hallo,

    Ich möchte mir ein E-bike zulegen welches über Rekuperation verfügt und würde gerne eure Meinung zu den genannten Motoren hören. Auch nach intensiver Recherche werde ich einfach nicht so schlau daraus ob ich mir ein bike mit dem Alber oder go swissdrive holen soll. Gestern bin ich dann auch noch über die EBS systeme gestolpert und die hören sich ja auch vielversprechend an.
    Grundsätzlich reichen für mich eigentlich 25km/h, allerdings finde ich sollte schon etwas mehr drin sein wenn man 6-8k Euro aufn Tisch legt.
    Will heißen: ich möchte selbst entscheiden können ob ich auf Reichweite gehe und unterstützung nur bis 25kmh haben möchte, oder ob ich auf einer kürzeren Strecke schneller fahren möchte.
    Letzteres kann mir nur das System von EBS bieten so wie ich das sehe?
    Also wäre jetzt per se kein Ausschlusskriterium für die anderen motoren für mich, allerdings soll es ja sehr viel mehr spaß machen mit 45kmh zu fahren als mit knapp über 25


    Wie sieht es denn bei den System bezüglich der Energieffizienz aus? Heben sich die Neodrive bzw. swissdrive da von den EBS motoren ab, oder sind letztere ebenbürtig?
    Und wie ist das wenn ich mit einem motor der für 45kmh ausgelegt ist die ganze zeit nur 25 fahre, ist der von der effizienz dann schlechter?



    Lange Rede kurzer sinn: ich kann mich grad einfach nicht entscheiden was ich für einen motor möchte und freue mich über jeden input :)
     
  2. interrupted

    interrupted

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    Bist du dir sicher das Reku auf deinen Strecken nennenswerte Vorteile bringt? Als Vorteile die das Gewicht eines Sackschweren DirectDrive rechtfertigen?
     
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  3. qwurdi

    qwurdi

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    Ja das will ich schon haben. Hier ist es sehr hügelig und außerdem begeistert mich einfach die idee eine ebremse am rad zu haben.
     
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  4. jm1374

    jm1374

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    Wenn du schneller als 25km/h mit Motorunterstützung fahren willst, solltest du ein S-Pedelec kaufen. Bist du dir über die Konsequenzen im Klaren wenn du den EBS Motor bei dir einbaust und dann mit 45km/h rum fährst? Das ist nämlich leider illegal und kann im Zweifelsfall ein sehr böses Erwachen für dich werden.

    Ansonsten werden die 3 Motoren ähnlich sein. Das sind Elektromotoren, die sind technisch ausgereift und kein Hexenwerk. Effizienzprobleme wirst du erst unterhalb von 15km/h bekommen. Dann ist die Drehzahl so weit unten das mehr Wärme als Vortrieb entsteht.

    Von der Rekuperation darfst du auch keine Wunder erwarten. Die ist bei fast allen Nabenmotoren zu gering um wirklich etwas zu bewirken. Das hat mit den meist viel zu kleinen Akkus zu tun. Wenn der Rekustrom zu hoch wird, finden das die Zellen gar nicht gut.

    Wenn du schneller als 25km/h fahren willst, wird dir nur ein S-Pedelec auf lange Sicht Spass garantieren.
     
  5. lektro

    lektro

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    für nen Motor jetzt, echt? Hol ne gebrauchte Honda, schafft 160 km/h für wenig Geld.
    Je schneller der Motor, umso weniger taugt er am Berg, und du hast ja Steigungen und möchtest Reku.
    Oder Steigungen einfach mit viel Geschwindigkeit hochdüsen und der Motor bleibt im effizienten Bereich.
     
