Balancing Systemherstellerakkus- Erfahrungen

Dieses Thema im Forum "Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte" wurde erstellt von RheaM, 13.03.18.

  1. RheaM

    RheaM

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    Allgemein gilt ja das ein Akku länger hält wenn er nicht voll geladen und nicht voll entladen wird. Hier gabs ja mal den Tip Akkus nur bis 4,1 V Zellenspannung zu laden. Irgendwo war auch mal ne Tabelle das die Lebensdauer bei Entladung 20%, Ladung 80% am höchsten sei. Bei Elektroautos wird das wohl so ähnlich gehandhabt, anders sind Garantiezeiten von bis zu 7/8 Jahren nicht zu erklären.

    Aber läßt sich das auf Pedelecakkus von Markenherstellern wie Bosch, Yamaha etc. erstens schlecht anwenden und zweitens: Kann dann der Akku ausser Balance geraden? Ab wann greift das BMS solcher Akkus ein ? Gibts da Erfahrungen ?
     
  2. Broadcasttechniker

    Broadcasttechniker

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    Früher habe ich mich über "don't worry, be happy" aufgeregt.
    Heute sage ich, da ist mehr als nur ein Funke Wahrheit drin.
    Lade den Akku auf und fahr' ihn leer oder lade ihn nach jeder Fahrt so dass man jederzeit ne größere Runde drehen kann.
    Wenn der Akku das nicht aushält dann taugt er sowieso nichts und du kaufst dir nen neuen oder lässt dir anständige Zellen reinbauen.
    Man muss ihn ja nicht vollgeladen in der Sonne liegen lassen, aber man kann es mit der (Für)sorge auch übertreiben.
     
    joerghag gefällt das.
  3. RheaM

    RheaM

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    Mach ich ja auch so, auch aus Bequemlichkeit. Gab aber auch schon einen Bericht wo jemand leistungsabhängige Steckdosen zum Laden benutzt hat. Und da stellt sich schon die Frage ob das auf Dauer schädlich ist.
     
  4. onemintyulep

    onemintyulep

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    Ich denke die Hersteller laden üblicherweise auch nur bis 4.1V-4.15V, schon aufgrund von Toleranzen. Ein Schonprogramm würde ich mir da sparen und ist wahrscheinlich auch schwer umzusetzen.
    Bezüglich des Balancings sieht das eher so aus dass wenn ein Herstellerakku richtig ausser Balance gerät erklärt er sich für defekt. Das BMS kümmert sich normalerweise nur darum dass der Akku basierend auf der abweichendsten Zelle (das sind mehrere parallele Einzelzellen) nicht weiter entladen bzw. geladen wird. Das äussert sich für den Anwender dann als Kapazitätsverlust.
     
  5. linzlover

    linzlover

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    Genau so einen Akku hab ich hier rumliegen bzw. noch im Einsatz. Vollgeladen differieren die einzelnen Zellbänke zwischen 4,10 und 4,21V - entsprechend früh geht der Akku bereits bei zwei Boschbalken schon in die Knie und schaltet bei 20% Restkapazität ab. Der gehört mal geöffnet und mit dem Imax manuell angeglichen (und dabei gleichzeitig Strippen rausgelegt, um künftig nicht mehr öffnen zu müssen).
     


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