Bafang M400 Lichtausgang für Relais verwenden?

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EBeine

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Wenn dich das amüsiert ist das gut. Aber kannst du mir erklären warum die Satelliten in Sicherheit gebracht werden, wenn ein Strahlungssturm der Sonne bevorsteht? Und warum werden bestimmte Gebiete im Orbit um die Erde gemieden (Lücken im Magnetfeld der Erde oder Orte mit besonderer Magnetfeldkonfigunration)? So ganz abwegig ist das nicht!
...

Satelliten?
Na, sag mal, wieviel Höhenmeter machst Du denn mit Deinem eBike? ;)
 
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Üps

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Mal ganz davon abgesehen, dass es dort um Mikroprozessoren geht, nicht im Leistungs-FETs und dass Mikroprozessoren mit etwas größeren Strukturen als die aller Neuesten und Energiesparendsten sie haben, auch auf dem Mars eingesetzt werden, der bekanntlich keinen Schutz mehr vor Strahlung hat.
 
RUBLIH

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Wenn ich mit meinem Fahrrad einen Satelliten ins All ziehe oder im Atomreaktor damit umherfahre, geht dann der Transistor für´s Licht kaputt - dann kannst sagen - "Siehste - mit einem Relais wäre das nicht passiert"

Bin mir nicht sicher, ob ich verstehe welche Auswirkung welche Strahlung auf was für Komponenten hat.

OK 100kW Laserstrahlen meint Sublimation, das ist verständlich ;)

Aber wenn die Komponenten transparent für die Wellenlänge ist, werden Wechselwirkungen unwahrscheinlicher.....

Nun wird es langsam interessant sich über Energie und Materie zu unterhalten, wie ein und welche Halbleiter funktionieren, was da wie warum passiert .....

Also kein Wischiwaschi, sondern konkret :)
 
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Sel

Sel

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Der Zusammenhang war ein anderer. Hatte soweit mit dem Einsatz am Fahrrad nichts zu tun. Wie dem auch sei, für solcherlei Diskussion ist hier das falsche Brett. Plauderecke wäre richtig... ;)
 
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proe

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@proe, Was ist denn daraus geworden?
Die Tage werden kürzer...
...und das Beleuchtungsproblem wieder aktuell.

Habe mich heute dran gemacht. Und bin leider gescheitert. Der Plan war, das (große) Relais im Rahmenunterrohr, das ja recht üppig dimensioniert ist, unterzubringen. Dazu mußte der Motor raus. Keine Chance. Zwei der Inbus-Schrauben waren ab Werk so vermurkst, dass da kein Inbus-Schlüssel mehr rein ging. Die mußte ich erstmal mit der Feile bearbeiten. Und es kam, wie es kommen musste. Trotz Verwendung extra langer Inbus-Schlüssel und grobem Krafteinsatz war eine davon ums Verrecken nicht zu lösen. Ich habe es dann aufgegeben, bevor es dabei zu Verletzten kommt. Eine andere unauffällige Stelle für das Relais gibt es nicht. Also alles wieder zusammenbauen. Davor musste ich erst noch die vermurksten, kümmerlichen Reste eines der Gewinde am Motor nachschneiden, um die Schraube überhaupt wieder montieren zu können.

Also zurück auf Los. Aufgrund des minimalen Platzbedarfs habe ich mich für die obenstehende FET-Lösung entschieden. Ich hoffe, ich bekomme es unter dem Motorgehäusedeckel unter. Wie warm wird so ein Ding eigentlich im Dauereinsatz?
 
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proe

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Weils regnet, diese brutal komplizierte Halbleiterschaltung:
Anhang anzeigen 337058
Aber, wie gesagt, nur wenn man zwischen "Batterie Minus" und "6V Minus" Durchgang hat. Bzw. zwischen "Batterie Minus" und "6V Plus" 6V misst.
Hallo,

bin gerade dabei, das umzusetzen. Bei dieser Schaltung ist es jedoch so, dass ich bis zum Scheinwerfer hoch Dauerplus habe. Auch bei ausgeschaltetem Antrieb steht da oben also immer die Batteriespannung an. Reisst da mal nur einer beim Fahrrad rangieren ein Kabel ab, dann funkt es da aber ordentlich. Spricht daher was dagegen, den "Schalter" zwischen die Batterie und den Scheinwerfer zu klemmen? Das Minus vom Scheinwerfer geht dann direkt zurück an das Sammelminus. Dann liegt da oben wirklich nur Spannung an, wenn das Rad an und der Scheinwerfer eingeschaltet ist.

P.S.: Vorschriftsmäßig habe ich vor der Aktion natürlich die Batterie entfernt. Da müssen allerdings ein paar fette Kondensatoren im Spiel sein. Denn auch ohne Batterie gab es einen ordentlichen Funkenüberschlag. Ich hoffe mal sehr, dass es dabei nichts gegrillt hat. Das Rad lässt sich jedenfalls noch einschalten.
 
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proe

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Hier die Schaltung dazu. Funktioniert das?
 

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TyraMisoux

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Hier die Schaltung dazu. Funktioniert das?
Fast. Das"Dauerplus" darf Dich nicht stören. Ist ja weg wenn Du ausschältst und ich hab kein "-" am Rahmen. Das ist eigentlich schnurz.

Hab ich bei mir die Tage so (ähnlich) eingebaut. Kannst nen Mosfet aus jedem alten Schaltnetzteil nehmen. Sind ja meist N-FETs. Aber da brauchst zum Durchsteuern eine definierte Spannung am Gate (die kommt schon hin - die meisten schalten von 2 bis 4 Volt) - aber der andere Pol ist halt "Source" und der sollte auf GND (-) liegen.
Hab keine Ahnung was man da zwischen Source und Gate noch misst wenn die Lampe dazwischen ist. Ist das dann noch definiert? Funktionieren könnte es schon. Sauber ist es nicht.