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  6. Philipp2301

    Philipp2301

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    Ich kann mich da @jm1374 nur anschließen. Wer gerne schnell fährt, macht die 25er Begrenzung irgendwann auf und fährt illegal (und unversichert da fahrlässig?). Also S-Pedelec sollte es sein.
    Der HR-Direktantrieb hat zwar den Gewichtsnachteil, ist allerdings die zuverlässigste und langlebigste Variante. Kein Getriebe, wenig bewegte Teile, geringe Kettenbeanspruchung.
    Zur Reku: Ich wohne im Kraichgau, habe ein schönes Hügelprofil auf meiner täglichen Strecke. Reku benutze ich allerdings höchstens zwei Minuten auf meiner Stunde Fahrt zur Arbeit. Das bringt mir also noch nicht mal einen Kilometer Reichweite. Und wenn es noch bergiger wäre würde es mir vermutlich noch weniger nützen, da der Motor an steilen Aufstiegen häufiger mal die Temperaturwarnung bringt. Er zieht dann zwar noch eine Weile (mich zum Glück über den Berg), aber die Reku funktionert die nächsten 10 Minuten nicht mehr. Bis dahin bin ich meinen Berg dann auch schon wieder runter...
    Ich habe mich an den Motor angepasst und mache jetzt ein "Intervalltraining": In der Ebene lass ich es laufen, aber presse nicht. Am Berg erst mal auch, aber wenn die Geschwindigkeit unter 24km/h fällt ziehe ich durch bis der Puls oben ist und die Oberschenkel brennen.
    Bei 40Nm Drehmoment liegen unterhalb von 15,5km/h und einer Entfaltung von 2,16m nicht mehr die vollen 500W an. Also ist das die Grenzgeschwindigkeit, die es auf jeden Fall zu halten gilt...
     
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  7. cephalotus

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    Eine gut gemachte Reku (z.B. bei BionX) ist eine fantastische lautlose, wartungsfreie, sanfte und mit der Fingerspitze auslösbare dritte Bremse. Rund 70-80% meiner Bremsleistung landet im Motor/Akku, vom verbleibenden Rest ist 95% die Vorderradbremse und die mechanische Hinterradbremse ist nur für Sonderfälle wie lange sehr steile Berge bergab zur gleichmäßigeren Hitzeverteilung. Selbst bei Notbremsungen hat ja die hintere Bremse fast nichts zu tun. (auch beim normalen Rad)

    Niemals(!) würde ich bei einem Direktläufer freiwillig auf die Rekuperation verzichten wollen.

    Das Budget von 6000-8000 Euro reicht für mehrere gute Pedelec / s-Pedelec.
     
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  8. jm1374

    jm1374

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    Nur ist leider Bionx der einzige Hersteller der die Reku gut einsetzt. Bei allen anderen Herstellern die ich gefahren bin, war die Reku gestutzt um die Akkuzellen nicht zu überlasten. EBS kenne ich nicht. Vielleicht kann man dort den maximalen Rekustrom selbst einstellen.

    Trotzdem will ich natürlich auch nicht auf die Reku verzichten. Auch wenn sie nur wenig zur Bremsbelagschonung beiträgt.
     
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  9. mxxt

    mxxt

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    Daraus folgend:
    Es gibt noch immer gute S-Ped bei Kleinanzeigen, die einen BionX drin haben. Dein Budget ist mehr als ausreichend dafür
     
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  10. qwurdi

    qwurdi

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    Update: Bin heute ein Fahrrad mit pinion und Alber neodrives probegefahren. Leider bietet alber gar keine rekuperationsmöglichkeit über bremshebel an, für mich ein ausschlußkriterium.

    Bleiben übrig Goswiss, ebs und Bionx! (letztere dachte ich wären insolvent, aber anscheinend gilt das nicht für den europäischen teil).
     
  11. Velo66

    Velo66

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    Ich fahre seit ca. 3 J ein HP fs26S Trike mit GoSwissDrive.
    Von der Leistung bin ich mi dem Motor ganz zufrieden, die Reichweite ist bei dynamischem Fahren bis 35/40 KmH aber recht bescheiden.
    Ein grosses Problem ist bei mir das heiss Laufen am Berg, was aber auch an meiner mangelnden Kondition lieg. Ein wesentlich sporlicher Kollege, hat mit dem selben Trike kaum Probleme.
    Rekuperaion funktioniert beim GSD ganz schlecht und führ zu allerlei Fehlermeldungen und Abstürzen der Steuerung, so,dass ich diese ausschalen muss.
    GSD gibt an, dass die Reichweite mit Reku um 10% zunimmt, was wahrscheinlich sehr übertrieben ist. Das grundsätzliche Problem mit der Reku ist, dass diese nicht sehr viel mehr leistet kann als ein Ladegerät. Das Laden dauer aber bis zu 3.5 Std. Wo gibt es schon Abfahren, wo man länger als ein paar Minuten runte fahren kann?
    Oberhalb von ca. 40kmH hört die Reku dann sowieso,auf, um den Akku zu schonen.
    Ach ja, ich durfte meinen GSD Motor uner Garantie bis heute 5 Mal einsenden zum Software Update (Eprom?). Dafür musste der Motor jedes mal aus den Speichen genommen werden zum einsenden.
    Gebracht hat das Ganze kaum etwas...
    Trotzdem wüsste ich nicht was ich sonst für einen Nabenmotor einsetzen würde. Sicher nicht das kleine Teil von Maxon...
    Eventuell den Stromer Motor, aber den gibt es halt nur mi dem Stromer dazu!
    Ein ganz gutes Konzept schein
    https://sites.google.com/site/speedped/speedped-kaufvertrag
    zu sein.
     
