BaFang Mittelmotor programmieren (Fischer 1761 / 1762)

Diskutiere BaFang Mittelmotor programmieren (Fischer 1761 / 1762) im Discounter / Direktvertrieb Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Üps, darf ich dich mal was ganz privates fragen ? Hast du .zb das 1820 von Fischer zuhause und oder bist damit schon mal so 500-800KM gefahren ...
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EIN ACHT ZWEI NULL und näääää ! maschienen fahrer
Üps, darf ich dich mal was ganz privates fragen ?

Hast du .zb das 1820 von Fischer zuhause und oder bist damit schon mal so 500-800KM gefahren ?
mittelmotor
 
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Üps

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Nein, ich fahre BBS01 in Prophete. Ob ich mit dem MAxDrive zurecht kommen würde, ist mir leider nicht bekannt.

Hier ein anderer Link, getestet und auf der ersten Google-Seite zu finden. Müsste eigentlich exakt die im 1. Post verlinkte Software sein:

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kamy

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Ich fahre aber noch mit den Werkseinstellungen.

wie das bei verstellten Werten läuft ...
 
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digo

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"ELFKW VR u. HR Mot. " "Fischer EM1614 u. EM1862.1
Hallo zusammen,
wie schon berichtet funktioniert ein 32er Kettenblatt (Original 38) nicht beim EM1862.1 . Die Motorunterstützung setzt bei hohem Drehmoment und kleinstem Gang aus.
Ich habe am Samstag das 34er Kettenblatt montiert und getestet. Funktioniert ohne Aussetzer.
Allerdings musste ich die Kette kürzen, da bei kleinstem Gang und maximalen Drehmoment die Kette durchrutschte. Obwohl weder Kette noch Ritzel verschließen ist. Ich habe 4 Glieder entfernt. Somit ist die Kette mehr gespannt und der Umwerfer hat noch Federreserve.
Zudem habe ich die Schutzscheibe außen am Kettenblatt entfernt und durch eine Kettenführung ersetzt. Grund dafür war dass beim Schalten die Ketten öfters nach Innen vom Kettenblatt gesprungen ist.
Ich habe ausgiebig getestet und bin sehr zufrieden.
Bei Interesse schicke ich gerne auch Bilder.
 
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Üps

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Ich verstehe nicht, warum das aussetzen sollte. Dazu müsste ja das Überetzungsverhältnis zwischen Rad und Motor ausgewertet werden und mit einer Sperre versehen sein. Manipulationssschutz gegen Speed-Tuning oder 1:1-Sperre für das Übersetzungsverhältnis vielleicht? Tritt das in jedem Gang auf, oder nur im 1.? Und was ist schaltungsmäßig hinten drauf?
 
Wüstenadler

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Hallo,

ich fahre auf meinem EM 1862 ein 30er Kettenblatt. Das Problem mit den Aussetzern hatte ich auch, es war der Speichenmagnet. Es dauerte zu lang, bis das Hinterrad im kleinsten Kettengang eine Umdrehung zurücklegte, somit ging der Controller davon aus, dass man anhielt (scheinbar wird der Tretmomentsensor da nicht berücksichtigt) Ich umging dies, indem ich einen zweiten Speichenmagnet anbrachte und diesen in der Bafang Software einflechtete. Danach keine Aussetzer mehr, aaaaber: Als lustiger Nebeneffekt kann der Controller-eigene Tachometer nicht schneller als ca. 37km/h. Fährt man schneller halbiert sich die gefahrene Geschwindigkeit lt. Tacho. Sämtliche Programmierversuche meinerseits brachten kein perfektes Ergebnis....
Entweder Aussetzer beim kleinsten Gang (logischerweise den Berg hoch, wo sonst) oder ab 37km/h halbe Kraft voraus. Ich hab mich für das Zweite entschieden, denn ich fahr öfters den Berg mit viel eigener Muskelkraft hoch als mit über 37km/h den selbigen wieder runter.

Ich hoffe, ich konnte helfen

Gruß Stefan
Ergänzung:

Ich vergaß zu erwähnen, hinten hab ich eine 10 fach Kassette 46-11 drauf und dies funktioniert mit dem 30 Blatt einwandfrei. Mit der Kombination und dem starken Bafang Motor kommt man selbst die steilsten Rampen hoch, ohne oben nach einem Sauerstoffzelt zu japsen.....

Gruß Stefan
 
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digo

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"ELFKW VR u. HR Mot. " "Fischer EM1614 u. EM1862.1
Die Originalkassette ist 11-36.
Wenn bei mir beim 36er Ritzel mit dem Kettenblatt 32 die Steuerung der SW versagt, dann ist ein 46er Ritzel mit einem 30er Kettenblatt noch dramatischer.
Das mit 2 Magneten ist für steiles Gelände eine gute Idee. Da hört die Unterstützung im schnellen Gang bei ca. 25/2=12,5km/h auf.
Spielt in Gelände eher keine Rolle.
Frage ist:
Packt das 46er Ritzel der Umwerfer?

