Beleuchtung für Betrieb am Akku umbauen

Dieses Thema im Forum "Fahrradkomponenten" wurde erstellt von Radlerhochburg, 11.02.19.

  1. Radlerhochburg

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    Hallo,
    bei den ältern Bikes sind ja noch Dynamos im Einsatz. Wie würdet Ihr die Versorgung von dem 36V Akku vornehmen?

    Var1: Verwendung eines step down Konverters auf 6V.
    Var 2: Verwendung einer "hochvolt" fähigen Beleuchtung

    In beiden Fällen möchte die Beleuchtung manuell zu oder abschalten können.

    Gibts ne Vorderlampe, die mit max 42V angesteuert werden kann, schaltbar ist und einen 6V Ausgang für das Rücklicht hat? Oder gehe ich besser zentral ab Akku mit den bereits "downgesteppten" (autsch) 6V nach vorne und hinten? Wäre dann hinten nicht schaltbar fällt mir gerade ein.

    Elektronik-Kenntnisse sind vorhanden...
    EDIT: bei ebäh hatte ich einen deutschen Lieferanten gesehen, der StepDown Platinchen im 3er Pack mit festem 6V Ausgang für genau solche Zwecks angeboten hat. Find ich nicht mehr..... :(

    VG
    Andy
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.19
  2. Radlerhochburg

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  3. Ewi2435

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    Bei den Dingern musst du aufpassen. 46V fest halte ich für gewagt. Ich meine der CHip darf nur knapp 40V somit werden die geladenen 42V da schon kritisch. Ausgiebig testen bevor dus verbaust.
     
  4. Radlerhochburg

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    sowieso....ich häng dann mal ein übliches LED Beleuchtungsset an einem vollen Akku dran und lass das mal laufen.
    Spannend wird`s wenn der Regler stirbt...Unterbrechung, Kurzschluss, leitend zum Eingang ;)
     
  5. holgiB

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    Wird es in der Tat ! ;)

    Genau das ! :D

    Ich wäre ja dann eher langweilig und würde mir so ein Kit inklusive Rücklicht bestellen:
    https://de.aliexpress.com/item/24V-...Headlamp-Rear-light-Taillamp/32829811928.html

    Hat natürlich KEINE Stvo-Zulassung, aber zumindest mich interessiert das nicht die Bohne.
    Die 3W Frontlampe macht schön hell und blendet niemanden (außer in Extremsituationen wie
    Lampe am Lenker und ein Velomobilfahrer kommt entgegen).

    Der Schalter an der Frontlampe schaltet gleichzeitig das Rücklicht mit.

    Stressfrei angeblich bis zu 72V Akkuspannung. Am Bike beim Kumpel ist zumindest an 48V der Frontscheinwerfer noch nicht abgeraucht. :cautious:
     
  6. Hasso123

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    Aufpassen bei den Frontscheinwerfer die 6-48V vertragen:
    Ich hab eine mit Kingtop Aufschrift;
    Diese liefert ca. 12V für das Rücklicht.
    Hab noch eine ähnliche wie die Kingtop, auch 6-48V. Da messe ich ca. 9V am Ausgang für das Rücklicht.

    Hassan
     
  7. Radlerhochburg

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  8. holgiB

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    Intern natürlich schon, aber Rücklicht und Frontlicht laufen stressfrei direkt vom Akku.
    Vor Allem schaltet der Druckschalter am Frontlicht auch den Rücklichtausgang = kein Schaltergedöhns am Rad.

    Es gibt aber natürlich auch entsprechende Module, die aus Akkuspannung "verträgliche" 6V machen:
    https://www.i-e-e.info/akku-lichtmodul-input-60v-output-6v/

    Den Vorgänger hab ich schon ein paar Mal verbaut. Ist völlig stressfrei.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.19
  9. holgiB

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    Nachtrag: Ich sollte vielleicht besser erklären, dass der Rücklichtausgang am Scheinwerfer die volle Akkuspannung hat.
    Ging irgendwie unter.
     
  10. onemintyulep

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    Normalerweise hat die Frontlampe den Strom für das Rücklicht, an der Frontlampe schaltet man das Rücklicht mit ein. Gibts auch mit Automatik.
    Wenn man nicht von Beleuchtung besessen ist (bzw. nachts im dunklen Wald fährt) würde ich eine 6V 08/15 Led-Beleuchtung nehmen. Stromversorgung durch Step-Down aus dem Fahrakku, mache ich auch.
    Mit dem Step-Down Wandler ist bei 42V etwas tricky, bis 35V könnte ich einen anderen Wandler empfehlen; aber du kannst die ja ausprobieren...
    Ich gehe davon aus dass in den 36V-Lampen auch nichts anderes verbaut ist... Eingangsspannung am Ausgang hatte ich bisher noch nicht.
     
