Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

Diskutiere Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :) im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Liebe Leute, ich war bisher nur ein fleissiger Leser... ich will kurz über meine Erfahrungen berichten, ein Kistenradl für Kinder+Einkäufe...
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Dieter Braun

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Liebe Leute,

ich war bisher nur ein fleissiger Leser... ich will kurz über meine Erfahrungen berichten, ein Kistenradl für Kinder+Einkäufe (Niederländisch: Bakfiets) mit einem Vorderradmotor berg- und mittelstrecken tauglich zu machen (Täglich 6km für Kindergarten/Krippen-Tour). Sorry für den langen Post.

Was ist ein Bakfiets? Ein zweirädriges, langes Lastenradl mit einer Box für maximal 3 Kids, das für ("damals") 600 Euronen (nun 800.-) aus China über die Niederlande als Bausatz geliefert wird (http://www.tricycleweb.de/bakfietsen/model-020-lb.html) oder man vom Fahrradhändler in deutlich höherer Qualität für 2000 Euros vom Fahrradhändler bekommt (http://www.bakfiets.de/modelle_cargo_bike_long.php). Durch die zwei Räder ist es sehr leichtgängig (wenn mal die optimierten ca. 35kg des Radls in Schwung sind) und auch sehr gut geländetauglich: Wanderwege sind z.B. kein Problem.

Ein guter Testbericht der teureren Variante: http://bike2work2live2bike.blogspot.com/2008/02/is-that-wheelbarrow.html ("The first time my wife and I saw one ride by us in Portland we about had a heart attack. We had been discussing for a while how to achieve a car-free life-style, and we knew instantly that we were looking at the missing part of the conversation.") und ein netter Blog: http://bakfietscargo.blogspot.com/

Das Fahrgefühl ist sehr elegant und gleicht durch den langen Randstand und tiefem Schwerpunkt einer venedischen Gondoliere - inklusive dem Plausch/Gesang mit den transportierten Gästen auf dem Radl.

Wir haben es seit 2 Jahren und waren auch ohne Motor sehr begeistert von dem Radl - hat es uns doch ermöglicht, auch mit zwei Kids ohne Auto auszukommen - und dabei viele Dinge deutlich schneller+einfacher als mit Auto zu erledigen (z.B. Parken und Kinder ein/ausladen). Das Teil ist für die Kids viel komfortabler und witziger als das Fahren mit diesen buchstäblich im Vergleich erniedrigenden Kinderanhängern. (Das Radl hält sich für seine 600.- sehr gut. Man soll es aber regengeschützt lagern und man muß aber im Vergleich zur teureren Variante damit rechnen, dass das idiotische zentrale Gelenk sich nach unten absenkt und irgendwann einen Schweisser braucht.)

Wir sind umgezogen und wollten mit dem Motor die nun längeren Fahrstrecken erträglich machen und dabei auch eine recht giftige 12% Steigung (=Absteigen) glätten. Im Web findet man Umbausätze mit sehr schwachem Motor (http://www.v-fiets.com/uk/bakfiets.html) und nicht nur Frank Scheftlein war ziemlich skeptisch ob das was taugt. Die Vorderradnabe von unserem Bakfiets hatte 95mm Gabelbreite und da sollte eigentlich was 'gscheits' reinpassen.

Martinko und ElfkW hat hier im Forum einen guten Eindruck hinterlassen (und ich hatte ihn eigentlich zuerst wegen einer Liegeradaufrüstung angefragt). Er hat mich nicht enttäuscht, obwohl manchmal auf meiner und auf seiner Seite nicht alles 100%, aber sagen wir 95% reibungslos lief. Das ist aber immer noch sehr, sehr gut bei dem recht komplexen Business wo Null-Knowhow eine komplexe Umrüstung machen will und auf viel Service hofft, wo die Margen wohl nicht sehr üppig sind bei <300.- für Motor+Felge+Controller und <500.- für eine sehr ordentliche 36V/9.5Ah Batterie.

So habe ich mich ins Abenteuer gestürzt. Was soll man sagen: inzwischen ist auch meine anfangs sehr kritische Frau - und klar: die Kids - sehr von der Lösung begeistert. Das Teil beschleunigt mit einem leichten Surren in gefühlten 3 Sekunden von 4km/h auf 20km/h. Nota bene, die vollbesetzte Fuhre (140kg?). Mit dabei: gackernden Kinder, die das Geräusch des Motors nachsummen und sich in den Sitz drücken lassen.

