Bafang BB202B - was steht drauf ? was ist drin ?

Diskutiere Bafang BB202B - was steht drauf ? was ist drin ? im E-Motoren Forum im Bereich Diskussionen; Bist du sicher? Bei der Version ohne B war es so, dass der Rotor mW länger war und weniger Pole hatte. Eine Menge weiterer Teile haben...
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Das Innenleben der Motoren ist identisch nur das der 02 etwas größere Kühlrippen hat.
Bist du sicher? Bei der Version ohne B war es so, dass der Rotor mW länger war und weniger Pole hatte.
Eine Menge weiterer Teile haben untereinander nicht gepasst.

Und wenn ich aktuell bei GBK schaue, so hat es z.B. für den Stator in der B-Version 5 verschiedene Varianten, die sich nach 01 und 02, sowie in der Spannung und Leistung unterscheiden.
Edit: Den Rotor finde ich ebenfalls in 5 verschiedenen Varianten. Mag sein, dass die Auswahl teilweise unnötig ist und es nur 2 echte Rotor-Varianten gibt. Zumindest die gibt es aber und sie unterscheiden sich auch im Preis etwas. Und man sieht weiterhin in den Bildern, dass der BBS02-Rotor länger ist.
 
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TaunusEBike

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Bist du sicher? Bei der Version ohne B war es so, dass der Rotor mW länger war und weniger Pole hatte.
Eine Menge weiterer Teile haben untereinander nicht gepasst.

Und wenn ich aktuell bei GBK schaue, so hat es z.B. für den Stator in der B-Version 5 verschiedene Varianten, die sich nach 01 und 02, sowie in der Spannung und Leistung unterscheiden.
Edit: Den Rotor finde ich ebenfalls in 5 verschiedenen Varianten. Mag sein, dass die Auswahl teilweise unnötig ist und es nur 2 echte Rotor-Varianten gibt. Zumindest die gibt es aber und sie unterscheiden sich auch im Preis etwas. Und man sieht weiterhin in den Bildern, dass der BBS02-Rotor länger ist.
Meine Aussagen bezogen sich auf die b Variante. Mein Fehler. Äußerlich gibt es ein paar Unterschiede, zumindest bis auf den Stator den ich nicht kontrolliert habe, sind mechanisch die Teile gleich. Meinen 02b repariere ich mit defekten 01b Teilen.
Deine Informationen mit dem Stator ist interessant und ich werde dem mal nachgehen.
 
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Üps

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Also nach meinem Kenntnisstand müsste sich der BBS01B und der BBS02B im Rotor und im Stator unterscheiden, wie zuvor auch schon.
Und dann müsste es beim Stator auch noch verschieden gewickelte Varianten geben für 36V und 48V, um auf eine ähnliche Drehzahl zu kommen.
Bei der alten Variante war es so, dass der Controller zw. bbs01 und bbs02 austauschbar war. Genauer: Der BBS02,Controller war auch im BBS01 montierbar und lauffähig. Man sollte natürlich den Strom anpassen.
 
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Karli1969

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Welche Planeten und bist du sicher, es bezüglich Materialpaarung besser zu wissen als der Hersteller?
Und woher stammt eigentlich deine Info, dass nicht überhitzte Motoren massenhaft frühzeitig verschleißen?
Selbe Frage für deine Feststellung, dass der 250W-Motor sich nur in der Software unterscheide.

Edit: Sollte es so sein, wie ich vermute, dass du dich nie damit befasst hast, bitte ich dich, keine wilden Gerüchte in die Welt zu setzen, die geeignet sind, andere zu verirren.

Bei allem Respekt vor einem alten Hasen: Dein Ton gefällt mir nicht so recht!
Natürlich habe ich mich nicht so tiefgründig damit auseinander gesetzt, dass ich alles über diese Motorenfamilie wüsste. Wäre das so, müsste ich hier keine Fragen stellen.
Natürlich weiß ich nicht besser, welche Materialpaarungen besser zusammen passen als der Hersteller. Aber was heißt "besser"? Das ist ein vieldimensionaler Begriff. Der eine fährt nur paar hundert Kilometer im Jahr auf ebenen Wegen und setzt höchste Priorität auf Lautlosigkeit, der andere fährt viele tausend Kilometer im Gelände und ihm ist der Sound relativ egal.
Der Hersteller hat darüber hinaus vielleicht noch andere Interessen: Billiger ist für die Hersteller besser, denn es vergrößert den Gewinn. Ebenso, wenn die Teile nicht ewig halten, denn dann verkaufen sie öfter ihre Produkte. Zumindest wenn die Produkte kein Kernschrott sind.

Darüberhinaus haben Autogetriebe in der Regel auch keine Nylonzahnräder, obwohl die Zahnräder im Verhältnis zur Größe ein vielfaches des Drehmomentes übertragen müssen und das auch noch mehrere hunderttausend Kilometer aushalten. Man sieht also, dass bezüglich Haltbarkeit noch einiges an Potential nach oben steckt.

