Reise Beladung für Mehrtagestouren/Trekking

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Flachlandradler

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Hallo,

wir machen als Sommerurlaub eine längere Radreise. Ich habe sowas auch schon Mal gemacht und mit tat damals schon mein Hinterrad leid, weil ich nur 2 Gepäcktaschen, am hinteren Gepäckträger + Zelt & Isomatte auf dem Gepäckträger + mich mit 65 kg auf dem Sattel hatte. Das Hinterrad hatte also gut Belastung, während das Vorderrad vermutlich nur 10% davon abbekommt.

Ich habe mir das auch auf ein paar tollen Seiten mit Rechner etc. angeschaut und empfohlen wird ja meistens eine Verteilung von 1/3 des Gepäcks auf das vordere Rad und 2/3 auf das hintere.

Nun habe ich zwei Möglichkeiten:
1. Zelt an den Lenker kletten, wie eine Lenkertasche + hinten 2 Taschen
2. 2 Taschen an den Frontgepäckträger + Zelt nach hinten

Mir persönlich wäre Variante 2 fast lieber, weil ich das arme Hinterrad gerne etwas mehr entlasten würde.

Sicher gibt es hier einige Leute die schon öfter Mehrtagestouren mit dem Rad gemacht haben. Die Lösung mit den Frontgepäcktaschen erscheint mit recht ungewöhnlich, würde das GESAMTGEWICHT (Ich + Fahhrad + Gepäck), dann aber deutlich gleichmäßiger auf Vorder- und Hinterachse verteilen. negativ könnte sich das natürlich auf das Fahrverhalten auswirken.

Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen zu dem Thema!
 
LRunner

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Was für ein Pedelec hast du? Wo sitzt der Motor, wo der Akku?
 
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Ein Prophete in der Aldi Edition von 2019.
Motor sitzt in der Hinterradnabe, Akku am Trapezrahmen mittig. Das Gewicht von denen geht auch eher aufs Hinterrad.
Wobei ich sowieso überlege den Akku daheim zu lassen und nur mit Muskelkraft zu fahren.
 
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Jaap

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Die Lösung mit den Frontgepäcktaschen erscheint mit recht ungewöhnlich

Daß ist alles andere als ungewöhnlich sondern seit 40 Jahren die übliche Lösung wenn man viel Gepäck hat.
Erst seit an normalen Trekkingräder überwiegend billige Federgabeln verbaut sind, funktioniert daß halt nicht mehr so wie es einmal gedacht war. Vor allem wenn noch Scheibenbremsen montiert sind.

https://www.rad-lager.de/lowrider.htm
Tiefer gelegt - Basiswissen: Lowrider

Deswegen fahren viele heute mit Einspuranhänger.
Oder man versucht Gepäck soweit zu reduzieren daß man mit 2 Packtaschen auskommt. Wasserdichter Packsack mit Isomatte und leichtem Schlafsack oben drauf und leichtes Zelt an Lenker.
 
LRunner

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Wenn der Akku in der Mitte sitzt und du auch nur 65 kg wiegst, sehe ich keine Probleme. Zur Sicherheit noch die Speichenspannung kontrollieren.
 
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Das Fronttaschen üblich sind ist mir schon klar, aber eben nicht in der Kombination NUR vorne Taschen zu haben und hinten nichts.
Mich würde halt vorab interessieren ob das mal jemand so gemacht hat und etwas dazu sagen kann. Dann ist das Gewicht zwar nett verteilt und das Vorderrad bekommt auch etwas ab, aber ob sich das sehr negativ auf das Handling auswirkt würde mich mal interessieren...
 
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Jaap

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Das Fronttaschen üblich sind ist mir schon klar, aber eben nicht in der Kombination NUR vorne Taschen zu haben und hinten nichts.
Mich würde halt vorab interessieren ob das mal jemand so gemacht hat und etwas dazu sagen kann. Dann ist das Gewicht zwar nett verteilt und das Vorderrad bekommt auch etwas ab, aber ob sich das sehr negativ auf das Handling auswirkt würde mich mal interessieren...

Gewicht am Lowrider merkt man immer deutlich. Deshalb vorne immer sowenig Gepäck wie möglich. Vor allem mit billiger Federgabel.
Lowrider sind oft auch nicht besonders stabil und brechen gerne durch das ständige schwingen.