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  12. cephalotus

    cephalotus

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    Den Akku interessiert nicht die Bohne, wie schnelld as Fahrzueg beim Rekuperieren fährt sondern ausschließlich die Stromstärke die er abbekommt und das ist nur eine Sache der verbauten Elektronik und Steuerung.

    Auch das mit dem schonen der Zellen ist in meinen Augen kein valides Argument. Wo ein Will da ein Weg. Klar, wenn ich asl Herstelelr eine Samsung 35E verbaue, um möglichst viel Kapazität mit möglichst wenig Kosten verpacken zu können, dann darf ich auch nir mit 1A pro Zelle laden.
    Wenn ich aber eine Sony VTC5A oder eine LG HG2 verbaue, dann kann ich dort auch 5A bzw 4A pro Zelle hinein laden und dann sind Rekuperationslesitungen möglich, die weit, weit über dem liegen, was man sinnvoll übrhaupt nutzen kann.

    Auch das ist also nur eine Sache des Willens bzw der Kompetenz des Anbieters und kein physikalisches Hemmnis.

    BionX erlaubt mit den aktuellen Akkus bereits seriemnäßig Rekuperation bis ca. 50V und 12A, also 600W Ladeleistung und das mit den eher billigen Panasonic PF Zellen und das bremst schon enorm. Für Bastler wäre auch mehr drin. Ich selbst habe die Rekuperation auf 8A gedrosselt, denn für meine Zwecke ist das stark genug.

    MfG
     
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  13. cephalotus

    cephalotus

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    Wenn es nicht ständig steile und lange Berge hoch geht würde ich einen BionX P CST Motor mit dem 550Wh Akku kaufen. G2 oder RC3/DS3 Bedieneinheit je nach persönlichem Geschmack.

    Der P Motor ist eigentlich recht langlebig und man hört sehr wenig Probleme damit und die 550Wh Akkus funktionieren idR auch ganz gut. Display, ladegereät & Co sind bei BionX seit jeher eher unproblematisch.

    Auch der Preis ist durchaus moderat:

    https://www.e-bikes4you.de/e_bikes_deutschland/bionx-nachrust-kit-p250dv-rahmen-batterie.html

    MfG
     
  14. Velo66

    Velo66

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    Wikipedia schreibt:
    „BionX meldete Ende Februar 2018 Insolvenz an, man ist auf der Suche nach einem Käufer. “
    Kennt jemand boch einen Hersteller, der ab Werk den BionX Motor Anbietet?
    Ich meine auch gehört zu haben, dass der Support bei BionX katastrophal sei...
     
  15. cephalotus

    cephalotus

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    Ja, die Mutter ist insolvent, für Markennamne , Kundenlisten, Patente fanden sich keine Bieter, also gehe ich davon aus, dass es keine weitere Produktion von Motoren mehr geben wird.

    Na und? Das Risiko kann man sich ja preislich einkalkulieren. Frag doch mal im Forum wieviele Leute Probleme mit eben dem empfohlenen P CST Motoren hatten und wieviele nicht. Das Ding ist ja jetzt seit mehreren Jahren auf dem Markt. Dasselbe mit den G2 Displays und mit den 11,6Ah Akkus. Ich vermute die Ausfallraten sind ziemlich gering.

    Die alten GoSwiss ohne CAN werden jetzt auch aussterben, ganz ohne Insolvenz, genauso wie vor 10 Jahren die alten BionX mit I2C ausgestorben sind. Trotzdem kann man da heute nach 10 Jahren gebraucht immer noch alles bekommen und von den CAN Systemen wurde um Größenordnungen mehr verkauft.