Außerdem habe ich einige Videos gesehen, wo die Nylonräder gegen Stahl getauscht wurden und auch die Kommentare teilweise gelesen. Da scheint es einen gewissen Konsens zu geben, dass die Nylonzahnräder eine Schwachstelle sind. Als einzigen Nachteil der Stahlzahnräder habe ich bisher gelesen, dass sie lauter wären als Nylon.
Irgendwo habe ich dann gelesen, dass es die BBS02 in mehreren Varianten gäbe, die hardwaremäßig identisch wären und dass die Nylonräder vor allem bei mechanischer Überlastung Karies bekämen. Daraus habe ich logisch geschlossen, dass die schwächeren Versionen eher seltener Probleme mit den Nylonrädern bekämen, denn schwächere Motoren sollten theoretisch auch weniger mechanische Belastung auf die Zahnräder ausüben. Aber damit genau das was du befürchtest, also dass daraus ein Gerücht wird, vermieden wird, habe ich es als FRAGE geschrieben. Was willst du mehr?

Also wenn ich dich richtig verstehe, ist nicht die mechanische Überbeanspruchung das Problem an den Nylonrädern, sondern dass der Motor überhitzt oder wie?
OK, wenn das der Fall wäre: Würde das nicht genauso FÜR Stahlzahnräder sprechen? (das ist eine Frage, nur zur Info!)
 
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Üps

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Also wenn ich dich richtig verstehe, ist nicht die mechanische Überbeanspruchung das Problem an den Nylonrädern, sondern dass der Motor überhitzt oder wie?
OK, wenn das der Fall wäre: Würde das nicht genauso FÜR Stahlzahnräder sprechen? (das ist eine Frage, nur zur Info!)
Also nochmal: Es gibt kein Planetengetriebe in diesem Motor. Das dürfte auf die aller meisten Mittelmotoren zutreffen. Egal ob jetzt von Bafang, von Bosch oder sonst was.
Ganz kurz recherchieren, Bilder gibt es in Massen im Netz und im Forum.
Dann: Das Nylonzahnrad ist alles andere als eine Sparversion. Meines hat bei der letzten Öffnung nach 10.000 km nicht die Spur von irgendeinem sichtbarem Verschleiß gehabt. Was sollte da bei Stahl besser sein, außer dass man dann das kleine Zahnrad auf der Rotorachse verschleißen, oder das Ganze im Ölbad wie beim von dir so geliebten Autogetriebe laufen lassen müsste?

Und dann lassen wir das Ding mal hitzebeständiger sein: Was würde das bringen? Ich habe hier 2 Defekte Motoren zum Ausschlachten herum liegen, die offensichtlichmit etwas mehr Leistung betrieben wurden. Da sind Wicklungen komplett abgebrannt und schwarz, Magnete sehr wahrscheinlich nicht mehr so magnetisch wie ursprünglich, Hallsensoren defekt etc. Aber das Nylonzahnrad funktioniert noch. Mag sein, dass es auch verschlissene gibt, ist aber ohne Überhitzung bei gleichzeitiger Extremlast sicher nicht die Haupt Ausfallursache.

Also wenn man es nicht weiß, dann einfach nicht schreiben, dass da Planetenräder wären und man die vielleicht besser gegen Stahl austauschen sollte.
Allerdings frage ich mich auch, wer dieses Riesenmonster aus Stahl eigentlich herstellen soll.
 
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Karli1969

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OK, also die Nylonzahnräder machen wohl doch seltener Probleme als ich den Eindruck hatte. Hatte den anscheinend falschen Eindruck, als würden die diese (egal ob im Planetengetriebe oder in BBS02-Motoren) sogar im Normalbetrieb bei Schaltfehlern oder wenn man nicht in die Pedale tritt einfach so schon mal die Zähne verlieren.
Deiner Erfahrung nach brennen ja anscheinend nur die Wicklungen durch und das nur wenn man sie mit mehr Leistung als vorgesehen betreibt. Sollte bei mir dann nicht vorkommen.
Ich würde eher weniger Leistung drauf geben, als mehr. Dafür fahre ich allerdings fast nur in der Eifel herum und hier sind halt viele Berge, die aber meistens nicht so supersteil sind. Ich kenne hier nur eine einzige Strecke mit 20% und da muss ich nicht unbedingt hoch fahren. Mir reichen auch die maximal legalen 27 Km/h mit Untertützung vollkommen aus.

Würdest du also empfehlen, die Motoren einfach so, wie sie aus China kommen, einzubauen und dann 10000-20000 Km halbwegs problemlos zu fahren?
 
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Üps

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eine einzige Strecke mit 20% und da muss ich nicht unbedingt hoch fahren.
Fahre ich mit meinem BBS01 fast schon regelmäßig solche Abschnitte. Das Wichtige dabei ist die richtige Schaltungsübersetung und dass man das dann auch wirklich im 1. Gang bei Minimum 60 rpm fährt.

