Beitrag von Daimler zum Wandel in der Automobilindustrie

Diskutiere Beitrag von Daimler zum Wandel in der Automobilindustrie im Plauderecke Forum im Bereich Community; Die putzige Ami mit Moped-Kennzeichen noch wieder. Auch mit Vollkasko, würde sowas lohnen, meiner Meinung nach:

Kulle

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Ich frage mich nur: Wie kann man nur so blöd sein, dass man sich das eigene Grab freiwillig schauffelt.;)
Meinst Du das Abschaffen oder das Verhalten der Automobilindustrie?

Als die Kutschen ausstarben hingen auch Arbeitsplätze dran, ebenso beim Ende des Kohlebergbaus.
Die Automobilindustrie weiß seit über dreißig Jahren das sich etwas ändern muss, ist aber die einzige Branche, deren Produkte effektiv heute mehr zum Klimawandel beitragen als damals. Das trägt massiv dazu bei, den Erhalt unserer heutigen Wirtschaftsweise zu gefährden.

Wenn in der EU Verbrenner künftig verboten oder zumindest sanktioniert werden liegt das zu großen Teilen an der bisherigen erfolgreichen Blokadetaktik der Automobilindustrie.
Es wird nur über gesetzliche Regelungen gehen, das ist inzwischen unbestreitbar.

Ich wünsche übrigens Daimler von Herzen den erforderlichen Wandel zu verstehen und zu meistern...
 
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Tobi-AS

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also ich finde die neue S Klasse ziehmlich geil, könnte mir gut vorstellen das dies (so in 10 Jahren) mein nächstes Auto wird
 
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Gast48617

also ich finde die neue S Klasse ziehmlich geil, könnte mir gut vorstellen das dies (so in 10 Jahren) mein nächstes Auto wird
In 10 Jahren? In hole mal grad meine Glaskugel raus. Das Rennen wird dann entweder Wasserstoff oder rein Elektro gemacht haben. Und um über 2 Tonnen zu bewegen braucht man ziemlich viel Energie in welcher Form auch immer. ( Physik lässt sich nicht überlisten). Und Energie kostet immer mehr ( wie wir ja gelernt haben). D. h. entweder wird in 10 Jahren Deine S Klasse so dermaßen viel an Unterhalt kosten, das es sich nur noch die obere Mittelschicht leisten kann oder es wird das Rad wieder zurückgedreht und es weht bis dorthin wieder ein anderer politischer Wind.
 

Akkadier

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D. h. entweder wird in 10 Jahren Deine S Klasse so dermaßen viel an Unterhalt kosten, das es sich nur noch die obere Mittelschicht leisten kann oder es wird das Rad wieder zurückgedreht und es weht bis dorthin wieder ein anderer politischer Wind.
Spielverderber 😉
 

Tobi-AS

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In 10 Jahren? In hole mal grad meine Glaskugel raus. Das Rennen wird dann entweder Wasserstoff oder rein Elektro gemacht haben. Und um über 2 Tonnen zu bewegen braucht man ziemlich viel Energie in welcher Form auch immer. ( Physik lässt sich nicht überlisten). Und Energie kostet immer mehr ( wie wir ja gelernt haben). D. h. entweder wird in 10 Jahren Deine S Klasse so dermaßen viel an Unterhalt kosten, das es sich nur noch die obere Mittelschicht leisten kann oder es wird das Rad wieder zurückgedreht und es weht bis dorthin wieder ein anderer politischer Wind.

Aber ich fahre immer so 10 Jahre alte Karren, etwas anderes erlaubt mein ökologisches Gewissen gar nicht. Und für die 2-3.000 km/a spielen die Unterhaltskosten keine große Rolle.
 

Rollerfahrer

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10 Jahre alte Karren
Es gibt 10 Jahre alte "Karren"
die wie neu aussehen, und es gibt 1 Jahr alte "Karren" da könnte man denken die sind 10 Jahre alt.

Ist eine Frage der Behandlung.

Beim letzten TÜV meinte mein Prüfer
"wie neu".
Da war er 5 Jahre alt.
 