    Der Support bei BionX war mal in den Jahren 2011-2014 schlecht, die hatten da erhebliche Ausfälle und waren wohl zu schnell gewachsen. Ist aber mittlerweile doch eh egal. Die letzten Jahre bekam man bei Defekten scheinbar recht problemlos einfach Ersatz.

    Ich habe heute mehr als 10 BionX Motoren (viele gebraucht gekauft mit Vorgeschichte), so 7-8 Akkus (dito), 8 Konsolen und ich hatte in meiner ganzen BionX Zeit seit 2013 exakt ein einziges Mal einen Servicefall und da hat mir ein Händler einen defekten Motor geschickt. Ich bekam dann eben ein paar Tage später einen anderen.
    Bei einer Konsole ging mal die LCD Anzeige kaputt, nachdem sie meiner Freundin mehrmals hinunter gefallen war, das letzte Mal dann auf Beton. Kann man kaum als Servicefall bezeichnen. Bei einem akku zerschoss ich mir mal den Lichtausgang durch einen Lichtbogen, das war aber auch nur meine Schuld, weil ich den Akku unverriegelt in der falschen Schiene genutzt habe und er mir da während der Fahrt mehrmals den Kontakt verlor. Einmal war dann eben einmal zuviel.

    Mal davon abgesehen, dass es nun mal die Referenz bei der Rekuperation von nachrüstbaren Motoren ist, was Dir ja wichtig zu sein scheint.
    Vielleicht kommt irgendein anderer Controller da schon ran (Phaserunner von Grindtec?), ich weiß es leider nicht. Wenn Du da die Kosten addierst für ein 1300W System wird es aber teurer und vor allem hast Du keinen 250W Aufkleber des Herstellers, der Dir das zum legalen System macht.

    Ich selbst bin ja der letzte Fan des BionX SL Motors, weil er halt nur 3,4kg wiegt inkl 1300W Controller. Allerdings überhitzt er unter Last ziemlich schnell und man muss mit den Schraubkränzen klar kommen, die definitiv nicht ideal sind. Wer sehr kräftig tritt wird damit gewiss nicht glücklich. Außer man nimmt eine Schaltung mit nur einem Ritzel hinten.

    MfG
     
    Zuletzt bearbeitet: 18.06.18
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  16. schmadde

    schmadde

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    Ich seh das wie @cephalotus: Wenn Dir Reku wichtig ist, kommst Du an BionX nicht vorbei. Bei allen anderen ist das entweder schlecht gelöst oder gar nicht erst möglich. Du solltest Dir aber nicht allzuviel davon versprechen. Ich hab auch BionX gekauft hauptsächlich wegen der Rekuperationsmöglichkeit bei mir im hügeligen. Aber der Effekt ist tatsächlich gering. Wirklich bringen tuts nur was, wenn es längere Zeit steil bergab geht und dann gehts vorher auch längere Zeit bergauf - und da ist der Direktläufer auch nur dann halbwegs effizient, wenn man wirklich sehr viel selbst dazu steuert. Im Normalfall wird man da wohl bergauf mehr durch Ineffizienz verlieren als man durch Reku zurückbekommt. Das wär aber mal interessant zu vergleichen, z.B. Bosch gegen einen D-Motor, der ja bergauf auch mehr Power hat als die älteren Modelle.

    Bei kleinen Hügeln mit 50hm und nicht wesentlich über 5% oder so bringt es fast gar nix, da fahr ich dann doch lieber mit vollem Speed runter als 5Wh zu rekuperieren. Der einzige Fall wo ich wirklich mal nen spürbaren Effekt von Reku hatte war die Abfahrt vom Spitzingsattel Richtung Neuhaus. Das sind aber über 300hm mit um die 10% Gefälle, wo hat man das schon im Alltag?

    Wenns schneller als 25km/h sein soll, kommt auch nur ein S-Pedelec in Frage, alles andere macht Dich potenziell ganz schnell dauerhaft unglücklich, das sind ein paar km/h mehr Spitzengeschwindigkeit nicht wert.
     
