Bergfestigkeit gesucht (beim Akku)

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  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #1
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emperor

Hallo Zusammen,

nach erfolgreichen 2 Umbauprojekten möchte ich die "Bergfestigkeit" meines Rades erhöhen.

1.Ausgangssituation
Ich habe 2 Cityräder mit jeweils einem RFTEC HR Motor 250W ausgestattet.
Bei mir mit einem LiMN 36V/8,4Ah versorgt (
siehe http://www.activeshop24.de/Akkus-fu...--inkl--Balancer---NEU-64-65-356-357-358.html)
Bei meiner Frau einen Seiden LiFePO 36V/7,5Ah in der Gepäckträgerversion verbaut.
Wir sind jeweils mit einem Kind (Anhänger od Sitz) im Siebengebirge unterwegs. Dabei machen wir Touren bis zu 50km, mit Höhenunterschieden von 200-400m in unterschiedlichen Etappen und %Steigungen.
Komischerweise hält Ihr Akku trotz geringerer Ah-Kapazität deutlich länger !
Ich würde sagen im Schnitt ca 15-20 km. Auch erscheint mir die Bergfestigkeit Ihres Akkus deutlich besser zu sein. Sie fährt die Steigungen immer mit höchster Unterstützungsstufe und ich trete wie blöde, nur um Akkukapazität zu sparen.
Ok ich bringe vielleicht 15kg mehr aufs Fahrrad aber der Leistungsunterschied unserer Akkus ist doch deutlich. Ohne Zwischenladung im Cafe komme ich kaum wieder nach Hause :-(

2. Die Herausforderung
Um "mithalten" zu können suche ich nun einen Akku mit einer deutlich größeren Bergfestigkeit und Reichweite!
Und das natürlich bei möglichst kleinen Abmessungen (eXtreme Rahmentasche) und Gewicht.
Die Rahmentasche würde einen "geringfügig" größeren Akku aufnehmen können, vielleicht so 200x90x80mm (L/H/B).

3. Die Fragen
Wonach sollte ich eurer Meinung nach Ausschau halten?
LiFePO oder andere? Welche Zellen Sanyo, Sony, etc. ?
Was muss ich beachten wenn ich die Peak Belastung gut verarbeiten möchte?

Hinweis - selber löten und schrumpfen ist nicht so mein Gebiet...


Hier unsere beiden Räder:
https://www.pedelecforum.de/forum/showthread.php?15179-Carver-Texas-Trekkingrad-mit-Vitenso-HR

Viele Grüße
emperor
 
  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #2
crumly

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  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #3
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didi28

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  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #4
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cephalotus

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AW: Bergfestigkeit gesucht (beim Akku)

Ich hab einen 36V 6,1Ah Akku mit diesen zellen und der bricht bei mir bei 14A Last nur um ca. 2,5V ein, Dein Akku sollte also um wneiger als 2V einbrechen bei Volllast. Jetzt nähert sich die Leerlaufspannung des Akkus realtiv schnell den 36V (bei ca. 1/3 Entladung), verharrt dort aber recht lange, so dass Dir am Berg eiegntlich um die 34V Spannung zur Verfügung stehen sollten.

Beim perfekten LiFePO4 Akku in 12s Konfiguration wären das vielleicht 39V, in der Realität aber eher 37V.

Fällt mir schwer, hier so dramatische Unterschiede zu finden.

In der Praxis kann man aus den Sanyo Zellen ungefähr 1,7Ah entnehmen (+0,1Ah bei Aufladen auf 4,2V/Zelle zu Lasten der Lebensdauer, +0,1Ah am Entladeende, wenn der Controller dann die Stromstärke drosselt). Dein Akku müsste also in der Praxis ca. 6,8Ah bei guter Listung liefern, randvoll geladen etwas über 7Ah. Kann mir nicht vorstellen, dass der China LiFePO4 da -in der Praxis- besser ist.

Schon mal die Akku an beiden Fahrrädern getauscht? Oder einfach mal die Fahrräder?

mfg
 
  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #5
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emperor

AW: Bergfestigkeit gesucht (beim Akku)

Vielen Dank für die Hinweise !
Ich hatte befürchtet ;-) dass ich solch differenzierte Antworten erhalten würde...
Dann werde ich mal auf Messfahrt gehen :)

Was wäre denn aus eurer Sicht die "bestmögliche" Wahl bei o.g. möglichen Abmessungen?
Gruss
emperor
 
  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #6
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matt44

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AW: Bergfestigkeit gesucht (beim Akku)

Hallo,

Lipos zeichnen sich durch eine sehr gute Spannungslage aus. Ich nutze u.a. mit einem 10S 8Ah Lipo, auch unter Last bricht die Spannung allenfalls um 1V ein. (fahre ebenfalls Vitenso, hier: VR)
Zudem sind die Lipos leichter als LiPoFe oder LiIon (die man zumeist als Konions bezeichnet).

"Nachteil": man braucht ein passendes Ladeequiment mit Balancer. Ansonsten muss man wissen, dass Lipos umbedingt innerhalb ihrer Spezifikationen zu betreiben sind. Überladen kann zu Entzündung führen, einmal den Akku tiefentladen und der ist defekt.

Bei Interesse nenne ich gerne Bezugsquellen.

Grüsse Matthias
 
  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #7
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didi28

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AW: Bergfestigkeit gesucht (beim Akku)

Als "Konions" werden nur die irgendwie legendären Sony-Akkuzellen mit LiMn-Chemie bezeichnet, die nachweislich über Jahre ohne Balancer auskommen, was neben der hohen Belastbarkeit und Schnellladefähigkeit ihr ganz großer Vorteil ist. Und wenn man alles bei der Akku-Bastelei falsch macht, haben die Konions noch eine Art Sicherheitsventil, das den Stromfluss unterbricht.

LiPos aus dem Modellbaubereich mit deutlich höherer Energiedichte sind deshalb interessant, aber müssen unbedingt mit Modellbau-Ladegeräten balanciert werden und verzeihen kaum Fehler, was im Endeffekt bedeutet, dass sie immer wie potentielle Brandbomben (die bei pedelec-üblichen Akkugrößen nun mal deutlich größer sind als bei typischen Modellbau-Akkugrößen) behandelt und gelagert werden sollten.
 
  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #8
wepfi

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Mittlerweile so ziemlich alles
AW: Bergfestigkeit gesucht (beim Akku)

Kann ich nur unterstützen !

Ich habe mittlerweile so ziemlich alles "durch", was in den letzten
Jahren an Akkus und Zellen diskutiert wurde.

Letztendlich kann ich nur feststellen, dass die Anschaffung
von:

Sony 18650 US----- V oder VT
Original A123 26650

für mich die einzig sinnvolle Anschaffung ist. D.h. die etwas höheren
Anschaffungskosten sind absolut sinnvoll angelegtes Geld.

Ich weiß nicht wie viele Akkus mit Panasonic, Samsung usw. ich die
letzten Jahre reparieren musste.

Meine Konions sind z.T. uralt.... Jahre x Ladungen ca. 10% verloren
Die A124 glaube ich 4 Jahre vllt. 2-300 Ladungen, liefern ohne messbaren Verlust.
 
  • Bergfestigkeit gesucht (beim Akku) Beitrag #11
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didi28

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