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Gast48617

Aber ich fahre immer so 10 Jahre alte Karren, etwas anderes erlaubt mein ökologisches Gewissen gar nicht. Und für die 2-3.000 km/a spielen die Unterhaltskosten keine große Rolle.
Na gut, aber in 10 Jahren wirst du dir trotzdem keine 10 Jahre alte Luxuskarre mehr leisten können. Die Verbrauchtswerte einer S Klasse kannste in 10 Jahren nicht mehr stemmen, wenn es Politisch/Steuerlich in so großen Schritten weitergeht. Da ist dann max noch ein E-Twingo machbar. Aber sehr viele Menschen wollen es doch genau so. Sieht man ja auch hier im Forum. Auto am besten komplett abschaffen und laufen, Öffis, oder Fahrrad. Also wieder zurück vor die Industrialisierung, das ist der Trend.
 
G

Gast48617

Nur weil das Auto auf ein notwendiges Minimum reduziert werden soll, heißt es noch lange nicht, daß es ein Schritt in De-Industrialisierung bedeutet.
Na ja, auf ein "notwendiges Minimum reduziert" geht doch nur über politische Lenkung. Allerdings ist ein Gradmesser des Wohlstandes schon immer auch die Menge an Autos. Früher keines, dann nur der Pappa, dann die ganze Familie. So, wenn wenn dies jetzt wieder reduzieren will, sagen wir mal auf eines pro Familie, dann fahren die anderen wieder mit den Öffis oder Fahrrad, wenn man es noch weiter reduzieren will, dann fahren Autos nur noch die "sog Reichen" und die anderen laufen wieder, fahren öffis, oder fahren Fahrrad. Der Mensch will Mobil bleiben ein Weg zurück wäre ein massiver Rückschritt. Und mobil ist keiner, der seine zwei Einkaufstaschen als Beispiel quer durch den Ubahntunnel tragen muss. Das ist Rückschritt und das will keiner mehr und findet auch keine Wählerstimmen. Also kriegste die Anzahl der Autos so nicht mehr weg. Die intelligente Lösung wäre evtl. das autonome fahren, wo die Autos per abruf kommen und automatisch bei nichtgebrauch geparkt werden. Ob hier allerdings die insgesamte Anzahl dann weniger ist weiß ich nicht. Und bis das irgendwann mal Marktreif wird, haben wir schon einige politische Farbenspiele hinter uns.
 

Akkadier

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Politisch gesteuert oder nicht, ist mir persönlich erstmal unwichtig. Wichtig ist, ob jeder einzelne etwas tun will. Da ich nicht in einer Großstadt wohne, war ein Auto für mich unabdingbar, habe sogar 2 Autos für 4 Fahrer. Da ich mich fast nur noch mit dem Fahrrad und in Teilen in Kombination mit dem Zug bewege, ist für mich das Auto nicht mehr so wichtig.
Daher kann man hier nicht pauschalisieren und die Tatsache dass das Auto des deutschen liebstes Kind ist, sind hier im großen und ganzen viele Emotionen im Spiel.
Meine 3 Mitbewohner, wollen die Autos behalten, wo ich zumindest eines gerne abgeben würde 😉
 

schmadde

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Die intelligente Lösung wäre evtl. das autonome fahren, wo die Autos per abruf kommen und automatisch bei nichtgebrauch geparkt werden. Ob hier allerdings die insgesamte Anzahl dann weniger ist weiß ich nicht. Und bis das irgendwann mal Marktreif wird, haben wir schon einige politische Farbenspiele hinter uns.
Ob das intelligent ist darüber kann man sicher trefflich streiten. Und die Anzahl der Autos wird sich nicht am durchschnitlichen Bedarf orientieren sondern am maximalen. Und da sehe ich wenig Potenzial nach unten, wenn man nicht andere Verkehrsmittel (wie z.B. S-Pedelecs) stärker fördert. Und selbst dann stellt sich die Frage nach Schlechtwetter-Alternativen. Ich bin begeisterter Hardcore-Fahrradpendler seit über 30 Jahren und habe den größten Teil meines Lebens kein eigenes Auto besessen. Aber auch ich fahre bei Regen nicht gerne mit dem Rad und vermute ganz stark, dass es bei eher pragmatisch orientierten Mitmenschen noch viel weniger in Frage kommt. Also müssten genügend Verkehrsmittel existieren, um auch Montagmorgen wenn es Hunde und Katzen regnet alle Menschen von A nach B zu bringen.

Das sieht mir nicht nach riesigen Einsparpotenzialen aus.
 

Kulle

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Angesichts der Dringlichkeit der Bekämpfung des Klimawandels hat die Daimler AG sich das Ziel gesetzt, dass ihre PKW-Neufahrzeugflotte bis 2039 CO₂-neutral wird...
(...also erst in 18 Jahren.)
 
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