Die zu übertragende Zugkraft in der Kette ist schon gewaltig. Hatte bei mir schon mit 36er Ritzel und 34er Kettenblatt zum durchrutschen geneigt.
Kette kürzen hat das Problem gelöst
Ich wollte keine Umprogrammierung der Steuer-SW vornehmen.

Interessante Geschichte

Dieter
 
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Hallo Dieter,

ich habe mein Fischer von 9-fach auf eine 10-fach Schaltung umgerüstet (ausgebaut aus meinem "alten" Rex Bergsteiger 7.9. Dazu verpasste ich dem Fischer ein 30er Kettenblatt vorne um die Steigfähigkeit für steile Anstiege zu verbessern. Da hatte ich eine 10-fach Kassette 11-42 verbaut. Schon mit dieser Kombination fing der Antrieb mit diesen Aussetzern an. Mir fiel da schnell auf, dass der "Aussetzer" mit einer gewissen Übereinstimmung zum hinteren Laufrad erschien. Also setzte ich einen zweiten Magneten ein und siehe da, das Problem war weg. Aber insgesamt war mir die Untersetzung noch nicht klein genug. Ich machte mich schlau, ob meine jetzige Schaltgruppe eine 46er Kassette schalten konnte, leider nein. Also war zu der neuen Kassette 11-46 noch ein 11-fach Schaltwerk von Shimano fällig. Ich wählte ein SLX Schaltwerk (Anmerkung: 10-fach und 11-fach Schaltgruppen haben die selbe "Zugweite" an den Bowdenzügen), Typ .
Shimano SLX Schaltwerk Shadow Plus RD-M7000-11 11-fach

Es bedurfte ein wenig Geduld, um das Ganze sauber einzustellen, aber es hat geklappt. Jetzt hab ich wieder einen echten "Bergziegengang" an meinem Fahrrad.

Aber mit den Zugkräften an der Kette hast Du einen Denkfehler. Je kleiner das Ritzel hinten ist, umso mehr wird die Kette auf Zug belastet. Sprich: Vorne klein, hinten groß = wenig Zug auf der Kette. Vorne groß, hinten klein = viel Zug auf der Kette.

MfG

Stefan
 
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Zwetschge

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Aber mit den Zugkräften an der Kette hast Du einen Denkfehler. Je kleiner das Ritzel hinten ist, umso mehr wird die Kette auf Zug belastet. Sprich: Vorne klein, hinten groß = wenig Zug auf der Kette. Vorne groß, hinten klein = viel Zug auf der Kette.
Die von der Kette übertragene Kraft kann anhand des Hebelgesetzes (F= M/r) berechnet werden. Bei gegebenem Motormoment "M" wird die Kraft "F" auf die Kette umso größer, je kleiner der Abrollradius "r" ist. Das heißt: Kleineres Kettenrad vorne ergibt eine größere Kraft ("Zug") auf die Kette. Der Motor (und näherungsweise auch der Biker) liefert ja max. immer das gleiche Moment (welches ja auch abgerufen wird...). Es ändert sich u.U. lediglich die Leistung über die höhere Kurbeldrehzahl (je nachdem, ob die Steigung konstant ist, oder die Wege die jetzt befahren werden können eben steiler werden...).
 
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digo

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"ELFKW VR u. HR Mot. " "Fischer EM1614 u. EM1862.1
Ok, mit den Zugkräften lag ich wohl falsch. Ich hatte gedacht das Durchrutschen der Kette ist maximale Zugkraft.
Die Ursache des Durchrutschen bei mir ist der Umschlingungswinkel vom halben Umfang des größten Ritzel und der Grundvorspannung in der Kette.
Anmerkung:
Kette und Ritzel haben nur geringe Verschleiß.
Den Umwerfer kann ich nicht mehr vorspannen, sonst komme ich beim runterschalten auf den kleinsten Gang nicht mehr auf das Ritzel.
Kette kürzen war die Lösung damit die Vorspannung steigt.

Den Motoraussetzer und Durchrutschversuch machte ich beim maximalen Treten im kleinsten Gang und maximaler Unterstützung (Anzeige 700W) und maximalen Bremseinsatz.

Mit 2 Magneten könnte ich ein 30er Kettenblatt (104mm) montieren.

Somit sind folgende Übersetzungsverhältnisse möglich Kettenblatt Z / Ritzel Z=

Original 38/36= 1,05
Kleinst 30/36= 0,80
Aktuell 34/36= 0,94
weitere 32/36= 0,88

Ich starte jetzt mal mit 34/36 im Gelände. Sollte ich dass Gefühl haben das Trittfrequenz und Steigung noch nicht passt, werde ich das vorhandene 32er Ritzel und einen 2. Magneten umrüsten.

Vielleicht bestelle ich mir das 30er gleich mal auf Vorrat für 10€. Das sieht ja schon sehr filigran aus. Siehe Anlage Bild.