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  17. Allkurradler

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    Da muss ich jetzt (als bekannter BionX-Fanboy :ROFLMAO:) widersprechen.
    Ich bin zwar nur kurz das ST5 von Stromer gefahren, aber die Rekustufen waren da schon recht stark.
    An einer Abfahrt (mit leider mir unbekanntem Gefälle) konnte ich mit der höchsten Rekustufe zügig auf 0km/h runterbremsen.
    Bin diese Strecke leider noch nie mit meinem Bike gefahren, aber ich schätze die Bremswirkung bei meinem sogar geringer ein.

    Einzig die Bremsrekuperation fand ich etwas schwach, die sollte aber einstellbar sein.
    Was ich etwas komisch fand, war das etwas verzögerte Ansprechverhalten sowohl von der Reku wie auch von der Unterstützung.
    Mein E-Eagle Speed reagiert da viel schneller.

    Und die Preisklasse vom ST5 ist auch etwas speziell :confused:

    Nur leider ohne Rekuperation (n)
    Aber die Speedped scheinen echt gut zu sein, habe mich an den BikeDays in Solothurn auch etwas mit einem derer Mitarbeiter unterhalten.
    Die fahren ihre Produktre auch selber und wissen was sie bauen (y)

    Wenn jemand die Bremsenergie sinnvoll nutzen möchte, dann redet es ihm doch nicht aus :sneaky:
    Klar kann man darauf hinweisen, dass nicht viel Reichweitenverlängerung zu erwarten ist, aber es geht ja nicht immer nur um die Reichweite ;)
    Feinstaubfreies Bremsen mit etwas Energierückgewinnung hat schon was (y)
     
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  18. schmadde

    schmadde

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    Da kann ich nicht mitreden, weil ich lieber vorausschauend fahre als viel zu bremsen. Bei mir halten Brembeläge mehrere Jahre und zigtausend Kilometer lang. Ich habe einige Fahrräder bessessen mit denen ich viel gefahren bin, wo ich aber nie ein einziges Mal einen Bremsbelag getauscht habe, bevor ich sie wieder verkauft habe.

    Einzig bei Abfahrten mit Anhänger finde ich die zusätzliche "Schleppbremse" gut, damit die Scheiben nicht überhitzen. Sowas bin ich aber noch nie mit dem S-Ped gefahren, ich weiss auch gar nicht, ob bei so einer Fuhre der Motor überhaupt noch sinnvoll unterstützen würde...
     
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  19. Allkurradler

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    Du unterstellst mir doch nicht, dass ich nicht vorausschauend fahre oder zu viel bremse? ;)
    Wenn du täglich eine ähnliche Strecke wie diese hast, innerhalb einer Ortschaft, 50km/h und Kreuzungen mit Rechtsvortritt.
    https://www.google.com/maps/dir/47....8246,7.8363802,824m/data=!3m1!1e3!4m2!4m1!3e1
    Da wäre es ohne Bremsen sehr unverantwortlich.
    Und meine vorausschauende Fahrweise hat erst vor gut einer Woche dazu beigetragen, dass ich trotz massivem Fahrfehler eines Automobilisten noch Rad fahren kann :eek:
    Der kam mir auf meiner Fahrbahn entgegen, in einer Linkskurve, ich den Berg runter...
    Sorry für OT ;)
    Aber genau solche Teile meiner täglichen Pendlerstrecke sind für mich ein Grund die Rekuperation zu schätzen.
     
  20. Philipp2301

    Philipp2301

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    An einem S-Pedelec hat kein Kinderanhänger etwas zu suchen, ein Kindersitz darf auch nicht montiert werden:

    - Generell sind nur bei Mofas bis 25 Anhänger erlaubt, bei 45ern nicht. Motorräder dürfen unter Umständen einen Anhänger ziehen (hab ich schon gesehen), hier kenn ich die Zulassungsvoraussetzungen jedoch nicht.
    - Personen dürfen nur in Anhängern mitgenommen werden, die Bauartbedingt nur für eine Zulassung bis 25 km/h zugelassen werden (Ernteanhänger, Fahrradanhänger...)
    - Busanhänger für Personen sind möglich, allerdings immer mit einer Sondergenehmigung.
    -Ein S-Pedelec ist meistens auch nur für eine Person zugelassen, damit fällt der Kindersitz allein schon deshalb aus.
     
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