Die Steigung kommen wir mit geschätzten 8km/h hoch. Jetzt gehen alle Straßen bergab und die >2km bis zum Dorfzentrum macht man endlich wieder sehr gerne. Inzwischen haben wir uns ja an das Radl gewohnt, aber dieses Hochgefühl auf der ersten Ausfahrt, hält immer noch an: das Surren, die sehr ordentliche Beschleunigung mit dem Wissen, mit vielleicht nur 1% des Verbrauchs eines Autos (250W versus >25kW) überall im Radius von 5km fix mit dem Lastenradl hinzukommen. Einfach Klasse.

(Morgen probieren wir eine Bergtour: 400 Höhenmeter Ziehweg hoch zu einer Alm... mal schaun, was die 36V/9.5Ah dazu sagen, oder ob wir dazu dann nächstens einen Zweitakku einpacken/kaufen werden.)

Der Umbau hält sich an das Standard-Kit von elfkW, wobei ich zum Glück eine langsamere Übersetzung mit mehr Drehmoment gewählt beim 20" Rad genommen habe. Damit werden wir wohl nicht schneller als 20km/h - was man aus Sicherheitsgründen far nicht will - und der Drehmoment ist sehr ordentlich. Das Gewicht der Umrüstung fällt nicht ins Gewicht - auch ist das mit Stangen ferngelenkte Vorderrad durch den Motor überhaupt nicht träger zu lenken.

Worüber bin ich beim Basteln gestolpert? Irgendwie hatte ich keine Power-Plugs und habe da selbst die Kontakte basteln müssen. Ich war dann 100% davon überzeugt, daß der Funken beim Verbinden Batterie-Controller das Ende von allem war. Erst mit viel Überwindung habe ich die Batterie trotz dem "Kurzschluß" lange genug drangelassen um rauszufinden, daß das wohl ganz "normal" ist und alles funktioniert.

Anbei die Bilder. Inzwischen habe ich vorne eine Magura-Bremse (die alte war eigentlich nicht sooo schlecht) - und für den Winter bin ich schon mit Spike-Reifen gewappnet. Die Batterie ist im inneren besser vor Regen geschützt, vielleicht kommt sie irgendwann doch noch unter die Kiste, ist dann aber bei nassem Wetter etwas ungeschützter. Bin gespannt auf Kommentare.

Ich würde sagen: die Kombi ist das beste seit der Erfindung des Autos....

Schöne Grüße,
Dieter.

Bilder:
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tbc

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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

Ich hab so ein Fahrzeug noch nie gesehen und finde das Klasse.
 
Hieronymus

Hieronymus

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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

gratuliere! wirklich ein schöner umbau! ich selbst bin begeistert von den transport-möglichkeiten mit pedelec plus anhänger, aber ein bakfiets ist natürlich genial.

hast du da eine laptop-sicherung für die batterie benützt?

und noch eine frage zum bakfiets: kannst du da auch einen erwachsenen mitnehmen?

Vielen Dank,
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martinko

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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

hast du da eine laptop-sicherung für die batterie benützt?

bin auch ganz begeistert: endlich mal das Kensington-Lock im Einsatz :)
dachte schon das interessiert in der Praxis ausser uns eh niemanden..
 
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Dieter Braun

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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

Ich hab so ein Fahrzeug noch nie gesehen

Ja, ich glaub in Lenggries hier denken alle was für ein patenter Bursche ich doch bin, daß ich mir so ein Radl selbst zusammenschweißen kann. Weiß auch nicht, warum so wenige davon wissen - und insbesondere die jungen Familien, die das wirklich bräuchten. Die Konstruktion ist in der Form glaube ich auch erst seit <10 Jahren auf dem Markt.

Heute haben wir 450 Höhenmeter mit einer Akkuladung geschafft... das erweitert die Möglichkeiten von Bergtouren enorm, weil man z.B. 450hm einen langen Ziehweg hochfährt und dann die Kids noch 350hm mit der Tuchkraxe auf eine Alm hochtragen kann.... seither sind wir plötzlich Fans von Feldwegen! Die steileren Stücke muß man "schieben" (mit leichter Unterstützung des Motors - die Cruise-Control ist da recht nützlich). Ich gebe ja zu, daß der Motor dabei 40-50°C warm wird (sonst ist dem die Arbeit nie thermisch anzumerken). Habe Martinko schon versprochen, bei solch einer Motorquälerei nicht zu motzen, wenn der Motor mal nicht mehr wollen sollte.... bisher ist ihm nichts anzumerken.