DAS müsstest dann mit nem "P-FET" machen aber der braucht "minus" zum Durchschalten. Also Transistor davor, der das Steuersignal umdreht. War mir aber zu blöd.

Heisst: Du änderst das n soweit, dass die "-" über den MOSFET schältst und das "+" fest verdrahtest. - also an Source und das Drain dann zur Lampe (- Pol) und den + halt direkt durchverdrahtet. So wie OBEN beschrieben.
Funktioniert wunderbar seit ner Woche. Bei mir sind es 60 Volt. Und solange da kein "minus" in der Nähe ist :) Ist doch eh alles isoliert und arbeitest ja nicht mit Blanken Drähten. Würde das geschaltete "plus" irgendwie kurzschliessen wäre zumindest der MOSFET futsch. Auch nicht besser.
 

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Vielen Dank. Wie gesagt: auch bei ausgeschaltetem Antrieb liegen am Scheinwerfer dann +48V an (genauer: +53V bei vollem Akku). Die fehlende Masse, damit Strom fließt, gibt dann im Zweifelsfall derjenige, der gerade das Kabel abgerissen hat. 53V mit voller Batterieleistung dürfte man gut spüren. Oder man hat da eine Brandquelle geschaffen und kokelt dann (hoffentlich nur) das Rad ab.

Als Vollblutamateur hatte ich gehofft, dass es egal ist, wo im Stromkreis der Lampe zwischen Batterie-Plus und -Minus der "Schalter" liegt. Ob vor oder nach der Lampe. So wie die Original-Schaltung auf Seite 4 aufgebaut ist, wird nach der Lampe geschaltet, d.h. bis und wieder zurück ins Motorgehäuse liegt immer volle Spannung an. Das hätte ich gerne so, dass bei ausgeschaltetem Fahrrad außerhalb des Motordeckels auch wirklich alles aus ist.
 
TyraMisoux

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Naja, kannst auf Nummer sicher gehen und mach halt ne Kleine Schmelzsicherung mit in die Leitung. Ist im Akku nicht eh eine verbaut? Weiss ich nicht. Wollt ich ursprünglich auch machen - aber war dann zu faul. Ich seh da keine grosse Gefahr. Einmal verdrahtet: Hält.

Ja, ist bei mir jetzt auch so mit den 60V an der Lampe. Ich hab am Akku aber noch einen "Hauptschalter", dann ist die Versorgung komplett tot. Hätte mich aber auch nicht wirklich gestört, wenn nicht. Die "minus" ist ja durch den Mosfet hochohmig unterbrochen. Müsste ja schon jemand BEIDES abreissen - dann hast eh ein Problem und ist dann wahrscheinlicher dass die Leitungen eh irgendwie zusammenkommen am Rahmen oder so. Wenn überhaupt: Ist ja Farbe drüber die auch Isoliert. Und wirst dann ja nicht Tagelang da hängen lassen und mit rumfahren :)
Insgesamt schon echt cool. Der Akku kann voll leergelutscht sein, dann kriegt die immer noch voll Power und braucht so wenig, dass sie dem Akku dann auch nicht gleich den Rest gibt von wegen Tiefentladen und so.

Ich wollt mir noch n alten Tablet als Navi ranbasteln und brauch nen Downconverter auf 5 Volt.
 
onemintyulep

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Ich habe das erst nicht verstanden (oder verstehe es immer noch nicht). Plus ist nicht böser als Minus. Die 48V liegen nicht "an Plus" an, sondern zwischen Plus und Minus. Am Besten keines von beidem auf Masse legen. Viele Geräte schalten Minus, nicht Plus, zum Beispiel Spannungswandler, aus dem gleichen Grund wie du grade. Wenn man die unbedingt "erden" will, schliesst man Plus an Masse. Natürlich nicht die +6V und die +48V... genau deswegen muss man ja messen ob sich die 6V auf Batterie-Minus beziehen.
 
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Vielleicht hätte ich in Physik und Elektrotechnik doch öfters mal wach bleiben sollen ;-). Neugierig wie ich bin, habe ich das gestern morgen natürlich getestet. Und tatsächlich: Der n-MOSFET lässt bei 6V am Gate nur rund 6V durch, wenn die Lampe nach dem MOSFET kommt. Beim Umverdrahten ist mir dann ein Beinchen davon abgebrochen und bis Nachschub kommt, ist erstmal Feierabend.
 
TyraMisoux

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Ja, die VGS brauchst Du da schon damit er durchschält. Ich hatte paar ausprobiert und die hatten irgendwie alle 2 bis 4 Volt und das bezieht sich halt auf das was an G und S anliegt. Ziemlich undefiniert wenn S nicht konstant auf Minus liegt. Dann geht Dir das Ding dann auch plötzlich mal in der Nacht an - je nach Luftfeuchtigkeit und Mondphase - kannst dann noch als Wetterstation benutzen oder so. Denn Strom brauchst da so gut wie keinen.
Abgebrochene Beinchen hab ich früher immer repariert. Da ist eigentlich noch genug Verpackung die man wegpuhlen kann mit nem Messerchen oder so um dann nen Draht anzulöten. Heiss wird der nicht bei dieser Aufgabe später, dass es wieder wegschwimmen würde. Die Dinger vertragen heutzutage aber die Hitze, dass man das gut löten kann.
 
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Alles erledigt. Läuft! Vielen Dank für die Hilfe. Und gelernt habe ich auch noch was dabei ;-)
 
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