Schaltungsrechner

Und ja: Das Nylon-Zahnrad lag bei mir auch als Ersatzteil im Schrank. Getauscht habe ich es dann auch tatsächlich. Als nämlich der Hülsenfreilauf innen beim Anfahren en Durchrutschen ankündigte. Weil der Tausch einfacher war, als den Freilauf aus- und wieder ein zu pressen.

Nein. Wenn du kein Raser bist, mach dich nicht zum Straftäter mit allen möglichen Konsequenzen wie Verlust der Haftpflichtversicherung, Anklage etc. sonder fahr den legalen Motor.
Aber mit dem bestmöglichen Akku mit viel Kapazität, damit er nicht zu langsam dreht.
Und schau, dass du ihn unbedingt programmierst, Original ist der praktisch unfahrbar.
Und wenn Steigungen ins Spiel kommen, schau dass du mit Spider und Abstandsring ein deutlich kleineres Kettenblatt drauf bekommst. Narrow-Wide.


Edit: Und wenn du regelmäßig anspruchsvolle Trails fährst, kauf einen Gasgriff mit, den du bei entsprechenden Strecken anbauen kannst, auch wenn das ein illegales Kratfahrzeug draus macht. Nur für den Fall. Musst ja nicht angebaut lassen, wenn du es dann doch nicht oder nicht mehr brauchst. Einfach in der Tasche wieder verschwinden lassen.
Eventuell einen Motor mit Kabelbaum für Gasgriff kaufen und wenn nötig, dann den Gasgriff später irgendwo bestellen. Aber die Möglichkeit würde ich schon vorsehen.
Vermisse das Teil bei meinem Prophete sehr und denke, ich würde es auch so umgebaut oder programmiert bekommen, dass es nur bis 6 km/h geht und dann legal ist.
 
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War wohl schon müde. Ich meinte den Klemmrollenfreilauf. Der war beim BBS01 noch nicht so stabil ausgeführt wie jetzt beim BBS01B.
Man bekommt den auf eBay auch einzeln, aber wenn man es eh herum liegen hat, tauscht man erst und repariert das alte Zahnrad später.
 
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Üps

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und dann 10000-20000 Km halbwegs problemlos zu fahrren?
Wie lange du fahren kannst, weiß ich nicht. Ich habe a nur den alten Motor, der seine Schwächen hatte.
Es gab die Üblichen Probleme mit dem nicht abgedichteten, nicht ausreichend geschmierten Tretlager.
Ein Quietschen: Möglichst schnell auseinander gebaut, Lager getauscht (die sahen aber noch völlig ok aus), neu gefettet, läuft.
Rotor klackerte von Anfang an. Nach 1500 km war es dann so weit, dass richtig harte Schläge daraus wurden. So, als würde einer mit dem Hammer auf den Motor schlagen.
Ausgebaut, O-Ring getauscht, Achse eingeklebt. Bei der Gelegenheit vorsorglich aber unnötig EU-Markenlager verbaut.
Achse außerdem eingeklebt. Ist nicht mehr nötig, beim B ist die eingepresst.
Bei der Gelegenheit alles geputzt und neu gefettet. Vor allem das große Zahnrad, weil mit der Zeit Dreck eindringt.

Ca. 5000 km: Nach kräftigem Gewitter plötzlich Vibrationen beim Treten.
Auf gemacht, kein Fehler feststellbar.
Weißen Stecker für die Hallsensoren ein paarmal ab und wieder dran gesteckt, Geht wieder. Solche kleinen Stecker machen gerne mal mit der Zeit Kontaktschwierigkeiten.

10.000 km: Beim Start nach Bremsunterbrechung höre ich immer kurz scheinbar einen Jungvogel zwitschern.
Plastikzahnrad mit verschlissenem Klemmrollenfreilauf getauscht.

Es ist auch beim Neuen Motor wahrscheinlich nicht so, dass man 20.000 km sorglos fahren kann. Ab und zu mal nach der Sauberkeit der Fette schauen würde ich empfehlen.
Ansonsten gemäß meiner Erfahrung: Die Probleme kündigten sich alle samt rechtzeitig vor Folgeschäden akustisch an.

Gewarnt wurde aber, dass z.B. bei zu agressiver Bestromung oder zu harter Anfahrrampe auch plötzliche Schäden aufkommen.
Und bei dem Schrott, den ich übernommen habe, waren 2 scheinbar defekte Controller, die bei mir wieder liefen, die aber Feutchtigkeistsspuren zeigten.
Ich hofffe, das ist in der B-Version besser. Denn ein Controller fällt plötzlich aus. Meiner hält jetzt seit 7 Jahren.
Die neuen Controller sollen stärker sein und ich denke, die mechanische Konstruktion und Versiegelung ist jetzt auch besser gelöst.
 
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