  11. andreas70

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    Bei den LM2596 Step-Down Modulen unbedingt drauf achten daß es die HV Variante ist! Die geht bis max. 63V Eingangsspannung also auch für 13S/48V Akkus kein Problem. Der normale LM2596 hat 45V "Absolute Maximum", das reicht bei 10S zwar theoretisch ist aber sehr grenzwertig. Unbedingt Sicherung zwischen Akku und Step-Down einbauen! Ca. 1A ist OK, man kann sicherheitshalber auf der 6V Seite noch ein passende Supressor/Z-Diode als Crowbar einbauen dann fliegt die Sicherung im Fall schneller und die LED-Leuchten haben eine größere Überlebenschance, sinnvoll wenn es teure Lampen sind.
     
  12. mhop

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  13. onemintyulep

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    Wie schon öfter geschrieben habe ich in diesem Umfeld in die XL... Chips auch mehr Vertrauen als in die LM... Chips (echter Chinachip vs. gefälschter US Chip....)
    Allerdings haben potente Wandler eine stromfestere Induktivität. Dieser hier gibt immerhin die max. Strom mit plausiblen 0.8A an. Das sind aber grademal 5W bei 6V Standardbeleuchtung.
    Die Induktivitäten ("Spule") bei höherer Stromfestigkeit sind normalerweise die mit sichtbarem Kupferlackdraht.
     
  14. Radlerhochburg

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    So angekommen. Ich brutzel da mal mit 41,5V drauf rum. Mal sehen.
     

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    41,5V in, 6,5V out, Iges 70mA. Temp unkritisch. Beleuchtung an der Lampe abschalten, Standlichtfunktion am Rücklicht gegeben, es fließen noch 4,2mA für die blaue Kontrolle-Leuchte am StepDown Regler.
     

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  16. andreas70

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    Da sind die LM2596HV schon potenter. Kleiner Kühlkörper mit Epoxy hinten drauf geklebt (unter dem Chip) dann sind locker 2A dauer drin. Reicht für Licht + Handy laden.
     
  17. onemintyulep

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    Der Chip steuert das ganze nur. Die Spule speichert den Strom. Die kleinen schwarzen können nur wenig Strom speichern, und das verrät dass das ganze Modul nix kann. Der Unterschied ist lediglich dass das hier korrekt in der Beschreibung steht :) Der LM2596HV, wenn es ihn denn gäbe, wäre wohl teurer als diese Module die unter dem Namen verkauft werden, aber den gibt es gar nicht :) LM2596 ist ein Chip von Texas Instruments. Der "LM2596HV" hier ist in den besten Fällen ein generischer Nachbau, der unter falscher Flagge segelt.
    Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiss nie was man bekommt...
    Das bedeutet in der Praxis, dass man nur Module kaufen sollte die jemand erfolgreich einsetzt, aber nicht ein ähnliches Modul nur weil das "LM2596HV" heisst. Insofern wäre es gut wenn du dein konkretes "LM2956HV" Modul verlinken könntest.
     
  18. andreas70

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    Halt nicht von TI sondern ein Nachbau mit erweitertem Spannungsbereich: http://hmsemi.com/downfile/LM2596HV.PDF
    "Standard" Halbleiter gibts meist von mehreren Herstellern , sowas wie z. B. 7805 und Konsorten wahrscheinlich von dutzenden.

    Die verbaute Induktivität ist natürlich eine Blackbox von der man nix genaues weiß z. B. welches Kernmaterial. Nur die Größe und Bauform allein sagen nicht allzuviel aus, Ringkerndrosseln sind nicht automatisch besser und bei den hohen Frequenzen können sehr kleine Drosseln erstaunlich viel Leistung. Daß bei den günstigen Teilen natürlich nicht das Beste vom Besten verbaut wird ist eh klar.

    Zuletzt hab ich den hier verwendet: https://www.ebay.de/itm/1-Stück-HV-...e=STRK:MEBIDX:IT&_trksid=p2060353.m2749.l2649
    Wird bei 2A mit Kühlkörper mäßig warm, die versprochenen 3A würd ich nicht ausreizen, auch 2A ohne Kühlkörper nicht auf Dauer.
     
  19. onemintyulep

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    Die Nachbauten borgen eher nur den Namen und die Anschlussbelegung. Man findet heute Datenblätter zu diesem Namen von verschiedenen Herstellern, und die machen wahrscheinlich auch das was sie versprechen. Aber vor nur zwei Jahren waren das alles umgelabelte bzw. selektierte andere ICs, davon liegen sicher immer noch 10 Millionen in der Schublade. Deshalb besser die getesteten Module zeigen, der Name bedeutet nichts.
    Ab 2A sollte man mMn. auf so eine Induktivität achten. Dieser Wandler ist ok für ein paar A, aber leider nur bis 36V. Ich hatte immer nur solche wegen 24V System :)
     
  20. andreas70

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    Das Bild ist wieder mal ein Beispiel dafür wo der Kühlkörper nicht hingehört bzw. wo er wenig bringt.

    Verlassen kann man sich da auch nicht zu 100% drauf, nächste Charge die der Händler kauft kommt wieder von irgend ner anderen Quelle mit anderen Bauteilen... Vor Verwendung sollte man die eh immer erst mal unter Last testen, die recht einfachen Sicherheitsmaßnahmen die ich in #11 beschrieben hab beachten, vor allem die Sicherung. Bis jetzt ist mir noch keiner abgeraucht hab aber auch nur 2 Stück im Betrieb.
     


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