Und bei 65kg Eigengewicht würde ich mir keine Gedanken über die Belastung des Hinterrades machen.
Nur vorher schauen ob die Speichenspannung stimmt. Bei einem Discounter Rad kann man nicht davon ausgehen daß die passt.

Gewicht und Platz kann man meist dadurch sparen in dem man viel daheim lässt.
Und Essen muß man in den meisten Ländern auch nicht mehr massig mit sich schleppen. Dank langen Öffnungszeiten und Smartphone ist das viel entspannter wie vor 30 Jahren. Auch wenn es noch genug Regionen gibt wo man besser beim abendlichen Einkauf schaut wann man morgen wieder was zum Essen bekommt.
Radfahrer sind halt ein hungriges Pack.

Wo soll es denn hingehen ?
 
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Gast21632

Ein Prophete in der Aldi Edition von 2019.
Motor sitzt in der Hinterradnabe, Akku am Trapezrahmen mittig. Das Gewicht von denen geht auch eher aufs Hinterrad.
Wobei ich sowieso überlege den Akku daheim zu lassen und nur mit Muskelkraft zu fahren.
Wozu dann mit dem Ebike, wenn Du den Akku, wenn Du ihn brauchst, lieber zu Hause lässt?
Die Prophete-Räder sind bis 150kg freigegeben laut Hersteller-Webseite, da würde ich mir auch keinerlei Gedanken machen.
Und ja, ich habe schon einige Mehrtagestouren und Alpencrosse mit dem EMTB hinter mir, Du wirst sowieso zu viel dabei haben...
 
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peline

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Wenn man hinten viel Gepäck befördert, dann stabilisieren Fronttaschen den Geradeauslauf sehr sehr angenehm. Man muss ausprobieren, wieviel man vorne lädt - eher weniger als mehr.
Das Interessante: der Körper lernt schnell, sich an das neue Fahrverhalten anzupassen. Es ist alles träger und scheint verzögerter zu reagieren. Am Anfang denke ich immer, dass das gar nicht geht, aber nach einiger Zeit fährt es sich super.
Mir geht es so, dass ich mich wie ein Fahranfänger fühle, wenn ich die ersten Meter wieder ohne Lowrider fahre - ich lenke dann irgendwie nervös. Ich glaube, dass hier der Körper und nicht das Hirn steuert und der braucht immer ein bisschen um sich umzustellen.
 
Coun

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Wozu dann mit dem Ebike, wenn Du den Akku, wenn Du ihn brauchst, lieber zu Hause lässt?
Die Prophete-Räder sind bis 150kg freigegeben laut Hersteller-Webseite, da würde ich mir auch keinerlei Gedanken machen.
Und ja, ich habe schon einige Mehrtagestouren und Alpencrosse mit dem EMTB hinter mir, Du wirst sowieso zu viel dabei haben...

was ich arg bezweifle
 
Cube

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Nur mal so zur Inspiration. So sind wir unterwegs,auch mehrtägig.
 

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Für eine vernünftige Lösung würde ich mir einen stabilen Frontgepäckträger kaufen oder einen Eigenbau in Erwägung ziehen, sofern Zeit, technisches Grundwissen und Möglichkeit vorhanden.
 
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Bevor ich teilweise jetzt ins Pedelec Lager gewechselt bin, war ich begeisterter Reiseradler. Mehrwöchige Touren über und quer durch die Alpen waren das schönste überhaupt, sofern man das mag….
Wer mal das Stilfer Joch mit Gepäck rauf geradelt ist, wird mich verstehen.
Ich hatte einen Randonneur, der mit Lenkertasche und 2 kleinen Ortliebs (Frontroller) bestückt war. So konnte ich immer, je nach Fahrgefühl zwischen Lowridern und einem kleinen Heckgepäckträger wechseln. Bergauf hatte ich die Taschen immer vorne, das hält das Vorderrad ruhig, wenn am kämpfen und kotzen ist und bergab dann achtern, damit konnte ich bei den Abfahren besser lenken, weil agiler.
Es ist erstaunlich, mit wie wenig Gepäck man auskommen kann, wenn man sich gründlich hinterfragt.
Deswegen mein Tipp, es muss nicht alles mit genommen werden, was der Zubehör Markt anbietet.
 
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