Vielen Dank für euren hilfreichen Input.

Es bleibt spannend.



Dieter
 

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Hallo Dieter,

genau dasselbe Kettenblatt hab ich auch montiert. Und zu deinen Kombinationsvorschlägen: Wenn du mit der Untersetzung noch weiter runter willst (also uphilltauglich), es gibt auch 9-fach Kassetten mit 42er Ritzeln, musst mal googeln oder ebayeln (wenn ich das so nennen darf), lies Dich nur vorher ein, ob das beim Fischer verbaute Schaltwerk die Größe bzw. Zahndifferenz schafft. Mein altes 10-fach Schaltwerk konnte wohl bis 38 Zähne Differenz schaffen, ABER konnte nicht mit der Größe eines 46er Ritzels.

MfG

Stefan

Nachschlag: Hab eben in Ebay eine Kassette 11-50 entdeckt, ich hab blos meine Zweifel, dass das original Schaltwerk diese Kassette "verkraftet". Eine 11-40 sollte aber ohne Probleme machbar sein.
 
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Zwetschge

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Ok, mit den Zugkräften lag ich wohl falsch. Ich hatte gedacht das Durchrutschen der Kette ist maximale Zugkraft.
Nein, Du liegst richtig, ich hatte versehentlich "Ritzel" geschrieben, meinte jedoch das Kettenblatt vorne (dachte, aus dem Kontext wäre es klar...). Deshalb nochmal korrrekt:
Kleineres Kettenrad (vorne geringerer Abrollradius) ergibt eine größere Kraft ("Zug") auf die Kette.

Sorry...
 
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digo

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Zur Verdeutlichung:
Gegenüber dem Original Kettenblatt 38er bin ich mit 34er 10% schneller beim Pedallieren. Das macht 10 statt 9 Umdrehungen auf "x" Meter.
32er wären 17%
30er wären 25%

Letztendlich entscheidet das Gelände, Geschick und Oberschenkel über die Wahl der Technik.

Danke euch.

Dieter
 
gentlerider

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Ein Tip noch die SX Eagle von SRAM gilt als derzeit führend in 12fach Singleversion - abgestimmte Kombination 11-50 Kassette mit 32er Blatt.

Kompromisslos technische Merkmale wie einem Reibungsdämpfer gegen unkontrolliertes Kettenschlagen oder etwa auf eBiker zugeschnitten alternativ Standard-Shifter mit bis zu fünf Gangsprüngen bei einem Daumendruck etc....

SRAM SX Schaltgruppe

wennschon dennschon speziell für Bergziegen - Wermutstropfen - frißt ordentlich Weihnachtsgeld ;)
.
 
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Ich nutzte vorhin das herrliche Wetter aus und drehte eine Runde :)
Mit der 46-30 Kombination komme ich wirklich jede steile Rampe hoch, die überhaupt fahrbar ist!! Und meine 10 Gänge reichen mir. In der Ebene mach ich eh kein Tempo, mir ist wichtig, die Anstiege mit möglichst viel Muskelkraft und möglichst wenig elektrischer Energie zu bezwingen...

Ich liebe mein Fahrrad :love:

E-Bike fahren macht süchtig.....

Gruß Stefan
 
gentlerider

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In der Ebene mach ich eh kein Tempo...

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Gruß Stefan
Ist a bei mir genau andersrum und b absolut d´accord.

Problem bei den kurzen Übersetzungen hatte ich im Gelände wegen der damit gleichzeitig verbundenen hohen Trittfrequenz schonmal heftig Pedalbodenkontakt - man kann nicht alles haben...
 
Wüstenadler

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Die kurze Übersetzung nutze ich auch nur bei den steilen Anstiegen, im Gelände hab ich auch kleinere Ritzel als 36 Zähne unter der Kette.
 
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digo

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Ich nutzte vorhin das herrliche Wetter aus und drehte eine Runde :)
Mit der 46-30 Kombination komme ich wirklich jede steile Rampe hoch, die überhaupt fahrbar ist!! Und meine 10 Gänge reichen mir. In der Ebene mach ich eh kein Tempo, mir ist wichtig, die Anstiege mit möglichst viel Muskelkraft und möglichst wenig elektrischer Energie zu bezwingen...

Ich liebe mein Fahrrad :love:

E-Bike fahren macht süchtig.....

Gruß Stefan
Servus Stefan,

Du schreibt "Anstiege mit möglichst viel Muskelkraft und möglichst wenig elektrischer Energie zu bezwingen"
Darf ich mal fragen mit wie viel Watt Unterstützung bist du bei 46-30 unterwegs?
Ergänzung:

Den Umwerfer kann ich nicht mehr vorspannen
Ich habe mehrfach schon den Begriff "Umwerfer" genannt und das Schaltwerk gemeint.
Umwerfer ist das Teil mit dem man die Kette bei einem 2-fach oder 3-fach Kettenblatt schaltet.
 
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BaFang Mittelmotor programmieren (Fischer 1761 / 1762)

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