Nota bene: die Fuhre ist insgesamt etwa 160kg schwer gewesen! Macht also m*g*h=1600*450=200Wh... der Akku sollte haben: 36*9.5=342Wh... Halt, moment: das klingt ja, wie wenn ich nicht mitgetreten hätte! Aber da sind ja etliche Beschleunigungen, Verluste und Luftwiderstände nicht dabei und auch ein paarmal gings wieder runter. Auch muß man sagen, daß es etwa 5-8°C kalt war beim Hochfahren, nicht gerade die optimalen Temperaturen für einen Akku.

Impressionen vom Berg und vom Tal:
1854.png

1855.png


P.S.: Für Münchner oder Oberländer Insider: es ist die Strecke Lenggries/Fleck hoch zur Röhrelmoos-Alm, dann weiter zu Fuß auf die Roßstein-Alm. Ein Mountainbike-Klassiker. (Tegernseer-Hütte war bei dem batzigen Schnee mit den Kids auf dem Buckel nicht zu machen...schad.)
 
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amp-berlin61

AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

Die Konstruktion ist in der Form glaube ich auch erst seit <10 Jahren auf dem markt

hallo
darf ich dir bezüglich der konstruktion widersprechen, auf der seite gibts viele impressionen von long-johns und in der galerie auch viele richtig alte teile.

http://www.longjohn.org/index.html

rahmenformen sind bis in die 1930iger dokumentiert:

http://www.longjohn.org/rahmen/rahmen_en.html
 
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Dieter Braun

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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

hallo
darf ich dir bezüglich der konstruktion widersprechen, auf der seite gibts viele impressionen von long-johns und in der galerie auch viele richtig alte teile.
http://www.longjohn.org/index.html
rahmenformen sind bis in die 1930iger dokumentiert:
http://www.longjohn.org/rahmen/rahmen_en.html

Ist ja kein Widerspruch. Auf einem Long-John tut man sich schwer mit Kindertransport... mir gings um diese Kisten-für-Kinder Konstruktion mit Regendach-option.. Mit einem Long John könnte ich im Alltag recht wenig anfangen.

Grüße,
Dieter.
 
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amp-berlin61

AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

ups - pardon hab ich falsch verstanden, :eek:

ich dachte du meinst den long-john-rahmen:)
 
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Dieter Braun

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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

Weil martinko mich per email angefragt hat und das evtl. auch für die andere interessant sein könnte:

Wir sind eigentlich ganz froh, die Motorversion mit dem langsameren Getriebe genommen zu haben. Damit kommt man erst einmal nicht über 21km/h, aber das ist uns eigentlich mit den Kids aus Sicherheitsgründen ganz recht.

Aber gut: wir haben ca. 4 km morgends und 4 km abends damit zu fahren, wenn wir größere Strecken zu fahren hätten, würde das evtl. anders aussehen. Unsere Untersetzung hat aber den Vorteil, daß der Motor schon sehr früh einsetzt und sehr fulminant die Fuhre beschleunigt - ist ja grad an Kreuzungen und Einfahrten auch aus Sicherheitsgründen oft relevant. Und ich habe bisher jetzt nicht den Eindruck, wir würden den Motor dabei schinden.

Grad bei Steigungen >12%, wenn man absteigen muß, kann man mit dem Getriebe dem Motor das Schieben des Radls noch zumuten. Bei einer höheren Übersetzung wäre der Streß wahrscheinlich grenzwertig - das ist dann auch die einzige Situation, wo der Motor merklich wärmer wird.

Zu unserem Vergnügen läuft die Fuhre bisher tadellos - hoffen wir, das bleibt auch noch länger so.

Grüße,
Dieter.
 
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Dieter Braun

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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

Achja, nochwas: die Felgen muß man beim runterfahren alle ca. 200 Höhenmeter abkühlen lassen. Die werden durch den 20" Durchmesser und das große Gewicht sehr schnell warm. Für uns ist das nur bei Wochenendausflügen ein Problem und da hat man ja Zeit. Ansonsten sollte man sich wohl Gedanken machen, wie man eine Scheibenbremse da vorne reinbekommt. Habe noch eine 20" Liegerad-Federgabel, die recht stabil gebaut ist, weiß aber noch nicht recht, ob ich es probieren sollte... elfkw hat ja inzwischen auch Motoren mit einer Scheibenaufnahme...

Grüße,
Dieter.
 
Nader

Nader

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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

Achja, nochwas: die Felgen muß man beim runterfahren alle ca. 200 Höhenmeter abkühlen lassen...

aber auch die Scheibenbremsen werden warm! die Lösung: einen Direktläufer Motor verwenden und die Rekuperationsbremsen ausnutzen!;)
 
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AW: Bakfiets meets elfkW. Oder: die Zukunft des Kurzstreckenautos :)

aber auch die Scheibenbremsen werden warm! die Lösung: einen Direktläufer Motor verwenden und die Rekuperationsbremsen ausnutzen!;)

dann aber den Motor nur als extra-Bremse einbauen, oder wie:rolleyes:?
Mit welchem Direktläufer soll er denn die Fuhre mit Kind und Kegel
die Berge raufwuchten?

Gruß, V.
 
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martinko

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dann aber den Motor nur als extra-Bremse einbauen, oder wie:rolleyes:?

;-)

Mit welchem Direktläufer soll er denn die Fuhre mit Kind und Kegel
die Berge raufwuchten?

hm warum sollte das nicht gehen? Ein 205er mit langsamdrehender Wicklung und 22A bringt bei 10km/h sicher 500-600W auf die Welle und zieht die 160kg da rauf - das wäre nicht das Problem - der Charme der "Leichtmotor" Lösung wäre halt dahin.


Aber das hier angesprochene Problem der Überhitzung von Felgen- und Scheibenbremsen bei schweren Lasten beim langen Bergabfahren verdient ja wirklich Aufmerksamkeit:

- Wie ist das an anderen Schwerlastfahrzeugen gelöst?

- Ist Rekuperation hier wirklich eine mögliche sinnvolle Lösung? Macht das wer, ich meine im extremeren Einsatz wie hier, 10% Gefälle, ~160kg?

- Gibt es anderen Erfahrungen, was hilft, die schlimmsten Auswirkungen von Überhitzung zu verhindern? Denn immerhin steht ja im Extremfall ein Reifenplatzer im Raum, was beim Bergabfahren am Vorderrad gar nicht so ungefährlich ist..

Gruß
Martinko.
 
Nader

Nader

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dann aber den Motor nur als extra-Bremse einbauen, oder wie:rolleyes:?
Mit welchem Direktläufer soll er denn die Fuhre mit Kind und Kegel
die Berge raufwuchten?

soll das heißen, die Direktläufer Motoren für Berge nich gut sind?:confused:

Bei elfkw hat man auch Motoren, die für Lasten ausgelegt sind (zb. NC205) damit könntest du die Berge viel einfacher raufwuchten und beim runterfahren Reku einsetzen, um deine Bremsen zu schonen.



PS. martinko war ja schneller!
 
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vollko

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Ok, ok, natürlich gibt es Direktläufer für Steigungen, Schwertransport..
Bestimmt sogar welche, mit denen man LKWs für alpine Transporte bauen kann.

Ich hatte halt sein Nutzungsprofil, die Bilder des Gefährtes, die Lenkbarkeit, den Stromverbrauch etc. vor Augen. Bei vergleichbarer Optik, Gewicht usw. liefe das dann wohl auf den NC154 heraus. Und ob der für die Steigungen + das Gewicht nun geeignet wäre?

Grüße, V.
 
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didi28

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Bei vergleichbarer Optik, Gewicht usw. liefe das dann wohl auf den NC154 heraus. Und ob der für die Steigungen + das Gewicht nun geeignet wäre?

Ich denke, dass der NC205 für den Schwerlastbereich schon noch besser ist als der NC154. Für so ein Lastenrad und Einsatz in den Bergen hätte ich mich wohl dann doch, Optik hin oder her, für den robusten NC205 mit einer "Drehmomentwicklung" entschieden. Mit dem entsprechenden Regler und Akkus, die hohen Ladestrom aushalten, könnte man dann auch die Reku-Bremsung einsetzen.
 
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martinko

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Bei elfkw hat man auch Motoren, die für Lasten ausgelegt sind (zb. NC205)

soviel Zeit muss sein:

das Gerücht, dass unsere 205er Motoren von NC sind ist scheinbar genausowenig totzukriegen wie dass man zum Waschen Persil braucht und so.

205er Motoren werden von ca 2.000 chinesischen Firmen hergestellt, eine der kleinsten dieser Firmen ist NC, und unsere sind nicht von NC, ua auch deshalb nicht, weil ich deren verschliffene flunderförmige Optik nicht mag. Unten daher nochmal ein Foto des elfkw-205ers, im dazu passenden Rad, dem Mundo Yubaride.

Gruß
Martinko.
 

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